Kategorie: TV

Schlechter SAT-Empfang: Signalstärke und Signalqualität verbessern

DVB-S Logo

In den Kommentaren zu meinem Artikel „SAT-Empfang: Unterschied zwischen Signalqualität und Signalstärke“ tauchen immer wieder Fragen zu schlechter Signalqualität und Signalstärke auf. Aus diesem Grund möchte ich die Ursachen eines schlechten SAT-Empfangs genauer erläutern und mögliche Lösungen aufzeigen.

Grundsätzlich möchte ich aber darauf hinweisen, dass die angezeigte Signalstärke sowie Signalqualität sehr stark vom verwendeten Sat-Tuner abhängig ist. Beispielsweise können ein Samsung-TV mit eingebauten Sat-Tuner und ein externer Sat-Receiver am gleichen Kabel unterschiedliche Werte aufweisen. Aus diesem Grund sollte man die angezeigten Werte auch nicht allzu ernst nehmen. Sofern keine Störungen auftreten, sollte in der Regel alles in Ordnung sein. Spätestens wenn Empfangsprobleme wie Ruckeln oder Ton- bzw. Bildaussetzer existieren, sollte man aber tätig werden.

SAT-Empfang verbessern

Eine häufige Ursache eines schlechten SAT-Empfangs ist, dass keine freie Sicht zum Satelliten besteht. Bäume oder Sträucher wachsen jedes Jahr und sind mit der Zeit vielleicht in das Sichtfeld zum Satelliten gewachsen. Die Webseite DishPointer bietet die Option „show obstacle (line of sight checker)“ an, welche bei der Beantwortung dieser Frage sehr hilfreich ist. Damit lässt sich unter anderem klären, wie hoch störende Objekte je nach Entfernung maximal sein dürfen. Wenn sich wirklich ein Hindernis im Weg befindet, hilft es entweder, die Schüssel zu versetzen oder das Gewächs zu entfernen bzw. ordentlich zu Stutzen. Das Zurückschneiden greift allerdings nur temporär und nach ein paar Jahren könnte das Problem erneut auftreten.

Ebenfalls wichtig ist die korrekte Ausrichtung der Schüssel. Dabei hat mir die Webseite Schüssel-Ausrichtung bisher gute Dienste geleistet. Bei präziser Ausführung kann damit eine sehr gute Ausrichtung erreicht werde, ohne auf spezielle Messgeräte oder teure Dienstleister zurückgreifen zu müssen. Selbstverständlich spricht aber nichts dagegen. Wer sich das leisten kann und möchte fährt damit sicher auch gut. Teilweise reicht es sogar aus, wenn das LNB in der Aufnahme vor- oder zurückgeschoben wird, damit der Brennpunkt ggf. genauer getroffen wird. Auch das Drehen des LNBs bzw. den Winkel in der Halterung leicht zu ändern, kann das gewünschte Ergebnis erreichen.

Nicht selten ist eine verbogene Schüssel (korrekte Bezeichnung Antenne) oder ein defekter LNB die Ursache der Empfangsprobleme. Ersteres kann entweder durch Transportschaden oder durch einen Sturm passieren. Den Schaden kann man mit dem Auge oft nicht erkennen. Daher muss man die Schüssel abmontieren und flach auf einen Tisch legen. Sie muss rundherum plan auf dem Tisch liegen und darf nicht wackeln. Falls sie das tut solltet ihr eine neue Schüssel anschaffen. Beim LNB ist die einfachste Methode zur Überprüfung der Austausch durch einen anderen LNB.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz einer größeren Schüssel bzw. eines anderen LNBs. Gerade bei kleineren Schüsseln kann es bei Regen und schlechtem Wetter zu Empfangsproblemen kommen. Mit einem Durchmesser von ca. 85 cm sollte man allerdings auf der sicheren Seite sein. Empfehlenswerte Antennen sind unter anderem die Triax TDS 88 für rund 50 Euro und die Gibertini OP 85 für ca. 90 Euro. Beim LNB kann ich den Inverto Selected Quad Premium (IDLB-QUDL40) empfehlen.

Hier sei noch einmal zu erwähnen, dass der Empfang (Signalqualität) hinter einem LNB durch keine nachgeschaltete Komponente verbessert werden kann! Alle weiteren Maßnahmen dienen zur Verbesserung der Signalstärke. Nachfolgend zwei grundlegende Regeln:

  • Kabel so kurz wie möglich halten
  • Markenkabel verwenden

Teilweise wird empfohlen die alten aufschraubbaren F-Stecker durch moderne Selfinstall- bzw. Kompressionsstecker zu ersetzen. Dadurch wird lediglich die Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit erhöht, einen Leistungsgewinn kann man damit nicht erzielen. In vielen Fällen ist dieser Tipp also nutzlos.

Auch der Einsatz von Inlineverstärkern ist fast immer nutzlos. Er verstärkt sowohl das Nutzsignal als auch das Rauschen. Daher kann man damit kein Signal verbessern. Im Gegenteil: Durch das Eigenrauschen und ein mögliches Übersteuern ist der Verstärker oft kontraproduktiv. Der einzige Einsatzzweck ist die Übertragung eines einwandfreien Signals über lange Strecken.

