Kategorie: Hardware

Gewinnspiel: Crucial Ballistix Sport LT 16GB Kit DDR4-2400

Crucial feiert dieses Jahr das 20-jährige Jubiläum, herzlichen Glückwunsch! Gleichzeitig hat mir Crucial freundlicherweise ein 16-GB-DDR4-Kit für ein Gewinnspiel zukommen lassen. Vielen Dank dafür an Crucial!

Beim Arbeitsspeicher handelt es sich um den Crucial Ballistix Sport LT 16GB Kit DDR4-2400 (BLS2C8G4D240FSE). Das Kit besteht aus zwei Modulen mit jeweils 8 GByte. Mehr Informationen zum Arbeitsspeicher erhaltet ihr auf der Crucial-Produktseite.

Crucial Ballistix Sport LT rot DIMM Kit 16GB, DDR4-2400, (BLS2C8G4D240FSE) (Bild: Crucial)

Crucial Ballistix Sport LT rot DIMM Kit 16GB, DDR4-2400, (BLS2C8G4D240FSE) (Bild: Crucial)

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Kategorien: Antary Hardware

Cisco-Switches: UDLD bei Kupferports?

Cisco Logo

Das UniDirectional Link Detection Protocol (UDLD) arbeitet auf OSI-Layer 2 und ist ein Verfahren zur Erkennung einseitiger Netzwerkverbindungen zwischen Switches. Verbindungen zwischen zwei Switches arbeiten immer in zwei Richtungen. Wenn die Verbindung in einer Richtung ausfällt, können Protokolle wie Spanning Tree (STP) sehr empfindlich auf solche Fehler reagieren. Gerade bei Glasfaserstrecken kann schnell eine Strecke ausfallen. Das bedeutet, der betroffene Port empfängt noch Daten vom gegenüberliegenden Port, aber der andere Port empfängt keine Daten mehr. UDLD erkennt einseitige Verbindungen und deaktiviert das betroffene Interface, bevor gefährliche Situationen wie Spanning-Tree-Loops auftreten können.

Grundsätzlich kann UDLD sowohl bei Glasfaserverbindungen (LWL) als auch bei Kupferverbindungen eingesetzt werden. Ohne Zweifel, bei Glasfaserverbindngen ist UDLD eine gute Sache und sollte auf jeden Fall aktiviert werden. Die Meinungen gehen jedoch stark auseinander, ob UDLD bei Kupferports wirklich sinnvoll ist. Für mich habe ich entschieden, dass dies nicht der Fall ist. UDLD bei Kupferports kann gut funktionieren, muss es aber nicht. Ich hatte bereits in mehreren Fällen enorme Probleme und die Kupferports zwischen zwei Switches gingen immer wieder auf „err-disable“. Des Weiteren gab es bei aktiviertem UDLD in einigen Situationen andere, sehr seltsame Nebeneffekte. Auch andere User berichten von ähnlichen Problemen (siehe Quellen). Aus diesen Gründen verzichte ich bei Kupferports auf die Aktivierung von UDLD. Eine Ausnahme gibt es aber doch: Beim Einsatz von Medienkonvertern macht UDLD durchaus Sinn.

Quellen:

  • https://supportforums.cisco.com/discussion/10949081/3750-udld-error
  • https://supportforums.cisco.com/discussion/11842286/udld-err-disable-copper-wire
  • http://networking-forum.com/viewtopic.php?f=33&t=28749
  • http://packetlife.net/blog/2011/mar/7/udld/

Kategorien: Hardware

Private Videoüberwachung: Das muss beachtet werden

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt seit Jahren stetig an. Während es im Jahr 2013 149.500 Delikte gab, wuchs die Zahl im Jahr 2014 auf 152.123 an. Gemäß der Kriminalstatistik 2015 erfolgte letztes Jahr eine deutliche Zunahme um rund 10 Prozent auf insgesamt 167.136 Einbrüche. Auch dieses Jahr dürfte die Zahl abermals steigen. Lange Rede kurzer Sinn, immer mehr Menschen setzen auf eine private Videoüberwachung und installieren eine Überwachungskamera. Ob eine einzige Kamera wirklich als Einbruchschutz dient oder lediglich ein besseres Sicherheitsgefühl erzeugt, sei mal dahingestellt. Abgesehen davon müssen bei der Videoüberwachung auf dem eigenen Grundstück ein paar Regeln beachtet werden.

