Kategorie: Sonstiges

EU verschlechtert Rechte deutscher Verbraucher bei Telefon- und Internetanbieterwechsel

EU Flagge

Die EU möchte europaweite Regeln für den Wechsel zwischen Telefon- bzw. Internetanbietern einführen. Dumm nur, dass Verbraucher in Deutschland durch die neue Regelung zukünftig höchstwahrscheinlich deutlich schlechter gestellt werden.

Ziel der EU ist es, einen europaweit einheitlichen digitalen Binnenmarkt ins Leben zu rufen, damit in allen EU-Ländern die gleichen Regeln gelten. Neben neuen Regeln zum Urheberrecht soll nun auch der Telekommunikationsmarkt angegangen werden. Der „europäische Kodex für die elektronische Kommunikation“ soll den Rechtsrahmen für den Telekommunikationsmarkt an die aktuellen Marktentwicklungen anpassen. Grundsätzlich ist das Vorgehen zu begrüßen, da sich der Markt schnell wandelt und eine Überarbeitung dringend notwendig ist. Dennoch werden deutsche Verbraucher mit großer Wahrscheinlichkeit als Verlierer aus dieser Umstellung hervorgehen.

Aktuell sind wir in Deutschland gut aufgestellt. Beim Wechsel des Telefon- bzw. Internetanbieters darf die Versorgung nur maximal einen Kalendertag unterbrochen werden. Funktioniert das nicht, muss der bisherige Anbieter die Leistung wieder erbringen und darf gleichzeitig nur 50 % des Preises verlangen. Dies soll als Anreiz für einen schnellen und reibungslosen Wechsel auf der Seite des Betreibers dienen.

Der aktuelle Entwurf der EU-Richtlinie sieht vor, dass die Frist auf einen Werktag erhöht wird. Samstag, Sonntag und Feiertage zählen also nicht mehr mit. Des Weiteren fällt die 50-%-Regelung bei Wechselproblemen weg und Verbraucher müssten die vollen Gebühren bezahlen. Außerdem muss nicht mehr wie bisher tagesgenau abgerechnet werden, sondern monatlich. Im dümmsten Fall müssten Verbraucher dann den gesamten Monat bezahlen, obwohl sie nur einen Tag genutzt haben. Darüber hinaus lässt die Neuregelung einigen Spielraum und es ist nicht klar, ob überhaupt alle beteiligten Anbieter verpflichtet werden. Dies könnte zu unschönen und langwierigen Schuldzuweisungen zwischen den Anbietern führen. Eine weitere Verschlechterung gibt es bei Umzügen. Sofern der Anbieter am neuen Wohnort nicht liefern kann, gilt bisher ein Sonderkündigungsrecht. Dieses ist zukünftig nicht mehr vorgesehen.

Deutsche Verbraucher werden also nur Verschlechterungen erhalten, sofern die EU-Richtlinie wie vorgesehen beschlossen wird. Verbraucherschützer schlagen Alarm und warnen, aber vermutlich wird es schon zu spät sein. Der finale Entwurf wird zeitnah erwartet. Die darauffolgende Verhandlung zwischen Europäischer Kommission, Europäischem Parlament und Rat der Europäischen Union gilt nur als Formsache und lässt keine großen Hoffnungen aufkommen. Bleibt die Frage, warum sich die Bundesregierung im EU-Rat nicht für den Erhalt der deutschen Verbraucherschutzstandards eingesetzt hat…

Kategorien: Internet Sonstiges

Reisebericht Vancouver Kanada – Palo Alto Networks Ignite 2017

Beruflich habe ich schon seit einigen Jahren mit den Firewalls der Firma Palo Alto Networks zu tun. Aus diesem Grund hat es mich sehr gefreut, dass ich dieses Jahr das erste Mal an der Ignite Cybersecurity Conference von Palo Alto Networks teilnehmen durfte. Die Ignite 2017 fand vom 12. bis zum 15. Juni 2017 in Vancouver, Kanada statt. Als Location diente das wundervolle, direkt am Meer gelegene Vancouver Convention Center.

Am Sonntagabend fand eine DACH Welcome Reception zur Einstimmung auf das viertägige Ignite-Programm statt. Bei lockerer Atmosphäre und mit tollem Blick auf den Vancouver Hafen konnte ich erste Kontakte mit einigen Mitarbeitern von Palo Alto und anderen Kunden knüpfen.

Der erste Tag begann mit einem 5-Kilometer-Lauf für einen guten Zweck, den ich aber aufgrund von anhaltendem Jetlag nicht wahrgenommen habe. Anschließend folgten erste UTDs (Ultimate Test Drives) und HOWs (Hands-on Workshops).

Richtig spannend wurde es dann am Dienstag, als die „General Session“ startete. Ich konnte mir einen Platz in der siebten Reihe sichern und war gespannt auf die Neuankündigungen.

Auch Nir Zuk, Gründer von Palo Alto Networks gab sich die Ehre und erzählte auf der Bühne ein wenig über seine zukünftigen Pläne. Selbstverständlich trug er wieder eins seiner legendären T-Shirts mit Affenmotiv. Alles in allem war ich von den Ankündigungen etwas enttäuscht, aber macht euch selbst ein Bild:

Zu zukünftigen PAN-OS-Versionen oder neuer Hardware wurde nichts berichtet, was allerdings fast zu erwarten war. Schließlich wurde erst im Februar 2017 neue Hardware und PAN-OS 8.0 vorgestellt.

Weiter ging es am Dienstagnachmittag mit diversen Breakout Sessions. Dahinter verbergen sich technische Vorträge, die in diverse Themengebiete geclustered wurden.

Am Mittwoch nahm ich mit 23 anderen Teilnehmern an der Cyber Range teil. In dieser Simulation war man Firewall-Admin einer Firmenumgebung mit Servern, Clients und sogar einem Produktionsnetz. Ziel war es das Firmennetz gegen verschiedenste Angriffe von außen und innen zu verteidigen. Dabei wurde die neueste Schadsoftware aus dem Internet (nur wenige Minuten alt) besorgt und quasi live auf die simulierte Firmenumgebung losgelassen. Die Session ging vier Stunden und war wirklich sehr interessant und eine tolle Erfahrung. Anschließend folgten für mich weitere Breakout Sessions, bevor später die Abendveranstaltung startete.

Dafür mietete sich Palo Alto Networks das BC Place Stadium und baute es zu einer tollen Location mit diversen Essens- und Spielmöglichkeiten um. Als Music-Act wurde die in den USA berühmte Rockband „Lifehouse“ aufgeboten.

Am Donnerstag folgten nochmals diverse Breakout Sessions. Während viele Teilnehmer schon die Heimreise angetreten haben, habe ich noch die Zertifizierung zum Palo Alto Networks Certified Network Security Engineer (PCNSE) gewagt. Diese war bei rechtzeitiger Anmeldung sogar kostenlos. Trotz vieler kniffliger Fragen habe ich am Ende bestanden und darf mich über meine Zertifizierung zum PCNSE freuen!

