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Infos zum Microsoft Januar-Patchday 2019

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Der erste Microsoft-Patchday im neuen Jahr bringt überraschend wenige kritische Sicherheitslücken mit sich, zumindest wenn man es mit den vergangenen Patchdays vergleicht.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10, Version 1809, Version 1803, Version 1709, Version 1703, Version 1607, Windows 10 für 32-Bit-Systeme und Windows 10 für x64-basierte Systeme (ohne Edge) Kritisch Remotecodeausführung Windows 10, Version 1809: 4480116
Windows 10, Version 1803: 4480966
Windows 10, Version 1709: 4480978
Windows 10, Version 1703: 4480973
Windows 10, Version 1607: 4480961
Windows 10: 4480962
Microsoft Edge Kritisch Remotecodeausführung Microsoft Edge: 4480961, 4480962, 4480973, 4480978, 4480966 und 4480116
Windows Server 2019, Windows Server 2016 und Server Core-Installationen (2019, 2016, Version 1803 und Version 1709) Kritisch Remotecodeausführung Windows Server 2019: 4480116
Windows Server 2016: 4480961
Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 Hoch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4480963
Reines Sicherheitsupdate für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4480964
Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4480975
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012: 4480972
Monatlicher Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4480970
Reines Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4480960
Monatlicher Rollup für Windows Server 2008: 4480968
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2008: 4480957
Internet Explorer Hoch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Internet Explorer 9: 4480968
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 9: 4480965
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 10: 4480975
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 10: 4480965
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11: 4480970 und 4480963
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 11: 4480965
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11: 4480961, 4480962, 4480973, 4480978, 4480966 und 4480116
Software im Zusammenhang mit Microsoft Office Hoch Remotecodeausführung Die Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit Microsoft Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlichung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Es gibt mehrere Supportartikel im Zusammenhang mit Office-Updates, die nicht alle in dieser Zusammenfassung aufgelistet werden können. Ausführliche Informationen zu diesen Artikeln finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint Hoch Remotecodeausführung Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint: 4461596, 4461598, 4461624, 4461591, 4461634 und 4461589
Skype für Android Mittel Rechteerweiterungen Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter CVE-2019-0622 im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Microsoft Exchange Server Hoch Remotecodeausführung Microsoft Exchange Server: 4471389 und 4468742
Microsoft Visual Studio Hoch Remotecodeausführung Microsoft Visual Studio: 4476698 und 4476755
Microsoft .NET Framework Hoch Veröffentlichung von Informationen Die Anzahl der Supportartikel im Zusammenhang mit einer Sicherheitsupdateveröffentlichung für .NET Framework hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Diesen Monat gibt es über 20 Supportartikel im Zusammenhang mit .NET Framework, die nicht alle in dieser Zusammenfassung aufgelistet werden können.
Microsoft .NET Core und ASP.NET Core Hoch Veröffentlichung von Informationen Microsoft .NET Core und ASP.NET Core sind Allzweck-Entwicklungsplattformen, die von Microsoft und der .NET-Community auf https://github.com/dotnet/core bzw. https://github.com/aspnet/AspNetCore verwaltet werden.
ChakraCore Kritisch Remotecodeausführung ChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ChakraCore/wiki.

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.253
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.523
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.904
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.1563
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.2724
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.18094

Raspberry Pi – Ein Blick auf den Stromverbrauch

Raspberry Pi Logo

Der Raspberry Pi kann für eine Vielzahl von Projekten verwendet werden und zeichnet sich durch eine ausreichende Performance und einen geringen Stromverbrauch aus. Doch was bedeutet ein geringer Stromverbrauch genau? Falls der Raspberry Pi mit Akkus betrieben oder als Server verwendet wird und rund um die Uhr läuft, ist es wichtig genaue Werte zu kennen.

Ich habe den aktuellen Raspberry Pi 3B+ genauer unter die Lupe genommen und liefere euch ein paar Werte. Alle Messungen wurden ohne Monitor, Tastatur und Maus durchgeführt. Als Betriebssystem kam das aktuelle Raspbian Lite Stretch (13.11.2018) zum Einsatz.

Raspberry Pi 3B+ Status Stromverbrauch
Idle (kein Ethernet oder WLAN) 1,6 W
Idle (WLAN) 1,9 W
Idle (Ethernet 100 MBit/s) 1,8 W
Idle (Ethernet 1 GBit/s) 2,1 W
Idle (Ethernet 1 GBit/s + WLAN) 2,4 W
stress –cpu 1 (Ethernet 1 GBit/s) 3,2 W
stress –cpu 2 (Ethernet 1 GBit/s) 3,9 W
stress –cpu 3 (Ethernet 1 GBit/s) 4,6 W
stress –cpu 4 (Ethernet 1 GBit/s) 5,2 W

Zusammengefasst benötigt der Raspberry Pi 3B+ im Leerlauf 1,6 Watt. WLAN zusätzlich macht 0,3 Watt aus, LAN je nach Geschwindigkeit 0,2 Watt (100 MBit/s) oder 0,5 Watt (1 GBit/s).

Stromverbrauch minimieren

Insbesondere beim mobilen Einsatz mit Batterien oder Akku ist eine möglichst lange Laufzeit wünschenswert. Mit einigen kleinen Tweaks kann der Stromverbrauch weiter reduziert und damit gleichzeitig die Laufzeit erhöht werden. Nichtsdestotrotz sollte man sich die Frage stellen, ob ein Raspberry Pi Zero W oder ein anderes älteres Modell eine bessere Alternative wären.

