Kategorie: Windows 7

Anmeldebildschirm von Windows 7 ändern

Mit dem kleinen Tool „Logon Screen“ lässt sich der Hintergrund des Anmeldebildschirms und beim Herunterfahren von Windows 7 ändern.

Nach der Installation integriert sich das Tool in das Kontextmenü des Desktops und kann von dort gestartet werden. Die Bedienung ist dabei super einfach. Zum Ändern des Hintergrunds auf „Öffnen“ klicken und die gewünschte Grafik auswählen. Anschließend wird das Format angepasst und mit Klick auf „Übernehmen“ ist der neue Hintergrund bereits gesetzt. Zudem bietet das Tool auch eine Backupfunktion, um die Standardeinstellungen von Windows 7 wieder herzustellen.

Download Logon Screen for Windows 7

Windows 7 Startgeschwindigkeit / Bootzeit messen

Das Ermitteln der Startzeit ist nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört. Zuerst muss genau definiert werden, wann der Startvorgang beginnt und wann Windows voll geladen ist.

Eine Stoppuhr beim Einschalten des PCs zu starten ist keine gute Idee, da der Windows Bootvorgang erst viel später beginnt. Die Initialisierung des BIOS und aller Controller sollte natürlich nicht in die Bootzeit von Windows mit einfließen.

Auch der Zeitpunkt, wann Windows komplett betriebsbereit ist, kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Sobald der User angemeldet ist? Wenn eine im Autostart hinterlegte Textdatei auf dem Desktop erscheint? Oder erst wenn alle Windows-Dienste geladen wurden und der PC wirklich betriebsbereit ist?

Ich stelle euch hier drei Möglichkeiten vor, um die Startdauer von Windows 7 genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei allen drei Möglichkeiten sollte die automatische Benutzeranmeldung aktiviert sein.

Manuell mit der Stoppuhr messen

Wichtig bei dieser Methode ist einen genauen Startpunkt für den Beginn der Messung festzulegen. Hier bietet es sich an, im BIOS mit F12 (je nach Mainboard unterschiedlich) in die Auswahl eines Startmediums zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt ist das BIOS vollständig initialisiert und wartet nun auf eine Benutzereingabe. Anschließend könnt ihr aus der Liste aller Bootmedien eure Festplatte auswählen und mit Drücken der Enter-Taste gleichzeitig die Stoppuhr betätigen.
Als Endzeitpunkt empfehle ich eine Internetseite in den Autostart zu legen. Sobald sie angezeigt wird, könnt ihr die Stoppuhr anhalten. Zu diesem Zeitpunkt ist die Netzwerkverbindung von Windows bereits aktiv und auch die meisten Dienste sollten geladen sein.

BootRacer

Nach der Installation des Tools kann der PC mit Klick auf „Start“ direkt neu gestartet werden. Beim nächsten Start analysiert BootRacer den Startvorgang und zeigt anschließend das Ergebnis.
In meinem ausführlichen Test erzielte das Tool sehr gute Ergebnisse. Die Bootzeit lag dabei stets 2 Sekunden unter der manuell gestoppten Methode.

Download BootRacer

Windows 7 Ereignisanzeige

Windows 7 misst bei jedem Start die Bootzeit und protokolliert diese in der Ereignisanzeige mit. Allerdings schwankt die angezeigte Startdauer mitunter deutlich und liegt stets über den Werten der beiden vorigen Methoden. Dies liegt vor allem daran, dass die Methode wartet, bis alle Dienste und Komponenten vollständig gestartet sind.

So könnt ihr die ermittelte Startdauer einsehen:

  1. Bei der Suchfunktion im Startmenü „eventvwr“ oder „Ereignisanzeige“ eingeben und starten.
  2. Im linken Verzeichnisbaum zu „Ereignisanzeige, Anwendungen- und Dienstprotokolle, Microsoft, Windows, Diagnostics-Performance, Betriebsbereit“navigieren
  3. Für mehr Übersicht könnt ihr im rechten Anzeigefenster noch nach der „Ereignis-ID“ gruppieren und nach „Datum und Uhrzeit“ sortieren
  4. Unter Ereignis-ID 100 seht ihr nun alle Startvorgänge und die jeweilige Bootdauer
  5. Um zu sehen welche Prozesse wie lange beim Starten gedauert haben, könnt ihr noch im unteren Fenster in die Registerkarte „Details“ wechseln

7 Taskbar Tweaker – Windows 7 Superbar anpassen

Vor wenigen Tagen ist das kostenlose Tool „7 Taskbar Tweaker“ in Version 2.0 erschienen. Es bietet einige Möglichkeiten, die Windows 7 Superbar an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies geschieht anhand einer eigenen DLL-Datei, die in den Explorer-Prozess eingeschleust wird, sofern das Tool läuft. Vorteil dieser Methode ist, dass man direkt nach dem Ändern einer Einstellung die Auswirkungen sehen bzw. testen kann. Nachteilig ist allerdings, dass das Tool immer im Hintergrund laufen muss.

