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Das Sunmaker Online Casino – Was macht den Anbieter so beliebt?

Sunmaker ist seit 2015 ein Tochterunternehmen des an der Börse notierten Unternehmens Cherry AB. Dieses Unternehmen wurde im Jahr1963 gegründet und verfügt über viel Erfahrung in diesem Bereich. Zu Cherry AB gehören auch weitere Anbieter, wie zum Beispiel euroSlots, Cherry Casino oder Sunnyplayer Casino. Durch die Übernahme von Cherry AB erfolgte von Sunmaker aus auch die Kooperation mit der Merkur Gruppe. Aufgrund dieser Kooperation war Sunmaker auch in der Lage, sich längerfristig auch im Bereich des Online-Casinos sich einen guten Namen aufzubauen.

Ebenfalls garantiert auch die bei der Malta Gaming Authority vorhandene Lizenz dafür, dass es sich bei Sunmaker um keinen Betrug handelt. Diese Lizenz ist auch in Deutschland gültig.

Der Webseiten-Auftritt von Sunmaker

Die Webseite des Anbieters verfügt über große Icons und ist modern gestaltet. Dabei wird das Angebot in Hauptkategorien unterteilt. Dazu gehören „Alle Spiele“, „Automaten“, Jackpot-Spiele“, „Tischspiele“, „Sport“ und „Live Casino“. Zum Anzeigen der Slots ist es jedoch erforderlich, nach unten zu scrollen. Damit die Spiele gefiltert werden können, gibt es noch eine Suchfunktion mit einer A-Z-Einteilung.

Die bei Sunmaker vorhandene Menü-Führung ist selbsterklärend und logisch. Die Plattform für das Sunmaker-Casino wurde von der Firma PlayCherry entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Unternehmen, das ebenfalls zu Sunmaker gehört. Eine der wichtigsten Aushängeschilder für Sunmaker ist Merkur, die mit vielen Spielen vertreten sind. Dazu gehören zum Beispiel Slots, wie Genie Jackpot, welche es nur bei Merkur gibt. Außerdem erfolgt von Sunmaker aus eine weitere Zusammenarbeit, zum Beispiel mit Microgaming, NetEnt, Yggdrasil oder mit Bally Wulff, um hier nur einige zu nennen.

Die Webseite von Sunmaker kann ausschließlich als HTML5-Version genutzt werden. Es ist keine Download-Version vorhanden. Dabei werden jedoch die Spiele sehr schnell geladen und verlaufen dann ruckelfrei und reibungslos. Dabei wird keine Casino-App von Sunmaker aus angeboten. Bei der mobilen Variante gibt es keinen Zugriff auf Blackjack-Spiele. Mit der mobilen Version kann jedoch auf das Live-Casino zugegriffen werden.

Das Spielangebot von Sunmaker

Der Schwerpunkt bei Sunmaker liegt auf den Slots. Hier werden mehr als 600 Spielautomaten angeboten. Die Anzahl der Walzen sowie Gewinnlinien und die Themenauswahl sind hier sehr unterschiedlich. Ebenso gibt es hier noch weitere Merkur-Spiele zur Auswahl. Dazu gehören zum Beispiel Eye of Horus, Book of Moorhuhn oder El Torero. Ebenso sind Spiele von anderen bekannten Herstellern vorhanden. Bei Sunmaker hat man zusätzlich die Möglichkeit, alle Slots in einer kostenlosen Demo-Version zu testen, bevor dann Echtgeld eingesetzt wird.
Sunmaker beinhaltet auch Slots mit progressiven Jackpots in einer separaten Kategorie. Hier stehen zum Beispiel Jaker Millions, Mega Fortune oder Mega Moolah zur Verfügung. Außerdem werden auch die Jackpot-Klassiker-Spiele angeboten. Diese können nicht alle kostenlos getestet werden.

Auch bei den klassischen Tischspielen gibt es ein umfangreiches Angebot. Hier sind die verschiedensten Kategorien vorhanden. Dazu gehören zum Beispiel Roulette-Spiele, unterschiedliche Blackjack-Möglichkeiten sowie auch Joker-Poker.

Zusätzlich gibt es auch Live-Dealer-Spiele. Hier werden 30 unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. Dieser Bereich wird jedoch erst nach einer entsprechenden Registrierung freigeschaltet.

Außerdem gibt es neben den oben erwähnten Angeboten auch noch weitere Spieloptionen. Dazu gehören zum Beispiel auch verschiedene Varianten von Baccarat, wie zum Speed Baccarat oder Dragon-Tiger. Dann ist noch der Sportwetten-Bereich vorhanden. Hier wird man als Spieler oder Spielerin auf eine separate Seite weitergeleitet. Der Schwerpunkt liegt da im Bereich des Fußballs.

Die Auszahlungs- und Limitquote

Bei Sunmaker können auch etwas unerfahrene Spieler oder Spielerinnen ohne große Einsätze an den angebotenen Möglichkeiten teilnehmen. Bei den Spielautomaten beträgt der Minimal-Einsatz 0,10 Euro. Experten oder Profi-Spieler können auch pro Walzendrehung 250 Euro dabei verwenden.

Bei einigen Tischen am Roulette gibt es auch deutlich höhere Einsatz-Möglichkeiten. Der Minimal-Einsatz beträgt hier auch 0,10 Euro. Dabei liegen jedoch die Obergrenzen, je nach der Tischausführung, zwischen 50 und 5000 Euro. Bei den Blackjack-Möglichkeiten gibt es noch höhere Limits. Die höchste Einsatzmöglichkeit beträgt hier 75.000 Euro. Der Minimaleinsatz beträgt hier, je nach Tisch, 1 und 10 Euro. Bei den anderen Tischspielen gibt es keine solchen hohen Einsatz-Möglichkeiten. Zum Beispiel ist bei dem Las Vegas Poker ein Minimal-Einsatz von nur 0,05 Euro erforderlich. Der Maximal-Einsatz liegt hier bei 5 Euro.

Was die Auszahlung anbelangt, so werden diese in regelmäßigen Zeiteinheiten in Reports geprüft und die Werte werden dann auch öffentlich. Die Auszahlungs-Quote liegt hier in der Regel, je nach Spielart, zwischen 94 und 97 Prozent.

Bonus-Möglichkeiten

Für die Neukunden gibt es hier unterschiedliche Willkommensangebote. Bei einer Einzahlung von 10 bis 100 Euro gibt es einen Bonus von bis zu 150 Prozent (maximal 150 Euro). Wenn 150 Euro auf einmal eingezahlt werden, erhält der Neukunde einen 100 Prozent-Bonus bis zu maximal 500 Euro. Bei Neukunden, die 1000 Euro einzahlen, erhalten einen 50 Prozent-Bonus bis zu maximal 1000 Euro. Dabei müssen die gutgeschriebenen Beträge mindestens 40 Mal umgesetzt werden. Danach kann darüber frei verfügt werden. Es empfiehlt es sich auch, vor der Anmeldung bei diesem Anbieter nach einem Sunmaker Bonus Code zu suchen. Diese sind regelmäßig und zahlreich im Angebot und können im Internet meist schnell gefunden werden.
Außerdem steht noch ein Aktionskalender zur Verfügung. Hier gibt es für die Spieler oder Spielerinnen jeden Tag etwas Neues. Zusätzlich gibt es noch Sonderaktionen. Wenn zum Beispiel jemand einen Neukunden wirbt, erhält dieser ein Spielguthaben von 20 Euro sowie die Möglichkeit, einen Yamaha-X-City 250 Roller zu gewinnen. Auch gibt es für die Spieler oder Spielerinnen Treuepunkte, die dann in Bargeld umgetauscht werden können.

Die Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten

Bei Sunmaker gibt es eine Vielzahl von Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten. Hierzu gehören zum Beispiel die Kreditkarten MasterCard sowie Visa. Ebenso werden CashtoCode, Klarna, Much Better und Trustly angeboten. Aber auch PayPal ist im Angebot. Die Mindesteinzahlung beträgt bei allen Möglichkeiten 1 Euro mit der Ausnahme von CashtoCode und MuchBetter. Bei Klarna sowie Trustly können Einzahlungen bis zu 10.000 Euro getätigt werden.

Der Mindesteinzahlungsbetrag beträgt 20 Euro. Eine Bearbeitungsgebühr gibt es nicht. Bevor dann eine Geldabhebung beantragt wird, muss sich der Spieler oder die Spielerin noch verifizieren und hierfür dann eine Kopie des Reisepasses oder des Personalausweises, eine aktuelle Abrechnung mit der Anschrift sowie die Kreditkarte (wenn damit die Einzahlung erfolgt ist) hinterlegen oder beim Support einreichen. Nach der entsprechenden Überprüfung kann die Auszahlung bearbeitet werden.

