Fenix E40 Review

Vor fast genau zwei Jahren konnte ich die LED Lenser M7 testen. Seitdem interessiere ich mich vermehrt für das Thema LED-Taschenlampen. Hier stößt man zwangsweise immer wieder auf die Produkte des Herstellers Fenix. Umso erfreuter war ich, als der FlashLightShop mir eine Fenix E40 zum Testen anbot. Doch damit nicht genug. Nach dem Test darf ich die Fenix E40 hier bei Antary verlosen. Das Gewinnspiel startet in einigen Tagen. Herzlichen Dank an FlashLightShop!

Ein großer Vorteil der neuen Fenix E40 ist, dass sie mit vier AA-Batterien bzw. -Akkus betrieben werden kann. Teure Lithium-Ionen-Batterien bzw. -Akkus werden nicht benötigt. Auch der Preis ist mit 45,90 Euro relativ günstig. Diese beiden Tatsachen zeigen bereits auf, dass die Fenix E40 keine High-End-Taschenlampe ist. Stattdessen richtet sie sich eher an die breite Masse von normalen Benutzern.

Lieferumfang

Die Taschenlampe wird in einer Blister-Verpackung geliefert und beinhaltet folgendes:

  • Fenix E40 Taschenlampe
  • ein Lanyard
  • ein Ersatzdichtungsring
  • ein Ersatz-Gummi für den Einschaltknopf
  • eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache
  • eine Garantiekarte

Zum Standard-Lieferumfang gehören keine Batterien. Bei Bestellung im FlashLightShop werden aber zusätzlich 4 AA Duracell Plus Batterien mitgesendet.

Technische Daten

  • Länge 180 mm
  • Durchmesser 43 mm
  • Gewicht 165 Gramm (ohne Batterien)
  • Cree XP-E LED
  • Reichweite 260 m
  • Leuchtstufen
    • High: max. 220 Lumen ca. 3 Std. Leuchtdauer
    • Mid: 105 Lumen ca. 9 Std. Leuchtdauer
    • Low: 34 Lumen ca. 31 Std. Leuchtdauer
    • Strobe: 220 Lumen
  • Batterien, Akkus 4x AA
  • Wassergeschütztes Gehäuse nach IPX-8 Standard (bis 2 m wasserdicht)

Verarbeitung

Ein Großteil der Fenix E40 ist aus hochwertigem Kunstoff gefertigt, lediglich der Lampenkopf ist aus Aluminium. Trotz des Kunstoff-Körpers ist die Lampe sehr robust und stabil. Die Verarbeitung ist einwandfrei und das Gehäuse liegt sehr gut in der Hand. Vor allem bei kaltem Wetter dürfte der Kunststoff ein großer Vorteil gegenüber Aluminium sein. Der Kopf bietet durch seine leicht eckige Form einen effektiven Rollschutz.

Das Gewinde ist sauber geschnitten und leicht eingefettet. Dadurch lässt es sich gut und gleichmäßig schrauben. Obwohl es ebenfalls aus Kunststoff ist, macht es einen sehr langlebigen und stabilen Eindruck. Der Dichtungsring am oberen Ende des Gewindes sorgt dafür, dass die E40 wasserdicht ist. Laut Hersteller bis zu zwei Meter. Im Test hat die Lampe ein kurzes Untertauchen im Waschbecken problemlos überstanden.

Die Knöpfe am hinteren Ende sind stabil, bequem zu erreichen und bieten einen guten Druckpunkt. Außerdem gibt es dort die Möglichkeit, den mitgelieferten Lanyard zu befestigen.

Auch im Inneren der Taschenlampe überzeugt die gute Verarbeitung. Die Anodisierung ist auf hohem Niveau und die LED sitzt schön mittig.

Bedienung

Es sind zwei Schalter vorhanden. Ein großer Gummischalter, mit dem die Taschenlampe ein- oder ausgeschaltet werden kann und daneben ein kleinerer Schalter. Mit diesem kann zwischen den drei verschiedenen Leuchtmodi Low, Mid und High umgeschaltet werden. Beim Ausschalten der Fenix E40 wird die zuletzt benutze Leuchtstufe gespeichert. Schaltet man die Taschenlampe wieder ein, startet sie direkt mit der zuletzt aktiven Leuchtstufe. Auch die Strobe-Funktion ist über den zweiten Schalter aktivierbar. Dazu muss der Schalter ca. eine Sekunde gedrückt werden. Zum Beenden reicht ein erneutes Drücken des Schalters. Alternativ kann die Taschenlampe auch einfach ausgeschaltet werden.

