Kategorie: Hardware

Raspberry Pi 3B+ kommt mit mehr Takt und schnellerem LAN / WLAN

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Der erfolgreiche Raspberry Pi 3B wurde mittlerweile mehr als neun Millionen Mal verkauft. Zwei Jahre nach Veröffentlichung hat die Raspberry Pi Foundation nun einen Nachfolger vorgestellt. Der Raspberry Pi 3B+ kommt mit einem schnelleren SoC, schnellerem LAN und WLAN und ein paar weiteren Vebesserungen.

Das System-on-a-Chip stammt weiterhin von Broadcom und hört auf den Namen BCM2837B0. Im Vergleich zum Vorgänger BCM2837 takten die vier Cortex-A53-Kerne mit bis zu 1,4 GHz anstatt 1,2 GHz. Dies wird zum einen durch interne Optimierungen und zum anderen durch einen Heatspreader auf dem Chip ermöglicht. Der Arbeitsspeicher bleibt unverändert und ist nach wie vor 1 GByte groß.

Bei den Kommunikationsschnittstellen hat sich einiges getan. Der neue Cypress CYW43455 Chip ist für WLAN und Bluetooth zuständig und bringt erstmals Unterstützung für das 5-GHz-Frequenzband und 802.11ac. Weil dem Raspberry aber nur eine Antenne zur Verfügung steht, hält sich der maximale Datendurchsatz in Grenzen. Ebenfalls neu ist die Unterstützung von Bluetooth 4.2 Low Energy. Auch im LAN-Bereich gibt es Verbesserungen. Der neue Microchip LAN7515 bringt endlich Gigabit-Ethernet, zumindest auf dem Papier. Da der Chip weiterhin über einen USB-2.0-Port zum SoC angebunden ist, werden hier maximal 310 MBit/s geboten. Im Vergleich zum Vorgänger steigt die Performance aber immerhin um den Faktor 3.

Eine weitere erfreuliche Neuerung ist die Unterstützung von Power over Ethernet (PoE). In wenigen Wochen soll ein Aufsteckmodel (PoE HAT) erscheinen, welches bis zu 12,95 Watt (IEEE 802.af) vom PoE-Switch für die Stromversorgung des Raspi verwenden kann.

Insgesamt bietet der Raspberry Pi 3B+ einige Verbesserungen, ohne die Kompatibilität zu beeinträchtigen. Die gängigen Anschlüsse wie HDMI, USB 2.0 und die 40-Pin-GPIO-Leiste bleiben gleich. Auch der Formfaktor ist identisch geblieben, wodurch sämtliche Gehäuse weiterverwendet werden können. Wer einen älteren Pi 3B besitzt muss diesen nicht in Rente schicken, da die Verbesserungen des Nachfolgers bei vielen Einsatzszenarien keine Rolle spielen. Außerdem ist die Leistungsaufnahme des neuen Modells verglichen mit dem Raspberry Pi 3B deutlich höher. Nichtsdestotrotz empfiehlt  die Rasperry Pi Foundation wie gehabt ein Netzteil mit 2,5 Ampere.

Preislich ist der neue Raspberry Pi 3B+ bereits ab rund 35 Euro erhältlich.

Raspberry Pi 3B+ (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Raspberry Pi 3B+ (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Daten Raspberry Pi 3B+ Raspberry Pi 3B Raspberry Pi 2
SoC / Prozessor Broadcom BCM2837B0, 4 Kerne, 1,4 GHz (ARM Cortex-A53) Broadcom BCM2837, 4 Kerne, 1,2 GHz (ARM Cortex-A53) Broadcom BCM2836, 4 Kerne, 900 MHz
GPU Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher 1 GByte LPDDR2
Abmessungen (L x B x H) 93 x 63,5 x 20 mm
Gewicht 40 Gramm
LAN Gigabit-Ethernet (Microchip LAN7515) 10/100-Mbit/s-Ethernet (Microchip LAN951x) 10/100-Mbit/s-Ethernet
WLAN WLAN 802.11b/g/n/ac (Cypress CYW43455) WLAN 802.11b/g/n (BCM43143)
Bluetooth Bluetooth 4.2 LE (Cypress CYW43455) Bluetooth 4.1 LE
Anschlüsse 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot (microSDXC), Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss, PoE-Unterstützung 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot (microSDXC), Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot, Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss
Energieverbrauch maximal 12,5 Watt (5 Volt, 2,5 Ampere) maximal 12,5 Watt (5 Volt, 2,5 Ampere) maximal 4 Watt
Preis ca. 37 Euro ca. 32 Euro 35 US-Dollar

Kategorien: Hardware Smart Home

Samsung TV Lineup 2018 – Übersicht Samsung Fernseher der NU-Serie und Q-Serie

Samsung TV Lineup 2018 (Bild: Samsung)

Vor wenigen Tagen hat Samsung in New York das neue TV Lineup für das Jahr 2018 vorgestellt. Neben neuen QLED-TVs der Premiumklasse wurden auch Modelle der NU-Serie mit UHD-Auflösung gezeigt. Eine aktuell noch nicht bestätigte N-Serie mit Full-HD-TVs wird höchstwahrscheinlich in einigen Wochen folgen.

