Kategorie: Sonstiges

5 seltsame und verrückte Fakten über das Glücksspiel

Geld

Glücksspiel gibt es bereits seit Jahrtausenden und es übt auf die Menschen offenbar eine dauerhafte Faszination aus. Ob es das Würfelspiel im alten Rom oder das Kartenspiel zur Zeit Ludwig des XIV. war, die Spieler begeisterten sich für die Möglichkeiten, die das Glücksspiel ihnen präsentierte.

Geldgewinne oder andere Annehmlichkeiten konnten erlangt werden. Pferde, Häuser und Grundstücke wechselten den Besitzer. Der Anstrich des Illegalen begleitet das Glücksspiel stets, da es um Geld geht und da in diesem Zusammenhang natürlich auch immer wieder Menschen auftauchen, die versuchen, es auf unehrenhafte und betrügerische Art und Weise zu bekommen.

Gummibärchen als Glücksspielwährung in den USA

Die Amerikaner waren schon immer etwas Besonderes. Etwa um 1880 existierte in den USA zwar das Glücksspiel, aber es war natürlich illegal. Trotzdem wurde gespielt, wie historische Berichte über Pokerturniere im Wilden Westen immer wieder nachweisen können. An Spielautomaten mussten Gewinne daher als Fruchtgummi ausgezahlt werden, da das Spiel um Echtgeld nicht erlaubt war.

Diese Fruchtgummi-Gewinne haben eine enge Beziehung zu den Slots, wie wir sie heute kennen. Sie wurden nämlich in den Geschmacksrichtungen ausgegeben, die heute noch bei Spielen mit dem Thema Früchte auf den Bildschirmen und Walzen auftauchen. Sie waren sozusagen die Paten für das sehr populäre Thema bei Spielautomaten, den sogenannten Früchteslots.

Später wurden Jetons benutzt, die nach dem Spielen in Zigarren oder Alkohol getauscht werden konnten. Das beweist auch, dass gerade Waren wie Zigaretten und Alkohol in jeglicher Form auch ein Zahlungsmittel sein konnten. Der Weg zu Echtgeld im Casino war geebnet und heute können noch immer viele unterschiedliche Slots mit Früchten auf dem Display gespielt werden. Nun ist auch klar, warum das so ist. Im Merkur Casino online finden Sie beispielsweise interessante Bonusaktionen, mit denen Sie auch an Spielautomaten mit entsprechendem Thema durchstarten können.

Die Spielkartenkönige sind real

Schon bei Kindern sind Kartenspiele beliebt und bei dem herkömmlichen Spielkartenset dürfen natürlich auch die Buben, Damen und Könige nicht fehlen. Während aber die Buben frei erfunden sind, gibt es die Könige der Spielkarten in Wirklichkeit. Zumindest gab es inspirierenden Vorbilder. Bei den Damen ist die Sache komplizierter, es handelt sich nicht ausschließlich um Königinnen.

Der römische Kaiser Augustus hat es geschafft, der Karo-König der Spielkarten zu werden. Ihm zur Seite steht die Karo-Dame, die eine biblische Figur verkörpert. Sie heißt Rachel und war eine Jüdin. Eine durchaus interessante historische Kombination. Auch der Kreuz-König kommt aus der Antike. Es handelt sich um Alexander den Großen. Seine Kreuz-Dame ist Argine, die nicht in einen historischen Kontext gepackt werden kann. Ihr Name bedeutet aber so viel wie „Königin“.

Der Herz-König ist im Mittelalter angesiedelt. Karl der Große schaffte es auch in die Herzen vieler Menschen und ist bis heute ein Begriff. Dem guten Christen Karl ist die biblische Judith als Herz-Dame an die Seite gegeben. Der Pik-König schließlich ist der legendäre König David aus der Bibel. Begleitet wird er von der Pik-Dame, die von der griechischen Göttin Athene inspiriert wurde. Spannend ist die Tatsache, dass biblische und weltliche Themen bei der Zuordnung der Personen bewusst vermischt wurden.

Spielcasino im Taxi

In London gibt es ein großes und sehr bekanntes Spielcasino mit dem Namen Grosvenor. Im Jahr 2016 hatte das Casino eine grandiose Idee, um den eigenen Bekanntheitsgrad noch einmal massiv zu steigern. Es wurde ein Taxi angeschafft, um fortan Casinokunden direkt zum Grosvenor bringen zu können und damit eine besondere Dienstleistung im schwierigen Londoner Verkehr anzubieten.

Das Taxi ist aber keinesfalls ein normales Taxi, denn es ist im Innenraum mit allen Casinomerkmalen ausgestattet und kann dazu dienen, dass ungeduldige Kunden bereits im Taxi mit dem Glücksspiel beginnen können. Lediglich ein Roulette-Tisch und ein Spielautomat sind nicht im Taxi vorhanden, das als kleinstes Spielcasino der Welt angesehen werden kann.

Ein Croupier sitzt an einem kleinen Tisch und eine kleine Bar ist ebenfalls vorhanden, so dass zusteigende Gäste mit einem Getränk das erste Spielchen wagen können. Daneben läuft ein Fernseher mit aktuellen Sportereignissen, der Sportwetten möglich macht. Das Mitfahren im Taxi ist kostenlos, es wird lediglich um eine Spende an eine karitative Einrichtung gebeten. Es hat sich zu einer Londoner Attraktion entwickelt.

Spielothek im Gefängnis – Nevada machte es möglich

Las Vegas ist die bekannte Spielerstadt im amerikanischen Bundesstaat Nevada. Der Staat ist für seine Wüste und Hitze bekannt, aber auch für seine Spielcasinos und Vergnügungsmöglichkeiten, verrückte Spontanhochzeiten und Elvis-Presley-Imitatoren. Das Glücksspiel ist in Nevada tief verwurzelt und die Glücksspiel-Industrie ist der größte Arbeitgeber und die größte Einnahmequelle des Bundesstaates.

Eine Besonderheit allerdings war die Spielothek, die 1932 im Staatsgefängnis von Nevada betrieben wurde. Die Insassen selbst hatten diese Spielothek gegründet und erhielten den Betrieb bis 1967 aufrecht. Erst dann wurde dem Spieltrieb der Gefangenen ein Ende gesetzt und die Spielhalle wieder geschlossen. Poker, Blackjack und andere beliebte Spiele konnten in der Gefängnis-Spielhalle gespielt werden.

Ursprünglich war der Plan, die Gefangenen zu beschäftigen und sie von anderen Gedanken abzubringen. In den 60er Jahren wurde dieser Ansatz allerdings überdacht und dann konsequent geändert. Es ist bis heute nicht bekannt, ob es eine Auswertung in Form einer Studie gibt, inwiefern sich die Spielothek positiv oder negativ auf die Insassen auswirkte.

Glücksspieltraditionen in der Weltgeschichte

Das Glücksspiel ist eng mit der Weltgeschichte verbunden. So waren bereits alte römische und griechische Philosophen begeisterte Spieler und beschäftigten sich nicht zuletzt deshalb mit Wahrscheinlichkeiten und anderen Phänomenen, die direkt mit dem Glücksspiel verbunden waren. Teile der Chinesischen Mauer wurden mit Glücksspieleinnahmen finanziert.

Etwa 100 n. Chr. gab es in Schweden und in Norwegen jeweils einen König. Lange vor der Wikingerzeit war das Glücksspiel bei Hofe bereits ausgeprägt und sehr beliebt. Die beiden Könige spielten mit Vorliebe um Gebiete ihres Reiches, die dann von heute auf morgen einfach den Besitzer wechselten. Es ging vordergründig um die Region „Hisingen“, die der norwegische König verloren hatte und unbedingt zurückgewinnen wollte. Es gelang ihm nicht und der schwedische König hatte sein Territorium vergrößert, ohne einen Krieg führen zu müssen.

