Kategorie: Windows 7

SSDs unter Windows 7 einsetzen

Ich spiele schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine SSD anzuschaffen. Dabei habe ich ein Auge auf Modelle mit 60 GByte und Indilinx-Controller geworfen. 30 GByte ist als Systemplatte für Betriebssystem und Programme einfach zu wenig. 120 GByte ist wiederrum für mich persönlich fast zu viel und eben auch entsprechend teurer.

Dazu kommt auch der unglückliche Umstand, dass die Preise seit Ende September 2009 wieder angestiegen sind.

Aber unabhängig von meiner Kaufentscheidung gibts hier ein Tutorial für den Einsatz von SSDs unter Windows 7.

Für optimale Ergebnisse ist eine Neuinstallation von Windows 7 sehr anzuraten. Diese setze ich im Tutorial voraus.

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Aktien Gadget für Windows 7

In Windows 7 wurde das beliebte Aktien Gadget aus Windows Vista entfernt. Grund waren Lizenzstreitigkeiten.

Wer das Gadget jedoch auch unter Windows 7 einsetzen möchte, kann eine angepasste Version des Vista-Gadgets verwenden.

stocks3_1Alternativ bin ich auf „Stocks3“ gestoßen. Es sieht nicht ganz so schick aus wie das Windows-Gadget, bietet aber deutlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten und bezieht die Kurse direkt von „Yahoo Finance“. Das bedeutet Realtime-Kurse von amerikanischen Aktien und eine größere Auswahl als das Windows-Gadget. Klickt man auf einen Wert in der Liste, wird außerdem der Tageschart angezeigt. Sehr tolle Funktion!

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Verzögerung von Aero Peek ausschalten

Aero Peek ist ein tolle Sache. Wenn man viele Programme offen hat und einen schnellen Blick auf den Desktop werfen möchte, muss man nur mit dem Mauszeiger auf dem Feld rechts unten neben der Uhrzeit verweilen. Alle geöffneten Fenster werden transparent und man blickt auf den Desktop mitsamt aktivierten Gadgets.
Auch die Vorschau in der Taskleiste ist mittels Aero Peek realisiert. Sobald der Mauszeiger kurze Zeit auf einem Vorschaufenster liegt, wird die entsprechende Anwendung in der Vordergrund geholt. Verlässt der Mauszeiger die Vorschau, wird die vorige Anzeige automatisch wieder hergestellt.

Leider arbeitet Aero Peek mit einer Verzögerung von 0,5 Sekunden. Allerdings kann man diese Verzögerung in der Registry anpassen.

  1. In der Suchfunktion im Startmenü „regedit“ eingeben und bestätigen. Alternativ kann man dies auch unter „Ausführen“ (Windows + R) tun.
  2. Zum Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced“ navigieren
  3. Dort muss ein neuer DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen „DesktopLivePreviewHoverTime“ erstellt werden
  4. Doppelklick auf den neuen Wert und als Basis „Dezimal“ auswählen
  5. Nun kann die gewünschte Verzögerung eingestellt werden. 500 ist der Standardwert und entspricht 0,5 Sekunden. 1000 wäre also 1 Sekunde und 0 bedeutet folgerichtig ohne Verzögerung.
  6. Nach einem Neustart wird die neue Einstellung aktiv.

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Windows 7 zu Samba Domäne hinzufügen

Windows 7 sträubt sich ein bisschen, wenn man es in eine Samba Domäne eingliedern will.
Um trotzdem zum Ziel zu gelangen, ist auf Serverseite Samba 3.3.7 bzw. 3.4.1 erforderlich.

Will man von 3.3.x auf 3.4.x updaten und verwaltet seine User in der smbpasswd, ist noch eine kleine Anpassung nötig. Siehe Changelog.

Nun ist der Server bereit für Windows 7. Clientseitig muss aber auch noch etwas getan werden.
Zwei Registry Keys sind unter folgendem Schlüssel zu erstellen bzw. bearbeiten:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\LanmanWorkstation\
Parameters]
DNSNameResolutionRequired = 0
DomainCompatibilityMode = 1

Beide sind als „DWORD-Wert“ zu erstellen.

Wer nicht händisch in der Registry ändern will kann auch DIESES .reg File einspielen.

Nachfolgend muss der Arbeitsstationsdienst neu gestartet werden.

Jetzt sollte sich der PC zur Domäne hinzufügen lassen und auch Domainlogons sollten problemlos funktionieren.
Die Fehlermeldung der Namensauflösung beim Beitritt kann einfach ignoriert werden.

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Schnellstartleiste unter Windows 7

Mit der Superbar von Windows 7 gab es einige Änderungen. Unter anderem wurde die beliebte Schnellstartleiste überflüssig. Dennoch ist diese noch vorhanden – wenn auch ziemlich gut versteckt.

Bei Caschy habe ich eine Anleitung gefunden, wie man diese wieder aktivieren kann.

Zuerst macht man einen Rechtsklick auf die Taskleiste und wählt „Neue Symbolleiste…“ aus.

In dem nun geöffneten Fenster wird der Ordner „C:\Benutzer\USERNAME\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch\“ ausgewählt. Falls ihr den Benutzer-Ordner ausgelagert habt, natürlich den entsprechenden Pfad angeben.

Mit einem Klick auf „Ordner auswählen“ erscheint die Schnellstartleiste rechts in der Taskleiste.