Kundenservice

Einen telefonischen Support gibt es nicht. Dafür steht ein Live-Chat mit einem 24-Stunden-Service zur Verfügung. Ebenfalls kann der Support per Mail erreicht werden. Im Live-Chat und per E-Mail stehen dann sehr kompetente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Beantwortung der offenen Fragen zur Verfügung. Zusätzlich ist auf der Webseite ein FAQ-Bereich vorhanden, wo auf die wichtigsten Fragen eine Antwort vorhanden ist.

Lizenzen und Spielersicherheit

Wie bereits erwähnt, ist Sunmaker mit der maltesischen Glücksspiellizenz ausgestattet. Dadurch ist es berechtigt, Casino-Produkte zu vertreiben. Ebenso verfügt Sunmaker über maltesische Lizenzen sowie über eine Lizenz der Curcacao eGaming. Durch diese Lizenzen wird Betrug ein Riegel vorgeschoben. Für die Seiten-Sicherheit sorgen eine SSL-Verschlüsselung, DigiCert sowie EsProm. Dadurch wird die Webseite bei den jeweiligen Zahlungsvorgängen komplett verschlüsselt.

Was die Suchtprävention anbelangt, bietet hier Sunmaker mehrere Möglichkeiten an, um den Konsum der Spieler oder Spielerinnen zu beschränken. Neben den vorhandenen Einzahlungslimits besteht hier auch die Möglichkeit, Aktivitätsbeschränkungen oder eine eigene Sperrung durch den Spieler oder durch die Spielerin vorzunehmen.

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Der virtuelle Konferenzraum von Zoom überzeugt

Lange Zeit galt die Videokonferenz- und Chat-Software Skype von Microsoft als das Nonplusultra, wenn es darum ging, Videokonferenzen abzuhalten. Doch der Pionier hat seine besten Zeiten hinter sich, das beweist der Aufstieg von Zoom. Die App ist beliebt wie nie zuvor und verzeichnet starke User-Zuwächse. Offenbar hat die Community nur auf eine Alternative zu Skype gewartet. Zoom wurde bereits im Jahr 2011 gegründet und hat derzeit rund 200 Millionen Benutzer weltweit. Dieser Aufstieg lenkt den Fokus der Öffentlichkeit wieder verstärkt auf die Möglichkeiten, die Videokonferenzen bieten.

Simple Nutzung, zahlreiche Features

Ich selbst habe Zoom als übersichtliche Software für Webinare und Videokonferenzen kennengelernt. Man kann es sowohl für Online-Trainings und Online-Demos als auch für die Teamarbeit nutzen. Bei einem Meeting entscheidet der Moderator zu Beginn, ob er seinen vollständigen Bildschirm oder nur einzelne Apps für seine Teilnehmer freischaltet. Wahlweise kann er die Kontrolle über die Maus bzw. die Tastatur einzelnen oder allen Teilnehmern im Meeting freigeben. So kann das eigene Mousepad, das übrigens für Präzision sorgt, „schonen“.

Interessant ist Zoom aufgrund seiner Einfachheit und seiner zahlreichen Features für den Business-Bereich. So ist die Software auch für hochauflösende Videokonferenzen geeignet und daher vielfältig einsetzbar. Zusätzlich beinhaltet Zoom eine Instant-Messenger-Lösung, mit der die Teilnehmer Nachrichten oder Dateien versenden können. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, seine Kontakte über einen einfachen Link zum Meeting einzuladen. Die Erinnerungsfunktion sorgt dafür, dass man keine Konferenz mehr verpasst.

Ein einziger Klick genügt, um diese zeitgerecht zu starten. Selbstverständlich kann der Moderator einzelne Teilnehmer bei Bedarf stummschalten, die Sperre wieder aufheben oder sogar das ganze Meeting sperren. Drei Bildschirme machen die Videokonferenz für alle Teilnehmer übersichtlich. Gezeigt werden dabei der jeweils aktive Sprecher, die gewünschten Inhalte und eine Galerieansicht. Am PC bietet Zoom allerdings nur zwei Bildschirme, wie ich gesehen habe.

Umfangreiche Verfügbarkeit

Eine Anmeldung bei Zoom ist nicht nötig. Das alles funktioniert über den Client von Zoom, der für zahlreiche Betriebssysteme, wie den PC oder Mac, Android, iOS und Blackberry zur Verfügung steht. Die Software funktioniert auf Windows 10 und frühere Versionen bis Windows XP sowie auf allen Mac OS X-Betriebssystemen ab Mac OS X 10.6.8. Besonders praktisch ist die Steuerung über ein Tablet. Man kann sowohl Android-Geräte, als auch sein iPad nutzen.

In der Desktop-Lösung von Zoom können Moderatoren ihre Meetings gut verwalten. Das Plug-in für Microsoft Outlook vereinfacht den Versand von Einladungen. Zusätzlich kann man mit der Software auch noch reine Telefonkonferenzen abhalten und sogar Voice-over-IP als technische Basis nutzen. Mit diesen Features gibt es keine Ausrede mehr, Meetings zukünftig nicht verstärkt online zu organisieren. Die Wirtschaft entdeckt die Möglichkeiten des Netzes neu, ein Innovationsschub ist die Folge.

Verstärkter Nachholbedarf in der Kommunikation

Das Jahr 2020 bringt in allen Bereichen der Wirtschaft einen Digitalisierungsschub. Dieser ist in einigen Bereichen längst Realität. Lieferketten funktionieren genauso automatisiert, wie Bestellungen, sobald eine Mindestmenge unterschritten wird. Im Entertainment-Bereich haben Netflix und Amazon Video die Branche auf den Kopf gestellt und das vollendet, was die MP3-Revolution vor Jahren losgetreten hat.

Selbst der Sport hat sich sozusagen digitalisiert. ESports erlebt seit Jahren einen gewaltigen Boom. Deutsche Organisationen, wie jene von mousesports mischen bei zahlreichen Games ganz vorne mit. Im Duell gegen die Dänen von Astralis hatten die Deutschen zwar zuletzt auf Betway Esport Wetten zwar nur eine Siegquote von 2,95 (Stand 10.4.2020), doch mousesports drehte im Spiel groß auf und gewann. Solche Erfolge strahlen weit über die Grenzen des Sports hinaus und werben für die technischen Möglichkeiten, die alle Teilnehmer zu einem einzigen großen Raum vereinen.

Dass die Welt wirklich klein ist, zeigt sich nun auch bei den Videokonferenzen. Der längst notwendige Schritt zur Digitalisierung in diesem Business-Bereich ist nun offenbar vollzogen. Persönliche Anwesenheit, bzw. lange und anstrengende Reisen sind eben nicht immer wirklich notwendig. Zoom ist bereits eine ausgereifte Web-Meeting-Lösung mit zahlreichen guten Funktionalitäten. Es eignet sich sowohl für Ad-hoc-Besprechungen als auch für länger geplante Videokonferenzen.

Zahlreiche Packages für Unternehmen

Grundsätzlich ist die Nutzung von Zoom gratis. Das Unternehmen bietet jedoch für Business-Kunden umfangreiche Lösungen an. Die Preise beginnen bei 46 Euro je Monat und Raum, bzw. 39,08 Euro bei der Buchung für ein Jahr. Zusätzlich sind jede Menge Add-ons erhältlich. Dazu zählen die Optionen Webinar (ab 31 Euro pro Monat), Zoom Phone (ab 9,30 Euro pro Monat), ein H.323/SIP Room Connector (1 Port ab 39,08 pro Monat und Port), großes Meeting (ab 46,50 Euro pro Monat), Optionen für Audiokonferenzen (ab 100 Euro pro Monat) und Cloud-Aufzeichnungen (ab 37 Euro pro Monat). So kann jeder Nutzer sein Paket individuell nach eigenen Wünschen und Vorstellungen flexibel zusammenzustellen.

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Office 365 wird zu Microsoft 365

Microsoft Logo

Microsoft hat sich dazu entschlossen den Office 365 Abo-Dienst umzubenennen. Neben Privatkunden sind auch kleine und mittelständische Unternehmen von der Namensänderung betroffen. Ab dem 21. April 2020 firmieren die einzelnen Produkte unter der neuen Bezeichnung Microsoft 365.

Im Privatkundenbereich kommen zu der Namensänderung auch ein paar neue Familien-Features hinzu. Weitere Infos hat Microsoft auf seinem Blog mitgeteilt.

  • Office 365 Personal wird zu Microsoft 365 Single
  • Office 365 Home wird Microsoft 365 Family 

Bei den Angeboten für kleine und mittelständische Unternehmen ändert sich lediglich der Name. Die Preise und der Funktionsumfang bleiben gleich.