HDMI

Wenn kein Bildschirm verwendet wird, kann der HDMI-Port on-the-fly deaktiviert werden:

sudo tvservice -o

Dies spart ca. 20 mA, also 0,1 Watt. Wenn HDMI automatisch deaktiviert werden soll, kann dies z.B. über die „/etc/rc.local“ erfolgen. Vor „exit 0“ ergänzt man folgendes in der Datei:

# Disable HDMI
/usr/bin/tvservice -o

Eine schönere Alternative ist dies aber über die Datei „/boot/config.txt“ zu erledigen:

disable_splash=1
hdmi_blanking=1
hdmi_ignore_hotplug=1
hdmi_ignore_composite=1

Damit die Änderungen aktiv werden ist ein Neustart notwendig.

LEDs

Des Weiteren können die Aktivitäts- und Power-LED deaktiviert werden. Dies geschieht ebenfalls über Einträge in der „/boot/config.txt„:

# Disable the ACT LED.
dtparam=act_led_trigger=none
dtparam=act_led_activelow=off

# Disable the PWR LED.
dtparam=pwr_led_trigger=none
dtparam=pwr_led_activelow=off

Nach einem Neustart lassen sich hier pro LED rund 5 mA sparen, insgesamt also 10 mA oder 0,05 Watt.

Bluetooth & WLAN

Die integrierte WLAN-Funktionalität kann im laufenden Betrieb deaktiviert werden:

sudo ifconfig wlan0 down

Wer WLAN automatisch immer deaktiviert haben möchte, kann dies wiederrum über die „/boot/config.txt“ erledigen:

# Disable Bluetooth and Wifi
dtoverlay=pi3-disable-wifi
dtoverlay=pi3-disable-bt

USB & Ethernet

Einen wirklich großen Effekt erzielt die Deaktivierung des USB-Chips. Damit lassen sich rund 200 mA, respektive 1 Watt einsparen. Allerdings muss einem bewusst sein, dass damit automatisch auch das Ethernet deaktiviert ist, WLAN funktioniert aber weiterhin.

echo 0 | sudo tee /sys/devices/platform/soc/3f980000.usb/buspower >/dev/null

Hat das Betriebssystem Einfluss auf den Stromverbrauch?

Angeregt durch einen Kommentar von tux. habe ich mir zudem den Stromverbrauch unter NetBSD / FreeBSD / OpenBSD angesehen. Leider wird der neue Raspberry Pi 3B+ noch nicht von allen BSD-Betriebssystemen vollständig unterstützt, sodass das Gerät nicht automatisch bootet und keine IP-Adresse per DHCP bezieht. In diesem Fall ist die Installation etwas aufwändiger. Abhilfe schafft entweder eine Tastatur und ein Bildschirm oder der Consolen-Zugang mit einem USB to TTL Serial Cable.

NetBSD / FreeBSD

Von NetBSD gibt es ein speziell auf Raspberry Pis angepasstes Image, den Download-Link findet ihr in Zeile 14. Zu beachten ist, dass das integrierte WLAN des Raspberry Pi 3B+ unter BSD aktuell nicht funktioniert.

Bei FreeBSD verwendet ihr am besten FreeBSD-12.0-RELEASE  oder FreeBSD-13.0-CURRENT. Hier gibt es jeweils spezielle Versionen (-RPI3) für den aktuellen Pi, die out-of-the-box laufen. Allerdings funktioniert auch hier das WLAN mangels entsprechendem Treiber nicht.

Raspberry Pi 3B+ Status Raspbian NetBSD FreeBSD
Idle (kein Ethernet oder WLAN) 1,6 W 1,9 W 1,7 W
Idle (Ethernet 100 MBit/s) 1,8 W 2,1 W 1,9 W
Idle (Ethernet 1 GBit/s) 2,1 W 2,5 W 2,2 W

Insgesamt betrachtet liegt der Stromverbrauch unter NetBSD und FreeBSD leicht höher als bei Raspbian.

Weitere Messungen

Alternative Messergebnisse inklusive Vergleichsmessungen zu älteren Raspberry-Pi-Modellen findet ihr bei RasPi.TV und Raspberry Pi Dramble.

Raspberry Pi – Inbetriebnahme und Basisinstallation

Raspberry Pi Logo

Der Raspberry Pi ist wohl der bekannteste und auch beliebteste Einplatinencomputer weltweit. Im Smart Home kommt er oft zum Einsatz, da er für fast alle Projekte genügend Leistung liefert und gleichzeitig einen geringen Stromverbrauch aufweist. In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie ihr den Raspberry Pi mit einer Basisinstallation bzw. -konfiguration in Betrieb nehmen könnt. Darauf aufbauend lassen sich viele spannende Projekte (unbound, Pi-hole, EDOMI, openHAB, ioBroker, usw.) mit dem kleinen Computer realisieren.