Was muss beim Einsatz einer Kamera beachtet werden?

Grundsätzlich kann jeder Hausbesitzer auf seinem Grundstück oder am Haus eine Überwachungskamera anbringen. Gefilmt werden darf aber nur das eigene Grundstück innerhalb der Grundstücksgrenzen. Nachbargrundstücke oder öffentliche Bereiche wie Straßen oder Gehwege dürfen nicht überwacht werden. Auch gemeinsame Zugangswege oder Zufahrten dürfen nicht beobachtet werden. Aus diesem Grund sind schwenkbare Kameras eher kritisch zu sehen, da sie je nach Standort theoretisch auch außerhalb des Grundstücks filmen können. Also entweder hundertprozentig sicherstellen, dass keine anderen Bereiche gefilmt werden können oder auf Nummer sicher gehen und komplett auf schwenkbare Kameras verzichten.

Grund für die strengen Vorgaben sind das allgemeine Persönlichkeitsrecht bzw. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung eines jeden Menschen. Das bedeutet, dass sich jeder in der Öffentlichkeit frei bewegen können muss und selbst entscheiden darf, wann und wie Dinge des persönlichen Lebens offenbart werden. Durch eine Überwachung würden beide Rechte verletzt werden.

Fremde Personen und Besucher, die das Grundstück betreten, sollten daher auf die Videoüberwachung hingewiesen werden. Eine gute Methode ist beispielsweise ein kleines Hinweisschild im Eingangsbereich. Da keine rechtlichen Vorgaben existieren, dürften die Aufnahmen des eigenen Grundstücks rein theoretisch unendlich lange gespeichert werden. Allerdings ist dies wenig zielführend und benötigt viel Speicherplatz. In der Regel ist eine Speicherung für wenige Wochen völlig ausreichend. Nur spezielle Vorfälle sollten länger behalten werden. Veröffentlicht werden dürfen diese Aufnahmen allerdings nicht, da so ein privater Fahndungsaufruf verboten ist. Dieses Vorgehen greift in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eines potentiellen Täters ein, weshalb dieser sogar eine Löschung des Videos und Schadenersatz verlangen kann. Die Aufnahmen sollten lediglich der Polizei übergeben werden und können auch als Beweis dienen.

Checkliste mit den wichtigsten Punkten

  • Kamera darf nur das eigene Grundstück oder Haus filmen
  • Öffentliche Bereiche wie Straßen oder Gehwege dürfen nicht gefilmt werden, ebenso Nachbargrundstücke
  • Auf schwenkbare Kameras vorsorglich verzichten
  • Besucher sollten auf Kamera aufmerksam gemacht werden

Kategorien: Hardware Sonstiges

Funkschlüssel bei 100 Millionen Autos sind unsicher

Was den meisten IT-affinen Menschen schon seit Jahren klar sein sollte wurde jetzt abermals bestätigt: Funkschlüssel sind extrem unsicher. Forscher aus Deutschland und Großbritannien haben eine gravierende Sicherheitslücke bei Funkschlüssel von mehreren Autoherstellern gefunden. Besonders hart trifft es den VW-Konzern, aber auch andere Hersteller werden nicht verschont. Laut Berichten von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung sind Modelle von 15 Herstellern betroffen. Insgesamt sollen über 100 Millionen Autos geknackt werden können.

Den Forschern ist es gelungen, das vom Autoschlüssel an den Wagen gesendete Signal mitzuschneiden und zu entschlüsseln. Prinzipiell ist dies nichts Neues. Bei den betroffenen Volkswagen-Autos reicht allerdings ein einziger Mitschnitt und das verschlüsselte Funksignal ist in weniger als einer Sekunde geknackt. Anschließend konnten die Forscher das Funksignal beliebig oft reproduzieren. Bei den anderen Herstellern ist das Verfahren etwas komplexer und zum Knacken musste mehr als ein Funksignal mitgehört werden.

Durch die Sicherheitslücke können Fahrzeuge ohne Originalschlüssel geöffnet und wieder verschlossen werden. Kriminelle könnten somit ein Auto ausrauben, ohne dass der Besitzer es bemerkt. Da keine Spuren hinterlassen werden kann der Diebstahl im Nachhinein auch nicht nachvollzogen werden.

