Kategorie: Internet

Nachfolger von Kino.to online

Sicherlich haben fast alle von euch das Ende von kino.to vor rund zwei Wochen mitbekommen. Laut einem Artikel von Gulli haben einige ehemalige Betreiber von kino.to und des Filehosters Duckload einen Nachfolger des beliebten Streamingportals auf die Beine gestellt. Die Betreiber befinden sich aktuell auf der Flucht und hätten in den letzten Tagen das offizielle Nachfolgerportal video2k.tv vorangetrieben.

Das neue Portal ist komplett werbefrei und soll es auch in Zukunft bleiben. Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf Übersichtlichkeit und eine gute Bedienbarkeit gelegt. Nach Aussagen der Betreiber soll video2k.tv nicht mehr von den Ermittlern vom Netz genommen werden können. Dazu wurden bei fünf verschiedenen verschiedenen Domain-Registraren über 50 Domains geschaltet. Außerdem gibt es drei Standorte für die Server. Wird ein Serverstandort abgeschaltet, können die anderen übernehmen und den Betrieb ohne Ausfall weiterführen.

Bei Telemedicus gibt es zudem einen lesenswerten juristischen Artikel über die Frage, ob sich Nutzer von kino.to strafbar gemacht haben. Leider ist die Rechtslage hier nicht eindeutig:

Nutzer von kino.to haben aller Wahrscheinlichkeit nach nichts zu befürchten. Die Rechtslage ist nicht eindeutig und die Beweisführung wäre schwierig bis unmöglich. Da ist es kaum vorstellbar, dass sich eine Staatsanwaltschaft auf viele tausend Verfahren einlässt, um an den Nutzern ein Exempel zu statuieren.

Kategorien: Internet

Schöne Buttons mit CSS3 erstellen

Im Rahmen eines kleinen Webprojekts für mein Studium, habe ich heute ein HTML-Formular erstellt. Da ich unbedingt schöne Buttons wollte, habe ich mich das erste Mal richtig mit CSS3 auseinandergesetzt. Wirklich toll was damit alles möglich ist.

Ich habe mir einen Button mit abgerundeten Ecken, leichtem Farbverlauf und Schatten gebastelt. Der Text hat ebenfalls einen leichten Schattenwurf bekommen und beim drüberfahren wird die Farbe der Buttons gewechselt, mit Animation natürlich. Anzumerken wäre noch, dass alles rein in CSS realisiert wurde und keine Grafiken zum Einsatz kommen. Auch am HTML-Code muss nichts geändert werden. Die Buttons funktionieren im Firefox 4, Opera 11.11 und Chrome 12 einwandfrei. Im IE9 muss man lediglich auf die Animation beim Hovern verzichten.

Hier das Ergebnis. Links im normalen Zustand, rechts wenn man mit der Maus drüberfährt:

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World IPv6 Day

Heute (8. Juni 02:00 bis 9. Juni 02:00) findet der World IPv6 Day statt, an dem der Dual-Stack-Betrieb auf mehreren großen Webseiten getestet wird. Unter anderem nehmen Facebook, Google und T-Online daran teil. Aber auch mein Hoster bietet mir die Möglichkeit daran teilzunehmen, was ich bereits realisiert habe.

Allerdings beschränkt sich der Test auf User, die bereits per IPv6 im Internet unterwegs sind. Für alle Internetnutzer, die noch per IPv4 ans Internet angeschlossen sind, werden keine Unterschiede bermerkbar sein, da alle Webseiten dank des Dual-Stack-Betriebs auch weiterhin über IPv4 erreichbar sind.

Aber auch IPv6-Nutzer sollten im Normalfall keinerlei Probleme bekommen. Dies könnte nur bei der Verwendung von älteren Routern, Browsern oder Betriebssystemen der Fall sein.

Mit der Webseite Test IPv6 kann man die IPv6-Kompatibilität testen. Hier wird unter anderem aufgezeigt, ob man bereits mit IPv6 im Internet surft.

