Kategorie: Linux

Sicherheitsproblem bei D-Link Routern

Seit einigen Tagen sollten Benutzer die einen D-Link Router ihr Eigen nennen sehr vorsichtig sein. Ein Sicherheitsexperte hat bereits im Dezember 2012 entdeckt, dass die Geräte DIR-300 & DIR-600 durch eine Schwachstelle angreifbar sind. Auf den betroffenen Geräten ist es möglich, ohne Eingabe des Root Passworts, Code auszuführen und so die Kontrolle über das Gerät zu erhalten. Erst gestern Abend hat D-Link für beide Geräte ein Firmwareupdate veröffentlicht. Die Firmware findet man hier.

Auf heise.de findet man einen Router-Test, der einem sagt wie angreifbar sein Router ist. Jedoch sollte man, auch wenn alle anzeigen Grün sind, die neue Firmware aufspielen.

Ich besitze einen DIR-600 Router mit Hardware-Version „Bx“ und Firmware-Version 2.12. Aus diesem Grund habe ich folgenden Befehl in Firefox eingegeben:

http://<Router-IP>/command.php

Wenn mein System nicht betroffen gewesen wäre, hätte ich eine Passwort-Abfrage oder eine Fehlermeldung erhalten müssen. Was ich jedoch erhalten habe sieht man auf dem Screenshot:

Unter Linux kann man folgenden Befehl in einer Konsole eingeben:

curl --data "cmd=ls" http://<Router-IP>/command.php

Das ich dann die ganzen Ordner sehe ist kein Feature, sondern der Fehler.

Kategorien: Hardware Internet Linux

MySQL 5.6 erschienen – die Neuerungen

MySQL Logo

Oracle hat Version 5.6 der freien Datenbank MySQL veröffentlicht. Die neue Version unterstützt ein NoSQL-Interface sowie die Memcached-API, bietet eine verbesserte Replikation, eine Volltextsuche für InnoDB und einige Performanceverbesserungen.

So soll die Storage-Engine InnoDB bis zu 60 CPU-Threads skalieren, bei MySQL 5.5 war dies nur etwa bis 20 Threads der Fall. Gleichzeitig soll der  Transaktionsdurchsatz erhöht worden sein. Kleinere Page-Größen von 4K und 8K sollen für Systeme mit SSDs Vorteile bringen. Des Weiteren wurde der Optimizer verbessert. Dadurch werden Querys schneller ausgeführt. Vor allem Abfragen mit „ORDER BY“, „LIMIT“, Semi-JOINs und Abfragen mit mehreren Primärschlüsseln wurden teilweise um das vielfache beschleunigt.

Außerdem kann die Struktur einer Tabelle im laufenden Betrieb verändert werden („ALTER TABLE“), ohne dass die Tabelle neu aufgebaut werden muss.

MySQL 5.6 ist für Windows und diverse Linux-Distributionen verfügbar und steht ab sofort zum Download bereit.

Download MySQL 5.6

XBMC 12 veröffentlicht – auch für Raspberry Pi und Android

XBMC Logo

Die beliebte und kostenlose Mediacenter-Software XBMC wurde heute in Version 12 (Codename „Frodo“) veröffentlicht. Die neue Version bietet viele neue Features und Verbesserungen.

Größte Neuerung ist die Wiedergabe von Live-TV und der digitale Videorekorder (PVR). Der elektronische Programmführer (EPG) hilft beim Aufnehmen. Erstmals unterstützt XBMC auch HD-Audio, beispielsweise DTS-MA und Dolby True-HD. Des Weiteren werden mit der neuen Version komplexere Skins unterstützt. Eine detaillierte Liste aller Änderungen kann im XBMC-Blog  nachgelesen werden.

Neben Linux, Mac OS X und Windows steht die Software erstmalig auch für Raspberry Pi, iOS und Android zum Download bereit.

