Kategorie: Hardware

Google stellt Nexus 9 mit Nvidia Tegra K1 vor

Nexus9Neben dem Nexus 6 Smartphone hat Google am Mittwoch auch ein neues Tablet in Form des Nexus 9 vorgestellt. Das Tablet kommt ebenfalls mit Android 5.0 „Lollipop“ daher und bietet ein 8,9 Zoll großes Display im 4:3-Format. Die Auflösung beträgt 2.048 x 1.536 Pixel. Gefertigt wird das Nexus 9 von HTC.

Als Prozessor kommt der Tegra K1 von Nvidia zum Einsatz. Der Dual-Core-Prozessor auf ARM-v8-Basis taktet mit 2,3 GHz und verfügt über 64-Bit-Unterstützung. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß und der interne Speicher ist je nach Version 16 oder 32 GByte groß. Mit dem 6.700 mAh großen Akku soll eine Videowiedergabe von bis zu 9,5 Stunden möglich sein. Die restliche Ausstattung beläuft sich auf eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Blitz, eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, WLAN 802.11 b/g/n/ac 2×2 (MIMO), Bluetooth 4.1, NFC und A-GPS.

Das Gehäuse des Nexus 9 misst 153,68 x 228,25 x 7,95 mm und der Aluminium-Rahmen rund um das Tablet soll für eine hohe Stabilität sorgen. Die Rückseite ist mit einer Soft-Grip-Oberfläche überzogen. Je nach Variante liegt das Gewicht bei 425 (WLAN) bzw. bei 436 Gramm (LTE). Als optionales Zubehör wird eine Tastatur erhältlich sein, die sich am Tablet magnetisch befestigen lässt. Diese dient gleichzeitig als Schutzhülle und soll 129 Euro kosten.

Das Nexus 9 wird in den Farben Schwarz, Weiß und Grau verfügbar sein. Der Vorverkauf soll heute am 17. Oktober starten. Ausgeliefert wird das Tablet dann ab dem 3. November. Ab diesem Datum wird das Nexus 9 auch im Einzelhandel bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Der Preis liegt bei 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB) bzw. 559 Euro (32 GB + LTE).

In meinen Augen ziemlich teuer, sind ja fast schon Apple-Preise. Da werde ich wohl weiterhin bei meinem Nexus 7 (2013) bleiben.

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Technische Daten

ProduktGoogle Nexus 6 (by HTC)
Display8,9 Zoll IPS, Gorilla Glass 3
Auflösung2.048 x 1.536 Pixel (QXGA), 288 ppi
CPUNvidia Tegra K1 (2x 2,30 GHz), 28 nm, 64-Bit
GPU192 Kepler-Cores
Arbeitsspeicher2 GByte
Speicher16 bzw. 32 GByte
Kamera8 Megapixel, LED-Blitz, f/2.4-LinseAutofokus, 1,6 Megapixel Frontkamera
Abmessungen153,68 x 228,25 x 7,95 mm
Gewicht425 g (WLAN), 436 g (LTE)
Akku6.700 mAh
BetriebssystemAndroid 5.0
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE
Anschlüsse1 x USB 2.0 (Micro-USB)
SonstigesA-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB), 559 Euro (32 GB + LTE)

Google stellt Nexus 6 mit Android 5.0 „Lollipop“ vor

Nexus 6Nach vielen Gerüchten hat Google gestern das Nexus 6 offiziell vorgestellt. Das Smartphone wird von Motorola gefertigt und ähnelt optisch ein wenig dem Moto X (2. Generation). Allerdings ist es deutlich größer.

Das Display des Nexus 6 besitzt eine Diagonale von 5,96 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Die Pixeldichte liegt bei 493 ppi. Damit fällt das Nexus 6 extrem groß aus und dürfte sicherlich viele Käufer ein wenig abschrecken. Mit Abmessungen von 159,26 x 82,98 x 10,06 mm ist es sogar größer als das Note 4 von Samsung oder das Apple iPhone 6 Plus. Das Gewicht beträgt 184 Gramm.

