Kategorie: Internet

Firefox 16 veröffentlicht – Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Pünktlich zum geplanten Veröffentlichungstermin ist gestern Firefox 16 erschienen. Ich gebe euch einen kurzen Überblick aller Neuerungen.

Am auffälligsten dürften die Änderungen an der Benutzeroberfläche sein. So wurde die Liste der Vorschläge unterhalb der Adressleiste optisch überarbeitet. Der Suchbegriff kommt dadurch besser zur Geltung. Außerdem wurden die sogenannten Doorhanger-Panels aufgehübscht. Beispielsweise der neue Downloadmanager erscheint in einem solchen Panel. Aber auch beim Speichern von Passwörtern. Hier wurde die typische Umrandung von Aero entfernt, wodurch die Panels nun modernen wirken.

Neu hinzugekommen bei den Entwicklerwerkzeugen ist die Entwickler-Symbolleiste inklusive Kommandozeile. Diese kann entweder über das Web-Entwickler-Menü oder mit Shift + F2 aufgerufen werden. Die Kommandozeile verfügt über Autovervollständigung und unterstützt die Eingabe mit Tooltips und Einfärben von Parametern. Auch das JavaScript-Scratchpad wurde verbessert. Neu ist die Unterstützung der Microdata API und des HTML5-Elements “meter“. Der HTML5-Player, die Battery-API, die Vibration-API und die IndexedDB haben einige Updates erhalten. Außerdem werden die CSS-Eigenschaften “Animations“, “Transitions“, “Transforms” und “Gradients” ohne Vendor-Präfix -moz unterstützt.

Ab Version 16 können nun auch Web-Apps benutzt werden. Diese können dann im Mozilla Marketplace heruntergeladen werden, der später dieses Jahr starten soll. Aktuell sind lediglich einige wenige Demo-Apps verfügbar.

Wie immer wurde auch die Performance verbessert. Dieses Mal wurde die Garbage Collection optimiert, wodurch nervige Ruckler der Vergangenheit angehören sollten. Die Seite “about:memory” listet den Speicherverbrauch nun nach Tabs auf (mit “top” gekennzeichnet). Die obligatorischen Bugfixes dürfen natürlich nicht vergessen werden.

Firefox 17 wird nach der aktuellen Planung am 20. November 2012 erscheinen. Version 18 soll dann am 08. Januar 2013 folgen.

Download Firefox 16
Portable Firefox 16 @ Caschy

JPEGmini – JPEG-Dateien stark verkleinern

Mit TinyPNG und PunyPNG habe ich bereits zwei Onlinedienste vorgestellt, die PNG-Dateien verkleinern können.

Wie der Name schon sagt ist JPEGmini speziell für JPEG-Dateien geeignet. Hochgeladene Dateien können bis auf ein Fünftel der Ausgangsgröße verkleinert werden. Der Algorithmus orientiert sich dabei an der menschlichen Wahrnehmung. Trotz der verlustbehafteten Verkleinerung unterscheiden sich die optimierten Dateien nicht vom Original. Auch bei genauer Untersuchung konnte ich keine Unterschiede feststellen.

JPEGmini kann kostenlos und ohne Registrierung benutzt werden. Allerdings können nur einzelne Datein mit maximal 50 Megapixel verarbeitet werden. Registrierte Anwender können mehrere Dateien gleichzeitig hochladen und Bilder direkt nach Picasa und Flickr senden.

Zu JPEGmini

JPEGmini

Blogartikel automatisch bei Google+ posten

In zwei anderen Beiträgen habe ich bereits berichtet, wie neue Blogartikel automatisch bei Facebook und Twitter veröffentlicht werden können. Auch für Google+ Seiten existieren mittlerweile Möglichkeiten für das automatisierte Posten.

HootSuite

Mit dem Webdienst HootSuite können Seiten bei Google+ automatisch befüllt werden. Profile werden nicht unterstützt. Neben Google+ kann HootSuite auch mit Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder My Space umgehen. Bei HootSuite muss lediglich der eigene RSS-Feed eingetragen werden. Dieser wird jede Stunde auf neue Artikel untersucht, welche dann automatisch an die verbundenen sozialen Netzwerke gepostet werden. Neue Beiträge können auch per Zeitplanung veröffentlicht werden.

