Kategorie: Windows

Windows Server 2012 und Windows 8 als virtuelle Maschine – Teil 1

Windows Server 2012 Logo

Ich möchte in mehreren Beiträgen zeigen, wie man unter Windows Server 2012 einen Domain Controller erstellt und ein Windows 8 in die Domäne einbindet. Dazu benutze ich virtuelle Maschinen. Das erstellen der virtuellen Maschinen möchte ich heute zeigen. Anschließend zeige ich die Installation von Windows Server 2012 und Windows 8. Der dritte Teil wird dann das Erstellen der Domäne behandeln und der vierte das Hinzufügen von einem Client zur Domäne.

Teil 1: Erstellen der virtuellen Maschinen

VMworkstation 001

Abbildung 1: Neue VM erstellen

Zuerst muss man im Virtualisierungsprogramm seiner Wahl eine neue virtuelle Maschine (VM) erstellen. Ich benutze VMware Workstation 9. In VMware Workstation klickt man auf “Create a New Virtual Machine” (Abbildung 1) um den Konfigurations Wizard aufzurufen (Abbildung 2). In diesem kann man auswählen, wie genau man die virtuelle Maschine konfigurieren will. Ich nehme immer “Custom” damit ich mehr Auswahlmöglichkeiten habe.

VMworkstation 002

Abbildung 2: Erweiterte Einstellungen

Im ersten Schritt wird das sogenannte Hardwarelevel ausgewählt (Abbildung 3). Dieses gibt an, mit welchen Programmen man die VM steuern und welche Hardware man maximal hinzufügen kann.

Abbildung 3: Hardware Level

Abbildung 3: Hardware Level

Der zweite Schritt ist, die Installationsquelle anzugeben (Abbildung 4). Hier kann man das Laufwerk des Hosts, eine ISO-Datei oder nichts angeben. Ich wähle meistens den letzten Punkt aus. Ansonsten würde die VM automatisiert von VMware installiert. Dieser Vorgang spart zwar Zeit aber ich möchte die Installation meistens selbst durchführen.

Abbildung 4: Installationsquelle

Abbildung 4: Installationsquelle

Hat man ausgewählt, dass man das Betriebssystem später installiert, wird man als nächstes gefragt welches Betriebssystem man denn installieren möchte (Abbildung 5). Wie man sehen kann stehen einige zur Auswahl. Anschließend muss man einen Namen vergeben und den Ort bestimmen, wo die Informationen über die VM gespeichert werden sollen (Abbildung 6).

Abbildung 5: Betriebssystem Auswahl

Abbildung 5: Betriebssystem Auswahl

Abbildung 6: VM-Name

Abbildung 6: VM-Name

Wenn der Name bestimmt ist, kann man auswählen wie viel Prozessoren und wie viel Kerne pro Prozessor die VM haben soll (Abbildung 7). Ich wähle meistens einen Prozessor und 2 Kerne / Prozessor aus. Sollte dies nicht reichen kann man, nachdem man ein Betriebssystem installiert hat, die Anzahl der Prozessoren ohne Probleme erhöhen. In dem nächsten Schritt legt man die Größe des Arbeitsspeichers fest (Abbildung 8). Ich habe dem Server erst einmal 2 GByte gegeben und Client erhalten meist 1 GByte. Sollte dies nicht reichen kann man jederzeit erhöhen.

Abbildung 7: Anzahl CPU

Abbildung 7: Anzahl CPU

Abbildung 8: Größe des Arbeitsspeichers

Abbildung 8: Größe des Arbeitsspeichers

Da ich einen Comain Controller mit DNS aufsetzen will, habe ich im nächsten Schritt “Use host-only networking” ausgewählt (Abbildung 9). So können die VMs untereinander kommunizieren aber mein richtiger Rechner ist nicht davon betroffen.