Kategorien: Antary Internet

Gewinnspiel: t3n Abo und zwei Einzelhefte

In Kooperation mit t3n verlose ich ein Abo des t3n Magazins sowie zwei Einzelhefte der aktuellen Ausgabe. Die Fachzeitschrift beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Open Source, Webentwicklung, Web 2.0, E-Commerce, Social Media und Typo3.

Das aktuelle Heft (Ausgabe 24) mit dem Titelthema „Social Business“ legt den Schwerpunkt auf die Möglichkeiten von Social Media im E-Business. Alle weiteren Themen und ein paar Seiten zum reinblättern gibts hier.

Um an der Verlosung teilzunehmen müsst ihr irgendwo über das Gewinnspiel oder meinen Blog im Allgemeinen berichten. Egal ob per Facebook, Twitter, Foren oder eurem eigenen Blog. Anschließend einen Kommentar mit dem Link zu eurem Beitrag hinterlassen.
Achtet dabei auf eine gültige E-Mail-Adresse! Die Gewinne(r) werden dann per Zufallsprinzip aus allen Kommentaren ausgelost. Ist die E-Mail-Adresse ungültig oder fehlt der Link, wird der Kommentar von der Verlosung ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist Sonntag der 19. Juni 2011 um 12 Uhr.

Kategorien: Antary Internet

Sicher surfen und vor Account-Klau schützen

Vor einigen Monaten machte ein Firefox Add-on namens Firesheep auf sich aufmerksam. Damit ist es sehr leicht möglich diverse Accounts zu kapern. Vor allem in WLANs oder größeren Netzwerken ist Vorsicht angebracht. Hier kann ganz einfach Traffic mitgeschnitten und ausgewertet werden. Bei unverschlüsselten Webseiten, wie unter anderem Twitter und Facebook, kann Firesheep ganz einfach eure Cookies übernehmen und somit euren Account kompromittieren.

In den letzten Tagen war von einer neuen Android-App zu hören, die dasselbe über ein gerootetes Android-Smartphone bewerkstelligt. Nach derzeitigem Stand kann FaceNiff Twitter-, YoutubeFacebook-, und Amazon-Accounts ausspionieren. Natürlich ist die Nutzung der Software illegal, aber ihr wisst ja…

Einzig wirksame Gegenmaßnahme ist die Nutzung von verschlüsselten Verbindungen, Stichwort HTTPS bzw. SSL. Allerdings nutzen nicht alle Dienste standardmäßig die verschlüsselte Verbindung. Bei Facebook und Twitter muss man HTTPS erst aktivieren, was sicherlich die wenigsten User machen werden. Hier die entsprechenden Einstellungen:

Beit Twitter findet ihr die Option unter den Einstellungen ganz unten auf der Seite.

Bei Facebook in den Kontoeinstellungen unter Kontosicherheit.

Als Alternative kann ich das Firefox Add-on HTTPS Everywhere empfehlen. Die Erweiterung zwingt den Browser bestimmte Seiten nur noch verschlüsselt über HTTPS anzusurfen. Alle unterstützten Webseiten befinden sich in der Datenbank der Erweiterung.

Force-TLS ist ein ähnliches Add-on, ebenfalls für Firefox.

Für Googles Chrome gibts den KB SSL Enforcer.

PHP: cURL als Alternative für allow_url_fopen

Gestern bekam ich eine Mail von meinem Webhoster, dass ab sofort die aktuellste PHP-Version 5.3.6 zur Verfügung steht. Die neue Version ist nun direkt als Modul in Apache integriert, anstatt wie früher als CGI-Programm. Dadurch sollen sich spürbare Geschwindigkeitsverbesserungen ergeben. Tatsächlich muss ich sagen, dass mein Blog deutlich schneller lädt, vor allem der Admin-Bereich.

Allerdings wurde aus Sicherheitsgründen auch die Funktion „allow_url_fopen“ standardmäßig deaktiviert. Damit funktioniert mein kürzlich vorgestelltes Skript zum RSS-Feeds auslesen leider nicht mehr. Den Code habe ich auch zum Anzeigen der „Hartware News“ in der Sidebar ganz unten auf der Startseite verwendet. Also was tun? Zurück auf die alte PHP-Version und die bessere Performance herschenken? Nein, kommt nicht in Frage. Also musste mein Skript angepasst werden. War sogar deutlich einfacher als ich anfangs dachte.

