Kategorie: Internet

Fake-Bewertungen bei Amazon herausfiltern

Amazon Logo

Bei Amazon tauchen  immer häufiger bezahlte Rezensionen auf. Ende 2016 reagierte der Internetriese und sagte den gekauften Bewertungen den Kampf an. Zunächst hat Amazon die Richtlinien zur Erstellung von Kundenrezensionen angepasst und bezahlte Bewertungen verboten. Eine Woche später hat Amazon dann offensichtlich 500.000 Bewertungen von der Seite gelöscht.

Dennoch sind weiterhin sehr viele gekaufte Bewertungen vorhanden und es werden täglich mehr. Auffällig ist dies vor allem bei Elektronik- und No-Name-China-Produkten. Vielen Bewertungen sieht man es auf dem ersten Blick an, dass diese gekauft sind. Andere wiederrum sind schwerer oder gar nicht zu erkennen. Hier kommt ReviewMeta ins Spiel. Der Dienst nutzt zahlreiche Indikatoren und versucht bezahlte und unseriöse Bewertungen herauszufiltern.

Als Beispiel nutze ich einen Wireless-Kopfhörer von Dylan mit Noise-Cancelling-Feature. Das Produkt ist seit 8. November 2016 bei Amazon erhältlich und hat bereits 57 Bewertungen. Der Durchschnitt liegt bei sehr guten 4,6 Sternen. Schauen wir mal, was ReviewMeta daraus macht. Einfach den Amazon-Link eintragen und kurz warten.

ReviewMeta

Das bereinigte Ergebnis ist ernüchternd: Nur acht Bewertungen mit durchschnittlich 3,1 Sternen sind echt. Ein ziemlich krasser Unterschied. ReviewMeta berücksichtigt verschiedene Faktoren und untersucht beispielsweise die Länge der Bewertungen, ob der Nutzer viele ähnliche Bewertungen in kurzer Zeit erstellt hat, ob er das Produkt überhaupt erworben hat und ob bestimmte Wörter oder Phrasen häufig verwendet werden. Unter dem Ergebnis wird ausführlich dargestellt, wie ReviewMeta arbeitet und welche Bewertungen warum herausgefiltert wurden. Ebenso werden die vertrauenswürdigste und die unseriöseste Bewertung angezeigt.

Für Firefox und Google Chrome existieren sogar entsprechende Browsererweiterungen.

Wer öfter bei Amazon stöbert und seinen Kauf von den Rezensionen abhängig macht, sollte sich ReviewMeta auf jeden Fall genauer anschauen.

Kategorien: Internet

Zertifikate – Ein Überblick der verschiedenen Formate

Digitale Zertifikate sind in der elektronischen Kommunikation weit verbreitet. Sie werden bei den TLS-Versionen (Transport Layer Security, Vorgängerbezeichnung SSL (Secure Sockets Layer)) diverser Übertragungsprotokolle verwendet und gewährleisten damit eine sichere Datenübertragung im Internet. Beispielsweise kommen X.509-Zertifikate zum Signieren und bzw. oder zum Verschlüsseln von Dokumenten sowie E-Mails zum Einsatz und werden auch beim Aufruf von Webseiten mit dem HTTPS-Protokoll verwendet.

X.509 ist ein Standard der ITU-T für eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) zum Erstellen digitaler Zertifikate. X.509-Zertifikate werden umgangssprachlich häufig auch als SSL-Zertifikate bezeichnet. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die vielen unterschiedlichen Datei- bzw. Container-Formate für X.509-Zertifikate.

PEM

Das PEM-Format ist sehr beliebt und wird auch häufig von Zertifizierungsstellen verwendet. Der Name PEM (Privacy Enhanced Mail) stammt von einer gescheiterten Methode für sichere E-Mails, welche in den RFCs 1421 bis 1424 definiert ist. Das Container-Format hat jedoch überlebt und wir immer noch gerne verwendet. Es ist Base64 kodiert und kann neben dem reinen Zertifikat auch Intermediate-Zertifikate, Root-CAs und private Schlüssel beinhalten. Apache-Server (/etc/ssl/certs) und Open-Source-Software setzen oft auf das PEM-Format.

Die Dateierweiterung .pem kommt meist zum Einsatz, wenn sowohl Zertifikate und der Privatschlüssel in einer Datei gespeichert werden. Darüber hinaus hat das PEM-Format auch noch folgende Dateiendungen: .cert, .cer, .crt oder .key.

