Kategorie: Internet

Dropbear SSH-Server auf Fritz!Box 7270

Eine Möglichkeit zum Verbinden auf Fritz!Boxen ist Telnet. Telnet wird von Haus aus unterstützt, ist standardmäßig aber nur vom internen Netz aus erreichbar. Außerdem ist Telnet absolut unsicher, denn alle Informationen werden unverschlüsselt übertragen. Auch die Passwörter werden im Klartext übertragen. Als Alternative zu Telnet eignet sich SSH. Mit dem Netzwerkprotokoll kann eine verschlüsselte Verbindung zur Fritz!Box hergestellt werden, also auch über das Internet.

Die Fritz!Boxen beherrschen kein SSH, weswegen ein geeigneter SSH-Server installiert werden muss. Neben OpenSSH bietet sich insbesondere Dropbear an. Die von Matt Johnston entwickelte Software ist speziell für Arbeitsumgebungen mit wenig Speicher- bzw. Prozessorresourcen ausgelegt und eigenet sich daher hervorragend für die Fritz!Box.

Im folgenden Tutorial möchte ich euch zeigen, wie man Dropbear manuell auf der Fritz!Box 7270 installieren kann.

Leider funktioniert diese Anleitung mit neueren FRITZ!OS Versionen nicht mehr. Weitere Informationen dazu gibts in meinem Artikel “AVM entfernt “debug.cfg” von FRITZ!Boxen“.

Vorbereitungen

Als erstes sollte das Passwort für den SSH-Zugang gesetzt werden. Dies geschieht über Telnet.

  • Telnet aktivieren: mit einem an der Fritz!Box angeschlossenem Telefon die Nummer #96*7* wählen und auf den kurzen Bestätigungston warten
  • Über einen Telnet-Clienten, zum Beispiel PuTTY oder KiTTY, auf die Fritz!Box verbinden. Das Passwort für den Telnet-Zugang ist das Passwort des Webinterfaces.
  • Nach erfolgreicher Anmeldung den Befehl “passwd” in der Konsole ausführen und das gewünschte Passwort zweimal eingeben. In meinem Beispiel verwende ich “Fritzbox1“.
  • Jetzt benötigen wir den Passwort-Hash. Dafür den Befehl “cat /var/tmp/shadow” ausführen. Folgende Ausgabe erscheint:
    root:$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.:15702:0:99999:7:::
  • Der gesuchte Hash-Wert ist zwischen den ersten beiden Doppelpunkten zu finden. Im Beispiel also “$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.” Diesen Hash irgendwo auf dem PC abspeichern, da er später benötigt wird.

Im zweiten Schritt muss Dropbear auf einen USB-Stick geladen werden, welcher an der Fritz!Box angeschlossen ist. Es besteht auch die Möglichkeit Dropbear aus dem Internet nachzuladen, was ich aufgrund diverser Nachteile jedoch nicht weiter ausführe.

  • Dropbear 2013.62 mipsel
    Diese Version von Dropbear ist nur für mipsel-Fritz!Boxen (beispielsweise 7270, 7170 und andere) geeignet.
  • Dropbear 2013.62 mips
    Diese Version von Dropbear ist nur für mips-Fritz!Boxen (beispielsweise 7390, 7490 und andere) geeignet.
  • Benötigte Version herunterladen und auf dem USB-Stick in das Verzeichnis “dropbear” entpacken.