Abbildung 9: Netzwerkkonfiguration

Abbildung 9: Netzwerkkonfiguration

Die nächsten Schritte legen fest, welchen Controller man verwenden möchte (Abbildung 10), ob man eine neue virtuelle Festplatte oder eine physikalische Festplatte verwenden will (Abbildung 11) und welchen Festplattentyp man benutzen will (Abbildung 12). Bei dem Controllertyp und dem Festplattentyp empfehle ich die vorgeschlagenen Auswahlmöglichkeiten zu benutzen. Auch ob die Festplatte virtuell (sprich es werden auf dem Hostsystem Dateien erstellt die als Festplatte benutzt werden) oder physikalisch sein soll ist keine große Frage. Wenn man virtuelle Festplatten benutzt, kann man die gesamte VM problemlos von einem Hostsystem auf ein anderes System übertragen.

Abbildung 10: Controllertyp

Abbildung 10: Controllertyp

Abbildung 11: Festplattenauswahl

Abbildung 11: Festplattenauswahl

Abbildung 12: Festplattentyp

Abbildung 12: Festplattentyp

Bei der Festplattengröße kann man die empfohlene Größe verwenden (Abbildung 13). Lässt man die Option “Allocate all disk space now” deaktiviert wird nicht direkt der angegebene Speicher bereitgestellt, sondern die virtuelle Festplatte bzw. die Datei wird automatisch bis zu der angegebenen Größe vergrößert. Anschließend muss man noch einen Speicherort für die Festplatte bestimmen (Abbildung 14). Ich speichere die VMDK-Datei immer an dem Ort ab, an dem ich auch die Informationen zu der VM abgespeichert habe.

Abbildung 13: Größe der Festplatte

Abbildung 13: Größe der Festplatte

Abbildung 14: Speicherort der virtuellen Festplatte

Abbildung 14: Speicherort der virtuellen Festplatte

Im letzten Schritt kann man sich noch einmal die Einstellungen anschauen und mit “Finish” die VM erstellen (Abbildung 15).

Abbildung 15: Übersicht

Abbildung 15: Übersicht

Ist die VM erstellt, kann man den entsprechenden Reiter öffnen und die Einstellungen der virtuellen Maschine ändern (Abbildung 16). Ich entferne immer den Drucker und wähle unter CD/DVD das Installations-ISO aus (Abbildung 17). Wichtig ist, dass man den Haken bei “Connect at power on” setzt. Ansonsten wird das ISO nicht in das virtuelle CD-Laufwerk gelegt.

Abbildung 16: Virtuelle Maschine

Abbildung 16: Virtuelle Maschine

Abbildung 17: VM editieren

Abbildung 17: VM editieren

Damit ist die VM bereit das erste Mal angeschaltet zu werden. Die Windows Server 2012 Installation folgt dann in den nächsten Tagen.

Netzwerkkonfiguration in VMware Player

Die hier beschriebene Lösung funktioniert nur für den VMware Player 5. Für die Versionen davor und ab Version 6 muss die Netzwerkkonfiguration extra nachgerüstet werden.

Die Virtualisierungssoftware VMware Player kommt leider ohne GUI für die Netzwerkkonfiguration daher, zumindest auf den ersten Blick. Bei früheren Versionen konnte der Virtual Network Editor immerhin über die Datei “vmnetcfg.exe” nachträglich installiert bzw. gestartet werden. Seit VMware Player 5 ist diese Datei jedoch nicht mehr vorhanden. Was tun?

Obwohl die Datei fehlt, ist der Virtual Network Editor in Version 5 immer noch vorhanden. Zum Starten der GUI muss ein Kommandozeilen-Fenster als Administrator geöffnet werden. Anschließend muss zum Installationsverzeichnis von VMware Player navigiert werden. Bei Windows 7 x64 ist dies beispielsweise “C:\Program Files (x86)\VMware\VMware Player”. Dort folgenden Befehl eingeben:

rundll32.exe vmnetui.dll VMNetUI_ShowStandalone

Virtual Network Editor

Im Virtual Network Editor können sämtliche Netzwerkeinstellungen vorgenommen werden. Beispielsweise lassen sich hier virtuelle Maschinen einer bestimmten Netzwerkkarte zuordnen. Aber auch die DHCP-Einstellungen und Portweiterleitungen können bearbeitet werden.