Lustige Fakten und Anekdoten der Glücksspielszene

Das Glücksspiel ist ein so großer Faktor in der heutigen Gesellschaft geworden, dass es natürlich auch Anlass zu zahlreichen Geschichten und Anekdoten gibt. Nahezu jeder Spieler kann seine ganz eigene Geschichte erzählen und sie reichhaltig mit Anekdoten ausschmücken.

Kategorien: Sonstiges

Diese Attraktionen des bayerischen Nachtlebens sollten Sie sich nicht entgehen lassen

Rautenflagge Bayern

Fast jeder war schon einmal dabei und hat unvergessliche Begegnungen erlebt. Selbst die globalen Veränderungen der letzten Jahre konnten und können die Einzigartigkeit nicht mindern. Die Rede ist vom bayerischen Nachtleben und der Feierlaune von Jung und Alt. Gibt’s nicht, werden Sie in diesem Landstrich nicht zu hören bekommen. Wählen Sie zum Beispiel aus Glücksspielen, Clubs, Bars, Musicals oder stilvollen Abendessen.

Die Welt blickt nicht nur im Oktober auf Bayern

Neben Berlin gehört Bayern zu den Bundesländern, die das Bild der Deutschen über die Landesgrenzen hinaus prägt. Die Rede ist von der unverwechselbaren Mundart, der Vielfalt an Bier, Schnaps und Fleischgerichten. Natürlich dürfen die Feiern und das Münchener Oktoberfest nicht fehlen. Machen Sie die Nacht zum Tag und erleben Sie unvergessliche Nächte mit Fremden, die schnell zu Ihren Freunden werden können! Wie wäre es zum Beispiel damit, kostenlose Automatenspiele Merkur in einer der neun bayerischen Spielbanken kennenzulernen? Je nach Wochentag können Sie einen legeren oder gehobenen Kleidungsstil bevorzugen. Sobald Sie um Echtgeld spielen möchten, können Sie dies ebenfalls in einer der renommierten Spielbanken machen.

Spielbanken in Bayern im Überblick:

  • Bad Kissingen
  • Feuchtwangen
  • Bad Steben
  • Bad Kötzting
  • Bad Wiessee
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Bad Füssing
  • Bad Reichenhall
  • Lindau (Bodensee)

Bayerns Nachtleben spektakulär wie kaum ein anderes

Clubkultur bedeutet unter anderem Musik aus allen Stilrichtungen, Performance, Tanz, Ekstase und individuelles Design der Besitzer. Ob über mehrere Dancefloors mit riesigen Leinwänden und unvergesslichen Lichtinstallationen getanzt wird oder künstlerische Performance gekonnt mit Musik verbunden wird. Ab Oktober 2021 ist das Clubleben in ganz Deutschland wieder nicht mehr wegzudenken. Sehen Sie sich daher The Irish Pub, die Hexenkessel Bar, Ornellas Illy Caffe Bar, Glashaus GAP, barfood, Peaches Bar, Bastels-Pilsbar, die Rappelkiste oder den Wuid Club einmal näher an. Diese Nächte in Bayern werden Sie gewiss nicht mehr vergessen!

Sightseeing bei Nacht

Vielleicht haben Sie es schon von Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskollegen oder Bekannten gehört: Ein Sightseeing bei Nacht bleibt in ganz besonderer Erinnerung. Fragen Sie am besten bei Ihrem Reiseveranstalter oder bei Ihrer Unterkunft nach, welche Sightseeing-Touren bei Nacht möglich sind. Sollten Sie sich in München befinden, können Sie zum Beispiel bei vielen Anbietern von Stadtrundfahrten eine bis zu 4,5 Stunden anhaltende Tour buchen. Diese kann in der Abenddämmerung vorbei am Münchner Hofbräuhaus führen und in einem Nachtclub mit Live DJ zu Ende gehen. Je nach Anbieter können Sie Bayern per Schiff, zu Fuss oder mit dem Bus erkunden. Populär sind Locations wie das Augustinerbräu, das Hard Rock Café München, Augustinerkeller, Jazzbar Vogler oder The Martini Club.

Musicals, Theater und Konzerte in Bayern

München gehört zu den wichtigsten Millionenstädten Deutschlands. Hinsichtlich Kultur und Sport stellt sie keine Ausnahme dar. Sehen Sie sich vor Ihrer Anreise oder während Ihres Aufenthalts die aktuellen Programme an. Hier können zum Beispiel das Bergwaldtheater Weißenburg, Festspielhaus Neuschwanstein Füssen, Deutsches Theater München oder das Opernhaus Nürnberg. Je nachdem, ob Sie einen Weltstar oder ein erfolgreiches Musical erleben wollen, können Sie mit etwas Glück noch kurz vor der Veranstaltung am Veranstaltungsort Tickets erhalten. Für laufende Theater- und Opernstücke können Sie in der Regel auch in der Hochsaison Karten bekommen. Sehen Sie sich einmal nach kostengünstigen Bundles um. Diese stellen Ihnen nicht nur sehr gute Sitz- oder Stehplätze, sondern auch gehobene Unterkünfte mit Verpflegung und Transfer.

Das Münchner Oktoberfest – Tag und Nacht

Die Wiesn zieht Milliarden aus allen fünf Kontinenten Jahr für Jahr wie ein Magnet an und in ihren Bann. Auch wenn 2020 und 2021 die virtuelle Variante herhalten muss, so blicken wir voller Vorfreude auf die Wiesn 2022. Nach zwei Jahren Pause wird sie etwas ganz Besonderes werden und noch kräftiger gefeiert werden. Vom Einzug der Wiesnwirte und dem Anzapfen bis hin zu den knapp 20 Festzelten mit Besuchern, die in Wirtschaft, Politik und Kultur Rang und Namen haben. Für Volksfest-Gaudi mit Buden, Schaustellern und Unterhaltungsfahrzeugen ist alles mit dabei. Wollen Sie so richtig mitmachen, dann besorgen Sie sich vor Ihrem Besuch ein Dirndl, Lederhosen mit den klassischen Accessoires. Wie können Sie schon jetzt reservieren, was dürfen Sie mitnehmen und was ist zu beachten? Auf der offiziellen Oktoberfestwebseite können Sie alle tagesaktuellen Informationen abrufen.

Willkommen im Hofbräuhaus Berchtesgaden

Geschichtsträchtiger kann es kaum noch werden. Hier inmitten der Bayrischen Alpen können Sie nicht nur schmackhafte, gutbürgerliche Hausmannskost wie Schnitzel oder Gulasch essen. Die Bierkultur umfasst Biersorten, die modernster Brautechnologie entspringt. Holen Sie sich zum Abend oder nachts den bayrischen Klassiker Weißwurst mit Brezel und süßem Senf. Das vor Ort gebraute und frisch gezapfte Weizenbier darf natürlich nicht fehlen. Ob Sie den Abend dann mit eleganten Aperitifs oder coolen Cocktails verbringen, liegt ganz bei Ihnen. Mit etwas Glück treffen Sie ein paar Prominente, die sich gern in das bayerische Nachtleben stürzen und Geschichten für die Boulevardpresse schreiben.

