Kategorie: Hardware

Ping auf öffentliche IP der FRITZ!Box nicht möglich

Gestern ist mir aufgefallen, dass ich die öffentliche IP-Adresse meiner FRITZ!Box bzw. den DynDNS-Hostnamen nicht mehr von meinem PC anpingen kann. Freunde haben dieses Problem nicht und können meine IP ohne Probleme erreichen. Auch mit dem Dienst „ping.eu“ funktioniert alles einwandfrei. Nach einigen weiteren Tests war ich mir sicher, dass das Problem irgendwo auf meiner FRITZ!Box liegen muss.

Nach längerer Internetrecherche bin ich heute auf einen Thread im IP-Phone-Forum gestoßen, in dem zwei User genau dieselben Symptome schildern. Außerdem wird am Ende des Threads die Lösung präsentiert.

Übeltäter ist die Firmware der FRITZ!Box. Soweit ich herausfinden konnte, tritt der Fehler mit FRITZ!OS 5.21 und Version 5.22 auf. Betroffen davon sind unter anderem die FRITZ!Box 7270 und die FRITZ!Box 7390. AVM kennt den Fehler bereits und wird ihn mit dem nächsten Firmware-Update beseitigen. In den aktuellen Labor-Firmwares wurde der Fehler bereits gefixt. Im Changelog lautet es:

Internet: Ping auf public IP der FRITZ!Box aus dem LAN wieder möglich

Far Cry 3 kostenlos beim Kauf einer Radeon HD

AMD hat heute eine neue Aktion angekündigt, um die Grafikkarten der Radeon-HD-7000-Serie attraktiver zu machen. Käufer einer AMD-GPU erhalten ab sofort Download-Coupons für aktuelle Spiele. Folgende Grafikkarten nehmen an der Aktion teil:

  • Radeon HD 7770 GHz Edition
  • Radeon HD 7850
  • Radeon HD 7870
  • Radeon HD 7950
  • Radeon HD 7970
  • Radeon HD 7850 GHz Edition

Je nach gekaufter Hardware variiert das Spielebundle. Das neue Far Cry 3, welches am 29. November 2012 erscheinen wird, ist aber bei allen Grafikkarten dabei. Zusätzlich gibts noch 20% Rabatt auf Medal of Honor: Warfighter. Beim Kauf einer höherpreisigen Grafikkarte erhält man außerdem Hitman: Absolution und ggf. auch noch Sleeping Dogs.

AMDs Aktion gilt vom 22. Oktober 2012 bis zum 31. März 2013. Wenn alle verfügbaren Spiele-Keys aufgebraucht sind, endet die Aktion früher. Die teilnehmenden Händler wurden bisher noch nicht bekannt gegeben, sollten aber spätestens in den nächsten Tagen folgen. Die Einlösung des Download-Codes kann auf der Never-Settle-Seite von AMD getätigt werden. Dort werden auch noch weitere Informationen bereitgestellt.

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Synology DiskStation DS212 vs. QNAP TS-219P II

Für Hartware habe ich in den letzten Wochen zwei NAS-Systeme mit Platz für je zwei Festplatten getestet. Bei den Systemen handelt es sich um das Synology DS212 sowie das QNAP TS-219P II. Beide Geräte liegen in etwa im selben Preisbereich zwischen 250 und 300 Euro. Als Festplatten kamen zwei neue Western Digital Red mit 2 TByte Speicherkapazität zum Einsatz.

Die ausführlichen Reviews zu beiden NAS-Systemen könnt ihr direkt bei Hartware lesen:

Synology DS212 QNAP TS-219P II

Beide Systeme verfügen über ein schwarzes Gehäuse aus Kunststoff und bieten eine gute Verarbeitung. Auch der Gigabit-Ethernet-Port und die vorhandenen USB-Ports sind identisch. Zweimal USB 3.0 und einmal USB 2.0 an der Front. QNAP bietet zusätzlich noch zwei eSATA-Ports, Synology kann mit einem SD-Kartenleser punkten. Die Inbetriebnahme und Installation gestaltet sich bei beiden System einfach und ist schnell erledigt. Obwohl die Funktionsvielfalt nahezu identisch ist, kann Synology beim Webinterface punkten. Dieses ist sehr schön gestaltet, bietet eine einfache Bedienung und agiert sehr flott. Das Webinterface von QNAP zieht hier deutlich den Kürzeren. Die Bedienung ist nicht so ausgereift wie bei Synology und auch die Geschwindigkeit ist deutlich schlechter. Zudem wirkt es im Vergleich zum Konkurrenten altbacken. Bei der Datenübertragung dreht sich das Bild. Hier kann das QNAP TS-219P II seine Stärken ausspielen und liegt vor allem bei der Lesegeschwindigkeit vor dem Synology DS212. Nichtsdestotrotz sind beide Geräte sehr flott unterwegs. Auch der Energieverbrauch ist sehr ähnlich und kann sich mit rund 18 Watt unter Last sehen lassen. Preislich liegt das Synology DS212 bei ca. 240 Euro und das QNAP schlägt mit 260 Euro zu Buche.