In bestimmten Situationen kann jedoch ein Dämpfer nützlich sein. Viele Sat-Tuner vertragen keine hohen Pegel und neigen daher zur Übersteuerung. Davon betroffen sind teilweise die Sat-Tuner in Samsung-TVs oder viele Humax-Modelle. In diesen Fällen kann ein Dämpfer oft Wunder bewirken. Empfehlen kann ich beispielsweise den Axing SZU 3-00 oder den Kathrein ERE 02.

DVB-T2 HD: Das sind die besten Antennen

DVB-T2 HD Logo

Am 29. März 2017 ist es soweit: Die zweite Ausbaustufe von DVB-T2 HD in Deutschland startet. Gleichzeitig wird das alte DVB-T abgeschaltet. Davon betroffen sind zahlreiche Ballungsräume und Großstädte. Ausführliche Infos zu diesem Thema habe ich bereits in meinem Artikel „DVB-T2 HD: Infos zur Umstellung“ aufgeführt.

Hier möchte ich speziell auf das Thema Antennen eingehen. Grundsätzlich können die meisten DVB-T-Antennen auch für den Empfang von DVB-T2 HD weiter genutzt werden. Wer allerdings neu zu DVB-T2 HD wechseln möchte oder aktuell schon ständig mit schlechtem Empfang zu kämpfen hat, sollte sich eine neue Antenne gönnen. Je nach Entfernung zum nächstem Sender und der Umgebungsbebauung kann sogar eine passive Zimmerantenne ausreichend sein. Bei größeren Entfernungen ist eine aktive Zimmerantenne notwendig, die das Signal verstärken kann, oder es muss zu einer Außenantenne gegriffen werden. An Randgebieten ist ggf. sogar eine Dachantenne notwendig. Einen groben Überblick der benötigten Antennen liefert das offizielle Informationsportal zu DVB-T2 HD.

Die Stiftung Warentest hat in Ausgabe 2/2017 14 aktive Zimmerantennen und in Ausgabe 3/2017 zwölf Außenantennen getestet. Nachfolgend ein kurzer Überblick der besten Antennen.

DVB-T2-Zimmerantennen

Zimmerantennen werden gerne hinter dem Fernseher aufgestellt. Dort sind sie versteckt und gehen nicht im Weg um. Wenn der Empfang passt ist das auch kein Problem. Im Menü des Fernsehers oder der Set-Top-Box kann man sich die aktuelle Signalstärke und Signalqualität anzeigen lassen. Wenn die Werte zu niedrig sind kann es zu Störungen oder Einfrieren des Bildes kommen. Dann muss die Antenne anders platziert werden. Wenn gar kein Signal ankommt ist es ratsam direkt zu einer Außenantenne zu greifen. Nachfolgend ein paar einfache Tipps:

  • Antenne nicht auf den Boden stellen oder legen
  • die Antenne sollte möglichst nah am Fenster stehen
  • Stahlträger und Rollladen bzw. Jalousien aus Aluminium können den Empfang stark beeinflussen
  • Abstand zu Smartphones, Router und Fernseher halten, da diese Geräte den Empfang eventuell stören können
  • Antenne zum Test vertikal und horizontal aufstellen

Die Stiftung Warentest hat drei Antennen mit „sehr gut“ bewertet.

Testsieger ist die leider spärlich erhältliche Oehlbach Scope Vision. Sie kostet rund 50 Euro und bietet sehr gute Empfangseigenschaften. Die Handhabung und Inbetriebnahme sind sehr einfach. Den Strom erhält die Antenne aus der Steckdose oder alternativ vom USB-Anschluss des Fernsehers.

Knapp dahinter auf Platz zwei folgt die Kathrein BZD 32. Sie ist ab ca. 45 Euro erhältlich und bietet ebenfalls einen sehr guten Empfang. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss des Fernsehers.

Ebenfalls sehr gute Empfangseigenschaften besitzt die drittplatzierte Technisat Digitenne TT2. Mit rund 20 Euro ist sie außerdem die günstigste Antenne im Testfeld. Die Stromversorgung erfolgt hier via Steckdose.

DVB-T2-Außenantennen

Außenantennen bieten generell einen deutlich besseren Empfang als Zimmerantennen, da sie das Signal ohne weitere Dämpfung durch Wände oder Fenster empfangen. Allerdings ist der Aufwand zum Montieren und zum Verlegen des Kabels deutlich größer. Oft wird hier auf Flachkabel zurückgegriffen, die durch Fenster- oder Türdichtungen gelegt werden. Immerhin wird kein extra Stromkabel benötigt, da die benötigte Spannung üblicherweise in das Antennenkabel eingespeist wird.

Von den zwölf getesteten Antennen konnte zwei mit „sehr gut“ und zwei mit „gut“ abschneiden.