Portweiterleitung einrichten

Virtuelle Maschinen werden oft im Bridged- oder NAT-Modus betrieben. Der Bridget-Modus bietet den Vorteil, dass die VM wie eine physische Maschine im lokalen Netzwerk agiert. Das heißt sie erhält eine eigene IP-Adresse vom DHCP-Server und ist auch innerhalb des lokalen Netzwerks ansprechbar. Im NAT-Modus versteckt sich die VM hingegen hinter der IP-Adresse des Host-Systems. Von anderen Systemen innerhalb des lokalen Netzwerks kann die VM nicht erreicht werden. Hierzu ist eine Portweiterleitung nötig.

Die Portweiterleitung kann über den Virtual Network Editor eingerichtet werden. Im Hauptfenster muss die Verbindung “VMnet8” ausgewählt werden. Anschließend rechts auf den Button “NAT Settings…” klicken. In dem neu geöffneten Fenster können die Weiterleitungen erstellt werden. In meinem Beispiel möchte ich den Webserver auf meiner VM erreichbar machen.

Virtual Network Editor

ModernMix – Modern-UI-Apps unter Windows 8 auf dem Desktop öffnen

ModerMix Icon

Nach Start8, einem sehr guten Startmenü für Windows 8, bringt der Hersteller Stardock mit “ModernMix” ein weiteres nützliches Tool für Windows 8 auf den Markt. Mit ModernMix können die Modern-UI-Apps von Windows 8 sowie alle Anwendungen aus dem Windows Store nun auch im Desktop-Modus benutzt werden. Normalerweise sind alle Windows-8-Apss nur im Vollbildmodus benutzbar. Dabei werden die Apps wie alle herkömmlichen Programme in einem Fenster dargestellt. Selbstverständlich kann das Fenster in der Größe angepasst werden und es lassen sich auch mehrere Apps nebeneinander anzeigen und nutzen.

Ich habe ModernMix kurz angetestet und es funktioniert wirklich hervorragend. Gute Performance und keine Probleme, auch bei vielen geöffneten Apps.

Leider ist ModernMix nicht kostenlos. Mit 4,99 US-Dollar ist der Kostenpunkt jedoch überschaubar. Außerdem kann die Software vor dem Kauf 30 Tage getestet werden.

Download ModernMix

ModernMix

Dropbox 2.0 mit neuem Menü veröffentlicht

Dropbox 2.0Dropbox steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X in Version 2.0 zum Download bereit. Trotz der angehobenen Versionsnummer wurden seit der letzten Version nur kleine Änderungen gemacht.

Die einzig auffallende Neuerung ist das überarbeitete Menü, welches die letzten drei Änderungen anzeigt. Diese Dateien lassen sich jetzt auch direkt über das Menü freigeben. Ebenso können eingehende Anfragen akzeptiert oder abgelehnt werden. Ich persönlich finde das neue Menü nur mäßig gelungen. Die Ansicht der zuletzt geänderten Dateien ist ganz nett, aber viele andere Infos sind nun erst mit einem zweiten Klick ersichtlich.

Die neue Version soll in Kürze über das automatische Update verteilt werden. Alternativ kann man die neueste Version aber auch manuell insallieren.

Download Dropbox 2.0

Finale Version des Internet Explorer 10 für Windows 7

Microsoft hat heute die finale Version des Internet Explorer 10 für Windows 7 veröffentlicht. Bisher war der Browser nur für Windows 8 erhältlich. Voraussetzung für die Installation unter Windows 7 ist das Service Pack 1. Im Laufe der nächsten Wochen soll die neue Version auch automatisch verteilt werden.

Im Vergleich zum Internet Explorer 9 soll der IE 10 nochmal schneller arbeiten und eine verbesserte Unterstützung für HTML5 und CSS3 bieten.

Internet Explorer 10 Download

Unterschied zwischen KeePass und KeePassX

KeePass Vs. KeePass XÜber den kostenlosen Passwortmanager KeePass habe ich bereits in meinem Blog berichtet. Doch wo genau liegt der Unterschied zum ebenfalls kostenlos erhältlichen KeePassX?