Insgesamt liegt das Synology DS212 (bzw. dessen Nachfolger DS213) durch das bessere Webinterface meiner Meinung nach vor dem QNAP TS-219P II. Dieses würde ich nur empfehlen, wenn eine maximale Performance bei der Datenübertragung sehr wichtig ist.

Synology DS212 bei Amazon bzw. QNAP TS-219P II bei Amazon
QNAP TS-219P II bei Amazon

„Ultra HD“ wird Nachfolger von „Full-HD“

Bisher wurde die kommende Generation hochauflösender Displays mit dem Namen „4K“ bezeichnet. Die Consumer Electronics Association (CEA) hat sich mit „Ultra HD“ nun einen offiziellen Verkaufsnamen ausgedacht. Der Begriff „Ultra HD“ soll den Käufern den großen Unterschied zu „Full HD“ verdeutlichen. Bei der CEA handelt es sich um eine amerikanische Handelsorganisation für elektronische Konsumprodukte. Die CEA veranstaltet die jährliche CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas.

Außerdem wurden die Richtlinien definiert, welche Anforderungen die Geräte erfüllen müssen, um das „Ultra HD“-Label tragen zu dürfen. Es müssen mindestens 8 Millionen Pixel vorhanden sein, wobei mindestens 3.840 horizontal und mindestens 2.160 Bildpunkte vertikal vorausgesetzt werden. Das Seitenverhältnis muss demensprechend mindestens 16:9 oder breiter sein. Des Weiteren muss mindestens ein digitaler Eingang verbaut werden, der das neue 4K-Videoformat unterstützt. Die kleinst mögliche „Ultra HD“ Auflösung ist demnach 3.840 x 2.160 Pixel. Eine weitere Möglichkeit wären beispielsweise 4.096 x 2.304 Pixel.

Auf der kommenden CES in Las Vegas werden zahlreiche Ultra-HD-Geräte erwartet. Die Messe wird vom 08. Januar bis 11. Januar 2013 stattfinden.

von Wikipedia unter CC0 1.0

Kategorien: Hardware Sonstiges

Foto des iPad minis aufgetaucht

Gerüchte um Neuentwicklungen von Produkten aus dem Hause Apple gibt es immer jede Menge. Nun jedoch erhärtet sich der Verdacht, den bereits zahlreiche Experten der Branche geäußert haben. Hierbei soll es sich um ein iPad mini handeln, das dem iPhone 5 aufgrund der leistungsfähigeren Hardware den Rang ablaufen könnte. Spekulationen diesbezüglich betrafen bereits eine offizielle Vorstellung des kompakten Gerätes für den 23. Oktober 2012 sowie einige Leak-Bilder und Preise. Auch am heutigen Tag tauchten wieder neue Bilder des kleineren Bruders des iPads auf. Auch der Akku sowie das Display des Gerätes sollen hier zu sehen sein. Eine offizielle Stellungnahme blieb allerdings bis zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Wer hier Hardware News lesen möchte, der kann sich absolut sicher sein, immer auf dem neuesten Stand in Sachen technischer Neuentwicklungen zu sein. Wie die Gerüchteküche im Netz vermutet, wird man seitens Apple bereits am 23. Oktober diesen Jahres das neue iPad mini der Weltöffentlichkeit vorstellen. Vorab übertreffen sich Fans, Spekulanten und Experten der Szene mit Vermutungen aller Art. Gerade bezüglich des Displays sind sich viele uneinig. Bis jetzt wurden von offizieller Seite noch keine Angaben zu den eigentlichen Abmessungen des neuesten Tablet-Sprösslings aus dem Hause Apple gemacht, wobei ausschließlich widersprüchliche Informationen nach außen gedrungen zu sein scheinen, was wiederum auf reine Gerüchte hinweist. Allerdings soll dieses heiß debattierte Geheimnis nun durch neu veröffentlichte Fotos gelüftet worden sein. Das iPad mini wird demnach mit einem 4:3-Display seinen Weg auf den Markt finden. Diese Angabe soll ebenfalls die eigentliche Größe klären, welche dann mit 162 x 124 Millimeter besonders kompakt ausfallen soll. Auch beim iPhone 5 gab es unzählige Spekulationen im Vorfeld. Bis eine tatsächlich offizielle Stellungnahme aus dem Hause Apple folgt, bleiben dies alles Gerüchte, die ebenso wahr wie falsch sein können. So bleibt allen Fans nur das Warten auf die Ankündigung!

