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Verwendung von CC (Creative Commons)

Was ist CC (Creative Commons) überhaupt? Entgegen der häufig irrtümlichen Meinung ist CC keine Lizenz, sondern eine gemeinnützige Organisation, die wiederum vorgefertigte Lizenzverträge anbietet. Diese sollen eine Hilfestellung für Autoren sein, um der Öffentlichkeit Nutzungsrechte an seinen Werken einzuräumen. Beispielsweise Texte, Bilder, Musik oder Videos. Der Urheber bestimmt also direkt, wie seine Inhalte verwendet werden dürfen und wie nicht.

Aktuell existieren sechs verschiedene CC-Lizenzen mit mehr oder weniger großen Unterschieden. Die deutschen CC-Lizenzen in der Version 3.0 sind am 24. Juli 2008 erschienen. Hier ein kurzer Überblick:

Icon Kurzform Bedeutung Infos
by Namensnennung Lizenz deutsch
by-sa Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen Lizenz deutsch
by-nd Namensnennung, keine Bearbeitung Lizenz deutsch
by-nc Namensnennung, nicht kommerziell Lizenz deutsch
by-nc-sa Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen Lizenz deutsch
by-nc-nd Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung Lizenz deutsch

Anwendungsbeispiele

Gut zu erkennen ist, dass bei allen CC-Lizenzen der Namen des Urhebers genannt werden muss. Außerdem muss zwingend ein Hinweis zur Lizenz angegeben werden, am besten per Link. Insgesamt müssen folgende Pflichtangaben vorhanden sein:

  • Name des Urhebers (bzw. Pseudonym)
  • Titel des Werkes (falls genannt)
  • Link zum Werk (oder Autor)
  • CC-Lizenz
  • Link zur Lizenz
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Foto: Titel des Werk von Autor unter CC BY-SA 2.0

Alle Angaben sollten direkt unter dem Werk stehen. Falls das Werk bearbeitet wurde, muss dies zusätzlich gekennzeichnet werden. Außerdem können beispielsweise auch noch Quelle und die Art des Werkes angegeben werden. Dies ist jedoch freiwillig.

Nach dem Start von Windows 8 den Desktop anzeigen

In der Windows 8 „Consumer Preview“ lässt sich die neue Metro-Oberfläche leider nicht mehr abschalten. Als kleinen Wermutstropfen habe ich euch versprochen zu zeigen, wie direkt nach dem Bootvorgang der normale Desktop angezeigt werden kann.

Die Methode ist relativ einfach. Dabei wird in den Autostart eine Verknüpfung gelegt, die beim Aufrufen des Desktop anzeigt.

  1. Explorer öffnen und zu folgendem Ordner navigieren:
    C:\Users\_USERNAME_\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\
    Programs\Startup

    „_USERNAME_“ muss durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden.

    Alternativ könnt ihr auch die Windows-Taste + R drücken und im Ausführen-Dialog „shell:startup“ eintippen.

  2. Rechtsklick und im Kontextmenü zuerst „Neu“ und anschließend „Verknüpfung“ auswählen.
  3. In dem geöffneten Fenster folgendes eingeben (am besten kopieren):
    C:\Windows\explorer.exe shell:::{3080F90D-D7AD-11D9-BD98-0000947B0257}

  4. Anschließend auf „Weiter“ klicken, der Verknüpfung einen Namen geben und das Fenster mit „Fertig stellen“ schließen.
  5. Fertig! Das Symbol der Verknüpfung sollte wie auf meinem Screenshot aussehen. Jetzt PC neustarten und testen.

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Computer-Symbol unter Windows 8 einblenden

Auf dem Desktop unter Windows 8 herrscht nach der Installation gähnende Leere. Lediglich das Papierkorb-Symbol ist standardmäßig eingeblendet. Das wohlbekannte Computer-Symbol ist jedoch nicht vorhanden. Hier eine kurzes Tutorial, wie ihr das Computer-Symbol auf dem Desktop anzeigen lassen könnt. Die Anleitung ist für alle gedacht, die sich mit Windows nicht so gut auskennen oder die Option einfach nicht finden.

  1. Rechtsklick auf den Desktop und die Option „Anpassen“ auswählen.
  2. Im geöffneten Fenster links oben auf den Punkt „Desktopsymbole ändern“ klicken.
  3. Erneut wird ein Fenster geöffnet. Dort kann festgelegt werden, welche Symbole auf dem Desktop dargestellt werden sollen.
  4. Mit Klick auf „OK“ schließt sich das Fenster und die gewünschten Symbole werden auf dem Desktop angezeigt.