Auf dem untersten Screenshot erkennt man alle Konfigurationsmöglichkeiten. Beispielsweise kann man mit der mittleren Maustaste oder einem normalen Doppelklick auf einen leeren Bereich der Superbar den Task-Manager oder Desktop anzeigen lassen. Zudem lässt sich die Gruppierung mehrer geöffneter Programmfenster der gleichen Anwendung anpassen. So kann man Gruppen komplett abschalten oder beim Überfahren mit der Maus automatisch aufblättern lassen. Auch das Umsortieren der Elemente innerhalb einer Gruppe ist möglich. Selbst Fenster anderer Programme lassen sich in andere Gruppen verschieben.

Des Weiteren kann man die Vorschau in der Superbar und die Anzeige der Jumplisten ausschalten.
Am besten das Tool runterladen und selbst testen!

Download 7 Taskbar Tweaker

Desktop (Verknüpfung erstellen) fehlt im „Senden an“-Menü

Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass mein „Senden an“-Menü nur noch zwei Einträge enthält. Ich nutze es zwar nicht oft, aber ab und zu eine Verknüpfung auf den Desktop zu erstellen wäre nicht verkehrt. Die Verknüpfung lässt sich jedoch schnell wieder herstellen.

Als erstes öffnet man den Windows Explorer, gibt in die Adresszeile „shell:sendto“ ein und bestätigt mit Enter. Nun befindet man sich im „SendTo“ Ordner. Dort erstellt man anschließend eine neue Datei und nennt diese in „Desktop (Verknüpfung erstellen).desklink“ um.

Die aufpoppende Meldung noch mit „Ja“ bestätigen und schon ist der fehlende Eintrag im „Senden an“-Menü wieder vorhanden.

Bins – Windows 7 Taskleistenicons organisieren

 

Mit Bins steht ein interessantes Tool für Windows 7 in den Startlöchern. Damit lassen sich Icons in der Taskleiste gruppieren und zusammenfassen. Insgesamt ermöglicht Bins die Gruppierung von bis zu 4 Icons. Fährt man mit der Maus über die einzelnen Gruppen, erscheint eine Vorschau um die entsprechenden Anwendungen zu starten.

Aktuell wird die Betaversion in einer geschlossenen Gruppe getestet. Der Download ist aber auf Nachfrage möglich.

Download & Infos Bins

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7 mit Service Pack 1

Vor drei Wochen wollte ich RSAT (Remote Server Administration Tools) auf einem frisch aufgesetzten PC mit Windows 7 SP1 installieren. Leider war die verfügbare Version nicht mit dem SP1 kompatibel.

Gestern hat Microsoft endlich nachgebessert und eine neue Version der Verwaltungstools freigegeben, welche nun auch endlich unter Windows 7 SP1 lauffähig ist.

Download Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7 mit Service Pack 1

DSEO – Treiber unter Windows 7 selbst signieren

Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 (R2) lassen keine nichtsignierten Treiber mehr zu. Dies ist nur möglich, wenn man den Bootvorgang mit Drücken der F8-Taste manuell unterbricht und im Bootmenü die Nutzung nicht signierter Treiber erlaubt. Auf die Dauer wird das jedoch nervig.

Ausweg schafft das Tool DSEO (Driver Signature Enforcement Overrider). Microsoft bietet einen Modus innerhalb des Betriebssystems, womit Entwickler ihre Treiber testen können, ohne sie von Microsoft digital signieren zu lassen. Das Tool macht sich diesen Umstand zu Nutze und kann nichtsignierte Treiber mit einer solchen Testsignatur ausstatten.

Driver Signature Enforcement Overrider – Weitere Infos und Download

Windows 7: Explorer-Navigationsbereich anpassen reloaded

In einem älteren Beitrag habe ich bereits aufgezeigt, wie man unter Windows 7 den Navigationsbereich des Explorers anpassen kann. Allerdings ist das Vorgehen relativ zeitaufwendig und auch anfällig für Fehler.

Bei Caschy bin ich auf das Kommandozeilen-Tool „Windows Explorer Navigation Pane Configuration Tool“ (WENPCFG) gestoßen. Das Tool lässt sich mit einigen Komandozeilenparametern steuern. Im Hintergrund macht es auch nichts anderes, als die entsprechenden Registryeinträge zu bearbeiten. Ist aber definitiv komfortabler, als alle Einstellungen manuell zu setzen.

Hier noch zwei Beispiele.
Mit diesem Befehl werden nur die Bibliothekenicons entfernt.

wenpcfg /HideLibraries

Computer-Icon anzeigen, Netzwerk- und Favoritenicon entfernen und automatisch neustarten:

wenpcfg /ShowComputer /HideNetwork /HideFavorites /Reboot

Download & Infos WENPCFG

Handys mit Windows Phone 7 als USB-Wechseldatenträger

Mit dem am 21. Oktober 2010 veröffentlichten Windows Phone 7 versucht Microsoft zur Smartphone-Konkurrenz aufzuschließen. Ein sehr großes Manko ist, dass man Handys mit Windows Phone 7 nicht als USB-Laufwerk am PC nutzen kann. Stattdessen muss man die Zune-Software nutzen.