Hardware

Zur Grundausstattung, damit der Raspi in Betrieb genommen werden kann, gehören neben dem Raspberry Pi ein passendes Netzteil und eine Speicherkarte. Ein Bildschirm und eine Tastatur sind im Normalfall nicht notwendig, dazu aber später mehr. Meine Hardwarekomponenten sehen beispielsweise folgendermaßen aus:

Als Alternative zum offiziellen Micro-USB-Netzteil kann selbstverständlich auch ein anderes Netzteil mit 2,5A/5V verwendet werden. Allerdings möchte ich erwähnen, dass es bei USB-Netzteilen bzw. Handyladegeräten teilweise zu Problemen kommt, Stichwort Undervolt-Icon. Das hängt damit zusammen, dass viele Netzteile eine Spannung von 4,9V oder genau 5V am Micro-USB-Stecker liefern. Durch die Bauelemente zur Spannungsregelung auf dem Raspberry Pi führt das aber dazu, dass beim Raspi lediglich 4,7 – 4,8V ankommen, was zu wenig ist. Das offizielle Netzteil liefert am Ausgang 5,1V, wodurch beim Raspi ausreichende 4,9A anliegen. Wer seinen Raspberry Pi 3B+ via PoE betreiben möchte, kann sich den offiziellen PoE-HAT ansehen.

Beim Speicher solltet ihr darauf achten, dass die microSD-Karte den Standard UHS-I unterstützt, sonst bremst ihr euren Pi unnötig aus. Schnellere Karten sind aber auch nicht sinnvoll, da der Minicomputer davon nicht profitiert. Der Speicherplatz sollte mindestens 8 GByte betragen. Bei den aktuellen Preisen, bei denen selbst 32 GByte unter 10 Euro inklusive Versand erhältlich sind, setze ich aber auf mindestens 32 GByte.

Software

Die empfohlene Linux-Distribution für den Raspberry Pi ist Raspbian. Die aktuelle Version basiert auf Debian 9 Stable (Stretch), hat aber einige Anpassungen für den Minicomputer an Bord. Das ist auch der Grund, warum ihr das Betriebssystem immer direkt bei der Raspberry Pi Foundation herunterladen solltet. Raspbian ist in drei Varianten erhältlich:

Für viele Projekte genügt das aufs Nötigste reduzierte Raspbian Lite. Sofern möglich bevorzuge ich immer die Lite-Variante.

Installation

Die Installation von Raspbian auf die SD-Karte kann mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden. Anfänger können auf NOOBS (New Out Of the Box Software) zurückgreifen, welches das gewünschte Betriebssystem vollautomatisch herunterlädt und auf die SD-Karte packt. Nichtsdestotrotz empfehle ich den „manuellen“ Weg, der nicht viel mehr Aufwand bedeutet.

Nach dem Herunterladen der gewünschten Raspbian-Version, kann diese unter Windows, Linux oder macOS mit dem Tool Etcher auf die SD-Karte installiert werden. Das Ganze geht schnell und ist quasi selbsterklärend. Etcher starten, das Raspbian-Image- bzw. -ZIP auswählen, anschließend die SD-Karte angeben und zum Abschuss auf den Button „Flash!“ klicken.

Etcher

Alternativ existieren noch weitere Möglichkeiten, die in den offiziellen Anleitungen der Raspberry Pi Foundation beschrieben sind:

Unter Linux und macOS können die Boardmittel genutzt werden. Unter Windows existiert mit dem Tool Win32 Disk Imager eine Alternative zu Etcher, die aber fast identisch funktioniert. Nachdem die Image-Datei und die SD-Karte als Ziel-Laufwerk angegeben wurden, kann Raspbian mit einem Klick auf die SD-Karte geschrieben werden.

Win32 Disk Imager

Einrichtung / Grundkonfiguration

Nachdem Raspbian auf der SD-Karte installiert wurde, müsst ihr dort auf die Partition „/boot“ zugreifen. Unter Windows wird die Boot-Partition als separates Laufwerk angezeigt. Direkt darunter solltet ihr eine neue Datei mit dem Namen „ssh“ anlegen. Dies ist notwendig, damit ihr via SSH auf euren Raspberry Pi zugreifen könnt. Das Vorhandensein einer Tastatur und eines Bildschirms ist nicht notwendig.

Grundsätzlich solltet ihr das Gerät wenn möglich via LAN verbinden. Diese Variante ist stabiler als WLAN und bringt niedrigere Latenzzeiten als zusätzlichen Bonus mit. Falls ihr kein LAN nutzen könnt oder einen Raspberry Zero W ohne LAN-Anschluss habt, müsst ihr auf der Boot-Partition noch eine zweite Datei namens „wpa_supplicant.conf“ erstellen. Anschließend folgenden Inhalt in die Datei einfügen. Vergesst nicht die SSID und das WLAN-Passwort anzupassen.

ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
country=DE
network={
    ssid="<SSID Ihres WLAN>"
    psk="<WLAN-Passwort>"
    key_mgmt=WPA-PSK
}

Im nächsten Schritt steckt ihr eure microSD-Karte in den Raspberry Pi. Anschließend verbindet ihr euren Pi mit dem Netzwerk (bei LAN) und schließt die Stromversorgung an. Innerhalb einer Minute ist der Minicomputer betriebsbereit und sollte via DHCP eine IP-Adresse bekommen haben, sofern in eurem Netzwerk ein DHCP-Server läuft (üblicherweise euer Internet-Router). Dort könnt ihr die vergebene IP einsehen. Bei einer FRITZ!Box findet ihr die benötigte Information unter „Heimnetz –> Netzwerk“. Darüber hinaus sollte das Gerät auch über den Hostnamen „raspberrypi“ erreichbar sein.