Angetrieben wird das Phablet von einem 2,7 GHz schnellen Qualcomm Snapdragon 805 mit vier Kernen. Als Grafiklösung kommt eine Adreno 420 GPU zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß und der interne Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Wie bei Nexus-Geräten üblich kann der interne Speicher nicht erweitert werden. Auf der Rückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera, die Videos in 2.160p und 30 Frames aufnehmen kann und von einem doppelten LED-Ringblitz unterstützt wird. Die Kamera auf der Front löst mit zwei Megapixeln auf. Bei der Konnektivität bietet das Nexus 6 WLAN nach 802.11 b/g/n/ac mit zwei Antennen, Bluetooth 4.1 und NFC. Mit dem 3.220 mAh großen Akku soll das Smartphone laut Google den ganzen Tag durchhalten.

Das Nexus 6 wird das erste Smartphone sein, welches mit Android 5.0 „Lollipop“ ausgeliefert werden wird. Einen genauen Termin nannte Google nicht, aber es soll im November verfügbar sein. Vorbestellungen sollen sogar noch im Oktober möglich sein. Auch zu den Preisen äußerte sich Google noch nicht. Allerdings deuten Hinweise darauf hin, dass das Nexus 6 deutlich teurer als seine Vorgänger sein wird.

Technische Daten

ProduktGoogle Nexus 6 (by Motorola)
Display5,96 Zoll AMOLED, Gorilla Glass 3
Auflösung2.560 x 1.440 Pixel, 493 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 805 (4 x 2,7 GHz) (APQ 8084-AB)
GPUAdreno 420 (600 MHz)
Arbeitsspeicher3 GByte
Speicher32 bzw. 64 GByte
Kamera13 Megapixel, Doppelter LED-Ringblitz, 4K Videoaufnahhme (30 fps)
2 Megapixel Frontkamera
Abmessungen159,26 x 82,98 x 10,06 mm
Gewicht184 g
Akku3.220 mAh
BetriebssystemAndroid 5.0
MobilfunkGSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 19), LTE (1/3/5/7/8/9/19/20/28/41)
Anschlüsse1 x USB 2.0 (Micro-USB)
SonstigesA-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preisnoch unbekannt

Western Digital bietet Update für WD Red Festplatten

Western Digital Logo

Mehr oder weniger zufällig bin ich gerade auf ein Update für meine WD Red Festplatten gestoßen, obwohl Western Digital das Update bereits seit Ende 2013 anbietet. Der Hersteller beschreibt das Update als „WD Red-SMART-Dienstprogramm zum Laden/Entladen für 3,5-Zoll-Laufwerke“. Dahinter verbirgt sich also kein Firmwareupdate, sondern lediglich eine Änderung am Parkverhalten der Schreib-/Leseköpfe.

Bei neueren WD Red Festplatten hatte WD zwischenzeitlich einen Timeout von nur acht Sekunden definiert. Das bedeutet, dass die Köpfe nach acht Sekunden Leerlauf geparkt werden, was sehr schnell ist. Dadurch wird die Mechanik stärker beansprucht und die Festplatte fällt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit früher aus. Das Update hebt den Timeout von acht auf 300 Sekunden, also fünf Minuten, an. Bei älteren WD Red HDDs aus dem Jahr 2013 führt das Update keine Änderungen aus, da der kurze Timeout lediglich bei neueren Modellen vorkonfiguriert ist.

Zur Änderung des Timeouts muss die WD Red an einen PC mit Linux oder Windows angeschlossen werden. Die genaue Vorgehensweise könnt ihr dem folgenden Link entnehmen. Da nur der Timeout-Wert verändert wird, bleiben alle Daten auf der Festplatte erhalten. Dennoch solltet ihr sicherheishalber vorher ein Backup anfertigen.

Download WD Red Update und weitere Infos

WD Red Update

Alternativ kann der Timeout mit dem Tool „WDIDLE3“ auch komplett deaktiviert werden. Das Parken der Köpfe wird dann vom Betriebssystem gesteuert. Dieses Vorgehen empfiehlt sich beispielsweise auf NAS-Systemen, die eine komfortable Verwaltung des HDD-Ruhezustands ermöglichen, wie beispielsweise alle NAS-Systeme von Synology.

Kategorien: Hardware Linux Windows

Raspberry Pi schon 3,8 Mio. Mal verkauft

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Die Beliebtheit des Raspberry Pi scheint ungebrochen. Die Entwickler haben in einem Tweet bekannt gegeben, dass der ca. 30 Euro teure Mini-Rechner mittlerweile schon 3,8 Millionen Mal verkauft wurde. Erst im Juni 2014 hatte die Raspberry Pi Foundation die Marke von 3 Millionen Exemplaren erreicht.