Offensichtlich geht die Sicherheitslücke 21 Jahre zurück, denn fast alle VW-Modelle ab dem Baujahr 1995 sind betroffen. Ebenso betroffen sind die VW-Töchter Audi, Seat und Škoda. Die Ursache liegt an der geringen Zahl der für die Funkschlüssel verwendeten Passphrasen. Volkswagen teilte mit, dass das Problem bekannt sei und es nicht mehr auf die aktuellen Modelle zutreffe. Was mit „aktuelle Modelle“ genau gemeint ist ließ der Konzern offen. Unklar ist auch, wie VW damit weiter umgehen wird und ob es zu einer Rückrufaktion kommen wird. Die unglückliche Kommunikation zeigt, dass VW offensichtlich nichts aus dem Diesel-Skandal gelernt hat.

Laut der Tagesschau sind die Schlüssel der folgenden Modelle betroffen:

  • Audi: A1, Q3, S3, TT, R8
  • VW: Amarok, Beetle, Bora, Caddy, Crafter, Eos, Fox, Golf 4, Golf 5, Golf 6, Golf Plus, Jetta, Lupo, Passat, Polo, Transporter T4, Transporter T5, Scirocco, Sharan, Tiguan, Touran, Up/e-Up
  • Seat: Alhambra, Altea, Arosa, Cordoba, Ibiza, Leon, MII, Toledo
  • Skoda: City Go, Roomster, Fabia 1, Fabia 2, Octavia, Superb, Yeti
  • Fiat Punto: (Typ 188), 500, Abarth 500, Bravo, Doblo, Ducato, Fiorino, Grande Punto, Panda, Punto Evo, Qubo
  • Alfa Romeo: Guilietta (Typ 940)
  • Lancia: Delta (Typ 844), Musa
  • Mitsubishi: Colt (Z30)
  • Citroen: Nemo, Jumper
  • Opel: Astra (Modell H), Corsa (Modell D), Vectra (Modell C), Combo, Meriva, Zafira
  • Ford: Ka (RU8)
  • Dacia: Logan II, Duster
  • Renault: Clio, Modus, Trafic, Twingo, Master
  • Nissan: Micra, Pathfinder, Navara, Note, Qashqai, X-Trail
  • Peugeot: Boxer, Expert, 207

Kategorien: Hardware Sonstiges

Poke Radar – So findet ihr die besten Pokémon

Pokémon GO

Ich selbst spiele kein Pokémon GO und habe von diesem Trend in der realen Welt auch noch nicht so viel gesehen. Naja ist auch eher schwieriger auf dem Land 😉 Nachdem gestern Abend der Central Park in New York durch eine Sichtung eines seltenen Pokémon regelrecht lahmgelegt wurde, muss ich gestehen, „the hype is real“.

Wer keine Lust hat die Pokémon zu suchen, kann ab sofort auf die neue App Poke Radar zurückgreifen. Die App ist für iOS und Android verfügbar und zeigt auf einer Karte an, wo bestimmte Pokémon gesichtet wurden. Gleichzeitig können Nutzer auch selber Sichtungen melden. Ein Bewertungssystem soll falsche Meldungen vorbeugen. Immerhin wäre es schließlich möglich, dass falsche Sichtungen eingetragen werden, um andere Spieler von den guten Sammelplätzen fern zu halten.

Die Android-App musste aufgrund eines Fehler zurückgezogen werden und ist aktuell nicht erhältlich. Dies sollte sich aber demnächst wieder ändern, die App dürfte dann unter diesem Link erhältlich sein. Alternativ kann die Karte auch im Browser betrachtet werden.

Zum Poke Radar (Web-Version)

Windows 10 Mobile: Blüht eine neue Zukunft?

Microsoft und Windows Phone bzw. Windows 10 Mobile: Das ist eine lange und schwierige Geschichte. So gewannen die Redmonder anno dazumal den finnischen Hersteller Nokia als wichtigsten Partner im mobilen Segment und übernahmen später sogar dessen mobile Sparte. Der ehemalige Handy-Marktführer lizenziert nun im mobilen Segment nur noch seinen Namen an andere Hersteller, während Microsoft dessen ehemalige Marke Lumia selbst weiterführt. Aktuell lässt neue Hardware allerdings auf sich warten. Einige Andeutungen in den letzten Monaten ließen durchblicken, dass erstmal auch keine neuen Lumia-Smartphones geplant scheinen. Allerdings ist Microsoft natürlich nicht der einzige Hersteller von Smartphones mit Windows Phone / Windows 10 Mobile.