Zu HootSuite

NextScripts: Social Networks Auto-Poster

Das WordPress-Plugin verspricht unproblematisches Posten neuer Artikel bei Google+, Twitter, Facebook und Co. Allerdings wird Google+ nur über ein zusätzliche Funktionalität realisiert, welche 49 US-Dollar kostet. Aus diesem Grund dürfte das Plugin für viele Blogs uninteressant sein.

Download NextScripts: Social Networks Auto-Poster

 

Gewinner von F-Secure Internet Security 2013

Mein Gewinnspiel zu F-Secure Internet Security 2013 hatte ich komplett vergessen, sorry. Die Teilnahme endete am 20. September 2012. Soeben habe ich noch die drei Gewinner ausgelost. Jeweils eine einjährige Lizenz für F-Secure Internet Security 2013 haben gewonnen:

  • Jürg
  • Fränky
  • Henry

Eine E-Mail mit den Gewinnerlizenzen erhaltet ihr morgen. Danke für eure Teilnahme und herzlichen Glückwunsch!

Dropsync bietet Datensynchronisation für Android-Geräte

Die offizielle Dropbox-App ist leider nur zum Zugriff auf Dateien in der Cloud zu gebrauchen und bietet kaum mehr Möglichkeiten als die Dropbox-Webseite. Dateien können nicht direkt auf Android-Geräten abgelegt werden. Hier kommt die kostenlose App Dropsync ins Spiel. Dropsync ermöglicht eine vollwertige Synchronisation eines Ordners auf dem Smartphone mit einem Ordner in der Dropbox. Neben einer Zwei-Wege-Synchronisation können die Dateien aber auch vom Smartphone in die Dropbox gespiegelt werden, oder umgekehrt. Mit der App sind wichtige Dokumente jederzeit auf dem Smartphone offline verfügbar. Dabei kann genau eingestellt werden, wann die Synchronisation ablaufen soll. Beispielsweise können feste Zeitintervalle vorgegeben werden oder die Synchronisation erfolgt automatisch bei Verfügbarkeit eines WLANs.

Wer mehr als einen Ordner synchronisieren möchte, kann sich die Pro-Version für 4,99 Euro zulegen. Außerdem ist damit der Upload von Dateien größer als 5 MByte möglich und es wird keine Werbung angezeigt.

Dropsync im Google Play Store

 

AirDroid – Android-Geräte per Browser fernsteuern

Wie der Name schon erahnen lässt, ist AirDroid eine App für Android. Mit der kostenlosen App können Android-Geräte per Browser ferngesteuert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass die Geräte im selben Netzwerk hängen. Wenn AirDroid gestartet ist, wird die IP-Adresse und das Passwort zum Verbindungsaufbau angezeigt. Anschießend kann vom PC mit Hilfe eines Browsers auf das Gerät zugegriffen werden.

Die Weboberfläche sieht schick aus und reagiert sehr flott. Unter anderem hat man Zugriff auf Musik, Fotos, Videos, Kontakte, und Nachrichten. Auch Apps können installiert bzw. deinstalliert werden. Außerdem lassen sich mit AirDroid bequem Daten zwischen PC und Smartphone bzw. Tablet austauschen.

AirDroid im Google Play Store

AirDroid Browseransicht

 

Synchronisiertes Browsen mit FileZilla und anderen FTP-Programmen

Als FTP-Programm nutze ich seit einiger Zeit FileZilla und bin damit auch größtenteils zufrieden. Als ich vor einigen Tagen wieder intensiver damit gearbeitet habe, wünschte ich mir ein Feature, wodurch das Navigieren durch Ordner synchronisiert wird. Zum besseren Verständnis zunächst ein Veranschaulichung des Sachverhalts.

Bei mir werden beispielsweise auf der linken Seite die lokalen Daten und auf der rechten Seite die Daten auf dem FTP-Server angezeigt. Sobald ich in der lokalen oder in der FTP-Ansicht in einen Ordner wechsle, möchte ich, dass auf der entsprechend anderen Seite automatisch auch dieser Ordner geöffnet wird, sofern er existiert.

Nach langer Suche habe ich herausgefunden, dass dieses Feature in FileZilla bereits existiert. Es ist im Servermanager unter dem Reiter “Erweitert” versteckt. Die Option nennt sich “Synchronisierten Verzeichniswechsel verwenden“. Für jeden Server kann die Option einzeln aktiviert werden.

Auch in FlashFXP existiert eine solche Option. Dort nennt sie sich allerdings “synchronisiertes Browsen“.

