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Mac OS X unter Windows in einer VM testen

Bitte beachten: ich übernehme keine Garantie oder Haftung!

Wer sich mal gerne das Mac OS X Betriebssystem anschauen möchte, hat oft nur beschränkte Möglichkeiten: Sich ein Mac kaufen, in einen bekannten Elektronikladen gehen oder einen Bekannten fragen. Man kann aber auch Mac OS X virtualisieren. Ich habe dafür VMware Workstation Version 9 und Version 10 benutzt. Es sollte jedoch auch mit VMware Player funktionieren. Da alle neueren Mac Rechner Intel CPUs haben, empfehle ich diese Anleitung an einem Rechner mit Intel CPU durchzuführen. Ich habe es auch auf einer AMD CPU zum Laufen bekommen, aber es lief nicht flüssig. Nach einem Update von Mac OS X 10.8.3 auf 10.8.5, hatte ich mit dem AMD Rechner ein  „Kernel Panic“ Fehler. Auf dem Intel Rechner lief das Update ohne Probleme durch.

Zuerst benötigt man eine bereits vorgefertigte virtuelle Maschine. Diese kann man ohne Probleme mit Hilfe von Google finden. Nach dem Entpacken des Downloads existieren drei Ordner.

Abbildung 1: Ordnerübersicht

Abbildung 1: Ordnerübersicht

Der Ordner „OS X Mountain Lion“ beinhaltet die virtuelle Maschine. Daher empfehle ich diesen in den Standardspeicherort für virtuelle Maschinen von VMware zu kopieren. Bei mir nach „<Benutzer>\Eigene Dokumente\Virtual Machines\“.

Abbildung 2: Ordnerinhalt der VM

Abbildung 2: Ordnerinhalt der VM

Als nächstes muss man in den Ordner „VMware Unlocker – Mac OS X Guest“ gehen. Dort findet man einige Unterordner. Je nachdem welches Produkt man von VMware benutzt, muss man in den entsprechenden Ordner gehen. In dem Ordner „VMware Workstation Unlocker – Windows“ befinden sich die unten abgebildeten Dateien.

Abbildung 3: VMware Unlocker

Abbildung 3: VMware Unlocker

Mithilfe des Unlockers kann man in VMware Workstation Mac OS X als Betriebssystem der VM auswählen. Ich hatte, wenn ich die „Unlocker.exe“ Datei per Administrator ausführe, dass Gefühl das es nicht richtig geklappt hat. Daher ist es besser die „install.cmd“  per Administrator auszuführen. Wer möchte kann die Batch Datei vorher bearbeiten und unten ein „Pause“ einfügen. So kann man lesen ob alles geklappt hat.

Abbildung 4: VMware Unlocker

Abbildung 4: VMware Unlocker

Ist der Unlocker erfolgreich durchgelaufen, kann man VMware Workstation öffnen. Dort klickt man auf „Open a Virtual Machine“ und wählt die VM aus.

Abbildung 5: VMX-Datei auswählen

Abbildung 5: VMX-Datei auswählen

Ist die VM geladen, empfehle ich zuerst die Einstellungen zu ändern.

Abbildung 6: Ändern der Einstellungen der VM

Abbildung 6: Ändern der Einstellungen der VM

Den RAM und die CPU muss man nicht verändern. Ich habe meiner VM trotzdem 4 CPU Cores und 4 GB RAM spendiert. Wichtiger ist, unter dem Reiter „Options“ das „Guest operating system“ auszuwählen.

Abbildung 7: Guest operating System auswählen

Abbildung 7: Guest operating System auswählen

Ich habe anschließend die VM noch auf ein höhere Hardware Level gebracht. Dies geschieht durch einen Klick auf „Upgrade this virtual machine“. Bei dem darauf auftauchenden Wizard muss man sich entscheiden ob die VM geklont werden soll, oder die ausgewählte VM upgegradet werden soll. Ich habe die zweite Option gewählt.

