Kategorie: Android

Xiaomi Redmi Note 4X – LineageOS installieren

Xiaomi Redmi Note 4X LineageOS

Da ich mit dem vorinstallierten MIUI-Betriebssystem auf meinem Xiaomi Redmi Note 4X nicht zufrieden war, habe ich kurzerhand LineageOS geflasht. Ich muss sagen, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Beide Android-Versionen laufen auf dem Redmi Note 4X sehr flott und ohne Ruckler. LineageOS ist aber deutlich besser zu bedienen, kompatibler, hübscher und eben ein reines Android.

Ich kann nur jedem, der ein Smartphone von Xiaomi besitzt, den Wechsel zu LineageOS empfehlen! Natürlich nur, sofern das jeweilige Smartphone unterstützt wird. Nachfolgend ein kurzer Überblick, wie ihr LineageOS auf das Redmi Note 4X bekommt (sollte auch für andere Geräte identisch sein).

Bootloader entsperren

Zunächst muss der Bootloader entsperrt werden. Der Vorgang ist relativ einfach und grundsätzlich nicht kompliziert. Im Internet existieren bereits eine Menge Anleitungen, wie ihr den Bootloader bei einem Xiaomi Smartphone entsperren könnt. Folgende Tutorials haben mir geholfen:

  • http://linuxwelt.blogspot.de/2016/04/bootloader-entsperren-xiaomi-miui.html
  • https://www.chinahandys.net/anleitung-unlock-xiaomi/
  • https://forum.xda-developers.com/redmi-note-4/how-to/bootloader-unlock-variants-to-read-t3565459

Während dem Entsperren stieß ich allerdings auf zwei Probleme, die ich aber mit der Hilfe von Google relativ flott beheben konnte. Generell solltet ihr bei Problemen im MIUI-Forum vorbeischauen. Dort gibt es eine Menge Threats, die ggf. auch euer Problem ansprechen. Hier zwei Links, die meine erwähnten Probleme betreffen:

  • http://en.miui.com/thread-570091-1-1.html
  • http://en.miui.com/thread-575977-1-1.html

Custom Recovery (TWRP) installieren

Sobald der Bootloader entsperrt ist, muss im zweiten Schritt das Custom Recovery TWRP (Team Win Recovery Project) installiert werden. Die Version für das Redmi Note 4(X) findet ihr hier. Auch hier verweise ich wieder auf entsprechende Anleitungen:

  • http://linuxwelt.blogspot.de/2016/04/twrp-recovery-flashen-xiaomi-anleitung.html
  • https://www.chinahandys.net/anleitung-twrp-xiaomi/
  • https://xiaomi.eu/community/threads/how-to-easily-install-twrp-recovery.30484/
  • https://forum.xda-developers.com/redmi-note-4/xiaomi-redmi-note-4-snapdragon-roms-kernels-recoveries–other-development/recovery-twrp-3-0-2-0-t3550061
  • https://xiaomifirmware.com/downloads/download-twrp-3-0-2-0-redmi-note-4x/

Wenn ihr eine Custom ROM nutzen wollt, seid ihr soweit fertig. Wenn ihr allerdings weiterhin bzw. zukünftig wieder die MIUI Global ROM nutzen wollt, müsst ihr entweder zusätzlich den „Lazy Flasher“ installieren oder eine modifizierte Variante von TWRP einsetzen. Folgende Links liefern weitere Infos:

  • https://mi-forum.net/viewtopic.php?f=120&t=3064
  • https://forum.xda-developers.com/redmi-note-3/how-to/guide-redmi-note-3-available-twrps-t3406708

Custom ROM installieren

Die aktuelle LineageOS-Version für das Redmi Note 4(X) findet ihr natürlich bei xda-developers 🙂 Dort gibts auch einen Link zur neuen Firmware, die ihr auf jeden Fall benötigt. Wer die Apps von Google nutzt sollte diese auch direkt mitinstallieren. Den Download findet ihr beim Open GApps Project. Alle drei ZIP-Dateien solltet ihr herunterladen und entweder auf den internen Speicher oder auf die SD-Karte speichern.