Seit Mitte Juli 2014 ist der kreditkartengroße Raspberry Pi in einer verbesserten Version erhältlich. Der Raspberry Pi B+ zeichnet sich durch vier USB-2.0-Anschlüsse, einen microSD-Kartenslot und einer verringerten Leistungsaufnahme aus. Die Neuerungen findet ihr in meinem Artikel „Verbesserter Raspberry Pi B+ vorgestellt„.

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Kategorien: Hardware

Lenovo stellt Yoga 3 Pro Ultrabook mit Intel Core M vor

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Mit dem Yoga 3 Pro hat Lenovo ein neues Ultrabook bzw. Convertible-Notebook vorgestellt. Das 13,3-Zoll-Display löst mit 3.200 x 1.800 Pixel auf und bietet einen 10-Punkte-Touchscreen. Als Prozessor kommt Intels neuer Core M-5Y70 zum Einsatz. Der Zweikernprozessor unterstützt Hyper-Threading (HT) und taktet standardmäßig mit 1,10 GHz. Im Turbo-Mode kann er aber bis zu 2,6 GHz erreichen. Die neue Broadwell-CPU ist bereits in 14 nm gefertigt und besitzt eine TDP von nur 4,5 Watt. Die sonstige Ausstattung beläuft sich auf bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher und eine bis zu 512 GByte große SSD. Ansonsten bietet das Yoga 3 Pro WLAN nach WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.01, Micro-HDMI Ausgang, ein 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, SDXC, SDHC), zwei USB-3.0-Ports und ein USB-2.0-Port. Der 4-Zellen-Li-Polymer-Akku soll Strom für bis zu 9 Stunden liefern.

Das Lenovo Yoga 3 Pro ist nur 1,19 Kilogramm schwer und besitzt eine Bauhöhe von 12,8 mm. Damit ist es 2,7 mm dünner und 200 Gramm leichter als der Vorgänger Yoga 2 Pro. Die schlanke Bauweise ist hauptsächlich auf das neuartige Scharnier zurückzuführen. Dieses besteht aus Edelstahl und Aluminium und lässt sich stufenlos bis zu 360 Grad umklappen. Damit lässt sich das Yoga 3 Pro auch als Tablet nutzen. Optisch erinnert das Scharnier an die Glieder eines Uhrenarmbands.

Das Lenovo Yoga 3 wird in den Farben „Clementine Orange“ und „Silver Grey“ erhältlich sein. Die Verfügbarkeit wird für Mitte Oktober versprochen. Der Preis liegt bei 1.599 Euro.

Technische Daten

ProduktLenovo Yoga 3 Pro
Display13,3 Zoll, IPS 10-Point-Multitouch-Display
Auflösung3.200 x 1.800 Pixel (QHD+)
ProzessorIntel Core M-5Y70 (2 x 1,10 GHz), 14 nm
GPUIntel HD Graphics 5300
Arbeitsspeicherbis zu 8 GByte LPDDR3L
Speicherbis zu 512 GByte SSD
DrahtlosWLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.01
Anschlüsse2 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, Micro HDMI, 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, SDXC, SDHC)
Kamera720p Webcam
BetriebssystemWindows 8.1
Abmessungen330 x 228 x 12,8 mm
Gewicht1.190 Gramm
Akku4 Zellen Li-Polymer, bis zu 9 Stunden
Preis1.599 Euro

(via)

Kategorien: Hardware

Cisco Switch: VLAN und VTP Informationen löschen

Cisco Logo

Mit dem VLAN Trunking Protocol (VTP) kann in Cisco-Netzwerken die Konfiguration und Administration von VLANs durchgeführt werden. Dies geschieht auf dem VTP-Server (oft Core-Switch). Innerhalb einer VTP-Domain wird die aktuelle VLAN-Konfiguration an alle VTP-Clients (Switches) verteilt.

VTP-Revisionsnummer zurücksetzen

Wenn gebrauchte Switches in ein Netzwerk integriert werden, sollte die VTP-Revisionsnummer davor auf 0 zurückgesetzt werden. Dadurch wird eventuellen Problemen aus dem Weg gegangen und der Switch holt sich die VLAN-Konfiguration auf jeden Fall neu. Allerdings existiert kein offizieller Befehl um dies zu tun. Eine häufig empfohlene Vorgehensweise ist die Änderung des VTP-Modes.