Kategorien: Apple Hardware Tablets

Raspberry Pi ab sofort mit 512 MByte Speicher

Den Mini-Rechner Raspberry Pi habe ich bereits Anfang des Jahres vorgestellt. Heute wurde auf der offiziellen Seite ein Hardware-Update angekündigt. Das Modell B wird demnach ab sofort mit 512 MByte Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Der Preis bleibt unverändert. Bisher hatte das Modell lediglich 256 MByte Speicher zur Verfügung. Ab heute werden die neuen Geräte ausgeliefert. Auch Interessenten, die noch die 256-MB-Variante bestellt haben, sollen automatisch die Ausführung mit 512 MByte erhalten. Zur Nutzung des größeren Speichers muss lediglich ein Firmware-Update installiert werden.

Kategorien: Hardware

Android 4.1.2 für Nexus 7 bringt Landscape-Modus

Google hat begonnen für das Nexus 7 Tablet ein OTA-Update auf Android 4.1.2 auszurollen. Das Update wird in Etappen ausgerollt und sollte demnächst für alle zur Verfügung stehen. Neben Performanceverbesserungen und den üblichen Bugfixes soll Version 4.1.2 den Landscape-Modus für den Homescreen mitbringen. Bisher musste man das Feature manuell nachrüsten. Ich habe mehrere Wege aufgezeigt, wie man das bewerkstelligen kann.

Nexus 7 Homescreen im Landscape-Modus

Kategorien: Android Tablets

Neue Sanyo eneloop Akkus vorgestellt

Vor wenigen Wochen hat Sanyo eine neue Generation der beliebten eneloop Akkus präsentiert. Sie hören auf die Bezeichnung HR-3UTGB und HR-4UTGB. Die Nickel-Metallhydrid-Akkus (Ni-MH) der Größe AA und AAA sollen bis zu 20% mehr Ladezyklen als ihre Vorgänger überstehen, womit sie auf bis zu 1.800 Lade- und Entladevorgänge kommen. Außerdem wurde die Selbstentladung abermals reduziert. Nach einem jahr sollen sie noch bis zu 90% ihrer Kapazität besitzen, nach fünf Jahren immerhin noch bis zu 70%. Die neuen eneloop Akkus besitzen mit 2.000 mAh (AA) bzw. 800 mAh (AAA) dieselbe typische Kapazität wie die bisherigen Versionen. Die minimale Kapazität bleibt mit 1.900 bzw. 750 mAh auch unverändert. Laut Hersteller sollen die neuen eneloop ab Oktober 2012 verfügbar sein. Aktuell sind die neuen Versionen aber noch nicht erhältlich.

NameSanyo eneloop
ProduktbezeichnungHR-3UTGBHR-4UTGBHR-3UTGAHR-4UTGA
TechnologieNi-MH Akku
Lade- / Entladezyklenbis zu 1.800bis zu 1.500
Selbstentladungca. 70% Kapazität nach 5 Jahrenca. 75% Kapazität nach 3 Jahren
GrößeAA (Mignon)AAA (Mikro)AA (Mignon)AAA (Mikro)
Nennspannung1,2 Volt
Typische Kapazität2.000 mAh800 mAh2.000 mAh800 mAh
Minimale Kapazität1.900 mAh750 mAh1.900 mAh750 mAh
Vorstellung12. September 201210. Mai 2010

Mit der Markteinführung am 14. November 2005 hat Sanyo erstmals Ni-MH Akkus mit geringer Selbstentladung (LSD-Ni-MH) auf den Markt gebracht. Seitdem wurden weltweit insgesamt mehr als 220 Millionen eneloop
Akkus verkauft. Am 10. Mai 2010 kam eine verbesserte Version der eneloop Akkus auf den Markt.

Auch ich habe letztes Jahr das erste Mal Sanyo eneloop Akkus gekauft und bin begeistert. Die Akkus werden vorgeladen verkauft und sind daher direkt einsatzbereit. Durch die geringe Selbstentladung, gute Temperaturresistenz und stabile Entladespannung können die Sanyo eneloop universell eingesetzt werden und machen herkömmliche Batterien überflüssig. Zudem besitzen die Akkus keinen Memory-Effekt und stehen nach dem Aufladen mit ihrer vollen Kapazität zur Verfügung.