Jetzt kann die erste Verbindung zum Raspberry Pi via SSH aufgebaut werden. Unter Windows könnt ihr neben PuTTY auch KiTTY oder unter Windows 10 sogar die PowerShell nutzen. Bei Linux oder macOS einfach eine Konsole öffnen und den Befehl „ssh pi@IP-Adresse“ verwenden. Die Standard-Zugangsdaten lauten User „pi“ und Passwort „raspberry„.

Als Erstes ändert Ihr direkt das Standard-Passwort mit dem Befehl:

passwd

Daraufhin werden das Betriebssystem und die Pakete auf den aktuellen Stand gebracht. Das kann bis zu einer Viertelstunde dauern.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Danach ist euer Raspberry Pi auf dem neuesten Stand und betriebsbereit.

Jetzt könnt ihr mit folgendem Befehl die Grundkonfiguration starten:

sudo raspi-config

Dort lassen sich unter anderem der Hostname, die Sprache, das Tastaturlayout oder die Zeitzone anpassen.

Dennoch möchte ich euch nachfolgend noch ein paar weitere nützliche Konfigurationen vorstellen.

Statische IPv4-Adresse definieren

In Raspbian Jessie wird empfohlen, eine IPv4-Konfiguration über den DHCP Client Daemon (DHCPCD) vorzunehmen. Auch wenn der Dienst „dhcpcd“ standardmäßig aktiv sein sollte, überprüfen wir zunächst, ob „dhcpcd“ läuft:

systemctl status dhcpcd

Der Befehl sollte „dhcpcd“ als installiert und aktiv zurückmelden. Anschließend die Datei „/etc/dhcpcd.conf“ öffnen:

sudo nano /etc/dhcpcd.conf

Weiter unten in der Datei befindet sich bereits eine beispielhafte Konfiguration für eine statische IP. Dort müsst ihr bei den folgenden vier Zeilen das „‚#“ entfernen und die IP-Daten anpassen. Achtet dabei darauf, dass ihr keine IP-Adresse verwendet, die sich im Pool des DHCP-Servers befindet.

interface eth0
static ip_address=192.178.178.100/24
static routers=192.168.178.1
static domain_name_servers=192.168.178.1 8.8.8.8

Nachdem die Änderungen vorgenommen wurden, kann die Datei mit STRG + O gespeichert und mit STRG + X geschlossen werden.

Zum Schluss müssen die Änderungen noch angewandt werden. Da wir via SSH auf den Pi verbunden sind, ist die beste Variante einfach einen Neustart durchzuführen.

sudo reboot

Stromverbrauch verringern

In meinem Artikel „Raspberry Pi – Ein Blick auf den Stromverbrauch“ habe ich den Stromverbrauch genauer unter die Lupe genommen. Außerdem habe ich dort einige Tipps aufgeführt, wie ihr den Stromverbrauch verringern könnt.

WordPress 5.0 – Gutenberg und weitere Neuerungen

WordPress Logo

Nach einigen Aufschüben hat es WordPress 5.0 gestern zur Veröffentlichung geschafft. Das Update steht über die automatische Updatefunktion zum Download bereit. Da es sich um eine neue Hauptversion handelt, wird keine automatische Aktualisierung von der Version 4.9.x durchgeführt.

Größte Neuerung ist zweifelsohne der Gutenberg-Editor, welcher bereits seit WordPress 4.9.8 ausprobiert werden kann. Vor der Installation von WordPress 5.0 solltet ihr euch überlegen, ob ihr den neuen Editor nutzen möchtet oder nicht. Ich habe Gutenberg kurz angeschaut und entschieden, dass die neuen Features für mich keinen Mehrwert bringen. Gleichzeitig wurden ein paar von mir genutzte Funktionen verändert, sodass die Erstellung von Artikel mit  Gutenberg für mich mehr Aufwand und deutlich mehr Klicks bedeutet.

Wenn ihr Gutenberg eine Chance geben möchtet, solltet ihr vorher prüfen, ob eure Plugins, Themes und Inhalte kompatibel mit Gutenberg sind. Einige Plugin-Entwickler waren sogar vor dem verfrühten Einsatz von Gutenberg, unter anderem Yoast SEO, WPML und Advanced Custom Fields (ACF).

Wer Gutenberg nicht nutzen möchte, kann auf das offizielle Plugin „Classic Editor“ zurückgreifen. Erst kürzlich wurde der offizielle Support für das Plugin bis 31.12.2018 verlängert! Alternativ könnt ihr auch das „Disable Gutenberg“ Plugin nutzen. Wer Gutenberg überhaupt nicht nutzen möchte kann auf den WordPress-Fork ClassicPress umsteigen. Ich persönlich bleibe vorerst beim Classic Editor Plugin und schaue wie sich das Ganze entwickelt. Wenn es sein muss kann ich mir zukünftig aber auch vorstellen auf ClassicPress zu wechseln.

Classic Editor Plugin Einstellungen

Classic Editor Plugin Einstellungen

WordPress 5.0 – Neuerungen und Änderungen

Eine detaillierte Liste aller Änderungen findet ihr bei WordPress.