KeePassX ist eine Variante von KeePass, die sowohl unter Windows, als auch unter Linux, Unix und Max OS X funktioniert. Die aktuell stabile Version 0.4.3 unterstützt nur KeePass 1-Datenbanken. Seit einigen Monaten existieren aber erste Alpha-Versionen von KeePassX 2.0, die auch mit den neuen KeePass 2-Datenbanken arbeiten kann. Aufgrund des frühen Entwicklungsstands werden aber noch deutlich weniger Funktionen als bei KeePass 2.x für Windows geboten. Des Weiteren verläuft die Weiterentwicklung der neuen Version sehr stockend.

KeePassX ist vor allem für User interessant, die mehrere Betriebssysteme parallel einsetzen. Beispielsweise Mac OS X und Windows. Benutzer die nur Windows verwenden, sollten aufgrund des größeren Funktionsumfangs und der besseren Weiterentwicklung zu KeePass 2.x greifen.

Download KeePass

Download KeePassX

MailStore Home 8 – kostenlose und einfache E-Mail-Archivierung

MailStore Logo

Vor einigen Tagen ist MailStore Home in Version 8 erschienen. Definitiv eine der besten Lösungen im Bereich E-Mail-Archivierung. Das Programm ist für Privatanwender kostenlos und kann auch von unerfahrenen Benutzern leicht eingerichtet werden.

Das Programm erstellt ein zentrales Archiv für alle E-Mails, welches auch verschlüsselt werden kann und sehr schnell durchsuchbar ist. Es werden alle gängigen E-Mail-Programme (Outlook, Thunderbird, …) und auch POP3, IMAP sowie Exchange Server unterstützt. Des Weiteren ist Mail Store Home auch als portable Version installierbar und bietet zahlreiche Exportfunktionen.

In der neuen Version wurde die Unterstützung von Outlook 2013, Exchange Server 2013 und Office 365 hinzugefügt. Außerdem wurden hunderte kleinere Fehler behoben.

Download MailStore Home 8

MailStore Home 8

Kategorien: Software & Apps Windows

Oracle veröffentlicht 3 wichtige Java-Updates

Am gestrigen Tag veröffentlichte der Java-Entwickler Oracle 3 wichtige Updates.  Die 3 besonders kritischen Sicherheitslücken werden in die höchste Gefahrenstufe 10 eingeordnet. Es handelt sich hierbei um die mit CVE-Nummern gekennzeichneten Schwachstellen:  2013-1484, 2013-1486 und 2013-1487.

Betroffen sind einige Bibliotheken, Deployment-Komponenten und das in der Vergangenheit schon mehrfach durch Sicherheitslücken aufgefallene Management Extensions.

Die 3 Sicherheitslücken und eine 4. die unter der CVE-Nummer: 2013-1485 geführt wird, betreffen die Ausführung von Java-Applets. Besonders brisant daran ist, dass dieses Verfahren auch bei der elektronischen Steuererklärung (ELSTER) und bei der offiziellen AusweisApp zur Anwendung kommt.

Auch die als “Lucky 13” bekannt gewordene Lücke, wird mit diesem Update ebenfalls behoben. Es handelt sich hierbei um eine Schwachstelle in der TLS/SSL-Implementierung. Diese Schwachstelle ist seit einiger Zeit bekannt, wird aber als noch nicht ausnutzbar eingestuft und daher von Oracle auch “nur” mit 4.3 Gefährdungspunkten von maximal 10 eingeordnet.

Oracle rät Java möglichst bald zu aktualisieren.

Firefox mit Modern-UI-Oberfläche für Windows 8

Firefox Logo

Mozilla arbeitet schon seit einigen Monaten an einer angepassten Oberfläche für Firefox unter Windows 8. Seit einigen Tagen enthalten die experimentellen Nightly-Builds die neue Modern-UI-Oberfläche, früher als Metro bekannt. Meiner Meinung nach ist diese Oberfläche allerdings nur für Touchscreens sinnvoll.

