Kategorie: Windows 7

Clover – Windows Explorer mit Tabs ausstatten

Der Windows Explorer unterstützt von Haus aus leider keine Tabs. Mit dem Tool „Clover“ lässt sich dies aber nachrüsten, womit die Bedienung des Explorers deutlich komfortabler wird. Die Tabs werden oberhalb des Explorers angezeigt und sehen aus wie von Google Chrome. Kein Wunder, denn Clover ist im Prinzip nur eine Modifikation von Chromium, welche den Windows Explorer wrappt und in Tabs darstellt. Aus diesem Grund können auch Designs von Google Chrome verwendet werden.

Clover ist ab Windows XP einsetzbar und funktioniert auch unter Windows 8.1. Während das Tool bis Windows 7 ohne Probleme läuft, gibt es unter Windows 8 noch einige Probleme und Abstürze. Die Tab-Funktionalität erlaubt unter anderem das Anheften von Tabs, die Verwendung von Shortcuts oder das Wiederherstellen von geschlossenen Tabs. Zusätzlich bietet Clover auch noch eine Lesezeichenleiste, wo häufig verwendete Ordner abgelegt werden können.

Weitere Tools zum Nachrüsten von Tabs im Windows Explorer sind beispielsweise TabExplorer und QTTabBar.

Download Clover

Clover

This PC Tweaker – Ordner aus „Dieser PC“ unter Windows 8.1 bearbeiten

Mit Windows 8.1 hat Microsoft die bisher unter „Computer“ bekannte Arbeitsplatzanzeige in „Dieser PC“ umbenannt. Gleichzeitig werden jetzt oberhalb der Laufwerke einige Ordner und Bibliotheken eingeblendet. Leider lassen sich die angezeigten Elemente nicht ohne Eingriff in die Registry bearbeiten. Das Tool „This PC Tweaker“ kann diese mühsame Arbeit übernehmen. Zusätzlich kann das Tool auch den Navigationsbereich des Windows Explorers bearbeiten, auch unter Windows 7.

„This PC Tweaker“ ist portabel und bietet die Möglichkeit die angezeigten Ordner zu entfernen bzw. andere Elemente hinzuzufügen. Alle Änderungen werden ohne Neustart umgesetzt. Voraussetzung ist lediglich ein Neustart des Explorers und dass das Tool als  Administrator gestartet wird.

Download This PC Tweaker

This PC Tweaker

Finale Version des Internet Explorer 10 für Windows 7

Microsoft hat heute die finale Version des Internet Explorer 10 für Windows 7 veröffentlicht. Bisher war der Browser nur für Windows 8 erhältlich. Voraussetzung für die Installation unter Windows 7 ist das Service Pack 1. Im Laufe der nächsten Wochen soll die neue Version auch automatisch verteilt werden.

Im Vergleich zum Internet Explorer 9 soll der IE 10 nochmal schneller arbeiten und eine verbesserte Unterstützung für HTML5 und CSS3 bieten.

Internet Explorer 10 Download

Oracle veröffentlicht 3 wichtige Java-Updates

Am gestrigen Tag veröffentlichte der Java-Entwickler Oracle 3 wichtige Updates.  Die 3 besonders kritischen Sicherheitslücken werden in die höchste Gefahrenstufe 10 eingeordnet. Es handelt sich hierbei um die mit CVE-Nummern gekennzeichneten Schwachstellen:  2013-1484, 2013-1486 und 2013-1487.

Betroffen sind einige Bibliotheken, Deployment-Komponenten und das in der Vergangenheit schon mehrfach durch Sicherheitslücken aufgefallene Management Extensions.

Die 3 Sicherheitslücken und eine 4. die unter der CVE-Nummer: 2013-1485 geführt wird, betreffen die Ausführung von Java-Applets. Besonders brisant daran ist, dass dieses Verfahren auch bei der elektronischen Steuererklärung (ELSTER) und bei der offiziellen AusweisApp zur Anwendung kommt.

