Kategorie: Linux

Firefox 21 erschienen – die Neuerungen

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Am Dienstag ist Firefox in Version 21 erschienen. Aufgrund fehlender Zeit gibts daher dieses Mal nur eine kurze Übersicht aller Neuerungen:

  • neues Telemetrie-Feature Firefox Health Report (FHR) integriert
  • neues Entwicklerwerkzeug: JavaScript-Profiler, hilft bei Performance-Optimierung
  • neue Do-not-Track (DNT) Einstellung „Websites keine Präferenz zur Verfolgung mitteilen“
  • Add-on SDK APIs integriert
  • Unterstützung von H.264, MP3 sowie AAC ohne Plugin ab Windows 7
  • verbesserter Mixed Content Blocker (standardmäßig deaktiviert)

Firefox 22 wird laut aktueller Planung am 25. Juni 2013 erscheinen.

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Mozilla bringt Monitoring-Tool Heka für Server

Mozilla hat letzte Woche die erste Betaversion des neuen Server-Monitoring-Tools Heka veröffentlicht. Die Betaversion trägt die Versionsnummer 0.2b1 und steht ab sofort für OS X und Linux zum Download bereit. Wie alle Produkte von Mozilla ist auch Heka Open Source. Das Tool ist in der Programmiersprache „Go“ geschrieben, welche von Google entwickelt wird.

Heka sammelt Informationen von Log-Dateien und überwacht den Serverstatus. Die gesammelten Daten werden in einem standardisierten Format bereitgestellt. Neben der High-Performance-Datenerfassung kann das Tool auch zur Analyse, zum Monitoring oder zum Reporting eingesetzt werden. Mozilla hat Heka schon im Einsatz, warnt jedoch noch vor einigen Stolpersteinen im Betrieb. Weitere Informationen zu Heka gibts in der offiziellen Ankündigung von Mozilla.

Download Mozilla Heka

PDF Split and Merge: PDF-Dateien teilen, zusammenführen und bearbeiten

Das kostenlos erhältliche PDF Split and Merge bietet eine Menge Funktionen zum Bearbeiten von PDF-Dateien. Obwohl die GUI Java-basiert ist, arbeitet PDF Split and Merge sehr flott und ohne Probleme.

Mit dem Tool können große PDF Dateien nach diversen Kriterien in mehrere Dateien aufgesplittet werden. Auch das Zusammenführen von mehreren PDF-Dateien in eine Datei ist kein Problem. Daneben bietet PDF Split and Merge noch eine Menge weiterer Möglichkeiten. So können beispielsweise einzelne Seiten gelöscht oder gedreht werden. Auch die Anordnung der einzelnen Seiten lässt sich bequem anpassen.

Neben der Windows-Version sind auch Versionen für Mac OS und Linux zum Download verfügbar.

Download PDF Split and Merge

PDF Split and Merge

Ubuntu 13.04 “Raring Ringtail” veröffentlicht

Ubuntu Logo

Alle sechs Monate erscheint eine neue Version von Ubuntu. Heute ist es mal wieder soweit und Canonical hat Ubuntu 13.04 alias “Raring Ringtail” veröffentlicht. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen.

Insgesamt kommt Ubuntu 13.04 mit relativ wenigen Neuerungen daher, da viele geplante Änderungen nicht rechtzeitig einsatzbereit waren. Beispielsweise der Display-Server „Mir“, die Qt5-Portierung von Unity oder Smart Scopes. Neu hingegen sind LibreOffice 4.0, Firefox 20 und der eingesetzte Linux Kernel in Version 3.8.8. Auch an der Optik haben sich nur Kleinigkeiten geändert. So wurden die Icons des Softwarecenters überarbeitet und das Aussehen der Abmeldedialoge angepasst. Außerdem wurden die virtuelle Arbeitsflächen standardmäßig deaktiviert. Diese müssen bei Bedarf wieder über die Systemeinstellungen aktiviert werden. Eine weitere Änderung betrifft den Support. Canonical hat diesen von bisher 18 Monate auf neun Monate halbiert. Die freiwerdenden Ressourcen sollen für Entwicklungsarbeit genutzt werden.

Insgesamt ist Ubuntu 13.04 ein kleiner Zwischenschritt mit einigen Detailverbesserungen. Interessanter dürfte der nächste Schritt zur geplanten Unity-Touch-Oberfläche werden, die auf allen Geräten vom Smartphone bis zum Fernseher nutzbar sein soll.

Download Ubuntu 13.04

Kategorien: Linux

Firefox 20 veröffentlicht – Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Vor zwei Tagen ist Firefox 20 erschienen. Version 20 bringt relativ viele Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Nachfolgend ein kurzer Überblick.

Mit der neuen Version wurde das private Browsen (oft auch Porn-Modus genannt) auf Fenster-Basis eingeführt. Damit ist jetzt der parallele Betrieb von privaten und normalen Fenstern möglich. Bisher hatte Firefox nur einen globalen privaten Modus integriert. Mit der Erweiterung „Private Tab“ lässt sich der private Modus auch auf Tab-Basis umsetzen.