Abbildung 8: Upgrade VM

Abbildung 8: Upgrade VM

Abbildung 9: Hardware Level ändern

Abbildung 9: Hardware Level ändern

Ist der Wizard erfolgreich durchgelaufen, kann man die VM das erste Mal starten. Es wird gefragt ob man die VM bewegt oder kopiert hat. Hier unbedingt „I copied it“ auswählen. So wird eine neue SID erzeugt.

Abbildung 10: I copied it

Abbildung 10: I copied it

Mac OS X startet nun und zeigt, wenn gestartet, einen Willkommens-Bildschirm an.

Abbildung 11: Welcome Screen

Abbildung 11: Welcome Screen

Der Einrichtungsassistent von Mac OS X sollte selbsterklärend sein. Wenn man sich auf dem Desktop befindet, kann man erst einmal alles einrichten. Das Betriebssystem kann man auch auf deutsch stellen.

Damit wäre die Installation und Konfiguration abgeschlossen. Wer gerne iMessage verwenden möchte, muss sich einige Tage gedulden. Die Anleitung folgt in Kürze.

Ich möchte mich bei Robert bedanken mit dem ich viel ausprobiert habe und der ein super Azubikollege war.

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Sperrbildschirm unter Windows 8 abschalten

Sofern unter Windows 8 keine automatische Benutzeranmeldung verwendet wird, erscheint der Sperrbildschirm bei jedem Boot. Auch beim Sperren des Desktops oder beim Abmelden erscheint der Lockscreen. Dieser muss dann entweder mit der Maus hochgeschoben oder mit einem Tastendruck ausgeblendet werden. Im Prinzip ist der Sperrbildschirm überflüssig. Wenn mehrere Benutzerkonten am PC existieren, ist er besonders nervig und überflüssig.

Gut, dass sich der Sperrbildschirm abschalten lässt.

Windows 8.1 Lockscreen

Möglichkeit 1: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Der einfachste Weg führt über die lokalen Gruppenrichtlinien. Diese Variante macht auch nichts anderes, als den unten aufgeführten Registry-Wert zu setzen, ist aber schneller umgesetzt, wenn man noch nie mit dem Registrierungs-Editor gearbeitet hat.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “gpedit.msc” eingeben.
  2. Unter „Computerkonfiguration“ zu „Administrative Vorlagen“, „Systemsteuerung“ und „Anpassung“ wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich auf „Sperrbildschirm nicht anzeigen“ doppelklicken.
  4. In dem neu geöffneten Fenster „Aktiviert“ auswählen und die Änderungen bestätigen.

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Wenn Editor für lokale Gruppenrichtlinien nicht zur Verfügung steht (Windows 8 Core), dann funktioniert nur der kleine Umweg über die Registry.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows
  3. Dort muss zuerst ein neuer Schlüssel mit dem Namen „Personalization“ erstellt werden. Dies funktioniert mit einem Rechtsklick auf „Windows“.
  4. Unter „Personalization“ jetzt einen neuen „DWORD-Wert (32-Bit)“ mit dem Namen „NoLockScreen“ erstellen.
  5. Den Wert auf „1“ setzen.

badaDROID 2.0 bringt Android 4.2.2 auf Wave 1 und 2

Mitte 2012 habe ich in einem Artikel geschrieben, wie ihr Android 4.0 auf eurem Samsung Wave installieren könnt. Allerdings funktionierte nur das WLAN. Telefonieren und eine mobile Datennutzung war nicht möglich, da die dafür benötigten Treiber nicht vorhanden waren. Insgesamt also nur eine sehr unzufriedene Lösung.

Vor gut einem Monat kam es dann zur Sensation: Das Telefonieren unter badaDROID war nun möglich.

Heute folgt der nächste Meilenstein. badaDROID 2.0 bietet Unterstützung für mobiles Internet. Damit ist das Projekt seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. badaDROID 2.0 basiert auf CyanogenMod 10.1 bzw auf Android 4.2.2 und ist unter dem Wave 1 und Wave 2 nutzbar. Neben der großen Neuerung wurden auch diverse Probleme mit der SIM-Karte und der Telefoniefunktion behoben. Der Download ist hier möglich. Ein gutes Tutorial zur Installation gibts bei den Kollegen von Badania.