Nachfolgend ein kurzer Überblick der verschiedenen Klassen von Samsung Fernsehern:

  N-Serie NU-Serie Q-Serie
Klasse Einstiegsklasse Mittelklasse Premiumklasse
Auflösung Full HD (1.920 x 1.080) UHD (3.840 x 2.160) UHD (3.840 x 2.160)
Bildwiederholrate nativ  50 Hz  50 Hz bis 100 Hz  100 Hz
Panel-Merkmale flaches Display flaches oder gebogenes Display flaches oder gebogenes Display
HDR HDR HDR10+

QLED TVs (Q-Serie)

Die neuen TVs können mit einigen Neuerungen aufwarten. Wie auch bei den Modellen in letztem Jahr kommt wieder eine One Connect Box zum Einsatz, die alle Verbindungen zum TV in einem fünf Meter langem Kabel vereint (One Invisible Connection). Neu ist die Integration des Stromkabels. Bisher gab es bei Samsung zwar ein Datenkabel, das Stromkabel wurde aber separat benötigt. Aus diesem Grund fällt die One Connect Box größer aus, da sie jetzt auch das Netzteil beherbergen muss.

Ein neuer Bildprozessor (Q Engine) soll hochauflösende HDR-Bilder unabhängig von der Helligkeit im Raum zu generieren. Der Chip berechnet Kontraste, Farben sowie HDR-Metadaten und passt das TV-Bild automatisch an das gemessene Umgebungslicht an. Darüber hinaus soll Q HDR Elite für eine noch genauere HDR-Darstellung mit einer Spitzenhelligkeit von 1.000 bis zu 2.000 Nits sorgen.

Samsung One Invisible Connection und Ambient Mode (Bild: Samsung)

Samsung One Invisible Connection und Ambient Mode (Bild: Samsung)

Der Ambient Mode soll der TV elegant im Raum integrieren. Dazu kann mit dem Smartphone die Wand hinter dem TV fotografiert werden. Der fotografierte Hintergrund wird dann hochgerechnet und auf dem TV angezeigt, sodass er keine schwarze Fläche mehr darstellt. Das Hintergrundbild kann zudem mit weiteren Infos wie z.B. Uhrzeit, Wetter oder Nachrichten ergänzt werden. Damit das funktioniert muss der Fernseher dann natürlich aber immer angeschaltet sein…

Darüber hinaus unterstützten die neuen Fernseher auch Bixby und die IoT-Plattform SmartThings. Letztere ermöglicht die Vernetzung und Steuerung kompatibler Samsung-Produkte im Heimnetzwerk.

Das Topmodell Q9FN kommt mit der Direct Full Array Technologie daher. Dahinter verbirgt sich ein lokales Dimming, d.h. die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms passt sich szenenweise dynamisch an. Alle anderen Modelle setzen nur auf Edge-LED.

Zu guter letzt eine Übersicht aller neuen Geräte inklusive Preisen:

Samsung Q9FN (75 Zoll – 6.399 €; 65 Zoll – 4.399 €; 55 Zoll – 3.399 €)
Samsung Q8FN (65 Zoll – 3.499 €; 55 Zoll – 2.499 €)
Samsung Q8CN (65 Zoll – 3.599 €; 55 Zoll – 2.599 €)
Samsung Q7FN (75 Zoll – 4.799 €; 65 Zoll – 3.299 €; 55 Zoll – 2.299 €)
Samsung Q6FN (75 Zoll – 4.399 €; 65 Zoll – 2.899 €; 55 Zoll – 1.999 €; 49 Zoll – 1.699 €)

NU-Serie

Auch bei der Mittelklasse gibt es Neuerungen. Marketingtechnisch wird hier nochmals zwischen Premium UHD TVs der Serie 8 und UHD TVs der Serie 7 unterschieden. Dazu muss erwähnt werden, dass Samsung die ehemalige Serie 6 in die neue Serie 7 überführt. Wann und ob es überhaupt Serie-6-Modelle innerhalb der NU-Serie geben wird ist nicht bekannt.

Samsung NU8509 (Bild: Samsung)

Samsung NU8509 (Bild: Samsung)

Die Serie 8 besteht aus NU8509 (Curved) und NU8009 (Flat) und wird erstmals bis 82 Zoll erhältlich sein. Dank HDR 1000 wird eine Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits geboten und es werden HDR10+-Inhalte mit dynamischen Metadaten unterstützt. Das neue dreiseitig rahmenlose Design bietet eine kaum sichtbare Kabelführung im silberfarbenen Standfuß. Außerdem wird es zwei neue Gaming-Modi geben: Eine Variante mit besonders niedrigen Reaktionsgeschwindigkeiten und eine für die Darstellung höchstmöglicher Details.

 

Samsung NU7409 (Bild: Samsung)

Samsung NU7409 (Bild: Samsung)

Zur Serie 7 gehören die beiden Modelle NU7409 und NU7179 welche von 43 bis 75 Zoll erhältlich sein werden. Neben einer verbesserten Kabelführung durch den Standfuß verspricht Samsung HDR10+-Kompatibilität und die Dynamic Crystal Color-Technologie. Diese Technik kommt allerdings nur beim NU7409 zum Einsatz, der NU7179 setzt auf PurColor. Ebenso wird es die One Remote Control Fernbedienung erst ab NU7409 geben.