Anschließend gehts los. Zuest müsst ihr den Dalvik Cache, System, Data und Cache löschen. Anschließend die Firmware, LineageOS und zum Schluss die Google Apps flashen. Dieses Video zeigt alle Schritte:

Xiaomi Redmi Note 4X – das beste Smartphone unter 200 Euro

Xiaomi Redmi Note 4X LineageOS

Xiaomi dürfte hierzulande mittlerweile auch schon dem einen oder anderen bekannt sein. Der chinesische Elektronik-Hersteller ist vor allem durch das Mi Band (Fitness Tracker) und seine Smartphones bekannt, auch wenn diese es bisher nicht offiziell nach Europa geschafft haben. Mit Hilfe von GearBest, Banggood, Efox oder TradingShenzen ist das aber kein Problem. Trotz des Einfuhrproblems mit dem Zoll sind die Smartphones durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis auch in Deutschland sehr beliebt.

Da ich mit meinem LG G3 nicht mehr wirklich zufrieden war, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Smartphone gemacht und bin beim Xiaomi Redmi Note 4X gelandet. Natürlich in der Global-Edition, damit LTE Band 20 mit an Bord ist. Das 5,5 Zoll große Smartphone löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und ist mit einem Snapdragon 625 ausgestattet. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß und der interne Speicher beträgt 32 GByte. Besonders angetan hat es mir aber der 4.100 mAh große Akku und die gute Verarbeitung. Kein Vergleich zur Plastik-Haptik des LG G3.

Das Mittelklasse-Gerät kann natürlich nicht mit einem Samsung Galaxy S8 oder Google Pixel mithalten, das muss es aber auch gar nicht. Die gebotene Hardware ist für mich völlig ausreichend und die Kaufentscheidung habe ich letztendlich über den sehr guten Preis getroffen. Über diverse China-Shops ist das Smartphone für 160-180 Euro erhältlich. Wer einen Versand aus Europa bevorzugt, muss ca. 200 Euro auf den Tisch legen.

Das Gerät selber hat mich überzeugt, was ich vom MIUI-Betriebssystem (stark angepasstes Android) allerdings nicht behaupten kann. Mir gefällt es zwar besser wie EMUI von Honor bzw. Huawei, aber dennoch wurde ich nach einigen Tagen nicht wirklich warm damit. Glücklicherweise läuft LineageOS auf dem Xiaomi Redmi Note 4X. Damit bin ich mehr als happy 🙂

Xiaomi Redmi Note 4X LineageOS

Wenn ihr wissen wollt, wie ihr LineageOS auf euer Xiaomi-Gerät bekommt, lest meinen Artikel „Xiaomi Redmi Note 4X – LineageOS installieren„.

Entertainment-Apps im Kurztest

Google Play and Apple App Store

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und am liebsten liege ich auf der Couch, eingewickelt in einer warmen Decke und schaue das Fernsehprogramm rauf und runter. Mittlerweile jedoch, kenne ich die Sendungen schon auswendig und es herrscht gähnende Langeweile, es muss also eine Alternative her. So bin ich neuerdings an meinem Smartphone hängen geblieben und habe mich durch eine ganze Reihe an Apps gespielt. Nach einigen Testrunden, möchte ich euch nun an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Fruit Ninja – Das fruchtige Gemetzel

Schnelle Reaktionen sind hier gefragt! Mein Finger dient als ein Ersatz für ein Katar-Messer, Früchte fliegen durch den Raum und zack: Ich zerschneide einen Pfirsich, zwei Melonen und eine Pflaume mit einem leichten Fingerwisch. Das gibt ordentlich Punkte in der Kombination. Aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen.