Download XBMC 12.0 (Windows, Linux, Max OS X, Android, iOS, Raspberry Pi)

Neuerungen in Firefox 18

Firefox Logo

Pünktlich am 8. Januar 2013 ist Firefox in Version 18 erschienen. Wie immer gebe ich euch eine kurze Zusammenfassung aller Neuerungen.

Eine große Verbesserung gegenüber Firefox 17 ist der neue Just-in-Time-Compiler (JIT) Ionmonkey. Die JavaScript-Engine besitzt mit Jägermonkey zwar schon einen JIT-Compiler, allerdings ist Ionmonkey unter bestimmten Situationen deutlich flotter. Im Kraken-Benchmark von Mozilla soll Firefox 18 rund 26 Prozent schneller als die Vorgängerversion arbeiten.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Unterstützung von WebRTC. Damit soll in Zukunft VoIP und Videotelefonie direkt über den Browser möglich sein, ohne zusätzliche Plugins. WebRTC ist aber standardmäßig noch deaktiviert. Das Feature kann in der “about:config” über den Eintrag “media.peerconnection.enabled” aktiviert werden.

Nutzer von Mac OS X dürfen sich über die Unterstützung für Retina-Displays freuen. Damit wirkt die Benutzeroberfläche deutlich weniger verpixelt als mit vorigen Versionen. Unter Windows und Linux wurde die Skalierung von Grafiken qualitativ deutlich verbessert. Der integrierte PDF-Betrachter, welcher standardmäßig noch deaktiviert ist, erhält eine Druckfunktion. Auch an der Performance wurde gearbeitet. So soll der Wechsel zwischen Tabs beschleunigt worden sein und der Speicherverbrauch wurde unter bestimmten Umständen verringert. Interessante Neuerungen gibt es auch bei den Entwicklerwerkzeugen. Genauere Infos lassen sich bei Sören Hentzschel finden.

Die nächste Version, Firefox 19, soll laut Plan am 19. Februar 2013 erscheinen.

Download Firefox 18
Portable Firefox 18 @ Caschy

Dropbear SSH-Server auf Fritz!Box 7270

Eine Möglichkeit zum Verbinden auf Fritz!Boxen ist Telnet. Telnet wird von Haus aus unterstützt, ist standardmäßig aber nur vom internen Netz aus erreichbar. Außerdem ist Telnet absolut unsicher, denn alle Informationen werden unverschlüsselt übertragen. Auch die Passwörter werden im Klartext übertragen. Als Alternative zu Telnet eignet sich SSH. Mit dem Netzwerkprotokoll kann eine verschlüsselte Verbindung zur Fritz!Box hergestellt werden, also auch über das Internet.

Die Fritz!Boxen beherrschen kein SSH, weswegen ein geeigneter SSH-Server installiert werden muss. Neben OpenSSH bietet sich insbesondere Dropbear an. Die von Matt Johnston entwickelte Software ist speziell für Arbeitsumgebungen mit wenig Speicher- bzw. Prozessorresourcen ausgelegt und eigenet sich daher hervorragend für die Fritz!Box.

Im folgenden Tutorial möchte ich euch zeigen, wie man Dropbear manuell auf der Fritz!Box 7270 installieren kann.

Leider funktioniert diese Anleitung mit neueren FRITZ!OS Versionen nicht mehr. Weitere Informationen dazu gibts in meinem Artikel „AVM entfernt “debug.cfg” von FRITZ!Boxen„.

Vorbereitungen

Als erstes sollte das Passwort für den SSH-Zugang gesetzt werden. Dies geschieht über Telnet.