Firefox Windows 8

Nach der Installation muss Firefox als Standard-Browser festgelegt werden, ansonsten wird nur die normale Version für den Desktop gestartet. Die neue Oberfläche ist noch in Entwicklung und enthält nur die wichtigsten Funktionalitäten. Im Laufe der nächsten Versionen sollen neue Features und einige Veränderungen Einzug halten.

Die neue Modern-UI-Oberfläche für Windows 8 wird höchstwahrscheinlich erst in der finalen Version von Firefox 22 enthalten sein, die nach aktuellem Plan am 25.06.2013 erscheinen soll.

Download Firefox Nightly

Microsoft Office 2013 für Studenten und Arbeitnehmer ab 12,95 Euro

Office 2013 Logo

Unter dem Home Use Program (HUP) verkauft Microsoft das neue Office 2013 für 12,95 Euro. Teilnehmen können Studenten und Arbeitnehmer. Voraussetzung für Arbeitnehmer ist, dass der Arbeitgeber am Home Use Program teilnimmt. Also einfach kurz bei eurem Arbeitgeber nachfragen, ob er teilnimmt. Wenn ja erhaltet ihr einen Programmcode, mit welchem ihr Office 2013 bestellen könnt. Weitere Infromationen zum Home Use Program gibts bei Microsoft.

Aber auch Studenten können mit etwas Glück von der Aktion profitieren. Hochschulen und Universitäten nehmen oftmals am DreamSpark-Lizenzprogramm (früher MSDNAA) teil, bei dem Studenten Lizenzen für die meisten Microsoft-Produkte erhalten. Office ist allerdings nicht erhältlich, lediglich ein paar Nebenprodukte wie Visio, Projet oder Access.

Dazu muss man lediglich auf die Webseite des Home Use Programs gehen und rechts bei der Registrierung auf “Sie kennen Ihren Programmcode nicht? Klicken Sie hier.” klicken. Anschließend muss die eigene Uni-E-Mail-Adresse angegeben werden. Mit etwas Glück kann Microsoft Office Professional Plus 2013 für 12,95 Euro bestellt werden.

Zum Microsoft Home Use Program

Kategorien: Software & Apps Windows

BKA Trojaner: Hintermänner verhaftet

In meinem Bekanntenkreis hatte ich schon den ein oder anderen befallenen Computer. Selbst auf der Arbeit waren schon einige Rechner betroffen. Wie man so einen Trojaner wieder los wird, hat Tobi ja bereits hier geschrieben. Man sollte unter keinen Umständen den geforderten Betrag bezahlen und einen kühlen Kopf bewahren.
Wenn man es sich nicht zutraut den Trojaner selbst zu entfernen, empfehle ich den Rechner schnellstmöglich vom Internet und Netzwerk zu trennen und ihn zu dem Computerexperten bzw. Computerladen des Vertrauens zu bringen.

Der Europol gelang nun ein Schlag gegen die Hintermänner des BKA Trojaners. So wurden 11 Personen festgenommen. Darunter auch der mutmaßliche Programmierer des Trojaners.
Leider wird der Trojaner so nicht von der Bildfläche verschwinden.

Aus diesem Grund heißt es: Immer die Anti-Virus Software, Java, Flash-Player und den Acrobat Reader aktuell halten.

Ich verwende Microsoft Security Essentials und zusätzlich das Programm ThreatFire.
Welchen Virenscanner benutzt ihr? Habt ihr ebenfalls zusätzliche Sicherheitssoftware installiert?
Was machen die Linux und Mac Benutzer unter euch? Habt ihr so viel Vertrauen in eure Betriebssysteme, dass ihr keine Anti-Viren Software installiert?

LibreOffice 4 verfügbar

LibreOffice Logo

Gestern ist das kostenlose Office-Paket LibreOffice in Version 4 erschienen. Mit der neuen Versionsnummer wurden zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen realisiert. Den Unterschied zwischen LibreOffice und OpenOffice habe ich bereits in einem Artikel aufgezeigt.

