Kategorie: Wordpress

WordPress Datenbank entschlacken Teil 2

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Vor mehr als fünf Jahren habe ich in meinem Artikel „WordPress Datenbank entschlacken“ gezeigt, wie ihr eure WordPress-Datenbank relativ einfach und schnell aufräumen und verkleinern könnt. Nur als Anmerkung: Der Artikel ist nach wie vor aktuell und die beschriebene Vorgehensweise unverändert anwendbar.

Heute habe ich bei Horst gesehen, dass eine weitere Stelle innerhalb der WordPress Datenbank Optimierungspotenzial bietet. In der „wp_options“-Tabelle werden sogenannte Transients erzeugt, die sich mit der Zeit anhäufen und die Datenbank füllen. Dabei handelt es sich um zwischengespeicherte Werte von Plugins und WordPress selbst. Ab WordPress 3.7 sollen abgelaufene Transients bei einem Datenbank-Upgrade angeblich selbst entfernt werden. Allerdings scheint dies je nach Implementierung in den Plugins nicht so gut wie erwartet zu funktionieren, weshalb eine Menge Einträge existieren, die nicht mehr benötigt werden.

Bevor ihr startet, solltet ihr unbedingt ein Backup der Datenbank anlegen. Sicher ist sicher. Anschließend müsst ihr folgenden SQL-Befehl ausführen, um die Transients zu löschen:

DELETE FROM `wp_options` WHERE `option_name` LIKE ('%\_transient\_%')

Am einfachsten dürfte dies mit phpMyAdmin zu bewerkstelligen sein.

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WordPress 4.4 – Die Neuerungen

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WordPress 4.4 mit dem Codenamen Clifford wurde heute pünktlich zum geplanten Releasetermin veröffentlicht. Wie immer steht auch bereits die deutsche Version als automatisches Update zur Verfügung. Vor dem Update solltet ihr ein Backup erstellen. Die nützlichen Neuerungen für Normaluser halten sich bei Version 4.4 in Grenzen, was ebenso bereits bei WordPress 4.3 der Fall war.

Nachfolgend ein kurzer Überblick. Genauere Details findet ihr im ausführlichen Changelog im WordPress-Codex.

  • neues Standard-Theme „Twenty Sixteen“ (mobile-first-Blog-Theme) (wird nur bei Neuinstallationen installiert)
  • native Unterstützung für „Responsive Images“
    • funktioniert unabhängig vom Theme und vom Endgerät des Nutzers
    • wird über die neuen Attribute „srcset“ und „sizes“ realisiert
    • neue Bildgröße „medium_large“ mit einer Breite von 768 Pixeln
  • Einbettung von WordPress-Beiträgen möglich (Achtung, könnte von Content-Dieben ausgenutzt werden, daher empfehle ich eine Deaktivierung via Plugin)
  • oEmbed-Unterstützung für Cloudup, Reddit-Kommentaren, ReverbNation, Speaker Deck und VideoPress
  • veränderte Reihenfolge im Kommentarformular, Kommentarfeld am Anfang
  • Implementierung der REST-API in den WordPress-Core
  • neue Objekte „WP_Term“, „WP_Comment“ und „WP_Network“
  • Metadaten für Taxonomie-Begriffe möglich
  • kompatibel zu PHP 7

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Ein Blick auf die Neuerungen von WordPress 4.3

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Gestern wurde WordPress 4.3 veröffentlicht. Wie immer stand direkt nach dem Release auch bereits die deutsche Version als automatisches Update zur Verfügung. Nach einem Backup habe ich meinen Blog aktualisiert und konnte bisher keine Probleme feststellen. Die Neuerungen in WordPress 4.3 halten sich in Grenzen und sind größtenteils Detailverbesserungen.

Nachfolgend ein kurzer Überblick. Wer genauere Details wissen möchte, sollte am besten im ausführlichen Changelog im WordPress-Codex nachlesen.