  • Auf dem Switch anmelden und in den Enable-Modus wechseln.
  • Die aktuelle VTP-Konfiguration anzeigen lassen.
    show vtp status
    VTP Version                     : 2
    Configuration Revision          : 17
    Maximum VLANs supported locally : 250
    Number of existing VLANs        : 14
    VTP Operating Mode              : Client
    VTP Domain Name                 : COMPANY
    VTP Pruning Mode                : Enabled
    VTP V2 Mode                     : Disabled
    VTP Traps Generation            : Disabled
    MD5 digest                      : 0x06 0xBA 0x4C 0xA5 0x98 0xCA 0x97 0x44
    Configuration last modified by 10.10.0.1 at 8-21-14 10:13:00
  • Den VTP-Modus auf „transparent“ umstellen.
    configure terminal
    vtp mode transparent
  • Jetzt wieder zurück auf „client“ wechseln.
    vtp mode client
  • Nun sollte die VTP-Revisionsnummer auf 0 gesetzt sein.
    show vtp status
    VTP Version                     : 2
    Configuration Revision          : 0
    Maximum VLANs supported locally : 250
    Number of existing VLANs        : 14
    VTP Operating Mode              : Client
    VTP Domain Name                 : COMPANY
    VTP Pruning Mode                : Enabled
    VTP V2 Mode                     : Disabled
    VTP Traps Generation            : Disabled
    MD5 digest                      : 0x06 0xBA 0x4C 0xA5 0x98 0xCA 0x97 0x44
    Configuration last modified by 10.10.0.1 at 8-21-14 10:13:00

VTP-Informationen auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Bei größeren Problemen mit VTP ist es oftmals ratsam, die VTP- bzw. VLAN-Konfiguration auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Dazu muss die Datei „vlan.dat“ gelöscht werden.

  • Die Datei „vlan.dat“ mit allen Informationen befindet sich im NVRAM. Je nach Geräte ist dieser unterschiedlich erreichbar.
    show flash:
    dir const_nvram:
  • Jetzt muss die „vlan.dat“ gelöscht werden. Vor dem Löschen kann ggf. noch ein Backup erstellt werden.
    delete flash:vlan.dat
    delete const_nvram:vlan.dat
  • Nach einem Neustart werden die Werkseinstellungen übernommen.
    reload

Kategorien: Hardware Tutorials

Sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen sinnvoll?

Beim Kauf eines neues Tablets oder Smartphones im Einzelhandel werden immer öfter Geräteversicherungen und / oder Garantieverlängerungen angeboten. Aber auch online sind solche Leistungen mittlerweile vermehrt vorzufinden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte ausführen, warum solche Produkte meiner Meinung nach nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind.

Egal ob Geräteversicherung oder Garantieverlängerung, im Einzelhandel werden solche Angebote oft pauschal empfohlen, da der Vermittler mit einer ordentlichen Provision rechnen kann. Eine objektive Betrachtung der persönlichen Gegebenheiten und die Abwägung des Für und Wider entsprechender Versicherungsprodukte erfolgt so gut wie nie.

Garantieverlängerungen greifen erst nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung und Herstellergarantie. Wenn das Gerät danach ohne Verschulden des Nutzers kaputt geht, wird es kostenlos repariert. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Herstellergarantie oft zwei Jahre beträgt und viele Geräte danach nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Außerdem werden nur Material- und Herstellungsfehler abgedeckt, Verschleißteile sind immer ausgenommen. Im Regelfall wechseln die Anwender bei einem Defekt sowieso auf ein neues Gerät.

Geräteversicherungen sind deutlich teurer als eine Garantieverlängerung, bieten aber auch einen besseren Schutz. Stürze, Bruchschäden oder Wasserschäden sind typische Beispiele für einen Versicherungsfall. Allerdings sollten die Versicherungsbedingungen ganz genau studiert werden, denn fast immer sind dort zahlreiche Ausnahmen zu finden. Beispielsweise sind Schäden an Verschleißteilen, Schäden durch Witterung, durch Kondens- oder Leitungswasser, Schönheitsfehler und Diebstahl oft ausgeschlossen. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass viele Versicherungen bei Schäden den Zeitwert des Geräts heranziehen und nicht den originalen Kaufpreis. Zudem ist auch oft ein Selbstbehalt in den Versicherungen enthalten.