Die Entwickler haben viel Arbeit in die Import- und Export-Funktionen gesteckt. So wurde die Unterstützung von Fremdformaten verbessert und es werden mathematische Formeln unterstützt. Außerdem können jetzt Publisher- und Visio-Dateien geöffnet werden. Das Textverarbeitungsprogramm Writer hat gleich mehrere Verbesserungen erhalten. Außerdem werden in der neuen Version nun auch Themes unterstützt. Dabei setzt die Software auf die von Firefox bekannten Personas-Themes. Bei LibreOffice können alle Neuerungen eingesehen werden, teilweise sogar mit Screenshots.

LibreOffice 4 steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit.

Download LibreOffice 4 deutsch

MySQL 5.6 erschienen – die Neuerungen

MySQL Logo

Oracle hat Version 5.6 der freien Datenbank MySQL veröffentlicht. Die neue Version unterstützt ein NoSQL-Interface sowie die Memcached-API, bietet eine verbesserte Replikation, eine Volltextsuche für InnoDB und einige Performanceverbesserungen.

So soll die Storage-Engine InnoDB bis zu 60 CPU-Threads skalieren, bei MySQL 5.5 war dies nur etwa bis 20 Threads der Fall. Gleichzeitig soll der  Transaktionsdurchsatz erhöht worden sein. Kleinere Page-Größen von 4K und 8K sollen für Systeme mit SSDs Vorteile bringen. Des Weiteren wurde der Optimizer verbessert. Dadurch werden Querys schneller ausgeführt. Vor allem Abfragen mit “ORDER BY”, “LIMIT”, Semi-JOINs und Abfragen mit mehreren Primärschlüsseln wurden teilweise um das vielfache beschleunigt.

Außerdem kann die Struktur einer Tabelle im laufenden Betrieb verändert werden (“ALTER TABLE”), ohne dass die Tabelle neu aufgebaut werden muss.

MySQL 5.6 ist für Windows und diverse Linux-Distributionen verfügbar und steht ab sofort zum Download bereit.

Download MySQL 5.6

XBMC 12 veröffentlicht – auch für Raspberry Pi und Android

XBMC Logo

Die beliebte und kostenlose Mediacenter-Software XBMC wurde heute in Version 12 (Codename “Frodo”) veröffentlicht. Die neue Version bietet viele neue Features und Verbesserungen.

Größte Neuerung ist die Wiedergabe von Live-TV und der digitale Videorekorder (PVR). Der elektronische Programmführer (EPG) hilft beim Aufnehmen. Erstmals unterstützt XBMC auch HD-Audio, beispielsweise DTS-MA und Dolby True-HD. Des Weiteren werden mit der neuen Version komplexere Skins unterstützt. Eine detaillierte Liste aller Änderungen kann im XBMC-Blog  nachgelesen werden.

Neben Linux, Mac OS X und Windows steht die Software erstmalig auch für Raspberry Pi, iOS und Android zum Download bereit.

Download XBMC 12.0 (Windows, Linux, Max OS X, Android, iOS, Raspberry Pi)

Crysis 3 Multiplayer-Beta zum Download

Heute startet der öffentlichen Betatest für die Multiplayer-Version von Crysis 3. Die Beta läuft vom 29. Januar 2013 bis zum 12. Februar 2013.  In der Betaversion sind die beiden Spielmodi “Hunter-Modus” und “Absturzstelle-Modus” sowie zwei Karten enthalten.

Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Zur Prüfung des Alters ist ein Facebook-Account und ein deutschwer Personalausweis notwendig. Erst danach erhält man einen Beta-Key. Amazon-Vorbesteller können sich den Vorgang sparen, denn sie erhalten ihren Key direkt von Amazon. Der 3,5 GByte große Download des Games ist nur über Origin möglich.

Passend zur Betaversion von Crysis 3 hat Nvidia einen neuen Treiber mit der Versionsnummer R313.96 veröffentlicht, der bereits über einige Leistungssteigerungen für das Spiel verfügt.

Die Vollversion von Crysis 3 ist ab dem 21. Februar 2013 für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erhältlich.

Crysis 3 bei Amazon vorbestellen