  • Beim Zurücksetzen des Passworts erhält man ab sofort einen Link, bisher wurde direkt das alte Passwort per E-Mail zugesendet.
  • Bei neuen Benutzern wird automatisch ein sicheres Passwort () generiert.
  • Website-Icons (Favicon, Touch-Icon, …) können nun direkt im Adminbereich hochgeladen, bearbeitet und zugewiesen werden. Bisher muste dies manuell erfolgen.
  • Der Menü-Editor wurde überarbeitet und für Mobilgeräte optimiert. Außerdem existiert nun die Möglichkeit, Änderungen in einer Live-Vorschau anzusehen.
  • Formatierungs-Kürzel im Editor
    • „*“ oder „-“ für Aufzählungen
    • „1.“ erstellt eine nummerierte Liste
    • Rauten für eine Überschrift („##“ für h2-Überschrift, „###“ für h3-Überschrift, …)
    • „>“ am Zeilenanfang sorgt für ein Zitat
  • Verbesserte Listen-Ansichten im Adminbereich sorgen für eine geschmeidigere Oberfläche
  • Bei neuen Seiten sind Kommentare nun standardmäßig deaktiviert
  • Neue Template-Datei „singular.php“ als Fallback für „single.php“ und „page.php“. Damit erhält man also ein Template für Artikel und Seiten.
  • Erste Code-Vorbereitungen für PHP 7
  • Über 180 Bugfixes

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Aktuelle URL in WordPress ermitteln

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In WordPress sind einige Dinge nicht so einfach, wie sie zunächst erscheinen. So auch das Auslesen der aktuellen URL inklusive Query-String. Folgender Code sollte aber in allen Situationen erfolgreich sein:

$current_url = add_query_arg($_SERVER['QUERY_STRING'], '', home_url( $wp->request ));

(via)

Wer auf die Nutzung von „$_SERVER“ verzichten möchte, kann dieses Code-Snippet verwenden:

$current_url = home_url(add_query_arg(array(),$wp->request));

Dieses Snippet funktioniert allerdings nur, wenn WordPress Permalinks benutzt. Wenn nicht muss das Snippet folgendermaßen angepasst werden:

$query_args = $wp_rewrite->using_permalinks() ? array() : $wp->query_string;
$current_url = esc_url_raw(home_url(add_query_arg($query_args, $wp->request)));

(via)

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WordPress: Kommentare für eine bestimmte Kategorie nachträglich deaktivieren

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In einem größeren WordPress-Projekt hatte ich die Anforderung, die Kommentare für alle Beiträge in einer bestimmten Kategorie zu deaktivieren. Bis zu einem gewissen Maß kann dies schnell über die Massenbearbeitung im Backend erfolgen. Doch bei einigen tausend Beiträgen ist dies deutlich zu zeitaufwendig. Also musste eine andere Lösung her. In diesem Fall bietet sich eine Bearbeitung direkt in der Datenbank an. Diese kann auch mit phpMyAdmin erfolgen.

Vor der Bearbeitung der Datenbank solltet ihr auf jeden Fall ein Backup erstellen!

Der nachfolgende SQL-Befehl ändert den Kommentar-Status aller Beiträge in einer bestimmten Kategorie auf „closed“. Vor dem Ausführen des SQL-Befehls muss natürlich die ID (in meinem Beispiel 43) mit der ID der gewünschten Kategorie ausgetauscht werden.

[sql]UPDATE wp_posts p, wp_term_relationships r
SET p.comment_status = ‚closed‘
WHERE p.ID = r.object_id AND r.term_taxonomy_id = 43;[/sql]

Ebenso leicht kann der Ping- und Trackback-Status geändert werden:

[sql]UPDATE wp_posts p, wp_term_relationships r
SET p.ping_status = ‚closed‘
WHERE p.ID = r.object_id AND r.term_taxonomy_id = 43;[/sql]

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WordPress 4.2 verfügbar – Übersicht der Neuerungen

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Vor wenigen Minuten wurde WordPress in Version 4.2 veröffentlicht. Der Codename der neuen Version lautet „Powell“. Auch die deutsche Version steht bereits als automatisches Update bereit. Doch was ist überhaupt neu in WordPress 4.2? Nachfolgend gebe ich euch einen Überblick.

Die „Press This“-Funktion wurde komplett überarbeitet. Dabei handelt es sich um einen Weg zum einfachen Teilen bzw. Verbloggen von Inhalten. Im Werkzeugmenü ist ein Bookmarklet enthalten, welches als Lesezeichen im Browser abgelegt werden kann. Ebenso existiert eine Variante für mobile Geräte. Ein Klick auf das Bookmarklet bringt die neue, modernisierte Variante von „Press This“ zum Vorschein.