  • Telnet aktivieren: mit einem an der Fritz!Box angeschlossenem Telefon die Nummer #96*7* wählen und auf den kurzen Bestätigungston warten
  • Über einen Telnet-Clienten, zum Beispiel PuTTY oder KiTTY, auf die Fritz!Box verbinden. Das Passwort für den Telnet-Zugang ist das Passwort des Webinterfaces.
  • Nach erfolgreicher Anmeldung den Befehl „passwd“ in der Konsole ausführen und das gewünschte Passwort zweimal eingeben. In meinem Beispiel verwende ich „Fritzbox1„.
  • Jetzt benötigen wir den Passwort-Hash. Dafür den Befehl „cat /var/tmp/shadow“ ausführen. Folgende Ausgabe erscheint:
    root:$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.:15702:0:99999:7:::
  • Der gesuchte Hash-Wert ist zwischen den ersten beiden Doppelpunkten zu finden. Im Beispiel also „$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.“ Diesen Hash irgendwo auf dem PC abspeichern, da er später benötigt wird.

Im zweiten Schritt muss Dropbear auf einen USB-Stick geladen werden, welcher an der Fritz!Box angeschlossen ist. Es besteht auch die Möglichkeit Dropbear aus dem Internet nachzuladen, was ich aufgrund diverser Nachteile jedoch nicht weiter ausführe.

  • Dropbear 2013.62 mipsel
    Diese Version von Dropbear ist nur für mipsel-Fritz!Boxen (beispielsweise 7270, 7170 und andere) geeignet.
  • Dropbear 2013.62 mips
    Diese Version von Dropbear ist nur für mips-Fritz!Boxen (beispielsweise 7390, 7490 und andere) geeignet.
  • Benötigte Version herunterladen und auf dem USB-Stick in das Verzeichnis „dropbear“ entpacken.

Dropbear SSH-Server manuell einrichten

Jetzt muss Dropbear auf der Fritz!Box gestartet werden. Außerdem wird ein root-Passwort gesetzt, ansonsten funktioniert der SSH-Login später nicht. Der vorher gespeicherte Hash-Wert wird in die Variable „PASSWD“ geschrieben. In der Telnet-Konsole müssen folgende Befehle nacheinander ausgeführt werden:

# Passwort für root setzen
PASSWD=’$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.‘
cp -p /var/tmp/shadow /var/tmp/shadow.old
sed -e „/root:/s#^root:[^:]*:#root:${PASSWD}:#“ /var/tmp/shadow.old > /var/tmp/shadow

# Name des USB-Sticks herausfinden und in Variable speichern
USBSTICK=$(mount | grep /var/media/ftp/ | sed -e „s|^.*ftp/||g“ -e „s/ .*$//“)
sleep 5

# Dropbear ausführbar machen und Keys erzeugen
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t rsa -f rsa_host_key
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t dss -f dss_host_key

# Dropbear starten
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear -r /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/rsa_host_key -d /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dss_host_key

SSH testen und Befehle in debug.cfg schreiben

Jetzt müsste der SSH-Server laufen. Für einen Test aus dem lokalen Netzwerk kann abermals PuTTY oder KiTTY benutzt werden. Die Zertifikatmeldung kann mit „Nein“ beantwortet werden. Zum Anmelden den Benutzernamen „root“ und das selbst gewählte Passwort verwenden.

Sofern die Verbindung via SSH erfolgreich war, können alle Änderungen in die Datei „/var/flash/debug.cfg“ geschrieben werden. Bisher haben wir die gesamte Konfiguration manuell durchgeführt. Bei einem Neustart der Fritz!Box werden alle Änderungen verworfen. Der einzige Weg führt über die Datei „/var/flash/debug.cfg„, welche beim Booten der Fritz!Box automatisch ausgeführt wird.

Achtung! Bevor ihr dies tut, solltet ihr alles sehr gut und mehrmals testen. Ansonsten kann man seine Fritz!Box sehr schnell unbrauchbar machen.

Es muss lediglich wieder der Hash-Wert ausgetauscht werden. Der Rest kann unverändert in die Datei „/var/flash/debug.cfg“ übernommen werden. Neben dem Texteditor „nvi“ existieren auch noch andere Möglichkeiten, wie ihr die Befehle in die Datei schreiben könnt.