Testsieger ist die Axing TAA 3-10 für rund 80 Euro. Neben einem sehr guten Empfang weiß die Antenne durch eine gute Ausstattung zu Überzeugen. Neben Kabel und Stecker zur Selbstmontage werden auch ein Steckernetzteil und ein Kfz-Adapter mitgeliefert.

Die Kathrein BZD40 verfügt ebenfalls über sehr gute Empfangseigenschaften, kommt aber ohne Steckernetzteil daher. Dafür ist sie mit rund 65 Euro auch günstiger.

Auf Platz drei landet die Funke DSC550 4G LTE. Sie bietet ebenfalls einen sehr guten Empfang und kostet nur rund 40 Euro. Allerdings muss bei ihr sowohl auf Kabel und Stecker als auch auf ein Netzteil verzichtet werden.

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DVB-T2 HD: Infos zur Umstellung

DVB-T2 HD Logo

DVB-T2 ist der Nachfolgestandard von DVB-T. Die Abkürzung steht für „Digital Video Broadcasting – Terrestrial, 2nd generation“. Der Standard bezeichnet die Verbreitung digitaler Radio-, Fernseh- und Datensignale mittels terrestrischer Übertragung. Die Spezifikation für die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen über DVB-T2 in Deutschland hört auf den Namen DVB-T2 HD. Neben DVB-T2 muss in Deutschland auch der HEVC-Codec unterstützt werden.

Bereits am 31. Mai 2016 startete die erste Stufe der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2. Damals wurden lediglich einige Sender in verschiedenen Ballungsgebieten zusätzlich mit dem neuen Standard ausgestrahlt. Die am 29. März 2017 folgende zweite Ausbaustufe ist deutlich aggressiver: Das Antennenfernsehen DVB-T wird in vielen deutschen Ballungsräumen abgeschaltet und durch die neue Übertragungstechnik DVB-T2 ersetzt.

Wer ist wann betroffen?

Betroffen sind nur Haushalte, die das Antennenfernsehen DVB-T nutzen. Wer per Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S2) oder Internet (IPTV) fernsieht, ist von der Umstellung nicht betroffen. Wer sich nicht sicher ist, ob er DVB-T nutzt, kann dies relativ einfach überprüfen. Am Fernseher bitte das Programm „Das Erste“ schauen und dann die Videotextseite 199 öffnen. Dort stehen weitere Informationen.

Die Umstellung am 29. März 2017 deckt zahlreiche Ballungsräume und größere Städte ab, weshalb ein Großteil der aktuellen DVB-T-Nutzer betroffen ist. Anschließend soll eine schrittweise Umstellung der restlichen DVB-T-Sendestandorte erfolgen. Gemäß aktueller Planung soll die bundesweite Umstellung auf DVB-T2 im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

Wer DVB-T zum Fernsehen nutzt, wird bereits seit geraumer Zeit mit Texteinblendungen im Programm auf die bevorstehende Umstellung hingewiesen. Genaue Informationen zur Umstellung können auf dem offiziellen Informationsportal zu DVB-T2 HD eingesehen werden. Hier gibt es auch einen Empfangscheck der aufzeigt, wann welcher Wohnort umgestellt wird.

Was benötige ich für DVB-T2 HD?

DVB-T2 HD LogoDas neue DVB-T2 HD ist zum bisherigen DVB-T nicht kompatibel. Für den Empfang wird also zwingend ein Fernseher oder Empfänger vorausgesetzt, welcher DVB-T2 HD unterstützt. Solche Geräte lassen sich am grünen DVB-T2 HD Logo erkennen.

Achtung: Nicht alle Fernsehgeräte mit DVB-T2-Tuner sind für den Empfang der deutschen DVB-T2-Programme geeignet. Diese müssen zusätzlich den HEVC-Codec unterstützten. Wer auf das grüne Logo achtet, ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Wer kein DVB-T2 HD-fähiges Gerät besitzt, muss entweder einen neuen Fernseher oder eine neue Set-Top-Box kaufen. Mit letzterer muss das vorhandene TV-Gerät nicht ausgetauscht werden.

Wer neben den frei verfügbaren öffentlich-rechtlichen Sendern auch Privatsender empfangen möchte, benötigt ein Gerät, welches verschlüsselte Signale verarbeiten kann. Hier existieren zwei Möglichkeiten. Entweder man verwendet das CI+-Entschlüsselungsmodul für freenet TV, welches an vielen Fernsehern und Set-Top-Boxen lauffähig ist. Das benötigte Entschlüsselungsmodul kostet jedoch rund 80 Euro. Die Alternative ist eine Set-Top-Box mit integrierter Entschlüsselung für freenet TV.

freenet TV ist ein Programmpaket, welches so gut wie alle Privatsender beinhaltet. Die ersten drei Monate wird freenet TV kostenlos sein. Danach werden 69 Euro pro Jahr und Gerät fällig. Das Angebot lässt sich mit HD+ bei DVB-S2 vergleichen.