Der Münchner Nightlife Guide – kostenlos und 24/7 aktuell

Das Standortmarketing der Landeshauptstadt München lässt sich über die offizielle Nightlife Webseite der Stadt finden. Hier können Sie sich Anreize und Empfehlungen aus erster Hand von feierlustigen Einheimischen oder Touristen finden. Liegt Ihr Schwerpunkt auf Musik, dann empfehlen sich die Münchner Black Music Clubs für R’n’B und Hip Hop. Nehmen Sie an einer Bartour in Schwabing rund um die Münchner Freiheit teil. Oder Sie sind in Glockenbach unterwegs und treffen hier auf Kreative, Künstler und unzählige Gleichgesinnte. Wollen Sie gezielt unter’m Regenbogen feiern und flirten, dann sehen Sie sich die LGBTQ+ Szenetreffs genauer an. Sichern Sie sich Ihre unvergessliche Nacht und tauchen Sie ins Bavarian Nightlife ein!

Fazit: Bayerisches Nachtleben birgt unvergessliche Erlebnisse

Das im Süden Deutschlands gelegene Bundesland ist immer eine Reise wert. Nicht nur tags, sondern auch nachts stellt Bayern seinen Einwohnern und Touristen Einzigartiges bereit. Ob Sie sich für eine Clubtour, das Oktoberfest, einen Barbesuch, für Musicals, Konzerte oder eine Opernaufführung entscheiden, es wird atemberaubend werden. Auch die Sehenswürdigkeiten, wie die Innenstadt Münchens, das neue Rathaus, die Kuppeltürme der Frauenkirche oder der Marienplatz haben in der Nacht einen unverwechselbaren Charme. Statten Sie der Kaiserstadt Nürnberg und dem Christkindlesmarkt oder dem Weltkulturerbe Bamberg mit seiner historischen Altstadt und dem alten Rathaus in der Regnitz einen Besuch ab.

Kategorien: Sonstiges

Spielautomaten mit Echtgeldeinsatz nach dem GlüStV

Der Glücksspielstaatsvertrag hat 2021 für Wirbel im Bereich der Onlinecasinos gesorgt. Endlich ist es auch in Deutschland offiziell legal zu spielen, sogar außerhalb von Schleswig-Holstein. Doch was zunächst wie ein Fortschrift für die Gaming-Welt klingt, geht bei genauerer Betrachtung mit einigen relevanten Änderungen einher. Was aber bedeutet der GlüStV für die Casinobetreiber und welche Auswirkungen hat das alles auf die Spieler?

Einsatzregulierung an Spielautomaten

Online Spielautomaten erfreuen sich großer Beliebtheit und sie werden in zahlreichen Casinos angeboten, wie betrugstest.com/online-casino/spielautomaten/ deutlich macht. Bislang war es für jeden Spieler problemlos möglich, einen Einsatz von bis zu 10 Euro pro Umdrehung zu platzieren. War das Guthaben aufgebraucht, musste nachgeladen werden, sonst war kein Spiel mehr möglich.

Die Höhe des Einsatzes setzte sich aus mehreren Bereichen zusammen. Einerseits konnte der Gesamteinsatz gewählt werden, andererseits aber auch der Einsatz pro Gewinnlinie und die Anzahl der Gewinnlinien. Mit mehr Linien und einem höheren Grundeinsatz, ließ sich der Gesamteinsatz auf bis zu 10 Euro (je nach Anbieter) steigern.

Damit ist nun aber Schluss. Der Glücksspielstaatsvertrag sieht vor, dass der maximale Einsatz pro Umdrehung bei einem Euro liegt. Höher setzen? Unmöglich. Auch durch die Maximierung der Anzahl an Gewinnlinien wird es nicht mehr möglich sein, mehr als einen Euro einzusetzen.

Photo by kaisender, Pixabay License

Langsame Umdrehungen

Wer schnell und effizient am Slot unterwegs war, dem war der „Speed-Button“ ein Begriff. Im Bruchteil einer Sekunde stoppten die Walzen und drehten sich dann erneut. Doch auch das ist aufgrund des GlüStV nun Vergangenheit. Dieser sieht nämlich vor, dass jede einzelne Spielrunde mindestens 5 Sekunden betragen muss. Klingt wenig, ist aber ziemlich viel, wenn man vor dem Bildschirm sitzt und eigentlich nur darauf wartet, dass die Walzen stehen bleiben und ein potenzieller Gewinn angezeigt wird.

Glücklicherweise gibt es ja noch Streamingdienste wie Netflix, die nebenbei am PC für Ablenkung sorgen, wenn die Wartezeit einmal wieder zu lange wird. Mit der längeren Umdrehungsdauer sollen Spieler daran gehindert werden, zu schnell, zu hohe Einsätze zu verprassen und aufgrund der Schnelligkeit zu viel Geld auszugeben. Ob die Prävention einer Spielsucht auf diese Weise erreicht werden kann, bleibt abzuwarten.

Einzahlung pro Monat begrenzt

Das Spielverhalten eines Casino-Besuchers ist so individuell wie der Spieler selbst. Während einige mehrere Tausend Euro pro Monat im Casino lassen, drehen andere für zehn Euro ein paar Runden und verabschieden sich dann wieder. Diese Individualität wird nun eingeschränkt. Zwar kann der 10-Euro-Spieler noch immer nach 10 Euro aufhören und das Casino wieder verlassen, der Spieler mit dem Budget von mehreren Tausend Euro wird hingegen reguliert.

Maximal 1000 Euro kann jeder Spieler nun pro Monat noch für sein Onlinecasino ausgeben. Und hierbei spielt es keine Rolle, ob diese 1000 Euro an Slots oder doch lieber am Roulette-Tisch investiert werden. Am Ende zählt alles zusammen und wenn das Limit erreicht ist, ist Schluss für den Monat. Die Betreiber der Casinos sind angehalten, besonders genau auf Mehrfachaccounts zu achten. Denn diese könnten zur Folge haben, dass findige Spieler die Regulierung umgehen und sich so doppelte Möglichkeiten sichern. Für Fehler wird der Betreiber direkt haftbar gemacht.

Kategorien: Internet Sonstiges

22-Euro-Freigrenze für Online-Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern fällt zum 1. Juli 2021

Geld

Ab dem 1. Juli 2021 fällt die bisherige 22-Euro-Freigrenze für alle Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Ländern weg. Kleine Bestellungen die direkt aus China, USA oder Großbritannien kommen, werden damit zukünftig deutlich teurer. Die EU-Kommission möchte mit dieser Maßnahme die steuerrechtliche Bevorzugung von ausländischen Versandhändlern verhindern

Bisher fiel auf Bestellungen mit einem Warenwert von unter 22 Euro keine Einfuhrumsatzsteuer an. De facto waren es sogar 26,31 Euro, da Abgaben von weniger als 5 Euro bisher nicht erhoben wurden. Mit der neuen Regelung wird die Einfuhrumsatzsteuer theoretisch ab dem ersten Cent fällig. In der Praxis werden aber nur Beträge ab 1 Euro erhoben. Damit sinkt die Freigrenze auf 5,23 Euro. Dies gilt wohlgemerkt für Warenwert inklusive Porto. Darüber hinaus müssen Onlinehändler aus Nicht-EU-Ländern jetzt die Zolldeklaration übernehmen, was zusätz­lichen Aufwand bedeutet.

Die fälligen Einfuhrabgaben werden von der Deutschen Post DHL Group gegenüber dem Zoll vorgestreckt und bei Zustellung an der Haustür bzw. Übergabe in einer Filiale von den Empfängerkunden kassiert. Für diesen Service fällt dann zusätzlich eine Auslagepauschale in Höhe von 6 Euro an.

Insgesamt dürften damit Kleinstsendungen aus China deutlich unattraktiver werden. Zahlte man bisher für eine Powerbank beispielsweise 12 Euro, sind ab dem 1. Juli insgesamt 20,28 Euro fällig. Diese setzen sich aus 12 Euro für die Ware, 2,28 Euro Einfuhrumsatzsteuer und 6 Euro Auslagepauschale von der Deutschen Post zusammen.