HP Elite x3

HP Elite x3 (Bild: HP)

Vielversprechend ist etwa die Ankündigung des HP Elite x3, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Das High-End-Smartphone unterstützt Sicherheitstechniken wie ein Trusted Platform Module und das Feature Continuum. Das Phablet mit 5,96 Zoll lässt sich somit über ein Dock für Office-Zwecke wie ein PC verwenden. Außerdem soll es einen recht innovativen „Mobile Extender“ geben: ein Laptop-Gehäuse mit Bildschirm, durch welches sich das HP Elite x3 im Grunde zu einem Notebook transformiert. Auch was Apps betrifft sollte man noch nicht alle Hoffnung fahren lassen: Gerade erst hat die Deutsche Bahn angekündigt den bisher unter Windows 10 Mobile stiefmütterlich behandelten DB Navigator in seinen Features den Android- und iOS-Versionen anzugleichen. Und auch mit dem Mobile Gaming ist es unter Windows 10 Mobile noch lange nicht vorbei. Zwar hat der finnische Entwickler Rovio jüngst angekündigt seine Marke „Angry Birds“ für Windows Phone / Windows 10 Mobile nicht weiter fortzusetzen, um sich auf Android und iOS zu fokussieren,  doch gerade die Universal Windows Platform bietet Entwicklern Chancen, die noch brachliegen. Klar, alternativ kann man sich online als Zocker z. B. auchh bei den besten Online Casinos gut die Zeit vertreiben, aber ich sehe hier für Windows 10 Mobile, gerade da auch Xbox One und PCs näher aneinander rücken, viele, potentielle Synergieeffekte.

Ob es dazu kommen wird? Im April bekräftigte Terry Myerson, seines Zeichens ausführender Vizepräsident der Sparte für Windows und entsprechende Endgeräte bei Microsoft, dass die Redmonder noch „für viele Jahre“ an Windows 10 Mobile festhalten wollen. Daran ändern also auch die aktuell niedrigen Marktanteile erstmal nichts. Außerdem könnte das Surface Phone die Wende bringen: Auch Microsofts Tablets der Reihe Surface, die sich via Dock als vollwertige Notebooks einspannen lassen, sorgten anfangs für Unkenrufe. Mittlerweile sind die Hybrid-Tablets äußerst renommiert. Gerüchten zufolge wird Microsoft ihnen Anfang 2017 ein Surface Phone mit Windows 10 Mobile zur Seite stellen. Hier erkenne ich vielleicht auch den Weg für die Zukunft: Kevin Gallo, Microsofts  Corporate-Vizepräsident für Windows, erklärte kürzlich nämlich, dass für die Redmonder alle Hinweise in Richtung Geschäftskunden deuten. Jene Zielgruppe visiert ja auch das HP Elite x3 an. So könnte Microsoft mit einem stärkeren Fokus auf Produktivität und Sicherheit eventuell jene Kunden erreichen, die früher vornehmlich auf BlackBerry gesetzt haben und von den Features und der Security unter Android und Apple iOS enttäuscht sind. Hier könnte Microsoft seine geballten Beziehungen nutzen und Windows 10 Mobile fest verankern – auch abseits der Privatkunden.

Warten wir es ab: Aktuell lebt Windows 10 Mobile jedenfalls noch und es gibt durchaus mehrere Wege, die in eine beständige Zukunft führen könnten. Die Dominanz von Android und iOS wird Microsoft sicherlich nicht mehr brechen können, aber auch in einer Nische kann man aufblühen.

Bluetooth 5 – größere Reichweite und höhere Geschwindigkeit

Bluetooth Logo

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat den neuen Bluetooth 5 Standard am 16. Juni 2016 offiziell vorgestellt. Neben einer deutlich größeren Reichweite wird auch die Geschwindigkeit erhöht.

Gegenüber der Vorgängerversion soll die Reichweite mit Low-Energy-Bluetooth vervierfacht und die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung verdoppelt werden. Auf dem Papier wäre dies eine Reichweite von 200 Metern. In der Praxis dürfte dieser Wert allerdings nicht erreicht werden. Von den theoretisch 50 Metern beim Vorgänger ist nach 10 bis 15 Metern Schluss.

