Kategorie: Hardware

Light + Building 2018 – Messe für Licht und Gebäudetechnik

Light + Building Logo

Vom 18. bis zum 23. März 2018 findet in Frankfurt die Light + Building statt. Mit rund 2.600 Ausstellern und über 210.000 Besuchern ist es die bedeutendste und weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik. Sie findet alle zwei Jahre statt und wird von der Messe Frankfurt organisiert.

Neben vernetzten und intelligenten Lösungen werden auf der Messe aktuelle Designtrends und zukunftsweisende Technologien sowie Innovationen gezeigt. Die Ausstellungsschwerpunkte lassen sich in drei Themengebieten einordnen:

  • Licht
  • Elektrotechnik
  • Haus- und Gebäudeautomation

Darüber hinaus existiert ein umfangreiches Rahmenprogramm bestehend aus der Luminale (Licht- und Kulturfestival), dem Intersec Forum (Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik), Fachvorträgen, Sonderschauen, Podiumsdiskussionen, Wettbewerben und Rundgängen.

Nachdem ich letztes Jahr bereits auf der eltefa in Stuttgart war, werde ich höchstwahrscheinlich auch der Light + Building einen Besuch abstatten. Meine Akkreditierung ist bereits erfolgt und das Presseticket habe ich auch schon erhalten.

Da mein Hausbau vor kurzem begonnen hat, bietet die Messe nochmal eine gute Gelegenheit um einige Themen genauer zu betrachten und evtl. die ein oder andere Neuerung einzuplanen. Gerade in den Bereichen Türkommunikation und Licht bin ich mir noch nicht ganz sicher und hoffe auf interessante Produkte. Ebenso gespannt bin ich auf Produktneuvorstellungen im KNX-Bereich, insbesondere von MDT. Die verbauten Komponenten auf meinem KNX-Testbrett haben es mir sehr angetan und ich freue mich auf tolle Neuvorstellungen.

Werdet ihr auch auf der Light + Building 2018 sein und welche Themen interessieren euch am meisten? Wer weiß, vielleicht hat ja der ein oder andere Lust bekommen und wenn es passt könnten wir sogar zusammen fahren. Bei Interesse könnt ihr euch gerne bei mir melden 🙂

KNX-Testbrett – Allgemeines und Auswahl der Komponenten

fertiges KNX-Testbrett

Als technikbegeisterter Mensch, sowohl beruflich als auch privat, war für mich schnell klar, dass mein eigenes Haus ein Smart Home werden wird. Dabei möchte ich es allerdings nicht übertreiben und werde den Fokus daher auf eine solide und verlässliche Basis setzen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Steuerung von Licht, Steckdosen, Rollläden bzw. Jalousien und der Heizung. Sicherlich werde ich das ein oder andere Gimmick verbauen, aber insgesamt wird sich das sehr in Grenzen halten. Zukünftige Erweiterungen sind davon natürlich nicht betroffen 😉

Eine Funklösung haben wir von vornherein ausgeschlossen. Funk-basierten Systeme sind zum Nachrüsten ganz sinnvoll, in einem Neubau bis auf wenige spezielle Anwendungsfälle aber immer nur zweite Wahl. Kabelgebundene Systeme sind robuster sowie verlässlicher und mit einer guten Planung ist man fast so flexibel wie mit Funk. Stellt sich nur die Frage, welche der vielen Smart-Home-Technologien es letztendlich werden soll? Kurz gesagt, wir haben uns für KNX entschieden. Dies hat mehrere Gründe. Ein wichtiger Faktor ist sicherlich, dass KNX (ehemals EIB) bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der gewerblichen Gebäudesteuerung zum Einsatz kommt. Darüber hinaus handelt es sich bei KNX um einen offenen Standard, dem sich mittlerweile mehr als 400 Firmen weltweit angeschlossen haben. Dadurch sind unzählige untereinander kompatible Hard- und Softwareprodukte garantiert und durch die große Community findet sich für jedes Problem eine Lösung. Neuere Lösungen wie Loxone, LCN, HomeMatic oder Busch-free@home sind proprietär und können davon nur träumen.

Genug geschrieben, jetzt geht’s los mit meinem KNX-Testbrett.

Allgemeines rund um ein KNX-Testbrett

Bevor ihr euch einem KNX-Testbrett widmet, solltet ihr auf jeden Fall einige Grundlagen kennen und euch intensiv mit dem Thema KNX beschäftigen. Ein guter Einstieg und sozusagen die Standardlektüre im KNX-Bereich ist das Buch „Heimautomation mit KNX, DALI, 1-Wire und Co.“ von Stefan Heinle. Ergänzend dazu ist das KNX userforum zu nennen, welches die wohl größte deutschsprachige Community rund um das Thema KNX ist. Hier findet ihr viele hilfreiche Tipps und Tricks und könnt euch mit Gleichgesinnten austauschen.