Dropbear SSH-Server manuell einrichten

Jetzt muss Dropbear auf der Fritz!Box gestartet werden. Außerdem wird ein root-Passwort gesetzt, ansonsten funktioniert der SSH-Login später nicht. Der vorher gespeicherte Hash-Wert wird in die Variable “PASSWD” geschrieben. In der Telnet-Konsole müssen folgende Befehle nacheinander ausgeführt werden:

# Passwort für root setzen
PASSWD=’$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.’
cp -p /var/tmp/shadow /var/tmp/shadow.old
sed -e “/root:/s#^root:[^:]*:#root:${PASSWD}:#” /var/tmp/shadow.old > /var/tmp/shadow

# Name des USB-Sticks herausfinden und in Variable speichern
USBSTICK=$(mount | grep /var/media/ftp/ | sed -e “s|^.*ftp/||g” -e “s/ .*$//”)
sleep 5

# Dropbear ausführbar machen und Keys erzeugen
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t rsa -f rsa_host_key
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t dss -f dss_host_key

# Dropbear starten
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear -r /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/rsa_host_key -d /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dss_host_key

SSH testen und Befehle in debug.cfg schreiben

Jetzt müsste der SSH-Server laufen. Für einen Test aus dem lokalen Netzwerk kann abermals PuTTY oder KiTTY benutzt werden. Die Zertifikatmeldung kann mit “Nein” beantwortet werden. Zum Anmelden den Benutzernamen “root” und das selbst gewählte Passwort verwenden.

Sofern die Verbindung via SSH erfolgreich war, können alle Änderungen in die Datei “/var/flash/debug.cfg” geschrieben werden. Bisher haben wir die gesamte Konfiguration manuell durchgeführt. Bei einem Neustart der Fritz!Box werden alle Änderungen verworfen. Der einzige Weg führt über die Datei “/var/flash/debug.cfg“, welche beim Booten der Fritz!Box automatisch ausgeführt wird.

Achtung! Bevor ihr dies tut, solltet ihr alles sehr gut und mehrmals testen. Ansonsten kann man seine Fritz!Box sehr schnell unbrauchbar machen.

Es muss lediglich wieder der Hash-Wert ausgetauscht werden. Der Rest kann unverändert in die Datei “/var/flash/debug.cfg” übernommen werden. Neben dem Texteditor “nvi” existieren auch noch andere Möglichkeiten, wie ihr die Befehle in die Datei schreiben könnt.

# Passwort für root setzen
PASSWD=’$1$z.3J0iK8$7PEJXmT0ZvQhSLPCOY6PK.’
cp -p /var/tmp/shadow /var/tmp/shadow.old
sed -e “/root:/s#^root:[^:]*:#root:${PASSWD}:#” /var/tmp/shadow.old > /var/tmp/shadow

# Warten bis der Stick gemounted ist
sleep 5

# Name des USB-Sticks herausfinden und in Variable speichern
USBSTICK=$(mount | grep /var/media/ftp/ | sed -e “s|^.*ftp/||g” -e “s/ .*$//”)
sleep 5

# Warten bis die FritzBox den Stick erreichen kann
while !(test -d /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear); do
sleep 5
done

# Dropbear ausführbar machen und Keys erzeugen
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear
chmod +x /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t rsa -f rsa_host_key
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbearkey -t dss -f dss_host_key

# Dropbear starten
/var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dropbear -r /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/rsa_host_key -d /var/media/ftp/$USBSTICK/dropbear/dss_host_key

Nach einem Neustart der Fritz!Box sollte Dropbear nun automatisch gestartet werden.

Zugang über Internet

Der größte Teil ist geschafft. Lediglich der Zugriff über das Internet muss noch eingerichtet werden, denn bisher ist der Zugriff per SSH nur über das lokale Netzwerk möglich. Aus Sicherheitsgründen kann der Zugang über das Internet nicht über das Webinterface geöffnet werden. Also mit Telnet oder per SSH auf die Fritz!Box verbinden und die Datei “/var/flash/ar7.cfg” anpassen. Entweder mit “nvi” bearbeiten oder über den Umweg mit der temporären Datei, wie weiter oben verlinkt.

In der Datei muss der Abschnitt “forwardrules” gesucht und um eine Zeile für den SSH-Zugriff ergänzt werden. Nach der Änderung sollte der Abschnitt ungefähr so aussehen:

forwardrules = "tcp 0.0.0.0:80 192.168.178.30:80 0 # HTTP-Server",
               "tcp 0.0.0.0:222 0.0.0.0:22 0 # SSH";

222” ist der Port, auf dem der SSH-Server vom Internet aus erreichbar ist. “22” ist der Port, auf dem der SSH-Server läuft.