Auch die als „Lucky 13“ bekannt gewordene Lücke, wird mit diesem Update ebenfalls behoben. Es handelt sich hierbei um eine Schwachstelle in der TLS/SSL-Implementierung. Diese Schwachstelle ist seit einiger Zeit bekannt, wird aber als noch nicht ausnutzbar eingestuft und daher von Oracle auch „nur“ mit 4.3 Gefährdungspunkten von maximal 10 eingeordnet.

Oracle rät Java möglichst bald zu aktualisieren.

Thumbnail Cache unter Windows 7 / 8 deaktivieren

Windows-XP-Benutzer kennen sicher die Datei „Thumbs.db“. Doch wozu ist die Datei überhaupt gut bzw. weshalb wird sie erstellt? Wenn Bilder und Fotos im Windows Explorer als Miniatur- oder Symbol-Ansicht angezeigt werden, erzeugt Windows zu jedem Bild ein kleines Vorschaubild (Thumbnail). Damit diese nicht immer neu erstellt werden müssen, werden die Vorschaubilder beim erstmaligen Betrachten eines Ordners im Thumbnail Cache abgespeichert. Betrachtet man den Ordner erneut, werden die Vorschaubilder aus dem Cache geladen und können so schneller angezeigt werden, als wenn sie erneut erstellt werden müssten. Zumindest in der Theorie. Ich habe die Erstellung der Vorschaubilder abgeschaltet und konnte keine Geschwindigkeitseinbußen feststellen.

Unter Windows XP wurde noch in jedem Bilder-Ordner eine Datei mit dem Namen „Thumbs.db“ erzeugt. Bei Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 existiert eine zentraler Speicherort. Einzelne „Thumbs.db“-Dateien in jedem Ordner werden nicht mehr angelegt. Der zentrale Speicherort ab Windows Vista befindet sich unter „%userprofile%\AppData\Local\Microsoft\Windows\Explorer\„. Dort werden die Vorschaubilder in Dateien mit dem Namen „thumbcache_*.db“ gespeichert.

Thumbnail Cache deaktivieren

Das Anlegen der Vorschaubilder kann sowohl über den Editor für lokale Gruppenrichtlinien als auch über die Registry unterbunden werden. Da der zweite Weg einfacher ist, beschreibe ich lediglich diesen. Alle Änderungen in der Registry habe ich in einer .reg-Datei zusammengefasst, die ihr herunterladen könnt und nur noch ausführen müsst. Ebenso ist eine Datei enthalten, mit der ihr alle Änderungen auch wieder rückgängig machen könnt. Die Änderungen werden dann nach einem Neustart wirksam.

Beim Deaktivieren des Thumbnail Cache wird nur die Erzeugung von neuen Vorschaubildern verhindert. Bereits vorhandene Cache- und „Thumbs.db“-Dateien werden dadurch nicht gelöscht.

Download Registrierungsdatei zum Deaktivieren des Thumbnail Caches

Internet Explorer 10 Release Preview für Windows 7 verfügbar

IE9 Logo

Der neue Internet Explorer 10 ist in Windows 8 und Windows Server 2012 enthalten. Eine Version für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 wurde von Microsoft bereits angekündigt.

Ab heute steht die Release Preview vom IE in Version 10 zum Download bereit. Die Testversion ist in zahlreichen Sprachen und für Windows 7 SP1 sowie Windows Server 2012 SP1 verfügbar.

Download Internet Explorer 10 Release Preview

Acronis True Image 2013 – Vorstellung und Gewinnspiel

Die beliebte Backup-Softwarelösung Acronis True Image ist seit dem 27. August 2012 in Version 2013 erhältlich. Die Neuerungen habe ich bereits in einem kurzen Artikel erwähnt. Neben der vollständigen Unterstützung von Windows 8, werden auch USB-3.0-Geräte unterstützt. Ebenso neu ist der mobile Zugriff auf seine Daten mittels Apps für iOS und Android. Die Daten werden in der Acronis Cloud gespeichert. Nach einem Monat ist der Speicherplatz von 250 GByte jedoch nicht mehr kostenlos. Außerdem wurde in Version 2013 die Dateisynchronisierung zwischen PCs, mobilen Endgeräten und Netzwerken verbessert.