Auf einem Testbrett werden einzelne KNX-Komponenten temporär verbaut, um erste praktische Erfahrungen mit der Verkabelung, Inbetriebnahme und Parametrierung zu sammeln. Anschließend kann man sich mit den Funktionen der einzelnen Komponenten bzw. deren Applikationen auseinandersetzen und sieht genau, wie alles zusammenhängt und funktioniert. Die gewonnene Erfahrung beim Testbrettbau ist zudem für die spätere Planung hilfreich.

Mit guter Vorbereitung sind der Bau und die Inbetriebnahme eines KNX-Testbretts locker an einem Tag zu schaffen.

fertiges KNX-Testbrett

fertiges KNX-Testbrett

Komponentenauswahl und Werkzeug

Bei der Komponentenauswahl ist es meines Erachtens sehr sinnvoll, wenn diese so ausgewählt werden, dass sie später im Haus weiterverwendet werden können. Diese Variante besitzt zwei große Vorteile. Erstens kann man sich direkt mit den später im Haus eingesetzten Komponenten beschäftigen und herausfinden, wie diese funktionieren und ob alle gewünschten Features zufriedenstellend funktionieren. Zweitens muss in diesem Fall nicht so stark auf das Geld geachtet werden, wie beim Einsatz von temporären Komponenten, die später wieder verkauft oder als Ersatz verwendet werden sollen.

Wie in der Einleitung bereits erläutert, können KNX-Komponenten von verschiedenen Herstellern eingesetzt werden. Bei der Recherche nach KNX-Komponenten landet jeder irgendwann zwangsweise bei Produkten des deutschen Unternehmens MDT technologies GmbH. Über die Firma und die Produkte hört und liest man viel Gutes und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach klasse. Bei meiner Zusammenstellung für das KNX-Testbrett habe ich schlussendlich komplett auf MDT-Komponenten gesetzt und es bisher nicht bereut.

Grundvoraussetzung für eine lauffähige KNX-Installation sind eine Spannungsversorgung und eine Programmierschnittstelle. Für ein sinnvolles Testbrett sind aber noch weitere Komponenten wie Schaltaktor und Bewegungsmelder sinnvoll, da ansonsten wenig getestet werden kann. Ich habe mich für folgende KNX-Komponenten entschieden:

  • Spannungsversorgung

    • MDT STC-0960.01
  • IP-Router
    • MDT SCN-IP100.02
  • Schaltaktor mit Wirkleistungsmessung
    • MDT AZI-0616.01
  • Taster
  • Präsenzmelder
    • MDT SCN-G360D3.02

Weitere Möglichkeiten wären z.B. ein Dimmaktor oder ein Binäreingang, worauf ich bei meinem Testbrett aber verzichtet habe.

KNX-Testbrett Material

KNX-Testbrett Material

Neben den KNX-Komponenten werden für den Aufbau und die Verkabelung noch diverse andere Dinge benötigt:

Als Werkzeug haben mir folgende Dinge sehr gute Dienste erwiesen:

Besonders die Kabelschere hat es mir sehr angetan. Im Gegensatz zu einem Seitenschneider werden Kabel beim Schneiden nicht gequetscht und das Ganze funktioniert gleichzeitig mit deutlich weniger Kraftaufwand.

Im zweiten Teil geht es ans Eingemachte. Hier gehe ich auf die einzelnen Schritte beim Aufbau sowie der Verkabelung ein und spreche über die Inbetriebnahme und die anschließende Parametrierung der KNX-Komponenten.

Neuer WLAN-Sicherheitsstandard WPA3 angekündigt

Im Umfeld der CES 2018 in Las Vegas hat die Wi-Fi Alliance eine Vorschau auf WPA3 gegeben. Die Wi-Fi Alliance ist ein Firmenkonsortium, welches aus über 300 Unternehmen besteht. Darunter befinden sich viele wichtige IT-Firmen wie z.B. Apple, Cisco, Google, Microsoft und Samsung. Der neue WLAN-Sicherheitsstandard soll noch dieses Jahr erscheinen.

Vermutlich als Konsequenz auf die im Oktober veröffentlichte KRACK-Sicherheitslücke hat sich die Allianz entschieden, die Sicherheit des rund 15 Jahre alten Sicherheitsstandards WPA2 zu verbessern. WPA3 wird demnach eine Weiterentwicklung bzw. Ergänzung von WPA2 werden. Insgesamt sollen vier neue Sicherheitsfunktionen integriert werden.

Zwei der neuen Sicherheitsfeatures sollen das Problem von schwachen Passwörtern angehen. Diese sollen insgesamt besser geschützt werden, auch wenn die gängigen Komplexitätsempfehlungen nicht eingehalten werden. Außerdem soll der Konfigurationsprozess trotz besserer Verschlüsselung vereinfacht werden. Davon sollen vor allem IoT-Geräte mit kleinem oder gar keinem Display profitieren.