Beim Öffnen der kostenlosen App kann ich zwischen drei verschiedenen Modi wählen: Im Klassik Modus muss ich so lange Früchte zerschneiden, wie es geht. Erst fliegen nur ein paar wenige Früchte, doch dann werden es immer mehr. Wichtig ist hier: Ich muss wirklich so viele Früchte, wie es geht, zerteilen, denn ab einer gewissen Anzahl unzerschnittener Früchte bedeutet es meinen Spieletod. Eine weitere Schwierigkeitsstufe sind Bomben, die lustig zwischen dem Obst hin und her schwirren; das Zerschneiden der Bomben bedeutet ebenfalls den Tod. Der zweite Modus ist der Arcade Modus und hier gilt es, so viele Punkte wie möglich in einer vorgegebenen Zeit zu erlangen. Aber Vorsicht: auch hier lauern Bomben. Zum Einstieg, zum Relaxen oder auch zum Erlernen einiger Tricks eignet sich der Zen-Modus, denn hier passiert nichts. Keine Bomben, keine Booster, einfach lockeres Früchte metzeln. Ein Spaß, der nicht nur in der kalten Jahreszeit für Entertainment pur sorgt!

Fruit Ninja Screenshot

PokerStars Casino – Purer Nervenkitzel auf dem Smartphone

Die e-Gaming App von PokerStars bannt echtes Casino-Feeling auf das Smartphone. Hier wird allerlei geboten: Klassiker wie Roulette, Blackjack oder Slots gehören ebenso zum Repertoire wie auch das Pokerspiel in allen Facetten. Statistisch gesehen startet jede Sekunde ein neues Spiel. Hier kann ich mich in spannende Glücksspiele wie Roulette stürzen oder mein Bestes beim Pokern geben – und das immer mit echten Gegenspielern. Diese Gegner sind mal von aggressiver Natur, die es quasi als ihre Lebensaufgabe ansehen hier zu gewinnen, aber es gibt auch viele relaxte Spieler, die nur zum Spaß dort sind. Das Schöne an der App ist: Ich muss hier nicht um echtes Geld spielen, sondern kann auch ganz entspannt mit den Spielgeld-Modi die einzelnen Games ausprobieren. Der Download der e-Gaming App ist kostenlos.

Candy Crush – Lässiges Zocken zwischendurch

Mit Mister Toffee und Tochter Tiffi Toffee auf Abenteuer durch die Candy Crush Saga. So verrückt wie die Namen der beiden Helden, ist dann auch das populäre Spiel. Hier soll ich farbige Bonbons miteinander kombinieren und sie somit zum Platzen bringen. Zusätzlich gibt verschiedene Aufgaben, die sich von Level zu Level verändern, wie beispielsweise: „Bringe alle Früchte zum Boden“ oder „Entferne alle Gelees.“

Wie die meisten Spiele, beginnt auch Candy Crush recht einfach, bevor sich die Schwierigkeitsanforderung dann allmählich steigern. Drei Bonbons der gleichen Farbe zerplatzen einfach nur, vier Bonbons der gleichen Farbe erstellen aber bereits ein gestreiftes Bonbon, dass eine ganze Reihe von Süßigkeiten explodieren lässt. Generell kann ich sagen: Je größer die Farbreihe ist, die ihr kombiniert, desto höher sind die Punkte, die ihr bekommt. Aber das soll nur der Anfang sein, denn es gibt noch zahlreiche Tricks, die es zu erkunden gilt. Insgesamt stehen fünf Leben zur Verfügung, die ich verballern kann; danach bedarf es einer kurzen Ruhepause, um das Spiel fortsetzen zu können.

Candy Crush Screenshot

Clash of Clans – Ein Spiel für Strategen

Ich wollte schon immer Herrscher über mein eigenes Dorf sein, dank Clash of Clans kann ich das jetzt auf meiner To-Do-Liste abhaken. Ich öffne die App und beginne direkt mit dem Spielspaß. Zum Start werden Sägewerke, Bauernhöfe, Unterkünfte und so weiter errichtet, damit das Stück Erde, das ich habe, zu einem richtigen Dorf wächst. Wie es sich für einen richtigen Machthaber gehört, muss ich mein Dorf dann aber natürlich auch beschützen, denn es lauern eine Menge Gefahren in der Clash of Clans Welt: böse Kobolde und andere Dörfer sind hier meine Feinde. Das Besondere an dieser App ist, dass es hier verschieden Gegner gibt: Ich kann mich entscheiden, ob ich als Einzelkämpfer gegen den Computer spiele oder ob ich im Mehrspieler-Modus gegen viele anderen realen Spieler daddel.