Zur Verfügbarkeit machte Samsung keine Angaben. Erfahrungsgemäß dürften die neuen TVs in ein paar Wochen breit verfügbar sein. Die UVP sieht folgendermaßen aus:
Premium UHD TV:
Samsung NU8509 (65 Zoll – 2.499 €; 55 Zoll – 1.799 €)
Samsung NU8009 (82 Zoll – 4.699 €; 75 Zoll – 3.399 €; 65 Zoll – 2.299 €; 55 Zoll – 1.499 €; 49 Zoll – 1.249 €)

UHD TV: 
Samsung NU7409 (65 Zoll – 1.849 €; 55 Zoll – 1.149 €; 50 Zoll – 999 €; 43 Zoll – 899 €)
Samsung NU7179 (75 Zoll – 2.799 €; 65 Zoll – 1.699 €; 55 Zoll – 999 €; 49 Zoll – 849 €; 43 Zoll – 749 €)

Kategorien: Hardware TV

Supervectoring-Pläne der Telekom: 2018 sollen 15 Millionen Haushalte 250 Mbit/s bekommen

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Bis zum Jahresende 2018 will die Deutsche Telekom 15 Millionen Haushalte mit einem Internetanschluss von bis zu 250 Megabit pro Sekunde ausstatten. Dies soll durch einen massiven Ausbau von Supervectoring ermöglicht werden.

Dass die Telekom die Bandbreiten über Kupferkabel steigern möchte und den Schritt zu Supervectoring geht, war schon lange bekannt. Allerdings gab es bisher nur sehr vage Aussagen zum Start und Ablauf. Der WELT liegen interne Planungen vor, die genauere Informationen über das Wie und Wann verraten. Demnach soll der Umstieg auf Supervectoring ab der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen und bis Ende des Jahres 15,4 Millionen Haushalte mit einer schnellen Internetleitung (bis zu 250 Mbit/s) versorgen. Eine Mindestgeschwindigkeit von 100 Mbit/s soll dabei garantiert sein. Erste Pilotversuche sollen laut der Welt bereits ab Mai im Rheinland starten. Gleichzeitig sollen bis Ende 2018 weitere 12,1 Millionen Haushalte (27,5 Mio. – 15,4 Mio.) von normalem Vectoring profitieren, was maximale Bandbreiten von 100 Mbit/s Download bzw. 40 Mbit/s Upload erlaubt.

Der Grund für den schnellen Ausbau ist die starke Konkurrenz durch die Kabelnetzbetreiber. Diese können in vielen Verbreitungsgebieten (zumindest theoretisch) deutlich höhere Geschwindigkeiten als die Telekom liefern. Unitymedia bietet für zehn Millionen Kunden bereits 400 Mbit/s an. Vodafone kann laut eigenen Angaben 12,7 Millionen Haushalte mit 200 Megabit pro Sekunde versorgen, 7,7 Millionen mit 400 Mbit/s und 4,1 Millionen Haushalte sogar mit 500 Mbit/s. Bis Ende 2020 möchte Vodafone an allen Anschlüssen ein Gigabit pro Sekunde erreichen.

FTTH (Fibre To The Home)

FTTH (Fiber To The Home)

Im Koalitionsvertrag der (eventuell) nächsten Regierung haben sich die Parteien auf eine flächendeckende Gigabit-Infrastruktur bis 2025 geeinigt. Damit ist klar, dass zukünftig kein Weg an einem breitflächigen Glasfasernetz und FTTH (Fiber To The Home) vorbei führt. Aus diesem Grund kritisieren viele Konkurrenten der Telekom den Vectoring-Ausbau und sprechen von einer Verschleppung des Glasfaserausbaus.

Ich sehe das ganze Thema allerdings deutlich entspannter. Jedem dürfte klar sein, dass die vorhandenen Tiefbaukapazitäten für einen kompletten FTTH-Ausbau bei weitem nicht ausreichend sind. Ebenso sind die im Koalitionsvertrag vorgesehenen 10 bis 12 Milliarden Euro viel zu gering dafür. Insgesamt werden vermutlich 80 Milliarden Euro oder mehr benötigt. Was spricht also gegen einen Glasfaserausbau bis zum Verteilerkasten der Telekom, von wo aus dann nur noch maximal 700 Meter zu den Haushalten notwendig sind? Davon abgesehen setzt die Deutsche Telekom bei Neubaugebieten schon seit längerem auf Glasfaser. Außerdem bietet das Unternehmen auch ein Vorvermarktungsmodell an. Wenn sich in einer Gemeinde oder Stadt genug Interessenten gemeldet haben, steht dem FTTH-Ausbau also nichts entgegen.

Kategorien: Hardware Internet

Light + Building 2018 – Messe für Licht und Gebäudetechnik

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Vom 18. bis zum 23. März 2018 findet in Frankfurt die Light + Building statt. Mit rund 2.600 Ausstellern und über 210.000 Besuchern ist es die bedeutendste und weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik. Sie findet alle zwei Jahre statt und wird von der Messe Frankfurt organisiert.