Damit die Änderung wirksam wird, muss die Fritz!Box mit dem Befehl “reboot” neugestartet werden.

Zum Abschluss sollte Telnet wieder deaktiviert werden: mit einem an der Fritz!Box angeschlossenem Telefon die Nummer #96*8* wählen und auf den kurzen Bestätigungston warten.

Fertig! Nun könnt ihr euch von überall auf eure Fritz!Box verbinden.

Weitere Infos

Nachfolgend noch einige Links mit weiteren Informationen.

SanDisk Extreme 64GB – schneller USB-3.0-Stick im Test

SanDisk_ExtremeHeutzutage sind USB-Sticks in nahezu jedem Haushalt zu finden. Mit dem Vormarsch von USB 3.0 und fallenden Flash-Preisen gibt es mittlerweile auch flotte USB-3.0-Sticks zu vernünftigen Preisen.

So auch der SanDisk Extreme, welchen ich in der 64-GB-Variante für Hartware.de getestet habe. Für rund 60 Euro erhält man einen gut verarbeiteten USB-Stick mit Schiebemechanismus. In meinem Test erreichte er sequentielle Transferraten von 172 MByte/s beim Lesen und 134 MByte/s beim Schreiben. Die Herstellerangaben von 190 MByte/s lesend und 170 MByte/s schreibend werden nicht ganz erreicht, was jedoch auch an meinem Mainboard liegen könnte. Unter Windows 8 mit UASP (USB Attached SCSI Protocol) habe ich sogar sagenhafte 263 MByte/s beim Lesen und 185 MByte/s beim Schreiben erreicht! Aber auch bei kleinen Dateien arbeitet der SanDisk Extreme überzeugen. Weitere Details findet ihr in meinem ausführlichen Review bei Hartware.

Insgesamt ist der SanDisk Extreme ein hervorragendes Produkt und der USB-3.0-Stick mit dem aktuell wohl besten Preis-Leistungsverhältnis.

SanDisk Extreme 64GB bei Amazon

Eigentümer von YouPorn verhaftet

Anfang Dezember wurde Fabian Thylmann, mutmaßlicher Eigentümer des Medien-Unternehmens Manwin, festgenommen. Manwin ist im Bereich der Internet-Pornografie tätig und betreibt unter anderem VideoBash, XTube, Extremetube, PornHub, YouPorn, Mofos oder Brazzers. Ende 2011 hat sich Manwin zudem das TV- und Online-Geschäft von Playboy gesichert.

Fabian Thylmann wurde auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Köln in Belgien wegen Verdacht auf Steuerhinterziehung festgenommen. Am 13. Dezember 2012 wurde er von Belgien nach Deutschland überstellt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft. Außerdem wurde das Hamburger Tochterunternehmen der Manwin-Gruppe durchsucht.

Wie die “Welt am Sonntag” berichtet, hat die Commerzbank heute ihre Geschäftsbeziehung mit der Hamburger Manwin Germany GmbH gekündigt. Kunden der Amateurpornoplattform MyDirtyHobby haben auf ein Konto bei der Commerzbank Hamburg ihre Gebühren einbezahlt. Als Grund für die Kontoschließung werden Reputationsrisiken für die Bank angegeben.

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Tutorial: schöne HDR-Bilder erstellen

HDR-Bilder (High Dynamic Range) werden immer beliebter. Dabei handelt es sich um digitale Bilder, die die in der Realität vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede besser wiedergeben kann, als herkömmliche LDR-Bilder (Low Dynamic Range). Mittlerweile bieten fast alle aktuellen Digitalkameras einen eingebauten HDR-Modus. Die meisten liefern aber nur selten gute Ergebnisse. Aus diesem Grund können HDR-Bilder auch mit Hilfe von spezieller Software erstellt werden. Voraussetzung dafür ist eine Belichtungsreihe von herkömmlichen Bildern.