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Metro-Oberfläche bei Windows 8 Consumer Preview abschalten?

In der Windows 8 „Developer Preview“ gab es noch zwei Möglichkeiten, wie man die Metro-Oberfläche abschalten konnte. Entweder über die Registry oder durch Umbenennen einer DLL-Datei. In der gestern erschienenen „Consumer Preview“ funktionieren beide Wege leider nicht mehr.

Es ist aber nicht unrealistisch, dass in den kommenden Tagen oder Wochen eine neue Möglichkeit auftaucht, um Metro zu deaktivieren. Alternativ kann jedoch direkt nach dem Bootvorgang der normale Desktop angezeigt werden. Wie das geht verrate ich euch in einem Tutorial, das in den nächsten Tagen erscheinen wird.

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Weitere 2 GByte Speicher für Dropbox

Erst kürzlich hat Dropbox 5 GByte kostenlosen Zusatzspeicher verschenkt. Ab heute ist die Aktion jedoch auf 3 GByte beschränkt. Aber keine Sorge, es ist bereits die nächste Aktion gestartet, bei der ihr eure Dropbox um weitere 2 GByte erweitern könnt. Da die Aktion eigentlich nur für Brasilien gedacht ist, muss ein wenig getrickst werden. Wer damit nicht einverstanden ist sollte am besten nicht weiterlesen.

Sieht so aus, als ob die Aktion vorbei ist.

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MyFRITZ! – Clouddienst und DynDNS-Alternative von AVM

MyFRITZ! ist ein neuer Clouddienst von AVM, der auf derdiesjährigen CeBIT, welche vom 06. bis 10. März in Hannover stattfindet, offiziell vorgestellt wird. AVM verspricht einfachen und sicheren Zugriff auf die persönliche Fritz!Box inklusive angeschlossenen Medien wie USB-Stick oder Festplatte. So können Fotos, Musik und Dokumente weltweit abgerufen werden. Ebenso ist damit die Nutzung von FRITZ!NAS sowie der Anrufliste und des Anrufbeantworters möglich. Alle Daten bleiben auf der eigenen Fritz!Box gespeichert. MyFRITZ! ist kostenfrei und bereits online verfügbar.

Insgesamt besteht der Dienst aus drei Komponenten:

  • „MyFRITZ!-Konto“ im Webinterface, um den Dienst auf der Fritz!Box zu aktivieren
  • www.myfritz.net um die eigene Fritz!Box von unterwegs zu erreichen
  • zusätzliches Webinterface „myfritz.box“

Zum Test wird eine Firmware aus dem FRITZ! Labor mit der Endung -21747 oder höher benötigt. Aktuell ist eine solche Firmware für die FRITZ!Box 7270, 7320 und 7390 verfügbar. Anschließend muss im Webinterface unter dem Menüpunkt „Internet“ der neue Eintrag „MyFRITZ!“ ausgewählt werden. Dort kann ein neues MyFRITZ!-Konto erstellt werden. Nach erfolgreicher Einrichtung bekommt die Fritz!Box einen zufälligen Domain-Namen mit der Endung „.myfritz.net“ zugewiesen. Im nächsten Schritt kann man sich im Portal www.myfritz.net einloggen. Hier wird man automatisch zum neuen Webinterface „myfritz.box“ der eigenen Fritz!Box weitergeleitet. Dieses Webinterface ist mit Absicht sehr schlank gehalten, damit es auch mit Smartphones oder Tablets optimal bedienbar bleibt. Die bisherige Fernwartung bleibt weiterhin erhalten.

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JDownloader Nightly-Build installieren

Der beliebte Download-Manager JDownloader ist seit Mitte 2010 in Version 0.9581 erhätlich. Über die intergrierte Updatefunktion gab es seitdem nur Aktualisierungen für Plugins und diverse Sharehoster. Eine neue Version ist derzeit nicht in Sicht. Das bedeutet aber nicht, dass die Entwicklung von JDownloader eingeschlafen ist. Um die Neuerungen nutzen zu können, muss auf die aktuelle Nightly-Version upgedated werden. Ich zeige euch wie das funktioniert.