Neben vernetzten und intelligenten Lösungen werden auf der Messe aktuelle Designtrends und zukunftsweisende Technologien sowie Innovationen gezeigt. Die Ausstellungsschwerpunkte lassen sich in drei Themengebieten einordnen:

  • Licht
  • Elektrotechnik
  • Haus- und Gebäudeautomation

Darüber hinaus existiert ein umfangreiches Rahmenprogramm bestehend aus der Luminale (Licht- und Kulturfestival), dem Intersec Forum (Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik), Fachvorträgen, Sonderschauen, Podiumsdiskussionen, Wettbewerben und Rundgängen.

Nachdem ich letztes Jahr bereits auf der eltefa in Stuttgart war, werde ich höchstwahrscheinlich auch der Light + Building einen Besuch abstatten. Meine Akkreditierung ist bereits erfolgt und das Presseticket habe ich auch schon erhalten.

Da mein Hausbau vor kurzem begonnen hat, bietet die Messe nochmal eine gute Gelegenheit um einige Themen genauer zu betrachten und evtl. die ein oder andere Neuerung einzuplanen. Gerade in den Bereichen Türkommunikation und Licht bin ich mir noch nicht ganz sicher und hoffe auf interessante Produkte. Ebenso gespannt bin ich auf Produktneuvorstellungen im KNX-Bereich, insbesondere von MDT. Die verbauten Komponenten auf meinem KNX-Testbrett haben es mir sehr angetan und ich freue mich auf tolle Neuvorstellungen.

Werdet ihr auch auf der Light + Building 2018 sein und welche Themen interessieren euch am meisten? Wer weiß, vielleicht hat ja der ein oder andere Lust bekommen und wenn es passt könnten wir sogar zusammen fahren. Bei Interesse könnt ihr euch gerne bei mir melden 🙂

KNX-Testbrett – Allgemeines und Auswahl der Komponenten

funktionsfähiges KNX-Testbrett

Als technikbegeisterter Mensch, sowohl beruflich als auch privat, war für mich schnell klar, dass mein eigenes Haus ein Smart Home werden wird. Dabei möchte ich es allerdings nicht übertreiben und werde den Fokus daher auf eine solide und verlässliche Basis setzen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Steuerung von Licht, Steckdosen, Rollläden bzw. Jalousien und der Heizung. Sicherlich werde ich das ein oder andere Gimmick verbauen, aber insgesamt wird sich das sehr in Grenzen halten. Zukünftige Erweiterungen sind davon natürlich nicht betroffen 😉

Eine Funklösung haben wir von vornherein ausgeschlossen. Funk-basierten Systeme sind zum Nachrüsten ganz sinnvoll, in einem Neubau bis auf wenige spezielle Anwendungsfälle aber immer nur zweite Wahl. Kabelgebundene Systeme sind robuster sowie verlässlicher und mit einer guten Planung ist man fast so flexibel wie mit Funk. Stellt sich nur die Frage, welche der vielen Smart-Home-Technologien es letztendlich werden soll? Kurz gesagt, wir haben uns für KNX entschieden. Dies hat mehrere Gründe. Ein wichtiger Faktor ist sicherlich, dass KNX (ehemals EIB) bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der gewerblichen Gebäudesteuerung zum Einsatz kommt. Darüber hinaus handelt es sich bei KNX um einen offenen Standard, dem sich mittlerweile mehr als 400 Firmen weltweit angeschlossen haben. Dadurch sind unzählige untereinander kompatible Hard- und Softwareprodukte garantiert und durch die große Community findet sich für jedes Problem eine Lösung. Neuere Lösungen wie Loxone, LCN, HomeMatic oder Busch-free@home sind proprietär und können davon nur träumen.

Genug geschrieben, jetzt geht’s los mit meinem KNX-Testbrett.

Allgemeines rund um ein KNX-Testbrett

Bevor ihr euch einem KNX-Testbrett widmet, solltet ihr auf jeden Fall einige Grundlagen kennen und euch intensiv mit dem Thema KNX beschäftigen. Ein guter Einstieg und sozusagen die Standardlektüre im KNX-Bereich ist das Buch „Heimautomation mit KNX, DALI, 1-Wire und Co.“ von Stefan Heinle. Ergänzend dazu ist das KNX userforum zu nennen, welches die wohl größte deutschsprachige Community rund um das Thema KNX ist. Hier findet ihr viele hilfreiche Tipps und Tricks und könnt euch mit Gleichgesinnten austauschen.

Auf einem Testbrett werden einzelne KNX-Komponenten temporär verbaut, um erste praktische Erfahrungen mit der Verkabelung, Inbetriebnahme und Parametrierung zu sammeln. Anschließend kann man sich mit den Funktionen der einzelnen Komponenten bzw. deren Applikationen auseinandersetzen und sieht genau, wie alles zusammenhängt und funktioniert. Die gewonnene Erfahrung beim Testbrettbau ist zudem für die spätere Planung hilfreich.

Mit guter Vorbereitung sind der Bau und die Inbetriebnahme eines KNX-Testbretts locker an einem Tag zu schaffen.

fertiges KNX-Testbrett

fertiges KNX-Testbrett

Komponentenauswahl und Werkzeug

Bei der Komponentenauswahl ist es meines Erachtens sehr sinnvoll, wenn diese so ausgewählt werden, dass sie später im Haus weiterverwendet werden können. Diese Variante besitzt zwei große Vorteile. Erstens kann man sich direkt mit den später im Haus eingesetzten Komponenten beschäftigen und herausfinden, wie diese funktionieren und ob alle gewünschten Features zufriedenstellend funktionieren. Zweitens muss in diesem Fall nicht so stark auf das Geld geachtet werden, wie beim Einsatz von temporären Komponenten, die später wieder verkauft oder als Ersatz verwendet werden sollen.