Zum Test wird Acronis True Image 2013 unter Windows 8 installiert. Während der Installation muss das Programm durch Eingabe der Seriennummer aktiviert werden. Andernfalls verbleibt Acronis im Testmodus und kann nur 30 Tage genutzt werden. Nach wenigen Minuten war die Installation erfolgreich beendet.

Acronis True Image 2013

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Nexus 7 und Ad-hoc-Netzwerke

Das mobile Betriebssystem Android kann generell nicht mit Ad-hoc-Netzwerken umgehen. Bei der Suche nach WLAN-Verbindungen tauchen keine Ad-hoc-Netzwerke auf.

Bei vielen Geräten kann diese Einschränkung umgangen werden. Dazu muss das Gerät gerootet sein und die Datei „wpa_supplicant“ geändert bzw. mit einer angepassten Datei überschrieben werden. Für das Nexus 7 existiert aktuell aber keine funktionierende Lösung.

Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz des sogenannten Infrastruktur-Modus. Dabei wird die Kommunikation durch eine zentrale Verwaltungsstelle, dem Accesspoint (AP) gesteuert. Bei Ad-hoc-Netzwerken existiert keine zentrale Vermittlungsstelle. Die Kommunikation und der Datentransfer wird direkt zwischen den verschiedenen WLAN-Geräten realisiert. Genau das ist bei Android unterbunden.

Im „Netzwerk- und Freigabecenter“ bietet Windows 7 lediglich die Einrichtung eines drahtlosen Ad-Hoc-Netzwerkes an. Allerdings ist es ab Windows 7 auch möglich, ein WLAN im Infrastruktur-Modus einzurichten. Damit fungiert das Notebook mit Windows als Router. Leider ist dies nur über die Kommandozeile möglich. Hier helfen jedoch unter anderem die Tools „Virtual Router Manager“ oder „Connectify„.

Mein Notebook hat beispielsweise über ein Netzwerkkabel Zugriff auf das Internet. Mit „Connectify“ habe ich erfolgreich einen Hotspot erstellt, um mit meinem Nexus 7 darüber zu surfen.

Windows 8 Theme für Windows 7

Es existieren einige Themepacks, mit deren Hilfe man den Look von Windows 8 unter Windows 7 nachrüsten kann. Allerdings bringen diese Themepacks auch diverse Metro-Elemente mit. Wer die Windows 8 GUI ohne Metro haben möchte, ist beim Windows 8 RTM Theme für Windows 7 genau richtig.

Der Entwickler verspricht, dass sein Theme das vollständigste und realistischste Windows 8 Theme für Windows 7 im Internet sei. Fast alle Grafiken wurden direkt von der finalen Windows 8 Version übernommen. Ebenso beinhaltet das Theme die offiziellen Mauszeiger, die Schriftart Segoe UI, Wallpaper, Farben und Buttons.

Die finale Version von Windows 8 wird am 26.Oktober 2012 erscheinen.

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Microsoft Office 2013 Preview-Version zum Download

Office 2013 Logo

Microsoft hat gestern Abend Office 2013 vorgestellt. Außerdem steht auch eine Preview-Version der neuen Version zum Download bereit. Ein genauer Veröffentlichungstermin und die Preisgestaltung sind bisher nicht bekannt. Genauere Infos wird Microsoft erst zur Vorstellung der finalen Version im Herbst 2013 verraten.

Zum Download der Vorabversion wird ein Microsoft-Live-Account benötigt. Die Testversion lässt sich auf bis zu fünf Rechnern nutzen. Allerdings läuft sie nur unter Windows 7 und Windows 8.

Download Office 2013 Preview-Version (Webinstaller)
Office 2013 Professional Plus 64Bit (Offline-Installer)
Office 2013 Professional Plus 32Bit (Offline-Installer

Neue Office 2013 Icons

Neuerungen in Office 2013

Nachfolgend eine Liste der größten Neuerungen.