Darüber hinaus soll der Schutz in offenen Wi-Fi-Netzwerken verbessert werden. In offenen WLANs werden die Daten bisher unverschlüsselt übertragen. Wenn gleichzeitig auch keine verschlüsselte Kommunikation (HTTPS, IMAPS, SSH, usw.) verwendet wird, können Angreifer den Datenverkehr relativ einfach mithören. WPA3 soll auf eine individualisierte Datenverschlüsselung setzen, welche die Verbindung zwischen Geräten und Router im Hintergrund automatisch verschlüsselt. Die vierte Verbesserung ist die Verwendung einer „192-bit Security Suite“. Diese soll vor allem für Netzwerke mit höheren Sicherheitsbedürfnissen interessant sein, beispielsweise für Unternehmen oder Regierungen.

Genauere Details hat die Wi-Fi Alliance allerdings nicht bekannt gegeben. So bleibt vorerst auch unklar, wie es mit der Kompatibilität aussieht. Eventuell wäre es sogar möglich, bestehende Hardware durch ein Softwareupgrade WPA3-fähig zu machen. Die Antwort werden wir in den kommenden Wochen und Monaten erhalten.

Meltdown und Spectre: CPU-Sicherheitslücken betreffen alle Hersteller

Meltdown und Spectre

In der Zwischenzeit gibt es viele neue Informationen über die gestern berichtete Sicherheitslücke in Intel-CPUs. Demnach handelt es sich insgesamt um zwei Sicherheitslücken mit insgesamt drei Angriffsvektoren, wovon eine Lücke auch alle anderen CPU-Hersteller betrifft. Dadurch verschärft sich die ganze Situation enorm, denn neben x86-Plattformen sind damit auch Smartphones, Tablets und viele weitere Geräte und Betriebssysteme betroffen.

Google hat im Project Zero Blog detaillierte Informationen zu den Sicherheitslücken veröffentlicht. Die zwei Lücken hängen eng zusammen und wurden auf den Namen Meltdown und Spectre getauft, wobei es bei Spectre zwei Angriffsvektoren gibt. Des Weiteren wurde vor wenigen Stunden eine Webseite mit genauen Beschreibungen und umfangreicher Dokumentation zu den Problemen online gestellt: https://meltdownattack.com

Meltdown betrifft nach jetzigem Kenntnisstand nur Intel-CPUs. Laut Google sollen mit Ausnahme von Itanium und vor 2013 produzierte Atom-CPUs alle ausgelieferten CPUs seit 1995 betroffen sein. Meltdown erlaubt unprivilegierten Prozessen den Speicherbereich von anderen Prozessen auszulesen. Damit kann unter anderem auf geschützte Daten im Speicher des Betriebssystem-Kernels oder auf sensible Informationen wie Passwörter zugegriffen werden. Diese Sicherheitslücke kann durch KPTI (Kernel Page Table Isolation) „behoben“ werden.

Spectre hingegen betrifft praktisch alle CPUs. Neben Intel sind auch sämtliche AMD-Prozessoren und CPUs der ARM-Architektur betroffen. Spectre ähnelt Meltdown, hat aber einen anderen Fokus. Hier wird der auszulesende Prozess selbst manipuliert, sodass im Speicher liegende Daten wie zum Beispiel Passwörter ausgelesen werden können. Auf diese Weise könnte ein im Browser ausgeführtes JavaScript auf den kompletten Speicher zugreifen und somit Passwörter und Nutzerdaten von anderen Webseiten auslesen. Laut Google sei Spectre schwerer auszunutzen, allerdings auch schwerer zu beheben. An zentraler Stelle kann das Problem nur durch Änderungen in der CPU-Hardware behoben werden. Alternativ müssten alle Anwendungen einzeln angepasst werden. Chrome 64 soll als eine der ersten Anwendung entsprechende Gegenmaßnahmen enthalten und für eine striktere Trennung der offenen Tabs in verschiedene Prozesse sorgen.

Sicherheitslücke in Intel-CPUs betrifft alle Betriebssysteme

Intel Logo
Mittlerweile wurde bekannt, dass es sich um zwei Sicherheitslückenn handelt und auch Prozessoren von anderen Herstellern betroffen sind. Weitere Infos findet ihr in meinem Artikel „Meltdown und Spectre: CPU-Sicherheitslücken betreffen alle Hersteller“.

Offensichtlich steckt in fast allen Intel-CPUs eine ernste Sicherheitslücke, die alle Betriebssysteme betrifft. Zur Behebung müssen die Betriebssysteme auf Kernel-Ebene angepasst werden, was sich aber negativ auf die Leistung auswirken kann. Prozessoren von AMD sind wohl nicht betroffen.