Trey Ratcliff ist ein Photograph, welcher sich auf HDR-Bilder spezialisiert hat. Auf Google+ zeigt er eine tolle Auswahl von beeindruckenden HDR-Bildern. Außerdem bietet er auf seiner Homepage einen HDR-Kurs an, welcher die Grundlagen von HDR, die benötigte Software und die Vorgehensweise zum Erstellen von HDR-Bildern aufzeigt.

HDR-Kurs

WordPress 3.5 veröffentlicht – alle Neuerungen im Überblick

WordPress Logo

Heute wurde WordPress in Version 3.5 veröffentlicht und damit fast genau ein halbes Jahr nach WordPress 3.4. Die neue Version des beliebten Blog-Systems ist bereits über das automatische Update erhältlich und auch die deutsche Version liegt schon bereit. Nachfolgend ein kurzer Überblick der wichtigsten Neuerungen. Eine Übersicht aller Neuerungen findet ihr im WordPress-Codex.

Vor einem Update solltet ihr unbedingt ein vollständiges Backup eurer Daten und von der Datenbank anfertigen. Ich habe das Update bereits installiert und konnte bisher keine Probleme feststellen.

  • neuer Medien Manager mit überarbeiteter Bedienoberfläche und einfacher Erstellung von Galerien
  • Adminbereich für Retina-Displays optimiert (alle Icons in hoher Auflösung vorhanden)
  • neues Standard-Theme Twenty Twelve, welches auch für mobile Geräte optimiert ist
  • XML-RPC Schnittstelle ist standardmäßig aktiviert
  • Link Manager standardmäßig deaktiviert (weiterhin aktiviert, wenn vor dem Update Links vorhanden sind)
  • viele Verbesserungen unter der Haube (Bugfixes, Performance, neue und überarbeitete Funktionen für Entwickler)

Download WordPress 3.5

Wordpress 3.5 - neuer Medien Manager

WordPress 3.5 – neuer Medien Manager

Kategorien: Internet Wordpress

Mega von Kim Dotcom startet am 19.01.2013

Am 19. Januar 2012 wurde der Sharehoster Megaupload von US-Behörden dicht gemacht und der Firmengründer Kim Dotcom verhaftet. Genau ein Jahr später, am 19. Januar 2013 um 18:49 deutscher Zeit, wird der Nachfolger Mega starten. Auf Twitter hat Kim Dotcom bereits erste Bilder der neuen Bedienoberfläche gepostet.

Wie beim Vorgänger handelt es sich bei Mega um einen Filehoster. Die neue Seite sei das Ergebnis jahrelanger Erfahrung im Bereich des Filehosting. In den letzten Monaten hat das Team um Kim Dotcom hart an dem neuen Dienst gearbeitet. Einige Server sollen selbst von Mega zur Verfügung gestellt werden. Der Großteil soll jedoch von Hostern und Investoren bereitgestellt werden. Damit soll eine schnelle Anbindung auf der ganzen Welt möglich werden. Alle Daten sollen vor dem Upload lokal per RSA mit 2.048 Bit verschlüsselt und hochgeladen werden.

Neben Mega wird am gleichen Tag auch der neue Dienst Megabox starten. Dabei handelt es sich um einen Musikstreamingdienst, eine Mischung aus Spotify und iTunes.

Zu Mega

Mega

Kategorien: Internet

Nexus 4 wieder bestellbar

Nexus 4Nachdem die ersten Geräte am 13. November 2012 bereits nach wenigen Minuten ausverkauft waren, kann das Nexus 4 seit gestern Abend um 17 Uhr wieder bestellt werden. Die Version mit 8 GByte ist mittlerweile schon wieder ausverkauft. Die 16-GB-Version ist aber nach wie vor bei Google Play bestellbar. Allerdings gibt Google die Lieferzeit mit 5 bis 6 Wochen an. Wer bisher noch nicht zugeschlagen hat, wird das Nexus 4 vermutlich nicht mehr vor Weihnachen in den Händen halten können.