Clash of Clans Screenshot

Fazit

Alles in allem lässt sich die schnöde Langweile im Winter hervorragend mit einem Spielchen auf dem Smartphone überbrücken. Ich bin jedenfalls mit den Apps zufrieden und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß beim Zocken haben werdet wie ich.

Kategorien: Android Apple Sonstiges

Poke Radar – So findet ihr die besten Pokémon

Pokémon GO

Ich selbst spiele kein Pokémon GO und habe von diesem Trend in der realen Welt auch noch nicht so viel gesehen. Naja ist auch eher schwieriger auf dem Land 😉 Nachdem gestern Abend der Central Park in New York durch eine Sichtung eines seltenen Pokémon regelrecht lahmgelegt wurde, muss ich gestehen, „the hype is real“.

Wer keine Lust hat die Pokémon zu suchen, kann ab sofort auf die neue App Poke Radar zurückgreifen. Die App ist für iOS und Android verfügbar und zeigt auf einer Karte an, wo bestimmte Pokémon gesichtet wurden. Gleichzeitig können Nutzer auch selber Sichtungen melden. Ein Bewertungssystem soll falsche Meldungen vorbeugen. Immerhin wäre es schließlich möglich, dass falsche Sichtungen eingetragen werden, um andere Spieler von den guten Sammelplätzen fern zu halten.

Die Android-App musste aufgrund eines Fehler zurückgezogen werden und ist aktuell nicht erhältlich. Dies sollte sich aber demnächst wieder ändern, die App dürfte dann unter diesem Link erhältlich sein. Alternativ kann die Karte auch im Browser betrachtet werden.

Zum Poke Radar (Web-Version)

WhatsApp wird kostenlos

WhatsApp Logo

WhatsApp-Gründer Jan Koum hat gestern verlauten lassen, dass der beliebte Messenger demnächst komplett kostenlos nutzbar sein wird. Die jährlichen Abogebühren werden abgeschafft und auch die App an sich soll weiterhin völlig kostenlos erhältlich sein. Auf Werbung möchte man aber auch in Zukunft verzichten. Stattdessen möchte WhatsApp auf Unternehmen setzen, welche die Plattform zur Kommunikation mit Kunden nutzen können. Genauere Informationen sind noch nicht bekannt. Mögliche Szenarien wären beispielsweise Kundenanfragen zu beantworten oder Nutzer über den aktuellen Bearbeitungsstatus zu informieren. Ähnliche Ziele verfolgte die Mutterfirma zuletzt auch mit dem Facebook Messenger.

Als Grund für die Änderung gab das Unternehmen an, dass sich das aktuelle System mit den Abogebühren nicht bewährt habe. Diese Methode ist für viele Anwender mit Sorgen verbunden, dass sie nach Ablauf des kostenlosen ersten Jahres den Kontakt zu Freunden und Familien verlieren. Außerdem ist die Verlängerung des Abos via Kreditkarte oder PayPal für viele User eine zu große Hürde.

Bestehende Abonnements sollen in den nächsten Wochen in kostenlose Accounts umgewandelt werden. Eine Erstattung bereits gezahlter Gebühren wird es aber nicht geben.

Während die Abschaffung der Abogebühren bereits mit der nächsten App-Aktualisierung stattfinden soll, lässt sich das Unternehmen mit der neuen Kommunikations-Plattform noch etwas Zeit. Offensichtlich steht WhatsApp nicht unter Zeitdruck, denn durch die Übernahme von Facebook dürften genügend liquide Mittel vorhanden sein. Ein weiterer positiver Aspekt: Durch die zukünftig völlig kostenlose Nutzung dürften die Nutzerzahlen von WhatsApp weiterhin stark steigen.

Sicherheitslücken 2015: iOS und OS X mit jeweils mehr Lücken als Windows und Android zusammen

Die Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) Datenbank sammelt Informationen zu allgemein bekannten Schwachstellen und Sicherheitslücken in Software. Eine Übersicht für das Jahr 2015 zeigt auf, welche Software letztes Jahr die meisten Sicherheitslücken aufgewiesen hat.