CERT, CER oder CRT

.cert, .cer und .crt sind Dateien im PEM-Format (oder selten im DER-Format), welche lediglich eine andere Dateiendung besitzen. Diese Endungen kommen oft zum Einsatz, wenn zur Installation einzelne Dateien für jedes Zertifikat verlangt werden.

KEY

Die .key-Datei liegt ebenfalls im PEM-Format vor und beinhaltet nur den privaten Schlüssel eines Zertifikats. Sie kann von Hand aus einer .pem-Datei erzeugt werden. Dieses Dateiformat wird häufig in Verbindung mit Apache verwendet, wobei es meist unter „/etc/ssl/private“ zu finden ist. Die richtigen Dateirechte spielen in diesen Fall eine wichtige Rolle, da die Datei ansonsten oft nicht richtig geladen werden kann.

DER

DER steht für Distinguished Encoding Rules. Bei einer .der-Datei handelt es sich um die binäre Form der Base64-kodierten .pem-Datei. Neben .der können entsprechende Zertifikate auch mit der Endung .cer existieren, vor allem unter Windows. Neben Windows kommen Zertifikate im DER-Format auch unter Java zum Einsatz. Dieses Format unterstützt die Speicherung eines einzelnen Zertifikats. Private Schlüssel oder der Zertifizierungspfad können mit diesem Format nicht gespeichert werden.

PFX oder P12

Der PKCS#12-Standard ist in RFC 7292 beschrieben. Das binäre Format kann neben dem Zertifikat auch alle Zertifikate des Zertifizierungspfads und zudem den privaten Schlüssel enthalten. Alles in einer Datei. Darüber hinaus ist es möglich die  Datei passwortgeschützt zu speichern. Als Dateiendungen kommen .pfx oder .p12 zum Einsatz. Dieses Format wird oft zum Import und Export von Zertifikaten und privaten Schlüsseln unter Windows verwendet.

P7B oder P7C

Beide Dateiformate sind Bestandteil des PKCS#7-Standards, welcher seinerseits die Basis für S/MIME bildet und in RFC 5652 definiert ist. P7B und P7C werden in der Regel mit Base64 kodiert und können neben einem Zertifikat auch alle Zertifikate des Zertifizierungspfads enthalten. Im Gegensatz zu PEM existiert eine Definition, wie die Zertifikate des Zertifizierungspfads eingebunden werden müssen. Private Schlüssel sind nicht möglich. .p7b- und .p7c-Dateien sind unter Windows und in Apache Tomcat üblich.

CSR

Ein Certificate Signing Request (CSR, deutsch Zertifikatsignierungsanforderung) ist ein standardisiertes Format (PKCS#10, definiert in RFC 2986) zum Anfordern eines digitalen Zertifikats. Der CSR enthält den öffentlichen Schlüssel und weiteren Angaben über den Antragsteller des Zertifikats. Die Zertifizierungsanfrage kann anschließend von einer Zertifizierungsstelle (CA) signiert werden und man erhält ein digitales Zertifikat zurück.

CRL

Mit Hilfe einer Certificate Revocation List (deutsch Zertifikatsperrliste) können Zertifikate vor dem Ende des eigentlichen Ablaufdatums gesperrt werden. In der Regel ist dies der Fall, wenn der private Schlüssel nicht mehr sicher oder der Zertifikatsinhalt falsch ist.

Formate konvertieren

Mit Hilfe von OpenSSL lassen sich viele Formate schnell und einfach in ein anderes Format konvertieren.

PEM zu DER
openssl x509 -outform der -in certificate.pem -out certificate.der

PEM zu P7B
openssl crl2pkcs7 -nocrl -certfile certificate.cer -out certificate.p7b -certfile CACert.cer

PEM zu PFX
openssl pkcs12 -export -in certificate.crt -inkey privateKey.key -out certificate.pfx -certfile CACert.crt

PFX zu PEM
openssl pkcs12 -in certificate.pfx -out certificate.pem -nodes

DER zu PEM
openssl x509 -inform der -in certificate.cer -out certificate.pem

P7B zu PEM
openssl pkcs7 -print_certs -in certificate.p7b -out certificate.pem

P7B zu PFX
openssl pkcs7 -print_certs -in certificate.p7b -out certificate.cer openssl pkcs12 -export -in certificate.cer -inkey privateKey.key -out certificate.pfx -certfile CACert.cer

CSR erstellen
openssl req -new -nodes -keyout host.domain.tld.key -out host.domain.tld.csr

Self-Signed
openssl req -x509 -days 1826 -new -nodes -keyout host.domain.tld.key -out host.domain.tld.crt -newkey rsa:4096 -sha256

Kategorien: Internet Windows

Amazon bringt neuen Fire TV Stick

Amazon Fire TV Stick

Amazon hat den Fire TV Stick der zweiten Generation im Oktober 2016 für die USA vorgestellt. Ab sofort ist der Stick auch in Deutschland zum Preis von 39,99 Euro vorbestellbar. Die Auslieferung soll ab dem 20. April erfolgen.