  • Office 365 Business Essentials wird zu Microsoft 365 Business Basic
  • Office 365 Business Premium wird zu Microsoft 365 Business Standard
  • Microsoft 365 Business wird zu Microsoft 365 Business Premium
  • Office 365 Business wird zu Microsoft 365-Apps for Business
  • Office 365 ProPlus wird zu Microsoft 365-Apps for Enterprise

Selbstverständlich gibt es aber auch Ausnahmen. Die Pläne Office 365 Enterprise (E1, E3, E5), Office 365 für Mitarbeiter in Service und Produktion (F1), Office 365 Education (A1, A3, A5) und Office 365 Government (G1, G3, G5) behalten ihren Namen und bleiben auch sonst unverändert.

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Twitch: Ein Live-Streaming Portal auf dem Erfolgspodest

Twitch ist einer der populärsten Life-Streaming Portale, das die Nutzer seit seiner Gründung mit Entertainment auf höchstem Niveau versorgt. Ob als Follower oder Streamer, das Potential des Gamings wird mit allen Aspekten ausgenutzt. Dabei können treue Mitglieder mit Premium-Funktionen ihr Spieleerlebnis bereichern.

Was ist Twitch eigentlich?

Twitch zählt zu den erfolgreichsten Live-Streaming-Portalen der Welt. Es schafft Social Media, Unterhaltung und Kreativität gleichzeitig den Usern anzubieten. Kurz nach der Lancierung seiner Tätigkeit wurde der Dreh- und Angelpunkt des Portals das Gaming, was Twitch zum angesagtesten Treffpunkt für Gaming-Fans verwandelt hat. Gegründet wurde die Plattform 2011 auf Initiative des Physik- und Psychologiestudenten Justin Kane unter dem Namen „justin.tv“. Das Ziel Kanes war ursprünglich eine Plattform anzubieten, die Nutzern die Möglichkeit gibt den eigenen Alltag zu streamen. Durch die zunehmende Dominanz der Computerspieler entwickelte sie sich jedoch zu ihrer heutigen Form.

Neben Gaming ist die Interaktion zwischen Streamern und Followern ein Grundbaustein von Twitch. Aufgrund der Live-Sendungen findet ein unmittelbarer Austausch zwischen Gamer und Zuschauer statt. Dabei sind die Abonnements essenziell für den Erfolg und die Finanzierung des Streamers. Es wird erwartet, dass ein Gamer sowohl im Schnitt mehr als 500 Follower als auch einen regulären Sendeplan besitzt. Sind dieser Voraussetzungen erfüllt, bekommt der Streamer einen Anteil nicht nur an der eingeblendeten Werbung, sondern auch von der Summe der zahlenden Abonnenten bzw. Subs, wie es im Jargon des Twitch-Universums heißt. Aus dieser Hinsicht wurde das Gamer-Portal für zahlreiche Mitglieder, die ihre Hobby zum Beruf gemacht haben, ein Sprungbrett in die Digitalwirtschaft.

Die populärsten Spiele auf Twitch sind League of Legends, Fortnite und Counter-Strike, die 2019 den Löwenanteil in den insgesamt neun Milliarden Streaming-Stunden für sich beansprucht haben. Doch unangefochtener Sieger des vergangenen Jahres war die Rubrik Just Chatting, was die Wichtigkeit von Twitch im Bereich Social Media unterstreicht.

Wie die Zahlen aus 2019 zeigen, macht das Gaming sowie die unverzügliche Interaktion zwischen Streamer und Subs Twitch seit Jahren zum unangefochtenen Führer im Video-Content-Markt. Auch der größte Rivale Youtube ist nicht in der Lage das Gamer-Portal vom Thron zu stoßen.

von PxHere unter CC0 1.0

Premium-Funktionen von Twitch

Die Premium-Funktionen, die Twitch seinen Nutzern anbietet, erhöhen natürlich zusätzlich die Popularität des Portals. Ursprünglich war das kostenpflichtige Abo-Modell Twitch Prime unter den Namen Twitch Turbo zu finden. Nachdem Twitch 2014 von Amazon aufgekauft wurde, veränderte sich der Name des Modells und verlor seine eigenständige Verfügbarkeit. Heute erhalten Twitch Prime-User Zugang zu allen Vorteilen von Amazon Prime. Unteranderem können Mitglieder ihre Bestellungen kostenlos zuliefern lassen, sie bekommen Zugang zu Prime Video sowie Prime Musik und erhalten speziellen Rabatt für bestimmte Artikel. Auf der anderen Seite ist für Amazon Prime-Mitglieder das Abonnement für Twitch Prime kostenlos.

Die zahlreichen Vorteile der Premium-Erfahrung von Seiten Twitchs, lassen ohne Zweifel das Herz vieler Gamer höherschlagen. Erstens gibt es einen Mitgliedsrabatt auf Neuerscheinungen physischer Videogames bei Amazon. Des Weiteren erhalten Abos ein Prime-Chat-Abzeichen, was die Identifikation der Prime-Mitglieder in der großen Twitch-Community erleichtert und den Zugang zu Prime-Chaträumen ermöglicht. Hinzukommt, dass Abos Zugriff auf das Ingame-Loot, das in monatlichen Abständen zur Verfügung steht, sowie Zugang zu ausgewählten Spielen ohne Extrakosten bekommen. Wer will, kann auch das Loot an Mitglieder der Twitch-Community verschenken. Dafür stehen drei zusätzliche Exemplare zur Verfügung. In Punkto Abwechslung und Kreativität lockt Twitch Prime ihre Nutzer mit einzigartigen Emoticons und neuen Chatfarben an. Dadurch kann der User die eigene Individualität stärker hervorheben. Das attraktivsten Angebote von Twitch sind aber wohl die längere Speicherung von Übertragungen, die von 14 auf 60 Tage aufgestockt wurde, und die Möglichkeit jeden Monat einen beliebigen Streamer gratis zu abonnieren. Zu Beginn war auch das werbefreie Schauen im Premium-Paket enthalten. Doch dies wurde zu einem späteren Zeitpunkt leider wieder entfernt.

Die Frage was Twitch eigentlich ist und welche Bedeutung es für die Streaming-Welt hat ist einfach zu beantworten. Die Erfolgszahlen des letzten Jahres zeigen, dass Twitch als Live-Streaming Portal den Video-Content-Markt dominiert. Die wichtigsten Gründe dafür sind das Gaming, das als dominierender Streaming-Inhalt zahlreiche Subs anlockt, sowie die Live-Sendungen, die die unmittelbare Interaktion zwischen Streamer und Follower ermöglicht. Dazu bietet Twitch ihren Usern Premium-Funktionen an. Diese basieren auf ein verknüpftes Abonnement zwischen Twitch Prime und Amazon Prime und verstärken die Attraktivität des populäre Gamer-Universums. Fans von Gaming sollten dieses Angebot nicht missen.

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Netflix, Amazon, YouTube, Apple und Disney reduzieren Streaming-Qualität

Streaming-Anbieter

Am Donnerstag, dem 19. März 2020, hat der Streaminganbieter Netflix mitgeteilt, die Datenrate in Europa für zunächst 30 Tage zu drosseln. Nach Einschätzung des Unternehmens soll dadurch rund 25 Prozent weniger Datenverkehr als üblich verursacht werden. Trotz der reduzierten Datenrate möchte Netflix dennoch eine gute Qualität an seine Kunden ausliefern. Die Auflösung bleibt indes unverändert und entspricht weiterhin dem gebuchten Paket (SD-, HD- oder UHD-Qualität). Mit der Drosselung reagiert Netflix auf den Aufruf des EU-Kommissars Thierry Breton, die Netze in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu entlasten.

Einen Tag später hat auch YouTube nachgezogen. Das Videoportal geht sogar einen Schritt weiter und reduziert die Streaming-Qualität ab Freitag standardmäßig auf Standard-Auflösung (SD). Diese Maßnahme gilt vorerst ebenfalls für 30 Tage und für Gesamteuropa. Höhere Auflösungen können aber weiterhin manuell ausgewählt werden.

Am Samstag hat Amazon verkündet, die Streaming-Bitrate bei Prime Video temporär für den europäischen Raum zu verringern. Amazon nannte keine genauen Zahlen, hat aber versprochen, ein gewisses Qualitätsniveau aufrechterhalten.

Auf Netflix, YouTube und Amazon Prime Video folgt offensichtlich auch Apple TV+. Zwar gibt es noch keine offizielle Aussage von Apple, allerdings ist einigen Usern aufgefallen, dass Apple die Auflösung teilweise bis auf 670p reduziere. Theoretisch sind alle Inhalte Full-HD oder 4K verfügbar, sofern das jeweilige Endgerät dies unterstützt.

Des Weiteren gab Disney heute bekannt, dass der Streaming-Dienst Disney+ mit einer reduzierten Streaming-Bitrate starten wird: „In Erwartung der hohen Nachfrage nach Disney+ leiten wir proaktiv Maßnahmen ein, um unsere Gesamtbandbreitennutzung in allen Märkten, in denen Disney+ am 24. März eingeführt wird, um mindestens 25 Prozent zu senken“. Mayer erwähnte weiter, man wolle die Belastung des Internetverkehrs in den kommenden Tagen beobachten und die Bitraten bei Bedarf weiter senken. Disney+ startet am 24. März 2020 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und Großbritannien.