# Passwort für root setzen
PASSWD=’$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.‘
cp -p /var/tmp/shadow /var/tmp/shadow.old
sed -e „/root:/s#^root:[^:]*:#root:${PASSWD}:#“ /var/tmp/shadow.old > /var/tmp/shadow

# Warten bis der Stick gemounted ist
sleep 5

# Name des USB-Sticks herausfinden und in Variable speichern
USBSTICK=$(mount | grep /var/media/ftp/ | sed -e „s|^.*ftp/||g“ -e „s/ .*$//“)
sleep 5

# Warten bis die FritzBox den Stick erreichen kann
while !(test -d /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear); do
sleep 5
done

# Dropbear ausführbar machen und Keys erzeugen
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t rsa -f rsa_host_key
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t dss -f dss_host_key

# Dropbear starten
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear -r /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/rsa_host_key -d /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dss_host_key

Nach einem Neustart der Fritz!Box sollte Dropbear nun automatisch gestartet werden.

Zugang über Internet

Der größte Teil ist geschafft. Lediglich der Zugriff über das Internet muss noch eingerichtet werden, denn bisher ist der Zugriff per SSH nur über das lokale Netzwerk möglich. Aus Sicherheitsgründen kann der Zugang über das Internet nicht über das Webinterface geöffnet werden. Also mit Telnet oder per SSH auf die Fritz!Box verbinden und die Datei „/var/flash/ar7.cfg“ anpassen. Entweder mit „nvi“ bearbeiten oder über den Umweg mit der temporären Datei, wie weiter oben verlinkt.

In der Datei muss der Abschnitt „forwardrules“ gesucht und um eine Zeile für den SSH-Zugriff ergänzt werden. Nach der Änderung sollte der Abschnitt ungefähr so aussehen:

forwardrules = "tcp 0.0.0.0:80 192.168.178.30:80 0 # HTTP-Server",
               "tcp 0.0.0.0:222 0.0.0.0:22 0 # SSH";

222“ ist der Port, auf dem der SSH-Server vom Internet aus erreichbar ist. „22“ ist der Port, auf dem der SSH-Server läuft.

Damit die Änderung wirksam wird, muss die Fritz!Box mit dem Befehl „reboot“ neugestartet werden.

Zum Abschluss sollte Telnet wieder deaktiviert werden: mit einem an der Fritz!Box angeschlossenem Telefon die Nummer #96*8* wählen und auf den kurzen Bestätigungston warten.

Fertig! Nun könnt ihr euch von überall auf eure Fritz!Box verbinden.

Weitere Infos

Nachfolgend noch einige Links mit weiteren Informationen.

Firefox 17 veröffentlicht – Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Genau sechs Wochen nach Firefox 16 hat Mozilla gestern offiziell Version 17 veröffentlicht. Firefox 17 ist die letzte Version für dieses Jahr, denn Firefox 18 kommt erst im Jahr 2013. Nachfolgend ein kurzer Überblick aller Neuerungen.

Augenfälligste Neuerung ist die Integration der Social-API. Damit kann Firefox eine Sidebar mit den neuesten Infos und Feeds aus sozialen Netzwerken darstellen. Die Programmierschnittstelle wurde in enger Zusammenarbeit mit Facebook erstellt, weshalb Facebook auch als erstes soziales Netzwerk integriert wurde. Unter anderem erhält man die komplette Facebook-Sidebar mit Chat sowie Zugriff auf Benachrichtigungen und Nachrichten. Die Aktivierung erfolgt direkt bei Facebook. In Zukunft sollen weitere soziale Netzwerke folgen.

Firefox Facebook Integration

Außerdem ist Firefox 17 die neue Basis für den ESR-Zweig (Extended Support Release) mit Langzeitsupport und Mac OS X 10.5 wird nicht mehr unterstützt. Voraussetzung für die neue Version ist Mac OS X 10.6 oder höher. Gleichzeitig wurde die Integration mit Mac OS X 10.8 verbessert. Für Benachrichtigungen wird ab sofort das Notification Center verwendet und auch die Benutzeroberfläche hat einige Designänderungen bekommen (Tableiste, Doorhanger-Panels).