Im Vergleich zum Fire TV Stick der ersten Generation hat der Nachfolger einige Verbesserungen erfahren. Der neue MediaTek-Prozessor  soll durchschnittlich 30 Prozent schneller als die Dual-Core-CPU des Vorgängers agieren. Er verfügt über vier ARM Cortex-A7 Kerne die mit 1,3 GHz laufen. Unverändert geblieben sind der Arbeitsspeicher mit 1 GByte und der interne Flash-Speicher mit 8 GByte. Als weitere Neuerung ist das Dual-Band-WLAN zu nennen, welches im Vergleich zum Vorgänger 802.11ac unterstützt. Außerdem kommt jetzt statt Bluetooth 3.0 Version 4.1 zum Einsatz. Insgesamt fällt der Stick etwas größer und schwerer als die erste Generation aus. Die Abmessungen belaufen sich auf 85,9 x 30,0 x 12,6 mm und das Gewicht liegt bei 32 Gramm.

Neben der besseren Hardware kann sich der neue Fire TV Stick auch über neue Features freuen. Der stärkere Prozessor ermöglicht das Decodieren von H.265. Darüber hinaus werden deutlich mehr Audioformate unterstützt. Die maximale Auflösung bleibt aber leider bei 1080p, auf 4K-Unterstützung muss weiterhin verzichtet werden. Die bisher optional erhältliche Sprachfernbedienung für 24,99 Euro ist nun Teil des Lieferumfangs. Neben der normalen Sprachsuche wird auch Alexa unterstützt. Amazons digitaler Assistent war in Deutschland bisher nur auf dem Amazon Echo und Echo Dot verfügbar. Die Integration von Alexa soll eine deutlich bessere Bedienung per Sprache ermöglichen als bisher. Es werden alle Fähigkeiten der Echo-Lautsprecher geboten und darüber hinaus neue Befehle. Beispielsweise ist das Vor- und Zurückspulen oder das Suchen nach Filmen, Serien und Apps möglich.

Ebenfalls neu ist die überarbeitete Fire-TV-Oberfläche. Der Navigationsbereich wandert dabei vom linken Rand an die Oberseite. Die Inhalte sollen prominent darunter platziert sein. Fire TV Sticks der ersten Generation sollen in den kommenden Wochen ebenfalls in den Genuss der neuen Oberfläche gelangen. Ebenso soll Alexa dann auch auf älteren Sticks mit Sprachfernbedienung freigeschaltet werden.

Amazons neuer Fire TV Stick kann ab sofort für 39,99 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung soll dann ab dem 20. April 2017 beginnen. Dann soll der Stick auch bei Media Markt und Saturn erhältlich sein.

Amazon Fire TV Stick

Zweite Generation Erste Generation
SoC MediaTek MT8127D Broadcom Capri 28155
CPU 4 × ARM Cortex-A7 1,3 GHz 2 × ARM Cortex-A9
GPU ARM Mali-450 MP4 Broadcom VideoCore 4
RAM 1 GByte
Speicher 8 GByte
WLAN 802.11a/b/g/n/ac, 2 × 2 MIMO 802.11a/b/g/n, 2 × 2 MIMO
Bluetooth 4.1 3.0
Anschlüsse HDMI, Micro-USB (nur für Strom)
Formate Video H.265, H.264 H.264
Audio AAC-LC, HE-AACv1 (AAC+), HE-AACv2 (eAAC+), AC3 (Dolby Digital), eAC3 (Dolby Digital Plus), FLAC, MIDI, MP3, PCM/Wave, Vorbis, AMR-NB, AMR-WB AAC-LC, AC3, eAC3 (Dolby Digital Plus), FLAC, MP3, PCM/Wave, Vorbis
Foto JPEG, PNG, GIF, BMP
Ausgabe 720p und 1080p bis 60 FPS
Lieferumfang Fire TV Stick, Alexa Sprach-Fernbedienung, USB-Kabel und Netzteil, HDMI-Extender-Kabel, 2 × AAA-Batterien Fire TV Stick, Fire TV-Fernbedienung, USB-Kabel und Netzteil, HDMI-Extender-Kabel, 2 × AAA-Batterien
Größe 85,9 x 30,0 x 12,6 mm 84,9 x 25,0 x 11,5 mm
Gewicht 32,0 Gramm 25,1 Gramm
Preis 39,99 Euro