Doch dafür gäbe es eine Lösung. Die Verkäufer im Drittland können sich für das neue Mehrwertsteuersystem Import One Stop Shop (IOSS) der EU registrieren. Die Einfuhrumsatzsteuer wird dann vom Händler im Voraus gezahlt und der Kunde muss keine Servicepauschale der Versanddienstleister bezahlen. Die 19% Einfuhrumsatzsteuer werden dann aber höchstwahrscheinlich bereits im Artikelpreis enthalten sein oder als extra Posten im Rechnungsbetrag auftauchen.

Wie sich die neue Gesetzgebung in der Praxis auswirkt bleibt abzuwarten. Viele chinesische Anbieter wie AliExpress oder Gearbest haben in den letzten Jahren selber große Logistikzentren in Europa errichtet. Kommt die Ware jetzt containerweise nach Europa, können Händler durch die Angabe falscher Warenwerte die Steuerlast deutlich reduzieren. Sicherlich wird es auch Versuche geben Direktsendungen aus China mit einem Warenwert unter 5,23 Euro anzugeben. Angesichts der gigantischen Mengen, welche jedes Jahr in die EU kommen, ist es auch gar nicht möglich alle Sendungen zu kontrollieren.

Diese Altcoins solltet ihr im Auge behalten!

Bitcoin Logo

Die bekannteste Kryptowährung ist zweifelsohne der Bitcoin. Er existiert seit Anfang 2009 und wurde die ersten Monate mit unter 0,1 Euro pro Bitcoin gehandelt. Mittlerweile hat er die 50.000 Euro-Marke geknackt und ein Ende ist nicht in Sicht. Wer von Anfang an dabei gewesen wäre. hätte bis heute die sagenhafte Performance von über 50 Millionen Prozent erreicht.

Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit rund 930 Milliarden Euro. Insgesamt kommen alle verfügbaren Kryptowährung derzeit auf rund 1,7 Billionen Euro, was etwas weniger als Apple ist, das wertvollste Unternehmen der Welt ist. Bitcoin besitzt demnach mehr als die Hälfte des Kryptowährungs-Marktanteils. Aufgrund dieser großen Marktdominaz werden alle anderen Kryptowährungen als Altcoins bezeichnet. “Alt” steht dabei für “Alternative zu Bitcoin”.

Nachfolgend stelle ich ein paar bekannte Altcoins vor, die mittel- bis langfristig deutlich besser wie Bitcoin performen könnten.

Ethereum

Die bekannteste Alternative zu Bitcoin ist Ethereum, wobei die Kryptowährung selber Ether (ETH) heißt. Ether nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und bringt es aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 205 Milliarden Euro. Während Bitcoin lediglich als Wertaufbewahrung und für Zahlungen Verwendung findet, bietet Ethereum zusätzlich die Möglichkeit Smart Contracts oder Transaktionen zwischen Handelspartnern abzuwickeln.

Ethereum ist bereits in die Jahre gekommen und hat derzeit stark mit mangelnder Skalierbarkeit und hoher Auslastung der Blockchain zu kämpfen. Die Probleme sind länger bekannt und sollen in der zweiten Jahreshälfte 2021 mit Ethereum 2.0 angegangen werden. Wenn alle Versprechungen gehalten werden, könnte Ether sich ohne Probleme vervielfachen.

Binance Coin

Binance ist die größte Kryptowährungsbörse der Welt. Darüber hinaus bietet Binance eine eigene Blockchain für Kryptoprojekte sowie DeFi (dezentrale Finanzen) an. Mit der Binance Smart Chain (BSC) hat das Unternehmen einen starken Konkurrenten zu Ethereum geschaffen und immer mehr Projekte setzen darauf auf bzw. machen ihre Projekte kompatibel zur BSC.

Der Binance Coin (BNB) ist eine Kryptowährung, die innerhalb der Binance-Blockchain benutzt wird. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 60 Milliarden Euro befindet sich BNB bereits auf Platz drei hinter Bitcoin und Ether. Vor allem in den letzten Wochen konnte er starke Gewinne verbuchen. Unter anderem weil Konkurrent Coinbase an die Börse geht und mit ca. 100 Milliarden Dollar bewertet wird. Als Börse ist Binance ca. zehnmal so groß wie Coinbase und die BSC bietet weiteres Potenzial. Hier kann sich jeder selber ausmahlen, wo die Reise hingehen sollte.

BNB Chart

BNB Chart (Quelle: coinmarketcap.com)

Polkadot

Das Initial Coin Offering von Polkadot (DOT) war im Oktober 2017, womit die Kryptowährung zu den jüngeren Vertretern zählt. Unabhängig davon findet sich Polkadot bereits auf Platz sieben nach Marktkapitalisierung wieder, kurz nach Cardano (ADA). Aktuell bringt DOT ca. 31 Milliarden Euro auf die Waage.

Polkadot wurde vom Ethereum-Mitgründer Gavin Wood konzipiert und hat unter anderem die Schweizer Web3-Foundation als Unterstützer mit an Bord. Die Blockchain ermöglicht die Verbindung zwischen verschiedenen Blockchains und deren Austausch von Daten und Assets. Aus diesem Grund profitiert Polkadot automatisch vom wachsenden Ökosystem der Kryptowährungen. Das große Ziel ist ein eigenes dezentrales Netz, quasi ein neues Internet, aufzubauen. Auch DOT ist in den letzten Monaten bereits stark gestiegen. Falls die Vision aber aufgeht, ist dies erst der Anfang. Zudem bekommen Anleger beim Staken von DOT aktuell 13 Prozent “Zinsen” pro Jahr.

Chainlink

Chainlink (LINK) rangiert mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von etwas mehr als 11 Milliarden Euro auf Platz elf der Kryptowährungen. Chainlink hat viele Fans, weil die Blockchain ein großes Problem löst: die Verbindung zwischen realer Welt und Blockchain. Chainlink gelingt das mit Hilfe sogenannter Oracles. Diese fungieren vereinfacht dargestellt als API-Schnittstelle zwischen externen Daten und Blockchain. Aufgrund der hohen Komplexität bei der Realisierung von Smart Contracts setzen viele Blockchains daher auf Oracles von Chainlink.

Es gibt viel Konkurrenz aber Chainlink befindet sich aktuell mit großem Vorsprung auf der Pole-Positon. Zukünftig winken hier mehr Kursgewinne als mit der BitQt App. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass sich aktuell erst 41 Prozent der eine Milliarde zählenden LINK-Token im Umlauf befinden. Die Inflation im Netzwerk könnte also zukünftige Kursgewinne beschränken.

Kategorien: Internet Sonstiges

NFTs sind der nächste Krypto-Hype

Bis vor wenigen Monaten war der Begriff Non-Fungible Tokens (NFTs) so gut wie unbekannt. Dies hat sich in den letzten Wochen jedoch stark verändert, nachdem sogar in den Mainstream-Medien über NFTs berichtet wurde. Nachfolgend erläutere ich kurz was hinter NFTs steckt und wofür diese genutzt werden können.

Das sind Non-Fungible Tokens

Im Zusammenhang mit der Blockchain kann der Begriff Token am ehesten als Einheit definiert werden. Dieser Einheit lässt sich ein Wert zuweisen. Neben einem Vermögenswert kann dies aber beispielsweise auch ein Wirtschaftsgut bzw. eine digitale Entsprechung sein.

Im Bezug auf eine Kryptowährung sind alle Token fungibel, also austauschbar. Jeder Bitcoin ist gleich viel wert und es ist egal welchen ihr besitzt. Beim Euro oder US-Dollar ist es genauso.