Wie in der Einleitung bereits erläutert, können KNX-Komponenten von verschiedenen Herstellern eingesetzt werden. Bei der Recherche nach KNX-Komponenten landet jeder irgendwann zwangsweise bei Produkten des deutschen Unternehmens MDT technologies GmbH. Über die Firma und die Produkte hört und liest man viel Gutes und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach klasse. Bei meiner Zusammenstellung für das KNX-Testbrett habe ich schlussendlich komplett auf MDT-Komponenten gesetzt und es bisher nicht bereut.

Grundvoraussetzung für eine lauffähige KNX-Installation sind eine Spannungsversorgung und eine Programmierschnittstelle. Für ein sinnvolles Testbrett sind aber noch weitere Komponenten wie Schaltaktor und Bewegungsmelder sinnvoll, da ansonsten wenig getestet werden kann. Ich habe mich für folgende KNX-Komponenten entschieden:

  • Spannungsversorgung

    • MDT STC-0960.01

Bei der Spannungsversorgung habe ich direkt zu einem Modell mit 960 mA gegriffen. Grob überschlagen benötigt jeder Teilnehmer des Buses ca. 10 mA, sodass für ein Einfamilienhaus in der Regel 640 mA ausreichend sind. Da die MDT-Glastaster aber 20 mA benötigen und ich noch etwas Reserve haben möchte, habe ich mich für 960 mA entschieden.

  • IP-Router
    • MDT SCN-IP100.02

Da sich der Mehrpreis vom IP-Interface zum IP-Router in Grenzen gehalten hat, habe ich direkt den Router ausgewählt.

  • Schaltaktor mit Wirkleistungsmessung
    • MDT AZI-0616.01

Beim Schaltaktor habe ich mir eine Variante mit Strommessung gekauft, da ich später im Haus sowieso einige Verbraucher überwachen möchte. Die Schaltaktoren ohne Strommessung sind zwar deutlich günstiger, bieten aber auch entsprechend weniger Möglichkeiten. Der AZI-Schaltaktor verfügt über einen echten Wirkleistungszähler (Wh/kWh) mit Strom- und Spannungsmessung. Wenn die genauen Verbrauchswerte interessieren, sollte zu diesem Schaltaktor gegriffen werden. Alternativ dazu existieren noch die AMS/AMI-Schaltaktoren, welche allerdings keine genauen Werte liefern. Diese eignen sich eher zur Erkennung ob Strom fließt oder nicht.

Der MDT Glastaster II Smart bietet zweifelsohne eine große Funktionalität für sein Geld. Taster von anderen Herstellern mit ähnlichem Funktionsumfang kosten locker das zwei- bis dreifache. Ich verwende die Variante mit integrierter Temperaturmessung. Diese kann im Haus dann später direkt den IST-Wert für den Heizungsaktor liefern.

  • Präsenzmelder
    • MDT SCN-G360D3.02

Weitere Möglichkeiten wären z.B. ein Dimmaktor oder ein Binäreingang, worauf ich bei meinem Testbrett aber verzichtet habe.

KNX-Testbrett Material

KNX-Testbrett Material

Neben den KNX-Komponenten werden für den Aufbau und die Verkabelung noch diverse andere Dinge benötigt:

Als Werkzeug haben mir folgende Dinge sehr gute Dienste erwiesen:

Besonders die Kabelschere hat es mir sehr angetan. Im Gegensatz zu einem Seitenschneider werden Kabel beim Schneiden nicht gequetscht und das Ganze funktioniert gleichzeitig mit deutlich weniger Kraftaufwand.

Im zweiten Teil geht es ans Eingemachte. Hier gehe ich auf die einzelnen Schritte beim Aufbau sowie der Verkabelung ein und spreche über die Inbetriebnahme und die anschließende Parametrierung der KNX-Komponenten.

Neuer WLAN-Sicherheitsstandard WPA3 angekündigt

Im Umfeld der CES 2018 in Las Vegas hat die Wi-Fi Alliance eine Vorschau auf WPA3 gegeben. Die Wi-Fi Alliance ist ein Firmenkonsortium, welches aus über 300 Unternehmen besteht. Darunter befinden sich viele wichtige IT-Firmen wie z.B. Apple, Cisco, Google, Microsoft und Samsung. Der neue WLAN-Sicherheitsstandard soll noch dieses Jahr erscheinen.

Vermutlich als Konsequenz auf die im Oktober veröffentlichte KRACK-Sicherheitslücke hat sich die Allianz entschieden, die Sicherheit des rund 15 Jahre alten Sicherheitsstandards WPA2 zu verbessern. WPA3 wird demnach eine Weiterentwicklung bzw. Ergänzung von WPA2 werden. Insgesamt sollen vier neue Sicherheitsfunktionen integriert werden.

