Kategorie: Windows 7

Nexus 7 und Ad-hoc-Netzwerke

Das mobile Betriebssystem Android kann generell nicht mit Ad-hoc-Netzwerken umgehen. Bei der Suche nach WLAN-Verbindungen tauchen keine Ad-hoc-Netzwerke auf.

Bei vielen Geräten kann diese Einschränkung umgangen werden. Dazu muss das Gerät gerootet sein und die Datei „wpa_supplicant“ geändert bzw. mit einer angepassten Datei überschrieben werden. Für das Nexus 7 existiert aktuell aber keine funktionierende Lösung.

Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz des sogenannten Infrastruktur-Modus. Dabei wird die Kommunikation durch eine zentrale Verwaltungsstelle, dem Accesspoint (AP) gesteuert. Bei Ad-hoc-Netzwerken existiert keine zentrale Vermittlungsstelle. Die Kommunikation und der Datentransfer wird direkt zwischen den verschiedenen WLAN-Geräten realisiert. Genau das ist bei Android unterbunden.

Im „Netzwerk- und Freigabecenter“ bietet Windows 7 lediglich die Einrichtung eines drahtlosen Ad-Hoc-Netzwerkes an. Allerdings ist es ab Windows 7 auch möglich, ein WLAN im Infrastruktur-Modus einzurichten. Damit fungiert das Notebook mit Windows als Router. Leider ist dies nur über die Kommandozeile möglich. Hier helfen jedoch unter anderem die Tools „Virtual Router Manager“ oder „Connectify„.

Mein Notebook hat beispielsweise über ein Netzwerkkabel Zugriff auf das Internet. Mit „Connectify“ habe ich erfolgreich einen Hotspot erstellt, um mit meinem Nexus 7 darüber zu surfen.

Windows 8 Theme für Windows 7

Es existieren einige Themepacks, mit deren Hilfe man den Look von Windows 8 unter Windows 7 nachrüsten kann. Allerdings bringen diese Themepacks auch diverse Metro-Elemente mit. Wer die Windows 8 GUI ohne Metro haben möchte, ist beim Windows 8 RTM Theme für Windows 7 genau richtig.

Der Entwickler verspricht, dass sein Theme das vollständigste und realistischste Windows 8 Theme für Windows 7 im Internet sei. Fast alle Grafiken wurden direkt von der finalen Windows 8 Version übernommen. Ebenso beinhaltet das Theme die offiziellen Mauszeiger, die Schriftart Segoe UI, Wallpaper, Farben und Buttons.

Die finale Version von Windows 8 wird am 26.Oktober 2012 erscheinen.

(mehr …)

Microsoft Office 2013 Preview-Version zum Download

Office 2013 Logo

Microsoft hat gestern Abend Office 2013 vorgestellt. Außerdem steht auch eine Preview-Version der neuen Version zum Download bereit. Ein genauer Veröffentlichungstermin und die Preisgestaltung sind bisher nicht bekannt. Genauere Infos wird Microsoft erst zur Vorstellung der finalen Version im Herbst 2013 verraten.

Zum Download der Vorabversion wird ein Microsoft-Live-Account benötigt. Die Testversion lässt sich auf bis zu fünf Rechnern nutzen. Allerdings läuft sie nur unter Windows 7 und Windows 8.

Download Office 2013 Preview-Version (Webinstaller)
Office 2013 Professional Plus 64Bit (Offline-Installer)
Office 2013 Professional Plus 32Bit (Offline-Installer

Neue Office 2013 Icons

Neuerungen in Office 2013

Nachfolgend eine Liste der größten Neuerungen.

  • neues Metro-Design
  • intuitive Bedienung per Touch-Screen
  • Unterstützung für PDF
  • Dokumente gleichzeitig bearbeiten durch Cloudspeicherung (SkyDrive) und Synchronisation
  • Programmeinstellungen und Wörterbücher über die Cloud synchronisieren
  • Integration von Skype
  • neue Präsentationsansicht im PowerPoint.