Sanyo eneloop bei Amazon

Sanyo eneloop

Kategorien: Hardware Sonstiges

Strommessgeräte mit guter Messgenauigkeit

Für meine Reviews bei Hartware.net benötige ich des Öfteren ein Strommessgerät, um den Energieverbrauch meiner Testgeräten zu messen. Wichtig dabei ist vor allem eine hohe Messgenauigkeit. Aber auch im normalen Haushalt sollte ein Strommessgerät nicht fehlen. Damit kann zum Beispiel getestet werden, wieviel Energie eine alte Gefriertruhe benötigt. Anschließend lässt sich der jährliche Stromverbrauch ausrechnen, falls man auf ein neues Modell umsteigen möchte. Ebenso lassen sich Geräte mit hohen Standby-Verbrauchswerten aufspüren.

Die höchste Messgenauigkeit erreicht das NZR No-Energy SEM 16. Dies wurde unter anderem durch drei unabhängige Tests (c’t Heft 24/2008, Stiftung Warentest Heft 6/2009, Computer Bild Heft 3/2009) bestätigt. Dieses Messgerät ist leider nicht mehr erhältlich. Allerdings steht bereits der Nachfolger namens NZR No-Energy 3680 zur Verfügung, welcher mindestens ebenso genau misst. Der Preis von rund 50 Euro ist aber relativ hoch.

Deshalb habe ich mich nach einem günstigeren Messgerät umgeschaut, wobei ich mich auf die Messgenauigkeit konzentriert habe. Nach einer ausführlichen Recherche bin ich beim Profitec KD 302 bzw. beim Heitronic 46901 gelandet. Beide Strommessgeräte sind baugleich und kosten um die 15 Euro. Die Messgenauigkeit ist sehr gut (c’t Heft 24/2008, Guter Rat 20.04.2010, Hardwareluxx 13.10.2009) und liegt nur knapp hinter dem NZR No-Energy SEM 16. Beide Geräte können auch bei geringen Messwerten bis zu 1 Watt überzeugen. Andere Messgeräte weichen hier teilweise mehrere hundert Prozent vom realen Wert ab.

USB-Sticks unterstützen kein TRIM

In diversen Foren stoße ich immer wieder auf die Frage, ob USB-Sticks TRIM unterstützen. Kurz und knapp, nein. TRIM ist ein ATA-Befehl und kann daher gar nicht von USB-Sticks unterstützt werden, da das USB-Protokoll den Befehl nicht kennt. Einige Controller unterstützen jedoch Garbage Collection.

Kategorien: Hardware Sonstiges

Zwei Möglichkeiten um das Nexus 7 zu rooten

Der Begriff „root“ ist hauptsächlich bei Unix-basierten Betriebssystemen zu finden. Root bezeichnet sowohl das Wurzelverzeichnis im Dateisystem, als auch das Benutzerkonto mit den weitreichendsten
Zugriffsrechten. Mit dem Rooten eines Android Smartphones bzw. Tablets erhält man volle Adminstrationsrechte (Superuser-Rechte). Damit können unter anderem Systemdateien verändert, ein Recovery-System von Drittanbietern verwendet oder sogenannte Custom ROMs installiert werden.

Die Herstellergarantie geht durch das Rooten verloren. Ich übernehme keine Verantwortung für entstandene Schäden (gebrickte oder defekte Geräte).

Nachfolgend zeige ich euch zwei Möglichkeiten, wie ihr euer Nexus 7 unter Windows rooten könnt. Der grundlegende Ablauf ist bei beiden Methoden identisch. Als erstes wird der Bootloader entsperrt, dann eine Custom Recovery installiert und anschließend das Nexus 7 gerootet.

Achtung! Beim Entsperren des Bootloaders werden alle Daten gelöscht, auch die auf der SD-Karte!

Nexus Root Toolkit

Das Nexus Root Toolkit wurde von WugFresh entwickelt und bietet für alle Nexus-Geräte ein Rund­um-sorg­los-Pa­ket. Zu jedem Schritt ist eine ausführliche Anleitung vorhanden. Vor dem Unlock (Bootloader entsperren) sollte auf jeden Fall ein Backup erstellt werden, welches nach erfolgreichem Root wieder eingespielt werden kann.

Google Nexus 7 ToolKit

Das Google Nexus 7 ToolKit von mskip bietet ähnliche Funktionen wie das erste Toolkit. Zum Rooten den Nexus 7 müssen die Schritte 1 bis 7 befolgt werden. Eine detailliertere Anleitung gibt es unter anderem bei Android-Hilfe.

Google Nexus 7 ToolKit