Zwei der neuen Sicherheitsfeatures sollen das Problem von schwachen Passwörtern angehen. Diese sollen insgesamt besser geschützt werden, auch wenn die gängigen Komplexitätsempfehlungen nicht eingehalten werden. Außerdem soll der Konfigurationsprozess trotz besserer Verschlüsselung vereinfacht werden. Davon sollen vor allem IoT-Geräte mit kleinem oder gar keinem Display profitieren.

Darüber hinaus soll der Schutz in offenen Wi-Fi-Netzwerken verbessert werden. In offenen WLANs werden die Daten bisher unverschlüsselt übertragen. Wenn gleichzeitig auch keine verschlüsselte Kommunikation (HTTPS, IMAPS, SSH, usw.) verwendet wird, können Angreifer den Datenverkehr relativ einfach mithören. WPA3 soll auf eine individualisierte Datenverschlüsselung setzen, welche die Verbindung zwischen Geräten und Router im Hintergrund automatisch verschlüsselt. Die vierte Verbesserung ist die Verwendung einer „192-bit Security Suite“. Diese soll vor allem für Netzwerke mit höheren Sicherheitsbedürfnissen interessant sein, beispielsweise für Unternehmen oder Regierungen.

Genauere Details hat die Wi-Fi Alliance allerdings nicht bekannt gegeben. So bleibt vorerst auch unklar, wie es mit der Kompatibilität aussieht. Eventuell wäre es sogar möglich, bestehende Hardware durch ein Softwareupgrade WPA3-fähig zu machen. Die Antwort werden wir in den kommenden Wochen und Monaten erhalten.

Meltdown und Spectre: CPU-Sicherheitslücken betreffen alle Hersteller

Meltdown und Spectre

In der Zwischenzeit gibt es viele neue Informationen über die gestern berichtete Sicherheitslücke in Intel-CPUs. Demnach handelt es sich insgesamt um zwei Sicherheitslücken mit insgesamt drei Angriffsvektoren, wovon eine Lücke auch alle anderen CPU-Hersteller betrifft. Dadurch verschärft sich die ganze Situation enorm, denn neben x86-Plattformen sind damit auch Smartphones, Tablets und viele weitere Geräte und Betriebssysteme betroffen.

Google hat im Project Zero Blog detaillierte Informationen zu den Sicherheitslücken veröffentlicht. Die zwei Lücken hängen eng zusammen und wurden auf den Namen Meltdown und Spectre getauft, wobei es bei Spectre zwei Angriffsvektoren gibt. Des Weiteren wurde vor wenigen Stunden eine Webseite mit genauen Beschreibungen und umfangreicher Dokumentation zu den Problemen online gestellt: https://meltdownattack.com

Meltdown betrifft nach jetzigem Kenntnisstand nur Intel-CPUs. Laut Google sollen mit Ausnahme von Itanium und vor 2013 produzierte Atom-CPUs alle ausgelieferten CPUs seit 1995 betroffen sein. Meltdown erlaubt unprivilegierten Prozessen den Speicherbereich von anderen Prozessen auszulesen. Damit kann unter anderem auf geschützte Daten im Speicher des Betriebssystem-Kernels oder auf sensible Informationen wie Passwörter zugegriffen werden. Diese Sicherheitslücke kann durch KPTI (Kernel Page Table Isolation) „behoben“ werden.

Spectre hingegen betrifft praktisch alle CPUs. Neben Intel sind auch sämtliche AMD-Prozessoren und CPUs der ARM-Architektur betroffen. Spectre ähnelt Meltdown, hat aber einen anderen Fokus. Hier wird der auszulesende Prozess selbst manipuliert, sodass im Speicher liegende Daten wie zum Beispiel Passwörter ausgelesen werden können. Auf diese Weise könnte ein im Browser ausgeführtes JavaScript auf den kompletten Speicher zugreifen und somit Passwörter und Nutzerdaten von anderen Webseiten auslesen. Laut Google sei Spectre schwerer auszunutzen, allerdings auch schwerer zu beheben. An zentraler Stelle kann das Problem nur durch Änderungen in der CPU-Hardware behoben werden. Alternativ müssten alle Anwendungen einzeln angepasst werden. Chrome 64 soll als eine der ersten Anwendung entsprechende Gegenmaßnahmen enthalten und für eine striktere Trennung der offenen Tabs in verschiedene Prozesse sorgen.

Sicherheitslücke in Intel-CPUs betrifft alle Betriebssysteme

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Mittlerweile wurde bekannt, dass es sich um zwei Sicherheitslückenn handelt und auch Prozessoren von anderen Herstellern betroffen sind. Weitere Infos findet ihr in meinem Artikel „Meltdown und Spectre: CPU-Sicherheitslücken betreffen alle Hersteller“.

Offensichtlich steckt in fast allen Intel-CPUs eine ernste Sicherheitslücke, die alle Betriebssysteme betrifft. Zur Behebung müssen die Betriebssysteme auf Kernel-Ebene angepasst werden, was sich aber negativ auf die Leistung auswirken kann. Prozessoren von AMD sind wohl nicht betroffen.

Noch ist es zu früh, um genaue Details über die Sicherheitslücke zu erfahren. Am morgigen 4. Januar 2018 sollen ausführliche Informationen veröffentlicht werden. Es sieht aber so aus, als ob alle Intel-CPUs mit der Virtualization Technology VT-x betroffen sind. Ob es sich um einen Designfehler oder um einen Hardware-Bug handelt ist indes noch nicht geklärt. Gleichzeitig meldete sich ein AMD-Entwickler in einer Mailing-Liste und schreibt, dass AMD-Prozessoren nicht von dem Fehler betroffen sind, da diese keine spekulative Ausführung unterstützen.