Alles in allem sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen eher kritisch zu sehen und nur in Einzelfällen sinnvoll. Der Defekt oder Verlust eines Geräts ist relativ überschaubar und sollte ohne Probleme verkraftet werden können. Selbst wenn ein solcher Fall eintritt ist nicht sicher, ob eine Versicherung mit ihren vielen Ausnahmen überhaupt für den Schaden aufkommt. Deutlicher gesagt: Wenn sich jemand ein Smartphone oder Tablet kauft, sollte er den Verlust ohne weiteres verkraften können. Wenn nicht, kann er sich das Gerät nicht leisten.

Kategorien: Hardware Sonstiges

Lenovo Tab S8 – 8-Zoll-Tablet zum Kampfpreis

Lenovo Logo
Lenovo Tab S8

Lenovo Tab S8 (Quelle: Lenovo)

Auf der IFA 2014 hat Lenovo ein neues Tablet mit Android 4.4 und Intel Prozessor vorgestellt, welches für 199 Euro in den Handel kommen soll. Das Lenovo Tab S8 ist mit einem Intel Atom Z3745 und 2 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Bay-Trail-SoC taktet mit 1,33 GHz und verfügt über 4 Kerne. Der Touchscreen ist 8 Zoll groß und kommt mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) daher. Als interner Speicher sind 16 GByte vorgesehen. Außerdem kann der Speicher des Tablets mittels einer microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden.

Mit Abmessungen von 209,8 x 123,8 x 7,9 mm ist das Lenovo Tab S8 schön dünn. Auch das Gewicht fällt mit 299 Gramm erfreulich gering aus. Dennoch hat Lenovo einen Akku mit 4.290 mAh verbaut, welcher bei aktiviertem WLAN bis zu 7 Stunden Browsen ermöglichen soll. Die weitere Ausstattung beläuft sich auf eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, eine 8-Megapixel-Hauptkamera, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 A-GPS und  GLONASS.

Das Lenovo Tab S8 soll im vierten Quartal 2014 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro. Das Tablet wird in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Gelb auf den Markt kommen. Neben der WLAN-Version ist auch eine LTE-Variante geplant. Allerdings hat Lenovo dazu weder Preis noch Verfügbarkeit verraten.

Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Tablet, welches eine gute Alternative zum Nexus 7 (2013) darstellt. Mitte Oktober wird Google voraussichtlich ein Nexus 9 vorstellen, welches deutlich größer sein dürfte.

Technische Daten

ProduktLenovo Tab S8Nexus 7 (2013)
Display8 Zoll, IPS7 Zoll, IPS
Auflösung1.920 x 1.200 Pixel, 275 ppi1.920 x 1.200 Pixel, 323 ppi
Speicher16 GByte + microSD16 / 32 GByte, nicht erweiterbar
ProzessorIntel Atom Z3745 (4 x 1,33 GHz), 22 nmQualcomm Snapdragon S4 Pro (4 x 1,5 GHz)
GPUIntel HD Graphics, 311 MHzAdreno 320
Arbeitsspeicher2 GByte
DrahtlosWLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, A-GPS, GLONASSDual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, A-GPS, GLONASS
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTEGSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz), LTE (800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100, 2600 MHz)
Anschlüsse1 x USB 2.0 (Micro-USB)1 x USB 2.0 (Micro-USB), SlimPort HDMI
Kamera8,0 Megapixel Rückseite (LED, f/2,2, AF), 1,6 Megapixel Vorderseite5 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Vorderseite
BetriebssystemAndroid 4.4
Abmessungen209,8 x 123,8 x 7,90 mm200 x 114 x 8,65 mm
Gewicht299 Gramm290 Gramm / 299 Gramm (LTE)
Akku4.290 mAh3.950 mAh
Preis199 Euro (UVP)199 Euro (16 GB), 249 Euro (32 GB), 289 Euro (32 GB + LTE)