Eine weitere große Neuerung ist der aktualisierte Downloadmanager. Dieser ist ab sofort nicht mehr in einem extra Fenster vorhanden, sondern als sogenanntes Doorhanger-Panel. Großer Vorteil: Der Fortschritt von Downloads kann direkt im Browserfenster verfolgt werden. Das Download-Icon ist standardmäßig in der Symbolleiste neben der Adressleiste integriert. Alternativ kann es auch in die Tableiste geschoben werden, wie in meinem Screenshot gut zu erkennen ist. Gleichzeitig wurde auch die Download-Ansicht in der Bibliothek erneuert.

Firefox: neuer DownloadmanagerPlugins die sich aufhängen können nun nach wenigen Sekunden einzeln neu gestartet werden. Bisher wartete Firefox 45 Sekunden und reagierte während dieser Zeit nicht. Des Weiteren werden nun neue HTML5-Funktionen unterstützt, beispielsweise WebRTC. Zudem wurde das Layout der Entwickler-Werkzeuge verbessert.

Firefox 21 wird laut aktueller Planung am 14. Mai 2013 erscheinen.

Download Firefox 20
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Dropbox 2.0 mit neuem Menü veröffentlicht

Dropbox 2.0Dropbox steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X in Version 2.0 zum Download bereit. Trotz der angehobenen Versionsnummer wurden seit der letzten Version nur kleine Änderungen gemacht.

Die einzig auffallende Neuerung ist das überarbeitete Menü, welches die letzten drei Änderungen anzeigt. Diese Dateien lassen sich jetzt auch direkt über das Menü freigeben. Ebenso können eingehende Anfragen akzeptiert oder abgelehnt werden. Ich persönlich finde das neue Menü nur mäßig gelungen. Die Ansicht der zuletzt geänderten Dateien ist ganz nett, aber viele andere Infos sind nun erst mit einem zweiten Klick ersichtlich.

Die neue Version soll in Kürze über das automatische Update verteilt werden. Alternativ kann man die neueste Version aber auch manuell insallieren.

Download Dropbox 2.0

Unterschied zwischen KeePass und KeePassX

KeePass Vs. KeePass XÜber den kostenlosen Passwortmanager KeePass habe ich bereits in meinem Blog berichtet. Doch wo genau liegt der Unterschied zum ebenfalls kostenlos erhältlichen KeePassX?

KeePassX ist eine Variante von KeePass, die sowohl unter Windows, als auch unter Linux, Unix und Max OS X funktioniert. Die aktuell stabile Version 0.4.3 unterstützt nur KeePass 1-Datenbanken. Seit einigen Monaten existieren aber erste Alpha-Versionen von KeePassX 2.0, die auch mit den neuen KeePass 2-Datenbanken arbeiten kann. Aufgrund des frühen Entwicklungsstands werden aber noch deutlich weniger Funktionen als bei KeePass 2.x für Windows geboten. Des Weiteren verläuft die Weiterentwicklung der neuen Version sehr stockend.

KeePassX ist vor allem für User interessant, die mehrere Betriebssysteme parallel einsetzen. Beispielsweise Mac OS X und Windows. Benutzer die nur Windows verwenden, sollten aufgrund des größeren Funktionsumfangs und der besseren Weiterentwicklung zu KeePass 2.x greifen.

Download KeePass

Download KeePassX

LibreOffice 4 verfügbar

LibreOffice Logo

Gestern ist das kostenlose Office-Paket LibreOffice in Version 4 erschienen. Mit der neuen Versionsnummer wurden zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen realisiert. Den Unterschied zwischen LibreOffice und OpenOffice habe ich bereits in einem Artikel aufgezeigt.

Die Entwickler haben viel Arbeit in die Import- und Export-Funktionen gesteckt. So wurde die Unterstützung von Fremdformaten verbessert und es werden mathematische Formeln unterstützt. Außerdem können jetzt Publisher- und Visio-Dateien geöffnet werden. Das Textverarbeitungsprogramm Writer hat gleich mehrere Verbesserungen erhalten. Außerdem werden in der neuen Version nun auch Themes unterstützt. Dabei setzt die Software auf die von Firefox bekannten Personas-Themes. Bei LibreOffice können alle Neuerungen eingesehen werden, teilweise sogar mit Screenshots.

LibreOffice 4 steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit.

Download LibreOffice 4 deutsch

Sicherheitsproblem bei D-Link Routern

Seit einigen Tagen sollten Benutzer die einen D-Link Router ihr Eigen nennen sehr vorsichtig sein. Ein Sicherheitsexperte hat bereits im Dezember 2012 entdeckt, dass die Geräte DIR-300 & DIR-600 durch eine Schwachstelle angreifbar sind. Auf den betroffenen Geräten ist es möglich, ohne Eingabe des Root Passworts, Code auszuführen und so die Kontrolle über das Gerät zu erhalten. Erst gestern Abend hat D-Link für beide Geräte ein Firmwareupdate veröffentlicht. Die Firmware findet man hier.

Auf heise.de findet man einen Router-Test, der einem sagt wie angreifbar sein Router ist. Jedoch sollte man, auch wenn alle anzeigen Grün sind, die neue Firmware aufspielen.