Eine Kleinigkeit aber dennoch schön ist das animierte Verschieben von Tabs. Des Weiteren wurde eine Click-to-Play-Blockierung von Plugins integriert. Durch dieses Feature werden veraltete Plugins mit hohem Sicherheitsrisiko standardmäßig blockiert und müssen vom Benutzer zuerst aktiviert werden. Dadurch soll die Sicherheit steigen.

Wie in fast jeder Version gibt es diverse Verbesserungen für Webentwickler und bei der Unterstützung aktueller Webstandards. Ebenso wurde auch wieder an der Performance gearbeitet. Demnach sollen vor allem SVG-Grafiken und CSS-Animationen schneller gerendert werden.

Die nächste Version wird erst im kommenden Jahr erscheinen. Die geplante Veröffentlichung für Firefox 18 ist der 08. Januar 2013.

Download Firefox 17
Portable Firefox 17 @ Caschy

Ubuntu auf dem Nexus 7 installieren

Ubuntu Logo

Vor zwei Tagen hat das „Ubuntu Nexus7 Team“ den „Ubuntu Nexus 7 Installer 1.0“ offiziell veröffentlicht. Wie der Name schon sagt, ermöglicht das Tool eine Installation von Ubuntu auf dem Nexus 7 Tablet. Dabei werden jedoch nur Ubuntu 12.01 und 12.10 unterstützt.

Im ersten Schritt muss der „Ubuntu Nexus 7 Installer“ selbst installiert werden. Dazu müssen folgende Befehle in der Konsole ausgeführt werden (neues Repository eintragen, Quellen aktualisiern, Tool installieren):

sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-nexus7/ubuntu-nexus7-installer
sudo apt-get update
sudo apt-get install ubuntu-nexus7-installer

Anschließend befindet sich ein Icon im Unity-Launcher, womit das Tool gestartet werden kann. Der Installer führt nun mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Installation. Das Nexus 7 muss sich im Fastboot-Modus befinden und über einen freigeschalteten Bootloader verfügen.

Eine detaillierte Anleitung gibts unter anderem in einem Blogeintrag und im Ubuntu-Wiki. Dort wird auch erklärt, wie man wieder zurück zu Android wechseln kann.

Dateien rekursiv umbenennen

Eine grafische Benutzeroberfläche ist schön und gut, aber viele Dinge lassen sich über die Shell einfacher regeln. Beispielsweise viele hundert Dateien mit der Endung „.htm“ in einem Ordner nach „.html“ umbenennen.

rename 's/\.html$/.xhtml/' *.html

Wenn im Dateinamen kein „htm“ vorkommt, reicht auch folgender Befehl aus:

rename 's/JPG/jpg/' *

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Firefox 16 veröffentlicht – Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Pünktlich zum geplanten Veröffentlichungstermin ist gestern Firefox 16 erschienen. Ich gebe euch einen kurzen Überblick aller Neuerungen.

Am auffälligsten dürften die Änderungen an der Benutzeroberfläche sein. So wurde die Liste der Vorschläge unterhalb der Adressleiste optisch überarbeitet. Der Suchbegriff kommt dadurch besser zur Geltung. Außerdem wurden die sogenannten Doorhanger-Panels aufgehübscht. Beispielsweise der neue Downloadmanager erscheint in einem solchen Panel. Aber auch beim Speichern von Passwörtern. Hier wurde die typische Umrandung von Aero entfernt, wodurch die Panels nun modernen wirken.