Bei NFTs läuft es genau andersherum. Non-fungible, also nicht austauschbare Token sind einzigartig und einmalig. Sie können nicht repliziert oder zerstört werden. NFTs dienen dabei als Kaufnachweis für einen ganz konkreten Vermögenswert. Die Technik der Speicherung in der Blockchain ist identisch mit Währungs-Tokens.

Non-Fungible Tokens sind nicht unlösbar mit dem Asset verbunden und werden auch nicht zur Anzeige oder für den Kopiervorgang benötigt. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo virtuelle Güter als einmalige Objekte gehandelt und gesammelt werden können.

Aktuell dominieren digitale Kunst und Sammlerobjekte

Derzeit finden Non-Fungible Tokens vor allem bei sogenannter Krypto-Kunst und digitalen Sammlerobjekten Verwendung.

Ausschnitt der Collage “Everydays: The First 5000 Days” von Beeple. Quelle: Christie’s

Am meisten Aufsehen erregte sicherlich die Meldung von der Versteigerung des Werkes “Everydays: The First 5000 Days”. Die Collage aus 5000 kleinen Einzelbildern stammt vom US-amerikanischen Digitalkünstler Beeple und wurde vom bekannten Auktionshaus Christie’s versteigert. Nach der rund zweiwöchigen Versteigerung wurde die JPEG-Datei mit 21.069 x 21.069 Pixeln für die Rekordsumme von 69 Millionen US-Dollar (42.329,453 Ether) verkauft. Laut Christie’s handelte es sich dabei um den dritthöchsten jemals gezahlten Preis für ein Kunstwerk von einem lebenden Künstler. Das Kunstwerk lässt sich auf der Website des Auktionshauses Christie’s ansehen.

Aber auch andere Künstler profitieren vom NFT-Hype. Kurz davor hatte die kanadische Künstlerin Grimes, Partnerin von Tesla-Chef Elon Musk, an einem Wochenende sechs Millionen Dollar mit digitalen Kunstwerken eingenommen. Der deutsche Künstler Fynn Kliemann hat 100 selbst hergestellte Jingles als NFTs verkauft. Er hatte die Auktion parallel bei Rarible und Open Sea am Laufen und konnte am Ende rund 250.000 Euro erlösen. Twitter-CEO Jack Dorsey hat eine digitale Kopie seiner ersten Twitter-Kurznachricht von 2006 über die Website Valuables zum Verkauf angeboten. Am Ende konnte er damit 2,9 Millionen US-Dollar erlösen.

Ein weiterer Einsatzzweck von NFTs sind digitale Sammelkarten und Collectibles.

Die ersten NFTs gibt es schon seit 2017 in Form von CryptoKitties. Mit der dApp NBA Top Shot ist den Entwicklern erst kürzlich ein weiterer Kassenschlager gelungen. Basketball-Fans können hier einzigartige Momente in Token-Form erwerben und handeln. Seit Januar 2021 wächst NBA Top Shot exponentiell. Es existieren aber auch entsprechende Projekte für andere Sportarten wie Baseball oder Fußball.

Ebenso steigt die Nachfrage für Collectibles in virtuellen Welten und Games stark an. Decentraland und The Sandbox sind hier die bekanntesten Vertreter.

Vom NFT-Hype profitieren

Wer grundsätzlich dem Investment in Kryptowährungen nicht abgeneigt ist, überlegt sich jetzt vielleicht, wie er am besten finanziell vom NFT-Hype profitieren könnte. Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee das Investment zu diversifizieren und neben Bitcoin Era noch auf andere Pferde zu setzen.

Derzeit nutzen noch viele NFTs die Ethereum-Blockchain als Grundlage. Allerdings ist Ethereum in seiner jetzigen Form dafür nur bedingt geeignet. Die mangelnde Skalierbarkeit und hohe Auslastung der Blockchain haben mittlerweile zu horrenden Netzwerkgebühren geführt.

Einige Projekte haben ihre eigene Blockchain oder weichen auf speziell für NFT-Zwecke geschaffene Blockchains aus. Diese bieten potenziell höhere Zuwächse als Ethereum. Der Nachteil ist aber ein deutlich größeres Risiko. Bekannte Kryptowährungen mit NFT-Bezug sind unter anderem Enjin Coin (ENJ), Decentraland (MANA), Flow (FLOW), The Sandbox (SAND), WAX (WAXP) und Phantasma (SOUL).

Kategorien: Internet Sonstiges

Cisco und der Verpackungswahn

Cisco Logo

Cisco bietet die Möglichkeit nur wenige Monate oder Wochen benutzte Hardware zu signifikant günstigeren Preisen zu erwerben. Diese Cisco Refresh Produkte sind generalüberholt, vollständig zertifiziert und von neuer Hardware quasi nicht zu unterscheiden. Auch bei der Garantie und Lizenzierung gibt es keine Nachteile. Gute Gründe, um bei Neuanschaffungen über entsprechende Produkte nachzudenken.

Anhand einiger SFP-Module (GLC-LH-SMD), die via Cisco Refresh bezogen wurden, möchte ich euch gerne den Verpackungswahn bei Cisco zeigen. Die SFPs werden einzeln verpackt geliefert. Im größeren Karton befindet sich zunächst ein kleinerer Karton. Dort ist das Modul in einer antistatischen Verpackung enthalten. Das letzte Bild zeigt 20 ausgepackte SFPs und den entstandenen Kartonabfall. Den Plastikabfall habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Ich stelle mir gerade vor, wie viel Verpackungs- und Transportkosten sich einsparen ließen. Geschweige denn von der unnötig verbrauchten Arbeitszeit während dem Auspacken ;-)

Light + Building 2018 – Messe für Licht und Gebäudetechnik

Light + Building Logo

Vom 18. bis zum 23. März 2018 findet in Frankfurt die Light + Building statt. Mit rund 2.600 Ausstellern und über 210.000 Besuchern ist es die bedeutendste und weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik. Sie findet alle zwei Jahre statt und wird von der Messe Frankfurt organisiert.

Neben vernetzten und intelligenten Lösungen werden auf der Messe aktuelle Designtrends und zukunftsweisende Technologien sowie Innovationen gezeigt. Die Ausstellungsschwerpunkte lassen sich in drei Themengebieten einordnen:

  • Licht
  • Elektrotechnik
  • Haus- und Gebäudeautomation

Darüber hinaus existiert ein umfangreiches Rahmenprogramm bestehend aus der Luminale (Licht- und Kulturfestival), dem Intersec Forum (Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik), Fachvorträgen, Sonderschauen, Podiumsdiskussionen, Wettbewerben und Rundgängen.

Nachdem ich letztes Jahr bereits auf der eltefa in Stuttgart war, werde ich höchstwahrscheinlich auch der Light + Building einen Besuch abstatten. Meine Akkreditierung ist bereits erfolgt und das Presseticket habe ich auch schon erhalten.

Da mein Hausbau vor kurzem begonnen hat, bietet die Messe nochmal eine gute Gelegenheit um einige Themen genauer zu betrachten und evtl. die ein oder andere Neuerung einzuplanen. Gerade in den Bereichen Türkommunikation und Licht bin ich mir noch nicht ganz sicher und hoffe auf interessante Produkte. Ebenso gespannt bin ich auf Produktneuvorstellungen im KNX-Bereich, insbesondere von MDT. Die verbauten Komponenten auf meinem KNX-Testbrett haben es mir sehr angetan und ich freue mich auf tolle Neuvorstellungen.