In Deutschland keine Probleme erwartet

In Europa besteht die Sorge, dass durch vermehrte Heimarbeit und verstärkte Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze während der COVID-19-Pandemie überlastet werden könnten. Insbesondere in der Schweiz, sowie in Italien und Spanien kämpfen die Provider immer wieder mit Instabilitäten in den Fest- und Mobilfunknetzen.

Deutsche Netzbetreiber wie die Telekom, Vodafone oder Telefónica sehen für Deutschland keine Gefahr. Trotz eines gestiegenen Datenverkehrs in den letzten Tagen betonen sie, dass noch ausreichend Kapazitäten verfügbar sind.

Der weltgrößte Internetknoten DE-CIX in Frankfurt am Main sah zuletzt einen Anstieg des durschnittlichen Datenverkehrs um ca. 10 Prozent. Der Datenverkehr durch Videokonferenzen sei binnen sieben Tagen um 50 Prozent gestiegen. Dennoch sei man für weitere Steigerungen gut gerüstet.

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3 Millionen Let’s-Encrypt-Zertifikate fehlerhaft

Let' s Encrypt Logo

Ende Februar hat die Zertifizierungsstelle (CA) Let’s Encrypt die Ausstellung von über einer Milliarde Zertifikaten bekannt gegeben. Wenige Tage später wurde ein Fehler bei der Zertifikatsausstellung publik, der rund drei Millionen Zertifikate betrifft. Anfänglich sah es so aus, als ob Let’s Encrypt alle drei Millionen Zertifikate zurückzieht. Nach wenigen Tagen ist aber klar, dass 1,7 Millionen Zertifikate zurückgezogen wurden und 1,3 Millionen gültig bleiben.

Der Fehler betrifft die Prüfung von CAA-DNS-Records, welche nicht korrekt durchgeführt wurde. Mittels eines CAA-Records ist es Domaininhabern möglich festzulegen, welche Zertifizierungsstellen berechtigt sind, Zertifikate auszustellen. Bei der Domainvalidierung prüft Let’s Encrypt neben dem Domaininhaber auch den CAA-Record. Die Domainvalidierung ist bei Let’s Encrypt für 30 Tage gültig. Hier genau liegt das Problem: Laut den Regeln des CA/Browser-Forums darf die Prüfung des CAA-Records nur maximal acht Stunden vor der Zertifikatsausstellung stattfinden. An diese Regeln müssen sich alle Zertifizierungsstellen halten.

Nach der Entdeckung des Fehlers hat Let’s Encrypt die Zertifikatsausstellung für einige Stunden eingestellt, bis der Fehler behoben wurde. Anschließend wurden viele betroffene Nutzer per Mail informiert. Da die Angabe einer E-Mail-Adresse nur optional ist, konnten jedoch nicht alle Nutzer informiert werden. Wer betroffen ist, sollte sich schnellstmöglich ein neues Zertifikat ausstellen lassen. Auf dieser Webseite könnt ihr prüfen, ob ihr davon betroffen seid oder nicht.

Weitere Regeln des CA/Browser-Forums besagen, dass alle fehlerhaften Zertifikate innerhalb von fünf Tagen zurückgezogen werden müssen. Let’s Encrypt hat sich allerdings bewusst dagegen entschieden und nur 1,7 Millionen alte Zertifikate zurückgezogen, die bereits durch neuere getauscht wurden. Bei 445 Zertifikaten wurde in der Zwischenzeit ein CAA-Record gesetzt, welche eine Zertifikatsausstellung durch Let’s Encrypt untersagt. Diese Zertifikate wurden ebenfalls alle zurückgenommen. Die noch im Einsatz befindlichen 1,3 Millionen Zertifikate bleiben weiterhin gültig. Das Zurückziehen aller Zertifikate hätte laut einem Let’s-Encrypt-Mitarbeiter zu viel Schaden geführt, weshalb man sich dagegen entschieden hat. Darüber hinaus ist das Risiko relativ gering, da bei den fehlerhaften Zertifikaten lediglich der Check des CAA-Records nicht zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt wurde.

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Wo die Deutschen suchen nach Rabatte?

In diesem Artikel stellen wir Ihnen Geschäfte vor, in denen Kunden aus Deutschland am häufigsten nach Rabatten suchen. Wir haben die letzten Tendenzen in vier beliebtesten Shops analysiert und die Vergleichscharakteristik nach Regionen zusammengestellt.

Wenn Sie einen Gutschein für ein Geschäft suchen, können Sie eines der erwähnten Geschäfte auswählen. Sie alle verfügen über günstige Angebote. Und wenn Sie sich über andere Gutscheine informieren möchten, blättern Sie Prospekte Online auf der Webseite Rabato.

1. About You

About You bietet nicht nur ausgezeichnete Qualität der Kleidung, sondern auch ziemlich günstige Preise. Seit 2013 bietet dieses Online-Geschäft viele bekannte Marken an.

Wenn Sie die Kleidung von Tom Tailor oder Adidas mögen, ist dieses Geschäft das Richtige für Sie. Dort finden Sie Waren für Frauen, Männer und Kinder. Besonders attraktiv ist es, wenn Sie in About You einen Gutschein erhalten. Um Wäsche, Kleidung, Schuhe sowie Accessoires günstig zu kaufen, suchen viele Deutschen nach attraktiven Gutscheinen.

Laut unserer Untersuchung suchen die Bewohner von Nordrhein-Westfalen und Thüringen die Rabatte für dieses Geschäft am häufigsten.

2. OTTO

Ein anderes bekannte Geschäft, wo viele günstige Rabatte angeboten werden, ist OTTO. Dieses Geschäft gehört zu den berühmtesten Online-Versendern der Welt und bietet über 2 Millionen Waren. In diesem Geschäft kann man Produkte für die ganze Familie zu sehr attraktiven Preisen kaufen. Diejenigen, die noch mehr sparen möchten, können sich einen OTTO Gutschein sichern.

OTTO sorgt seit 1949 dafür, dass dort die ganze Familie hochqualitative Produkte für jeden Geschmack finden kann. Es ist anzumerken, dass über 90 Prozent der Kunden dieses Geschäfts Gutscheincodes benutzen, um ein gutes Rabatt zu erhalten. Es gibt zahlreiche Rabattcoupons und vielfältige Sparaktionen für jeden Geschmack.

Es ist kein Wunder, dass so viele Deutschen günstige Angebote für OTTO suchen. Besonders beliebt sind sie in Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

3. IKEA

Möchten Sie Ihr Haus mit qualitativen und günstigen Möbeln ausrichten? Dann ist IKEA das perfekte Geschäft für Ihre Bedürfnisse. In IKEA wird eine umfangreiche Auswahl an Sofas, Betten, Möbel für Küche, Kleiderschränke, Kindermöbel usw. zu attraktiven Preisen verkauft. Und eine der besten Funktionen dieses Geschäfts besteht darin, dass es häufig tolle Gutscheine anbietet, die den Kunden die Möglichkeit gewähren, Möbeln günstig zu kaufen.

IKEA ist die größte Möbelhauskette der Welt, die unzählige Niederlassungen in vielen Ländern, einschließlich Deutschland betreibt. Es besteht keine Notwendigkeit, ins Geschäft zu gehen, da IKEA auch als Online-Shop funktioniert, in dem komfortable Bestellung der Möbel möglich ist.

In Deutschland sind Gutscheine für dieses Geschäft sehr beliebt. In Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin erhielt es die größte Popularität.

4. home24

Im Online-Shop für Möbel home24 können Sie mehr als 100.000 verschiedene Artikel für Ihr Haus ansehen. Egal ob Sie Möbel oder Wohnaccessoires suchen, da in diesem Geschäft Sie alles finden, was Sie für Ihr Haus brauchen. Und wenn Sie das Angebot von home24 mit einem Gutschein kombinieren, können Sie Ihr Geld erheblich sparen.

Heute sollten Sie nicht mehr ein Möbelgeschäft besuchen, um Ihr Haus neu einzurichten. Als eine gute Alternative bietet home24 Ihnen die Funktion eines Online-Shops an, wo Sie dieselbe große Auswahl an Möbeln sehen können. Wenn Sie zum Beispiel ein neues Sofa, Bett, einen Tisch oder Kleiderschrank kaufen, werden alle diesen Waren zu Ihnen nach Hause geliefert. Bei home24 können Sie sich inspirieren lassen, was die neuesten Trends betrifft. In der Rubrik für Schlafzimmer, Wohnzimmer sowie Esszimmer finden Sie viele ausgezeichnete Wohnaccessoires.

Das Geschäft home24 ist in Deutschland sehr beliebt. Große Auswahl an hochqualitativen Waren, günstige Preise und die Möglichkeit, alles online zu bestellen, machen das Einkaufen sehr bequem. Außerdem suchen viele Deutschen nach Rabatten für dieses Geschäft. Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass in Brandenburg und Nordrhein-Westfallen die Gutscheine für dieses Geschäft besonders populär sind.

