Kategorie: Tutorials

VHDX zu VHD konvertieren und umgekehrt

Mit Windows 8 und Server 2012 hat Microsoft das VHDX-Format für virtuelle Festplatten eingeführt. Die Verbesserungen des VHDX-Formats habe ich bereits in einem anderen Artikel aufgezeigt.

Da VHDX-Dateien unter Windows 7 nicht mehr verwendet werden können, müssen diese in VHD-Dateien konvertiert werden. Umgekehrt können VHD-Dateien auch in VHDX-Dateien konvertiert werden, um die Vorteile des neuen Formats nutzen zu können. Die Umwandlung in beide Richtungen kann mit der Powershell unter Windows Server 2012 und Windows 8 durchgeführt werden. Als Voraussetzung wird ein installiertes Hyper-V und das Hyper-V-Modul für Windows PowerShell benötigt.

Folgender Befehl wandelt eine VHD-Datei in eine VHDX-Datei um:

Convert-VHD -Path C:\pfad\source.vhd -DestinationPath
C:\pfad\destination.vhdx

Eine VHDX-Datei kann auch in eine VHD-Datei konvertiert werden. Die VHDX-Datei darf dabei aber nicht größer als 2.040 GByte sein.

Convert-VHD -Path C:\pfad\source.vhdx -DestinationPath
C:\pfad\destination.vhd

Alarm- und Klingeltöne vom Samsung Wave sichern

Da ich mir vor einigen Tagen endlich ein Motorola RAZR i mit Android zugelegt habe, wird dies höchstwahrscheinlich mein letzter Artikel zum Thema Bada und Samsung Wave sein. Da ich einige Alarmtöne meines Wave auch auf meinem neuen Motorola RAZR i haben wollte, habe ich mich nach einer Lösung umgeschaut, wie ich an die Töne aus dem Wave komme.

Zum Zugriff auf das Samsung Wave wird das Tool STune benötigt. Das Wave muss dabei im KIES-Modus mit dem PC verbunden sein, nicht im Massenspeichermodus. Wenn das Smartphone erkannt wird, erscheint in STune der Eintrag „SAMSUNG Mobile USB Modem“. Diesen auswählen und auf „Auto Connect“ klicken.

STune
Anschließend muss auf den Reiter „Browser“ gewechselt werden. In der linken Ordneransicht auf „SystemFS“ doppelklicken und es erscheinen weitere Unterordner. Bei den Unterordnern zuerst auf „Media“ und dann auf „Sounds“ doppelklicken. Jetzt sind die beiden Ordner „Alert tones“ und „Ringtones“ sichtbar. Den gewünschten Ordner doppelklicken und rechts erscheinen die Töne.

STune

Mit einem Rechtsklick auf die gewünschte Datei kann diese auf den PC kopiert werden. Leider muss jede Datei einzeln kopiert werden, mehrere Dateien auf einmal werden nicht unterstützt.

Download STune

Ubuntu auf dem Nexus 7 installieren

Ubuntu Logo

Vor zwei Tagen hat das „Ubuntu Nexus7 Team“ den „Ubuntu Nexus 7 Installer 1.0“ offiziell veröffentlicht. Wie der Name schon sagt, ermöglicht das Tool eine Installation von Ubuntu auf dem Nexus 7 Tablet. Dabei werden jedoch nur Ubuntu 12.01 und 12.10 unterstützt.

Im ersten Schritt muss der „Ubuntu Nexus 7 Installer“ selbst installiert werden. Dazu müssen folgende Befehle in der Konsole ausgeführt werden (neues Repository eintragen, Quellen aktualisiern, Tool installieren):

sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-nexus7/ubuntu-nexus7-installer
sudo apt-get update
sudo apt-get install ubuntu-nexus7-installer

Anschließend befindet sich ein Icon im Unity-Launcher, womit das Tool gestartet werden kann. Der Installer führt nun mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Installation. Das Nexus 7 muss sich im Fastboot-Modus befinden und über einen freigeschalteten Bootloader verfügen.

Eine detaillierte Anleitung gibts unter anderem in einem Blogeintrag und im Ubuntu-Wiki. Dort wird auch erklärt, wie man wieder zurück zu Android wechseln kann.