Frei empfangbare Sender freenet TV
Empfangsgerät Fernseher mit DVB-T2 HD Unterstützung
oder
Set-Top-Box mit DVB-T2 HD Unterstützung ohne Decoder oder CI+-Schacht
Fernseher mit DVB-T2 HD Unterstützung + CI+-Entschlüsselungsmodul für freenet TV
oder
Set-Top-Box mit DVB-T2 HD Unterstützung und CI+-Entschlüsselungsmodul für freenet TV
oder
Set-Top-Box mit DVB-T2 HD Unterstützung und integriertem Decoder
verfügbare Sender* Das Erste HD, ZDF HD, arte HD, phoenix HD, 3sat HD, KiKa HD, one HD, tagesschau 24 HD, ZDFneo HD, ZDFinfo HD

regional zusätzlich
BR HD, hr HD, MDR HD, NDR HD, radiobremen HD, rbb HD, SR HD, SWR HD, WDR HD, ARD-alpha

zusätzlich frei empfangbar
Bibel TV HD

RTL HD, ProSieben HD, Sat.1 HD, VOX HD, RTL II HD, Super RTL HD, n-tv HD, SIXX HD, ProSieben MAXX HD, Sat.1 Gold HD, RTL Nitro HD, kabel eins HD, DMAX HD, Eurosport 1 HD, Sport1 HD
Kosten (pro Gerät) Gerätepreis Gerätepreis
+
ggf. CI+-Entschlüsselungsmodul für freenet TV einmalig 80 Euro
freenet TV Abogebühren jährlich 69 Euro

* Stand 26.02.2017

Das Thema Antennen habe ich in einem eigenen Artikel behandelt: „DVB-T2 HD: Das sind die besten Antennen

Warum wird umgestellt?

Im Februar 2015 hat das Bundeskabinett die Neuvergabe von Frequenzen im 700-MHz-Band beschlossen. Diese Frequenzen werden aktuell noch für DVB-T genutzt und sollen zukünftig für die Internetversorgung im Mobilfunk verwendet werden. Dieses Vorhaben läuft unter dem Schlagwort „Digitale Dividende II“.

Durch die wegfallenden Frequenzen stehen zukünftig also weniger freie Frequenzen für das terrestrisches Fernsehen zur Verfügung. Um dennoch hochauflösende HD-Sender bereitstellen zu können, haben sich die Verantwortlichen für das neue Übertragungsverfahren DVB-T2 entschieden. Gleichzeitig kommt das hocheffiziente Codierungsverfahren H.265 alias HEVC zum Einsatz. Beide Techniken kombiniert hören auf den Namen DVB-T2 HD. Dies ist auch der Grund, warum DVB-T2-Tuner außerhalb von Deutschland nicht für den Empfang von deutschen DVT-T2-Sendern gerüstet sind. Ihnen fehlt die Möglichkeit zum Decodieren von HEVC.

Welche Vor- und Nachteile bietet DVB-T2 HD?

DVB-T2 HD verspricht zahlreiche Vorteile. Die neue Technik ermöglicht mehr Programme mit besserer Qualität bei gleichem Bandbreitenbedarf. Auch hochaufgelöste HD-Übertragungen sind ohne Probleme möglich. Des Weiteren sollen die Umschaltzeiten zwischen Sendern deutlich schneller sein und ein robusteres Signal soll für weniger Störungen sorgen.

Selbstverständlich hat der neue Standard nicht nur Vorteile. Viele Nutzer werden sich neue Empfangsgeräte anschaffen müssen, da die bisherigen nicht mit DVB-T2 HD zurechtkommen. Außerdem werden die Privatsender fortan nur noch verschlüsselt übertragen und sind kostenpflichtig.

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Amazon bringt neuen Fire TV Stick

Amazon Fire TV Stick

Amazon hat den Fire TV Stick der zweiten Generation im Oktober 2016 für die USA vorgestellt. Ab sofort ist der Stick auch in Deutschland zum Preis von 39,99 Euro vorbestellbar. Die Auslieferung soll ab dem 20. April erfolgen.

Im Vergleich zum Fire TV Stick der ersten Generation hat der Nachfolger einige Verbesserungen erfahren. Der neue MediaTek-Prozessor  soll durchschnittlich 30 Prozent schneller als die Dual-Core-CPU des Vorgängers agieren. Er verfügt über vier ARM Cortex-A7 Kerne die mit 1,3 GHz laufen. Unverändert geblieben sind der Arbeitsspeicher mit 1 GByte und der interne Flash-Speicher mit 8 GByte. Als weitere Neuerung ist das Dual-Band-WLAN zu nennen, welches im Vergleich zum Vorgänger 802.11ac unterstützt. Außerdem kommt jetzt statt Bluetooth 3.0 Version 4.1 zum Einsatz. Insgesamt fällt der Stick etwas größer und schwerer als die erste Generation aus. Die Abmessungen belaufen sich auf 85,9 x 30,0 x 12,6 mm und das Gewicht liegt bei 32 Gramm.