Fazit

Wir haben die Suchanfrage von Rabatten für die beliebtesten Geschäfte in Deutschland analysiert. Aus unserer Untersuchung folgt, dass die Bewohner von Nordrhein-Westfallen die Gutscheine für die Shops am häufigsten benutzen. Nur das Geschäft OTTO ist eine Ausnahme.

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Games im Internet immer beliebter

Der e-Sport erobert die Welt des Internets. Denn dort wächst die Anzahl der angebotenen Spiele immer weiter. Obwohl der Trend des elektronischen Sports zu Beginn noch oftmals belächelt wurde, hat sich der Erfolgsweg der Games im Netz durchgesetzt und ist heute eine professionelle Sparte. Mit dem e-Sport wird eine Menge Geld gemacht. Internationale Sponsoren haben bereits erkannt, welche Summen sich hierbei einnehmen lassen und so werden viele e-Sport Teams von namhaften Unternehmen gesponsert. In Deutschland hat vor allem das Game Fifa die Szene des e-Sports schnell erobert. Hier wurden die Top Mannschaften der deutschen Ligen auf den Boom aufmerksam und sicherten sich einen Platz in der virtuellen Bundesliga, welche in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgespielt wird. Selbst der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hat nun Interesse am e-Sport angekündigt. Dies zeigt sehr deutlich, dass der e-Sport auch in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Aber nicht nur in elektronischer Form. Auch in schriftlicher Form wie durch das neue Buch Prefix of Death von der deutschen Autorin Jill Heinrichs, welche sich mit dem Thema e-Sport beschäftigt.

Games im Internet zocken

Die Zahl der Games im Netz steigt und steigt. Dabei finden die Spieler nicht nur an neuen Games mit hochauflösenden Grafiken Spaß. Auch die Klassiker aus den 90er Jahren kommen zurück und feiern ihr Comeback. Das Internet macht es möglich, diese Klassiker neu aufzulegen und auch auf dem PC zu spielen, obwohl sie einst für eine Konsole gedacht waren. Jedoch kann das Gaming auch ein teures Hobby werden. Aus diesem Grund macht es Sinn, sich den einen oder anderen Euro zur Seite zu legen, wenn man gerne neue Games kaufen möchte. Eine Möglichkeit dies zu tun, besteht darin, in einem Spiel Casino Mr. Bet zu zocken. Dort können verschiedene Spielautomaten oder Kartenspiele dafür sorgen, dass man die finanziellen Chancen auf neue Games hat. Ein deutsches Online Casino genießt in der heutigen Zeit einen guten Ruf, denn das Image dieser online Spielhäuser hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gedreht. Heute sind Online Casinos in der Regel seriös aufgebaut und bieten den Spielern diverse Chancen, gute Gewinne zu erspielen.

e-Sports beruflich in Betracht ziehen

Der e-Sport ist für viele Gamer lediglich ein Hobby, welches oftmals über das Internet ausgeübt wird. Hier trifft man sich online mit anderen Gamern und zockt eine Runde die coolsten Games, welche aktuell angesagt sind. Dies kann sich durch hartes Training jedoch ändern, denn der Traum vieler Gamer liegt heute in der Tat darin, beruflich Games zu spielen. Um diesen Traum zu erfüllen, muss man sich entweder für eine offizielle Mannschaft interessant machen oder man nimmt dieses Projekt selbst in Angriff, indem man zum Beispiel Videos produziert und diese auf Social Media Plattformen wie YouTube online stellt. Damit kann man in der heutigen Zeit auch gutes Geld machen. Das Internet hält also jede Menge Chancen bereit, mit dem e-Sport Trend Geld zu verdienen.

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WireGuard – neues VPN-Protokoll mit großer Zukunft

WireGuard Logo

WireGuard erfreut sich seit geraumer Zeit wachsender Beliebtheit. Hinter WireGuard verbirgt sich sowohl ein VPN-Protokoll, als auch eine VPN-Software. Während es vor zwei Jahren quasi unbekannt war, hat die Bekanntheit in den letzten Monaten stark zugenommen. Grund dafür ist neben der guten Performance und dem schnellen Verbindungsaufbau sicherlich auch die Aufnahme in den stabilen Linux Kernel 5.6, welcher Anfang April 2020 erscheinen dürfte.

Ich selbst bin im Herbst 2019 auf WireGuard gestoßen, als jemand in einem Forum WireGuard vorstellte und als „heißen Scheiß“ bezeichnet hatte. Mittlerweile nutze ich WireGuard seit mehreren Monaten und kann dieser Aussage nur zustimmen :-)

Einleitung

Das VPN-Protokoll WireGuard und die gleichnamige Open Source Software wurden von Jason A. Donenfeld ins Leben gerufen. WireGuard sieht sich selber als extrem einfache, aber dennoch schnelle und moderne VPN-Lösung. Gleichzeitig soll es durch die Nutzung der neuesten Kryptographie-Techniken extrem sicher sein. Im direkten Vergleich mit IPsec und OpenVPN soll es leistungsfähiger, einfacher, schlanker und schneller sein.

Ursprünglich wurde WireGuard nur für den Linux-Kernel entwickelt, ist mittlerweile aber zudem für Windows, macOS, BSD, iOS und Android verfügbar.

Die ersten Snapshots wurden im Juni 2016 veröffentlich. Zwei Jahre später im Juni 2018 wurde der Code und das Protokoll als experimentell bezeichnet und darauf hingewiesen, dass noch kein stabiles Release existiert. Dies trifft bis zum heutigen Tag zu, könnte sich aber bald ändern.

Rund eineinhalb Jahre nach dem Vorschlag von Donenfeld zur Aufnahme in den Hauptzweig ist es nun soweit. Linus Torvalds hat vor wenigen Tagen den Entwicklungszweig Net-Next in den Hauptzweig der Kernel-Entwicklung integriert. Damit wird WireGuard erstmals Teil eines stabilen Linux-Kernels. Der Kernel 5.6 wird für Anfang April erwartet. Grund der langen Verzögerung war der Crypto-Unterbau von WireGuard, welcher einen anderen Ansatz als die Crypto-API des Linux-Kernels verfolgt und deshalb für Unstimmigkeiten gesorgt hatte. Letztlich wurden die neuen Crypto-Funktionen aber im kürzlich veröffentlichten Kernel 5.5 umgesetzt.

Technik

Der Grundgedanke hinter WireGuard ist erfrischend neu und simpel. WireGuard arbeitet ausschließlich auf Schicht 3 des OSI-Modells und ermöglicht die Netzwerkkopplung auf Peer-to-Peer-Basis. Softwareseitig gibt es keine Unterschiede zwischen den Teilnehmern. Alleine die Konfiguration entscheidet, ob ein Peer als Client oder Server arbeitet. Aus diesem Grund sind sogenannte Road-Warrior-Szenarien mit einem zentralen Server und mehreren Clients kein Problem.

Unterstützt wird neben IPv4 auch IPv6. Des Weiteren kann IPv4 in IPv6 getunnelt werden und umgekehrt. Die Verbindung zwischen zwei Peers wird über einen einzelnen, frei wählbaren UDP-Port geregelt. Standardmäßig ist dies UDP-Port 51820.

Zum Verbindungsaufbau wird auf beiden Seiten der VPN-Verbindung lediglich ein Schlüsselpaar benötigt. Der private Schlüssel bleibt dabei lokal, der öffentliche Schlüssel wird der Gegenstelle bekannt gemacht. Auf eine Zertifikat-Infrastruktur kann getrost verzichtet werden. Außerdem kann optional ein symmetrischer Schlüssel (PSK) verwendet werden, der die Verbindung zusätzlich sichert.

Andere VPN-Protokolle unterstützen eine Vielzahl von Algorithmen zum Schlüsselaustausch, zum Chiffrieren und zur Hash-Berechnung. WireGuard geht einen anderen Weg und kennt für jede Aufgabe nur einen fest codierten Algorithmus. Curve25519 für den Schlüsselaustausch, ChaCha20 für die Verschlüsselung, Poly1305 für die Authentifizierung, BLAKE2 für das Hashing und SipHash24 für die Hashtable.

Durch die vollständige Neuentwicklung und den Fokus auf Grundfunktionen kann komplett auf Altlasten verzichtet werden, was sich auch im Quelltext zeigt. Während OpenVPN und IPSec auf mehrere Hunderttausend Zeilen Code kommen, begnügt sich WireGuard mit ca. 7.000 Zeilen.

Ein weiteres Merkmal ist das eingebaute „Roaming“. Wechselt ein Peer (Client), also z.B. ein Smartphone, zwischen WLAN und Mobilfunknetz, bleibt die WireGuard-Verbindung bestehen und der Anwender bekommt davon nichts mit. Selbst wenn es in seltenen Fällen zu einem Verbindungsabbruch führt, ist die Verbindung fast unmittelbar wiederhergestellt. Andere VPN-Protokolle wie IPSec oder OpenVPN sind im direkten Vergleich quälend langsam.