PAN PCNSE7 Logo

Vancouver, eine schöne Stadt

Abgesehen von der Ignite hat Vancouver eine Menge zu bieten. Glücklicherweise war ich etwas länger vor Ort und konnte diese wunderschöne Stadt noch ein wenig genießen.

Wer in Vancouver ist, sollte auf jeden Fall einen Abstecher auf die kleine Halbinsel Granville Island, südlich von Downtown, machen. Das lebendige Einkaufs- und Kulturviertel kann mit diversen Shoppingmöglichkeiten und vielen Essensgelegenheiten aufwarten. Besonders interessant fand ich den Granville Island Public Market. In diesem Gebäude befinden sich viele kleine Shops und Stände, die diverse Leckereien anbieten. Besonders angetan haben es mir die Donuts von  Lee’s Donuts. Wer Mitbringsel für daheim sucht, sollte hier auch fündig werden.

Ein weiteres Must-See ist der über 400 Hektar große Stanley-Park, welcher viele tolle Plätze bietet und eine perfekte Zuflucht vor dem hektischen Stadtleben bietet.

Aber auch das Stadtzentrum (Downtown) hat einiges zu bieten:

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Laptop günstig finanzieren – einfach und unkompliziert zum neuen Laptop

Geld

Viele kennen es: mit der Zeit wird der Laptop immer langsamer und auch der Akku hält längst nicht mehr so lange wie am Anfang, so dass der Platz für den transportablen Rechner eben doch direkt neben der Steckdose ist. Manchmal lässt sich nicht einmal mehr das neue Betriebssystem installieren. Spätestens jetzt denken viele Laptop-Nutzer über ein neues Gerät nach. Besonders Menschen, die auch beruflich auf den Laptop angewiesen sind, brauchen schnell einen Ersatz.

Laptop-Preise variieren je nach Anforderung

Obwohl Laptops längst nicht mehr so teuer sind wie noch vor einigen Jahren, haben die Geräte ihren Preis. Dabei variiert der Preis abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Nutzer sowie der gewünschten Ausstattung. Für Leute, die mit ihrem Laptop nur ein wenig im Internet surfen möchten oder einfache Bürojobs erledigen, reichen Laptops mit einer geringeren Ausstattung aus. Anders sieht das allerdings bei Nutzern aus, die Games spielen oder anspruchsvolle Jobs erledigen, für die schnelle Prozessoren oder Festplatten mit viel Speicherplatz benötigt werden. Laptopnutzer müssen hier deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Qual der Wahl: den passenden Laptop finden

Nutzer sollten sich vor dem Kauf eines neuen Geräts zunächst Gedanken über die notwendige Ausstattung machen. Was soll mit dem Laptop tatsächlich gemacht werden? Das ist die wichtigste Frage, die jeder individuell beantworten muss. Der Kaufpreis sollte bei der Kaufentscheidung nicht das primär ausschlaggebende Kriterium darstellen. Denn nur wenn Ausstattung und Leistung passen, wird der Nutzer mit dem neuen Laptop zufrieden sein und nicht bereits zeitnah wieder nach alternativen Geräten Ausschau halten. Auch preislich zahlt sich unter Umständen eine etwas teurere, aber qualitativ hochwertige Entscheidung im Vergleich zu mehreren günstigen Anschaffungen langfristig aus.

Auf die richtige Finanzierung kommt es an

Mittlerweile gibt es viele Vergleichsportale, die dabei helfen den günstigsten Preis für den gewünschten Laptop zu finden. Wenn das passende Angebot erst einmal entdeckt ist, stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach der Finanzierung. Menschen, die zum Kaufzeitpunkt nicht über die erforderliche Summe verfügen, können unterschiedliche Finanzierungsmethoden nutzen. Für Selbstständige und Freiberufler, die zum Teil aufgrund eines unregelmäßigen Einkommens Schwierigkeiten mit einem herkömmlichen Bankkredit haben, stellt ein Kredit von privat eine geeignete Möglichkeit dar. Die Beantragung und Auszahlung des Geldes erfolgt nicht weniger unkompliziert als bei der Bank. Wegen der privaten Geldgeber haben hier auch Menschen mit einer mittelmäßigen Bonität, die z.B. aus schwankenden Einnahmen resultieren kann, eine höhere Chance auf einen Kredit, mit dem dann der neue Laptop finanziert werden kann.

Kategorien: Internet Sonstiges

Amazon Aktie erstmals über 1.000 US-Dollar

Amazon Logo

Vor rund zwei Wochen konnte Amazon einen historischen Handelstag feiern: Vor 20 Jahren, am 15. Mai 1997, ging das damalige Internet-Start-up Amazon an die Börse. Kurze Zeit später folgt nun ein weiterer historischer Tag: Die Aktie von Amazon (AMZN) notierte an der New Yorker Börse heute kurz nach Handelsstart das erste Mal über der Marke von 1.000 US-Dollar.

Amazon Aktie

Die Aktie wurde seinerzeit für 18 US-Dollar an die Anleger ausgegeben. Nach drei Aktiensplits in den späten 1990er-Jahren entspricht dies einem Ausgabekurs von lediglich 1,50 US-Dollar. Wer also von Anfang an in die Aktie investiert gewesen und auch geblieben wäre, hätte heute einen wahnsinnigen Gewinn. Aus einer Investition von 1.000 US-Dollar wären bis heute genau 666.666 US-Dollar geworden. Außer dem Chef Jeff Bezos wird sich wohl niemand mehr finden lassen, der so lange durchgehalten hat 😉

Kategorien: Internet Sonstiges

Bundestag beschließt automatisierten Zugriff auf biometrische Passdaten

Die Bundesregierung Logo

Der Deutsche Bundestag hat letzten Donnerstagabend (18.05.2017) den Gesetzesentwurf zur „Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ verabschiedet. Die große Koalition konnte sich gegen die Stimmen von Linken und Grünen durchsetzen. In den Medien liest man sehr wenig bis gar nichts davon, obwohl das neue Gesetz von Juristen und Datenschützern sehr kritisch gesehen wird und einen großen Einschnitt der Bundesbürger bedeutet.

eID-Funktion des neuen Personalausweises automatisch aktiviert

Primär soll durch das Gesetz die Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) ausgeweitet werden. Nur rund ein Drittel der 51 Millionen neuen Personalausweise wurden für eID freigeschaltet. Davon wiederum nur 15 Prozent, also ca. 2,5 Millionen Bürger, haben die Onlinefunktion überhaupt schon einmal genutzt. Das möchte die Bundesregierung ändern und wird mit dem Gesetz die eID-Funktion aller Personalausweise im Scheckkartenformat zukünftig automatisch aktivieren. Das eigentliche Problem der geringen Nutzung wird dadurch aber nicht behoben, was in meinen Augen hauptsächlich an den spärlichen Nutzungsangeboten liegt.