Neben der besseren Hardware kann sich der neue Fire TV Stick auch über neue Features freuen. Der stärkere Prozessor ermöglicht das Decodieren von H.265. Darüber hinaus werden deutlich mehr Audioformate unterstützt. Die maximale Auflösung bleibt aber leider bei 1080p, auf 4K-Unterstützung muss weiterhin verzichtet werden. Die bisher optional erhältliche Sprachfernbedienung für 24,99 Euro ist nun Teil des Lieferumfangs. Neben der normalen Sprachsuche wird auch Alexa unterstützt. Amazons digitaler Assistent war in Deutschland bisher nur auf dem Amazon Echo und Echo Dot verfügbar. Die Integration von Alexa soll eine deutlich bessere Bedienung per Sprache ermöglichen als bisher. Es werden alle Fähigkeiten der Echo-Lautsprecher geboten und darüber hinaus neue Befehle. Beispielsweise ist das Vor- und Zurückspulen oder das Suchen nach Filmen, Serien und Apps möglich.

Ebenfalls neu ist die überarbeitete Fire-TV-Oberfläche. Der Navigationsbereich wandert dabei vom linken Rand an die Oberseite. Die Inhalte sollen prominent darunter platziert sein. Fire TV Sticks der ersten Generation sollen in den kommenden Wochen ebenfalls in den Genuss der neuen Oberfläche gelangen. Ebenso soll Alexa dann auch auf älteren Sticks mit Sprachfernbedienung freigeschaltet werden.

Amazons neuer Fire TV Stick kann ab sofort für 39,99 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung soll dann ab dem 20. April 2017 beginnen. Dann soll der Stick auch bei Media Markt und Saturn erhältlich sein.

Amazon Fire TV Stick

Zweite Generation Erste Generation
SoC MediaTek MT8127D Broadcom Capri 28155
CPU 4 × ARM Cortex-A7 1,3 GHz 2 × ARM Cortex-A9
GPU ARM Mali-450 MP4 Broadcom VideoCore 4
RAM 1 GByte
Speicher 8 GByte
WLAN 802.11a/b/g/n/ac, 2 × 2 MIMO 802.11a/b/g/n, 2 × 2 MIMO
Bluetooth 4.1 3.0
Anschlüsse HDMI, Micro-USB (nur für Strom)
Formate Video H.265, H.264 H.264
Audio AAC-LC, HE-AACv1 (AAC+), HE-AACv2 (eAAC+), AC3 (Dolby Digital), eAC3 (Dolby Digital Plus), FLAC, MIDI, MP3, PCM/Wave, Vorbis, AMR-NB, AMR-WB AAC-LC, AC3, eAC3 (Dolby Digital Plus), FLAC, MP3, PCM/Wave, Vorbis
Foto JPEG, PNG, GIF, BMP
Ausgabe 720p und 1080p bis 60 FPS
Lieferumfang Fire TV Stick, Alexa Sprach-Fernbedienung, USB-Kabel und Netzteil, HDMI-Extender-Kabel, 2 × AAA-Batterien Fire TV Stick, Fire TV-Fernbedienung, USB-Kabel und Netzteil, HDMI-Extender-Kabel, 2 × AAA-Batterien
Größe 85,9 x 30,0 x 12,6 mm 84,9 x 25,0 x 11,5 mm
Gewicht 32,0 Gramm 25,1 Gramm
Preis 39,99 Euro

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Erste Filme auf Ultra HD Blu-ray kommen im April

Ultra HD Blu-ray

Die finalen Spezifikationen der neuen Ultra HD Blu-ray wurden im Mai 2015 von der Blu-ray Disc Association (BDA) verabschiedet. Die ersten Filme wurden damals zu Weihnachten 2015 erwartet, was zumindest in Deutschland nicht geklappt hat. Stattdessen werden die ersten Titel nun im April 2016 auf Ultra HD Blu-ray erscheinen.

Unter den ersten Ultra HD Blu-ray Titeln befinden sich Filme von Sony Pictures, 20th Century Fox und Warner Bros. Home Entertainment. Einige der Titel können bereits bei Amazon vorbestellt werden.

Titel Studio
Chappie Sony Pictures Home Entertainment
Hancock Sony Pictures Home Entertainment
Pineapple Express Sony Pictures Home Entertainment
Salt Sony Pictures Home Entertainment
The Amazing Spider-Man 2 Sony Pictures Home Entertainment
The Smurfs 2 Sony Pictures Home Entertainment
Exodus: Götter und Könige 20th Century Fox
Fantastic Four 20th Century Fox
Kingsman: The Secret Service 20th Century Fox
Life of Pi 20th Century Fox
Maze Runner 20th Century Fox
Wild 20th Century Fox
X-Men: Days of Future Past 20th Century Fox
Mad Max: Fury Road Warner Bros. Home Entertainment
Man of Steel Warner Bros. Home Entertainment
Pacific Rim Warner Bros. Home Entertainment
Pan Warner Bros. Home Entertainment
San Andreas Warner Bros. Home Entertainment
The Lego Movie Warner Bros. Home Entertainment

Ein Großteil der Filme greift dabei auf die HDR-Technik zurück und verspricht damit einen größeren Farbraum bzw. erweiterten Kontrastumfang. Auf einigen Vorab-Covern ist sogar das Ultra HD Premium Logo zu sehen, welches offensichtlich nicht nur für Hardware, sondern auch bei Medien verwendet wird.