  1. Explorer öffnen und zum Installationsordner vom JDownloader navigieren.
  2. Verknüpfung zur Datei „jdupdate.jar“ erstellen.
  3. Rechtsklick auf die Verknüpfung und „Eigenschaften“ auswählen.
  4. Bei „Ziel“muss am Ende folgendes hinzugefügt werden:
    -branch NIGHTLY

    Dies sollte ungefähr so aussehen:

  5. Die Eigenschaften mit „OK“ beenden und anschließend die Verknüpfung starten.
  6. Jetzt startet das automatische Update, welches durchaus einige Minuten in Anspruch nehmen kann.
  7. Nach erfolgreichem Update wird die aktuelle Nightly-Version von JDownloader gestartet.

DNS-Server in der Fritz!Box ändern

DNS-Server werden zur Namensauflösung im Internet verwendet. Sie übersetzten Internetadressen in die dazugehörige IP-Adresse. Aus „google.de“ wird somit beispielsweise 173.194.69.94. Im Heimnetz sendet das Betriebssystem DNS-Anfragen überlicherweise an den Router. Der Router erhält die Adresse des DNS-Servers vom Provider und leitet alle Anfragen dorthin weiter. Allerdings kann jeder beliebige DNS-Server verwendet werden, es muss nicht unbedingt der vom Provider vorgegebene zum Einsatz kommen. Auf die Gründe möchte ich nicht weiter eingehen.

Doch wie ändert man den DNS-Server in der Fritz!Box? In der Weboberfläche besteht leider keine Möglichkeit. Nachfolgend zwei unterschiedliche Möglichkeitenn, wie der DNS-Server geändert werden kann.
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Dropbox verschenkt 5 GByte Zusatzspeicher

Aktuell können für den beliebten Cloudspeicherdienst Dropbox bis zu 5 GByte Zusatzspeicher gesammelt werden. Dazu muss lediglich die neueste Betaversion installiert und eine neue Funktion getestet werden. Diese ermöglicht den automatischen Import von Fotos auf Digitalkameras oder Speicherkarten.

Seit dem 24. Februar 2012 gibt es maximal nur noch 3 GByte zusätzlichen Speicher. Wer die Betaversion und den Kameraupload vom 02. bis zum 23. Februar 2012 getestet hat, kann seine 5 GByte behalten.

Für die Installation der aktuellsten Betaversion (Windows, Linux, Mac OS X) gibt es automatisch 500 MByte gutgeschrieben. Allerdings funktioniert dies laut Dropbox-Forum derzeit nicht. An der Fehlerbehebung wird bereits gearbeitet. Die restlichen 4,5 GByte erhält man mit dem automatischen Import von Fotos. Um einen langen Upload zu ersparen, gibts bei Caschy einen hilfreichen Kommentar. Eine Datei mit 21 KByte, die nach dem Entpacken 4,4 GByte groß ist. Dropbox erkennt, dass die Datei bereits von einem anderen User hochgeladen ist und ihr bekommt euren zusätzlichen Speicherplatz ohne großen Upload gutgeschrieben.

Nachfolgend ein kleines Tutorial, wie ihr am schnellsten an den Zusatzspeicher kommen könnt.

  1. Dropbox 1.3.16 herunterladen und installieren
  2. Einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anstecken und mit NTFS formatieren (kann ausgelassen werden, wenn bereits vorhanden)
  3. Einen Ordner mit dem Namen „DCIM“ auf dem USB-Stick / externe Festplatte erstellen
  4. Das „4,4-GB-Bild“ herunterladen und in den erstellten Ordner „DCIM“ entpacken
  5. USB-Stick / externe Festplatte abziehen und erneut anstecken
  6. Im Autoplay-Menü die Option „Import pictures and videos“ wählen
  7. Das Bild im Ordner „DCIM“ wird gescannt und importiert
  8. Sobald die Datei synchronisiert wurde, erhaltet ihr automatisch den zusätzlichen Speicher (falls nicht, Dropbox neustarten)
  9. Gegebenenfalls die Bilddatei wieder löschen ;-)

Wer Dropbox noch nicht kennt und gerne testen möchte, sollte sich über diesen Link anmelden. Man startet dann bereits mit 2,25 GByte Speicherplatz, anstatt 2 GByte.

Geburtstage und Events von Facebook im Google Kalender

Bei Jeffrey bin ich auf einen Beitrag gestoßen, wie man ganz einfach Termine von Facebook im Google Kalender anzeigen lassen kann. Sehr nützlich bei Geburtstagen und anderen Terminen.

Das Ganze funktioniert über das iCalendar-Format und kann auch in anderen Programmen realisiert werden, zum Beispiel mit Microsoft Outlook. Da die Daten direkt vom Facebook stammen, sind die Termine automatisch immer auf dem aktuellsten Stand.