  • Gutenberg der neue blockbasierter Editor
  • Neues Standard-Theme Twenty Nineteen
  • Einige Änderungen an der REST-API

Administrative Vorlagen (.admx) für Windows 10 v1809 / Server 2019 verfügbar

Windows 10 Logo

Microsoft hat die administrativen Vorlagen (.admx) für Windows 10 Version 1809 bzw. Windows Server 2019 zum Download freigegeben. Darüber hinaus wurde auch die Excel-Liste aller Gruppenrichtlinieneinträge aktualisiert und zum Download zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe der eingebauten Filterfunktion lassen sich schnell und einfach alle neuen Gruppenrichtlinien anzeigen. Perfekt für alle Admins, welche einen Überblick der Neuerungen erhalten möchten.

Auch dieses Mal hat es Microsoft nicht geschafft, die ADMX-Templates fehlerfrei zu veröffentlichen. Bereits bei den Vorlagen für Windows 10 v1803 gab es einige Probleme. Dieses Mal ist die deutsche Übersetzungsdatei für Microsoft Edge betroffen. Offenbar hat Microsoft hier die alte Datei für v1803 ausgeliefert, wobei natürlich die Übersetzung aller neuen Einstellungen fehlt. Als Workaround empfiehlt sich die englische ADML-Datei in den DE-Ordner zu kopieren.

Download administrative Vorlagen (.admx) für Windows 10 Version 1809 / Windows Server 2019

 

Amazon bietet kostenlosen Versand, auch ohne Prime

Amazon Logo

Kaum ist die Cyber-Monday-Woche 2018 vorbei, startet Amazon mit einer neuen Aktion in die Vorweihnachtszeit. Vom 29. November bis zum 05. Dezember bietet Amazon für alle Kunden einen kostenlosen Versand ohne Mindestbestellwert an. Die Aktion gilt für sämtliche Artikel, die von Amazon verkauft und versendet werden. Die Aktion ist ausdrücklich für Bestellungen nach Deutschland und Österreich gültig.

Um in den Genuss des kostenlosen Versands zu kommen, muss im Kassenbereich der Standardversand ausgewählt und als Gutscheincode „VERSAND“ eingegeben werden.

Alle Details zur Gratis-Versand-Woche gibt es auf der entsprechenden Amazon-Aktionsseite.

Kategorien: Internet

Netzwerkdurchsatz der FRITZ!Box mit integriertem iPerf testen

Wer den Datendurchsatz im heimischen Netzwerk testen möchte, kann auf das kostenlose Tool iPerf zurückgreifen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise zwei Rechner im Netzwerk mit iPerf auszustatten. Dabei kann das Tool sowohl als Client als auch als Server verwendet werden.

Wer eine FRITZ!Box verwendet, kann auf den zweiten PC allerdings verzichten, da der Router bereits einen integrierten iPerf-Server enthält. Diese Funktionalität muss jedoch zuerst auf einer speziellen Konfigurationsseite aktiviert werden: https://fritz.box/support.lua bzw. http://fritz.box/support.lua

Nach der Eingabe des FRITZ!Box-Kennworts kann die Option unter dem Punkt „Durchsatzmessungen“ aktiviert werden. Hierzu einfach die ersten beiden Häkchen aktivieren (siehe Screenshot) und auf den Button „Einstellungen übernehmen“ klicken.

Fritz!Box iPerf aktivieren

Anschließend benötigt ihr noch einen iPerf-Client, welchen ihr für Windows hier downloaden könnt: https://sourceforge.net/projects/iperf2/files/ Unter macOS kann iPerf mit dem Befehl „brew install iperf“ installiert werden, bei Linux ist es in fast allen Distributionen in den Paketquellen vorhanden.

iPerf3 funktioniert nicht, da die FRITZ!Box iPerf2 verwendet und die neue Version 3 nicht abwärtskompatibel ist.

Netzwerkdurchsatz der FRITZ!Box messen

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind, können die Messungen beginnen. Das Tool kann via Eingabeaufforderung oder PowerShell gestartet werden. Die IP-Adresse der FRITZ!Box muss ggf. angepasst werden. Wichtig ist den Port anzugeben, da dieser bei der FRITZ!Box fest auf 4711 gesetzt ist.

iperf.exe -c 192.168.178.1 -p 4711 -t 60 -i 10

iPerf TCP

Die Ergebnisse fallen sehr ernüchternd aus. Meine FRITZ!Box 7490 erreich im Durchschnitt nur 163 MBit pro Sekunde. Das Problem ist die langsame CPU der FRITZ!Box, welche nicht genügend Power für den TCP-Test von iPerf besitzt. Aber keine Angst, der eingebaute Switch der FRITZ!Box schafft annähernd das versprochene Gigabit. Bei einem separaten Test mit zwei Rechnern werden problemlos über 960 MBit/s erreicht.

Zur Rettung der FRITZ!Box machen wir einen zweiten Test via UDP. Das schlanke Protokoll verfügt über weniger Overhead und arbeitet verbindungslos, d.h. die Prozessorlast der FRITZ!Box fällt deutlich niedriger aus.

iperf.exe -c 192.168.178.1 -p 4712 -u -t 60 -i 10 -b 1000M

iPerf UDP

Das Ergebnis zeigt rund 960 MBit/s, was identisch zum oben genannten Test mit zwei separaten Rechnern ausfällt. Mit dieser Variante lässt sich also der Netzwerkdurchsatz einer FRITZ!Box auf LAN-Seite recht genau ermitteln.