Nexus 4 bei Google Play

Pkw-Neuzulassungen in Deutschland einsehen

Das Kraftfahrt-Bundesamt bietet auf seiner Internetseite umfangreiche Statistiken zu den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland. Die Statistiken sind sowohl jährlich, als auch monatlich verfügbar. Beispielsweise ist ersichtlich, dass es im Jahr 2011 insgesamt 3,17 Millionen Pkw-Neuzulassungen gab. Genau 2.154 Neuwagen davon werden ausschließlich elektrisch angetrieben. Außerdem sind auch Statistiken verfügbar, die nach Segmente, Emissionen, Motorisierung oder Hersteller sortiert sind.

Neben Informationen zu den Neuzulassungen werden auch umfangreiche Informationen über den aktuellen Pkw-Bestand geboten.

Zu den Neuzulassungen

Kategorien: Internet Sonstiges

Google startet Aktion gegen das Leistungsschutzrecht

Bereits Mitte des Jahres habe ich über das geplante Leistungsschutzrecht berichtet. Diese Woche steht ein entsprechender Gesetzesentwurf zur ersten Lesung im Deutschen Bundestag an. Kurz zusammengefasst handelt es sich dabei um ein Gesetz, welches die Rechte von Presseverlagen stärken soll. Das Gesetz soll Presseverlagen das ausschließliche Recht geben, Presseerzeugnisse zu gewerblichen Zwecken im Internet zu veröffentlichen. Suchmaschinen und andere Dienste dürften nicht mehr auf Presseartikel verlinken oder müssen stattdessen an den Verlag zahlen.

Das Leistungsschutzrecht ist damit ein direkter Angriff auf die Freiheit des Internets. Als normaler Nutzer hätte man es deutlich schwerer Informationen zu suchen und zu finden. Hier findet ihr eine Liste aller Seiten die pro LSR sind.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Google hat jetzt unter dieser Adresse eine Seite veröffentlich, die über das Leistungsschutzrecht und die Folgen informiert. Berichtet über diese Seite oder teilt sie in euren sozialen Netzwerken. Außerdem könnt ihr auch direkt euren zuständigen Bundestagsabgeordneten bezüglich des LSR anschreiben.

Kategorien: Internet Sonstiges

OpenStreetMap und Google Maps vergleichen

Als ich vor einigen Jahren das erste Mal OpenStreetMap angeschaut habe, konnte das freie Projekt nicht mit Google Maps mithalten. Zufällig bin ich heute wieder auf OpenStreetMap gestoßen und war positiv überrascht! Die Karten sind sehr detailliert und zeigen deutlich mehr Informationen wie Google Maps. Vermutlich nicht in allen Ländern, aber in Deutschland auf jeden Fall. Beispielsweise werden Parkplätze, Kirchen und Fußwege dargestellt, die in Google Maps nicht verfügbar sind.

Natürlich lässt sich über die Vor- und Nachteile beider Karten-Anbieter streiten. Daher ist ein direkter Vergleich beider Systeme sinnvoll. Zwei Webseiten erleichtern diesen Vergleich. Bei Geofabrik werden die Karten von OpenStreetMap und Google Maps direkt nebeneinander angezeigt. Beim zweiten Link können die beiden Karten übereinander angezeigt werden.

OpenStreetMap und Google Maps nebeneinander (Geofabrik)
OpenStreetMap und Google Maps übereinander

OpenStreeMap Vs. Google Maps

Kategorien: Internet

Firefox 17 veröffentlicht – Neuerungen im Überblick

Firefox Logo

Genau sechs Wochen nach Firefox 16 hat Mozilla gestern offiziell Version 17 veröffentlicht. Firefox 17 ist die letzte Version für dieses Jahr, denn Firefox 18 kommt erst im Jahr 2013. Nachfolgend ein kurzer Überblick aller Neuerungen.