Im Vorfeld der Abstimmung kritisierten Datenschützer die automatische Aktivierung und verwiesen auf eine Beeinträchtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Zumindest diesen Teil hat sich die Koalition zu Herzen genommen und das Gesetz vor der Verabschiedung leicht nachgebessert. Demnach sind alle Meldeämter verpflichtet, über die künftig standardmäßig aktivierte eID-Funktion zu berichten und über die nachträgliche Deaktivierung aufzuklären.

Muster des Personalausweises (Bild: Bundesministerium des Inneren)

Muster des Personalausweises (Bild: Bundesministerium des Inneren)

Automatisierter Zugriff auf biometrische Daten und Fotos

Das Gesetz enthält allerdings einen zweiten Punkt, der noch kritischer zu sehen ist. Damit wird zukünftig fast allen Behörden ein automatisierter Zugriff auf Pass- und Personalausweisdaten inklusive Fotos ermöglicht. Der Zugriff soll ohne Bedingungen und Einschränkungen erfolgen können.

Die Polizeibehörden des Bundes und der Länder, der Militärische Abschirmdienst, der Bundesnachrichtendienst, die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, Steuerfahndungsdienststellen der Länder, der Zollfahndungsdienst und die Hauptzollämter dürfen das Lichtbild zur Erfüllung ihrer Aufgaben im automatisierten Verfahren abrufen. (§ 25 Absatz 2 PAuswG in der neuen Fassung)

Bislang war ein automatisierter Zugriff nur in begründeten Situationen bzw. Ausnahmefällen erlaubt. Außerdem war der Zugriff für Steuerfahnder, Zollverwaltung, Polizei- sowie Ordnungsbehörden beschränkt. Geheimdienste hatten bisher keinen Zugriff.

Bundesweite Biometriedatenbank?

Laut Gesetz darf keine Biometriedatenbank errichtet werden: „Eine bundesweite Datenbank der biometrischen Merkmale wird nicht errichtet. (§ 26 Absatz 4 PAuswG)“. Mit der Gesetzesänderung würde eine solche Datenbank aber quasi durch die Hintertür ermöglicht, denn die Geheimdienste haben nun einen uneingeschränkten, automatisierten und nicht protokollierten Zugriff auf alle Daten.

Der Chaos Computer Club (CCC) teilt in einer Stellungnahme mit: „Der nun vorgesehene automatisierte Zugriff von Geheimdiensten auf die biometrischen Passbilder in elektronischer Form wäre ein Schritt in eine umfassende und kaum kontrollierte Überwachung.“ Ebenfalls scharfe Kritik kommt vom ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar, welcher von einer „datenschutzrechtlichen Ungeheuerlichkeit“ und „Big-Brother-Gesetz“ spricht. Längerfristig sei laut Schaar damit zu rechnen, dass die Behörden die De-facto-Biometriedatenbank für eine automatische Videoüberwachung mit Gesichtserkennung nutzen würden.

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Schlechter SAT-Empfang: Signalstärke und Signalqualität verbessern

DVB-S Logo

In den Kommentaren zu meinem Artikel „SAT-Empfang: Unterschied zwischen Signalqualität und Signalstärke“ tauchen immer wieder Fragen zu schlechter Signalqualität und Signalstärke auf. Aus diesem Grund möchte ich die Ursachen eines schlechten SAT-Empfangs genauer erläutern und mögliche Lösungen aufzeigen.

Grundsätzlich möchte ich aber darauf hinweisen, dass die angezeigte Signalstärke sowie Signalqualität sehr stark vom verwendeten Sat-Tuner abhängig ist. Beispielsweise können ein Samsung-TV mit eingebauten Sat-Tuner und ein externer Sat-Receiver am gleichen Kabel unterschiedliche Werte aufweisen. Aus diesem Grund sollte man die angezeigten Werte auch nicht allzu ernst nehmen. Sofern keine Störungen auftreten, sollte in der Regel alles in Ordnung sein. Spätestens wenn Empfangsprobleme wie Ruckeln oder Ton- bzw. Bildaussetzer existieren, sollte man aber tätig werden.

SAT-Empfang verbessern

Eine häufige Ursache eines schlechten SAT-Empfangs ist, dass keine freie Sicht zum Satelliten besteht. Bäume oder Sträucher wachsen jedes Jahr und sind mit der Zeit vielleicht in das Sichtfeld zum Satelliten gewachsen. Die Webseite DishPointer bietet die Option „show obstacle (line of sight checker)“ an, welche bei der Beantwortung dieser Frage sehr hilfreich ist. Damit lässt sich unter anderem klären, wie hoch störende Objekte je nach Entfernung maximal sein dürfen. Wenn sich wirklich ein Hindernis im Weg befindet, hilft es entweder, die Schüssel zu versetzen oder das Gewächs zu entfernen bzw. ordentlich zu Stutzen. Das Zurückschneiden greift allerdings nur temporär und nach ein paar Jahren könnte das Problem erneut auftreten.

Ebenfalls wichtig ist die korrekte Ausrichtung der Schüssel. Dabei hat mir die Webseite Schüssel-Ausrichtung bisher gute Dienste geleistet. Bei präziser Ausführung kann damit eine sehr gute Ausrichtung erreicht werde, ohne auf spezielle Messgeräte oder teure Dienstleister zurückgreifen zu müssen. Selbstverständlich spricht aber nichts dagegen. Wer sich das leisten kann und möchte fährt damit sicher auch gut. Teilweise reicht es sogar aus, wenn das LNB in der Aufnahme vor- oder zurückgeschoben wird, damit der Brennpunkt ggf. genauer getroffen wird. Auch das Drehen des LNBs bzw. den Winkel in der Halterung leicht zu ändern, kann das gewünschte Ergebnis erreichen.