Neuer Amazon Kindle Paperwhite für 77 Euro

Kindle Paperwhite 2018

Die diesjährige Cyber Monday Woche bei Amazon hat direkt mit einem sehr guten Angebot für den neuen Kindle Paperwhite 2018 begonnen. Die 8-GByte-Variante war heute Morgen für 79,99 Euro erhältlich. Nachdem Media Markt und Saturn das Angebot mit 77 Euro gekontert haben, hat Amazon den Preis mittlerweile auf 76,99 Euro gesenkt.

Das neue Modell wurde am 16. Oktober vorgestellt und ist seit dem 07. November 2018 erhältlich. Der reguläre Preis beginnt bei 119,99 Euro. Nachfolgend eine kurze Übersicht aller Neuerungen des aktualisierten Modells.

Kindle Paperwhite 2018

Nach mehr als drei Jahren hat Amazon eine neue Version des beliebten Kindle Paperwhite vorgestellt. Im Vergleich zur dritten Generation bietet der neue E-Reader einige Verbesserungen. Am auffälligsten dürfte das neue Frontdisplay sein. Die bisherigen Kanten zwischen Gehäuserand und Display gehören mit der planen Front der Vergangenheit an. Gleichzeitig verhilft es dem Paperwhite zu einer eleganteren Gestaltungsform und mit 8,18 Millimetern Dicke zu einem schlankeren Design als beim Vorgänger (9 mm). Außerdem bietet der E-Reader nun endlich ein wasserdichtes Gehäuse nach IPX8-Standard. Damit ist das Gerät gegen ein Untertauchen in Süßwasser bis zu zwei Metern und einer Dauer von 60 Minuten geschützt.

Das 6 Zoll große matte E-Ink-Carta-Display ist unverändert und bietet eine Auflösung von 1.080 x 1.440 Bildpunkten (300 dpi). Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde jedoch die Displaybeleuchtung verbessert. Fünf LEDs sollen für eine bessere und gleichmäßigere Ausleuchtung sorgen, bisher waren es vier. Auf einen Blaufilter müssen Nutzer nach wie vor verzichten.

Aufgebohrt wurde der interne Speicher. Die Grundvariante bietet den doppelten Speicher als beim Paperwhite 2015 und kommt jetzt mit 8 GByte daher. Außerdem ist eine Variante mit 32 GByte verfügbar. Kein Wunder, denn der neue Paperwhite bietet die ca. vor einem Jahr beim Kindle Oasis eingeführte Unterstützung von Audible-Hörbücher. Damit können Hörbücher via Bluetooth auf Kopfhörer oder Lautsprecher ausgeben werden. Ein Klinkenanschluss ist nicht verfügbar.


Kategorien: Hardware Internet

Infos zum Microsoft November-Patchday 2018

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Jeden zweiten Dienstag im Monat findet der Microsoft-Patchday statt. Wie jeden Monat werden auch im November wieder viele kritische Sicherheitslücken für Microsoft-Betriebssysteme behoben. Darunter befinden sich auch Fehlerbehebungen für Microsoft Edge, den Internet Explorer, SharePoint, Microsoft Exchange Server, Skype for Business, .NET Core, PowerShell Core, ChakraCore, Team Foundation Server und Microsoft Dynamics 365.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10, Version 1809, Version 1803, Version 1709, Version 1703, Version 1607, Windows 10 für 32-Bit-Systeme und Windows 10 für x64-basierte Systeme (ohne Edge) Kritisch Remotecodeausführung Windows 10, Version 1809: 4467708; Windows 10, Version 1809 SSU: 4465664;
Windows 10, Version 1803: 4467702; Windows 10, Version 1803 SSU: 4465663;
Windows 10, Version 1709: 4467686; Windows 10, Version 1709 SSU: 4465661;
Windows 10, Version 1703: 4467696; Windows 10, Version 1703 SSU: 4465660;
Windows 10, Version 1607: 4467691; Windows 10, Version 1607 SSU: 4465659;
Windows 10: 4467680; Windows 10 SSU: 4093430
Microsoft Edge Kritisch Remotecodeausführung Microsoft Edge: 4467708; 4467702; 4467686; 4467696; 4467691; 4467680
Windows Server 2019, Windows Server 2016 und Server Core-Installationen (2019, 2016, Version 1803 und Version 1709) Kritisch Remotecodeausführung Windows Server 2019: 4467708; Windows Server 2019 SSU: 4465664;
Windows Server 2016: 4467691; Windows Server 2016 SSU: 4465659
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4467697
Reines Sicherheitsupdate für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4467703
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 SSU: 3173424
Windows Server 2012 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4467701
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012 4467678
Windows Server 2012 SSU: 3173426
Windows RT 8.1 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows RT 8.1: 4467697
Reines Sicherheitsupdate für Windows RT 8.1: 4467703
Hinweis: Updates für Windows RT 8.1 sind nur über Windows Update verfügbar
Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4467107
Reines Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4467106
Windows 7 und Windows Server 2008 R2 SSU: 3177467
Windows Server 2008 Kritisch Remotecodeausführung Updates für Windows Server 2008 werden nun in Form von monatlichen Rollups und reinen Sicherheitsupdates angeboten.
Monatlicher Rollup für Windows Server 2008: 4467706
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2008 4467700
Windows Server 2008 SSU: 3020369
Internet Explorer Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Internet Explorer 9: 4467706
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 9: 4466536
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 10: 4467701
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 10: 4466536
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11: 4467107 und 4467697;
kumulatives IE-Update für Internet Explorer 11: 4466536
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11: 4467686, 4467708, 4467691, 4467696, 4467702 und 4467680
Internet Explorer 11 SSU: 4465661, 4465664, 4465659, 4465660 und 4465663
Software im Zusammenhang mit Microsoft Office Hoch Remotecodeausführung Die Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit Microsoft Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlich ung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Es gibt mehrere Supportartikel im Zusammenhang mit Office-Updates, die nicht alle in dieser Zusammenfassung aufgelistet werden können. Ausführliche Informationen zu diesen Artikeln finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint Hoch Remotecodeausführung Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint: 4461520, 4461501, 4461483, 4461513 und 4461511.
Microsoft Exchange Server Hoch Rechteerweiterungen Die fragliche Sicherheitsanfälligkeit kann durch Entfernen eines bestimmten Registrierungsschlüssels behoben werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Sicherheitsanfälligkeitswebsei te zu CVE-2018-8581 im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Skype for Business, Microsoft Lync Niedrig DoS (Denial of Service) Skype for Business: 4461473
Microsoft Lync: 4461487
.NET Core Mittel Manipuliert .NET Core ist eine Allzweck- Entwicklungsplattform, die von Microsoft und der .NET-Community auf GitHub verwaltet wird.
PowerShell Core Hoch Remotecodeausführung PowerShell Core ist eine plattformübergreifende Open-Source-Anwendung, die von Microsoft und der PowerShell-Community auf GitHub verwaltet wird.
Team Foundation Server Hoch Spoofing Dokumentation und Updates zu Team Foundation Server finden Sie unter https://docs.microsoft.com/de- de/tfs.
Microsoft Dynamics 365 Kritisch Remotecodeausführung Dokumentation und Updates zu Dynamics 365 finden Sie unter https://docs.microsoft.com/ dynamics365.
ChakraCore Kritisch Remotecodeausführung ChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ ChakraCore/wiki.
Adobe Flash Player Hoch Remotecodeausführung KB-Artikel zu Adobe Flash Player: 4467694
Sicherheitsempfehlung zu Adobe Flash Player: ADV180025