Bei der Frage nach dem Produkt mit den meisten Sicherheitslücken würden jetzt sicherlich viele Menschen auf ein Microsoft-Produkt wie Windows oder den Internet Explorer tippen. Weit gefehlt! Der klägliche Sieger ist Apple mit Mac OS X (384 Sicherheitslücken), dicht gefolgt vom mobilen Betriebssystem iOS, welches letztes Jahr 375 Sicherheitslücken aufgewiesen hatte. Damit wiesen beide Betriebssysteme alleine mehr Sicherheitslücken auf, als eine beliebige Windows-Version und Android zusammen. Spätestens damit sollte jedem klar sein, dass die Mär vom sicheren Apple-Betriebssystem schon lange vorbei ist.

Ebenfalls sehr viele Sicherheitslücken wiesen diverse Produkte von Adobe auf, die unter anderem Platz drei bis sechs einnehmen. Anschließend folgen die Browser Internet Explorer, Chrome und Firefox, während das erste Betriebssystem von Microsoft erst auf Platz zehn erscheint. Nachfolgend eine Liste mit den Top 25:

Top 25 Sicherheitslücken 2015

Top 25 Sicherheitslücken 2015 (Quelle: CVE Details)

AIMP 4.00 mit vielen Neuerungen veröffentlicht

Vor wenigen Tagen wurde der beliebte Audioplayer AIMP in Version 4.00 veröffentlicht. In die neue Version haben die russischen Entwickler eine Menge neuer Features und Verbesserungen eingebaut. Am auffälligsten ist aber sicherlich die neue Benutzeroberfläche, die im Flat-Design gestaltet ist und daher besser zu Windows 8.1 bzw. Windows 10 passt. Außerdem wurde die Musikbibliothek in das Hauptprogramm integriert und steht damit nicht mehr länger als extra Fenster zur Verfügung. Insgesamt ist das neue Interface aufgeräumter und übersichtlicher, was vor allem Einsteigern zugutekommen sollte. Eine Übersicht aller Neuerungen und Änderungen im Vergleich zu AIMP 3.60 findet ihr hier.

Ich nutze AIMP bereits seit sechs Jahren und bin nach wie vor hochzufrieden. Vor allem kommt mir AIMP in Version 4.00 nochmal ein Stück flotter vor. Wer AIMP bereits in den 3.x Versionen genutzt hat muss sich erst einmal an das neue Design gewöhnen. Auch ich habe einige Tage dafür benötigt, bin mit dem neuen Design mittlerweile aber warm geworden. Außerdem kommt AIMP damit nicht mehr als Winamp-Clon rüber, was er meiner Meinung spätestens ab Version 3.00 aber sowieso nicht mehr war.

Wer AIMP noch nicht kennt sollte sich die neue Version auf jeden Fall anschauen. Darüber hinaus wurde zeitgleich auch AIMP für Android in einer neuen Version veröffentlicht.

Download AIMP 4.00 build 1678

AIMP 4.00

Diese Smartphones bekommen ein Update auf Android 6.0 Marshmallow

Android Logo

Letzte Woche hat Google Android 6.0 Marshmallow offiziell vorgestellt. Ebenso die zwei neuen Smartphones Nexus 5X und Nexus 6P, die beide mit dem neuen Betriebssystem erscheinen werden. Aber auch ältere Nexus-Geräte werden das Update auf Android 6.0 erhalten. Der Rollout seitens Google hat offiziell gestern begonnen.

Doch wie sieht es bei den anderen großen Herstellern wie HTC, Samsung, Sony, LG oder Motorola aus? Einige Hersteller haben schon Updates für ihre Flaggschiffe angekündigt. Ob diese eingehalten werden, wann genau die versprochenen Updates erscheinen sollen, ist allerdings eine andere Frage. Nachfolgend gebe ich euch einen kurzen Überblick.

Google

  • Nexus 5 (ab jetzt)
  • Nexus 6 (ab jetzt)
  • Android One-Modelle (ab jetzt)

HTC

Direkt nach dem Google-Event hat HTC ein Update der beiden letzten Flaggschiffe M8 und M9 noch für dieses Jahr versprochen. Auch einige weitere Modelle dürfen sich auf Marshmallow freuen.