Kategorien: Hardware Internet TV

Palo Alto Networks stellt neue Firewalls vor

Palo Alto Networks Logo

Im Zuge der Veröffentlichung des neuen PAN-OS 8.0, hat die auf Netzwerksicherheit spezialisierte Firma Palo Alto Networks, neue Firewalls vorgestellt. Neben drei neuen  VM-Firewalls wurden auch sechs neue Hardware-Appliances präsentiert.

VM-Firewalls

Die neuen virtualisierten Firewalls runden das bestehende Angebot nach oben und unten hin ab. Dadurch sollen die stetig steigenden Traffic-Anforderungen abgedeckt werden. Die kleine VM-50 ist auf den Einsatz von minimalen Ressourcen getrimmt und erreicht einen App-ID-Durchsatz von 200 Mbit/s sowie 100 Mbit/s bei Threat prevention. Ein möglicher Einsatzort wäre z.B. kleinere Niederlassung mit einem Server, auf dem die Firewall dann zusätzlich betrieben werden könnte. Die größeren VM-500 und VM-700 kommen auf 8 Gbit/s App-ID und 4 Gbit/s Threat prevention bzw. auf 16 und 8 Gbit/s. Sie sind für den Einsatz zur Network functions virtualization (NFV) gedacht, was vor allem komplett virtualisierte Rechenzentren oder Provider-Umgebungen betrifft. Darüber hinaus wurden die Performance und der Datendurchsatz der bestehenden VM-100, VM-200, VM-300 und VM-1000-HV deutlich aufgebohrt.

Alle virtualisierten Firewalls können sowohl in der öffentlichen Cloud als auch On-Premise gehostet werden. Dazu werden zahlreiche Plattformen unterstützt:

  • Amazon Web Services (AWS)
  • Microsoft Azure
  • VMware vCloud Air
  • VMware ESXi
  • VMware NSX
  • Citrix NetScaler SDX
  • Microsoft Hyper-V
  • KVM/OpenStack
Performance VM-50 VM-100 VM-200 VM-300 VM-1000-HV VM-500 VM-700
App-ID firewall throughput 200 Mbit/s* 2 Gbit/s* 2 Gbit/s* 4 Gbit/s* 4 Gbit/s* 8 Gbit/s* 16 Gbit/s*
Threat prevention throughput 100 Mbit/s* 1 Gbit/s* 1 Gbit/s* 2 Gbit/s* 2 Gbit/s* 4 Gbit/s* 8 Gbit/s*
IPSec VPN throughput In progress In progress In progress In progress In progress In progress In progress
Connections per second 3.000* 15.000* 15.000* 30.000* 30.000* 60.000* 120.000*
Max sessions (IPv4 or IPv6) 64.000 250.000 250.000 819.200 819.200 2.000.000 10.000.000

*Performance varies across different hypervisors and cloud environments.

Hardware-Appliances

Bei den sechs neuen Hardware-Appliances handelt es sich um die PA-220, zwei neue Geräte der PA-800-Serie und drei Geräte der PA-5200-Serie. Alle neuen Geräte werden erst ab PAN-OS 8.0 unterstützt und bringen primär eine höhere Performance mit.

Palo Alto Networks PA-200

Palo Alto Networks PA-200 (Bild: Palo Alto Networks)

Die interessanteste Neuvorstellung dürfte die PA-220 sein. Sie ist für kleine Niederlassungen gedacht. Der Name lässt auf eine leicht verbesserte Variante zur PA-200 schließen, aber insgeheim schließt die PA-220 locker zur PA-500 auf. Im Gegensatz zur PA-200 bringt die PA-220 volle HA-Unterstützung (Active/Active, Active/Passive) inklusive Session-Synchronisierung mit. Außerdem bietet sie ein redundante Stromzufuhr und verzichtet auf einen aktiven Lüfter, was beides für eine höhere Zuverlässigkeit sorgen sollte. Des Weiteren kommt die PA-220 mit acht Ports daher und der Datendurchsatz wurde signifikant gesteigert. Alles in allem dürfte die PA-220 eine sehr interessante Alternative zur PA-500 sein, die höchstwahrscheinlich auch günstiger zu haben sein wird.