Darüber hinaus erhält der Standard eine Reihe von Verbesserungen. Die neue Broadcasting-Fähigkeit soll die Kapazität der verbindungslosen Datenübertragungen um 800 Prozent erhöhen, wodurch mehr Nutzdaten übertragen werden können. Diese Art von Datenübertragung kommt ohne expliziten und vor allem stromintensiven Verbindungsaufbau zwischen Bluetooth-Geräten aus. Die gesendeten Daten sind jedoch für jedes empfangende Gerät sichtbar. Bereits heute bietet Bluetooth eine vergleichbare Funktion über sogenannte Advertising-Pakete. Außerdem soll Bluetooth 5 eine bessere Verbindungsstabilität und mehr Funktionen für standortbezogene Dienste liefern. Insgesamt möchte die Bluetooth SIG damit mehr Relevanz im Bereich IoT (Internet of Things) und Smart Home erreichen.

Der neue Bluetooth 5 Standard steht Partnern ab Ende 2016 bzw. Anfang 2017 zur Verfügung. Damit dürfte es noch einige Zeit dauern, bis die ersten Geräte mit Bluetooth 5 auf den Markt kommen werden.

Kategorien: Hardware Sonstiges

Synology veröffentlicht finale Version von DSM 6.0

Synology Logo

Gestern hat Synology die finale Version 6.0 des DiskStation Managers (DSM) veröffentlicht. Die erste Betaversion erschien bereits im Oktober 2015. Wer eine kompatible Synolgoy-NAS besitzt kann das Update auf Version 6.0-7321 in der Systemsteuerung ausführen. Alle bestehenden Daten und Einstellungen werden automatisch übernommen. Wer Pakete von Drittanbietern verwendet sollte aber vorher sicherstellen, dass diese auch unter DSM 6.0 funktionieren. Außerdem sollte man vor dem Update sicherstellen, dass das Adminkonto ein Passwort besitzt, da es ansonsten gesperrt wird.

Die neue DSM-Version beinhaltet viele Neuerungen und Verbesserungen, weshalb ich hier nur einen ganz groben Überblick geben möchte. Genauere Details erfahrt ihr direkt bei Synology oder im ausführlichen Changelog.

Optisch hat sich im Vergleich zu DSM 5.2 so gut wie nichts verändert. Unter der Haube hingegen umso mehr. Neu ist die Unterstützung des Btrfs-Dateisystems, welches allerdings nur auf hochpreisigen oder kürzlich vorgestellten Systemen verfügbar ist. Ebenfalls neu ist das Tool SpreadSheet, womit mehrere Nutzer gleichzeitig und gemeinsam an Tabellen arbeiten können. Auch neu ist das Snapshot Replication Feature, womit ein umfassender Schutz und die Wiederherstellung an mehreren Standorten zum Kinderspiel werden. Darüber hinaus wurde die Funktion Backup und Replikation aus DSM 5.x erweitert und in das neue Modul Hyper Backup integriert. Stark überarbeitet wurde die Video Station und die Photo Station bzw. die beiden Apps DS Video sowie DS Photo. Die Pakete Cloud Station und Could Sync haben neue Funktionen erhalten und erleichtern nun die Synchronisation mit Cloud-Diensten. Zusätzlich unterstützt DSM 6.0 neue Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen. Unter anderem wird das 802.1X-Protokoll unterstützt und SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt lassen sich vollautomatisch einbinden.

Erste Filme auf Ultra HD Blu-ray kommen im April

Ultra HD Blu-ray

Die finalen Spezifikationen der neuen Ultra HD Blu-ray wurden im Mai 2015 von der Blu-ray Disc Association (BDA) verabschiedet. Die ersten Filme wurden damals zu Weihnachten 2015 erwartet, was zumindest in Deutschland nicht geklappt hat. Stattdessen werden die ersten Titel nun im April 2016 auf Ultra HD Blu-ray erscheinen.

Unter den ersten Ultra HD Blu-ray Titeln befinden sich Filme von Sony Pictures, 20th Century Fox und Warner Bros. Home Entertainment. Einige der Titel können bereits bei Amazon vorbestellt werden.