Die gute Performance ist unter anderem darin begründet, dass WireGuard unter Linux direkt im Kernel arbeitet. Somit entfallen häufige Kontextwechsel zwischen Userland und Kernel und die Datenpakete können deutlich schneller abgearbeitet werden. Zudem besitzt WireGuard spezielle Optimierungen für die MIPS-Prozessor-Architektur, sodass es auch für leistungsschwache Geräte interessant ist.

Fazit

Ich habe WireGuard vor ca. fünf Monaten auf meinem Raspberry Pi und meinem Smartphone installiert. Seitdem ist mein Smartphone zu 100% über den WireGuard-VPN-Tunnel online. Weder daheim noch unterwegs musste ich bisher irgendwelche Probleme feststellen. Die Performance ist super und das Roaming-Verhalten spitze. Wie vom Entwickler versprochen gibt es hier keine Abbrüche oder Verzögerungen. Einziger Negativpunkt ist das spärliche Logging auf beiden Seiten.

In einem weiteren Artikel werde ich detailliert auf die Einrichtung unter Raspbian Buster und Android eingehen. Stay tuned!

Glücksspiel in Deutschland

Online Casinos in Deutschland – Verbreitung und Rechtslage

Virtuelle Casinos erfreuen sich in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. So geht der aktuelle Jahresreport der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder 2019 davon aus, dass sich die Bruttospielerträge des unerlaubten Glücksspielmarktes auf etwa 2,6 Milliarden Euro belaufen. An diesen 2,6 Milliarden Euro haben Online-Casinos einen Marktanteil von 38 % und damit nur unwesentlich weniger als Sportwetten, welche einen Marktanteil von 45 % am unerlaubten Markt aufweisen. Zudem geht der Jahresreport davon aus, dass derzeit etwa 1000 Glücksspielbetreiber ihre Dienste virtuell in Deutschland anbieten. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Mobile oder Desktop Casino handelt, da diese in einer Kategorie zusammengefasst sind. Welche Einrichtungen eine ordentliche Lizenz besitzen, kann man ganz einfach auf dem Informationsportal von Dcasino.de einsehen.

Nun stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wie es denn mit dem Gesamtmarkt der Online-Casinos beziehungsweise dem Glücksspiel in Deutschland aussieht. Schließlich wird in diesem Jahresreport nur der unerlaubte Glücksspielmarkt erfasst. Zur Verwunderung wohl mancher Spieler lässt sich an dieser Stelle festhalten, dass die Glücksspiel-Rechtslage in Bezug auf Online-Casinos seit 2019 sehr eindeutig ist. So sind diese bis auf sehr wenige Ausnahmen verboten beziehungsweise besitzen keine gültige Lizenz in Deutschland. Allerdings ist die Rechtslage kompliziert. Dies erklärt auch, warum keiner dieser unzähligen Anbieter seinen Sitz in Deutschland hat. Stattdessen liegen in der Regel Lizenzen in EU-Staaten wie Gibraltar oder Malta vor und die Seiten werden lediglich auf dem deutschen Markt angeboten und beworben.

Bereits 2012 entschied sich der Bund in Form des Glücksspieländerungsstaatsvertrags dazu, dass nicht in Deutschland lizenzierte Anbieter in Deutschland verboten sind. Dabei sah der Bund allerlei Strafen für die Nichteinhaltung sowie aktive Seitensperrungen für bestehende Anbieter vor. Jedoch gab es hier dann einerseits das Problem der Umsetzung, da die Unternehmen in der Regel ihren Sitz im europäischen Ausland haben und Sperren rechtlich sowie technisch nicht einfach umzusetzen sind. Andererseits entschied der Europäische Gerichtshof 2016, dass eine solche Sperrung im Rahmen der europäischen Dienstleistungsfreiheit unzulässig ist. Das Ergebnis war eine rechtliche Grauzone, so dass virtuelle Casinoangebote zwar eigentlich nicht erlaubt waren, deren Verbot aber nie aktiv durchgesetzt wurde.

Hinsichtlich der aktuellen Rechtslage besteht weiterhin große Unsicherheit. So soll es 2021 zu einer Neuregelung der Glücksspielverträge kommen, wobei sich diese Änderungen auf Länderebene vollziehen. Dies bedeutet, dass die einzelnen Bundesländer selbst entscheiden können, inwiefern offizielle Lizenzen vergeben und daraus resultierende Steuereinnahmen geregelt werden. Vorbild könnte dann Schleswig-Holstein werden, das als einziges Bundesland bereits Lizenzen für Online-Casinos vergibt. Ein einheitlicher Beschluss auf Bundesebene gilt hingegen als unwahrscheinlich. In der Umsetzung könnten die Länder dann ähnlich wie bei den Sportwetten verfahren, bei welchen sich online Anbieter bereits um Lizenzen bewerben konnten und ihre Dienste anschließend für zunächst 2 Jahre anbieten können.

Technologie in deutschen Online Casinos

Deutsche Online Casinos gibt es wie bereits beschrieben aktuell im engeren Sinne nicht, da kein Anbieter seinen Sitz in Deutschland hat. Doch auf welche Technologien greifen die in Deutschland aktiven Anbieter konkret zurück?

Hinsichtlich der Spiele erwerben die Online-Casinos in der Regel Lizenzen von Spieleherstellern, etwa Playtech oder Microgaming, die sich auf Online Glücksspiele für den Desktop und das Handy spezialisiert haben. Eine solche Zusammenarbeit ist aus zweierlei Gründen sinnvoll. So können sich die Online-Casinos hierdurch vollends auf die eigene Plattform und deren Betrieb konzentrieren, ohne selbst für die Programmierung der Spiele zu sorgen. Letzteres wäre mit deutlichen Mehrkosten verbunden, da mehr Personal benötigt und eventuell weitere nötige Franchise- oder Spiel-Engine-Lizenzen erworben werden müssten. Andererseits sind Playtech und alle weiteren großen Glücksspielentwickler darum bemüht, Spielereihen zu etablieren, die zu einer eigenen Marke werden. Online-Casinos profitieren dann davon, dass sich Spieler bei ihnen anmelden, weil sie eben beispielsweise ein bestimmtes Spiel von Microgaming spielen wollen und das schon von anderen Anbietern kennen.

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellen bei diesen Betreibern Programme dar, welche die zufälligen Ergebnisse bei allen Glücksspielen produzieren und so für einen fairen und transparenten Wettbewerb sorgen. In der Praxis kommen zwei Typen von so genannten RNG – also Random Number Generators – in Frage, welche beide auf dem MD5 Algorithm basieren. Dies wäre einerseits der Hardware RNG. Dies bedeutet, dass die Ergebnisse auf der Messung zufälliger physikalischer Vorgänge zu einem bestimmten Zeitpunkt beruhen und damit tatsächlich absolut zufällig sind. Dies lässt sich beispielsweise durch die Messung abgestoßener Elektronen bei radioaktiven Isotopen erreichen. In der Praxis ist dieses Vorgehen für Online-Casinos aber zu komplex, weshalb auf Pseudo-RNG zurückgegriffen wird. Bei diesen bestimmt ein komplexer mathematischer Algorithmus die nächste Zahl beziehungsweise den nächsten Spielausgang.

Sicherheit in deutschen Online Casinos

Die Sicherheit in Online Casinos hängt aus Spielersicht einerseits davon ab, ob der Spieler seitens des Betreibers selbst betrogen werden kann. Ein seriöser Betreiber hat seinen Sitz in der EU, so dass er in seinem Spielbetrieb den hier geltenden Auflagen gerecht werden muss. Des Weiteren gehen seriöse Betreiber auch offen mit ihren Gewinnausschüttungen um, die sie in Form von Rückzahlungsquoten an die Spieler öffentlich machen. Bestätigt werden kann ein solcher fairer Spielbetrieb durch unabhängige Institutionen, welche Zertifikate erteilen und damit bestätigen, dass etwa die RNG wirklich auf zufälligen Algorithmen basieren. Beispiel für ein solches Zertifikat wäre das Certificate of Trust, welches vom Portal AskGamblers ausgegeben wird.

Bezüglich der Sicherheit gegen externe Bedrohungen arbeiten Online-Casinos mit geschützten Servern und kooperieren mit sicheren Drittanbietern aus der Welt der Finanzdienstleistern, etwa PayPal oder NETELLER. So stellen sie sicher, dass etwa ein Casino Bonus nicht nur genutzt, sondern später auch wieder sicher ausgezahlt werden kann.