Neu hinzugekommen bei den Entwicklerwerkzeugen ist die Entwickler-Symbolleiste inklusive Kommandozeile. Diese kann entweder über das Web-Entwickler-Menü oder mit Shift + F2 aufgerufen werden. Die Kommandozeile verfügt über Autovervollständigung und unterstützt die Eingabe mit Tooltips und Einfärben von Parametern. Auch das JavaScript-Scratchpad wurde verbessert. Neu ist die Unterstützung der Microdata API und des HTML5-Elements „meter„. Der HTML5-Player, die Battery-API, die Vibration-API und die IndexedDB haben einige Updates erhalten. Außerdem werden die CSS-Eigenschaften „Animations„, „Transitions„, „Transforms“ und „Gradients“ ohne Vendor-Präfix -moz unterstützt.

Ab Version 16 können nun auch Web-Apps benutzt werden. Diese können dann im Mozilla Marketplace heruntergeladen werden, der später dieses Jahr starten soll. Aktuell sind lediglich einige wenige Demo-Apps verfügbar.

Wie immer wurde auch die Performance verbessert. Dieses Mal wurde die Garbage Collection optimiert, wodurch nervige Ruckler der Vergangenheit angehören sollten. Die Seite „about:memory“ listet den Speicherverbrauch nun nach Tabs auf (mit „top“ gekennzeichnet). Die obligatorischen Bugfixes dürfen natürlich nicht vergessen werden.

Firefox 17 wird nach der aktuellen Planung am 20. November 2012 erscheinen. Version 18 soll dann am 08. Januar 2013 folgen.

Download Firefox 16
Portable Firefox 16 @ Caschy

Firefox 15 verfügbar – alle Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Gestern wurde Firefox in Version 15 veröffentlicht. Eine große Änderung ist die Optimierung des Speicherverbrauchs. Insbesondere der Speicherverbrauch von Erweiterungen soll deutlich gesenkt worden sein. Viele Erweiterungen geben ungenutzte Speicherbereiche nicht korrekt frei, weshalb Firefox in der Vergangenheit mit längerer Laufzeit immer mehr Speicher belegt hatte. In Firefox sollen die sogenannten „Zombie Compartments“ nicht mehr auftreten. Die zweite große Neuerung betrifft den Update-Prozess. Mit Version 15 führt Firefox Programmaktualisierungen im Hintergrund durch. Sobald der Browser neu gestartet wird, startet bereits die neue Version. Der Benutzer bekommt keinen Update-Dialog zu sehen, wie es in den vorigen Versionen der Fall war.

Im Bereich Entwicklerwerkzeuge gibt es einige Neuerungen. Neben einem JavaScript-Debugger ist auch ein neues Werkzeug mit dem Namen „Bildschirmgrößen testen“ verfügbar. Damit können Webseiten in beliebigen Auflösungen dargestellt werden, ohne das Browserfenster in der Größe zu verändern. Sehr hilfreich bei der Erstellung von responsiven Layouts. Außerdem ist eine Entwickler-Toolbar enthalten, die allerdings standardmäßig noch deaktiviert ist.

Darüber hinaus wird Version 3 des SPDY-Protokolls unterstützt, die WebGL-Implementierung verbessert und die HTML-Elemente „source„, „audio“ und „video“ besser verarbeitet. In der Jumplist von Windows 7 werden nun Icons bzw. Favicons der Webseiten angezeigt. Bisher wurde immer nur das Firefox-Logo verwendet.

Firefox 16 soll nach der aktuellen Planung am 09. Oktober 2012 erscheinen.

Download Firefox 15
Portable Firefox 15 @ Caschy

VMware Player 5.0 veröffentlicht

Heute wurde der kostenlose VMware Player in Version 5.0 veröffentlicht. Bei Nutzung einer älteren Version wird man auf die neue hingewiesen. Allerdings wird bei einem Update die alte Version vollständig entfernt und Version 5 erst nach einem Neustart installiert.