Nun deaktiviert man die Fixierung der Taskleiste und zieht die Schnellstartleiste an die gewünschte Position.

Mit einem Rechtsklick auf die Schnellstartleiste kann man nun noch die Option „Text anzeigen“ und „Titel anzeigen“ deaktivieren.

Abschließend die Taskleiste wieder fixieren, et voilà! Das Ergebnis kann sich sehen lassen und entspricht der altbekannten Schnellstartleiste.

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Windows 7: Problemaufzeichnung

Windows 7 bringt einige kleine, sehr praktische Zusatzprogramme mit. Eines davon ist die Anwendung Problemaufzeichnung (Problem Steps Recorder).

Stellt man ein Problem fest, kann man mit dem Programm die einzelnen Schritte aufzeichnen, die zu dem Fehler führen. Zusätzlich lassen sich auch eigenen Kommentare zu jedem Schritt hinterlegen.

Um das Programm zu finden, einfach im Startmenü nach „psr“ oder „Schritte zum Reproduzieren eines Problems aufzeichnen“ suchen.

Im geöffneten Programm klickt man nun auf „Aufzeichnung starten“ und reproduziert die Schritte, die zu dem Problem führen.

Nach einem Klick auf „Aufzeichnung beenden“ erstellt das Tool eine MHT-Datei mit Screenshots und den vergebenen Kommentaren, welche die einzelnen Schritte und Mauklicks genau dokumentiert. Hinzu kommen Angaben über die Hardware, die Konfiguration des Betriebssystems und die installierten Anwendungen.

Windows 7 Editionen im Überblick

Oft wird die Frage gestellt, welche Windows 7 Version welche Features besitzt.

Hier ein Überblick aller Windows 7 Editionen:

Quelle: http://www.etailkit.de/Weitere_Produktinformationen/W7/Windows_7_SKU-Vergleich.pdf

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VistaSwitcher – Ersatz für Alt + Tab

Viele von euch – mich eingeschlossen – nutzen die Tastenkombination Alt + Tab, um zwischen offenen Fenster durchzuschalten.

Bei Caschy habe ich nun das kostenlose Tool VistaSwitcher entdeckt und war sofort begeistert. Optisch ein Leckerbissen und auch funktionell bietet VistaSwitcher einiges mehr als der Standard-Taskumschalter von Windows.

VistaSwitcher läuft sowohl unter Windows XP, Windows Vista als auch unter Windows 7. Zudem liegt es in einer 32- und 64-bit Version vor.

Download VistaSwitcher

Automatische Benutzeranmeldung bei Windows 7

Die automatische Benutzeranmeldung ist in Windows 7 etwas versteckt. Um sie zu aktivieren, geht man am besten folgendermaßen vor.

Zuerst öffnet man den Ausführen-Dialog (Windows + R), gibt dort control userpasswords2 ein und klickt auf OK.

Anschließend öffnet sich der Benutzerkonten-Dialog. Dort entfernt man das Häkchen vor „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben“.

Zum Schluss muss man nur noch sein aktuelles Kennwort zweimal eingeben.

Ab sofort wird das Benutzerkonto ohne Eingabe eines Passworts geladen.

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Windows 7: System und Daten trennen

Die Benutzerprofile liegen bei Windows 7 standardmäßig unter C:\Benutzer. Möchte man die Benutzerdaten vom Betriebssystem trennen, muss man selbst Hand anlegen.

Dies sollte man am besten nach einer Neuinstallation von Windows 7 tun, da ansonsten unerwartete Probleme auftreten könnten!

  1. Zunächst legt man ein temporäres Benutzerkonto an, welches über Adminrechte verfügt. Der Rest ist egal, da es später wieder gelöscht wird.
  2. Anschließend meldet man sich mit dem gerade erstellten Konto an und startet den Registry-Editor regedit.
  3. Nun navigiert man zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\ProfileList“ und ändert dort den Eintrag ProfilesDirectory sowie Public nach den eigenen Wünschen ab.
    Ich habe in meinem Beispiel E:\Benutzer und E:\Benutzer\Public gewählt.
  4. Im nächsten Schritt kopiert man den Ordner Public aus dem Verzeichnis C:\Benutzer an seinen neuen Platz. In meinem Beispiel wäre das E:\Benutzer\Public.
  5. Nach einem Neustart kann man nun das „richtige“ Benutzerkonto anlegen, welches man später verwenden möchte. Es wird bereits im neuen ProfilesDirectory-Ordner gespeichert. Im Beispiel entsprechend E:\Benutzer.
  6. Jetzt kann man sich vom temporären Admin-Account abmelden und mit seinem neuen Benutzer anmelden. Anschließend das temporäre Konto in der Benutzerverwaltung löschen. Ebenfalls die Daten auf der Festplatte des temporären Kontos unter C:\Benutzer entsorgen.
  7. Abschließend ist es noch empfehlenswert, den neuen Benutzer-Ordner von der Dateiindizierung erfassen zu lassen. Wenn dies erwünscht ist, einfach die Indizierungsoptionen aus der Systemsteuerung aufrufen und auf „Ändern“ klicken. Dann auf „Alle Orte anzeigen“ und die entsprechenden Ordner festlegen. Kurz darauf werden alle Inhalte der entsprechenden Ordner neu indiziert.

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