Letzte Aktualisierung am 20.02.2015.

Geburtstage von Facebook im Google Kalender einbinden

In meinem kleinen, bebilderten Tutorial zeige ich, wie ihr die Geburtstage von Facebook im Google Kalender einbinden könnt.

Als erstes müsst ihr eure Facebook-Veranstaltungen aufrufen. Dies funktioniert am einfachsten über diesen Link. Rechts unten befindet sich eine Info-Box mit den Punkten „Bevorstehende Veranstaltungen“ oder „Geburtstage„.

Facebook Geburtstage

Hier müsst ihr den Link zu den Geburtstagen per Rechtsklick kopieren.

Wechselt im nächsten Schritt zum Google Kalender und klickt auf das Dreieck neben „Weitere Kalender“, damit weitere Optionen erscheinen. Wählt dort die Option „Über URL hinzufügen“ aus.

Jetzt den vorher kopierten Link einfügen und auf „Kalender hinzufügen“ klicken.

Nach ein paar Sekunden Ladezeit werden alle zukünftigen Geburtstage angezeigt, genau wie in Facebook.

Zum Abschluss kann man den Kalender noch umbenennen und ihm eine andere Farbe verpassen. Selbstverständlich können in den Kalender-Einstellungen auch Terminerinnerungen hinzugefügt werden.

Falls ihr wie ich das Thunderbird Add-on „Google Calendar Tab“ nutzt, wird der neue Kalender automatisch in Thunderbird angezeigt.

Windows 8 Metro-Oberfläche abschalten

Mit Windows 8 hält die neue,  auf Touchbedienung optimierte Metro-Oberfläche einzug (siehe Screenshot). Neben Smartphones und Tablets soll die neue Oberfläche auch bei herkömmlichen Desktop-PCs als Standard zum Einsatz kommen. Der ursprüngliche Windows-Desktop ist weiterhin vorhanden, wird aber erst gestartet, wenn er explizit aufgerufen wurde oder eine Applikation ihn erfordert. Der klassische Desktop kann demnach als eine Windows-8-App betrachtet werden. Eine Möglichkeit direkt mit dem klassischen Desktop wie unter Windows 7 zu booten, soll es nicht geben.

Da die Bedienung der Metro-Oberfläche mit Maus und Tastatur bisher nicht sehr bequem ist, suchen viele Tester nach einer Möglichkeit den herkömmlichen Desktop zu reaktivieren. Mittlerweile existieren zwei Möglichkeiten, die ich euch beide vorstelle.

Registry-Tweak
Die erste Möglichkeit führt über die Systemregistrierung. Unter „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer“ den Wert „RPEnabled“ von „1“ auf „0“ setzen. Nach einem Neustart werden nun direkt der herkömmliche Windows Desktop und das Startmenü geladen.
Diese Methode bietet jedoch den Nachteil, dass die Ribbons im verbesserten Explorer verschwinden.

DLL-Datei umbenennen
Die zweite Möglichkeit ist die Datei „shsxs.dll“ im Ordner „C:\Windows\System32“ umzubenennen. Nach einem Neustart ist ebenfalls der herkömmliche Windows Desktop und das Startmenü verfügbar.
Die Ribbons im Explorer bleiben bei dieser Methode erhalten. Allerdings funktioniert hier der neue Taskmanager nicht mehr.

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Liste von Dateien und Ordnern erstellen

Von Zeit zu Zeit benötige ich eine Liste aller Datei- bzw. Ordnernamen innerhalb eines Ordners. Beispielsweise wenn mich Leser per Mail fragen, welche portablen Programme ich nutze. Eine einfache Möglichkeit um schnell an eine entsprechende Liste zu kommen führt über die Eingabeaufforderung.

Einfach die Eingabeaufforderung „cmd“ starten und mit dem Befehl „cd“ zu dem gewünschten Ordner navigieren. Anschließend mit „dir“ den Inhalt des Ordners ausgeben lassen und kontrollieren, ob ihr euch im richtigen Ordner befindet. Mit folgendem Befehl kann der Inhalt des Ordners in eine Textdatei geschrieben werden:

dir /B > Liste.txt
dir /B *.mp3 > Liste.txt

Das erste Beispiel schreibt alle Datei- und Ordnernamen in die Textdatei. Im zweiten Beispiel werden nur MP3-Dateien beachtet.

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