Augenfälligste Neuerung ist die Integration der Social-API. Damit kann Firefox eine Sidebar mit den neuesten Infos und Feeds aus sozialen Netzwerken darstellen. Die Programmierschnittstelle wurde in enger Zusammenarbeit mit Facebook erstellt, weshalb Facebook auch als erstes soziales Netzwerk integriert wurde. Unter anderem erhält man die komplette Facebook-Sidebar mit Chat sowie Zugriff auf Benachrichtigungen und Nachrichten. Die Aktivierung erfolgt direkt bei Facebook. In Zukunft sollen weitere soziale Netzwerke folgen.

Firefox Facebook Integration

Außerdem ist Firefox 17 die neue Basis für den ESR-Zweig (Extended Support Release) mit Langzeitsupport und Mac OS X 10.5 wird nicht mehr unterstützt. Voraussetzung für die neue Version ist Mac OS X 10.6 oder höher. Gleichzeitig wurde die Integration mit Mac OS X 10.8 verbessert. Für Benachrichtigungen wird ab sofort das Notification Center verwendet und auch die Benutzeroberfläche hat einige Designänderungen bekommen (Tableiste, Doorhanger-Panels).

Eine Kleinigkeit aber dennoch schön ist das animierte Verschieben von Tabs. Des Weiteren wurde eine Click-to-Play-Blockierung von Plugins integriert. Durch dieses Feature werden veraltete Plugins mit hohem Sicherheitsrisiko standardmäßig blockiert und müssen vom Benutzer zuerst aktiviert werden. Dadurch soll die Sicherheit steigen.

Wie in fast jeder Version gibt es diverse Verbesserungen für Webentwickler und bei der Unterstützung aktueller Webstandards. Ebenso wurde auch wieder an der Performance gearbeitet. Demnach sollen vor allem SVG-Grafiken und CSS-Animationen schneller gerendert werden.

Die nächste Version wird erst im kommenden Jahr erscheinen. Die geplante Veröffentlichung für Firefox 18 ist der 08. Januar 2013.

Download Firefox 17
Portable Firefox 17 @ Caschy

Microsoft Office 2013 kostenlos downloaden und 60 Tage testen

Office 2013 Logo

Microsoft stellt die finale Version von Office 2013 zum kostenlosen Download bereit. Office 2013 Professional Plus ist 60 Tage uneingeschränkt und völlig kostenlos nutzbar. Die Version ist in deutscher Sprache und wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version erhältlich. Enthalten sind Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, Access, Publisher und Lync. Der Download erfordert zwnagsweise einen Live-Account.

Für Technet-Kunden steht die finale Version von Office 2013 bereits seit dem 25. Oktober 2012 zum Download bereit.

Download Microsoft Office 2013 Professional Plus

Word 2013 Preview Screenshot

Word 2013 Preview Screenshot

Google Music ab heute in Deutschland

Google Music ist heute offiziell in Deutschland gestartet. Nach Apple und Amazon ist nun also auch der dritte große Name hierzulande vertreten. Dort können einzelne Songs oder komplette Alben gekauft werden. Ab und zu werden auch kostenlose Tracks von unbekannteren Künstlern angeboten.

Am interessantesten ist jedoch, dass Google kostenlosen Speicherplatz für 20.000 Songs anbietet.  Dabei scannt der “Music Manager” die eigenen Songs und gleicht sie mit der Google-Datenbank ab. Alle Songs die erkannt werden, müssen nicht in die Cloud hochgeladen werden, sondern werden dort automatisch hinzugefügt. Neben MP3-Dateien auf der Festplatte kann auch Musik aus der iTunes-Mediathek und der Windows Media Player-Bibliothek importiert werden. Gekaufte Songs werden nicht von den 20.000 abgezogen, diese stehen also komplett für die bisherige Musiksammlung zur Verfügung.