Dennoch sprechen meiner Meinung nach vorerst einige Dinge gegen einen schnellen Umstieg. Die Preise der ersten Ultra HD Blu-rays werden mit ca. 33-35 Euro sehr teuer sein. Gleichzeitig handelt es sich bei fast allen Filmen um Upscales, da sie auf 2K-Material basieren. Ein weiterer Punkt sind die fehlenden Abspielgeräte. Samsung wird mit dem UBD-K8500 den ersten Ultra HD Blu-ray Player auf den Markt bringen. Ein genauer Termin oder Preise für Europa stehen aber noch nicht fest. In den USA soll der Player 399 US-Dollar kosten und zeigt bereits auf, dass es sich um keinen günstigen Spaß handeln wird.

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Ultra HD Premium: Spezifikationen und Logo veröffentlicht

Ultra HD Premium Logo

Nachdem das Ultra-HD-Logo bereits auf der IFA 2014 in Berlin vorgestellt wurde, hat die UHD Alliance im Vorfeld der CES 2016 die neuen Spezifikationen und das Logo für „Ultra HD Premium“ präsentiert. Während sich „Ultra HD“ quasi nur auf die Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln bezieht, müssen für „Ultra HD Premium“ weitere technische Voraussetzungen erfüllt sein. Konkret sind dies bestimmte Helligkeits- und Schwarzwerte, erweiterte Farbräume und die Unterstützung von High Dynamic Range (HDR).

Die UHD Alliance ist ein Zusammenschluss von Technologie-Entwicklern, Inhalte-Anbieter und praktisch aller führender Unterhaltungselektronik-Hersteller. Neben Samsung, Sony, Sharp, Panasonic und LG sind unter anderem auch Netflix, Warner, Walt Disney, 20th Century Fox sowie die Dolby Laboratories dabei.

Bei Ultra HD ist eine HDR-Bildausgabe nur optional und nicht zwingend erforderlich. Die neue Ultra-HD-Premium-Spezifikation wurde laut der UHD Alliance entworfen, um Kunden sofort sichtbar zu machen, dass ein Gerät die erweiterten Features beherrscht. Wer also dieses oder letztes Jahr einen UHD-Fernseher mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 erworben hat, wird höchstwahrscheinlich auf die verbesserten Features verzichten müssen. Darüber hinaus dürfte er sich gewaltig ärgern, dass der vermeintlich geniale TV doch nicht so zukunftssicher wie anfangs gedacht ausfällt.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein Gerät für Ultra HD Premium zu zertifizieren:

  • Auflösung : 3.840 x 2.160 Pixel
  • Farbtiefe: 10 Bit
  • Farbraum (Wide Color Gamut)
    • Signaleingang: ITU-R BT.2020 Farbwiedergabe
    • Display Wiedergabe: Über 90% des DCI-P3 Farbraumes
  • High Dynamic Range (HDR) (SMPTE ST2084 EOTF)
  • 1.000 cd/m² maximale Helligkeit und weniger als 0.05 cd/m² Schwarzwert ODER 540 cd/m² maximale Helligkeit und weniger als 0.0005 cd/m² Schwarzwert

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Kodi auf dem Amazon Fire TV Stick installieren

Amazon Fire TV Stick

Seit Ende März ist der Amazon Fire TV Stick in Deutschland erhältlich. In den letzten Wochen habe ich bereits einige Artikel zum Fire TV Stick veröffentlicht. Der geringe Preis, die mitgelieferte Fernbedienung und die vielen Möglichkeiten in Form von diversen Apps und Streamingdiensten machen den Stick zum idealen Mediacenter. Für die normalen Nutzer sollte der Stick also ausreichend viele Möglichkeiten zum Medienkonsum bieten. Alle anderen können die beliebte und kostenlose Mediacenter-Software Kodi (ehemals XBMC) auf dem Stick nachrüsten. Dies ist relativ einfach und in wenigen Minuten erledigt. Mit Kodi könnt ihr dann z.B. eure Filme, Serien und Musik von eurem NAS-System bzw. aus anderen Netzwerkquellen abspielen. Mit der Nachrüstung von Kodi avanciert der Amazon Fire TV Stick zum Allrounder, der so gut wie alles abspielt.

Für die Installation von Kodi auf dem Fire TV Stick existieren verschiedene Wege. Neben der manuellen Installation über die ADB-Kommandozeile kann Kodi auch direkt über ein Android-Gerät mit Hilfe der Fire TV Side Loader APP installiert werden. Am einfachsten ist allerdings der Weg über den PC bzw. das Notebook und adbLink. Aus diesem Grund beschreibe ich euch nachfolgend diese Variante.