Es gibt aber eine einfache Möglichkeit, jedes Smartphone mit Windows Phone 7 als USB-Wechseldatenträger im Explorer zu nutzen. Nur drei Registryeinträge müssen geändert werden. Voraussetzung ist allerdings ein installiertes Zune.

  1. Zuerst startet man den Registry-Editor. In der Suchfunktion im Startmenü “regedit” eingeben und bestätigen. Alternativ kann man dies auch unter “Ausführen” (Windows + R) tun.
  2. Nun navigiert man zum Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\USB
  3. Dort markiert man “USB” und sucht anschließend nach “ZuneDriver
  4. Im übergeordneten Schlüssel “Device Parameters” müssen nun drei Einträge geändert werden
    ShowInShell” von 0 auf 1 ändern
    PortableDeviceNameSpaceExcludeFromShell” von 1 auf 0 ändern
    EnableLegacySupport” von 0 auf 1 ändern

Ein Neustart ist nicht erforderlich. Sobald man das Smartphone mit dem PC verbindet, startet zwar immer noch die Zune-Software, aber nachdem man sie beendet kann man über den Explorer auf die Daten des Smartphones zugreifen.

Windows Live Essentials 2011 erschienen

Die finale Version der Windows Live Essentials 2011 wurde heute veröffentlicht. Folgende Programme sind darin enthalten: Messenger, Mail, Writer, Fotogalerie, Movie Maker, Windows Live Mesh, Family Safety, Messenger Companion und die Bing Bar.

Windowsbenutzer sollten sich das Paket genauer anschauen, da wirklich tolle Programme dabei sind. Für mich persönlich ist jedoch nur das neue „Live Mesh“ interessant, welches in der Betaversion noch „Live Sync“ hieß. Außerdem wurde die Speicherkapazität von 2 auf 5 GByte angehoben. Obwohl ich auf jeden Fall bei Dropbox bleiben werde, ist das neue „Live Mesh“ durchaus einen Blick wert.

Download Windows Live Essentials 2011 (161 MByte)

Zwei nützliche Windows 7 Gadgets

Neben einigen Gadgets habe ich euch bisher nur noch zwei Aktien Gadgets vorgestellt. Heute möchte ich euch zwei weitere Gadgets präsentieren, die ich seit einigen Tagen nutze und welche mir sehr gut gefallen.

Google Calendar Agenda

Dieses Gadget bringt die Einträge eures Google Kalenders auf den Desktop. Einfach in den Einstellungen mit Googlemailadresse und Passwort anmelden und schon werden alle Kalendereinträge automatisch angezeigt. Zudem bietet das Widget viele Einstellungsmöglichkeiten. Besonders erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass nicht nur die Einträge des eigenen Kalenders angezeigt werden können, sondern auch noch weitere Kalender, die mit dem jeweiligen Account verknüpft sind.

Download Google Calendar Agenda

My To-Do List

Eine schicke ToDo-Liste. Eignet sich hervorragend, um kurze Notizen und Aufgaben zu speichern. Bei Webdomination gefunden.

Download My To-Do List

Kategorien: Windows 7

PDFs mit Windows 7 x64 durchsuchen

Adobe hat eine neue Version des iFilters veröffentlicht, mit der das Durchsuchen von PDF-Dateien aus der Windows-Suche wieder problemlos möglich ist. Weitere Informationen in meinem Artikel „PDF-Dateien mit Windows 64-Bit durchsuchen„.

Standardmäßig findet die Windows-Suche keine Inhalte in PDF-Dateien. Erst mit Installation des Adobe Readers wird der benötigte iFilter installiert um PDFs durchsuchen zu können. Leider gilt dies nur unter Windows 7 32-bit. Der Adobe Filter für 64-bit Systeme funktioniert unter Windows 7 x64 leider nicht.
Möchte man unter Windows 7 x64 dennoch PDFs durchsuchen, hat man zwei Möglichkeiten.

Man kann den Foxit iFilter einsetzen. Dieser ist nach einer Registrierung kostenlos erhältlich.

Die zweite Möglichkeit ist etwas umständlicher, funktioniert aber super. Man kann mehrere PDFs auch direkt mit dem Adobe Reader durchsuchen.

  • Man öffnet den Adobe Reader und klickt im Menü auf „Bearbeiten“ und anschließend auf „Erweiterte Suche“.
  • In dem geöffneten Fenster wählt man die Option „Alle PDF-Dokumente in“ und gibt darunter den gewünschten Ordner an
  • Zum Schluss gibt man den Suchbegriff ein und passt ggf. noch die Optionen an
  • Mit Klick auf „Suchen“ startet der Suchvorgang und eine Liste mit Ergebnissen erscheint