Nicht selten ist eine verbogene Schüssel (korrekte Bezeichnung Antenne) oder ein defekter LNB die Ursache der Empfangsprobleme. Ersteres kann entweder durch Transportschaden oder durch einen Sturm passieren. Den Schaden kann man mit dem Auge oft nicht erkennen. Daher muss man die Schüssel abmontieren und flach auf einen Tisch legen. Sie muss rundherum plan auf dem Tisch liegen und darf nicht wackeln. Falls sie das tut solltet ihr eine neue Schüssel anschaffen. Beim LNB ist die einfachste Methode zur Überprüfung der Austausch durch einen anderen LNB.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz einer größeren Schüssel bzw. eines anderen LNBs. Gerade bei kleineren Schüsseln kann es bei Regen und schlechtem Wetter zu Empfangsproblemen kommen. Mit einem Durchmesser von ca. 85 cm sollte man allerdings auf der sicheren Seite sein. Empfehlenswerte Antennen sind unter anderem die Triax TDS 88 für rund 50 Euro und die Gibertini OP 85 für ca. 90 Euro. Beim LNB kann ich den Inverto Selected Quad Premium (IDLB-QUDL40) empfehlen. Weitere empfehlenswerte LNBs gibts bei Amazon:

Hier sei noch einmal zu erwähnen, dass der Empfang (Signalqualität) hinter einem LNB durch keine nachgeschaltete Komponente verbessert werden kann! Alle weiteren Maßnahmen dienen zur Verbesserung der Signalstärke. Nachfolgend zwei grundlegende Regeln:

  • Kabel so kurz wie möglich halten
  • Markenkabel verwenden

Teilweise wird empfohlen die alten aufschraubbaren F-Stecker durch moderne Selfinstall- bzw. Kompressionsstecker zu ersetzen. Dadurch wird lediglich die Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit erhöht, einen Leistungsgewinn kann man damit nicht erzielen. In vielen Fällen ist dieser Tipp also nutzlos.

Auch der Einsatz von Inlineverstärkern ist fast immer nutzlos. Er verstärkt sowohl das Nutzsignal als auch das Rauschen. Daher kann man damit kein Signal verbessern. Im Gegenteil: Durch das Eigenrauschen und ein mögliches Übersteuern ist der Verstärker oft kontraproduktiv. Der einzige Einsatzzweck ist die Übertragung eines einwandfreien Signals über lange Strecken.

In bestimmten Situationen kann jedoch ein Dämpfer nützlich sein. Viele Sat-Tuner vertragen keine hohen Pegel und neigen daher zur Übersteuerung. Davon betroffen sind teilweise die Sat-Tuner in Samsung-TVs oder viele Humax-Modelle. In diesen Fällen kann ein Dämpfer oft Wunder bewirken. Empfehlen kann ich beispielsweise den Axing SZU 3-00 oder den Kathrein ERE 02.

eltefa 2017 – Messe rund ums Thema Smart Home, Gebäude- und Lichttechnik

Eltefa 2017

Vom 29. bis 31. März findet in Stuttgart die eltefa 2017 statt. Die größte und wichtigste Landesmesse der Elektrobranche findet alle zwei Jahre statt und bietet dieses Jahr wieder einen umfangreichen Überblick über die wichtigsten Anbieter, Trends und Innovationen. Insgesamt sind weit über 400 Aussteller vertreten.

Folgende Ausstellungsschwerpunkte werden geboten:

  • Gebäudetechnik – Neue Impulse für die Gebäudetechnik
  • Lichttechnik – Intelligente, vernetzte Lichttechnik
  • Energietechnik – Die Zukunft gehört den intelligenten Netzen
  • Sicherheitstechnik – Integrierte, digitale und vernetzte Sicherheitstechnik für Gebäude und Grundstücke
  • Industrietechnik – Zukunftschance Industrie 4.0
  • IT-Infrastruktur – Flexible, sichere und energieeffiziente Netzwerklösungen

Darüber hinaus existiert ein interessantes Rahmenprogramm mit Sonderschauen, Themenparks, Foren und Dialogveranstaltungen. Für private Besucher dürften vor allem das „E-Haus“ und die „BUS GUIDE AREA“ interessant sein. Das 100-m²-Musterhaus zeigt auf, wie eine moderne Smart-Home-Lösung aussehen kann und welche Möglichkeiten heute bereits bestehen.

In der „BUS GUIDE AREA“ werden die unterschiedlichen Bussysteme für die Hausautomatisierung vorgestellt und auch entsprechende Produkte gezeigt. Natürlich darf man hier keine vollumfängliche Auswahl erwarten, aber für einen guten Marktüberblick sollte es auf jeden Fall reichen.

Ich werde die eltefa dieses Jahr besuchen und mir die neuesten Trends und Innovationen vor Ort anschauen. Mein Fokus liegt dabei auf den IT-Infrastrukturlösungen im privaten Wohnbau sowie im Büro und Rechenzentrum. Außerdem werde ich einen genauen Blick auf die Gebäudeautomation und insbesondere alles, was mit KNX zu tun hat, werfen. Über welches Thema möchtet ihr gerne mehr lesen bzw. welcher Bereich interessiert euch am meisten? Werdet ihr auch vor Ort sein?

Zur eltefa Webseite

Elektroautos: 2016 nur knapp 13.000 Neuzulassungen

Kurz zusammengefasst: Elektroautos floppen weiterhin! Trotz der Anfang Juli 2016 eingeführten Kaufprämie („Umweltbonus“) wurden im vergangenen Jahr nur knapp 13.000 reine Elektroautos neu zugelassen. Bei rund 3,35 Millionen Neuzulassungen entspricht dies einem Anteil von lächerlichen 0,388 Prozent. Die Zulassungsdaten des Kraftfahrt-Bundesamts zeigen auf, um welche Modelle es sich dabei im Einzelnen handelt.

Modell Neuzulassungen Januar bis Dezember 2016
BMW i3 2.863
Renault ZOE 2.805
Tesla Model S 1.474
Kia Soul EV 1.384
Nissan Leaf 1.121
VW e-Golf 860
Hyundai Ioniq electric 627
VW e-up! 592
Mercedes-Benz B 250 e 437
Tesla Model X 430

Mit 2.863 Zulassungen befindet sich der BMW i3 auf Platz eins, dicht gefolgt vom Renault ZOE mit 2.805 zugelassenen Fahrzeugen. Tesla schafft es mit dem Model S auf Platz drei, allerdings weit abgeschlagen mit 1.474 zugelassenen Neufahrzeugen. Die E-Modelle von Volkswagen befindet sich auf Platz sechs (e-Golf) und acht (e-up!) und sind damit quasi nicht existent. Ebenso geht es Mercedes mit der B-Klasse 250 e, die gerade einmal 437 Neuzulassungen im Jahr 2016 aufweist.

Dabei sollte noch erwähnt werden, dass ein Großteil der Neuzulassungen Firmenfahrzeuge sind. Beim BMW i3 und Tesla Model S beträgt der Anteil gewerblicher Halter jeweils 68 Prozent. Der Nissan Leaf kommt sogar auf 84 %. Einzig der Renault ZOE wird auch vermehrt von Privatpersonen zugelassen, hier beträgt der Anteil knapp über 50%.

Geht es nach Bundeskanzlerin Merkel sollen bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Diese Zahl ist utopisch und völlig realitätsfremd. Wenn man bedenkt, dass selbst E-Kleinwagen weit über 20.000 Euro kosten, wird sich die Situation auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Dazu kommt die oft geringe Reichweite der E-Autos und die fehlende Infrastruktur zum Aufladen. Immerhin ist mittlerweile die Modellvielfalt von E-Autos etwas angewachsen. Bei Wikipedia findet ihr eine schöne Übersicht aller Elektroautos in Serienproduktion.

