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Adguard: Windows ISOs und mehr direkt von Microsoft herunterladen

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Wer im Internet auf der Suche nach ISO-Dateien von Microsoft-Produkten ist, wird schnell fündig. Allerdings handelt es sich dabei oft um inoffizielle ISOs oder um unseriöse Downloadquellen. In beiden Fällen sollte man besser die Finger davon lassen. Eine gute Alternative ist das TechBench-Programm von Microsoft. Dort bietet der Softwarekonzern Vertriebspartnern den Download von ISO-Dateien diverser Microsoft-Produkte an, die mit ein wenig Aufwand auch Otto Normalverbrauchern zur Verfügung stehen.

Allerdings ist es teilweise sehr schwierig die Downloadadresse herauszufinden. Des Weiteren ändert Microsoft hier oft was ab, wodurch die Suche nach gültigen Links wieder von Neuem beginnt. Eine gute Hilfe ist die Webseite Adguard. Dort werden alle erhältlichen ISO-Dateien aufgelistet und die Links zu den Downloads aktuell gehalten. Die übersichtliche Oberfläche führt dabei schnell und bequem zu gewünschten Download. Alle Downloads liegen auf Microsoft-Servern, Adguard stellt lediglich die Links bereit und hält diese aktuell.

Neben Windows 8.1 und 10 stehem auch Office 2013 und Office 2016 zum Download bereit. Darüber hinaus sind seit Neuestem auch virtuelle Maschinen im Angebot vorhanden.

Adguard - ISO-Downloads von Microsoft

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Laptop günstig finanzieren – einfach und unkompliziert zum neuen Laptop

Geld

Viele kennen es: mit der Zeit wird der Laptop immer langsamer und auch der Akku hält längst nicht mehr so lange wie am Anfang, so dass der Platz für den transportablen Rechner eben doch direkt neben der Steckdose ist. Manchmal lässt sich nicht einmal mehr das neue Betriebssystem installieren. Spätestens jetzt denken viele Laptop-Nutzer über ein neues Gerät nach. Besonders Menschen, die auch beruflich auf den Laptop angewiesen sind, brauchen schnell einen Ersatz.

Laptop-Preise variieren je nach Anforderung

Obwohl Laptops längst nicht mehr so teuer sind wie noch vor einigen Jahren, haben die Geräte ihren Preis. Dabei variiert der Preis abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Nutzer sowie der gewünschten Ausstattung. Für Leute, die mit ihrem Laptop nur ein wenig im Internet surfen möchten oder einfache Bürojobs erledigen, reichen Laptops mit einer geringeren Ausstattung aus. Anders sieht das allerdings bei Nutzern aus, die Games spielen oder anspruchsvolle Jobs erledigen, für die schnelle Prozessoren oder Festplatten mit viel Speicherplatz benötigt werden. Laptopnutzer müssen hier deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Qual der Wahl: den passenden Laptop finden

Nutzer sollten sich vor dem Kauf eines neuen Geräts zunächst Gedanken über die notwendige Ausstattung machen. Was soll mit dem Laptop tatsächlich gemacht werden? Das ist die wichtigste Frage, die jeder individuell beantworten muss. Der Kaufpreis sollte bei der Kaufentscheidung nicht das primär ausschlaggebende Kriterium darstellen. Denn nur wenn Ausstattung und Leistung passen, wird der Nutzer mit dem neuen Laptop zufrieden sein und nicht bereits zeitnah wieder nach alternativen Geräten Ausschau halten. Auch preislich zahlt sich unter Umständen eine etwas teurere, aber qualitativ hochwertige Entscheidung im Vergleich zu mehreren günstigen Anschaffungen langfristig aus.

Auf die richtige Finanzierung kommt es an

Mittlerweile gibt es viele Vergleichsportale, die dabei helfen den günstigsten Preis für den gewünschten Laptop zu finden. Wenn das passende Angebot erst einmal entdeckt ist, stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach der Finanzierung. Menschen, die zum Kaufzeitpunkt nicht über die erforderliche Summe verfügen, können unterschiedliche Finanzierungsmethoden nutzen. Für Selbstständige und Freiberufler, die zum Teil aufgrund eines unregelmäßigen Einkommens Schwierigkeiten mit einem herkömmlichen Bankkredit haben, stellt ein Kredit von privat eine geeignete Möglichkeit dar. Die Beantragung und Auszahlung des Geldes erfolgt nicht weniger unkompliziert als bei der Bank. Wegen der privaten Geldgeber haben hier auch Menschen mit einer mittelmäßigen Bonität, die z.B. aus schwankenden Einnahmen resultieren kann, eine höhere Chance auf einen Kredit, mit dem dann der neue Laptop finanziert werden kann.