Noch ist es zu früh, um genaue Details über die Sicherheitslücke zu erfahren. Am morgigen 4. Januar 2018 sollen ausführliche Informationen veröffentlicht werden. Es sieht aber so aus, als ob alle Intel-CPUs mit der Virtualization Technology VT-x betroffen sind. Ob es sich um einen Designfehler oder um einen Hardware-Bug handelt ist indes noch nicht geklärt. Gleichzeitig meldete sich ein AMD-Entwickler in einer Mailing-Liste und schreibt, dass AMD-Prozessoren nicht von dem Fehler betroffen sind, da diese keine spekulative Ausführung unterstützen.

Die Sicherheitslücke ist unter allen Betriebssystemen vorhanden und ermöglicht Nutzersoftware den Zugriff auf geschützte Daten im Speicher des Betriebssystem-Kernels. Die Lücke ist augenscheinlich schon länger bekannt, da die großen Betriebssystem-Hersteller schon seit Wochen an einem Workaround arbeiten. Hierfür müssen Änderungen im Betriebssystem-Kernel durchgeführt werden. Kurz gesagt besteht die Lösung wohl darin, den Speicher des Kernels komplett von anderen Prozessen zu trennen. Dadurch entstehen zwei komplett getrennte Adressräume, was im Umkehrschluss mehr Arbeit für den Prozessor bedeutet. Je nach verwendeter Software sollen die Leistungseinbußen bis zu 35 Prozent betragen. Bei ComputerBase gibt es erste Benchmarks unter Linux und Windows, welche auf einen realen Performanceverlust von 5-10% hindeuten. Eine komplette Behebung der Sicherheitslücke ohne Software-Workaround ist wohl nur durch Hardware-Änderungen zu erreichen.

Wie gravierend die Sicherheitslücke wohl sein muss, sieht man am Beispiel von Linux. Die neue Funktion KPTI (Kernel Page Table Isolation) erforderte massive Kernel-Umbaumaßnahmen im Bereich der virtuellen Speicherverwaltung. Neben dem neuen Kernel 4.15 sollen auch die beiden stabilen Kernel-Versionen 4.14 und 4.9 mit diesem Feature ausgestattet werden.

Microsoft arbeitet auch an entsprechenden Patches und hat die Insider-Builds wohl schon seit November 2017 damit ausgestattet.

Darüber hinaus werden alle Microsoft Azure Virtual Machines am 10. Januar 2018 einem wichtigen Update unterzogen. Auch Amazon hat bereits eine Info an seine Kunden versendet und kündigt für den 05. Januar ein wichtiges Sicherheitsupdate an.

Von Apple gibt es bezüglich macOS noch keine Stellungnahme.

Amazon kommt Google zuvor und sperrt YouTube auf Fire TV

Amazon Fire TV Stick

Der Streit zwischen Amazon und Google geht in die nächste Runde. Zwischen den beiden Unternehmen herrscht schon seit Monaten ein angespanntes Verhältnis, welches nun einen weiteren Tiefpunkt erlitten hat. Anfang Dezember 2017 gab Google bekannt, dass die YouTube-App ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr auf dem Fire TV und Fire TV Stick laufen wird. Als Begründung nannte Google die seit langem andauernden Streitigkeiten. Der Online-Versandhändler weigere sich nach wie vor, Produkte von Google im Shop anzubieten. Dies betrifft unter anderem Produkte wie Chromecast oder Google Home. Eine entsprechende Suchanfrage bei Amazon schlägt  stattdessen die eigenen Konkurrenzprodukte in Form von Fire TV und Echo vor.

Wenige Tage vor der Deadline ist Amazon in die Offensive gegangen und hat die YouTube-App auf den Fire-TV-Geräten selbst gesperrt. Amazon wollte der Zwangsabschaltung durch Google offenbar zuvor kommen. Wer die YouTube-App startet, erhält den Hinweis, dass die Inhalte über die beiden Browser Silk oder Firefox verfügbar sind. In der App selbst werden keine Inhalte mehr angezeigt. Beide Browser sind erst seit dem 20. Dezember 2017 für Amazons Fire-TV-Geräte erhältlich.

Wie so oft bei solchen Streitigkeiten sind am Ende die Verbraucher die Leidtragenden. Ob sich die zwei Internetriesen in Zukunft einigen und die YouTube-App damit zurückkommt, ist noch offen. Amazon versprach zwar zukünftig den Chromecast in den Shop aufzunehmen, was aber aktuell noch nicht geschehen ist.

Fritz!Box 7490: Labor-Update bringt Unterstützung für Let’s Encrypt

AVM FRITZ!Box 7490

Vor wenigen Tagen hat AVM eine neue Labor-Version für die Fritz!Box 7490 veröffentlicht. Die Firmware läuft unter der Versionsnummer 6.98-48254 und bringt als größte Neuerung die Unterstützung des kostenlosen Zertifikatsdienstes Let’s Encrypt mit. AVM sieht den Hauptvorteil darin, dass Nutzer beim Zugriff auf das Webinterface über die MyFRITZ!-Adresse keine Sicherheitshinweise im Browser mehr erhalten. HTTPS-Zugriffe auf „fritz.box“, die lokale oder öffentliche IP oder über andere DynDNS-Anbieter werden aber weiterhin entsprechende Warnmeldungen erzeugen.