Werdet ihr auch auf der Light + Building 2018 sein und welche Themen interessieren euch am meisten? Wer weiß, vielleicht hat ja der ein oder andere Lust bekommen und wenn es passt könnten wir sogar zusammen fahren. Bei Interesse könnt ihr euch gerne bei mir melden :)

Cloud-Markt: Amazon führt, Microsoft holt auf

Cloud-Nutzung 2017 vs. 2018 (Quelle: RightScale)

Die Analysten von RightScale haben eine Studie über den weltweiten Cloud-Markt veröffentlicht. Demzufolge ist Amazons AWS weiterhin der unangefochtene Weltmarktführer und konnte im Vergleich zum Vorjahr rund sieben Prozent wachsen. Microsoft Azure landet auf Platz zwei, konnte im letzten Jahr aber um elf Prozent wachsen und verkleinert damit den Rückstand zu AWS. Weit abgeschlagen folgen Google auf Platz drei und IBM auf Platz vier. Dieses Bild wird durch den “Magic Quadrant” von Gartner bestätigt, wonach ebenfalls Amazon, Microsoft und Google führen.

Eine interessante Veränderung zeigt sich bei den genutzten Deployment-Varianten. Während IaaS (Infrastructure-as-a-Service) und PaaS (Platform-as-a-Service) nach wie vor stark vertreten sind, holen Container und die “Serverless Infrastructure” immer weiter auf. Letztgenanntes konnte im Vergleich zum Jahr 2017 ein Wachstum von 75 % verzeichnen.

Kategorien: Internet Sonstiges

Schnelles Internet in Deutschland – diese Fakten sollten Sie kennen!

DSL Modem

Mehr als 90 Prozent aller deutschen Haushalte verfügen über einen Computer. Das Surfen im Internet ist für die meisten Bundesbürger ebenso selbstverständlich wie das Online-Shopping. Dennoch liegt Deutschland hinsichtlich der Datenübertragungsraten nur knapp über dem Durchschnitt aller EU-Mitgliedstaaten. Wann können Verbraucher hierzulande mit schnelleren Internetverbindungen rechnen?

Deutschland liegt bei der Internetverfügbarkeit unterhalb des EU-Durchschnitts

Als schneller Internetanschluss gilt ein Breitbandanschluss mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit in der Sekunde. Von dieser Leistung ist das Internet in vielen deutschen Städten und Regionen noch weit entfernt. Im Vergleich mit den vergangenen Jahren nahm der Anteil aller Unternehmen, die über schnelle Internetverbindungen verfügen immerhin um vier Prozentpunkte zu. Mit diesen Werten liegt Deutschland immer noch unterhalb des EU-Durchschnitts, der in diesem Zeitraum sechs Prozent betrug. Außerdem sind sowohl Mobilfunk und Internet deutlich langsamer als von den Anbietern versprochen. Die tatsächlich gebuchte Internet-Bandbreite steht lediglich einem kleinen Teil der Kunden zur Verfügung. Aus den kürzlich veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass andere EU-Länder im Internet-Sektor bessere Leistungen anbieten als Deutschland. Wirtschaftsfachleute warnen bereits seit längerem davor, dass zu langsame Internetverbindungen sich auf Deutschland als größte Volkswirtschaft in Europa nachteilig auswirken könnten. Vor allem in ländlichen Regionen kann die Verfügbarkeit des Internets nicht mit den Anforderungen mithalten. Von einer Unterversorgung im Netz sind hauptsächlich mittelständische Unternehmen und Privathaushalte betroffen.

Effiziente Kommunikation nur über das Internet möglich

Dabei wachsen die Datenmengen in den Betrieben durch die kontinuierliche Vernetzung und den zunehmenden Einsatz vom Computern immer weiter an. Wenn eine effiziente Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden nicht möglich ist, macht sich dies im Endeffekt durch sinkende Umsatzzahlen bemerkbar. Deshalb kritisieren auch Wirtschaftsverbände, dass schnelles Internet in Deutschland noch nicht flächendeckend verfügbar sei. Der Bundesverband der Industrie machte erst kürzlich darauf aufmerksam, dass auch Bewerber ihre Entscheidung für einen Arbeitsplatz von der Internetverfügbarkeit am neuen Wohnort abhängig machten. Viele private Anwender nutzen das Internet auch um ihre Einkäufe online zu tätigen und zum Spielen in Online-Casinos. Dabei war ein Unternehmen wie das 888casino eines der ersten Online Casinos, das den Kunden Freispiele anbot. Städte und Gemeinden mit schwachen Netzverbindungen werden bei der Wahl des Wohnsitzes oft nicht berücksichtigt. Aus diesem Grund werden derzeit einige Kommunen selbst aktiv. Ein Landkreis im Schwarzwald plant beispielsweise den Bau eines eigenen Glasfasernetzes, um Betriebe und Einwohner vor Ort zu halten. In diesem Zusammenhang verwundert es, dass die deutsche Politik bereits seit den 1980-er Jahren über eine flächendeckende Verlegung von Glasfasernetzen diskutiert.

Moderne Netze mit hohen Übertragungsraten gefordert

Mit modernen Netzen sind Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Bislang konnten die wenigsten dieser Projekte realisiert werden. Zu den Hauptgründen zählt der Interessenkonflikt zwischen den politischen Entscheidern und den Internet-Anbietern. Wie die politischen Parteien jetzt in ihrem Sondierungspapier veröffentlichten, soll der Ausbau der Gigabit-Netze spätestens im Jahr 2025 abgeschlossen sei. Damit können Surfgeschwindigkeiten bis zu 1000 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Derzeit wird die vertraglich vereinbarte Höchstgeschwindigkeit beim Internet in vielen Regionen nur zu 50 Prozent erreicht. Diese Lücken in der Breitbandversorgung stellen für zahlreiche Unternehmen im internationalen Wettbewerb ein Problem dar. Auch Privatkunden machen häufig die Erfahrung, dass im Gegensatz zur Fernsehwerbung für schnelles Internet der eigene Highspeed-Zugang viel langsamer ist. Dabei haben sich die meisten Anbieter mit einem Vertragszusatz gegenüber den Kunden rechtlich abgesichert. Wenn in den AGB’s der Anhang “maximal” oder “bis zu“ auftaucht bedeutet dies für den Kunden, dass die Internetleitung nicht zwingend rund um die Uhr die gesamte Bandbreite bieten muss.

Kategorien: Internet Sonstiges

EU verschlechtert Rechte deutscher Verbraucher bei Telefon- und Internetanbieterwechsel

EU Flagge

Die EU möchte europaweite Regeln für den Wechsel zwischen Telefon- bzw. Internetanbietern einführen. Dumm nur, dass Verbraucher in Deutschland durch die neue Regelung zukünftig höchstwahrscheinlich deutlich schlechter gestellt werden.

Ziel der EU ist es, einen europaweit einheitlichen digitalen Binnenmarkt ins Leben zu rufen, damit in allen EU-Ländern die gleichen Regeln gelten. Neben neuen Regeln zum Urheberrecht soll nun auch der Telekommunikationsmarkt angegangen werden. Der “europäische Kodex für die elektronische Kommunikation” soll den Rechtsrahmen für den Telekommunikationsmarkt an die aktuellen Marktentwicklungen anpassen. Grundsätzlich ist das Vorgehen zu begrüßen, da sich der Markt schnell wandelt und eine Überarbeitung dringend notwendig ist. Dennoch werden deutsche Verbraucher mit großer Wahrscheinlichkeit als Verlierer aus dieser Umstellung hervorgehen.

Aktuell sind wir in Deutschland gut aufgestellt. Beim Wechsel des Telefon- bzw. Internetanbieters darf die Versorgung nur maximal einen Kalendertag unterbrochen werden. Funktioniert das nicht, muss der bisherige Anbieter die Leistung wieder erbringen und darf gleichzeitig nur 50 % des Preises verlangen. Dies soll als Anreiz für einen schnellen und reibungslosen Wechsel auf der Seite des Betreibers dienen.