Anstatt des bisherigen Codes zum Laden des RSS-Feeds

$xml =simplexml_load_file('http://www.hartware.net/xml/news.rdf

hier die Lösung mit cURL:

$url = "http://www.hartware.de/xml/news.rdf";
$ch = curl_init($url);
curl_setopt($ch, CURLOPT_RETURNTRANSFER, true);
$xml_raw = curl_exec($ch);
curl_close($ch);
$xml = simplexml_load_string($xml_raw)

Kategorien: Coding Internet

Jahresabschlüsse von GmbHs und AGs einsehen

Seit 1. Januar 2007 müssen alle Kapitalgesellschaften ihre Jahresbilanz im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen. Die bekanntesten Kapitalgesellschaften sind ohne Zweifel

  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)

Wer gerne erfahren möchte, wie die Jahresabschlüsse bzw. Bilanzen einer Firma in Deutschland aussehen, kann diese jederzeit kostenlos im elektronischen Bundesanzeiger einsehen. Bei bekannten Unternehmen aus der näheren Umgebung des Wohnorts kann dies unter anderem sehr interessant sein.

Linksammlung – Bild- und Fotobearbeitung

Bildbearbeitung

Betrachter, Konverter

Bilddatenbanken

Panorama

Vektorgrafik

Mindfactory-Kundendaten geklaut

Im Februar 2011 haben sich Hacker Zugang zu einem Server des bekannten Onlinehändlers Mindfactory verschafft und Kundendaten entwendet.

Es sind definitiv keine Passwörter, Bank- oder Kreditkartendaten von Kunden ausgespäht worden.

Am Freitag wurde bereits eine ausführliche Stellungnahme von Mindfactory im Forum abgegeben. Hier könnt ihr überprüfen, ob ihr auch betroffen seid.

Kategorien: Internet

Burp Suite – abfangen und modifizieren von HTTP-Headern

Das kostenlose Java-Tool Burp Suite bietet verschiedene Möglichkeiten, um Web-Applikationen auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Sehr interessant für selbst programmierte Skripte ist die integrierte Proxy-Funktionalität. Der interaktive HTTP(S)-Proxy schaltet sich zwischen Browser und Server. Somit kann der gesamte Datenverkehr untersucht, analysiert und modifiziert werden. Beispielsweise lassen sich HTTP-Header oder POST-Daten abfangen, ändern und anschließend an den Server weiterschicken.

Dazu muss lediglich Burp Suite gestartet und im Browser als Proxy „localhost“ mit Port 8080 eintgetragen sein. Nun kann man die gewünschte Homepage ansurfen und die gesamte Kommunikation verfolgen bzw. ändern.

Download Burp Suite

Portable Dropbox: neue Anlaufstelle

Es gibt mehrere Projekte um Dropbox portabel zu nutzen. Allerdings werden diese nicht mehr gepflegt und funktionieren nicht mehr mit der neuen Dropbox Version.
Mit DropboxPortableAHK gibt es eine neue Alternative, die funktioniert und auch einfach zu bedienen ist.

Wer Dropbox noch nicht kennt und gerne testen möchte, sollte sich über diesen Link anmelden. Man startet dann bereits mit 2,25 GByte Speicherplatz.

Download DropboxPortableAHK

Detaillierte Luftbilder von Bayern

Der Freistaat Bayern hat nach einem erfolgreichen Pilotprojekt mit OpenStreetMap Luftbilder in einer Auflösung von zwei Metern freigegeben. Sie wurden im Winter 2008/2009 aufgenommen und sind damit rund zwei Jahre alt. Alle drei Jahre sollen die Luftbilder aktualisiert werden.

In Städten (Google Maps, BayernViewer) kann die Auflösung nicht mit Google Maps mithalten. In ländlichen Gegenden (Google Maps, BayernViewer) ist es genau umgekehrt. Die Bilder des BayernViewers sind um einiges detaillierter und schärfer.

Zum BayernViewer

Kategorien: Internet Sonstiges