Word 2013 Preview Screenshot

Ukash-Tojaner entfernen

Während dem Surfen vorher ging plötzlich ein Pop-Up im Vollbildmodus auf. Ich dachte mir nichts dabei und wollte es wegklicken, doch leider funktionierte dies nicht. Dann erst habe ich mir das Pop-Up genauer angeschaut. Es war im XP-Design von „Windows Security Center“ gehalten. Folgende Meldung stand dort:

„Achtung! Ihr Computer wurde gesperrt!!! Bei der Überprüfung der Echtheit von Windows wurde festgestellt, dass auf Ihrem Computer nicht lizensierte Software installiert wurde! Die Microsoft Corporation verbietet es ausdrücklich, unlizenzierte Software zu benutzen.“

Leider habe ich davon kein Foto geschossen. Per Ukash sollte ich dann 100 Euro bezahlen, um eine gültige Lizenz zu erwerben. Bullshit. Mit der Tastenkombination „ALT+STRG+ENTF“ konnte ich zwar das Windows 7 Auswahlmenü aufrufen, aber das wars auch schon. Der Taskmanager wurde nicht angezeigt und beim Versuch zum Herunterfahren hat sich mein PC aufgehängt. Nach einem Neustart per Resetknopf ist direkt wieder das Pop-Up zu sehen.

Also kurz im Internet recherchiert. Bei dem Pop-Up handelt es sich um einen ganz frischen Trojaner. Wohl eine etwas abgewandelte Version des BKA-Trojaners von letztem Jahr. Aktuell gibt es zwei Wege den Trojaner zu entfernen. Falls die Möglichkeit besteht ein anderes Windows zu booten (über CD oder USB-Stick) reicht es die aktuellste Version von Malwarebytes Anti-Malware scannen zu lassen. Das Programm findet den Trojaner und löscht alle Dateien und Verweise. Ansonsten kann der Trojaner aber auch ohne viel Aufwand von Hand entfernt werden:

  1. Entfernt das Netzwerkkabel von eurem PC
  2. Startet Windows im „Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung
  3. Löscht alle Dateien im Ordner „C:\Users\USERNAME\AppData\Local\Temp\
  4. Löscht alle Inhalte des folgenden Ordners „C:\Users\USERNAME\AppData\LocalLow\Sun\Java\Deployment\cache\6.0\
  5. Startet den Registrierungs-Editor mit dem Befehl „regedit“ aus der Eingabeaufforderung heraus
  6. Löscht folgenden Eintrag „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run|vasja

Nach einem Neustart ist der Trojaner vollständig entfernt.

Windows 7 Firewall verwalten

Die integrierte Firewall von Windows 7 ist für den Normalanwender durchaus ausreichend, lässt sich aber nur umständlich und kompliziert bedienen. Abhilfe schafft „Windows 7 Firewall Control“. Das Tool ist keine eigenständige Firewall, sondern setzt auf der Windows-Firewall auf. Es bietet einige zusätzliche Funktionen und lässt sich angenehmer als die Windows-7-Firewall bedienen.

Im Hauptfenster (siehe Screenshot oben) werden alle Anwendungen mit Zugriff auf das Internet aufgelistet. Über die Einstellungen können zu jedem Programm bestimmte Regeln hinterlegt werden. Es ist zum Beispiel möglich Programme komplett zu blocken, nur ausgehenden bzw. eingehenden Traffic zu erlauben oder dem Programm komplett freien Zugriff auf das Internet zu gewähren. „Windows 7 Firewall Control“ liegt neben der normalen Version auch portabel vor. Bei der portablen Version werden alle Einstellungen je nach Computer separat gespeichert.

Download Windows 7 Firewall Control

Windows PowerShell Übersicht

Die Windows PowerShell ist im Prinzip eine mächtige Alternative zur Windows-Eingabeaufforderung „cmd.exe“. Windows 7 und Server 2008 enthalten bereits standardmäßig die PowerShell 2.0. Für Windows XP, Vista und alle älteren Server-Varianten steht die Version ebenfalls zum Download bereit. Außerdem ist unter Windows 7 auch eine grafische Entwicklungsumgebung für Skripte namens PowerShell ISE enthalten. Diese kann unter anderem über ihren Dateinamen „powershell_ise.exe“ gestartet werden. Neben Syntaxhervorhebung und Autovervollständigung ist auch ein Skript-Debugger enthalten.

Nun aber zurück zur PowerShell. Gegenüber der alten Eingabeaufforderung hat sie zahlreiche Vorteile. Neben dem Einsatz von Objekt-Pipelines und Filtern bieten die Kommandos der PowerShell deutlich mehr Möglichkeiten als die Eingabeaufforderung. Beispielsweise hat man Zugriff auf die Registry, auf Systemereignisse und alle laufenden Prozesse können verwaltet werden.