  • neues Metro-Design
  • intuitive Bedienung per Touch-Screen
  • Unterstützung für PDF
  • Dokumente gleichzeitig bearbeiten durch Cloudspeicherung (SkyDrive) und Synchronisation
  • Programmeinstellungen und Wörterbücher über die Cloud synchronisieren
  • Integration von Skype
  • neue Präsentationsansicht im PowerPoint.

Word 2013 Preview Screenshot

Ukash-Tojaner entfernen

Während dem Surfen vorher ging plötzlich ein Pop-Up im Vollbildmodus auf. Ich dachte mir nichts dabei und wollte es wegklicken, doch leider funktionierte dies nicht. Dann erst habe ich mir das Pop-Up genauer angeschaut. Es war im XP-Design von „Windows Security Center“ gehalten. Folgende Meldung stand dort:

„Achtung! Ihr Computer wurde gesperrt!!! Bei der Überprüfung der Echtheit von Windows wurde festgestellt, dass auf Ihrem Computer nicht lizensierte Software installiert wurde! Die Microsoft Corporation verbietet es ausdrücklich, unlizenzierte Software zu benutzen.“

Leider habe ich davon kein Foto geschossen. Per Ukash sollte ich dann 100 Euro bezahlen, um eine gültige Lizenz zu erwerben. Bullshit. Mit der Tastenkombination „ALT+STRG+ENTF“ konnte ich zwar das Windows 7 Auswahlmenü aufrufen, aber das wars auch schon. Der Taskmanager wurde nicht angezeigt und beim Versuch zum Herunterfahren hat sich mein PC aufgehängt. Nach einem Neustart per Resetknopf ist direkt wieder das Pop-Up zu sehen.

Also kurz im Internet recherchiert. Bei dem Pop-Up handelt es sich um einen ganz frischen Trojaner. Wohl eine etwas abgewandelte Version des BKA-Trojaners von letztem Jahr. Aktuell gibt es zwei Wege den Trojaner zu entfernen. Falls die Möglichkeit besteht ein anderes Windows zu booten (über CD oder USB-Stick) reicht es die aktuellste Version von Malwarebytes Anti-Malware scannen zu lassen. Das Programm findet den Trojaner und löscht alle Dateien und Verweise. Ansonsten kann der Trojaner aber auch ohne viel Aufwand von Hand entfernt werden:

  1. Entfernt das Netzwerkkabel von eurem PC
  2. Startet Windows im „Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung
  3. Löscht alle Dateien im Ordner „C:\Users\USERNAME\AppData\Local\Temp\
  4. Löscht alle Inhalte des folgenden Ordners „C:\Users\USERNAME\AppData\LocalLow\Sun\Java\Deployment\cache\6.0\
  5. Startet den Registrierungs-Editor mit dem Befehl „regedit“ aus der Eingabeaufforderung heraus
  6. Löscht folgenden Eintrag „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run|vasja

Nach einem Neustart ist der Trojaner vollständig entfernt.

Windows 7 Firewall verwalten

Die integrierte Firewall von Windows 7 ist für den Normalanwender durchaus ausreichend, lässt sich aber nur umständlich und kompliziert bedienen. Abhilfe schafft „Windows 7 Firewall Control“. Das Tool ist keine eigenständige Firewall, sondern setzt auf der Windows-Firewall auf. Es bietet einige zusätzliche Funktionen und lässt sich angenehmer als die Windows-7-Firewall bedienen.

Im Hauptfenster (siehe Screenshot oben) werden alle Anwendungen mit Zugriff auf das Internet aufgelistet. Über die Einstellungen können zu jedem Programm bestimmte Regeln hinterlegt werden. Es ist zum Beispiel möglich Programme komplett zu blocken, nur ausgehenden bzw. eingehenden Traffic zu erlauben oder dem Programm komplett freien Zugriff auf das Internet zu gewähren. „Windows 7 Firewall Control“ liegt neben der normalen Version auch portabel vor. Bei der portablen Version werden alle Einstellungen je nach Computer separat gespeichert.

Download Windows 7 Firewall Control