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Microsoft Rewards startet heute in Deutschland

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Vor Kurzem hat Microsoft bekannt gegeben, dass Microsoft Rewards nun auch nach Europa kommen wird. Das Bonusprogramm ist quasi der Nachfolger von Bing Rewards und startet heute (12.06.2017) in Deutschland. In den USA ist Microsoft Rewards schon seit Jahren verfügbar.

Teilnehmer am Programm können durch das Erledigen von verschiedenen Aufgaben Prämienpunkte sammeln, die anschließend in diverse Inhalte getauscht werden können. Beispielsweise lassen sich beim Kauf im Xbox und Windows Store entsprechend Punkte sammeln. Für die Nutzung der Suchmaschine Bing bekommt ihr ebenfalls Punkte gutgeschrieben.

Sobald ihr euer vorher definiertes Punkteziel erreicht habt, könnt ihr die Punkte umtauschen. Als Prämien stehen unter anderem Geschenkkarten für den Store, ein Groove Music Pass oder eine Xbox Live Gold Mitgliedschaft zur Verfügung.

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Amazon Aktie erstmals über 1.000 US-Dollar

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Vor rund zwei Wochen konnte Amazon einen historischen Handelstag feiern: Vor 20 Jahren, am 15. Mai 1997, ging das damalige Internet-Start-up Amazon an die Börse. Kurze Zeit später folgt nun ein weiterer historischer Tag: Die Aktie von Amazon (AMZN) notierte an der New Yorker Börse heute kurz nach Handelsstart das erste Mal über der Marke von 1.000 US-Dollar.

Amazon Aktie

Die Aktie wurde seinerzeit für 18 US-Dollar an die Anleger ausgegeben. Nach drei Aktiensplits in den späten 1990er-Jahren entspricht dies einem Ausgabekurs von lediglich 1,50 US-Dollar. Wer also von Anfang an in die Aktie investiert gewesen und auch geblieben wäre, hätte heute einen wahnsinnigen Gewinn. Aus einer Investition von 1.000 US-Dollar wären bis heute genau 666.666 US-Dollar geworden. Außer dem Chef Jeff Bezos wird sich wohl niemand mehr finden lassen, der so lange durchgehalten hat 😉

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Bundestag beschließt automatisierten Zugriff auf biometrische Passdaten

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Der Deutsche Bundestag hat letzten Donnerstagabend (18.05.2017) den Gesetzesentwurf zur „Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ verabschiedet. Die große Koalition konnte sich gegen die Stimmen von Linken und Grünen durchsetzen. In den Medien liest man sehr wenig bis gar nichts davon, obwohl das neue Gesetz von Juristen und Datenschützern sehr kritisch gesehen wird und einen großen Einschnitt der Bundesbürger bedeutet.

eID-Funktion des neuen Personalausweises automatisch aktiviert

Primär soll durch das Gesetz die Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) ausgeweitet werden. Nur rund ein Drittel der 51 Millionen neuen Personalausweise wurden für eID freigeschaltet. Davon wiederum nur 15 Prozent, also ca. 2,5 Millionen Bürger, haben die Onlinefunktion überhaupt schon einmal genutzt. Das möchte die Bundesregierung ändern und wird mit dem Gesetz die eID-Funktion aller Personalausweise im Scheckkartenformat zukünftig automatisch aktivieren. Das eigentliche Problem der geringen Nutzung wird dadurch aber nicht behoben, was in meinen Augen hauptsächlich an den spärlichen Nutzungsangeboten liegt.

Im Vorfeld der Abstimmung kritisierten Datenschützer die automatische Aktivierung und verwiesen auf eine Beeinträchtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Zumindest diesen Teil hat sich die Koalition zu Herzen genommen und das Gesetz vor der Verabschiedung leicht nachgebessert. Demnach sind alle Meldeämter verpflichtet, über die künftig standardmäßig aktivierte eID-Funktion zu berichten und über die nachträgliche Deaktivierung aufzuklären.

Muster des Personalausweises (Bild: Bundesministerium des Inneren)

Muster des Personalausweises (Bild: Bundesministerium des Inneren)

Automatisierter Zugriff auf biometrische Daten und Fotos

Das Gesetz enthält allerdings einen zweiten Punkt, der noch kritischer zu sehen ist. Damit wird zukünftig fast allen Behörden ein automatisierter Zugriff auf Pass- und Personalausweisdaten inklusive Fotos ermöglicht. Der Zugriff soll ohne Bedingungen und Einschränkungen erfolgen können.