Zur leichteren Bedienbarkeit sind alle gängigen Befehle aus der DOS-Kommandozeile auch in PowerShell verfügbar. Allerdings handelt es sich dabei nur um Aliase, d.h. Kürzel für die Funktionseinheiten der PowerShell. Diese werden auch Cmdlets genannt. Cmdlets sind nach dem Muster Verb-Substantiv aufgebaut, wobei die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt. Die aktuell definierten Aliase erfährt man über den Befehl Get-Alias. Nachfolgend eine kurze Übersicht der gängisten DOS-Befehle und deren Entsprechungen in PowerShell.

cmd.exe Windows PowerShell (Alias) Windows PowerShell (Cmdlet) Beschreibung
cd gl, pwd Get-Location gibt das aktuellen Verzeichnis aus
cd, chdir sl, cd, chdir Set-Location wechselt das aktuelle Verzeichnis
cls cls, clear Clear-Host leert den Bildschirm
copy cpi, copy, cp Copy-Item kopiert eine oder mehrerere Dateien oder einen ganzen Ordner
help help, man Get-Help Hilfe zu Befehlen
help gcm Get-Command Liste aller verfügbaren Befehle
del, rmdir, rd ri, del, erase, rmdir, rd, rm Remove-Item löscht eine Datei oder einen Ordner
ren rni, ren Rename-Item benennt eine Datei oder einen Ordner um
move mi, move, mv Move-Item verschiebt eine Datei oder einen Ordner
dir gci, dir, ls Get-ChildItem Liste aller Dateien und Ordner im (aktuellen) Verzeichnis
echo echo, write Write-Output gibt Zeichenketten, Variablen etc. aus
popd popd, man Pop-Location wechselt in das Verzeichnis, welches zuletzt auf dem Stack abgelegt wurde
pushd pushd Push-Location Verzeichnis auf dem Stack ablegen
set sv, set Set-Variable Variable anlegen oder Wert einer Variable setzen
type gc, type, cat Get-Content Ausgabe einer Datei
find, findstr Select-String Suche und Filterung definierter Zeichenketten
tasklist gps, ps Get-Process Liste aller momentan laufenden Prozesse
taskkill spps, kill Stop-Process beendet einen laufenden Prozess
tee Tee-Object Standardeingabe in eine Datei oder Variable umleiten und entlang der Pipeline weiterreichen (Standardausgabe)

Abschließend noch ein Beispiel für die Benutzung der Objekt-Pipeline. Damit können mehrere Befehle zu einer Kette verbunden werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Shells bestehen die Ein- und Ausgaben bei der PowerShell nicht aus reinem Text, sondern aus Objekten. Dadurch kann man direkt auf die Eigenschaften und Methoden der gelieferten Objekte zugreifen.

dir *.txt | sort Length -Descending | ft Name, Length | more

Dieser Befehl listet alle Textdateien innerhalb des aktuellen Verzeichnises mit Name und Größe auf. Dabei werden die Textdateien absteigend nach ihrer Größe sortiert. Außerdem bewirkt „more“, dass nur soviel ausgegeben wird, wie in das Fenster passt. Mit der Leertaste lässt sich weiterblättern.

Kategorien: Windows Windows 7

Windows 7 Befehle

Unter Windows 7 lassen sich fast alle Funktionen und Systemeinstellungen direkt über spezielle Kommandos aufrufen. Nachfolgend eine Übersicht aller (wichtigen) Windows 7 Befehle. Bitte beachtet aber, dass nicht alle Befehle in allen Windows 7 Versionen zur Verfügung stehen.

Vor allem wenn man als normaler User angemeldet ist und bestimmte Dinge mit Adminrechten starten muss sind die Befehle sehr nützlich. So entfällt das lästige Ab- und Anmelden. Einfach eine Kommandozeile als gewünschter User starten und dann die Befehle eingeben. Dazu öffnet ihr den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) und gebt folgendes ein:

runas /user:USERNAME cmd

Anschließend das entsprechende Passwort angeben und die Kommandozeile ist mit dem angegebenen User gestartet.