Der aktuelle Entwurf der EU-Richtlinie sieht vor, dass die Frist auf einen Werktag erhöht wird. Samstag, Sonntag und Feiertage zählen also nicht mehr mit. Des Weiteren fällt die 50-%-Regelung bei Wechselproblemen weg und Verbraucher müssten die vollen Gebühren bezahlen. Außerdem muss nicht mehr wie bisher tagesgenau abgerechnet werden, sondern monatlich. Im dümmsten Fall müssten Verbraucher dann den gesamten Monat bezahlen, obwohl sie nur einen Tag genutzt haben. Darüber hinaus lässt die Neuregelung einigen Spielraum und es ist nicht klar, ob überhaupt alle beteiligten Anbieter verpflichtet werden. Dies könnte zu unschönen und langwierigen Schuldzuweisungen zwischen den Anbietern führen. Eine weitere Verschlechterung gibt es bei Umzügen. Sofern der Anbieter am neuen Wohnort nicht liefern kann, gilt bisher ein Sonderkündigungsrecht. Dieses ist zukünftig nicht mehr vorgesehen.

Deutsche Verbraucher werden also nur Verschlechterungen erhalten, sofern die EU-Richtlinie wie vorgesehen beschlossen wird. Verbraucherschützer schlagen Alarm und warnen, aber vermutlich wird es schon zu spät sein. Der finale Entwurf wird zeitnah erwartet. Die darauffolgende Verhandlung zwischen Europäischer Kommission, Europäischem Parlament und Rat der Europäischen Union gilt nur als Formsache und lässt keine großen Hoffnungen aufkommen. Bleibt die Frage, warum sich die Bundesregierung im EU-Rat nicht für den Erhalt der deutschen Verbraucherschutzstandards eingesetzt hat…

Kategorien: Internet Sonstiges

Reisebericht Vancouver Kanada – Palo Alto Networks Ignite 2017

Beruflich habe ich schon seit einigen Jahren mit den Firewalls der Firma Palo Alto Networks zu tun. Aus diesem Grund hat es mich sehr gefreut, dass ich dieses Jahr das erste Mal an der Ignite Cybersecurity Conference von Palo Alto Networks teilnehmen durfte. Die Ignite 2017 fand vom 12. bis zum 15. Juni 2017 in Vancouver, Kanada statt. Als Location diente das wundervolle, direkt am Meer gelegene Vancouver Convention Center.

Am Sonntagabend fand eine DACH Welcome Reception zur Einstimmung auf das viertägige Ignite-Programm statt. Bei lockerer Atmosphäre und mit tollem Blick auf den Vancouver Hafen konnte ich erste Kontakte mit einigen Mitarbeitern von Palo Alto und anderen Kunden knüpfen.

Der erste Tag begann mit einem 5-Kilometer-Lauf für einen guten Zweck, den ich aber aufgrund von anhaltendem Jetlag nicht wahrgenommen habe. Anschließend folgten erste UTDs (Ultimate Test Drives) und HOWs (Hands-on Workshops).

Richtig spannend wurde es dann am Dienstag, als die “General Session” startete. Ich konnte mir einen Platz in der siebten Reihe sichern und war gespannt auf die Neuankündigungen.

Auch Nir Zuk, Gründer von Palo Alto Networks gab sich die Ehre und erzählte auf der Bühne ein wenig über seine zukünftigen Pläne. Selbstverständlich trug er wieder eins seiner legendären T-Shirts mit Affenmotiv. Alles in allem war ich von den Ankündigungen etwas enttäuscht, aber macht euch selbst ein Bild:

Zu zukünftigen PAN-OS-Versionen oder neuer Hardware wurde nichts berichtet, was allerdings fast zu erwarten war. Schließlich wurde erst im Februar 2017 neue Hardware und PAN-OS 8.0 vorgestellt.

Weiter ging es am Dienstagnachmittag mit diversen Breakout Sessions. Dahinter verbergen sich technische Vorträge, die in diverse Themengebiete geclustered wurden.

Am Mittwoch nahm ich mit 23 anderen Teilnehmern an der Cyber Range teil. In dieser Simulation war man Firewall-Admin einer Firmenumgebung mit Servern, Clients und sogar einem Produktionsnetz. Ziel war es das Firmennetz gegen verschiedenste Angriffe von außen und innen zu verteidigen. Dabei wurde die neueste Schadsoftware aus dem Internet (nur wenige Minuten alt) besorgt und quasi live auf die simulierte Firmenumgebung losgelassen. Die Session ging vier Stunden und war wirklich sehr interessant und eine tolle Erfahrung. Anschließend folgten für mich weitere Breakout Sessions, bevor später die Abendveranstaltung startete.

Dafür mietete sich Palo Alto Networks das BC Place Stadium und baute es zu einer tollen Location mit diversen Essens- und Spielmöglichkeiten um. Als Music-Act wurde die in den USA berühmte Rockband “Lifehouse” aufgeboten.

Am Donnerstag folgten nochmals diverse Breakout Sessions. Während viele Teilnehmer schon die Heimreise angetreten haben, habe ich noch die Zertifizierung zum Palo Alto Networks Certified Network Security Engineer (PCNSE) gewagt. Diese war bei rechtzeitiger Anmeldung sogar kostenlos. Trotz vieler kniffliger Fragen habe ich am Ende bestanden und darf mich über meine Zertifizierung zum PCNSE freuen!

PAN PCNSE7 Logo

Vancouver, eine schöne Stadt

Abgesehen von der Ignite hat Vancouver eine Menge zu bieten. Glücklicherweise war ich etwas länger vor Ort und konnte diese wunderschöne Stadt noch ein wenig genießen.

Wer in Vancouver ist, sollte auf jeden Fall einen Abstecher auf die kleine Halbinsel Granville Island, südlich von Downtown, machen. Das lebendige Einkaufs- und Kulturviertel kann mit diversen Shoppingmöglichkeiten und vielen Essensgelegenheiten aufwarten. Besonders interessant fand ich den Granville Island Public Market. In diesem Gebäude befinden sich viele kleine Shops und Stände, die diverse Leckereien anbieten. Besonders angetan haben es mir die Donuts von  Lee’s Donuts. Wer Mitbringsel für daheim sucht, sollte hier auch fündig werden.

Ein weiteres Must-See ist der über 400 Hektar große Stanley-Park, welcher viele tolle Plätze bietet und eine perfekte Zuflucht vor dem hektischen Stadtleben bietet.

Aber auch das Stadtzentrum (Downtown) hat einiges zu bieten:

Kategorien: Privat Sonstiges

Laptop günstig finanzieren – einfach und unkompliziert zum neuen Laptop

Geld

Viele kennen es: mit der Zeit wird der Laptop immer langsamer und auch der Akku hält längst nicht mehr so lange wie am Anfang, so dass der Platz für den transportablen Rechner eben doch direkt neben der Steckdose ist. Manchmal lässt sich nicht einmal mehr das neue Betriebssystem installieren. Spätestens jetzt denken viele Laptop-Nutzer über ein neues Gerät nach. Besonders Menschen, die auch beruflich auf den Laptop angewiesen sind, brauchen schnell einen Ersatz.