Kategorien: Hardware Sonstiges

Entertainment-Apps im Kurztest

Google Play and Apple App Store

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und am liebsten liege ich auf der Couch, eingewickelt in einer warmen Decke und schaue das Fernsehprogramm rauf und runter. Mittlerweile jedoch, kenne ich die Sendungen schon auswendig und es herrscht gähnende Langeweile, es muss also eine Alternative her. So bin ich neuerdings an meinem Smartphone hängen geblieben und habe mich durch eine ganze Reihe an Apps gespielt. Nach einigen Testrunden, möchte ich euch nun an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Fruit Ninja – Das fruchtige Gemetzel

Schnelle Reaktionen sind hier gefragt! Mein Finger dient als ein Ersatz für ein Katar-Messer, Früchte fliegen durch den Raum und zack: Ich zerschneide einen Pfirsich, zwei Melonen und eine Pflaume mit einem leichten Fingerwisch. Das gibt ordentlich Punkte in der Kombination. Aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen.

Beim Öffnen der kostenlosen App kann ich zwischen drei verschiedenen Modi wählen: Im Klassik Modus muss ich so lange Früchte zerschneiden, wie es geht. Erst fliegen nur ein paar wenige Früchte, doch dann werden es immer mehr. Wichtig ist hier: Ich muss wirklich so viele Früchte, wie es geht, zerteilen, denn ab einer gewissen Anzahl unzerschnittener Früchte bedeutet es meinen Spieletod. Eine weitere Schwierigkeitsstufe sind Bomben, die lustig zwischen dem Obst hin und her schwirren; das Zerschneiden der Bomben bedeutet ebenfalls den Tod. Der zweite Modus ist der Arcade Modus und hier gilt es, so viele Punkte wie möglich in einer vorgegebenen Zeit zu erlangen. Aber Vorsicht: auch hier lauern Bomben. Zum Einstieg, zum Relaxen oder auch zum Erlernen einiger Tricks eignet sich der Zen-Modus, denn hier passiert nichts. Keine Bomben, keine Booster, einfach lockeres Früchte metzeln. Ein Spaß, der nicht nur in der kalten Jahreszeit für Entertainment pur sorgt!

Fruit Ninja Screenshot

PokerStars Casino – Purer Nervenkitzel auf dem Smartphone

Die e-Gaming App von PokerStars bannt echtes Casino-Feeling auf das Smartphone. Hier wird allerlei geboten: Klassiker wie Roulette, Blackjack oder Slots gehören ebenso zum Repertoire wie auch das Pokerspiel in allen Facetten. Statistisch gesehen startet jede Sekunde ein neues Spiel. Hier kann ich mich in spannende Glücksspiele wie Roulette stürzen oder mein Bestes beim Pokern geben – und das immer mit echten Gegenspielern. Diese Gegner sind mal von aggressiver Natur, die es quasi als ihre Lebensaufgabe ansehen hier zu gewinnen, aber es gibt auch viele relaxte Spieler, die nur zum Spaß dort sind. Das Schöne an der App ist: Ich muss hier nicht um echtes Geld spielen, sondern kann auch ganz entspannt mit den Spielgeld-Modi die einzelnen Games ausprobieren. Der Download der e-Gaming App ist kostenlos.

Candy Crush – Lässiges Zocken zwischendurch

Mit Mister Toffee und Tochter Tiffi Toffee auf Abenteuer durch die Candy Crush Saga. So verrückt wie die Namen der beiden Helden, ist dann auch das populäre Spiel. Hier soll ich farbige Bonbons miteinander kombinieren und sie somit zum Platzen bringen. Zusätzlich gibt verschiedene Aufgaben, die sich von Level zu Level verändern, wie beispielsweise: „Bringe alle Früchte zum Boden“ oder „Entferne alle Gelees.“

Wie die meisten Spiele, beginnt auch Candy Crush recht einfach, bevor sich die Schwierigkeitsanforderung dann allmählich steigern. Drei Bonbons der gleichen Farbe zerplatzen einfach nur, vier Bonbons der gleichen Farbe erstellen aber bereits ein gestreiftes Bonbon, dass eine ganze Reihe von Süßigkeiten explodieren lässt. Generell kann ich sagen: Je größer die Farbreihe ist, die ihr kombiniert, desto höher sind die Punkte, die ihr bekommt. Aber das soll nur der Anfang sein, denn es gibt noch zahlreiche Tricks, die es zu erkunden gilt. Insgesamt stehen fünf Leben zur Verfügung, die ich verballern kann; danach bedarf es einer kurzen Ruhepause, um das Spiel fortsetzen zu können.

Candy Crush Screenshot

Clash of Clans – Ein Spiel für Strategen

Ich wollte schon immer Herrscher über mein eigenes Dorf sein, dank Clash of Clans kann ich das jetzt auf meiner To-Do-Liste abhaken. Ich öffne die App und beginne direkt mit dem Spielspaß. Zum Start werden Sägewerke, Bauernhöfe, Unterkünfte und so weiter errichtet, damit das Stück Erde, das ich habe, zu einem richtigen Dorf wächst. Wie es sich für einen richtigen Machthaber gehört, muss ich mein Dorf dann aber natürlich auch beschützen, denn es lauern eine Menge Gefahren in der Clash of Clans Welt: böse Kobolde und andere Dörfer sind hier meine Feinde. Das Besondere an dieser App ist, dass es hier verschieden Gegner gibt: Ich kann mich entscheiden, ob ich als Einzelkämpfer gegen den Computer spiele oder ob ich im Mehrspieler-Modus gegen viele anderen realen Spieler daddel.

Clash of Clans Screenshot

Fazit

Alles in allem lässt sich die schnöde Langweile im Winter hervorragend mit einem Spielchen auf dem Smartphone überbrücken. Ich bin jedenfalls mit den Apps zufrieden und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß beim Zocken haben werdet wie ich.

Kategorien: Android Apple Sonstiges

Die Herstellung von Spielautomaten

Seit den ersten Spielautomaten hat sich die Technologie und damit die Entwicklung und Herstellung von Spielautomaten radikal verändert. Doch wie werden Spielautomaten eigentlich hergestellt und wer ist daran beteiligt?

Die Geschichte der Spielautomaten

Der erste Spielautomat wurde Ende des 18. Jh. entwickelt. Das erste Gerät wurde von den Gebrüdern Caille erfunden und hatte das typische Aussehen eines einarmigen Banditen. In dieser Zeit baute Charles August Fey auch einen unter dem Namen „Liberty Bell“ berühmt gewordenen Automaten mit einer 3-Walzen Spielmechanik.

In Deutschland wurden Spielautomaten erst in den 50er Jahren legalisiert. Zu dieser Zeit dominierten die zwei Anbieter Gauselmann und Löwen Automaten den Markt. Aus dieser Zeit stammt beispielsweise auch der Spielautomat Rotamint der Firma Löwen Automaten.