Performance PA-200 PA-220 PA-500
App-ID firewall throughput 100 Mbit/s 500 Mbit/s 250 Mbit/s
Threat prevention throughput 50 Mbit/s 150 Mbit/s 100 Mbit/s
IPSec VPN throughput 50 Mbit/s 100 Mbit/s 50 Mbit/s
Connections per second 1.000 4.200 7.500
Max sessions (IPv4 or IPv6) 64.000 64.000 64.000
Security rules 250 250 1.000
Max security zones 10 15 20
HA Active/Passive with no session synchronization Active/Active, Active/Passive
I/O Ports 4 8 8
Storage capacity 16 GByte SSD 32 GByte SSD 160 GByte HDD
Sonstiges kein Lüfter, redundante Stromversorgung, USB-Port, Micro-USB-Konsolenport Aggregate interfaces (802.3ad), LACP

Die neuen PA-820 und PA-850 sind für mittelgroße Niederlassungen konzipiert und schließen damit die große Lücke zwischen der PA-500 und der PA-3020. Die kleinere Variante kommt auf 940 Mbit/s App-ID und 610 Mbit/s Threat prevention. Die PA-850 erreicht hingegen 1,9 Gbit/s App-ID und 780 Mbit/s Threat prevention.

Die PA-5200-Serie positioniert sich zwischen der PA-5000-Serie und der modularen PA-7000-Serie und ist damit für den Einsatz in großen Rechenzentren. Wo die PA-5060 mit 20 Gbit/s App-ID und 10 Gbit/s Threat prevention aufhört, fängt die neue Serie erst an. Die PA-5220 liefert 18 bzw. 9 Gbit/s, die PA-5250 35 bzw. 20 Gbit/s und die PA-5260 erreicht 72 bzw. 30 Gbit/s. Passend zu diesem hohen Datendurchsatz bringt die Serie erstmals auch Unterstützung für 40 Gbit/s (QSFP+) und 100 Gbit/s (QSFP28).

Kategorien: Hardware Internet

Passwörter aus der FRITZ!Box auslesen reloaded

AVM FRITZ!Box 7490

Vor ca. zweieinhalb Jahren habe ich bereits in einem Artikel aufgezeigt, wie ihr alle Passwörter aus der FRITZ!Box auslesen könnt. Dieser Artikel ist allerdings in der Zwischenzeit veraltet und die darin erwähnte Methode meist nicht mehr anwendbar. Davon abgesehen war die Methode via „allcfgconv“ sowieso nicht ganz einwandfrei, weshalb ich das Thema nun erneut aufgreife.

Kurz nach meinem ersten Artikel machte eine weitere Methode die Runde. Das Shell-Skript „decode_passwords“ von PeterPawn bot eine relativ einfache Methode zum Auslesen von FRITZ!Box-Passwörtern. Es bedient sich einer älteren „webdavcfginfo“, detaillierte Informationen findet ihr in diesem Post im IPFF. Ohne Telnet- bzw. SSH-Zugang ist diese Variante allerdings nicht verwendbar. Hier müsste man den Umweg über Freetz oder modfs gehen, was aber nicht jedermanns Sache sein dürfte.

Zurück zum Thema. Eine weitere Möglichkeit an alle Passwörter zu kommen bieten die Fritz!Box Tools von Michael Engelke. Das Tolle daran ist, dass das Tool auch mit der aktuellen FRITZ!OS-Version 6.80 ohne weitere Modifikationen funktioniert. Telnet, SSH o. ä. werden nicht benötigt 🙂

Tutorial

  1. Zunächst müsst ihr die Fritz!Box Tools für Windows downloaden und in einen Ordner euer Wahl entpacken.
  2. Anschließend muss PHP heruntergeladen und installiert werden. Alternativ zur Installation bietet sich die portable Variante an, die auch ich verwende. Dabei ist es egal ob ihr PHP 5.6, PHP 7.0 oder bereits PHP 7.1 wählt. Wichtig ist nur, dass die jeweils passenden „Visual C++ Redistributable for Visual Studio“ benötigt werden. In meinem Beispiel wähle ich PHP 7.1.1 x64 in der Thread-Safe-Variante. Nach dem Download öffnet ihr die ZIP-Datei und kopiert die beiden Dateien „php.exe“ sowie „php7ts.dll“ in den vorher erstellten Ordner, wo auch die Fritz!Box Tools liegen.
  3. Jetzt eine Eingabeaufforderung öffnen und zum entsprechenden Ordner navigieren. Hier können die Fritz!Box Tools via „fb_tools.bat“ aufgerufen werden. Am besten testet ihr ob die Tools funktionieren. Mit dem Befehl „fb_tools -h“ sollten alle Funktonen des Tools angezeigt werden.
  4. Wenn das funktioniert seid ihr im Prinzip schon fertig und könnt nun mit folgendem Befehl alle gespeicherten Passwörter aus eurer FRITZ!Box auslesen. Das Passwort für die FRITZ!Box muss bekannt sein, sonst funktioniert das Ganze nicht.
    fb_tools PASSWORT@fritz.box konfig export-decrypt DATEINAME