  • One M9 (Ende 2015)
  • One M9+ (Termin unbekannt)
  • One M8 (Ende 2015)
  • One M8 Eye (Termin unbekannt)
  • One E9 (Termin unbekannt)
  • One E9+ (Termin unbekannt)
  • One ME (Termin unbekannt)
  • One E8 (Termin unbekannt)
  • One Butterfly 3 (Termin unbekannt)
  • Desire 826 (Termin unbekannt)
  • One 820 (Termin unbekannt)
  • Desire 816 (Termin unbekannt)

Huawei / Honor

Huawei bzw. die Tochterfirma Honor gelten in Deutschland eher als kundenunfreundlich, was Updates betrifft. Kein Wunder, denn aktuell hat bei einigen Geräten erst der Rollout auf Lollipop begonnen. Androidpit will aber erfahren haben, dass die neuesten Smartphones alle ein Update auf Android 6.0 bekommen sollen.

  • Huawei Mate S (Termin unbekannt)
  • Huawei P8 (Termin unbekannt)
  • Honor 7 (Termin unbekannt)

LG

Von LG existiert bisher noch keine offizielle Aussage zum Update auf Android 6.0. Einige Hinweise deuten allerdings darauf hin, dass die beiden Smartphones LG G3 und G4 schon sehr bald ein Update erhalten dürften.

  • LG G4 (Termin unbekannt)
  • LG G3 (Termin unbekannt)

Motorola

Motorola hat eine ausführliche Liste im eigenen Blog veröffentlicht, die aufzeigt, welche Smartphones Android 6.0 erhalten werden. Das erste Moto X, das erste Moto G und das Moto E gehen demnach leer aus.

  • Moto X 2015 Pure Edition (Termin unbekannt)
  • Moto X Style (Termin unbekannt)
  • Moto X Play (Termin unbekannt)
  • Moto G 2015 (Termin unbekannt)
  • Moto X 2014 (Termin unbekannt)
  • Moto G 2014 LTE (Termin unbekannt)
  • Moto G 2014 (Termin unbekannt)
  • Droid Turbo (Termin unbekannt)
  • Moto Maxx 2014 (Termin unbekannt)
  • Moto Turbo 2014 (Termin unbekannt)

Samsung

Samsung hat sich noch nicht offiziell zu den Update-Plänen geäußert. Allerdings gilt es als sehr wahrscheinlich, dass alle aktuellen Premium-Geräte mit Android 6.0 ausgestattet werden. Im Internet ist eine inoffizielle Liste erschienen, die angeblich von einem Samsung-Mitarbeiter verifiziert wurde. Das Galaxy S5 taucht nicht auf dieser Liste auf, dürfte aber dennoch in den Genuss eines Updates kommen.

  • Galaxy S6 Edge+ (Termin unbekannt)
  • Galaxy S6 Edge (Termin unbekannt)
  • Galaxy S6 Edge Duos (Termin unbekannt)
  • Galaxy S6 (Termin unbekannt)
  • Galaxy Note 5 (Termin unbekannt)
  • Galaxy Note 4 (Termin unbekannt)
  • Galaxy Note 4 Duos (Termin unbekannt)
  • Galaxy Note Edge (Termin unbekannt)

Sony

Gemäß Sony sollen alle Smartphones der neuen Z5-Reihe ein Update auf Android 6.0 erhalten. Zu den restlichen Modellen hat sich der Hersteller noch nicht geäußert. Allerdings existieren schon für viele Smartphones Preview-Versionen von Android 6.0, weshalb diese höchstwahrscheinlich auch die finale Version erhalten werden.