Ich besitze einen DIR-600 Router mit Hardware-Version „Bx“ und Firmware-Version 2.12. Aus diesem Grund habe ich folgenden Befehl in Firefox eingegeben:

http://<Router-IP>/command.php

Wenn mein System nicht betroffen gewesen wäre, hätte ich eine Passwort-Abfrage oder eine Fehlermeldung erhalten müssen. Was ich jedoch erhalten habe sieht man auf dem Screenshot:

Unter Linux kann man folgenden Befehl in einer Konsole eingeben:

curl --data "cmd=ls" http://<Router-IP>/command.php

Das ich dann die ganzen Ordner sehe ist kein Feature, sondern der Fehler.

Kategorien: Hardware Internet Linux

MySQL 5.6 erschienen – die Neuerungen

MySQL Logo

Oracle hat Version 5.6 der freien Datenbank MySQL veröffentlicht. Die neue Version unterstützt ein NoSQL-Interface sowie die Memcached-API, bietet eine verbesserte Replikation, eine Volltextsuche für InnoDB und einige Performanceverbesserungen.

So soll die Storage-Engine InnoDB bis zu 60 CPU-Threads skalieren, bei MySQL 5.5 war dies nur etwa bis 20 Threads der Fall. Gleichzeitig soll der  Transaktionsdurchsatz erhöht worden sein. Kleinere Page-Größen von 4K und 8K sollen für Systeme mit SSDs Vorteile bringen. Des Weiteren wurde der Optimizer verbessert. Dadurch werden Querys schneller ausgeführt. Vor allem Abfragen mit „ORDER BY“, „LIMIT“, Semi-JOINs und Abfragen mit mehreren Primärschlüsseln wurden teilweise um das vielfache beschleunigt.

Außerdem kann die Struktur einer Tabelle im laufenden Betrieb verändert werden („ALTER TABLE“), ohne dass die Tabelle neu aufgebaut werden muss.

MySQL 5.6 ist für Windows und diverse Linux-Distributionen verfügbar und steht ab sofort zum Download bereit.

Download MySQL 5.6

XBMC 12 veröffentlicht – auch für Raspberry Pi und Android

XBMC Logo

Die beliebte und kostenlose Mediacenter-Software XBMC wurde heute in Version 12 (Codename „Frodo“) veröffentlicht. Die neue Version bietet viele neue Features und Verbesserungen.

Größte Neuerung ist die Wiedergabe von Live-TV und der digitale Videorekorder (PVR). Der elektronische Programmführer (EPG) hilft beim Aufnehmen. Erstmals unterstützt XBMC auch HD-Audio, beispielsweise DTS-MA und Dolby True-HD. Des Weiteren werden mit der neuen Version komplexere Skins unterstützt. Eine detaillierte Liste aller Änderungen kann im XBMC-Blog  nachgelesen werden.

Neben Linux, Mac OS X und Windows steht die Software erstmalig auch für Raspberry Pi, iOS und Android zum Download bereit.

Download XBMC 12.0 (Windows, Linux, Max OS X, Android, iOS, Raspberry Pi)

Neuerungen in Firefox 18

Firefox Logo

Pünktlich am 8. Januar 2013 ist Firefox in Version 18 erschienen. Wie immer gebe ich euch eine kurze Zusammenfassung aller Neuerungen.

Eine große Verbesserung gegenüber Firefox 17 ist der neue Just-in-Time-Compiler (JIT) Ionmonkey. Die JavaScript-Engine besitzt mit Jägermonkey zwar schon einen JIT-Compiler, allerdings ist Ionmonkey unter bestimmten Situationen deutlich flotter. Im Kraken-Benchmark von Mozilla soll Firefox 18 rund 26 Prozent schneller als die Vorgängerversion arbeiten.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Unterstützung von WebRTC. Damit soll in Zukunft VoIP und Videotelefonie direkt über den Browser möglich sein, ohne zusätzliche Plugins. WebRTC ist aber standardmäßig noch deaktiviert. Das Feature kann in der “about:config” über den Eintrag “media.peerconnection.enabled” aktiviert werden.

Nutzer von Mac OS X dürfen sich über die Unterstützung für Retina-Displays freuen. Damit wirkt die Benutzeroberfläche deutlich weniger verpixelt als mit vorigen Versionen. Unter Windows und Linux wurde die Skalierung von Grafiken qualitativ deutlich verbessert. Der integrierte PDF-Betrachter, welcher standardmäßig noch deaktiviert ist, erhält eine Druckfunktion. Auch an der Performance wurde gearbeitet. So soll der Wechsel zwischen Tabs beschleunigt worden sein und der Speicherverbrauch wurde unter bestimmten Umständen verringert. Interessante Neuerungen gibt es auch bei den Entwicklerwerkzeugen. Genauere Infos lassen sich bei Sören Hentzschel finden.

Die nächste Version, Firefox 19, soll laut Plan am 19. Februar 2013 erscheinen.

Download Firefox 18
Portable Firefox 18 @ Caschy