Neu ist unter anderem die vollständige Unterstützung von Windows 8. Zwar lief Windows 8 schon in Version 4, man musste bei der Installation aber ein paar Dinge beachten. Jetzt taucht Windows 8 auch in der Auswahlliste auf, was die Installation deutlich vereinfacht. Darüber hinaus gibt es Verbesserungen der virtuellen Hardware. Hier wurde vor allem bei der Grafikbeschleunigung in Verbindung mit Windows 8, aber auch allgemein im 3D-Bereich gearbeitet. Neu ist auch die Konfigurationsmöglichkeit der Netzwerkkarte, was bisher im VMware Player nicht möglich war.

Die neu gestaltete Benutzeroberfläche kommt mit vereinfachten Menüs, neuen Symbolen und einer überarbeiteten Toolbar daher.

Download VMware Player 5.0 (build 812388)

Firefox 14 veröffentlicht – die Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Gestern Abend wurde Firefox in Version 14 veröffentlicht. Wie immer versuche ich einen kurzen Überblick über alle Neuerungen zu geben.

Eine auffällige Änderung betrifft den Identitätsmanager, welcher links in der Adressezeile angezeigt wird. Ab Version 14 werden dort keine Favicons mehr angezeigt, sondern eine Weltkugel bzw. bei verschlüsselter Verbindung ein Schloss. Dadurch soll die Sicherheit erhöht werden. So kann keine Seiten mehr ein Schloss als Favicon benutzen, um unerfahrenen Benutzern eine gesicherte Verbindung vorzugaukeln. Außerdem wird bei Google-Suchanfragen jetzt standardmäßig HTTPS benutzt.

Der Datenimport wurde weiter verbessert. Nachdem in Firefox 11 der Import von Google Chrome dazu kam, wurde in Version 14 der Import von Apples Safari-Browser neu gestaltet. Ebenso wurde der Import von Daten aus dem Internet Explorer verbessert.

Eine weitere Neuerung ist das aus Chrome bekannte Inline-Autocomplete in der Adressleiste. Dabei wird in der Adresszeile automatisch auf die vermutlich passende Hauptdomain vervollständigt. Dieses Feature kann über „about:config“ deaktiviert werden, indem „browser.urlbar.autoFill“ auf „false“ gesetzt wird.

Nachfolgend einige weitere Neuerungen:

  • Unterstützung des Vollbildmodus unter Mac OS X 10.7 alias Lion
  • „about:memory“ zeigt genauere Infos über den Speicherverbrauch der einzelnen Tabs
  • Unterstützung für den HTTP 308 Permanent Redirect Header
  • verbesserte SVG-Performance
  • einige Verbesserungen bei den Web-Entwickler-Tools

Neben diesen Änderungen können zudem neue Features aktiviert werden, die jedoch erst in späteren Firefox Versionen automatisch freigeschaltet werden Diese Features sind noch experimentell und werden in Zukunft noch optimiert. Über die Option „browser.download.useToolkitUI“ kann in der „about:config“ der neue Downloadmanager aktiviert werden. Statt wie bisher in einem separaten Fenster, erscheint das neue Download-Panel oben rechts neben den Tabs.

Das zweite experimentelle Feature nennt sich Click-to-Play. Bei aktivierter Option müssen Plugins vor Benutzung noch einmal explizit aktiviert werden. Dieses Feature kann unter „about:config“ über die Option „plugins.click_to_play“ freigeschaltet werden.

Die nächste Version, Firefox 15, soll laut Roadmap am 28. August 2012 erscheinen.

Download Firefox 14
Portable Firefox 14 @ Caschy

jDownloader 2 als Beta verfügbar

Obwohl eine Betaversion des neuen jDownloader 2 bereits seit mehreren Wochen zur Verfügung steht, habe ich erst heute durch einen Leser davon erfahren. Version 2 bietet eine überarbeitete Benutzeroberfläche, übersichtlichere Einstellungen und einen deutlich schnelleren Start.