Insgesamt ist die Bedienung der Fenix E40 intuitiv und einfach.

Stromversorgung, Laufzeit und Licht

Zur Stromversorgung werden vier 4 AA Batterien bzw. Akkus verwendet. Meiner Meinung nach ein großer Vorteil, denn solche Batterien sollten in jedem Haushalt verfügbar sein. Teure Lithium-Ionen-Batterien bzw. -Akkus sind eher noch Mangelware und kommen auch nur bei High-End-Taschenlampen zum Einsatz.

Trotz herkömmlicher Energieversorgung ist die Leuchdauer sehr gut. Im niedrigsten Modus mit 34 Lumen hält die Taschenlampe ca. 31 Stunden durch. Im mittleren Modus mit 105 Lumen immerhin noch 9 Stunden und im hellsten Modus mit 220 Lumen sind es noch 3 Stunden Leuchtdauer. Auch nach längerer Zeit im High-Modus wird die Taschenlampe nur handwarm.

Bei der Fenix E40 handelt es sich um eine sogenannte „geregelte“ Taschenlampe. Dabei bleibt die Helligkeit nahezu über die konstante Laufzeit erhalten. Sobald die Helligkeit sichtbar nachlässt, sollten die Batterien bzw. Akkus getauscht werden.

Fenix E40 – Reflektor und LED-Chip

Die Cree-LED ist vom Typ XP-E. Obwohl es bereits neuere LEDs wie zum Beispiel XP-G oder XM-L gibt, macht die Fenix E40 mit XP-E LED eine gute Figur. Durch das stark gebündelte Licht erreicht die Fenix E40 eine enorme Reichweite. Somit ist die Fenix E40 ein wahr­haf­tiger Thrower. Der Hersteller verspricht 260 Meter. In der Realität würde ich von etwas weniger ausgehen. Bei rund 200 Meter ist das angestrahle Objekt jedenfalls noch gut erkennbar. Gleichzeitig ist im Nahbereich noch genügend Licht, um den Weg vor den Füßen für die nächsten paar Meter gleichmäßig auszuleuchten.

Fotos

Nachfolgend ein paar Nachtaufnahmen, um eine Impression der realen Lichtleistung zu vermitteln. Verglichen wurde die Fenix E40 dabei mit einer LED Lenser P14. Alle Bilder wurden mit einer Panasonic Lumix DMC-TZ25 aufgenommen (ISO 400, Blende 3,3, Belichtungszeit 3,2 Sekunden). Trotz der beschränkten Ausstattung sind die Bilder meiner Meinung nach sehr gut geworden.

Der zweite Baum auf der rechten Seite ist 23 Meter entfernt, der dritte 34 Meter, der vierte 41 Meter und der fünfte 54 Meter. Der Baum ganz hinten, mittig am Weg, ist genau 92 Meter entfernt.

Die erste Hütte ist 115 Metern entfernt, die zweite Hütte 170 Meter.

Fazit

Mit der E40 hat Fenix eine durchdachte und gut verarbeitete Taschenlampe mit 4 AA-Batterien bzw. Akkus auf den Markt gebracht. Die Bedienung ist leicht verständlich und immer zuverlässig. Fenix verzichtet bewusst auf einige Dinge wie beispielsweise eine neuere XM-L LED, ein Gehäuse komplett aus Aluminium oder zusätzliche Features. Dadurch kann die Fenix E40, im Vergleich zu anderen Fenix-Modellen, verhältnismäßig günstig angeboten werden. Sie ist im Internet für unter 50 Euro erhältlich. Im FlashLightShop liegt der Preis aktuell bei 45,90 Euro.

Lediglich die Blister-Verpackung ist störend, da sie nach dem Öffnen zwangsweise defekt ist. Hier könnte Fenix in Zukunft sicherlich eine bessere Lösung anbieten.

Dennoch erhält die Fenix E40 von mir eine eindeutige Kaufempfehlung!

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter, Facebook, Google+ und Google+ (privat) folgt.

14 Antworten

  1. 6. August 2012

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  2. 6. August 2012

    […] Hier gibts ein erstes Review: Fenix E40 Review | Antary […]

  3. 24. August 2012

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  6. 23. Februar 2013

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