    Alternativ dazu können auch Export-Dateien von anderen FRITZ!Boxen entschlüsselt und die Passwörter im Klartext angezeigt werden. Hierzu benötigt ihr allerdings das Passwort der Export-Datei. Der Einfachheit halber sollte die Export-Datei ebenfalls im gleichen Ordner wie die Fritz!Box Tools liegen.

    fb_tools PASSWORT@fritz.box konfig file-decrypt DATEINAME.export EXPORT-PASSWORT

Fritz!Box Tools

Damit lassen sich alle Passwörter aus der FRITZ!Box auslesen, unter anderem SIP-Daten, WLAN-Passwörter, Internet- oder MyFRITZ!-Zugangsdaten. Die meisten User möchten damit an vergessene DSL-Zugangsdaten kommen oder die VoIP-Daten des Providers erfahren. Nicht alle Provider geben diese Daten freiwillig heraus. Stattdessen werden sie oftmals automatisch per TR-069 in den Router eingetragen.

Casinospiele – Sicherheit und Fairness sind wichtig

Nachdem ich euch bereits die besten Casinospiele für Smartphones und interessante Poker-Apps für Android-Smartphones vorgestellt habe, folgt nur ein Artikel über die Sicherheit und Fairness von online Casinospielen. Immer mehr Leute nutzen das Internet für kurze Spiele zwischendurch, vor allem auf dem Smartphone. Die meisten machen sich keine Gedanken über Datenschutz, Sicherheit und Fairness, was aber ein großer Fehler ist. Es gibt einige schwarze Schafe im Internet, weshalb ich euch ein paar wichtige Punkte aufzeige, die ihr beachten solltet, damit das Spielen nicht zum Albtraum wird.

Sicherheit und Datenschutz

Eine hohe Sicherheit beim Onlinespiel ist eine Grundvoraussetzung, die jeder Anbieter erfüllen sollte. Die Anmeldung und der Download sollten über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung stattfinden. Außerdem sollte zur Anmeldung eine moderne 2-Faktor-Authentifizierung (doppelte Anmeldesicherheit) zum Einsatz kommen. Dabei wird neben dem Benutzernamen und Passwort auch noch ein Zahlencode benötigt. Der Code sollte dem Spieler über ein anderes Medium übermittelt werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. In der Praxis wird der Code oft per SMS auf das Smartphone gesendet. Auch Apps wie z.B. der Google Authenticator oder der Microsoft Authenticator erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Darüber hinaus ein wichtiges Thema ist der Datenschutz. Der Anbieter solle sich verpflichten, die Kundendaten, welche bei der Anmeldung übermittelt wurden, auf keinen Fall zu verkaufen oder anderweitig weiterzugeben. Beim Löschen des Benutzeraccounts sollten alle Daten automatisch beim Anbieter gelöscht werden.

Vertrauen

Ein weiterer Punkt ist das Vertrauen in den Anbieter. Dies fängt schon bei der Startseite an. Befinden sich dort viel Werbung und blinkende Flash-Animationen, wirkt das auf den ersten Blick nicht gerade seriös. Außerdem sollten Informationen über den Datenschutz und die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) einsehbar sein. Ebenso darf eine sogenannte FAQ (Frequently Asked Questions) mit Antworten zu häufig gestellten Fragen nicht fehlen. Sichere Zahlungsmethoden für die Ein- als auch die Auszahlung und eine gebührenfreie Hotline schaffen zudem weiteres Vertrauen. So steht z.B. dem Mobile Casino Spaß bei Euro Palace nichts im Wege.