Titel Studio
Chappie Sony Pictures Home Entertainment
Hancock Sony Pictures Home Entertainment
Pineapple Express Sony Pictures Home Entertainment
Salt Sony Pictures Home Entertainment
The Amazing Spider-Man 2 Sony Pictures Home Entertainment
The Smurfs 2 Sony Pictures Home Entertainment
Exodus: Götter und Könige 20th Century Fox
Fantastic Four 20th Century Fox
Kingsman: The Secret Service 20th Century Fox
Life of Pi 20th Century Fox
Maze Runner 20th Century Fox
Wild 20th Century Fox
X-Men: Days of Future Past 20th Century Fox
Mad Max: Fury Road Warner Bros. Home Entertainment
Man of Steel Warner Bros. Home Entertainment
Pacific Rim Warner Bros. Home Entertainment
Pan Warner Bros. Home Entertainment
San Andreas Warner Bros. Home Entertainment
The Lego Movie Warner Bros. Home Entertainment

Ein Großteil der Filme greift dabei auf die HDR-Technik zurück und verspricht damit einen größeren Farbraum bzw. erweiterten Kontrastumfang. Auf einigen Vorab-Covern ist sogar das Ultra HD Premium Logo zu sehen, welches offensichtlich nicht nur für Hardware, sondern auch bei Medien verwendet wird.

Dennoch sprechen meiner Meinung nach vorerst einige Dinge gegen einen schnellen Umstieg. Die Preise der ersten Ultra HD Blu-rays werden mit ca. 33-35 Euro sehr teuer sein. Gleichzeitig handelt es sich bei fast allen Filmen um Upscales, da sie auf 2K-Material basieren. Ein weiterer Punkt sind die fehlenden Abspielgeräte. Samsung wird mit dem UBD-K8500 den ersten Ultra HD Blu-ray Player auf den Markt bringen. Ein genauer Termin oder Preise für Europa stehen aber noch nicht fest. In den USA soll der Player 399 US-Dollar kosten und zeigt bereits auf, dass es sich um keinen günstigen Spaß handeln wird.

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Kategorien: Hardware TV

Raspberry Pi 3 verfügbar: WLAN und Bluetooth

Raspberry Pi Logo

Genau vier Jahre nach dem ersten Raspberry Pi wurde gestern der Raspberry Pi 3 Model B vorgestellt. Neben einer schnelleren CPU inklusive 64-Bit-Unterstützung beherrscht der Mini-Rechner erstmals WLAN und Bluetooth.

Der neue SoC BCM2837 von Broadcom verfügt über vier Kerne und taktet dabei mit bis zu 1,2 GHz. Der Vorgänger in Form des BCM2836 kam lediglich mit 900 MHz daher. Die CPU basiert auf der ARM-Cortex-A53-Architektur und unterstützt erstmals 64-Bit. Die Grafik wird von zwei Video-Core-IV-Kernen realisiert. Der Arbeitsspeicher bleibt unangetastet und ist weiterhin 1 GByte groß.

Ebenfalls neu ist die Integration von WLAN (802.11n) und Bluetooth (4.1 LE). Beide Features werden über den Broadcom-Chip BCM43143 bereitgestellt. Der gleiche Chip wird bereits auf den WLAN-USB-Dongles für ältere Modelle eingesetzt. Die Stromversorgung erfolgt nach wie vor mit einem 5-Volt-Netzteil. Bei stromhungrigen Geräten am USB-Anschluss empfiehlt die Raspberry Pi Foundation allerdings 2,5 Ampere. Die restlichen technischen Daten und Anschlüsse bleiben im Vergleich zum Raspberry Pi 2 unverändert. Auch die GPIO-Leiste mit 40 Pins bleibt gleich.

Der Raspberry Pi 3 kostet offiziell 35 US-Dollar und ist ab sofort erhältlich. In Deutschland liegt der Preis mit 40 bis 45 Euro etwas höher.

Raspberry Pi 3

Raspberry Pi 3 (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Daten Raspberry Pi 3 Model B
Raspberry Pi 2
SoC / Prozessor Broadcom BCM2837, 4 Kerne, 1,2 GHz Broadcom BCM2836, 4 Kerne, 900 MHz
GPU Broadcom VideoCore IV Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher 1 GByte 1 GByte
Abmessungen 86 x 54 x 17 mm 86 x 54 x 17 mm
Gewicht 45 Gramm 45 Gramm
Anschlüsse 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot, 10/100-Mbit/s-Ethernet, WLAN 802.11n, Bluetooth 4.1 LE, Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot, 10/100-Mbit/s-Ethernet, Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss
Energieverbrauch maximal 12,5 Watt (5 Volt, 2,5 Ampere) maximal 4 Watt
Preis 35 US-Dollar 35 US-Dollar

Kategorien: Hardware