1. Benötigte Software herunterladen

Zunächst benötigt ihr die Software adbLink und die gewünschte Version von Kodi auf eurem PC. Achtet darauf, dass ihr von Kodi die Android-Version für ARM-Prozessoren herunterlädt. adbLink steht für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung.

Download adbLink
Download Kodi (Android ARM)

2. Amazon Fire TV Stick vorbereiten

Damit die Installation funktioniert, müssen die Installation aus fremden Quellen und das ADB-Debugging im Fire TV Stick aktiviert werden. Beide Optionen sind unter „Einstellungen„, „System“ und „Entwickleroptionen“ zu finden.

Amazon Fire TV Stick Entwickleroptionen

Für den nächsten Schritt muss noch die IP-Adresse des Amazon Fire TV Sticks ermittelt werden. Diese wird unter „Einstellungen„, „System„, „Info“ und „Netzwerk“ angezeigt.

3. Kodi installieren

Jetzt müsst ihr das Tool adbFire starten. Dort auf den Button „Setup Device“ klicken, im nachfolgenden Fenster die IP-Adresse des Fire TV Sticks eintragen und mit einem Klick auf „Save“ speichern.

adbFire_IP

Anschließend auf „Connect“ klicken und in der Statuszeile unten überprüfen, ob der Stick verbunden ist.

adbFire_connect

Im letzten Schritt muss die Kodi-APK-Datei auf den Stick übertragen werden. Nach einigen Sekunden erscheint eine Meldung, dass die Installation erfolgreich durchgeführt wurde.

adbFire_Install

4. Kodi starten

Jetzt ist Kodi auf dem Stick installiert und kann gestartet werden. Da die App per Sideload installiert wurde, ist der Start nur etwas umständlich möglich. Navigiert im Menü zu „Einstellungen„, „Anwendungen„, „Installierte Apps verwalten„. Dort müsst ihr bis zum Eintrag „Kodi“ scrollen und dann „App starten“ wählen.

Wem das auf die Dauer zu nervig ist, kann auch ein Kodi-Icon auf den Startbildschirm des Fire TV Sticks erstellen. Dies ist allerdings fast umständlicher als die Installation selbst. Aus diesem Grund gehe ich nicht näher darauf ein und verweise auf die Anleitung im Kodi-Wiki.

Ultra HD Blu-ray kommt im Sommer

Ultra HD Blu-ray

Die Blu-ray Disc Association (BDA) hat heute offiziell die Spezifikationen der neuen „Ultra HD Blu-rayverabschiedet. Der ultrahochauflösenden Nachfolger der Blu-ray Disc wird mit zwei bzw. drei Lagen ausgestattet sein und entsprechend eine Speicherkapazität von 66 bzw. 100 GByte bieten. Neben der Ultra HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln sollen die Videos auch mit einer höheren Bildwiederholrate (High Frame Rate, HFR) und mit einem größeren Farbraum bzw. erweitertem Kontrastumfang (High Dynamic Range) gespeichert werden. Beim Ton kommen weiterhin die bereits für die Blu-ray Disc spezifizierten Audioformate zum Einsatz. Unter anderem werden auch die beiden objektbasierten Tonformate Dolby Atmos und DTS:X unterstützt, welche mit dynamischen Soundobjekten arbeiten und diese dynamisch auf die zur Verfügung stehenden Lautsprecher verteilen. Zum Abspielen der Ultra HD Blu-ray wird HDMI 2.0 mit dem Kopierschutz HDCP 2.2 vorausgesetzt. Wenn das verwendete TV-Gerät dies nicht unterstützt, sollen die Geräte nach einem Firmware-Update jedoch immerhin Full HD ausgeben.

Genauere Details zu den Spezifikationen hat die Blu-ray Disc Association noch nicht veröffentlicht. Der Einsatz von H.265 alias HEVC dürfte jedoch als gesichert gelten. Hersteller sollen die Ultra HD Blu-ray im Sommer lizenzieren können. Erste Produktankündigungen werden bereits auf der IFA 2015 im September erwartet. Bereits zu Weihnachten 2015 könnten dann erste Filme und Abspielgeräte zur Verfügung stehen.

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Windows 8.1 per Miracast mit Amazon Fire TV Stick verbinden

Amazon Fire TV Stick

In meinem Artikel „Miracast: Android und Amazon Fire TV Stick“ habe ich euch bereits gezeigt, wie ihr den Bildschirminhalt eures Android-Geräts per Miracast auf den Amazon Fire TV Stick übertragen könnt. Aber auch Windows 8.1 unterstützt den Screencast-Standard Miracast. Im Vergleich zu Android ist die Einrichtung jedoch etwas umständlicher. In diesem Artikel zeige ich euch die notwendigen Schritte.

Voraussetzungen

Windows 8.1 bietet standardmäßig eine Unterstützung für Miracast. Damit das Ganze funktioniert, müssen aber neben der Hardware auch die verwendeten Treiber mitspielen.

Der WLAN-Adapter bzw. der Treiber muss sowohl Virtual Wi-Fi (ab NDIS 6.2) als auch Wi-Fi Direct (NDIS 6.3) unterstützen. Bei aktuellen Geräten ist dies jedoch so gut wie immer gegeben.