Version 4.2 bringt Unterstützung für chinesische, japanische, koreanische, musikalische und mathematische Symbole sowie Hieroglyphen mit. Des Weiteren werden jetzt Emojis unterstützt. Diese können entweder direkt von GetEmoji.com kopiert oder per Touch-Keyboard eingefügt werden. Weitere Informationen zur Nutzung gibt’s bei WordPress. Hier einige Beispiele:

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Die installierten Themes lassen sich nun direkt im Customizer begutachten und als Vorschau anzeigen. Außerdem kamen neue Einbettungsmöglichkeiten via oEmbed hinzu. Links von Tumblr.com und Kickstarter werden somit automatisch eingebunden. Darüber hinaus wurde das Installieren und Updaten von Plugins verbessert. Beide Funktionen laufen nun deutlich geschmeidiger ab, aber probiert es am besten selbst aus.

Wie immer gab es auch einige Updates unter der Haube, die nicht auf den ersten Blick auffallen. Zur Unterstützung der neuen Zeichen wurde die Zeichenkodierung der Datenbank von utf8 auf utf8mb4 geändert. Die Barrierefreiheit wurde durch die Unterstützung von akustischen Benachrichtigungen verbessert und die Sortierungsmöglichkeiten von „WP_Query„, „WP_Comment_Query„, und „WP_User_Query“ wurden erweitert.

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Social-Media-Buttons auf Shariff umgestellt

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Im Dezember 2011 habe ich meinen Blog auf eine datenschutzkonforme Lösung für die Einbindung von Sharing-Buttons diverser sozialer Netzwerke umgerüstet. Die Grundidee „2 Klicks für mehr Datenschutz“ geht dabei auf Heise zurück. Zur Umsetzung in meinem Blog habe ich auf das WordPress- Plugin „2 Click Social Media Buttons“ vertraut, welches bis vor wenigen Minuten noch lief.

Im Februar 2015 bin ich auf die neue Lösung von Heise mit dem Namen „Shariff“ gestoßen. Der Hauptvorteil liegt in der einfacheren Bedienung, da nur noch ein Klick notwendig ist, und in der moderneren Gestaltung der Buttons. Leider waren die beiden verfügbaren WordPress-Plugins beide noch nicht ausgereift, weshalb ich mich damals gegen eine schnelle Umsetzung dieser neuen Methode entschieden habe.

Mittlerweile hat sich das Plugin „Shariff Wrapper“ sehr positiv entwickelt, was hauptsächlich der guten Arbeit der Entwickler zu verdanken ist. Fast wöchentlich erscheinen Updates mit neuen Funktionen. Auch Fehler, die durch die Community gemeldet werden, werden innerhalb weniger Tage behoben. Damit ist dieses Plugin die eindeutig bessere Lösung. Das zweite Plugin hat seit meinem ersten Artikel überhaupt kein Update erhalten ;-) Meine Empfehlung gilt also ganz klar dem „Shariff Wrapper„!

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Heise veröffentlicht 1-Klick-Social-Media-Buttons mit Datenschutz

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Vor mehr als drei Jahren hat Heise eine einfache Lösung zum Einbinden der Sharing-Buttons von diversen sozialen Netzwerken veröffentlicht. Die „2 Klicks für mehr Datenschutz“ genannte Lösung setzt dabei auf deaktivierte Buttons, die keinerlei Daten mit Dritten austauschen. Erst beim Anklicken durch den Anwender werden die Buttons aktiviert und können anschließend ganz normal genutzt werden. Neben einer deutlich besseren Ladezeit dient die zweistufige Lösung somit dem Erhalt der Privatsphäre und einem besseren Datenschutz.

Dank des gut umgesetzten WordPress-Plugins kam die Heise-Lösung bei vielen Webseiten und Blogs zum Einsatz. Auch ich habe das Plugin mit meinem Redesgin im Dezember 2011 eingeführt und verwende es noch immer.

Im November 2014 hat Heise einen Nachfolger der beliebten 2-Klick-Buttons vorgestellt. Die neue Lösung hört auf den Namen Shariff und ersetzt die bisherige 2-Klick-Lösung. Hauptvorteil von Shariff ist die einfachere Benutzung, da nur noch ein Klick notwendig ist. Des Weiteren sind die Buttons moderner und auffälliger gestaltet. Die Lösung ist bei Heise auf allen Seiten im Einsatz und kann dort genauer angeschaut werden.