Sehr wichtig ist auch der Sitz des Anbieters. Für viele Spieler ist ein Sitz in Deutschland automatisch vertrauenserweckender als im Ausland. Dennoch befinden sich fast alle Anbieter im Ausland, was meistens mit den dort erhältlichen Spiellizenzen begründet wird. Nichtsdestotrotz sollten sich die Anbieter zumindest innerhalb der EU befinden. Außerdem sollten bestimmte Informationen veröffentlicht werden. Unter anderem wichtig ist die Lizenznummern und von wem der Anbieter kontrolliert wird. Eine gute Transparenz bietet das Euro Palace casino online.

Faires Spiel

Für viele Personen sind Casinospiele mit Abzocke gleichzusetzen. Das muss aber nicht immer so sein. Ausgangspunkt für ein faires Spiel sind gute Zufallsgeneratoren. Der Anbieter erhält seinen Gewinn durch den sogenanten Bankvorteil, welcher sich aus den Spielregeln ergibt, nicht durch manipulierte Zufallsgeneratoren. Um dies sicherzustellen sollte das System des Anbieters von unabhängigen Prüfstellen zertifiziert werden worden sein. Ebenso hilft ein Blick auf die verwendete Software. Stammt diese von den großen Herstellern wie etwa Playtech, Microgaming, IGT, Dragonfish oder Net Entertainment, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer seriösen Webseite ausgegangen werden. Die Softwareanbieter arbeiten nur mit Onlinecasino-Betreibern zusammen, welche die strengen Vorschriften der Softwarehersteller einhalten.

Des Weiteren sollte der Anbieter eine aktuelle und transparente Liste aller Gewinner veröffentlichen. Hilfreich ist es zudem, wenn der Anbieter den Kunden die aktuelle Auszahlungsrate bzw. -quote mitteilt. So können sich die Spieler direkt mit den zu erwarteten Verlusten bzw. Gewinnen vertraut machen. Ein weiterer Aspekt für faires Spiel ist dem Spieler eine Übersicht aller Spiel- und Finanztransaktionen zu liefern.

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Top 7 Vorteile der Offshore-Finanzplätze in der Online-Glücksspielindustrie

Geld

Heutzutage bieten die Offshore-Finanzplätze den Unternehmern viele Möglichkeiten an. Dort kann man das Geschäft legal und problemlos führen. In der online Glücksspielindustrie sind solche Orte besonders populär und verbreitet.

Vielen Menschen sagt die Bedeutung des Begriffs „Offshore-Finanzplatz“ nichts, obwohl diese Erscheinung heutzutage sehr aktuell ist. Offshore-Finanzplätze sind Orte, an denen sich die Hauptbüros von vielen Gesellschaften befinden, denn sie bieten für Unternehmen oft niedrige Steuern und bequeme Vorgaben sowie Gesetzte. In der Regel befinden sich diese Orte auf Inseln. Besonders populär sind Offshore-Finanzplätze in der Online Glücksspielindustrie. Deswegen bieten solche Ländern, wie Malta, Gibraltar, Costa Rica und Curaçao viele Möglichkeiten für Entwicklung der Glücksspielindustrie an. In diesem Artikel möchte ich euch die Top 7 Vorteile der Offshore-Finanzplätze für die Online-Casinos, wo man zahlreiche Spielautomaten spielen kostenlos kann, vorstellen.

1. Die Abwesenheit von Steuern für den Casino-Besitzer

Niedrige Steuern oder sogar ihre Abwesenheit ist der wichtigste Vorteil der Offshore-Finanzplätze. Hohe Steuern in vielen Ländern verderben die Entwicklung der Glücksspielindustrie. Die Unternehmer können dort keinen großen Profit erreichen, während auf den Offshore-Finanzplätzen deutlich einfacher Gewinn erwirtschaftet werden kann.

2. Der Unternehmer kann sein Geschäft entfernt führen.

Es gibt keine Notwendigkeit für einen Unternehmer, immer im Ausland zu bleiben. Die Offshore-Finanzplätze bieten ihm die Möglichkeit an, sein Geschäft entfernt zu führen.

3. Die Eröffnung eines Bankkontos in vielen Ländern

Der Unternehmer, der in einem Offshore-Finanzplatz ein Geschäft besitzt, kann ein Bankkonto in einem beliebig entwickelten Land eröffnen. Man kann sogar ein Konto entfernt eröffnen, was sehr bequem für den Besitzer eines Online-Casinos ist. Über ein gutes online Spielcasino können Sie hier mehr erfahren.

4. Man braucht weniger Zeit

Um das Online-Casino auf einem Offshore-Finanzplatz zu eröffnen, braucht man weniger Zeit. Die Anzahl der benötigen Unterlagen ist niedriger als bei den Ländern auf dem Kontinent.