Die Polizeibehörden des Bundes und der Länder, der Militärische Abschirmdienst, der Bundesnachrichtendienst, die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, Steuerfahndungsdienststellen der Länder, der Zollfahndungsdienst und die Hauptzollämter dürfen das Lichtbild zur Erfüllung ihrer Aufgaben im automatisierten Verfahren abrufen. (§ 25 Absatz 2 PAuswG in der neuen Fassung)

Bislang war ein automatisierter Zugriff nur in begründeten Situationen bzw. Ausnahmefällen erlaubt. Außerdem war der Zugriff für Steuerfahnder, Zollverwaltung, Polizei- sowie Ordnungsbehörden beschränkt. Geheimdienste hatten bisher keinen Zugriff.

Bundesweite Biometriedatenbank?

Laut Gesetz darf keine Biometriedatenbank errichtet werden: „Eine bundesweite Datenbank der biometrischen Merkmale wird nicht errichtet. (§ 26 Absatz 4 PAuswG)“. Mit der Gesetzesänderung würde eine solche Datenbank aber quasi durch die Hintertür ermöglicht, denn die Geheimdienste haben nun einen uneingeschränkten, automatisierten und nicht protokollierten Zugriff auf alle Daten.

Der Chaos Computer Club (CCC) teilt in einer Stellungnahme mit: „Der nun vorgesehene automatisierte Zugriff von Geheimdiensten auf die biometrischen Passbilder in elektronischer Form wäre ein Schritt in eine umfassende und kaum kontrollierte Überwachung.“ Ebenfalls scharfe Kritik kommt vom ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar, welcher von einer „datenschutzrechtlichen Ungeheuerlichkeit“ und „Big-Brother-Gesetz“ spricht. Längerfristig sei laut Schaar damit zu rechnen, dass die Behörden die De-facto-Biometriedatenbank für eine automatische Videoüberwachung mit Gesichtserkennung nutzen würden.

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Netgear Router spioniert Nutzer aus

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Netgear hat letzte Woche Woche eine neue Firmware für den WLAN-Router Nighthawk R7000 (Amazon Affiliate-Link) veröffentlicht, die offenbar Telemetriedaten sammelt und über das Internet überträgt. Die Analysedaten werden zur Auswertung dabei an Server des Herstellers übermittelt. Das entsprechende Update auf Version 1.0.7.12 wurde aktuell nur für den Nighthawk R7000 freigegeben, könnte in den kommenden Tagen aber auch für weitere Modelle folgen.

Laut Netgear werden folgende Informationen gesammelt:

  • Status des Routers
  • Anzahl der mit dem Router verbundenen Geräte
  • Typ der Verbindungen
  • LAN- / WAN-Status
  • IP-Adressen
  • MAC-Adressen
  • Seriennummer
  • verwendete WLAN-Bänder und -Kanäle
  • Funktionsfähigkeit und Nutzung des Routers und des WLAN-Netzwerks

Der Hersteller gibt außerdem an, dass keine Daten über das Surfverhalten der Benutzer oder anderer Netzwerktraffic erfasst und übertragen werden. Die gesammelten Daten sollen lediglich für Diagnosezwecke verwendet werden, um beispielsweise technische Probleme schneller identifizieren und lösen zu können oder die Stabilität, Performance und Features zu verbessern.

Das Sammeln und Auswerten von Telemetriedaten ist derzeit sehr beliebt und wird auch von vielen Hard- und Softwareherstellern praktiziert. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden. Mich stört vielmehr, dass dies so gut wie jeder Hersteller automatisch ohne Zutun des Nutzers aktiviert und die Deaktivierung gut versteckt bzw. teilweise gar nicht ermöglicht. Dieses Vorgehen ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Stattdessen sollte es sich um eine optionale Einstellung handeln, die vom User aktiv aktiviert werden muss. Wie seht ihr das?

Erfassung der Telemetriedaten unterbinden

Wenigstens hat Netgear eine Möglichkeit zur Deaktivierung des Datensammelns eingebaut und auf der Webseite kommuniziert. Hier im Schnelldurchlauf:

  1. Browser öffnen, Webinterface des Routers aufrufen (http://www.routerlogin.net) und mit Usernamen und Passwort anmelden.
  2. Zu folgender Seite navigieren: ADVANCED > Administration > Router Update
  3. Nach unten zum Abschnitt „Router Analytics Data Collection“ scrollen, deaktivieren und mit Klick auf „Apply“ bestätigen.