appwiz.cpl Programme und Funktionen
bthprops.cpl Bluetooth
certmgr.msc Zertifikate (aktueller Benutzer)
charmap Zeichentabelle
cleanmgr Datenträgerbereinigung
cmd Eingabeaufforderung
colorcpl Farbverwaltung
comexp.msc Komponentendienste
compmgmt.msc
CompMgmtLauncher
Computerverwaltung
control Systemsteuerung
ComputerDefaults Programmzugriff und Computerstandards
credwiz Benutzernamen und Kennwörter sichern
dfrgui Defragmentieren
desk.cpl Bildschirmauflösung
diskmgmt.msc Datenträgerverwaltung
dxdiag DirectX-Diagnoseprogramm
eventvwr Ereignisanzeige
firewall.cpl Windows-Firewall
fsmgmt.msc Freigegebene Ordner
gpedit.msc Editor für lokale Gruppenrichtlinien
hdwwiz.cpl
devmgmt.msc
Geräte-Manager
inetcpl.cpl Internetoptionen
intl.cpl Region und Sprache
joy.cpl Gamecontroller
lpksetup Anzeigesprachen
lusrmgr.msc Lokale Benutzer und Gruppen
main.cpl Mauseigenschaften
mblctr Mobilitätscenter (nur auf Notebooks)
mdsched Windows-Speicherdiagnose
mmc Microsoft Management-Konsole
mmsys.cpl Sound
mrt Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software
msconfig Systemkonfiguration
msinfo32 Systeminformationen
mstsc Remotedesktopverbindung
ncpa.cpl Netzwerkverbindungen
netplwiz
control userpasswords2
Benutzerkonten
osk Bildschirmtastatur
perfmon Leistungsüberwachung
powercfg.cpl Energieoptionen
regedit Registrierungs-Editor
rsop.msc Richtlinienergebnissatz
shrpubw Ordnerfreigaben erstellen
sdclt Sichern und Wiederherstellen
secpol.msc Lokale Sicherheitsrichtlinie
services.msc Dienste
sidebar /showgadgets Minianwendungen
sndvol Lautstärkemixer
sysdm.cpl Systemeigenschaften
SystemPropertiesPerformance Leistungsoptionen
taskmgr Task-Manager
telephon.cpl Standortinformationen
timedate.cpl Datum und Uhrzeit
TpmInit TPM-Sicherheitshardware
utilman Center für erleichterte Bedienung
wf.msc Windows-Fireall mit erweiterter Sicherheit
wscui.cpl Wartungscenter

Kategorien: Windows 7

Proxy für Windows-Konsole einstellen

In vielen Unternehmen gelangen Notebooks und PCs über einen Proxy ins Internet. Der Browser holt sich dabei meistens über ein automatisches Konfigurationsskript die Proxyeinstellungen. Andere Anwendungen die nicht auf die Proxyeinstellungen des Internet Explorers zugreifen und auch das Konfigurationsskript nicht verarbeiten können, müssen manuell mit den richtigen Daten gefüttert werden.

So auch die Windows Console „cmd“. Hier der Befehl, um die Proxyeinstellungen für das aktuelle Konsolenfenster zu setzen:

set HTTP_proxy=http://my.proxy.server:PORT

Beispielsweise sieht das im Unternehmen dann folgendermaßen aus:

set HTTP_proxy=http://10.16.100.2:8080

Leider gelten die Einstellungen nur pro Konsolenfenster, d.h. bei mehreren geöffneten Fenstern muss der Proxy in jedem eingetragen werden.

Kategorien: Internet Windows Windows 7

Anmeldebildschirm von Windows 7 ändern

Mit dem kleinen Tool „Logon Screen“ lässt sich der Hintergrund des Anmeldebildschirms und beim Herunterfahren von Windows 7 ändern.

Nach der Installation integriert sich das Tool in das Kontextmenü des Desktops und kann von dort gestartet werden. Die Bedienung ist dabei super einfach. Zum Ändern des Hintergrunds auf „Öffnen“ klicken und die gewünschte Grafik auswählen. Anschließend wird das Format angepasst und mit Klick auf „Übernehmen“ ist der neue Hintergrund bereits gesetzt. Zudem bietet das Tool auch eine Backupfunktion, um die Standardeinstellungen von Windows 7 wieder herzustellen.

Download Logon Screen for Windows 7

Windows 7 Startgeschwindigkeit / Bootzeit messen

Das Ermitteln der Startzeit ist nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört. Zuerst muss genau definiert werden, wann der Startvorgang beginnt und wann Windows voll geladen ist.

Eine Stoppuhr beim Einschalten des PCs zu starten ist keine gute Idee, da der Windows Bootvorgang erst viel später beginnt. Die Initialisierung des BIOS und aller Controller sollte natürlich nicht in die Bootzeit von Windows mit einfließen.