Im Laufe der Zeit wurde die Mechanik erst durch Elektronik und dann durch Computersysteme abgelöst, die auf Bildschirmen die uralte Walzenmechanik simulieren und um Animationen und Soundeffekte anreichern. Im Kern hat sich aber das grundsätzliche Spielprinzip nicht verändert.

In den 90er Jahren kamen dann die ersten Online Spielautomaten und Internet Casino kostenlos auf, die das Prinzip des Spielautomaten auf den PC und im weiteren Verlauf auf das Smartphone und das Tablet transferierte.

Riches of Ra (Play'n GO)

Riches of Ra (Play’n GO)

Die Marktführer in Deutschland

In der heutigen Zeit wird der Markt durch drei Anbieter dominiert: 1. durch die Gauselmann Gruppe, zu der beispielsweise die Merkur Spielotheken gehören; 2. durch die österreichische Novomatic Gruppe, die 2003 die Löwen Entertainment GmbH übernommen hat und 3. Durch die Schmidt-Gruppe, die 2008 den Automatenhersteller Bally Wulf übernahm.

Die Gauselmann Gruppe beschäftigt 9.240 Mitarbeiter und erwirtschaftet knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Novomatic Gruppe erwirtschaftet sogar knapp 4 Milliarden Euro mit 24.000 Mitarbeitern weltweit.

Der Beruf des Automatenfachmanns

Der Beruf des Automatenfachmanns ist nicht auf die Glücksspielbranche beschränkt und ein gängiger Beruf in der Automatenwirtschaft. Der Beruf umfasst unter anderem die Aufstellung, Befüllung und Entladung, Wartung und die allgemeine Betreuung der Automaten und den Kundensupport. Insbesondere bei Spielhallen ist dieser Beruf von großer Bedeutung. Neben dem Automatenfachmann sind vor allem IT Berufe relevant für die Herstellung von Automaten. Von Anwendungsentwicklern und Systemadministratoren über Team- und Projektleiter bis zu Marketing- und Vertriebsleiter ist alles vorhanden. Besonders reizvoll sind in diesem Bereich sicherlich die Spieledesigner, die sich immer tolle Ideen für neue Glücksspiele ausdenken.

Die Besonderheiten der Automatenhersteller

Die Spielautomaten von Novomatic bieten hochwertige Animationen, tolle Soundeffekte und sind online zugänglich. Die Geräte der Löwen Entertainment sind nach bauökologischen Kriterien hergestellt. Die Ausstattung ist sehr modern und jedes Spiel ist grafisch und musikalisch besonders. Bis jetzt sind diese Automaten nicht online verfügbar, was die Hochwertigkeit der Baukriterien hervorhebt. Die Bally Wolf Automaten der Schmidt Gruppe sind sehr modern ausgestattet und bieten viele Animationen. Die Touchscreens bieten interessante Möglichkeiten das Spiel zu erleben.

Kategorien: Sonstiges

CES 2017: Technische Neuerungen zwischen Casinos und Glücksspiel

CES Logo

Kürzlich fand die CES 2017 statt – in Las Vegas, der großen Stadt des Glücksspiels. Ich war selbst vor Ort. Für mich war es nicht nur der erste Besuch in Las Vegas, sondern auch der erste Aufenthalt in den USA. Während sich viele Kollegen an den Blackjack-Tischen vergnügten, und dabei sogar fast alle am Ende mit einem Plus nach Hause gingen, war ich aber noch zögerlich. Eigentlich bereue ich das im Nachhinein, denn nun habe ich Las Vegas heimgesucht und nicht einen Cent verzockt oder gewonnen. Aber vielleicht erhalte ich ja nächstes Jahr eine zweite Chance – dann werde ich entsprechend nicht nur mit der Kreditkarte bewaffnet sein, sondern auch vor dem Trip etwas Bargeld wechseln. Bleibt mir höchstens mich solange im Cherry Casino online zu vertrösten und meine Gewinnchancen auszuloten.

Immerhin konnte ich auf der CES 2017 viele nette Leute kennenlernen, unter anderem das deutsche Samsung-PR-Team, und durfte auch allerlei neue Geräte als einer der ersten bestaunen. Besonders die frischen Samsung QLED haben mich sehr beeindruckt. Die Südkoreaner bewerten die neuen Fernseher der Reihen Q7, Q8 und Q9 quasi als OLED-Nachfolger – es handelt sich streng genommen aber weiterhin um LCD-Fernseher mit Quantum Dots. Samsung setzt jedoch neue Materialien ein und will zudem nicht nur deutlich verbesserte Blickwinkel, sondern auch optimierte Farbwiedergabe (nahezu 100 % des DCI-Farbraums), höhere Kontraste und eine erhöhte Helligkeit von bis zu 2.000 Nits erreicht haben. Leider ist noch offen, wie teuer die neuen Geräte sein werden. Günstig werden sie aber wohl nicht werden, denn Michael Zöller, Samsung Kopf der europäischen Abteilung für Visual Display, sagte, dass QLED besser sei als OLED und sich das auch im Preis widerspiegeln sollte. Schade ist allerdings, dass die Reihen Q7 und Q8 nur Edge-LED-Beleuchtung verwenden. Laut Zöller bieten zumindest die Q9 dann Direct LED.

LG will im Gegensatz zu Samsung weiter auf OLED-TVs setzen und zeigte seine neuen Fernseher der Reihe Signature OLED TV W. Dabei gibt LG z. B. an, die maximale Helligkeit gegenüber der 2016er-Serie nahzu verdoppelt zu haben. Außerdem arbeitet Samsungs Rivale mit Technicolor zusammen und bietet nicht nur HDR10 und das für TV-Übertragungen relevante HLG, sondern auch Dolby Vision. Hier ist Samsung konservativer und beschränkt sich auf HDR 10 und natürlich auch HLG. Spannend ist übrigens, was nun aus Ultra HD Premium werden soll: Das Siegel soll Kunden gewisse Qualitätsstandards bei den Geräten garantieren. Samsung wägt jedoch ab, seine neuen TVs gar nicht mehr zertifizieren zu lassen. Nicht etwa, weil die Südkoreaner fürchten das Siegel nicht zu erreichen – im Gegenteil. Nein, man ist enttäuscht, dass auch TVs ab einer Helligkeit von nur 540 Nits für Ultra HD Premium zugelassen werden – was damals LGs OLED-Modellen natürlich die Tür öffnete.