Experimentierfreudige Nutzer können die Labor-Version installieren und das neue Feature ausprobieren. Die Beta-Firmware ist jedoch nicht für 7490-Editionen geeignet, die direkt vom Internetanbieter ausgeliefert wurden, mit Ausnahme des 1&1 Homeservers. Vor dem Update sollte allerdings sichergestellt sein, dass die derzeit aktuellste offizielle FRITZ!OS-Version (aktuell 6.92) installiert ist.

Zur Nutzung von Let’s Encrypt muss dann lediglich unter „Internet / MyFRITZ! Konto“ die Option „Let’s encrypt“ aktiviert werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass die FRITZ!Box bei MyFRITZ! registriert und verbunden sein muss, weil das SSL-Zertifikat auf die MyFRITZ!-Adresse ausgestellt wird. Das Zertifikat ist aktuell 60 Tage gültig und soll sich vor dem Ablauf automatisch erneuern.

Download FRITZ!OS 6.98-48254

Kategorien: Hardware Internet

Xiaomi-Smartphones bei Conrad und Amazon erhältlich

Xiaomi Logo

Der chinesische Hersteller Xiaomi erlangt mittlerweile auch in Deutschland eine immer größere Bekanntheit. Produkte von Xiaomi sind weltweit sehr beliebt und zeichnen sich in der Regel durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Besonders bekannt dürfte hierzulande das Fitnessarmband „Xiaomi Mi Band 2“ und der Staubsaugerroboter „Xiaomi Mi Robot“ sein. Aber auch Smartphones und Tablets werden immer beliebter, da diese im unteren und mittleren Preisbereich fast alle Konkurrenzangebote alt aussehen lassen. Ich nutze seit April 2017 ein Xiaomi Redmi Note 4X – natürlich mit LineageOS 😉 – und kann dies bestätigen.

Umso bedauerlicher ist es, dass entsprechende Smartphones in Deutschland nicht offiziell von Xiaomi angeboten werden, zumindest noch nicht. Immerhin wurde im November der Marktstart in Spanien bekannt gegeben, womit der Hersteller erstmals in Westeuropa Fuß gefasst hat.

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch aus Deutschland. Einige deutsche Händler haben mittlerweile Xiaomi-Smartphones in ihr Lieferprogramm aufgenommen. Darunter befinden sich Conrad, real, Cyberport und auch Amazon. Das Angebot fällt noch relativ spärlich aus, dürfte sich aber bei allen Shops in Zukunft vergrößern.

Selbstverständlich liegt der Preis höher als bei diversen China-Shops wie Gearbest oder AliExpress. Allerdings bietet die Bestellung in Deutschland einige Vorteile, die einen gewissen Aufpreis rechtfertigen. So ist der Versand deutlich schneller und unproblematischer (Stichwort Zoll) und man trägt kein Risiko bei einem Gewährleistungsfall. Wie hoch ein angemessener Aufschlag aussieht, kann jeder für sich entscheiden. Das Xiaomi Mi A1 ist in Deutschland beispielsweise ab 259 Euro erhältlich, während es bei Gearbest mit entsprechendem Gutschein schon für rund 175 Euro verfügbar war.

Kategorien: Internet Smartphones

Amazon kündigt Cyber Monday Woche an

Amazon Logo

Amazon hat die neue Cyber Monday Woche angekündigt. Sie startet am 20. November und läuft bis einschließlich  27. November 2017. Wie jedes Jahr verspricht Amazon mehr Angebote als je zuvor. Dieses Mal sollen es über 55.000 Angebote mit bis zu 50 Prozent Rabatt sein.

Jeden Tag gibt es ausgewählte Top-Produkte als Angebote des Tages, die jeweils schon ab Mitternacht für 24 Stunden erhältlich sind. Zudem werden täglich zwischen 6.00 Uhr und 19.45 Uhr neue Blitzangebote im 5-Minuten-Takt online gehen. Diese sind für maximal sechs Stunden verfügbar, solange der Vorrat reicht. Für Prime-Mitglieder stehen die Angebote exklusiv bereits 30 Minuten vorab zur Verfügung.

Als Einstimmung auf die Angebotswoche werden vom 13. bis 19. November bereits täglich mehrere Produkte im Countdown angeboten.