Alternativen zu FeedBurner

Vor wenigen Minuten habe ich berichtet, dass Google die FeedBurner API am 20.10.2012 abschalten wird. Dinge wie die Statistiken oder Benachrichtigung per E-Mail bei neuen Blogartikeln funktionieren dann nicht mehr. Lediglich der Feed wird weiter ausgeliefert.

Wer FeedBurner den Rücken zukehren möchte, hat unter anderem folgende Alternativen:

  • Feed selbst ausliefern
    Mit WordPress besteht die Möglichkeit, RSS-Feeds selbst ausliefern. Falls Statistiken benötigt werden, kann das WordPress-Plugin FeedStats weiterhelfen. Eine Benachrichtigung per E-Mail kann mit dem Plugin Subscribe2 realisiert werden.
  • FEEDCAT

Daneben gibt es noch einige weitere Alternativen, die allerdings kostenpflichtig sind:

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FeedBurner API wird am 20.10.2012 abgeschaltet

Aktuell sind einige Meldungen zu lesen, dass Google FeedBurner demnächst eingestellt wird. Das ist aber falsch! Google wird am 20.10.2012 lediglich die FeedBurner API abschalten. Dinge wie die Statistiken oder Benachrichtigung per E-Mail bei neuen Blogartikeln werden dann nicht mehr funktionieren. Die Feeds an sich werden aber weiterhin ausgeliefert.

Preisfrage ist, warum man dann noch bei FeedBurner bleiben sollte? Schließlich waren die Statistiken über Abonnenten und Feedaufrufe der Hauptvorteil von FeedBurner. Ich persönlich bin froh, dass ich nie zu FeedBurner gewechselt habe und den Feed seit Beginn meines Blogs direkt über WordPress ausliefern lasse.

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WLAN-Stick für Samsung TVs der E-Serie

Samsung Logo

Bei den aktuellen Samsung TVs der E-Serie existieren einige Modelle ohne integriertes WLAN. Zur Nachrüstung von WLAN existiert der Samsung WIS12ABGNX WLAN-Stick, der mit fast 40 Euro jedoch relativ teuer ist. Leider hat Samsung bei der E-Serie die Nutzung von anderen WLAN-Sticks mit gleichem WLAN-Chipsatz unterbunden. Bei der D-Serie funktioniert das noch ohne Probleme.

Offensichtlich überprüfen die neuen TVs, ob der Stick von Samsung ist oder nicht. Allerdings gibt es auch hier eine Möglichkeit, alternative WLAN-Sticks zu verwenden. Und zwar muss die VendorID und ProductID auf die Daten von Samsung geändert werden. Danach wird der WLAN-Stick als Stick von Samsung erkannt und funktioniert problemlos an TVs der E-Serie. Dies erfordert aber ein bisschen Arbeit und Wissen im Umgang mit Linux. Als WLAN-Stick kann beispielsweise der Edimax nMax EW-7718Un verwendet werden. In den Kommentaren bei Amazon gibt es mit diesem Stick zwei Erfolgsmeldungen. Im folgenden zwei ausführliche Anleitungen, die das weitere Vorgehen genau beschreiben:

 

WLAN-Stick für Samsung TVs der D-Serie

Samsung Logo

Einige Samsung TVs der D-Serie haben bereits WLAN integriert. Die günstigeren Modelle zum größten Teil jedoch nicht. Hier kann WLAN mit Hilfe eines WLAN-Sticks von Samsung nachgerüstet werden. Dieser ist allerdings relativ teuer und kann durch eine günstigere Alternative ersetzt werden.

Als gute Alternative hat sich der Hama MiMO Wlan USB2.0 bewährt. Er besitzt denselben WLAN-Chipsatz wie der Stick von Samsung. Daher wird der Stick von fast allen Samsung TVs der D-Serie erkannt. In den Kommentaren bei Amazon findet ihr weitere Informationen, ob der Stick mit einem bestimmten TV-Modell zusammenarbeitet. Bei schlechtem WLAN-Empfang sollte der Stick nicht direkt im TV eingesteckt, sondern über das mitgelieferte USB Verlängerungskabel mit dem TV verbunden werden.

WhatsApp im Browser nutzen

WhatsApp Logo

Vor einigen Monaten habe ich bereits eine Lösung präsentiert, wie ihr WhatsApp auf dem PC nutzen könnt. Dabei kommt die Software BlueStacks zum Einsatz. Die Lösung ist zwar nicht sehr komfortabel, aber sie funktioniert.