Laptop-Preise variieren je nach Anforderung

Obwohl Laptops längst nicht mehr so teuer sind wie noch vor einigen Jahren, haben die Geräte ihren Preis. Dabei variiert der Preis abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Nutzer sowie der gewünschten Ausstattung. Für Leute, die mit ihrem Laptop nur ein wenig im Internet surfen möchten oder einfache Bürojobs erledigen, reichen Laptops mit einer geringeren Ausstattung aus. Anders sieht das allerdings bei Nutzern aus, die Games spielen oder anspruchsvolle Jobs erledigen, für die schnelle Prozessoren oder Festplatten mit viel Speicherplatz benötigt werden. Laptopnutzer müssen hier deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Qual der Wahl: den passenden Laptop finden

Nutzer sollten sich vor dem Kauf eines neuen Geräts zunächst Gedanken über die notwendige Ausstattung machen. Was soll mit dem Laptop tatsächlich gemacht werden? Das ist die wichtigste Frage, die jeder individuell beantworten muss. Der Kaufpreis sollte bei der Kaufentscheidung nicht das primär ausschlaggebende Kriterium darstellen. Denn nur wenn Ausstattung und Leistung passen, wird der Nutzer mit dem neuen Laptop zufrieden sein und nicht bereits zeitnah wieder nach alternativen Geräten Ausschau halten. Auch preislich zahlt sich unter Umständen eine etwas teurere, aber qualitativ hochwertige Entscheidung im Vergleich zu mehreren günstigen Anschaffungen langfristig aus.

Auf die richtige Finanzierung kommt es an

Mittlerweile gibt es viele Vergleichsportale, die dabei helfen den günstigsten Preis für den gewünschten Laptop zu finden. Wenn das passende Angebot erst einmal entdeckt ist, stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach der Finanzierung. Menschen, die zum Kaufzeitpunkt nicht über die erforderliche Summe verfügen, können unterschiedliche Finanzierungsmethoden nutzen. Für Selbstständige und Freiberufler, die zum Teil aufgrund eines unregelmäßigen Einkommens Schwierigkeiten mit einem herkömmlichen Bankkredit haben, stellt ein Kredit von privat eine geeignete Möglichkeit dar. Die Beantragung und Auszahlung des Geldes erfolgt nicht weniger unkompliziert als bei der Bank. Wegen der privaten Geldgeber haben hier auch Menschen mit einer mittelmäßigen Bonität, die z.B. aus schwankenden Einnahmen resultieren kann, eine höhere Chance auf einen Kredit, mit dem dann der neue Laptop finanziert werden kann.

Kategorien: Internet Sonstiges

Amazon Aktie erstmals über 1.000 US-Dollar

Amazon Logo

Vor rund zwei Wochen konnte Amazon einen historischen Handelstag feiern: Vor 20 Jahren, am 15. Mai 1997, ging das damalige Internet-Start-up Amazon an die Börse. Kurze Zeit später folgt nun ein weiterer historischer Tag: Die Aktie von Amazon (AMZN) notierte an der New Yorker Börse heute kurz nach Handelsstart das erste Mal über der Marke von 1.000 US-Dollar.

Amazon Aktie

Die Aktie wurde seinerzeit für 18 US-Dollar an die Anleger ausgegeben. Nach drei Aktiensplits in den späten 1990er-Jahren entspricht dies einem Ausgabekurs von lediglich 1,50 US-Dollar. Wer also von Anfang an in die Aktie investiert gewesen und auch geblieben wäre, hätte heute einen wahnsinnigen Gewinn. Aus einer Investition von 1.000 US-Dollar wären bis heute genau 666.666 US-Dollar geworden. Außer dem Chef Jeff Bezos wird sich wohl niemand mehr finden lassen, der so lange durchgehalten hat ;-)

Kategorien: Internet Sonstiges

Bundestag beschließt automatisierten Zugriff auf biometrische Passdaten

Die Bundesregierung Logo

Der Deutsche Bundestag hat letzten Donnerstagabend (18.05.2017) den Gesetzesentwurf zur “Förderung des elektronischen Identitätsnachweises” verabschiedet. Die große Koalition konnte sich gegen die Stimmen von Linken und Grünen durchsetzen. In den Medien liest man sehr wenig bis gar nichts davon, obwohl das neue Gesetz von Juristen und Datenschützern sehr kritisch gesehen wird und einen großen Einschnitt der Bundesbürger bedeutet.

eID-Funktion des neuen Personalausweises automatisch aktiviert

Primär soll durch das Gesetz die Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) ausgeweitet werden. Nur rund ein Drittel der 51 Millionen neuen Personalausweise wurden für eID freigeschaltet. Davon wiederum nur 15 Prozent, also ca. 2,5 Millionen Bürger, haben die Onlinefunktion überhaupt schon einmal genutzt. Das möchte die Bundesregierung ändern und wird mit dem Gesetz die eID-Funktion aller Personalausweise im Scheckkartenformat zukünftig automatisch aktivieren. Das eigentliche Problem der geringen Nutzung wird dadurch aber nicht behoben, was in meinen Augen hauptsächlich an den spärlichen Nutzungsangeboten liegt.

Im Vorfeld der Abstimmung kritisierten Datenschützer die automatische Aktivierung und verwiesen auf eine Beeinträchtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Zumindest diesen Teil hat sich die Koalition zu Herzen genommen und das Gesetz vor der Verabschiedung leicht nachgebessert. Demnach sind alle Meldeämter verpflichtet, über die künftig standardmäßig aktivierte eID-Funktion zu berichten und über die nachträgliche Deaktivierung aufzuklären.

Muster des Personalausweises (Bild: Bundesministerium des Inneren)

Muster des Personalausweises (Bild: Bundesministerium des Inneren)

Automatisierter Zugriff auf biometrische Daten und Fotos

Das Gesetz enthält allerdings einen zweiten Punkt, der noch kritischer zu sehen ist. Damit wird zukünftig fast allen Behörden ein automatisierter Zugriff auf Pass- und Personalausweisdaten inklusive Fotos ermöglicht. Der Zugriff soll ohne Bedingungen und Einschränkungen erfolgen können.

Die Polizeibehörden des Bundes und der Länder, der Militärische Abschirmdienst, der Bundesnachrichtendienst, die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, Steuerfahndungsdienststellen der Länder, der Zollfahndungsdienst und die Hauptzollämter dürfen das Lichtbild zur Erfüllung ihrer Aufgaben im automatisierten Verfahren abrufen. (§ 25 Absatz 2 PAuswG in der neuen Fassung)

Bislang war ein automatisierter Zugriff nur in begründeten Situationen bzw. Ausnahmefällen erlaubt. Außerdem war der Zugriff für Steuerfahnder, Zollverwaltung, Polizei- sowie Ordnungsbehörden beschränkt. Geheimdienste hatten bisher keinen Zugriff.

Bundesweite Biometriedatenbank?

Laut Gesetz darf keine Biometriedatenbank errichtet werden: “Eine bundesweite Datenbank der biometrischen Merkmale wird nicht errichtet. (§ 26 Absatz 4 PAuswG)”. Mit der Gesetzesänderung würde eine solche Datenbank aber quasi durch die Hintertür ermöglicht, denn die Geheimdienste haben nun einen uneingeschränkten, automatisierten und nicht protokollierten Zugriff auf alle Daten.

Der Chaos Computer Club (CCC) teilt in einer Stellungnahme mit: “Der nun vorgesehene automatisierte Zugriff von Geheimdiensten auf die biometrischen Passbilder in elektronischer Form wäre ein Schritt in eine umfassende und kaum kontrollierte Überwachung.” Ebenfalls scharfe Kritik kommt vom ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar, welcher von einer “datenschutzrechtlichen Ungeheuerlichkeit” und “Big-Brother-Gesetz” spricht. Längerfristig sei laut Schaar damit zu rechnen, dass die Behörden die De-facto-Biometriedatenbank für eine automatische Videoüberwachung mit Gesichtserkennung nutzen würden.

Kategorien: Internet Sonstiges