Darüber hinaus muss ein WDDM 1.3 Grafikkartentreiber mit Miracast-Support installiert sein. Auch dieser Punkt sollte mittlerweile keine größeren Probleme mehr bereiten.

Einrichtung

Zuerst muss die Miracast-Funktion am Fire TV Stick aktiviert werden. Diese ist nämlich standardmäßig ausgeschaltet. Der schnellste Weg führt über einen längeren Druck der „Home„-Taste auf der Fernbedienung. Anschließend erscheint ein Schnellwahlmenü mit der Option „Display duplizieren„. Alternativ kann Miracast auch über die Einstellungen aktiviert werden. Der entsprechende Menüpunkt ist unter “Einstellungen“, “Töne und Bildschirm” zu finden.

Amazon Fire TV Stick Miracast

Nach Aktivierung der Funktion erscheint ein Wartebildschirm. Jetzt gehts unter Windows weiter.

Die Einrichtung erfolgt über die App „PC-Einstellungen„. Diese kann entweder über die Suchfunktion oder über die Charms-Leiste (Einstellungen –> PC-Einstellungen ändern) gestartet werden. Innerhalb der App muss zur Kategorie „PC und Geräte“ gewechselt werden, wo dann der Unterpunkt „Geräte“ ausgewählt werden muss.

Hier auf den Befehl „Gerät hinzufügen“ klicken.

Windows 8.1 Miracast

Jetzt sollten alle verfügbaren Miracast-Empfänger aufgelistet werden. Wir wählen den Fire TV Stick aus.

Windows 8.1 Miracast

Nach erfolgreicher Einrichtung sollte der Fire TV Stick als neuer Projektor in der Geräteliste aufgeführt sein. Jetzt ist das Windows-Gerät erfolgreich mit dem Fire TV Stick gekoppelt.

Falls die Einrichtung wider Erwarten nicht funktioniert am besten das Gerät aus Windows entfernen (notfalls über den Geräte-Manager), den Fire TV Stick neustarten und alle Schritte wiederholen.

Windows 8.1 Miracast

Miracast verwenden

Wenn die Kopplung zwischen den beiden Geräten funktioniert hat, könnt ihr euren Bildschirminhalt teilen.

Dazu muss die Charms-Leiste aufgerufen und der Punkt „Geräte“ ausgewählt werden. Anschließend „Projizieren“ anklicken.

Windows 8.1 Miracast

Nun erfolgt der Verbindungsaufbau mit dem gekoppelten Fire TV Stick.

Windows 8.1 Miracast

Sobald die Verbindung steht und der Bildschirminhalt auf dem TV angezeigt wird, kann erneut der Punkt „Projizieren“ aus der Charms-Leiste ausgewählt werden. Hier lässt sich dann auswählen, ob der Bildschirm dupliziert oder erweitert werden soll.

Windows 8.1 Miracast

Wie bei der Kopplung kann es auch hier zu Problemen kommen. Teilweise musste ich während meinen Tests drei oder vier Versuche starten, bis der Bildschirminhalt meines Lenovo T450s am TV zu sehen war. Auch in diesem Fall hat sich gezeigt, dass ein Neustart des Amazon Fire TV Sticks Wunder bewirken kann. Danach konnte die Verbindung blitzschnell und ohne Probleme aufgebaut werden. Natürlich muss Miracast am Stick zuvor wieder aktiviert werden.

Amazon X-Ray: Fire TV Stick zeigt Zusatzinformationen zu Filmen und Serien

Mit dem letzten Update des Fire TV bzw. Fire TV Sticks hat Amazon unter anderem auch die sogenannte X-Ray-Funktion nachgeliefert. Mit X-Ray können Zusatzinformationen zu Filmen und Serien eingeblendet werden. Das funktioniert allerdings nur für Titel, die von Amazon Instant Video gestreamt werden. Die Infos kommen direkt von der riesigen Filmdatenbank IMDb. Bisher war die X-Ray-Funktion nur für das Kindle Fire, das Fire Phone und die Wii U verfügbar.

Amazon X-Ray

Zum Aufruf der Funktion muss während eines laufenden Films die „Nach-Oben-“ oder „Nach-Unten-Taste“ auf der Fernbedienung gedrückt werden. Anschließend erfährt der Nutzer, welche Schauspieler in einer Szene zu sehen sind (siehe Foto oben). Alternativ erscheint diese Ansicht auch beim Pausieren des Films oder der Serie.

Wer weitere Informationen sehen möchte, muss in dieser Ansicht die „Nach-Oben-Taste“ drücken. Damit wird der Hauptbereich von X-Ray (siehe Foto unten) geöffnet und die Wiedergabe pausiert. Dort finden sich dann weitere Details zu den Schauspielern in der Szene und eine Übersicht aller Schauspieler des Films oder der Serie. Des Weiteren lassen sich Informationen zu den vorkommenden Musiktiteln und eine Szenenübersicht aufrufen.

Amazon X-Ray

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