Ein Update des „alten“ jDownloaders auf die neue Version 2 ist leider nicht möglich. Stattdessen muss das beliebte Downloadprogramm neu installiert werden. Der Installer steht nur unter Windows zur Verfügung. Außerdem existiert auch die Möglichkeit den jDownloader 2 über ein Updateprogramm zu installieren. Dieses funktioniert auch mit Linux und Mac OS X.

Auffälligste Neuerung ist das umgestaltete Benutzerinterface. Es wurde entschlackt und wirkt dadurch deutlich übersichtlicher. Durch den transparenten Rahmen passt das Design deutlich besser zu Windows 7 als früher. Ansonsten besteht das Hauptfenster weiterhin aus einer Menüleiste, einem Download- und einem Linksammler-Tab. User von jDownloader 1 dürften sich schnell zurechtfinden. Die Einstellungen wurden neu gestaltet und die teilweise nervigen Verschachtelungen innerhalb der Optionen gehören der Vergangenheit an. Davon abgesehen hat sich auch unter der Haube etwas getan. jDownloader 2 startet extrem viel schneller als früher. Ich schätze mindestens 3-5 Mal so schnell!

Obwohl keine neuen Funktionen in jDownloader 2 integriert wurden, sollte jeder User zu Version 2 wechseln. Schon alleine der schnellere Start rechtfertigt dies.

Download jDownloader 2 Beta (Windows)
Download jDownloader 2 Beta (Mac OS X)
Download jDownloader 2 Beta (Mac Linux)

Neuerungen in Firefox 13

Firefox Logo

Am 5. Juni 2012 ist Version 13 von Firefox erschienen. Nachfolgend noch einmal die größten Neuerungen in einem kurzen Überblick.

Beim Öffnen eines neuen Tabs sticht sofort die neue Schnellwahl ins Auge. Dort werden die neun häufigsten besuchten Webseiten als Thumbnails angezeigt, um diese direkt zu besuchen. Die einzelnen Seiten können per Drag & Drop verschoben werden. Auch das Anpinnen oder Löschen von einzelnen Seiten ist möglich.

Auch die Startseite “about:home” wurde verbessert. Von dort erhält man ab sofort Zugriff auf Downloads, Lesezeichen, Chronik, Add-ons, Sync und die Einstellungen.

Das Benutzerprofil kann nun mittels “about:support” zurückgesetzt werden. Dabei werden wichtige Daten wie Lesezeichen, Cookies, Passwörter und die Chronik übernommen. Alle anderen Profildaten werden gelöscht, um eventuelle Fehlerursachen auszuschließen. Außerdem wurde abermals an die Performance verbessert. Durch diverse Änderungen soll die gefühlte und die reale Geschwindigkeit zunehmen. Nach dem Starten von Firefox werden Tabs nicht mehr direkt geladen, sondern erst sobald sie angeklickt werden. Smooth-Scrolling bringt einen verbesserten Bildlauf und Plugin-Container (z.B. Flash) werden nach drei Minuten Inaktivität automatisch beendet. Zudem ist das SPDY Protokoll standardmäßig aktiviert. Des Weiteren gab es in allen Entwicklerwerkzeugen kleinere Verbesserungen und die beiden CSS3-Eigenschaften “border-radius” sowie “box-shadow” werden ohne Mozilla-Präfix unterstützt.

Die nächste Version 14 von Firefox ist für den 17. Juli 2012 geplant.

Download Firefox 13
Portable Firefox 13 @ Caschy

Arachni – Penetrationstester für Web-Anwendungen

Arachni ist ein performanter und effizienter Open Source Penetrationstester. Das Tool ist in Ruby geschrieben und vor allem für Administratoren und Tester interessant, um Web-Anwendungen auf ihre Sicherheit zu überprüfen.

Es läuft unter Windows und Linux. Gesteuert wird Arachni entweder über das Web-Interface (siehe Screenshot) oder direkt über die Konsole. Eine ausführliche Anleitung gibts hier.

Download Arachni (Windows & Linux)