Problematisch könnte sein, dass Google später als die Konkurrenz am Markt ist. Außerdem werden Streaming-Dienste wie zum Beispiel Spotify, Deezer und Rdio immer beliebter. Nichtsdestotrotz könnte Google nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch im Musikbereich sehr erfolgreich werden.

Zu Google Musik

Google Musik

Google Mail: Mails nach Größe filtern

Google Mail bietet von Haus aus eine umfangreiche Suchfunktion mit vielen Möglichkeiten. Ausgangspunkt bilden die sogenannten Suchoperatoren, mit denen man nach bestimmten E-Mails suchen kann. Gibt man beispielsweise “has:attachment” in das Suchfeld bei Google Mail ein, werden alle Nachrichten mit Anhang gefunden. Eine Übersicht aller Suchoperatoren gibts direkt bei Google.

Trotz der umfangreichen Möglichkeiten konnten bisher keine großen E-Mails gesucht werden. Vor wenigen Tagen wurde der undokumentierte Suchparameter “size:” bekannt, der nun ermöglicht E-Mails nach ihrer Größe zu filtern. Nach dem Parameter muss die gewünschte Größe in Byte angegeben werden. Gibt man “size:8388608” im Suchfeld ein, werden also alle E-Mail angezeigt, die größer als 8 MByte (= 8.388.608 Byte) sind.

Google Mail: Mails nach Größe filtern

Kategorien: Internet

Präsenz auf der Datenautobahn

Die Welt wird immer komplizierter und schwerer zu fassen für das Individuum. Das ist schon längst zu einer Binsenweisheit geworden, die banal erscheint und von jedem in verschiedenen Abwandlungen rezitiert werden kann. Zunehmend unterliegt man zahlreicher werdenden Institutionen und Einflüssen, die Bewältigung der Datenvielfalt wird zur Herausforderung. Der entscheidende Hinweis ist da die Auswahl der Informationen, um zielgerichtet, rational und effektiv zu agieren. Dieses ist nicht nur für Freizeitblogger wichtig; umso entscheidender ist es, wenn Existenzen davon abhängen – ein Unternehmen kann nur bestehen, wenn es auf der Datenautobahn sichtbar ist, wenn es im Internet Präsenz zeigt und so die gewünschten Kunden erreicht werden.

Der Einstieg für das Unternehmen – leicht gemacht

Leicht ist es nicht, Präsenz im Internet zu zeigen, doch ein Einstieg in die virtuelle Welt ist ein Muss für jedes Unternehmen. Der Anfang ist zumindest relativ einfach zu definieren, denn erst einmal muss eine Internetpräsenz in Form einer Webpage aufgebaut werden. Hierzu kann man viel Hilfe erhalten, denn viele Anbieter ringen auf diesem Markt; ein sich zum ersten Mal im Internet positionierendes Unternehmen hat eine große Auswahl. Verlockend ist da, wenn man erst mal eine Homepage kostenlos erstellen kann – so ist der Einstieg ohne hohen Ressourcenaufwand hergestellt, und die Phase des Ausprobierens kann fruchtbare und weiterführende Ergebnisse bringen. Man benötigt dann nur noch eine eigene Domain. Dabei ist vor allem das Baukastensystem zur Erstellung einer Internetpräsenz besonders bedienerfreundlich, denn schnell kann eine Seite erzeugt werden, die professionell aussieht, die die gewünschten Informationen enthält und durch eine gute Struktur den Nutzer nicht überfordert.

Ist der Einstieg erst einmal gemacht, kann eine weitere Analyse helfen, die nächsten Schritte zu planen und die Sichtbarkeit in der Folge zu erhöhen. Für ein Unternehmen ist das auf jeden Fall ein starker Pfeiler im Tagesgeschäft – wahrscheinlich werden in naher Zukunft die meisten Kaufentscheidungen im Internet fallen.

Kategorien: Internet Sonstiges