Cyber Monday 2017 (Bild: Amazon)

Cyber Monday 2017 (Bild: Amazon)

Meine Meinung zur Cyber Monday Woche ist relativ zwiegespalten. Ein Großteil der Angebote ist eher unattraktiv, da viel unnützes Zeug darunter ist. Außerdem hält sich die Ersparnis oft sehr in Grenzen. Die von Amazon angegebenen 50 % Rabatt bezieht sich nämlich auf die UVP (unverbindliche Preisempfehlung) und nicht auf den Straßenpreis. Drittens ist es mühsam sich durch die Angebote zu kämpfen, denn die wenigen Perlen gehen in der Masse der Angebote schnell unter und sind teilweise auch sehr schnell ausverkauft.

Dennoch bin ich jedes Jahr fündig geworden und werde sicherlich auch dieses Jahr bei dem einen oder anderen Deal nicht nein sagen können. Vielleicht kann ich auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke besorgen. Besonders interessant ist aber der extra Rabatt auf alle Amazon Warehouse Deals. Ich gehe stark davon aus, dass es dieses Jahr auch wieder ein solches Angebot geben wird. Damit lassen sich dann wirkliche Schnäppchen ergattern 🙂

Was sagt ihr zur Amazon Cyber Monday Woche? Habt ihr in den letzten Jahren zugeschlagen und wie sieht es dieses Jahr aus?

Kategorien: Hardware Internet

Aukey LED-Schreibtischlampe mit 5 Farbtemperaturen und 7 Helligkeitsstufen im Test

Aukey Schreibtischlampe

Vor einiger Zeit habe ich eine LED-Schreibtischlampe von Avantek getestet. Ich bin nach wie vor zufrieden, allerdings störte mich die zu geringe Helligkeit so sehr, dass ich mir kurzerhand eine zweite Lampe zugelegt habe. Sie hört auf den Namen Aukey LT-T10 und ist bei Amazon für 32,99 Euro erhältlich. In einem kurzen Testbericht möchte ich euch die Aukey LED-Schreibtischlampe vorstellen.

Der Lieferumfang besteht aus der Schreibtischlampe selbst, dem Netzteil, einer Kurzanleitung (auch in Deutsch) und einer Hinweiskarte auf die Garantie.

Aukey Schreibtischlampe - Lieferumfang

Nachfolgend ein Überblick der technischen Spezifikationen:

  • Maximale Leistung: 12W (7W LED + 5W USB-Output)
  • Anzahl der LEDs: 72 Stück (2835)
  • Maximaler Lichtstrom: ca. 550 Lumen
  • Nachtlicht Lichtstrom: 45 Lumen
  • Farbtemperatur: 3000-6500 K
  • Farbwiedergabeindex: ≥ 80 Ra
  • Strahlwinkel: 140˚
  • Lebensdauer: 30000 Stunden
  • 7 Helligkeitsstufen
  • 5 unterschiedliche Farbtemperaturen
  • Abmessungen: 425 x 355 x 125 mm
  • Gewicht: 1013 g
  • Touchfeldbedienung
  • integrierter USB-Ladeanschluss mit 5 V und 1 A

Aukey Schreibtischlampe

Das Auspacken und die Inbetriebnahme ist schnell erfolgt. Es muss lediglich das Netzteil angeschlossen werden und schon ist die Schreibtischlampe betriebsbereit. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung und auch bei der Standfestigkeit gibts nichts zu bemängeln. Die Lampe ist aus schwarzem Hochglanz-Kunststoff, wodurch Fingerabdrücke und Staub magisch angezogen werden.

Der Lampenhals kann bis zu 90° geöffnet und 80° gedreht werden. Leider ist er nicht ganz starr und bei Berührungen wackelt er. Der Lampenkopf lässt sich bis zu 135° öffnen (siehe erstes Foto) und um 180°drehen (siehe zweites Foto). Für den Transport lässt sich die Lampe handlich „zusammenfalten“ (siehe drittes Foto).

An der Hinterseite befindet sich neben dem Netzstecker ein USB-Anschluss. Dieser kann zum Laden von Tablets, Smartphones, E-Readern und Co. verwendet werden. Er liefert 5V und bis zu 1 Ampere. Probleme wie bei der Avantek-Lampe sind mir hier nicht aufgefallen.

Aukey Schreibtischlampe - Anschlüsse

Kommen wir zur Bedienung. Diese erfolgt per Touchfeld, welches im Standfuß eingelassen ist und sehr schnell und präzise reagiert. Mit der zweiten Taste von links kann die Lampe angeschaltet werden. Sie startet immer automatisch mit der zuletzt gewählten Helligkeit und Farbtemperatur. Die sieben Helligkeitsstufen lassen sich mit der Skala darunter direkt anwählen. Die Farbtemperatur kann mit der dritten Taste angepasst werden. Außerdem ist noch eine Timer-Funktion (erste Taste) vorhanden, wodurch die Lampe nach einer Stunde automatisch ausschaltet. Bei ausgeschaltetem Zustand kann die Lampe mit der vierten Taste in einen Nachtmodus geschaltet werden. In diesem Modus leuchtet sie ganz leicht, was unter anderem fürs Kinderzimmer nützlich sein kann.