Kategorien: Internet

Die Zukunft von DNS? DNS over TLS (DoT) und DNS over HTTPS (DoH)

Das mittlerweile über 30 Jahre alte Domain Name System (DNS) ist nach wie vor einer der wichtigsten Dienste in vielen IP-basierten Netzwerken. Die Hauptaufgabe von DNS ist die Namensauflösung, d.h. die Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen. Große Probleme bei DNS sind die fehlende Sicherheit und Privatsphäre. Die DNS-Kommunikation findet über UDP-Port 53 im Klartext statt und kann daher quasi von jedem mitgelesen und manipuliert werden. Die Missbrauchsmöglichkeiten von DNS sind erschreckend einfach umzusetzen, was viele Fälle in der Vergangenheit zeigen. Darüber hinaus können Nachrichtendienste, Provider und Betreiber von DNS-Servern die DNS-Kommunikation mitlesen und wissen, wer wann welche Internetadressen bzw. -dienste aufgerufen hat. Damit lassen sich Nutzerprofile erstellen und eine großflächige Überwachung realisieren. Einige Anbieter von DNS-Servern nutzen die Daten unter anderem auch für Werbezwecke.

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass die ursprüngliche Implementierung von DNS deutliche Nachbesserungen in den Bereichen Privatsphäre, Datenschutz und Sicherheit benötigt.

DNSSEC

Diese Probleme wurden schon früher erkannt. Einige wollte man bereits im Jahr 1999 mittels DNSSEC (Domain Name System Security Extensions) angehen. Die erste Implementierung (RFC 2535) erwies sich jedoch als nicht praxistauglich, weshalb 2005 eine Neufassung von DNSSEC veröffentlicht wurde (RFC 4033). Damit wird DNS um Sicherheitsmechanismen zur Gewährleistung der Authentizität und Integrität der Daten erweitert. Konkret bedeutet dies, dass Zonen signiert werden und DNSSEC-Nutzer somit die Echtheit einer DNS-Anfrage verifizieren können. Wenn die Signatur ungültig ist, werden die Daten verworfen. Auf den Root-Nameservern wurde DNSSEC im Mai 2010 eingeführt.

Allerdings hat sich DNSSEC immer noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Die Hauptgründe liegen an der als kompliziert geltenden Umsetzung (ein Relikt aus den Anfangszeiten) und daran, dass nicht alle Probleme von DNS gelöst werden. Beispielsweise werden nach wie vor alle Daten unverschlüsselt übertragen und können mitgelesen und archiviert werden. Des Weiteren werden die Manipulationsmöglichkeiten nicht vollständig unterbunden und einige Provider unterstützen noch immer kein DNSSEC auf ihren DNS-Resolvern. Bei Interesse kann diese Information auf https://internet.nl über den Punkt „Test your connection“ geprüft werden. Unabhängig davon bleibt die „letzte Meile“ dennoch in fast allen Fällen ungesichert. Ein Großteil der Heimrouter und so gut wie alle Betriebssysteme und Browser unterstützen kein DNSSEC. Damit kann der User nach wie vor nicht darauf vertrauen, dass die DNS-Antworten korrekt sind.

Bei DNSSEC sind die Daten zumindest digital signiert. Die Übertragung erfolgt jedoch im Klartext. Zwischen User und Provider-DNS-Server sind die Daten fast immer komplett ungesichert.

Daraufhin wurden in den letzten Jahren mehrere Protokolle mit dem Ziel entwickelt, die fehlende Privatsphäre und den nicht vorhandenen Datenschutz nachzurüsten. Dies geschieht mittels Verschlüsselung. Mittlerweile haben sich zwei Favoriten durchgesetzt: DNS-Anfragen werden entweder mit TLS verschlüsselt (DNS over TLS (DoT) ) oder in HTTPS verpackt (DNS over HTTPS (DoH)). Anderen Alternativen wie DNSCurve oder DNSCrypt sind faktisch tot.

DNS over TLS (DoT)

Das Prinzip von DoT (RFC 7858 und RFC 8310) ist simpel. Die DNS-Informationen werden über eine TCP-Verbindung mit dem Resolver ausgetauscht, die via Transport Layer Security (TLS) authentifiziert und verschlüsselt ist. Damit können Nutzer die gewünschten Daten vom Nameserver beziehen, ohne dass Dritte mitlesen können. Eine Validierung der DNS-Daten erfolgt nicht durch DoT, deshalb sollte DoT immer in Kombination mit DNSSEC verwendet werden.

Schauen wir uns DNS over TLS genauer an. Die Kommunikation läuft über den TCP-Port 853. Sollte dies nicht funktionieren, ist in der Regel das „normale“ DNS via UDP-Port 53 als Fallback aktiv. Dies ist aber von den Sicherheitseinstellungen des Systems abhängig. In der Praxis dürfte dies vor allem in Unternehmen und öffentlichen WLAN-Hotspots problematisch sein, da der relativ unbekannte TCP-Port 853 hier vermutlich blockiert wird. Mit dem Zurückfallen auf UDP-Port 53 ist DoT nutzlos, ohne Fallback funktioniert die Namensauflösung auf dem Client nicht mehr. Ein weiteres Problem ist der relativ große Overhead durch TCP und TLS, der eine Namensauflösung deutlich einbremst. Dies ist allerdings nicht so tragisch, da zum einen geöffnete DoT-Verbindungen für mehrere DNS-Abfragen verwendet werden und zum anderen einige Performance-Optimierungen mit der neuen TLS-Version 1.3 auf den Weg gebracht wurden.

DoT kann ohne Probleme bereits heute genutzt werden. Bei den Betriebssystemen wird das Protokoll ab Android 9 (Pie) unterstützt (siehe Screenshot). Zu finden ist die Option in den Einstellungen unter „Netzwerk & Internet“ unter dem Punkt „Privates DNS“. Bei der Option „Automatisch“ testet Android, ob der Nameserver DoT anbietet und verwendet es gegebenenfalls. Darüber hinaus kann ab Version 239 des DNS-Resolvers in Linux-Systemd (systemd-resolved) DoT genutzt werden, welches allerdings standardmäßig deaktiviert ist.

Ebenso existieren bereits eine Vielzahl an DNS-Resolvern. Eine gute Übersicht bekannter DoT-Server findet ihr hier beim DNS Privacy Project.

Wenn ihr eure Surf-Gewohnheiten nicht mit großen amerikanischen Konzernen teilen wollt (Google, Cloudflare, usw.), existiert hier eine zweite Liste mit kleineren DoT-Servern und „no logging“-Policy. Einige davon stehen in Deutschland und bieten zusätzlich eine Blockierung von Werbung und Trackern. Empfehlen kann ich euch das Projekt Blahdns.

DNS over HTTPS (DoH)

Auf den ersten Blick scheint DoH (RFC 8484) eine gewisse Ähnlichkeit mit DoT zu haben. Auch hier kommt eine TCP-Verbindung mit TLS zum Einsatz, um Lauscher das Leben schwer zu machen. Der Unterschied ist, dass die DNS-Informationen zusätzlich im HTTPS-Protokoll verpackt sind.  Wie bei DoT erfolgt bei DoH keine Validierung der DNS-Daten, weshalb DNSSEC auch hier in Kombination verwendet werden sollte.

DoH wurde in nur wenigen Monaten durch die IETF-Gremien gepeitscht. Als treibende Kräfte hinter DoH stecken unter anderem Mozilla und Google. Kein Wunder, denn DoH ist im Vergleich zu herkömmliches DNS und DoT (beide auf Systemebene) auf Anwendungsebene umgesetzt und steckt damit direkt im Browser. Die DNS-Kommunikation erfolgt via HTTPS zwischen Browser und Webserver. Stichwort HTTPS: Was zunächst als nebensächlich erscheint, könnte in der Praxis gravierende Auswirkungen haben und die bewährte Infrastruktur großflächig umkrempeln.

Theoretisch könnte bei DoH jeder Webserver als DNS-Resolver fungieren. Die ursprüngliche Idee dahinter ist, dass ein Webserver direkt alle für den Webseitenaufbau benötigten IP-Adressen mitliefert und nicht wie bisher, diverse einzelne DNS-Anfragen gestellt werden müssen. Selbst bei komplexen Webseiten wäre nur noch eine einzige DNS-Anfrage notwendig. Allerdings würde dieses Verhalten Tür und Tor für Malware und Phisher öffnen. Webseiten können dir ohne Probleme Antworten für Dritte unterschieben, Stichwort Out-Of-Bailiwick.

Eine weitere Konsequenz ist, dass über DoH-fähige Webserver beliebige DNS-Daten angefragt werden können. Dieser Traffic lässt sich von normalem Web-Traffic nicht mehr unterscheiden und lässt sich im Gegensatz zu DoT praktisch nicht blockieren. Des Weiteren wäre damit auch die Gefahr einer DNS-basierten Zensur gebannt. Wenn jeder Webserver DNS-Daten liefern kann, wäre eine Zensur schlicht und ergreifend aussichtslos. Gleichzeitig könnte die Namensauflösung via DoH dezentral über viele Webserver erfolgen, was automatisch die Privatsphäre stärkt.