Seit kurzem existiert jedoch auch eine Möglichkeit, WhatsApp im Browser zu nutzen. Möglich macht das der WhatsApp Web Client. Zum Einloggen muss lediglich die gewünschte Telefonnummer, die dazu passende IMEI-Nummer des Smartphones und ein Nickname eingegeben werden. Anschließend kann man WhatsApp bequem im Browser nutzen.

Allerdings sollte erwähnt werden, dass es sich dabei nicht um eine offizielle Möglichkeit handelt. Die Webseite wurde von der Firma FILSH Media GmbH bereitgestellt, um eine grobe Sicherheitslücke von WhatsApp zu demonstrieren. Hauptproblem bei WhatsApp ist das extrem schwache Authentifizierungsverfahren beim Login. Die Sicherheitslücke ist den Entwicklern schon lange bekannt, wurde bisher aber noch nicht behoben. Besonders erschreckend ist jedoch, dass damit jeder beliebiger WhatsApp-Account genutzt werden kann. Man benötigt lediglich die Telefonnummer und die IMEI-Nummer des Smartphones und schon kann man Nachrichten von anderen Personen senden und empfangen. Solange die Entwickler nicht reagieren, rate ich von der Nutzung von WhatsApp ab! (via Caschy)

Zum WhatsApp Web Client

WhatsApp Web Client

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HTML5 soll 2014 erscheinen, HTML5.1 im Jahr 2016

Das W3C (World Wide Web Consortium) möchte HTML5 unbedingt bis Ende 2014 fertig stellen. Dafür werden einige geplante Neuerungen gestrichen und aus HTML5 herausgenommen. Diese werden dann als Erweiterungen separat weiterentwickelt. Falls sie rechtzeitig fertig werden, sollen die Erweiterungen dann doch noch in HTML5 aufgenommen werden. Ansonsten bleiben sie unabhängige Erweiterungen. Außerdem sollen Tests von bereits im Internet verwendeten Funktionen deutlich geringer ausfallen. Dies betrifft beispielsweise SVG oder MathML.

Des Weiteren wurde festgelegt, dass HTML5.1 bereits im Jahr 2016 erscheinen soll. Die Version wird neue Funktionen ebenfalls in Form von Erweiterungen beinhalten. Verzögern sich geplante Funktionen, werden sie aus HTML5.1 herausgenommen und entsprechend in HTML5.2 integriert werden.

Fallweise Rufnummernunterdrückung bei Kabel Deutschland und VoIP

Seit mittlerweile mehr als drei Jahren habe ich meinen Internetanschluss bei Kabel Deutschland. Als Router kommt eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 zum Einsatz. Auch die Telefonie läuft über Kabel Deutschland mittels VoIP. Mein analoges Telefon ist an die FRITZ!Box angeschlossen. Insgesamt bin ich mit Kabel Deutschland bisher mehr als zufrieden. Aber nun zum eigentlichen Thema.

Obwohl ich standardmäßig meine Rufnummer mitsenden lasse, ist die fallweise Rufnummernunterdrückung manchmal ganz nützlich. Leider funktionierte dies bei mir bisher nie. Die oft genannten Codes “*31*”, “*31#” oder “#31#” brachten alle keinen Erfolg. Auch andere Vorschläge, wie sie im Internet zu finden sind, halfen nicht. Jetzt habe ich jedoch die Lösung gefunden. Vor der anzurufenden Telefonnummer muss folgender Code getippt werden:

*#*67*

Damit erfolgt der Anruf bei mir mit unterdrückter Rufnummer. Diese Lösung sollte bei allen funktionieren, die auch bei Kabel Deutschland sind und ein ähnliches Setup wie ich haben.

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Nexus 7: 20 Euro Guthaben für Google Play Store

Bei Aktivierung eines Nexus 7 Tablets spendiert Google zurzeit noch 20 Euro Guthaben für den Google Play Store. Die Aktion läuft noch bis zum 30. September 2012. Wer also mit dem Gedanken spielt sich ein Nexus 7 zu kaufen, sollte dies besser jetzt tun, um noch in den Genuss des 20 Euro Guthabens zu kommen.

Das Guthaben ist bis zum 30. Juni 2013 gültig. Damit es nicht verfällt, solltet ihr das Guthaben bis zu diesem Datum verbraucht haben.