  • Xperia Z5 (Termin unbekannt)
  • Xperia Z5 Compact (Termin unbekannt)
  • Xperia Z5 Premium (Termin unbekannt)
  • Xperia Z3+ (Termin unbekannt)
  • Xperia Z3 (Termin unbekannt)
  • Xperia Z3 Compact (Termin unbekannt)
  • Xperia Z2 (Termin unbekannt)
  • Xperia Z1 (Termin unbekannt)
  • Xperia Z1 Compact (Termin unbekannt)
  • Xperia Z Ultra (Termin unbekannt)
  • Xperia Z (Termin unbekannt)
  • Xperia M4 Aqua (Termin unbekannt)
  • Xperia E4 (Termin unbekannt)
  • Xperia E3 (Termin unbekannt)
  • Xperia M2 (Termin unbekannt)
  • Xperia T2 Ultra (Termin unbekannt)
  • Xperia T3 (Termin unbekannt)
  • Xperia C5 Ultra (Termin unbekannt)
  • Xperia C4 (Termin unbekannt)

Kategorien: Android Smartphones

Google stellt Nexus 5X (ab 479 Euro) und Nexus 6P (ab 649 Euro) vor

Google Logo 2015

Wie erwartet hat Google am Abend zwei neue Smartphones vorgestellt. Durch diverse Leaks im Vorfeld waren bereits das Design und so gut wie alle Spezifikationen bekannt. Beide Geräte werden standardmäßig mit Android 6.0 Marshmallow ausgeliefert, sind jedoch vorerst nicht in Deutschland erhältlich. Dies dürfte sich erst in den kommenden Wochen ändern. Das Nexus 5X wird von LG hergestellt und wird bei uns 479 Euro kosten. Das Nexus 6P stammt von Huawei und wird hierzulande ab 649 Euro verfügbar sein.

Wie viele andere User habe ich bis zuletzt auf günstigere Nexus-Smartphones gehofft. Dies hat sich zumindest in Deutschland nicht bewahrheitet. In den USA beginnt das Nexus 5X bei 379 US-Dollar, was noch halbwegs fair ist. Die hierzulande veranschlagten 479 Euro sind jedoch deutlich zu hoch. Ähnlich sieht es beim Nexus 6P aus. In den USA startet die kleinste Variante bei 499 US-Dollar und in Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 649 Euro.

Nexus 5X

Der Nachfolger des originalen Nexus 5 aus dem Jahr 2013 wird abermals von LG hergestellt. Das 5,2 Zoll große Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixel auf und wird durch Gorilla Glass 3 geschützt. Als CPU kommt der Qualcomm Snapdragon 808 mit sechs Kernen zum Einsatz. Leider stehen ihm nur 2 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Auch der Akku fällt mit 2.700 mAh eher enttäuschend aus. Die Highlights belaufen sich auf die besonders lichtstarke 12,3-Megapixel-Kamera mit Laser-Autofokus, Fingerprintsensor und USB-Typ-C-Anschluss.

Nexus 6P

Das Nexus 6P wird von Huawei produziert und kommt in einem Aluminium-Unibody daher. Wie der Vorgänger (Nexus 6) aus dem Jahr 2014 besitzt das Display eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, allerdings bei einer leicht geschrumpften Größe von 5,7 Zoll. Geschützt wird der Bildschirm durch das brandneue Gorilla Glass 4. Angetrieben wird das Nexus 6P von einem Qualcomm Snapdragon 810 mit acht Kernen und 3 GByte Arbeitsspeicher. Das Smartphone ist in drei Varianten mit 32, 64 und 128 GByte internem Speicher verfügbar. Wie das Nexus 5X besitzt auch der größere Bruder einen Fingerabdrucksensor und die lichtstarke Kamera mit 12,3 Megapixeln.