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.134
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.407
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.785
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.1446
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.2608
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.18036

WLAN-Standards bekommen neues Namensschema

WiFi Alliance Logo

Die Wi-Fi-Alliance möchte für mehr Klarheit und Verständlichkeit bei den unterschiedlichen WLAN-Standards sorgen. Mit dem nächsten WLAN-Standard 802.11ax soll daher ein neues Namensschema eingeführt werden.

Wenn es nach der Wi-Fi-Alliance geht, sollen die oftmals verwirrenden Bezeichnungen wie z.B. 802.11ac schon bald der Vergangenheit angehören. Stattdessen ist eine nummerierte Namensgebung geplant. Aus 802.11n, ac und ax werden dann Wi-Fi 4, Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6. Neben der reinen Kennzeichnung des unterstützten WLAN-Standards soll zukünftig auch die zwischen Geräten hergestellte Netzwerkverbindung ersichtlich sein. Die Anzeige soll in Echtzeit aufzeigen, mit welchem WLAN ein Gerät verbunden ist und welche Übertragungsraten zu erwarten sind. Aus diesem Grund sollen auch Hersteller von Betriebssystemen die Namensgebung verwenden. Die Wi-Fi Alliance schlägt hierfür ein WLAN-Symbol mit integrierten Zahlen vor:

Wi-Fi Versionen

Offiziell soll die numerische Benennung rückwirkend bis zu 802.11n erfolgen. Allerdings kann es auch gut sein, dass die älteren WLAN-Standards 802.11a, b und g mit Wi-Fi 1, 2 und 3 bezeichnet werden.

Wi-Fi 6 ab 2019

Gleichzeitig gibt die Wi-Fi-Alliance bekannt, dass der neue Standard 802.11ax bzw. Wi-Fi 6 2019 erscheinen soll. Die maximal theoretische Datenrate steigt dabei auf 11 GBit/s. Diese Angabe bezieht sich allerdings nicht unbedingt auf einzelne Clients, sondern auf dichte Umgebungen mit besonders vielen Clients. Diese Entwicklung war schon vor einigen Jahren bei 802.11ac Wave 2 zu beobachten. Funktionen wie OFDMA und 1024-QAM Modulation sollen für eine bessere Ausnutzung der Frequenzspektren und einen besseren Datendurchsatz sorgen. Auch eine höhere Reichweite könnte folgen, glaubt man den Aussagen von Qualcomm. Hier sind 3 db zu erwarten, was in etwa einer durchschnittlichen Wand entsprechen soll.

Die finalen Spezifikationen von Wi-Fi 6 sind nicht vor Herbst 2019 zu erwarten.