Auch der Zeitpunkt, wann Windows komplett betriebsbereit ist, kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Sobald der User angemeldet ist? Wenn eine im Autostart hinterlegte Textdatei auf dem Desktop erscheint? Oder erst wenn alle Windows-Dienste geladen wurden und der PC wirklich betriebsbereit ist?

Ich stelle euch hier drei Möglichkeiten vor, um die Startdauer von Windows 7 genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei allen drei Möglichkeiten sollte die automatische Benutzeranmeldung aktiviert sein.

Manuell mit der Stoppuhr messen

Wichtig bei dieser Methode ist einen genauen Startpunkt für den Beginn der Messung festzulegen. Hier bietet es sich an, im BIOS mit F12 (je nach Mainboard unterschiedlich) in die Auswahl eines Startmediums zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt ist das BIOS vollständig initialisiert und wartet nun auf eine Benutzereingabe. Anschließend könnt ihr aus der Liste aller Bootmedien eure Festplatte auswählen und mit Drücken der Enter-Taste gleichzeitig die Stoppuhr betätigen.
Als Endzeitpunkt empfehle ich eine Internetseite in den Autostart zu legen. Sobald sie angezeigt wird, könnt ihr die Stoppuhr anhalten. Zu diesem Zeitpunkt ist die Netzwerkverbindung von Windows bereits aktiv und auch die meisten Dienste sollten geladen sein.

BootRacer

Nach der Installation des Tools kann der PC mit Klick auf „Start“ direkt neu gestartet werden. Beim nächsten Start analysiert BootRacer den Startvorgang und zeigt anschließend das Ergebnis.
In meinem ausführlichen Test erzielte das Tool sehr gute Ergebnisse. Die Bootzeit lag dabei stets 2 Sekunden unter der manuell gestoppten Methode.

Download BootRacer

Windows 7 Ereignisanzeige

Windows 7 misst bei jedem Start die Bootzeit und protokolliert diese in der Ereignisanzeige mit. Allerdings schwankt die angezeigte Startdauer mitunter deutlich und liegt stets über den Werten der beiden vorigen Methoden. Dies liegt vor allem daran, dass die Methode wartet, bis alle Dienste und Komponenten vollständig gestartet sind.

So könnt ihr die ermittelte Startdauer einsehen:

  1. Bei der Suchfunktion im Startmenü „eventvwr“ oder „Ereignisanzeige“ eingeben und starten.
  2. Im linken Verzeichnisbaum zu „Ereignisanzeige, Anwendungen- und Dienstprotokolle, Microsoft, Windows, Diagnostics-Performance, Betriebsbereit“navigieren
  3. Für mehr Übersicht könnt ihr im rechten Anzeigefenster noch nach der „Ereignis-ID“ gruppieren und nach „Datum und Uhrzeit“ sortieren
  4. Unter Ereignis-ID 100 seht ihr nun alle Startvorgänge und die jeweilige Bootdauer
  5. Um zu sehen welche Prozesse wie lange beim Starten gedauert haben, könnt ihr noch im unteren Fenster in die Registerkarte „Details“ wechseln

7 Taskbar Tweaker – Windows 7 Superbar anpassen

Vor wenigen Tagen ist das kostenlose Tool „7 Taskbar Tweaker“ in Version 2.0 erschienen. Es bietet einige Möglichkeiten, die Windows 7 Superbar an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies geschieht anhand einer eigenen DLL-Datei, die in den Explorer-Prozess eingeschleust wird, sofern das Tool läuft. Vorteil dieser Methode ist, dass man direkt nach dem Ändern einer Einstellung die Auswirkungen sehen bzw. testen kann. Nachteilig ist allerdings, dass das Tool immer im Hintergrund laufen muss.

Auf dem untersten Screenshot erkennt man alle Konfigurationsmöglichkeiten. Beispielsweise kann man mit der mittleren Maustaste oder einem normalen Doppelklick auf einen leeren Bereich der Superbar den Task-Manager oder Desktop anzeigen lassen. Zudem lässt sich die Gruppierung mehrer geöffneter Programmfenster der gleichen Anwendung anpassen. So kann man Gruppen komplett abschalten oder beim Überfahren mit der Maus automatisch aufblättern lassen. Auch das Umsortieren der Elemente innerhalb einer Gruppe ist möglich. Selbst Fenster anderer Programme lassen sich in andere Gruppen verschieben.

Des Weiteren kann man die Vorschau in der Superbar und die Anzeige der Jumplisten ausschalten.
Am besten das Tool runterladen und selbst testen!

Download 7 Taskbar Tweaker