Die Sicherheitslücke ist unter allen Betriebssystemen vorhanden und ermöglicht Nutzersoftware den Zugriff auf geschützte Daten im Speicher des Betriebssystem-Kernels. Die Lücke ist augenscheinlich schon länger bekannt, da die großen Betriebssystem-Hersteller schon seit Wochen an einem Workaround arbeiten. Hierfür müssen Änderungen im Betriebssystem-Kernel durchgeführt werden. Kurz gesagt besteht die Lösung wohl darin, den Speicher des Kernels komplett von anderen Prozessen zu trennen. Dadurch entstehen zwei komplett getrennte Adressräume, was im Umkehrschluss mehr Arbeit für den Prozessor bedeutet. Je nach verwendeter Software sollen die Leistungseinbußen bis zu 35 Prozent betragen. Bei ComputerBase gibt es erste Benchmarks unter Linux und Windows, welche auf einen realen Performanceverlust von 5-10% hindeuten. Eine komplette Behebung der Sicherheitslücke ohne Software-Workaround ist wohl nur durch Hardware-Änderungen zu erreichen.

Wie gravierend die Sicherheitslücke wohl sein muss, sieht man am Beispiel von Linux. Die neue Funktion KPTI (Kernel Page Table Isolation) erforderte massive Kernel-Umbaumaßnahmen im Bereich der virtuellen Speicherverwaltung. Neben dem neuen Kernel 4.15 sollen auch die beiden stabilen Kernel-Versionen 4.14 und 4.9 mit diesem Feature ausgestattet werden.

Microsoft arbeitet auch an entsprechenden Patches und hat die Insider-Builds wohl schon seit November 2017 damit ausgestattet.

Darüber hinaus werden alle Microsoft Azure Virtual Machines am 10. Januar 2018 einem wichtigen Update unterzogen. Auch Amazon hat bereits eine Info an seine Kunden versendet und kündigt für den 05. Januar ein wichtiges Sicherheitsupdate an.

Von Apple gibt es bezüglich macOS noch keine Stellungnahme.

Amazon kommt Google zuvor und sperrt YouTube auf Fire TV

Amazon Fire TV Stick

Der Streit zwischen Amazon und Google geht in die nächste Runde. Zwischen den beiden Unternehmen herrscht schon seit Monaten ein angespanntes Verhältnis, welches nun einen weiteren Tiefpunkt erlitten hat. Anfang Dezember 2017 gab Google bekannt, dass die YouTube-App ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr auf dem Fire TV und Fire TV Stick laufen wird. Als Begründung nannte Google die seit langem andauernden Streitigkeiten. Der Online-Versandhändler weigere sich nach wie vor, Produkte von Google im Shop anzubieten. Dies betrifft unter anderem Produkte wie Chromecast oder Google Home. Eine entsprechende Suchanfrage bei Amazon schlägt  stattdessen die eigenen Konkurrenzprodukte in Form von Fire TV und Echo vor.

Wenige Tage vor der Deadline ist Amazon in die Offensive gegangen und hat die YouTube-App auf den Fire-TV-Geräten selbst gesperrt. Amazon wollte der Zwangsabschaltung durch Google offenbar zuvor kommen. Wer die YouTube-App startet, erhält den Hinweis, dass die Inhalte über die beiden Browser Silk oder Firefox verfügbar sind. In der App selbst werden keine Inhalte mehr angezeigt. Beide Browser sind erst seit dem 20. Dezember 2017 für Amazons Fire-TV-Geräte erhältlich.

Wie so oft bei solchen Streitigkeiten sind am Ende die Verbraucher die Leidtragenden. Ob sich die zwei Internetriesen in Zukunft einigen und die YouTube-App damit zurückkommt, ist noch offen. Amazon versprach zwar zukünftig den Chromecast in den Shop aufzunehmen, was aber aktuell noch nicht geschehen ist.

Fritz!Box 7490: Labor-Update bringt Unterstützung für Let’s Encrypt

AVM FRITZ!Box 7490

Vor wenigen Tagen hat AVM eine neue Labor-Version für die Fritz!Box 7490 veröffentlicht. Die Firmware läuft unter der Versionsnummer 6.98-48254 und bringt als größte Neuerung die Unterstützung des kostenlosen Zertifikatsdienstes Let’s Encrypt mit. AVM sieht den Hauptvorteil darin, dass Nutzer beim Zugriff auf das Webinterface über die MyFRITZ!-Adresse keine Sicherheitshinweise im Browser mehr erhalten. HTTPS-Zugriffe auf „fritz.box“, die lokale oder öffentliche IP oder über andere DynDNS-Anbieter werden aber weiterhin entsprechende Warnmeldungen erzeugen.

Experimentierfreudige Nutzer können die Labor-Version installieren und das neue Feature ausprobieren. Die Beta-Firmware ist jedoch nicht für 7490-Editionen geeignet, die direkt vom Internetanbieter ausgeliefert wurden, mit Ausnahme des 1&1 Homeservers. Vor dem Update sollte allerdings sichergestellt sein, dass die derzeit aktuellste offizielle FRITZ!OS-Version (aktuell 6.92) installiert ist.