Vorwerk bringt neuen Thermomix TM5

Vorwerk Logo

Vollkommen unerwartet hat Vorwerk am Wochenende einen neuen Thermomix vorgestellt. Der Thermomix TM5 ist mit einem Touchscreen ausgestattet und kann mit sogenannten Rezept-Chips umgehen. Dabei handelt es sich um ein digitales Kochbuch mit Hunderten von Rezepten. Der Nutzer kann ein Gericht aussuchen und muss nur noch der Schritt für Schritt Anleitung auf dem Touchscreen folgen. Im Prinzip müssen nur noch die Zutaten in den Mixtopf gegeben werden. Alles andere, wie beispielsweise Knöpfe drücken, Zeit auswählen, wiegen, rühren, kneten oder kochen, erledigt der neue Thermomix selbstständig. Vorwerk nennt dies „Guided Cooking“.

Obwohl der Vorgänger aus dem Jahr 2004 stammt, hat sich beim Gerät selbst relativ wenig verändert. Heizung, Motor, Mixtopf und Messer sind nur leicht überarbeitet worden. Der Motor arbeitet nach wie vor mit 500 Watt, erreicht jetzt aber bis zu 10.700 Umdrehungen pro Minute. Außerdem soll er etwas leiser agieren. Der Vorgänger in Form des TM31 bietet maximal 10.200 Umdrehungen pro Minute. Des Weiteren wurde die Maximaltemperatur von 100 auf 120 °C angehoben und das Fassungsvermögen des Topfs wurde um 10 Prozent auf 2,2 Liter erhöht. Der VAROMA-Behälter wurde ebenfalls um 10 Prozent vergrößert. Eine weitere Neuerung ist die automatische Verriegelung des Deckels.

Preislich liegt der neue Thermomix TM5 bei 1.109 Euro und damit 90 Euro über dem Thermomix TM31. Die Verfügbarkeit soll innerhalb der nächsten Wochen gegeben sein.  Spätestens im Oktober soll der in Frankreich produzierte TM5 breit verfügbar sein. Ein Umtausch vom TM31 zum TM5 ist nicht möglich. Diese Tatsache ärgert vor allem Kunden, die erst kürzlich einen TM31 gekauft haben. Bei Facebook und im offiziellen Forum haben sich daher schon einige verärgerte Kunden zu Wort gemeldet.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=qh0ZHG_JwFI&list=UUSHyOT87VmWOkMA0–zZSOw

Abschließend eine kurze Zusammenfassung aller Neuerungen:

  • Rezept-Chips bieten digitale Rezepte und „Guided Cooking“
  • Touchscreen
  • neues Design
  • Motor leiser und etwas schneller
  • Temperaturen bis 120 °C möglich
  • 10% mehr Fassungsvermögen im Mixtopf und VAROMA
  • automatische Verriegelung des Deckels
  • neuer Messbecher

Kategorien: Hardware Sonstiges

Ultra HD bekommt eigenes Logo

Ultra HD Logo

Nachdem der Begriff „Ultra HD“ bereits im Oktober 2012 von der Consumer Electronics Association (CEA) eingeführt wurde, hat die Organisation Digital Europe auf der IFA 2014 in Berlin vor wenigen Tagen das offizielle Ultra-HD-Logo vorgestellt.

Das Logo soll unter anderem die Kompatibilität zwischen Endgeräten, Zuspielern und Diensten sicherstellen. Ein weiterer wichtiger Faktor des Logos ist sicherlich auch der verkaufsfördernde Aspekt. Zur Nutzung des Logos müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden, wobei sich Digital Europe leider auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt hat. Dazu zählen HDMI 2.0, der Kopierschutz HDCP 2.2 und die Unterstützung von Ultra-HD-Videos mit 50 und 60 Hertz. Dabei reicht allerdings eine Farbabtastung von 4:2:2 und der bereits aus Full HD benutzte Farbraum REC 709 aus. Der wesentlich größere Farbraum REC 2020 kommt erst mit der nächsten Ausbaustufe von Ultra HD, welche jedoch nicht vor 2018 zu erwarten ist.