Die zuletzt genannten Punkte sind aktuell aber eher Wunschdenken. Die Realität sieht so aus, dass Mozilla und Google in ihren Browsern zwar DoH implementiert haben, die Namensauflösung aber über einen zentralen Server erfolgt. Anstatt einem unabhängigen dezentralen DNS-Verkehr haben wir Stand heute eine ungesunde Zentralisierung bei amerikanischen Großkonzernen, die dann sämtliche Webseiten sehen würden, welche im Browser aufgerufen werden. Was das für die Privatsphäre bedeutet, könnt ihr euch selber ausmalen. Davon abgesehen wären diese zentralen DNS-Knoten dann geradezu prädestiniert für einen staatlichen Lauschangriff.

Ein weiteres Problem könnte sich in größeren Unternehmen ergeben. Mit DoH werden die internen DNS-Resolver umgangen und interne Dienste könnten somit nicht mehr erreichbar sein. Auch die Administrierbarkeit und Fehlersuche gestaltet sich deutlich schwieriger bis unmöglich, wenn zukünftig in jeder Anwendung unterschiedliche DNS-Resolver zum Einsatz kommen.

Eine Liste von verfügbaren DNS-Servern findet ihr beim DNS Privacy Project oder hier bei Github.

Fazit

Zusammengefasst muss ich sagen, dass der Hype um DoT und DoH nicht ganz gerechtfertigt ist. Beide Protokolle verfügen über gewisse Nachteile und sind nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Jedem sollte bewusst sein, dass die Absicherung der „letzten Meile“ ohne DNSSEC sinnlos ist. DoT und DoH sichern die Verbindung zum DNS-Resolver ab. DNSSEC kümmert sich um die Validierung der erhaltenen DNS-Daten.

Was bedeutet dies nun in der Praxis? Wie so oft wird es keine Lösung geben, die alle problematischen Punkte komplett beseitigt. Ich unterstütze allerdings die Meinung, dass herkömmliches DNS durch seine Dezentralität prinzipiell besser dazu geeignet ist, die Privatsphäre zu schützen. Zentrale DoT- bzw. DoH-Server in den Händen großer Unternehmen bewirken eher das Gegenteil.

Ein möglicher Ansatz wäre die Verwendung eines DNS-Resolvers mit DNSSEC-Unterstützung und eine lokale Kopie der Root-Zone. Diese Anforderungen lassen sich zum Beispiel mit einem Raspberry Pi und Unbound als DNS-Resolver in Kombination mit Hyperlocal umsetzen. Nachteil ist die fehlende Verschlüsselung, was jedoch verschmerzbar ist, da durch Caching und Zonentransfer DNS-Anfragen in vielen Fällen erst gar nicht gestellt werden. Wenn sich ein Lauscher im lokalen Netz bzw. innerhalb der „letzten Meile“ befindet, ist DNS vermutlich eines der kleineren Probleme.

Ein anderer Ansatz wäre DNSSEC in Kombination mit DoT. Dabei sollten allerdings möglichst viele DNS-Resolver verwendet werden, sodass die Anfragen auf verschiedene DoT-Server verteilt werden. Damit wird das Erstellen von Profilen erschwert und man könnte sogar die Nutzung  von Google, Cloudflare und Co in Erwägung ziehen.

VPN-Installation über den privaten Internetrouter

Ganz unabhängig davon, ob Sie privat unterwegs sind oder für ein Unternehmen im Außendienst arbeiten, die Sicherheit Ihrer Daten hat für Sie sicherlich die höchste Priorität. Oftmals wird diese begleitet von dem Wunsch, von überall aus ins Internet zu gehen – selbst wenn der Zugriff zum Internet nicht abgesichert ist und es durchaus passieren kann, dass die Daten, die über eben dieses ungesicherte Netz übertragen werden, während der Übertragung korrumpiert werden könnten.

Um das Risiko des Hackings der Daten ausschließen zu können, sollten Sie ein „Virtuelles Privates Netzwerk“ bzw. englisch „Virtual Private Network“ (VPN) einrichten. Dabei handelt es sich um ein in sich geschlossenes Netzwerk, zu dem lediglich bestimmte Personen Zugriff erhalten, beispielsweise Außendienstmitarbeiter oder Handelsvertreter. Aber auch Privatleute nutzen die Qualitäten des VPNs immer häufiger, in dem sie ihr eigenes Heimnetzwerk besonders schützen. Dazu wird eine VPN-Software auf den Client – zumeist ein Smartphone oder Tablet – aufgespielt und darüber mit dem VPN-Server des Anbieters verbunden. Zwischen beiden Geräten wird ein VPN-Tunnel zum sicheren Datentransfer aufgebaut, durch den die Daten verschlüsselt gesendet werden und von außen nicht einsehbar sind. Parallel dazu wird die IP-Adresse des Clients durch die des VPN-Servers ersetzt, sodass eine Zuordnung des Datenzugriffs nicht mehr nachvollziehbar ist.

Vorrangig wird ein VPN eingesetzt, um anonym auf Internetinhalte zugreifen zu können und die eigene Privatsphäre zu schützen. Da der Transfer aller Daten verschlüsselt erfolgt, lassen sich Versender und Empfänger nur sehr schwierig zurückverfolgen.

Die eigene Fritzbox zum VPN-Tunnel umfunktionieren

AVM FRITZ!Box 7490

AVM FRITZ!Box 7490

Für Privatleute, die eine FritzBox des Herstellers AVM im Einsatz haben, können gleich mehrfach durch den Umbau zu einem VPN-Server profitieren. Um die FritzBox für das VPN einzurichten, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen:

  1. Aktivieren Sie per Klick auf die Punkte rechts oben die „Erweiterte Ansicht“.
  2. Klicken Sie auf „Internet“ und auf Ihr „MyFRITZ!-Konto“.
  3. Existiert ein „MyFRITZ!-Konto“ bereits, geht es mit Schritt 11 weiter. Sonst wählen Sie „Neues MyFRITZ!-Konto erstellen“, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und gehen Sie auf „Weiter“.
  4. AVM sendet Ihnen nun eine E-Mail. In ihr ist ein Link enthalten, um Ihre „FritzBox! Registrieren“ und auf der folgenden Webseite auf „MyFRITZ!-Konto einrichten“.
  5. Geben Sie auf den Feldern „Kennwort“ und „Kennwort bestätigen“ ein neues, noch nicht gebrauchtes Kennwort ein.
  6. Klicken Sie auf „Vorgang abschließen“.
  7. Gehen Sie zurück zur FritzBox und klicken Sie dort auf „MyFRITZ!-Internetzugriff einrichten“ und „FRITZ!Box-Benutzer einrichten“. War MyFRITZ bereits eingerichtet, klicken Sie im „System“ auf „FRITZ!Box-Benutzer“.
  8. Nun können Sie alle Benutzer einrichten, die später Zugriff auf den FritzBox-VPN-Server erhalten sollen. Jeder Besucher ist mit Benutzername und einem einzigartigen Passwort einzurichten. Besteht schon ein FritzBox-Benutzer für den Zugriff, aktivieren Sie den Stift daneben.
  9. Stellen Sie sicher, dass sowohl die Option „Zugang aus dem Internet erlaubt“ als auch die Option „VPN“ aktiviert sind.
  10. Die E-Mail-Adresse bleibt unverändert und klicken Sie auf „OK“.
  11. Die FRITZ!Box meldet sich nun automatisch bei MyFRITZ! an. Der Hinweis „Ihre FRITZBox ist bei MyFRITZ! angemeldet“, eventuell unter der Option Internet oder im MyFritz!-Konto.
  12. Notieren Sie sich die Zeichenfolge bei „(Ihrer) MyFRITZ!-Adresse“.
  13. Klicken Sie auf „Heimnetz“, „Netzwerk“, „Netzwerkeinstellungen“ und „IPv4-Adressen“.
  14. Stellen Sie sicher, dass bei der „IPv4-Adressen“ nicht die Standardadresse 192.168.178.0 steht, sondern tragen Sie stattdessen eine Alternative wie 192.168.178.1 ein und klicken anschließend auf OK.
  15. Warten Sie, bis sich der PC wieder mit der FritzBox verbunden hat.

Fernzugriff auf die eigene FritzBox

Die FritzBox von AVM bieten eine unvergleichliche Funktionsvielfalt und ermöglichen es zusätzlich, dass für einen sicheren Fernzugriff auf das Heimnetzwerk, beispielsweise, wenn ein Familienmitglied unterwegs und die Wahrscheinlichkeit eines Zugriffs über eine ungesicherte WLAN-Schnittstelle hoch ist. Neben den oben genannten Einstellungen am Router selbst müssen auch Änderungen an den digitalen Endgeräten vorgenommen werden, wobei die Art des Gerätes und die Software eine Rolle spielt.

Kategorien: Internet Tutorials