Technische Daten

Produkt Nexus 5X (LG) Nexus 6P (Huawei)
Display 5,2 Zoll, Gorilla Glass 3 5,7 Zoll, Gorilla Glass 4
Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel, 423 ppi 2.560 x 1.440 Pixel, 518 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 808, 6 x 1,80 GHz, 20 nm Qualcomm Snapdragon 810, 8 x 2,0 GHz, 20 nm
GPU Adreno 418 Adreno 430
Arbeitsspeicher 2 GByte LPDDR3 3 GByte LPDDR4
Speicher 16 / 32 GByte, nicht erweiterbar 32 / 64 / 128 GByte, nicht erweiterbar
Kamera 12,3 Megapixel, 2.160p Video, Autofokus mit IR-Laser-Unterstützung, doppelter LED-Blitz, Blende: f/2.0
5,0 Megapixel Frontkamera, Blende: f/2.0
12,3 Megapixel, 2.160p Video, Autofokus mit IR-Laser-Unterstützung, doppelter LED-Blitz, Blende: f/2.0
8,0 Megapixel Frontkamera, Blende: f/2.4
Abmessungen 147,5 x 72,6 x 7,9 mm 159,3 x 77,8 x 7,3 mm
Gewicht 136 g 178 Gramm
Akku 2.700 mAh, fest verbaut 3.450 mAh, fest verbaut
Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow (bei Erscheinen)
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (B1/2/4/5/6/8/9/19), LTE (B1/2/3/4/5/7/8/9/17/18/19/20/26/28) GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (B1/2/4/5/6/8/9/19), LTE (B1/2/3/4/5/7/8/9/17/19/20/28)
Anschlüsse USB-Typ-C-Anschluss, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, Nano-SIM
Sonstiges GPS, GLONASS, Bluetooth 4.2, Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, 2 x 2 MIMO, NFC, Fingerabdrucksensor, Kompass, ein Frontlautsprecher, 3 Mikrofone (1 vorne, 1 oben, 1 unten) GPS, GLONASS, Bluetooth 4.2, Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, 2 x 2 MIMO, NFC, Fingerabdrucksensor, Kompass, zwei Stereo-Frontlautsprecher, 3 Mikrofone (2 vorne, 1 hinten)
Preis 479 Euro / 529 Euro 649 Euro / 699 Euro / 799 Euro

Kategorien: Android Smartphones

ZTE Blade V6: schlankes Mittelklasse-Smartphone mit Aluminium-Gehäuse und Dual-SIM

ZTE Blade V6

Der chinesische Smartphone-Hersteller ZTE hat ein neues Mittelklasse-Smartphone für den deutschen Markt vorgestellt. Das ZTE Blade V6 besitzt einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Die Pixeldichte beträgt 293 ppi. Als Prozessor kommt der MediaTek MT6735 mit vier Kernen und 64-Bit-Unterstützung zum Einsatz. Die Taktrate beträgt 1,3 GHz. Unterstützt wird die CPU durch 2 GByte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher liegt bei 16 GByte und lässt sich per MicroSD um bis zu 128 GByte erweitern.

Besonders punkten soll das ZTE Blade V6 durch sein flaches und komplett aus Aluminium gefertigtes Gehäuse. Laut Hersteller soll das Smartphone dank abgerundeter Ecken und seinen Abmessungen von 142 x 69,5 x 6,8 mm sehr gut in der Hand liegen. Das Gewicht beträgt lediglich 122 Gramm. Auf der Rückseite befindet sich eine in das Gehäuse integrierte 13 Megapixel Kamera mit LED-Blitz. Selfies können mit der 5-Megapixel-Kamera auf der Front geschossen werden. Die restliche Ausstattung besteht aus GPS, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 b/g/n, LTE in allen deutschen Netzen und Dual-SIM. Der Akku bietet eine Kapazität von 2.200 mAh. Beim Betriebssystem setzt ZTE auf Android 5.0 Lollipop mit der eigenen Benutzeroberfläche MiFavor 3.0.

Das ZTE Blade V6 soll am 1. September 2015 in den Handel kommen und dann unter anderem bei Media Markt erhältlich sein. Vorbestellen lässt es sich jedoch bereits ab Mitte August auf der Homepage von ZTE. Die unverbindliche Preisempfehlung  beträgt 249 Euro.

Technische Daten

Produkt ZTE Blade V6
Display 5,0 Zoll IPS
Auflösung 1.280 x 720 Pixel, 293 ppi
CPU MTK 6735 Quad Core (1,3 GHz)
GPU ARM Mali-T720
Arbeitsspeicher 2 GByte
Speicher 16 GByte + MicroSD (maximal 128 GByte)
Kamera 13 Megapixel, Autofokus, True Tone LED Flash
5 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 142 x 69,5 x 6,8 mm
Gewicht 122 g
Akku 2.200 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS (900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (900, 2100), LTE (800, 900, 1800, 2600)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges GPS, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 b/g/n
Preis 249 Euro