Mediatheken von ARD und ZDF auf Samsung-TVs

HbbTV Logo

Wer einen modernen Fernseher besitzt möchte damit vielleicht mehr machen, als nur Fernsehen. Beispielsweise können die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genutzt werden. Einzige Voraussetzung neben einem modernen Smart-TV mit HbbTV-Unterstützung ist ein Internetanschluss via Netzwerk oder WLAN. Spezielle Apps müssen bei HbbTV nicht installiert werden. Bei neueren TV-Modellen kann aber auch auf die entsprechenden Mediathek-Apps zurückgegriffen werden, welche unter anderem flotter reagieren und eine bessere Bedienbarkeit als die HbbTV-Variante bieten. Im Folgenden zeige ich euch zwei Möglichkeiten auf, wie ihr die Mediatheken von ARD und ZDF auf einem Samsung-TV nutzen könnt.

Apps

Wer einen neueren Samsung-TV besitzt, sollte überprüfen, ob die Mediatheken von ARD und ZDF als Apps bereitgestellt werden. Für meinen Samsung-TV der F-Serie von 2013 kann ich die Mediathek-Apps von ARD und ZDF noch nutzen. Bei älteren TVs könnte es aber problematisch werden.

Nachdem die Apps installiert wurden, können sie über die TV-Fernbedienung gestartet und gesteuert werden. Beide Apps sind sehr übersichtlich und die Bedienung ist einfach und schnell.

Alternativ zu den nativen Samsung-Apps können beispielsweise auch die Apps für den Amazon Fire TV Stick genutzt werden:

HbbTV

Wer einen älteren Samsung Smart-TV besitzt, welcher keine App-Unterstützung bietet, kann auf HbbTV zurückgreifen.

  1. Bei vielen Samsung-TVs ist  HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) standardmäßig deaktiviert. Der erste Schritt ist daher die Aktivierung. Sie erfolgt im Menü unter der Kategorie „System“. Dort muss der Punkt „Datendienst“ aktiviert werden. Dahinter versteckt sich die HbbTV-Unterstützung.
  2. Anschließend auf den Sender ARD oder ZDF wechseln.
  3. Nach kurzer Zeit erscheint in der unteren rechten Ecke ein roter Punkt und ein Hinweis. Auf eurer Fernbedienung müsst ihr die rote „A“-Taste drücken, um die HbbTV-Optionen aufzurufen. Von dort kann dann die Mediathek gestartet werden.

Weitere Informationen gibts direkt bei ARD oder ZDF.

Benutzerkontensteuerung (UAC) unter Windows 8 deaktivieren

Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, kurz UAC) von Windows ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema. Trotz des Sicherheitsgewinns schalten sie viele Benutzer ab. Ab Windows 8 funktioniert dies aber nicht mehr über die Benutzeroberfläche (siehe Screenshot), wie noch unter Windows 7. Leider kursieren im Internet viele falsche Aussagen dazu!

Auf der untersten Stufe werden in Windows 8 zwar keine Benachrichtigungen mehr angezeigt, aber die Benutzerkontensteuerung bleibt nach wie vor aktiv. Eine vollständige Deaktivierung ist nur über die Registry bzw. über die lokalen Gruppenrichtlinien möglich. Die Änderung wurde durch Microsoft durchgeführt, weil bei einer deaktivierten Benutzerkontensteuerung keine Apps mehr funktionieren.

Hier eine kurze Anleitung zur vollständigen Deaktivierung der Benutzerkontensteuerung unter Windows 8 und Windows 8.1:

  1. Den Registrierungs-Editor mit Adminrechten starten.
  2. Zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System
  3. Dort die beiden Werte „ConsentPromptBehaviorAdmin“ und „EnableLUA“ auf „0“ setzen.

  4. PC neustarten, damit die Änderungen vollständig übernommen werden.
Wird der Schiebregler im Fenster „Einstellungen für Benutzerkontensteuerung“ ganz nach unten gesetzt, entspricht dies lediglich dem Registry-Wert „ConsentPromptBehaviorAdmin“ auf „0“. Der Wert „EnableLUA“ bleibt von der Einstellung unberührt. Apps funktionieren bei der vermeintlichen Deaktivierung per GUI nach wie vor.