Aukey Schreibtischlampe - Bedienfeld

Mit Hilfe der 7 Leuchtstufen lässt sich die Lampe von einer dezenten Beleuchtung bis hin zu einer wirklich hellen Schreibtischlampe steuern. Genau was ich gesucht habe! Selbstverständlich habe ich auch wieder Strommessungen und Fotos zu den einzelnen Leuchtstufen angefertigt.

Mein Profitec KD 302 zeigt für die Schreibtischlampe folgenden Stromverbrauch an:

  • Aus / Standby: 0,2 Watt
  • Leuchtstufe 1: 1,3 Watt
  • Leuchtstufe2: 2,0 Watt
  • Leuchtstufe 3: 2,5 Watt
  • Leuchtstufe 4: 3,2 Watt
  • Leuchtstufe 5: 4,0 Watt
  • Leuchtstufe 6: 5,2 Watt
  • Leuchtstufe 7: 8,1 Watt
  • Nachtlicht: 0,0 Watt (zu klein zum Messen)

In der höchsten Leuchtstufe mit angeschlossenem Smartphone zum Laden habe ich einen Verbrauch von 15,1 Watt gemessen, was deutlich über der angegebenen Maximalleistung von 12 Watt liegt.

Die Fotos habe ich mit meiner Panasonic Lumix DMC-TZ25 mit folgenden Einstellungen aufgenommen: ISO 100, Blende 3,4, Belichtungszeit 1/13 Sekunden. Beim Nachtlicht musste ich fünf Sekunden beleuchten, damit etwas erkennbar war.

Zu den fünf Farbtemperaturen gibt es ebenso Fotos. Hier habe ich die Belichtungszeit auf 1/5 erhöht. Die letzten beiden Modi sind sehr rot-lastig und meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.

Fazit

Alles in allem hat mich die Aukey Schreibtischlampe überzeugt. Ihre Hauptaufgabe zur Beleuchtung meistert sie mit Bravour. Die vielen Kombinationsmöglichkeiten bei Helligkeit und Farbtemperatur sind wirklich toll und die maximale Helligkeit ist selbst für sehr große Schreibtische mehr als ausreichend. Zwei kleine Kritikpunkte muss ich allerdings loswerden. Der wackelnde Lampenhals ist unschön und könnte vor allem bei nicht so standfesten Schreibtischen nervig sein. Zweitens die Hochglanz-Oberfläche, welche Staub und Fingerabdrücke sammelt. Damit kann ich aber leben.

Aukey LT-T10 bei Amazon

Kategorien: Hardware Testberichte

Delock veröffentlicht RJ45-Stecker für Cat. 8.1

Delock hat einen der ersten feldkonfektionierbaren RJ45-Stecker für Twisted-Pair-Kabel der Category 8 / Kategorie 8 vorgestellt. Er ist nach Cat. 8.1 (ISO/IEC) spezifiziert und daher für Datenraten bis 40 GBit/s ausgelegt. Die GHMT-Zertifizierung ist noch nicht erfolgt, wird aber im Q4/2017 erwartet.

Der Cat.8-Stecker ist im Druckgussverfahren gefertigt und besteht aus Zink. Er ist sowohl auf Massiv- als auch auf Litzenleitern verwendbar. Der unterstützte Kabeldurchmesser liegt zwischen 6,0 und 8,5 mm (22 – 24 AWG). Für die Montage wird kein Werkzeug benötigt. Die Adern werden in einer Einfädelhilfe gezogen und anschließend in den Stecker eingeführt. Beim Verschließen des Gehäuses werden die Adern automatisch auf eine LSA-Leiste gedrückt. Laut Delock kann der Stecker bis zu 20 Mal verwendet werden.

Einige Händler haben den Delock 86485 bereits auf Lager. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 14,90 Euro, bei Amazon ist er aber bereits ab rund 13 Euro erhältlich.

Abschließend noch ein kleiner Überblick zur Category 8 / Kategorie 8. Für die neue Komponentenkategorie existieren drei unterschiedliche Versionen. Während Cat. 8 von der amerikanischen ANSI/TIA stammt, kommen Cat. 8.1 und 8.2 von der international arbeitenden ISO/IEC. Allen drei Standards gemein ist die Maximalfrequenz von 2 GHz und eine maximale Länge der Übertragungsstrecke von 30 Metern. Diese setzt sich aus bis zu 24 Metern Verlegekabel und je maximal 3 Meter Patchkabel zusammen.