Neben High-End-Fernseher mit Ultra HD stachen mir als Trends auf der CES 2017 noch Smart Home, Smart Cars und Virtual Reality ins Auge. Diese Bereiche stecken aber immer noch in einer Entwicklungsphase, so dass beispielsweise VR immer noch nicht etwas für jedermann sein dürfte. Ultra HD hingegen reift nun endlich – HDMI 2.1 wurde ja ebenfalls vorgestellt und führt Unterstützung für dynamische Metadaten beim offenen Standard HDR10 ein. Offen ist leider, ob die neuen TVs des Jahres 2017, ab Werk noch mit HDMI 2.0 versehen, auch Updates auf HDMI 2.1 erhalten werden. Möglich sei dies technisch durchaus laut HDMI Association, werde aber von den individuellen Modellen und Herstellern abhängen. Somit bleibt es spannend. Und ob man noch warten sollte, bis sich HDMI 2.1 großflächig etabliert hat oder es sich endlich lohnt bei einem Ultra-HD-TV zuzuschlagen, muss wohl jeder für sich entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass sich Hersteller wie LG und Samsung bald zu möglich Updates äußern – und nicht erst ab der CES 2018 HDMI 2.1 einbinden.

Ein Gastartikel von André Westphal, welcher unter anderem für Caschys Blog schreibt.

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Von „Ankh“ bis „Book ofa Ra“ – Ägypten in Spielen

Das erste Computerspiel, das ich je besessen habe, war „Eye of Horus“ für den C-64. Ich bin also quasi direkt mit der ägyptischen Mythologie in die Welt der Videospiele eingestiegen. Und in der Tat fasziniert natürlich nicht nur die ägyptische Mythologie Spieleentwickler und Gamer: Von „God of War“ über „Smite“ bis hin zu „The Witcher 3: Wild Hunt“ bedienen sich viele Titel gerne bei Legenden, Folklore und klassischer Mythologie. Die ägyptische Mythologie mag dabei zwar nicht ganz so hoch im Kurs stehen wie die griechische oder die nordische, welche nicht zuletzt durch den Marvel-Superhelden Thor in den letzten Jahren allgemein an Gunst gewonnen hat. Doch wer wie ich als Kind „Asterix und Kleopatra“ zu seinen Lieblingsfilmen zählte, freut sich Referenzen auch in Games wiederzuerkennen – in diesem Bezug wäre es längt einmal Zeit für ein Survival-Horror-Spiel mit Augenzwinkern, das sich vielleicht an den Mumien-Horrorfilmen (z. B. „Die Rache der Pharaonen“) des britischen Studios Hammer orientiert.

Spaß gemacht haben mir persönlich auch die Adventures der Reihe „Ankh“. Die drei Teile „Ankh“ (2005), „Ankh: Herz des Osiris“ (2006) sowie „Ankh: Kampf der Götter“ (2007) lebten von ihrem Wortwitz und hatten mit Oliver Rohrbeck, Synchronstimme von beispielsweise Ben Stiller, Thomas Danneberg, deutsche Stimme von Arnold Schwarzenegger und Ernst Meincke, Sprecher von Patrick Steward tolle deutsche Synchronsprecher an Bord. Kein Wunder, denn die Reihe „Ankh“ stammt schließich auch aus deutschen Landen, nämlich vom Entwickler Deck13. Leider war das letzte Spiel der Serie, „Ankh: Die verlorenen Schätze“ aus dem Jahr 2009, ein ziemlich uninspiriertes Wimmelbild-Spiel, das wirklich kaum jemanden vom Hocker gerissen hat. Ob die Marke nun noch einmal wiederbelebt werden könnte, ist offen.

Im Kino sollte zuletzt „Gods of Egypt“ Filmfans wieder ins alte Ägypten entführen. Der Film von Alex Proyas, immerhin auch der Regisseur von „The Crow“, erwies sich aber inhaltlich wie finanziell als Deaster. Da unterhält das Spiel „Book of Ra“ dann beispielsweise als lockerer Zeitvertreib deutlich besser. Anonsten ist die ägyptische Mythologie nach dem Aus der Reihe „Ankh“ in Games derzeit aber unterrepräsentiert. Wer etwa online ein wenig nachforscht, stößt in erster Linie auf Edutainment-Software für Kinder und Jugendliche – weniger aber auf Casual- oder Core-Games.

Gerüchten zufolge könnte sich das jedoch dieses Jahr wieder ein ändern: Ubisoft soll ein neues Spiel der Reihe „Assassin’s Creed“ planen, welches konkret als „Assassin’s Creed: Empire“ erscheinen könnte. Der Titel soll dieses Mal nicht weiter in der Zeit voranschreiten, wie es zuletzt bei „Assassin’s Creed Syndicate“ im viktorianischen London der Fall gewesen ist. Stattdessen soll „Assassin’s Creed: Empire“ angeblich tatsächlich im alten Ägypten spielen. Könnte man somit als Meuchelmörder hier die Pyramiden erklimmen? Vielleicht hat Ubisoft hier das 2013 durchgesickerte (aber nie offiziell angekündigte) „Osiris“ als Basis hergenommen. Die Idee find ich klasse, denn aus einem ägyptischen Setting ließe sich mit Sicherheit in einer offenen Spielwelt viel herausholen. Seien wir gespannt. Ich selbst hätte jedenfalls viel Lust als Assassin im alten Ägypten Kleopatra zu begegnen oder einem anderen Pharaoh die Hand zu schütteln – je nachdem wann und wie genau das Spiel aufgebaut sein wird. Ägypten also wieder in Games als Szenario? Gerne, denn vom zweiten Weltkrieg oder sterilen Sci-Fi-Korridoren haben wir nun mittlerweile genug gesehen.

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Private Videoüberwachung: Das muss beachtet werden

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt seit Jahren stetig an. Während es im Jahr 2013 149.500 Delikte gab, wuchs die Zahl im Jahr 2014 auf 152.123 an. Gemäß der Kriminalstatistik 2015 erfolgte letztes Jahr eine deutliche Zunahme um rund 10 Prozent auf insgesamt 167.136 Einbrüche. Auch dieses Jahr dürfte die Zahl abermals steigen. Lange Rede kurzer Sinn, immer mehr Menschen setzen auf eine private Videoüberwachung und installieren eine Überwachungskamera. Ob eine einzige Kamera wirklich als Einbruchschutz dient oder lediglich ein besseres Sicherheitsgefühl erzeugt, sei mal dahingestellt. Abgesehen davon müssen bei der Videoüberwachung auf dem eigenen Grundstück ein paar Regeln beachtet werden.

Was muss beim Einsatz einer Kamera beachtet werden?

Grundsätzlich kann jeder Hausbesitzer auf seinem Grundstück oder am Haus eine Überwachungskamera anbringen. Gefilmt werden darf aber nur das eigene Grundstück innerhalb der Grundstücksgrenzen. Nachbargrundstücke oder öffentliche Bereiche wie Straßen oder Gehwege dürfen nicht überwacht werden. Auch gemeinsame Zugangswege oder Zufahrten dürfen nicht beobachtet werden. Aus diesem Grund sind schwenkbare Kameras eher kritisch zu sehen, da sie je nach Standort theoretisch auch außerhalb des Grundstücks filmen können. Also entweder hundertprozentig sicherstellen, dass keine anderen Bereiche gefilmt werden können oder auf Nummer sicher gehen und komplett auf schwenkbare Kameras verzichten.