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Netzwerkprofil unter Windows 8.1 ändern

Netzwerkprofil unter Windows 7Im Netzwerk- und Freigabecenter kann man seit Windows 7 das Netzwerkprofil bzw. den Netzwerktyp festlegen. Zur Auswahl stehen dabei drei Möglichkeiten:

  • Öffentliches Netzwerk
  • Heimnetzwerk
  • Arbeitsplatznetzwerk

Mit einem Klick auf das aktuelle Netzwerkprofil kann bequem zu einem anderem Profil gewechselt werden (siehe roter Pfeil auf dem Screenshot).

Netzwerkprofil unter Windows 8.1Bei Windows 8.1 wurden die drei Netzwerkprofile umbenannt:

  • Öffentliches Netzwerk
  • Privates Netzwerk
  • Domänennetzwerk

Außerdem funktioniert der Profilwechsel nicht mehr. Diese Tatsache ist besonders ärgerlich, wenn man bei einer neuen Netzwerkverbindung fälschlicherweise „Öffentliches Netzwerk“ auswählt, es sich aber eigentlich um ein privates Netzwerk handelt. Was kann man dagegen tun?

Die Lösung verbirgt sich in der Registry. Dort muss zu folgendem Ordner navigiert werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\NetworkList\profiles\<PROFILNUMMER>

Im rechten Fenster befindet sich der DWORD-Wert „Category“, welcher bearbeitet werden kann. Folgende Werte sind möglich.

  • Öffentliches Netzwerk = 0
  • Privates Netzwerk = 1
  • Domänennetzwerk = 2

Nach einem Neustart ist das Netzwerkprofil dann geändert.

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Windows 8 Secure-Boot-Wasserzeichen entfernen

Wenn Windows 8.1 im UEFI-Modus installiert ist aber Secure Boot deaktiviert ist, erscheint in der rechten unteren Ecke eine entsprechende Meldung als Wasserzeichen:

Windows 8.1 Pro
Sicherer Start ist nicht konfiguriert.
Build 9600

Die eingeblendete Windows-Version und die Build-Nummer lassen sich relativ einfach entfernen. Mehr dazu in meinem Artikel „Windows 8 Wasserzeichen entfernen„. Das Entfernen der Secure-Boot-Meldung ist etwas aufwendiger.

Mittlerweile hat Microsoft einen Patch veröffentlicht, der die Meldung entfernt. Weitere Infos dazu in meinem Artikel Microsoft veröffentlicht Patch zum Entfernen der Meldung „Sicherer Start ist nicht konfiguriert.“.

Möglichkeit 1: Secure Boot aktivieren

Laut Microsoft wird die Meldung nur entfernt, wenn Secure Boot im UEFI aktiviert wird. Diese Lösung ist relativ einfach aber kommt für einige Konfigurationen nicht in Frage. Beispielsweise wenn neben Windows 8.1 noch andere Betriebssysteme installiert sind, die kein Secure Boot unterstützen.

Möglichkeit 2: Benutzerkontensteuerung (UAC) deaktivieren

Wenn die Benutzerkontensteuerung komplett deaktiviert wird, verschwindet die Meldung auf dem Desktop automatisch. Wie das funktioniert erfahrt ihr in meinem Artikel „Benutzerkontensteuerung (UAC) unter Windows 8 deaktivieren„.

Allerdings sollte beachtet werden, dass dann die neuen Windows-8-Apps nicht mehr funktionieren. Außerdem ist die Benutzerkontensteuerung für Normalbenutzer ein sinnvolles Sicherheitsfeature und sollte und daher nur von erfahrenen Benutzer abgeschaltet werden.

Möglichkeit 3: Systemdateien modifizieren

Die aktuell einzige Möglichkeit, die Secure-Boot-Meldung dauerhaft zu entfernen, ist die Modifikation von zwei Systemdateien. Durch Durchführung empfehle ich den Resource Hacker FX. Meine Anleitung bezieht sich auf die deutsche Version von Windows 8.1. Bei anderen Sprachen müssen die entsprechenden Ordner bzw. Dateien verwendet werden.