  • Cat. 8 (ANSI/TIA) aufbauend auf Cat. 6A (F/UTP) mit RJ45-Steckverbinder
  • Cat. 8.1 (ISO/IEC) aufbauend auf Cat. 7A (S/FTP) mit RJ45-Steckverbinder
  • Cat. 8.2 (ISO/IEC) aufbauend auf Cat. 7A (S/FTP) mit Tera-, GG45- oder ARJ45-Steckverbinder

Die meisten Hersteller haben sich mittlerweile für den RJ45-Stecker und damit automatisch auch für Cat. 8.1 entschieden.

Kategorien: Hardware

Wenn das „Smart Home“ wirklich smart wird

Bis vor kurzem konnten intelligente Häuser nur die Temperatur steuern oder die Rollläden zu bestimmten Zeiten schließen. Die Intelligenz dieser Gebäude beschränkte sich meistens auf einige Funktionen mit eingeschränkter Logik oder einfachen Routinen. Der Einsatz dieser Technik lohnte sich meistens lediglich für große Gebäude, wo Einsparungen die teure Technik wirtschaftlich machten.

Das Internet der Dinge macht den Einsatz der Technik auch in normalen Haushalten sinnvoll. Obwohl nur 55% der Bevölkerung in Deutschland den Einsatz der „smarten“ Geräte  hinsichtlich Sicherheit und Kontrolle des eigenen Heimes für  sinnvoll halten, werden immer mehr Haushaltsgeräte mit Anschluss an das Internet angeboten. Die Vision, dass der Kühlschrank in Zukunft selbst den Einkauf übernimmt, idealerweise unter gleichzeitiger Berücksichtigung aller aktuellen Sonderangebote, ist nicht mehr so fern. Es werden heute schon Glühbirnen angeboten, die nicht nur die Helligkeit auf die Wünsche der Bewohner anpassen können, sondern auch ihre Farbe. Immer mehr Geräte bieten Funktionen an, die das Leben schöner oder einfacher machen sollen.

Bis jetzt benötigten aber alle Geräte noch ihre eigene App, um von jedem Ort aus gesteuert werden zu können. Jeder Hersteller entwickelt seine eigene Steuerung, ohne das Gesamtbild im Auge zu behalten: die intelligente Steuerung des ganzen Haushalts. Nur wenn die Funktionen von mehreren oder allen Geräten kombiniert werden können, kann die Vision eines „Smart Home“ realisiert werden. Die Heizung kann zwar automatisch reguliert werden, aber wenn das Heizsystem keine Informationen von anderen Geräten erhält, kann es nicht wissen, ob sich überhaupt Personen in dem Gebäude befinden. Deshalb ist eine Kombination aller Informationen, die die Geräte liefern, für ein wirklich intelligentes Wohnen essentiell. Auch wenn alle Geräte das Internet nutzen, kommunizieren sie doch durch ihre eigenen Schnittstellen mit den Benutzern – und nicht untereinander.

Mit dieser Motivation wurde die Open Connectivity Foundation (OCF) gegründet, in der u.a. Microsoft, Intel, Samsung und Cisco Mitglieder sind. Aufgabe der OCF ist es, einen gemeinsamen Kommunikationsstandard zu entwickeln, der den Datenaustausch unter allen Geräten möglich macht. So könnten alle Geräte, die mit dem Internet der Dinge verbunden sind, zu einem großen Ganzen werden, das attraktive Vorteile bietet und auch zu deutlichen Energieeinsparungen führen würde, wie Gutscheinpony in diesem Beitrag erklärt. Ein modernes „Smart Home“ kann sich folglich auf die Gewohnheiten der Einwohner einstellen und das Leben wirklich einfacher machen.

Detailfotos vom E-Haus (Bild: ZVEH/Schildheuer)

Detailfotos vom E-Haus (Bild: ZVEH/Schildheuer)

Der gemeinsame Kommunikationsstandard ist aber nicht nur für die gemeinsame Funktion wichtig, auch der Preis der Geräte wird durch fallende Entwicklungskosten günstiger. Mithilfe des Standards könnte das Gerät mit der größten Rechenkapazität die Steuerung der Logik übernehmen, normalerweise ein Homecomputer oder der Fernseher. Dieses Gerät müsste die Router-Funktion übernehmen, um alle Geräte über das Internet miteinander zu verbinden. Dadurch wären Funktionen möglich, von denen wir heute nur träumen können. Die Geräte könnten Muster, sogar die Vorlieben der Bewohner erkennen und sich automatisch darauf einstellen. Dann werden das Internet der Dinge und das Smart Home wirklich angenehm für die Bewohner.

Bis jetzt haben die Hersteller von Smart-Geräten versucht, uns das Leben mit einzelnen Funktionen der Geräte zu verbessern. Aber nur die Kombination der Geräte mit einem gemeinsamen Kommunikationsstandard wird ein wirklich neues Wohngefühl ermöglichen. Diese Aufgabe hat die OCF mit ihren vielen namhaften Unternehmen übernommen – wir dürfen gespannt sein.