Grund für die strengen Vorgaben sind das allgemeine Persönlichkeitsrecht bzw. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung eines jeden Menschen. Das bedeutet, dass sich jeder in der Öffentlichkeit frei bewegen können muss und selbst entscheiden darf, wann und wie Dinge des persönlichen Lebens offenbart werden. Durch eine Überwachung würden beide Rechte verletzt werden.

Fremde Personen und Besucher, die das Grundstück betreten, sollten daher auf die Videoüberwachung hingewiesen werden. Eine gute Methode ist beispielsweise ein kleines Hinweisschild im Eingangsbereich. Da keine rechtlichen Vorgaben existieren, dürften die Aufnahmen des eigenen Grundstücks rein theoretisch unendlich lange gespeichert werden. Allerdings ist dies wenig zielführend und benötigt viel Speicherplatz. In der Regel ist eine Speicherung für wenige Wochen völlig ausreichend. Nur spezielle Vorfälle sollten länger behalten werden. Veröffentlicht werden dürfen diese Aufnahmen allerdings nicht, da so ein privater Fahndungsaufruf verboten ist. Dieses Vorgehen greift in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eines potentiellen Täters ein, weshalb dieser sogar eine Löschung des Videos und Schadenersatz verlangen kann. Die Aufnahmen sollten lediglich der Polizei übergeben werden und können auch als Beweis dienen.

Checkliste mit den wichtigsten Punkten

  • Kamera darf nur das eigene Grundstück oder Haus filmen
  • Öffentliche Bereiche wie Straßen oder Gehwege dürfen nicht gefilmt werden, ebenso Nachbargrundstücke
  • Auf schwenkbare Kameras vorsorglich verzichten
  • Besucher sollten auf Kamera aufmerksam gemacht werden

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Gewinnspiele und Adventskalender 2016

Letzten Sonntag war bereits der erste Advent, also höchste Zeit um die besten Adventskalender und Gewinnspiele für Weihnachten 2016 vorzustellen.

Wie jedes Jahr führe ich nur bestimmte Aktionen auf, die meiner Meinung nach besonders lohnenswert sind. Weniger interessanten Aktionen werde ich nicht ergänzen, ihr dürft aber gerne in den Kommentaren auf weitere Aktionen hinweisen.

Angebote

Neben den reinen Gewinnspielen gibt es auch wieder einige Shops, die jeden Tag spezielle Produkte sehr preisgünstig anbieten.

Gewinnspiele

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Industrie 4.0 – Wo soll man als Unternehmer anfangen?

Logo Plattform Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 ist inzwischen auch in Deutschland immer mehr auf dem Vormarsch. Dies lässt sich in der Praxis auch dadurch erkennen, dass rund 90 Prozent der größeren Unternehmen die Möglichkeiten und Chancen wahrnehmen, die damit in Verbindung stehen. Auf der anderen Seite wird es immer wichtiger, mehr Unternehmer heranzuführen und dadurch die Wirtschaft zu stärken. Doch wie ist dieser so facettenreiche Prozess in der Praxis wirklich zu bewältigen?

Wie starte ich und welche Technik wird benötigt?

Zunächst muss man erkennen, dass der Prozess der Digitalisierung an und für sich nicht mal eben so erledigt ist und in kleinere Teilschritte aufgeteilt werden sollte. Deshalb handelt es sich hierbei nicht um ein ad-hoc Projekt. Forscher sind zum Teil schon seit Jahren damit beschäftigt, die dafür erforderliche Technik auf den Markt zu bringen. Nicht jedes Unternehmen ist aufgrund seiner Tätigkeit dazu geeignet, auf die modernste Technologie zu setzen. Deshalb ist es als Unternehmen umso wichtiger diesen großen Weg in mehreren kleinen Etappen zu meistern. Dies liegt daran, dass die Umstellungen ansonsten zu groß und schwierig sind, wodurch sie nicht gemeistert werden können. Gleichzeitig geht es in diesem Feld stets auch um die finanzielle Komponente, die eine bedeutende Rolle spielt. Eine Empfehlung lautet deshalb oftmals klein zu starten und erst einmal Teile zu automatisieren bzw. zu digitalisieren. Wie unter Smartservices-ed.de deutlich wird, ist die schrittweise Umstellung eines der nachhaltigsten und sichersten Konzepte. Dabei wird weiterhin Wert auf eine schrittweise Betreuung des Kunden gelegt. Zudem kann dort eine Studie angefordert werden, welche genau diese These mit den passenden Kennzahlen zu untermauern versteht.

Finanzierung und Einrichtung

Zugleich ist es auch von Bedeutung, den Blick auf die allgemeine Entwicklung Deutschlands in diesem Forschungsfeld zu lenken. Vor allen Dingen der Staat hat in der letzten Zeit einige Mühen unternommen, um selbst die passenden Gelder mit zur Verfügung zu stellen. Auch dies soll ein Weg sein, die Unternehmen selbst von der Qualität und den Möglichkeiten dieser neuen Technik in unserer digitalisierten Welt zu überzeugen. Bereits in einem wichtigen Papier im Jahr 2011 wurden so die Weichen für die weitere Vernetzung von digitaler Technologie und Arbeitskraft gestellt. Bislang konnten die Meilensteile, die damals für die kommenden Jahre festgesetzt wurden, gut eingehalten werden. Doch zudem wird deutlich, dass es in erster Linie die sogenannten Global Player wie Bosch, Siemens oder IBM sind, die hierbei auch durch die Qualität ihrer Arbeit zu überzeugen wissen. Der Mittelstand hinkt nun schon nach wenigen Jahren stark hinterher, was die Lücke zwischen den einzelnen Unternehmen für die Zukunft sogar noch weiter wachsen lassen könnte. Auch dies sind also Aspekte, auf die im Umgang mit der Situation einmal zu achten ist.

Die weitere Entwicklung

Wie genau es auf dem Feld der neuen Industrie weitergehen kann, erforscht seit einiger Zeit auch das Fraunhofer Institut. Unter http://www.fraunhofer.de/de/forschung/forschungsfelder/produktion-dienstleistung/industrie-4-0.html ist es möglich, sich einen direkten Einblick in die verschiedenen Kenntnisse zu verschaffen, die die Wissenschaftler bis zum heutigen Tag schon gewinnen konnten. Zugleich zeigt sich an diesen Positionen deutlich, wie groß doch das Potenzial ist, das auch noch für die Zukunft in genau dieser Entwicklung steckt. Die Smart Services müssten für diesen Zweck aber noch weitere Anforderungen erfüllen, die auch die Wirtschaft an sie stellt.

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