Kategorien: Internet

Infos zum Microsoft Oktober-Patchday 2018

Jeden zweiten Dienstag im Monat findet der Microsoft-Patchday statt. Wie jeden Monat werden auch im September wieder viele kritische Sicherheitslücken für Microsoft-Betriebssysteme behoben. Darunter befinden sich auch Fehlerbehebungen für Microsoft Edge, den Internet Explorer, SharePoint, Exchange Server SQL Server Management Studio. Außerdem erhält das neue Windows 10 Version 1809 den ersten Patch.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10, Version 1809, Version 1803, Version 1709, Version 1703, Version 1607, Windows 10 für 32-Bit-Systeme und Windows 10 für x64-basierte Systeme (ohne Edge) Kritisch Remotecodeausführung Windows 10, Version 1809: 4464330; Windows 10, Version 1803: 4462919; Windows 10, Version 1709: 4462918; Windows 10, Version 1703: 4462937; Windows 10, Version 1607: 4462917; und Windows 10: 4462922
Microsoft Edge Kritisch Remotecodeausführung Microsoft Edge: 4464330, 4462919, 4462918, 4462937, 4462917, 4462922
Windows Server 2019, Windows Server 2016 und Server Core-Installationen (2019, 2016, Version 1803 und Version 1709) Kritisch Remotecodeausführung Windows Server 2019: 4464330; Windows Server 2016: 4462917
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4462926
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012 4462941
Windows Server 2012 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4462929
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012 4462931
Windows RT 8.1 Kritisch Remotecodeausführung Windows RT 8.1: 4462926
Hinweis: Updates für Windows RT 8.1 sind nur über Windows Update verfügbar
Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4462923
Reines Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4462915
Windows Server 2008 Kritisch Remotecodeausführung Updates für Windows Server 2008 werden nun in Form von monatlichen Rollups und reinen Sicherheitsupdates angeboten.
Monatlicher Rollup für Windows Server 2008: 4463097
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2008 4463104
Internet Explorer Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11: 4462923 und 4462926;
kumulatives IE-Update für Internet Explorer 11: 4462949;
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11: 4464330, 4462937, 4462922, 4462919, 4462918 und 4462917
Software im Zusammenhang mit Microsoft Office Hoch Remotecodeausführung Die Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit Microsoft Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlichung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Es gibt mehrere Supportartikel im Zusammenhang mit Office-Updates, die nicht alle in dieser Zusammenfassung aufgelistet werden können. Ausführliche Informationen zu diesen Artikeln finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint Hoch Rechteerweiterungen Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint: 4461450, 4461447 und 4092481
Microsoft Exchange Server Hoch Remotecodeausführung Microsoft Exchange Server: 4459266 und 2565063
SQL Server Management Studio Hoch Veröffentlichung von Informationen Updates für Microsoft SQL Server sind unter https://docs.microsoft.com/de-de/sql/ verfügbar
ChakraCore Kritisch Remotecodeausführung ChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ChakraCore/wiki.

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.55
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.345
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.726
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.1387
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.2551
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.18005

Windows 10 Version 1809 offiziell freigegeben – Download und Neuerungen

Windows 10 Logo

Microsoft hat das Oktober 2018 Update für Windows 10 am 2. Oktober 2018 offiziell freigegeben. Windows 10 Version 1809 trägt die Build-Nummer 17763 und ist bereits als ISO-Datei oder über die neue Version des Media Creation Tools verfügbar. Der Rollout via Windows Update startet pünktlich zum Patchday nächsten Dienstag (9. Oktober 2018). Wer die Update-Suche manuell anstößt, soll bereits jetzt Zugriff darauf haben. Das Funktionsupdate wird wie immer in Wellen verteilt, d.h. es kann durchaus einige Tage oder Wochen dauern, bis das Update automatisch angeboten wird.

Version Build Name (Codename) Erscheinungsdatum
Windows 10 Version 1507 10240 RTM (Threshold 1) 29. Juli 2015
Windows 10 Version 1511 10586 November Update (Threshold 2) 12. November 2015
Windows 10 Version 1607 14393 Anniversary Update (Redstone 1) 02. August 2016
Windows 10 Version 1703 15063 Creators Update (Redstone 2) 06. April 2017
Windows 10 Version 1709 16299 Fall Creators Update (Redstone 3) 17. Oktober 2017
Windows 10 Version 1803 17134 April 2018 Update (Redstone 4) 30. April 2018
Windows 10 Version 1809 17763 Oktober 2018 Update (Redstone 5) 02. Oktober 2018

Neuerungen in Windows 10 1809

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen:

  • DirectX DXR: Unterstützung der neuen Raytracing-Fähigkeiten der Nvidia GeForce RTX Grafikkarten
  • Schnellere Windows-Updates da ein größerer Teil des Installationsprozesses im atkiven Betrieb erfolgt
  • Verbesserte Zwischenablage: kann mehrere Informationen (z.B. Text und Bilder) vorhalten, optionale Cloud-Synchronisation zwischen multiplen Geräten (fordert dasselbe Microsoft-Konto auf den Geräten)
  • Windows Explorer hat jetzt ein Dark Theme (schwarze Farbgebung mit weißer Schrift)
  • Storage Sense: auf Wunsch werden länger nicht verwendete Daten in Onedrive ausgelagert, wenn der lokale Speicher knapp ist
  • Neue Spielleiste mit FPS-Anzeige, Prozessor- und RAM-Auslastung
  • Neue Funktionen für den Edge-Browser

Die wichtigsten Neuerungen in Windows 10 1809 hat Microsoft in einem kurzen Video zusammengefasst (englisch):

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=hAva4B-wsVA

Außerdem existieren zwei Artikel bei Microsoft, die genauere Details und weitere Neuerungen auflisten:

  • https://techcommunity.microsoft.com/t5/Windows-IT-Pro-Blog/What-s-new-for-IT-pros-in-Windows-10-version-1809/ba-p/263909
  • https://docs.microsoft.com/de-de/windows/whats-new/whats-new-windows-10-version-1809

Kategorien: Windows Windows 10