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Vodafone bietet wieder Router zum Kauf an

AVM FRITZ!Box 7490

Ab morgen bietet Vodafone allen DSL-Kunden wieder die Möglichkeit zum Kauf eines Routers an. Mittlerweile wurde diese Nachricht durch eine Pressemitteilung von Vodafone bestätigt. Der Kauf von Hardware war bereits früher möglich, allerdings stellte der Anbieter Anfang 2016 den Erwerb von Routern zum Einmalpreis ein. Seitdem war nur eine monatliche Miete des Routers möglich.

Die neue Strategie von Vodafone kommt nicht von ungefähr und dürfte zumindest teilweise mit dem Ende des Routerzwangs begründet sein. Mit dem „Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten“ haben alle Internetkunden seit dem 1. August 2017 Anspruch auf eine freie Routerwahl. Ab dem 9. Mai 2017 bietet Vodafone DSL-Kunden die Wahl zwischen dem alten Mietmodell und dem Kaufmodell von Routern auszuwählen. Auch Bestandskunden sollen sich bei Bedarf nach neuer Hardware zwischen dem Miet- oder Kaufmodell entscheiden können.

Zur Auswahl stehen die EasyBox 804 für einmalig 39,90 Euro, die FRITZ!Box 7430 für 79,90 Euro und das Topmodell FRITZ!Box 7490 für 139,90 Euro. Die monatlichen Mietkosten belaufen sich aktuell auf 2,99 (FRITZ!Box 7430) bzw. 4,99 Euro (FRITZ!Box 7490). Selbst die für Vertragskunden kostenlose EasyBox 804 soll zukünftig für 39,90 Euro zu erwerben sein. Bei einem Defekt bietet Vodafone während der Garantiezeit von 24 Monaten für alle Modelle einen 1:1-Tausch an. Zum Vergleich: Bei Amazon kostet die EasyBox 804 rund 65 Euro, die FRITZ!Box 7430 rund 90 Euro und die FRITZ!Box 7490 ca. 190 Euro.

Derzeit ist noch unklar, ob Kunden von Kabelverträgen zukünftig auch die Möglichkeit der freien Routerwahl bekommen oder nicht. Meiner Meinung nach wäre dieser Schritt konsequent und sinnvoll. Vodafone bietet im Kabelbereich aktuell zwei eigene Router und die FRITZ!Box 6490 von AVM an.

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Onlinewerbung: Nervig oder nützlich?

Früher war es Mediennutzern kaum möglich, Werbung aus dem Weg zu gehen. Ob Tageszeitung oder TV – die Werbung wurde gedruckt bzw. eingespielt, und es gab vor ihr kein wirkliches Entrinnen. Das ist im Digitalzeitalter nun anders, denn lästige Werbung wird durch AdBlocker häufig einfach ausgeblendet. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Ins eigene Fleisch geschnitten

Werbung im Internet war lange Zeit vor allem eines: bunt, aufdringlich und nervig (und in einigen Fällen ist sie es noch immer). So war es früher nicht unüblich, dass einen selbst seriöse Internetportale mit blinkenden Bannern, nicht abbrechbaren Flash-Videos und Pop-up-Fenstern bombardierten, was das Lesen der Inhalte oft erschwerte oder gar unmöglich machte.

Rückblickend müsste den Werbetreibenden eigentlich klar sein, dass Sie damit weder den Nutzern noch den Websitebetreibern oder sich selbst einen Gefallen getan haben. Denn schaut man, welche Browsererweiterungen inzwischen am häufigsten heruntergeladen werden, so liegen eindeutig die AdBlocker vorn – bei Firefox befinden sich in den Top 5 derzeit 3 solcher Zusatzprogramme (Stand: 3. Mai 2017).

Blocken ist angenehm – und kann schaden

Die Nutzung von AdBlockern führt dazu, dass kostenlose Internetangebote, die sich über Werbeeinblendungen finanzieren, weniger Geld bekommen und sich teilweise kaum noch über Wasser halten und/oder weniger interessante Inhalte liefern können. Viele Websites fordern ihre Nutzer deshalb schon seit einiger Zeit auf, beim Besuch den Adblocker zu deaktivieren. Das scheint erste Früchte zu tragen, in Deutschland ist die AdBlocker-Nutzung auf Desktop-Computern rückläufig:

Infografik: AdBlocker-Nutzung ist rückläufig | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wer allerdings meint, einen allgemeinen Trend zu erkennen, der täuscht sich: Denn diese Statistik lässt den Mobilsektor völlig außen vor. Dessen Wichtigkeit für Werbetreibende erkennt man auch daran, wie aufwendig Suchmaschinengigant Google seine mobile Suche neu modelliert hat: Die dominante Platzierung von bezahlten Anzeigen und Marketingmöglichkeiten über RichCards sind nur zwei der auf Mobile-Werbung abgestimmten Features.