  1. Die zwei Systemdateien „C:\Windows\Branding\Basebrd\de-DE\basebrd.dll.mui“ und „C:\Windows\System32\de-DE\shell32.dll.mui“ kopieren.
  2. Resource Hacker FX starten und die erste Datei laden. Anschließend zum Ordner „String Table“ navigieren und dort „1 [1031]“ auswählen. Je nach installierter Windows-Version muss die Zeile 11 bzw. 12 entfernt werden. Anschließend auf „Compile Script“ klicken und die Datei speichern.

  3. Im Anschluss daran die zweite Datei laden und ebenfalls zum Ordner „String Table“ navigieren. Dort muss der Eintrag „2070 [1031]“ gewählt werden. Im rechten Fenster müssen die Zeilen 33108 und 33117 vollständig gelöscht werden. Nach der Änderung auf „Compile Script“ klicken und die Datei speichern.

  4. Jetzt müssen die originalen Dateien mit den modifizierten Dateien ausgetauscht werden. An dieser Stelle sollte man ein Backup der originalen Dateien anfertigen. Wenn der Austausch nicht funktioniert müssen davor eventuell noch die Dateirechte bzw. die Sicherheitseinstellungen angepasst werden.
  5. Eine Eingabeaufforderung mit Adminrechten starten und den Befehl „mcbuilder“ ausführen.
  6. PC neustarten. Jetzt ist das Wasserzeichen vollständig verschwunden!

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Windows 8 Wasserzeichen entfernen

Das hier beschriebene Tool wird leider nicht mehr weiterentwickelt. Daher empfehle ich den Universal Watermark Disabler, welcher neben Windows 8.1 auch für Windows 10 geeignet ist.

Windows 8.1 Wasserzeichen

Wenn Windows 8 bzw. Windows 8.1 noch nicht aktiviert ist, erscheint in der unteren rechten Ecke ein Wasserzeichen. (engl.: Watermark). Das Wasserzeichen beinhaltet die Windows-Version und die Build-Nummer. Bei der finalen Version von Windows 8.1 sieht das folgendermaßen aus:

Windows 8.1 Pro
Build 9600

Damit das Wasserzeichen verschwindet, soltet ihr euer Windows aktivieren ;-)

Alternativ kann ich das Tool „My WCP Watermark Editor“ empfehlen. Damit lässt sich das Wasserzeichen ohne Probleme vollständig entfernen oder bei Bedarf auch verändern.

Download My WCP Watermark Editor

My WCP Watermark Editor

Key zur Installation von Windows 8.1

Windows 8 Logo

Bei der Installation von Windows 8.1 werden leider keine Keys von Windows 8 akzeptiert. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Installation kann ohne Probleme mit den offiziellen Retail Channel (Install) Keys durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Installation kann dann der originale Windows 8 Key eingegeben (Win+R drücken und „slui 3“ eingeben) und damit die Aktivierung durchgeführt werden.

Nachfolgend eine Auflistung der verschiedenen Retail Channel (Install) Keys für Windows 8.1:

Windows 8.1 Core

334NH-RXG76-64THK-C7CKG-D3VPT

Windows 8.1 Pro

XHQ8N-C3MCJ-RQXB6-WCHYG-C9WKB

Windows 8.1 Enterprise

FHQNR-XYXYC-8PMHT-TV4PH-DRQ3H

Eine weitere Möglichkeit Windows 8.1 zu installieren wäre eine „ei.cfg“ in die ISO einzubauen. In diesem Fall muss zur Installation kein Key angegeben werden. Diese Variante ist meiner Meinung nach aber komplizierter als kurz den entsprechenden Key einzugeben. Daher gehe ich auch nicht genauer darauf ein. Weitere Infos findet ihr bei Google.

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Plants vs. Zombies 2 für Android

Plants vs. Zombies 2 ist bereits seit Mitte Juli 2013 für iOS erhältlich. Nach fast dreimonatiger Wartezeit steht das Spiel nun auch für Android in den Startlöchern. Im Play Store ist es bereits gelistet, kann allerdings in Deutschland noch nicht installiert werden. Nur Spieler aus China, Neuseeland und Australien können den Titel momentan testen. Sofern keine größeren Probleme auftauchen sollte Plants vs. Zombies 2 in einigen Tagen auch in Deutschland verfügbar sein.