Zur Nutzung von Let’s Encrypt muss dann lediglich unter „Internet / MyFRITZ! Konto“ die Option „Let’s encrypt“ aktiviert werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass die FRITZ!Box bei MyFRITZ! registriert und verbunden sein muss, weil das SSL-Zertifikat auf die MyFRITZ!-Adresse ausgestellt wird. Das Zertifikat ist aktuell 60 Tage gültig und soll sich vor dem Ablauf automatisch erneuern.

Download FRITZ!OS 6.98-48254

Kategorien: Hardware Internet

Xiaomi-Smartphones bei Conrad und Amazon erhältlich

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Der chinesische Hersteller Xiaomi erlangt mittlerweile auch in Deutschland eine immer größere Bekanntheit. Produkte von Xiaomi sind weltweit sehr beliebt und zeichnen sich in der Regel durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Besonders bekannt dürfte hierzulande das Fitnessarmband „Xiaomi Mi Band 2“ und der Staubsaugerroboter „Xiaomi Mi Robot“ sein. Aber auch Smartphones und Tablets werden immer beliebter, da diese im unteren und mittleren Preisbereich fast alle Konkurrenzangebote alt aussehen lassen. Ich nutze seit April 2017 ein Xiaomi Redmi Note 4X – natürlich mit LineageOS 😉 – und kann dies bestätigen.

Umso bedauerlicher ist es, dass entsprechende Smartphones in Deutschland nicht offiziell von Xiaomi angeboten werden, zumindest noch nicht. Immerhin wurde im November der Marktstart in Spanien bekannt gegeben, womit der Hersteller erstmals in Westeuropa Fuß gefasst hat.

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch aus Deutschland. Einige deutsche Händler haben mittlerweile Xiaomi-Smartphones in ihr Lieferprogramm aufgenommen. Darunter befinden sich Conrad, real, Cyberport und auch Amazon. Das Angebot fällt noch relativ spärlich aus, dürfte sich aber bei allen Shops in Zukunft vergrößern.

Selbstverständlich liegt der Preis höher als bei diversen China-Shops wie Gearbest oder AliExpress. Allerdings bietet die Bestellung in Deutschland einige Vorteile, die einen gewissen Aufpreis rechtfertigen. So ist der Versand deutlich schneller und unproblematischer (Stichwort Zoll) und man trägt kein Risiko bei einem Gewährleistungsfall. Wie hoch ein angemessener Aufschlag aussieht, kann jeder für sich entscheiden. Das Xiaomi Mi A1 ist in Deutschland beispielsweise ab 259 Euro erhältlich, während es bei Gearbest mit entsprechendem Gutschein schon für rund 175 Euro verfügbar war.

Kategorien: Internet Smartphones

Amazon kündigt Cyber Monday Woche an

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Amazon hat die neue Cyber Monday Woche angekündigt. Sie startet am 20. November und läuft bis einschließlich  27. November 2017. Wie jedes Jahr verspricht Amazon mehr Angebote als je zuvor. Dieses Mal sollen es über 55.000 Angebote mit bis zu 50 Prozent Rabatt sein.

Jeden Tag gibt es ausgewählte Top-Produkte als Angebote des Tages, die jeweils schon ab Mitternacht für 24 Stunden erhältlich sind. Zudem werden täglich zwischen 6.00 Uhr und 19.45 Uhr neue Blitzangebote im 5-Minuten-Takt online gehen. Diese sind für maximal sechs Stunden verfügbar, solange der Vorrat reicht. Für Prime-Mitglieder stehen die Angebote exklusiv bereits 30 Minuten vorab zur Verfügung.

Als Einstimmung auf die Angebotswoche werden vom 13. bis 19. November bereits täglich mehrere Produkte im Countdown angeboten.

Cyber Monday 2017 (Bild: Amazon)

Cyber Monday 2017 (Bild: Amazon)

Meine Meinung zur Cyber Monday Woche ist relativ zwiegespalten. Ein Großteil der Angebote ist eher unattraktiv, da viel unnützes Zeug darunter ist. Außerdem hält sich die Ersparnis oft sehr in Grenzen. Die von Amazon angegebenen 50 % Rabatt bezieht sich nämlich auf die UVP (unverbindliche Preisempfehlung) und nicht auf den Straßenpreis. Drittens ist es mühsam sich durch die Angebote zu kämpfen, denn die wenigen Perlen gehen in der Masse der Angebote schnell unter und sind teilweise auch sehr schnell ausverkauft.

Dennoch bin ich jedes Jahr fündig geworden und werde sicherlich auch dieses Jahr bei dem einen oder anderen Deal nicht nein sagen können. Vielleicht kann ich auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke besorgen. Besonders interessant ist aber der extra Rabatt auf alle Amazon Warehouse Deals. Ich gehe stark davon aus, dass es dieses Jahr auch wieder ein solches Angebot geben wird. Damit lassen sich dann wirkliche Schnäppchen ergattern 🙂

Was sagt ihr zur Amazon Cyber Monday Woche? Habt ihr in den letzten Jahren zugeschlagen und wie sieht es dieses Jahr aus?

Kategorien: Hardware Internet