Und im Mobilbereich steigt die Zahl der AdBlocker-Downloads stetig: Weltweit hat sich innerhalb nur eines Jahres die Anzahl von auf Tablets und Smartphones installierten Werbeblockern mehr als verdreifacht.

AdBlocker machen das Surfen im Netz zwar angenehmer, aber können langfristig dazu führen, dass die Vielfalt an verfügbaren Inhalten leidet, da zahlreiche Betreiber sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Deswegen sollte man sich durchaus überlegen, zumindest bei häufig frequentierten und hochwertigen Angeboten seinen Werbeblocker zu deaktivieren.

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MediathekViewWeb vereint alle öffentlich-rechtlichen Mediatheken

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Die Software MediathekView habe ich bereits in meinem Blog vorgestellt. Die Open-Source-Software bietet quasi einen Gesamtüberblick aller Mediathekinhalte der öffentlich-rechtlichen Sender. Neben dem Java-basierten MediathekView existiert seit Kurzem auch eine Web-Version, die auf den Namen MediathekViewWeb hört.

MediathekViewWeb startete zunächst als unabhängiges Projekt und wurde erst am 11. Februar 2017 Teil des MediathekView-Projekts. Der Quellcode ist bei GitHub unter der GPLv3-Lizenz verfügbar. Wie der große Bruder bietet auch die Web-Variante Zugriff auf die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Alle angebotenen Videos können direkt gestreamt oder in verschiedenen Auflösungen heruntergeladen werden. Die umfangreiche Suchfunktion hilft bei der Suche nach bestimmten Inhalten. Insgesamt bietet MediathekViewWeb etwas weniger Funktionen als das Standalone-Programm, ist aber ohne Installation lauffähig und kann auch sehr gut auf dem Smartphone oder Tablet verwendet werden.

Zu MediathekViewWeb

MediathekViewWeb

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Fake-Bewertungen bei Amazon herausfiltern

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Bei Amazon tauchen  immer häufiger bezahlte Rezensionen auf. Ende 2016 reagierte der Internetriese und sagte den gekauften Bewertungen den Kampf an. Zunächst hat Amazon die Richtlinien zur Erstellung von Kundenrezensionen angepasst und bezahlte Bewertungen verboten. Eine Woche später hat Amazon dann offensichtlich 500.000 Bewertungen von der Seite gelöscht.

Dennoch sind weiterhin sehr viele gekaufte Bewertungen vorhanden und es werden täglich mehr. Auffällig ist dies vor allem bei Elektronik- und No-Name-China-Produkten. Vielen Bewertungen sieht man es auf dem ersten Blick an, dass diese gekauft sind. Andere wiederrum sind schwerer oder gar nicht zu erkennen. Hier kommt ReviewMeta ins Spiel. Der Dienst nutzt zahlreiche Indikatoren und versucht bezahlte und unseriöse Bewertungen herauszufiltern.

Als Beispiel nutze ich einen Wireless-Kopfhörer von Dylan mit Noise-Cancelling-Feature. Das Produkt ist seit 8. November 2016 bei Amazon erhältlich und hat bereits 57 Bewertungen. Der Durchschnitt liegt bei sehr guten 4,6 Sternen. Schauen wir mal, was ReviewMeta daraus macht. Einfach den Amazon-Link eintragen und kurz warten.

ReviewMeta

Das bereinigte Ergebnis ist ernüchternd: Nur acht Bewertungen mit durchschnittlich 3,1 Sternen sind echt. Ein ziemlich krasser Unterschied. ReviewMeta berücksichtigt verschiedene Faktoren und untersucht beispielsweise die Länge der Bewertungen, ob der Nutzer viele ähnliche Bewertungen in kurzer Zeit erstellt hat, ob er das Produkt überhaupt erworben hat und ob bestimmte Wörter oder Phrasen häufig verwendet werden. Unter dem Ergebnis wird ausführlich dargestellt, wie ReviewMeta arbeitet und welche Bewertungen warum herausgefiltert wurden. Ebenso werden die vertrauenswürdigste und die unseriöseste Bewertung angezeigt.

Für Firefox und Google Chrome existieren sogar entsprechende Browsererweiterungen.

Wer öfter bei Amazon stöbert und seinen Kauf von den Rezensionen abhängig macht, sollte sich ReviewMeta auf jeden Fall genauer anschauen.

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