5. Die Informationen über den Besitzer eines Casinos ist geheim

Es ist sehr bequem für den Besitzer eines Online-Casinos, dass alle Informationen über ihn geheim sind. Den Zugang zu diesen Informationen kann man nur mit Hilfe eines Gerichtsverfahrens bekommen.

6. Die Legalität eines Online-Casinos

Das Casino, das auf dem Offshore-Finanzplatz eröffnet werden kann, ist legal. Aber zusätzlich wird man mehrere angenehme Möglichkeiten haben, die oben bereits erwähnt wurden.

7. Die Vorteilhaftigkeit der Erhaltung eines Casinos

Um das Online-Casino zu betreiben, braucht der Unternehmer weniger Kosten. In einigen Ländern ist es möglich, keine jährliche Überwachung zu vergehen. Das ist auch ein wesentlicher Vorteil des Offshore-Finanzplatzes.

Schließlich, bieten Offshore-Finanzplätze dem Unternehmer viele Vorteile. Deswegen bevorzugen zahlreiche Besitzer von Online-Casinos diese Orte, um dort ihr Geschäft zu eröffnen. Im Allgemeinen, sind die Geschäftsmöglichkeiten in diesen Orten viel angenehmer, als in den Ländern auf dem Kontinent.

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Gewinnspiele und Adventskalender 2016

Letzten Sonntag war bereits der erste Advent, also höchste Zeit um die besten Adventskalender und Gewinnspiele für Weihnachten 2016 vorzustellen.

Wie jedes Jahr führe ich nur bestimmte Aktionen auf, die meiner Meinung nach besonders lohnenswert sind. Weniger interessanten Aktionen werde ich nicht ergänzen, ihr dürft aber gerne in den Kommentaren auf weitere Aktionen hinweisen.

Angebote

Neben den reinen Gewinnspielen gibt es auch wieder einige Shops, die jeden Tag spezielle Produkte sehr preisgünstig anbieten.

Gewinnspiele

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Antary.de ab sofort mit HTTPS

Antary HTTPS

Vielleicht habt ihr es schon in eurer Adressleiste gesehen: Antary.de wird seit zwei Tagen via HTTPS ausgeliefert. Nachdem mein Hoster seit einigen Wochen Let’s Encrypt unterstützt, habe ich mir die letzten Tage ein wenig Zeit genommen und meinen Blog auf HTTPS umgestellt. Ganz so schnell wie anfangs erhofft ging die Aktion nicht, denn es gibt einige Dinge zu beachten. Aus diesem Grund habe ich auch ein Tutorial zur Umstellung angefertigt, vielleicht hilft es dem ein oder anderen: WordPress von HTTP auf HTTPS umstellen

Alles in allem lief die Umstellung aber recht problemlos. Obwohl ich meiner Meinung nach jeglichen Mixed Content beseitigt habe, kann es natürlich trotzdem noch vorkommen, dass sich nach wie vor Mixed Content auf einigen Unterseiten befindet. Solltet ihr einen finden, würde ich mich über eine kurze Info sehr freuen.

Habt ihr auch vor demnächst auf HTTPS umzustellen?

Kategorien: Antary Internet

20 Prozent Rabatt auf Amazon Warehouse Deals

Amazon Logo

Morgen (21. November) startet die Amazon Cyber Monday Woche 2016. Wie jedes Jahr findet bei Amazon in der Woche von Thanksgiving das größte Schnäppchenevent des Jahres statt. Vom 21. bis einschließlich 28. November 2016 gibt es zwischen 6:00 und 20:15 Uhr über 10.000 Blitzangebote im 5-Minuten-Takt. Die Höhepunkte dürften wohl der „schwarze Freitag“ am 25. November und der Cyber Monday am 28. November darstellen.

Darüber hinaus wird es die gesamte Woche 20% Rabatt auf alle Amazon Warehouse Deals geben. Für viele Schnäppchenjäger dürfte dies sogar das interessantere Angebot sein, denn selbst ohne den Extra-Rabatt bieten die Warehouse Deals teilweise sehr gute Schnäppchen. Der zusätzliche Rabatt von 20% macht die Angebote noch einmal deutlich interessanter. In der Vergangenheit habe ich schon einige Warehouse-Artikel erstanden, die sich quasi nicht von neuwertiger Ware unterschieden haben.

Zu den Amazon Warehouse Deals

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