Das Shariff-Projekt wird bei GitHub entwickelt, wo auch der Quellcode zum Download bereit steht. Für WordPress existieren zwei Plugins: Shariff Wrapper und Shariff for WordPress. Beide Plugins befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und bieten im Vergleich zum „2 Click Social Media Buttons“-Plugin deutlich weniger Einstellungsmöglichkeiten. Ich warte noch ein paar Wochen, bevor ich mich für ein Plugin entscheide und auf Shariff umsteigen werde.

WordPress 4.1 veröffentlicht, ein Blick auf die Neuerungen

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Vor wenigen Stunden wurde WordPress in Version 4.1 veröffentlicht. Wie immer steht bereits kurz nach dem Release die deutsche Version als automatisches Update zur Verfügung. Ich habe meinen Blog schon auf WordPress aktualisiert. Wie vor jedem Update solltet ihr ein Backup machen.

Werfen wir mal einen Blick auf die Neuerungen. Am auffälligsten ist sicherlich das neue Standard-Theme Twenty Fifteen, welches ich bereits im September vorgestellt habe. Das responsive Mobile-First-Theme setzt auf Googles Schriftfamilie Noto und besticht durch Einfachheit und eine gradlinige Typografie auf jeder Bildschirmgröße. Es handelt sich um ein Blog-Theme.

WordPress Twenty Fifteen Theme

Eine weitere optische Änderung betrifft das ablenkungsfreie Schreiben im Editor. Das Feature wurde überarbeitet und sieht nun deutlich schicker als bisher aus. Während dem Schreiben werden alle Elemente außer dem Editor ausgeblendet. Erst wenn man die Maus außerhalb des Editors bewegt, erscheinen die fehlenden Elemente wieder.

Weitere Neuerungen sind die automatische Einbettung von Vine Videos, Empfehlungen von Plugins bei der Installation von selbigen sowie die Möglichkeit sich über das Userprofil von überall abmelden zu können. Außerdem können aus dem Backend heraus nachträglich Sprachpakete installiert werden. Bisher mussten neue Sprachen manuell per FTP hochgeladen werden. Zu guter letzte wurde auch das Editor-Menü zum Bearbeiten von Bildern überarbeitet. Während man bisher nur die Möglichkeit zum Bearbeiten und Löschen hatte, kann man Bilder ab WordPress 4.1 direkt über das Editor-Menü ausrichten.

Eine detaillierte Auflistung aller Änderungen gibts im WordPress-Codex.

Kategorien: Wordpress

Beitragsbilder im WordPress RSS-Feed einbinden

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Als ich heute meinen RSS-Feed angeschaut habe ist mir aufgefallen, dass die Beitragsbilder in den Artikeln nicht im Feed angezeigt werden. Da ich einige Blogartikel nur mit einem Beitragsbild und keinen zusätzlichen Bildern versehe, tauchen diese Artikel im Feedreader nur als Text auf. Kein schönes Verhalten, denn das Auge liest schließlich mit.

Kurzerhand habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Neben einigen Plugins bin ich auch auf einen kleinen Codeschnipsel gestoßen, der in die „functions.php“ des verwendeten Themes kopiert werden muss. Dadurch werden fortan alle Beitragsbilder automatisch im RSS-Feed ausgegeben.

//Beitragsbilder im RSS-Feed ausgeben
function post_thumbnail_in_rss($content)
{
    global $post;
    // Überprüfen, ob Artikel ein Beitragsbild hat
    if (has_post_thumbnail($post->ID))
    {
        $content = get_the_post_thumbnail($post->ID, 'full', array('style' => 'margin-bottom:10px;')) . $content;
    }
    return $content;
}
//Filter für RSS-Auszug
add_filter('the_excerpt_rss', 'post_thumbnail_in_rss');
//Filter für RSS-Content
add_filter('the_content_feed', 'post_thumbnail_in_rss');

Das wars auch schon. Der hier gezeigte Code fügt das Beitragsbild im RSS-Feed vor dem Artikeltext ein. Bei Bedarf kann Zeile 8 angepasst werden. Beispielsweise lässt sich das Beitragsbild in voller Größe („full„), in mittlerer Größe („medium„) oder nur als Thumbnail ausgeben („thumbnail„). Ebenso ist es möglich das Bild mit diversen CSS-Eigenschaften zu versehen oder es nach dem Artikeltext auszugeben.