Wer nicht so lange warten möchte kann das Spiel bereits jetzt intsallieren und spielen. Die Installation erfolgt manuell per APK, ist aber nicht weiter schwierig. Nachfolgend eine kleine Anleitung, die von mir erfolgreich getestet wurde:

  1. Plants vs. Zombies 2 als APK herunterladen und installieren
  2. Das eigentliche Spiel als obb-Datei herunterladen
  3. Diese Datei nach „/sdcard/Android/obb/com.ea.game.pvz2_row/“ kopieren
  4. Sofern der Dateipfad nicht existiert, einfach auf dem internen Speicher anlegen
  5. Plants vs. Zombies 2 starten

Plants vs. Zombies 2

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UEFI-Modus in VMware Player benutzen

Beim Anlegen einer neuen VM in VMware Player kommt automatisch das alteingesessene BIOS zum Einsatz. Allerdings besteht auch die Möglichkeit die VM mit einer UEFI-Firmware auszustatten. Dies funktioniert sogar auch, wenn das Host-System noch mit einem BIOS ausgerüstet ist.

Im VMware Player existiert keine GUI-Option zur Aktivierung der UEFI-Unterstützung. Stattdessen muss die Einstellung direkt in der Konfigurationsdatei einer VM durchgeführt werden. Die entsprechende Konfigurationsdatei kann man an der Endung „.vmx“ erkennen. Sie befindet sich standardmäßig im Ordner „C:\Users\USERNAME\Eigene Dokumente\Virtual Machines\VM_NAME\“.

Zur Aktivierung von UEFI muss die Textdatei mit einem Editor geöffnet und um folgende Zeile erweitert werden:

firmware = "efi"

Die Zeile muss wie oben abgebildet übernommen werden. Bei der kleinsten Abweichung, z.B. auch bei einem Großbuchstaben, wird der Befehl ignoriert und die VM startet ganz normal mit BIOS. Falls in der Datei bereits die Zeile „firmware = „bios““ enthalten ist, muss diese gelöscht bzw. angepasst werden.

Nach der Windowsinstallation kann ganz einfach überprüft werden, ob UEFI funktioniert oder nicht. Weitere Details erfahrt ihr in meinem Artikel „UEFI-Modus unter Windows erkennen„.

Die Änderung auf den UEFI-Modus sollte nur bei neu erstellten VMs durchgeführt werden, bevor ein Betriebssystem installiert wird.

Bei bestehenden Systemen ist von einer Änderung abzuraten, da ansonsten nicht mehr gebootet werden kann.

UEFI-Modus unter Windows erkennen

Seitdem Windows 8 auf dem Markt ist, werden fast alle PCs, Notebooks und auch Mainboards mit UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) ausgeliefert. Nicht weil es zwingend notwendig ist, sondern weil Microsoft dies ausdrücklich für die Verwendung des Windows-Logos auf den Produkten vorschreibt.

Läuft Windows unter UEFI?

In Windows kann man nicht direkt erkennen, ob es im UEFI-Modus installiert und gestartet ist. Eine Möglichkeit versteckt sich in der Datenträgerverwaltung. In den Eigenschaften der Systemplatte lassen sich Informationen zum „Partitionsstil“ finden. Steht dort Master Boot Record (MBR), wird kein UEFI verwendet. Bei dem Eintrag „GUID-Partitionstabelle (GPT)“ handelt es sich um eine UEFI-Installation.

Eine einfachere Methode ist über die Eingabeaufforderung verfügbar. Nachdem „cmd“ als Administrator ausgeführt wurde, muss lediglich der Befehl „bcdedit“ eingegeben werden. In der Antwort kann man direkt sehen, ob Windows im UEFI-Modus läuft oder nicht. Wenn UEFI verwendet wird, erscheint unter der „path“-Variable im Abschnitt „Windows-Startladeprogramm“ der Eintrag „winload.efi“. Beim herkömmlichen BIOS wird Windows über die „winload.exe“ gestartet.