Ultra HD Logo

(via)

Kategorien: Hardware TV

Fünf schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte im Test

USB-3.0-Sticks mit 128 GByteBei Hartware.net hatte ich das Vergnügen fünf sehr schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte Speicherkapazität zu testen. Mit von der Partie waren:

  • ADATA DashDrive Elite UE700
  • Corsair Flash Voyager GT
  • Kingston DataTraveler HyperX 3.0
  • Patriot Supersonic Magnum
  • SanDisk Cruzer Extreme Pro

Bei den sequentiellen Übertragungsraten konnten alle Sticks überzeugen. Alle Testkandidaten erreichten beeindruckende Geschwindigkeiten von über 200 MByte/s beim Lesen und über 120 MByte/s beim Schreiben. Der SanDisk Cruzer Extreme Pro hat mich am meisten überzeugt, da er insgesamt die beste Performance beim Schreiben und vor allem bei vielen kleinen Dateien bietet.

Weitere Infos und viele einzelne Benchmarks findet ihr in meinem Review bei Hartware.net.

Vergleich: 5 USB-Sticks mit 128 GByte bei Hartware

Hersteller
Produkt
ADATA
DashDrive Elite UE700
Corsair
Flash Voyager GT
Kingston
DataTraveler HyperX 3.0
Patriot
Supersonic Magnum
SanDisk
Cruzer Extreme Pro
HerstellnummerAUE700-128G-CBKCMFVYGT3B-128GBDTHX30/128GBPEF128GSMNUSBSDCZ88-128G
Kapazität128 GByte
ControllerInnostor IS903Phison 2251-03Phison 2251-01SanDisk
FormatierungexFATFAT32
seq. Lesenbis 220 MByte/sbis 230 MByte/sbis 225 MByte/sbis 260 MByte/sbis 260 MByte/s
seq. Schreibenbis 135 MByte/sbis 160 MByte/sbis 135 MByte/sbis 160 MByte/sbis 240 MByte/s
Gewicht11 Gramm21 Gramm19 Gramm25 Gramm18 Gramm
Abmessungen
(L x B x H)
65 x 21 x 7 mm86 x 27 x 14 mm75 x 23 x 16 mm78 x 27 x 9 mm71 x 21 x 11 mm
Garantie30 Jahre5 Jahre30 Jahre
Preis
ca. 71 Euroca. 102 Euroca. 108 Euroca. 112 Euroca. 100 Euro

Xiaomi Mi4 als Alternative zum Oneplus One

VXiaomi Mi4or etwas mehr als drei Monaten wurde das viel erwartete OnePlus One offiziell vorgestellt. Das Smartphone verspricht zwar viel Hardware für wenig Geld, doch es ist immer noch nicht frei verfügbar. Immerhin haben schon einige Leute ihr Gerät erhalten und weitere sollen demnächst folgen.

Eine ernsthafte Alternative zum Oneplus One ist das brandneue Mi4. Das Smartphone stammt vom hierzulande noch unbekannten chinesischen Hersteller Xiaomi. Das Xiaomi Mi4 ist der Nachfolger des in China sehr erfolgreichen Mi3. Optisch erinnert das neue Flaggschiff stark an das iPhone von Apple. Dies dürfte Xiaomi bekanntlich aber egal sein.

Angetrieben wird das Mi4 von einem Snapdragon 801 von Qualcomm, welcher vier Kerne besitzt und bis zu 2,5 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit drei GByte sehr üppig aus. Je nach Modell beläuft sich der interne Speicher auf 16 bzw. 64 GByte. Eine Erweiterung ist nicht möglich. Das verbaute IPS-Display ist fünf Zoll groß und bietet Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Für gute Bilder soll die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sorgen. Zusätzliche Highlights sind die Videoaufnahme in 2160p, der Dual-LED-Blitz und der Sony Exmor-RS-Sensor. Ebenfalls erwähnenswert ist der große 3.080 mAh Akku, der das Mi4 locker über einen Tag bringen dürfte.

In China kommt das Mi4 für 1.999 Yuan (16 GByte) bzw. 2.499 Yuan (64 GByte) auf den Markt. Dies entspricht ca. 240 Euro bzw. 300 Euro. Die präsentierte Variante des Xiaomi Mi4 ist leider nicht mit den deutschen LTE-Netzen kompatibel. Da Xiaomi expandieren möchte, ist es durchaus realistisch, dass bald eine Variante für den europäischen Markt folgen wird. Bis dahin bleibt nur abzuwarten oder zu hoffen, doch noch ein Oneplus One ergattern zu können. Und mit Glück vielleicht sogar zum Schnäppchen-Preis. Dafür lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Schnäppchen-Portale wie z.B. Discount24.de, wo man Smartphones aus verschiedenen Online-Shops mit Preisübersicht findet.