Kategorien: Antary Tutorials Wordpress

WordPress 4.1 mit neuem Standard-Theme Twenty Fifteen

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Mit WordPress 4.1, welches bereits am 10. Dezember 2014 erscheinen soll, wird ein neues Standard-Theme kommen. Twenty Fifteen (2015) wird wieder ein Blog-Theme werden, nachdem das aktuelle Twenty Fourteen (2014) ein Magazin-Theme ist.

Das Theme möchte mit Einfachheit glänzen und legt viel Wert auf die Typographie. Als Schriften werden Google Noto Serif und Google Noto Sans zum Einsatz kommen. Außerdem wird es sich um ein responsives Mobile-First-Theme handeln, welches für viele Geräteklassen angepasst wird.

WordPress Twenty Fifteen Theme
(via)

Kategorien: Wordpress

WordPress Blog für mobile Geräte optimieren

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Die meisten Webseitenaufrufe kommen immer noch von Desktop-Browsern. Allerdings ist die Zahl der mobilen Besucher in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mit immer leistungsfähigeren und höher aufgelösten Smartphones und Tablets wird dieser Trend in Zukunft weiterhin anhalten. Dennoch bieten noch immer einige Blogs kein angepasstes Layout für mobile Besucher an. Nachfolgend möchte ich kurz einige Möglichkeiten aufzeigen, wie ein Blog auf Basis von WordPress für mobile Geräte optimiert werden kann.

Externe Dienste

Die einfachste Möglichkeit für eine mobile Version ist der Weg über einen externen Online-Dienst. Diese Variante ist aber alles andere als optimal und sollte nur als Notlösung zum Einsatz kommen. Einige Dienste bedienen sich am bereitgestellten RSS- oder Atom-Feed und geben diesen einfach als HTML-Seite aus. Das Ergebnis ist kein ästhetisches Vergnügen und auch die Funktionalität ist sehr eingeschränkt. Bei gekürzten Feeds stößt diese Lösung sowieso sehr schnell an ihre Grenzen.

Andere Dienste greifen direkt auf die Webseite zurück und stellen diese in einer optimierten Form dar. Aber auch hier gilt, dass keine Wunder zu erwarten sind. Google stellt beispielsweise einen Proxy-Server zur Verfügung, welcher den Webseiteninhalt quasi ohne Stylesheet ausgibt. Der Proxy kann unter „http://google.com/gwt/x?u=“ aufgerufen werden. Hier der Link für meinen Blog: http://google.com/gwt/x?u=antary.de

WordPress Plugins

Wenn das aktuell eingesetzte WordPress-Theme nicht responsiv ist und ein Themewechsel nicht in Frage kommt, kann auf Plugins zurückgegriffen werden. Die Plugins analysieren den User-Agent des Browsers und entscheiden anschließend, ob das normale Theme oder ein mobiles Theme an den Besucher ausgeliefert werden soll. Besucher die mit Smartphone oder Tablet auf eine Webseite zugreifen, bekommen demnach das vom Plugin erzeugte mobile Theme zu sehen.

Beliebte Plugins sind unter anderem WPtouch Mobile Plugin , WPMobile Apps oder Mobile Smart. Auch der Alleskönner Jetpack bietet eine entsprechende Funktionalität an. Alle Plugins sind schnell eingerichtet und die mobile Ansicht kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Responsives WordPress-Theme

Eine mittlerweile sehr oft genutzte Methode für eine mobile Webseite sind sogenannte responsive Themes. Moderne responsive Themes arbeiten auf Basis von CSS3 Media Queries und passen sich automatisch an bestimmte Gerätekategorien an. Viele Themes arbeiten mit vier unterschiedlichen Kategorien: Smartphone, Tablet, Notebook und Desktop. Für jede Geräteklasse lässt sich das Design eigenständig anpassen.

Inzwischen existieren sehr viele WordPress-Themes, die als responsiv ausgegeben werden. Nichtsdestotrotz sollten die Themes vor dem Einsatz überprüft werden, da viele nur eine rudimentäre Funktionalität mitbringen. Hilfreich dabei ist mein Artikel „Responsive Webdesigns testen„.

Wer ein neues responsive Theme sucht, sollte sich Make genauer anschauen. Das kostenlose Theme bietet viele Anpassungsmöglichkeiten und hat sich bereits bei vielen Projekten in der Praxis bewährt.