Technische Daten – Ein Überblick

Xiaomi Mi4
Display5 Zoll IPS, 1.920 x 1.080 Pixel, 441 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 801 (4 x 2,5 GHz) (28 nm)
GPUAdreno 330 (578 MHz)
Arbeitsspeicher3 GByte
Speicher16 bzw. 64 GByte
Kamera13 Megapixel, Dual-LED-Blitz, 2160p Video
8 Megapixel Frontkamera, 1080p Video
Abmessungen139,2 x 65,5 x 8,9 mm
Gewicht149 g
Akku3.080 mAh
BetriebssystemAndroid 4.4
MobilfunkstandardsGPRS, EDGE, HSPA+, LTE Advanced
SonstigesA-GPS, Glonass, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, NFC, Infrarot, Miracast
Preis240 Euro (16 GByte), 300 Euro (64 GByte)

Kategorien: Hardware Smartphones

FRITZ!Box „Service Code“ auslesen und dekodieren

FRITZ! Logo

Alle FRITZ!Boxen verfügen über einen sogenannten „Service Code“, welcher einige nützliche Informationen über den Router bereithält. Der Code kann über Telnet oder SSH mit dem Befehl „run_clock -S“ aufgerufen werden. Zusätzlich lässt er sich auch über den Browser generieren. Dazu muss lediglich die URL http://fritz.box/cgi-bin/system_status aufgerufen werden.

Meine FRITZ!Box liefert beispielsweise folgende Ausgabe:

FRITZ!Box Fon WLAN 7390B04171100012153317673474414790284060428179avm

  • FRITZ!Box Modell (Name)
  • Annex
  • Gesamtlaufzeit der Box (Stunden, Tage, Monate, Jahre)
  • Neustarts
  • Hash
  • Status
  • Firmwareversion
  • Sub-Version
  • Branding

(via)

Kategorien: Hardware Tutorials

FRITZ!Box über Webinterface neustarten

FRITZ! Logo

Oftmals wird eine FRITZ!Box durch Ziehen des Netzsteckers neugestartet. Allerdings lassen sich FRITZ!Boxen auch über das Webinterface neustarten. Die Option ist etwas versteckt und auf Anhieb leicht zu übersehen. Sie befindet sich unter System, Sicherung und Neustart. Bei älteren Firmware-Versionen war die Option noch unter System und dann unter dem Menüpunkt Zurücksetzen zu finden.

FRITZ!Box neustarten

Verbesserter Raspberry Pi B+ vorgestellt

Raspberry Pi Logo

Nachdem der kreditkartengroße Mini-Rechner bereits über 3 Millionen Mal verkauft wurde, hat die Raspberry Pi Foundation heute eine neue Version vorgestellt. Die Entwickler betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um Raspberry Pi 2 handelt, sondern um eine verbesserte Neuauflage, die auf den Namen Raspberry Pi B+ hört.

Der neue Raspberry Pi B+ besitzt die gleiche Grundfläche wie das bisherige Modell und verfügt nach wie vor über 512 MByte RAM und den bisherigen BCM2835-SoC. Dadurch kommt es zu keinen Problemen mit der bestehenden Software. Dennoch bietet der Einplatinencomputer einige sinnvolle Neuerungen:

  • der GPIO-Steckverbinder wurde von 26 auf 40 PINs erweitert (die ersten 26 PINs sind identisch zum Raspberry Pi Model B)
  • vier USB-2.0-Anschlüsse, der Vorgänger hatte nur zwei
  • microSD-Kartenslot aus Metall, bisher wurde ein SD-Kartenslot aus Plastik verbaut
  • verringerter Energiebedarf um rund 0,5 bis 1 Watt
  • verbesserte Audioqualität (weniger Rauschen)
  • Vierpolstecker für Audio und Composite-Video ersetzt die bisherigen dedizierten Ports

Der neue Raspberry Pi B+ ist offiziell seit heute verfügbar und kann bereits bestellt werden. Sehr erfreulich ist, dass der Preis unverändert bei 35 US-Dollar bleibt. Das ältere Modell B soll weiterhin erhältlich bleiben.

Raspberry Pi B+

Kategorien: Hardware