Angewendete Gruppenrichtlinien ansehen

Windows-Administratoren stehen oft vor der Frage, welche Gruppenrichtlinien überhaupt angewendet werden. Ebenso interessant ist, ob die Vererbungen der einzelnen Richtlinien passen und in welcher Reihenfolge die Richtlinien angewendet werden.

Abhilfe schafft hier das Kommandozeilen-Tool „gpresult„. Sofern das Tool direkt am gewünschten PC und als jeweiliger User ausgeführt wird, kann die Ausgabe in einer übersichtlichen HTML-Datei erfolgen.

gpresult /h C:\test.htm

Allerdings kann das Tool auch mit einem Remotesystem und einem definierten Benutzer verwendet werden.

gpresult /u:benutzername /s:rechnername /v

gpresult

Eine Alternative dazu ist das Snap-In „Richtlinienergebnissatz“ für die Management Console. Das RSoP-Snap-In kann über den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) und Eingabe von „rsop.msc“ gestartet werden. Im Gegensatz zu „gpresult“ bietet es eine grafische Oberfläche und zeigt auch die einzelnen Werte der angewendeten Richtlinien.

Richtlinienergebnissatz

Windows Store unter Windows 8 deaktivieren

Es besteht die Möglichkeit den Windows 8 Store für einen bestimmten Benutzer oder zentral für den gesamten PC zu deaktivieren. Dies lässt sich sowohl über den Editor für lokale Gruppenrichtlinien als auch über die Registry erledigen.

Wenn ein Anwender den deaktivierten Store starten möchte, erscheint folgende Fehlermeldung:

Gruppenrichtlinieneditor

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „gpedit.msc“ eingeben.
  2. Je nachdem, ob der Store für den aktuellen Benutzer gesperrt werden soll oder für den gesamten PC, „Benutzerkonfiguration“ oder „Computerkonfiguration“ öffnen.
  3. Navigiert anschließend zu den Punkten „Administrative Vorlagen“, „Windows-Komponenten“ und „Store“.
  4. Im rechten Fensterbereich auf „Turn off the Store Application“ doppelklicken und „Aktiviert“ auswählen.
  5. Änderungen bestätigen.

Registry

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „regedit“ eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Falls der Store für den aktuellen Benutzer gesperrt werden soll, müsst ihr folgenden Pfad aufrufen:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\WindowsStore

    Soll der Store für den gesamten PC deaktiviert werden, ist dieser Pfad der richtige:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsStore
  3. Hier muss ein Schlüssel mit dem Namen „WindowsStore“ angelegt werden.
  4. Anschließend den neu erstellten Schlüssel auswählen und in der rechten Fensterhälfte einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) erstellen. Der Name muss „RemoveWindowsStore“ lauten. Mit dem Wert 1 wird der Store deaktiviert. Ebenso kann der Store mit 0 wieder aktiviert werden.

Kategorien: Tutorials Windows 8

Programme im Systemkontext (Session 0) starten

Für das bessere Verständnis zuerst ein paar grundlegende Sätze zur Arbeitsweise von Windows. Mit Windows Vista hat Microsoft die sogenannte „Session 0 Isolation“ eingeführt. Dabei werden alle Dienste in Session 0 ausgeführt. Der erste angemeldete Benutzer arbeitet in Session 1. Weitere Benutzer bekommen dann entsprechend eine höhere Session zugeteilt. Anwendungen laufen immer in der Benutzer-Session und nie in Session 0 zusammen mit den Diensten. Unter Windows XP oder Server 2003 konnten Dienste und Programme noch zusammen in Session 0 laufen. Dadurch ergibt sich ein großes Sicherheitsrisiko, denn gefährliche Anwendungen in Session 0 haben Zugriff auf die Systemdienste.

Die „Session 0 Isolation“ findet in Windows Vista, 7, Server 2008 und Server 2008 R2 Anwendung. Über Windows 8 gibt es aktuell noch zu wenig Informationen. Durch die Isolation können die Dienste keine Meldung mehr an den Desktop des Users senden. Meldungen oder andere Benachrichtigungen verbleiben auf dem Desktop in Session 0 und sind für den Benutzer unsichtbar. Hier kommt der Dienst „Erkennung interaktiver Dienste“ (UI0Detect) ins Spiel.

Session 0 Desktop

Dieser erkennt Dialoge in Session 0 und benachrichtigt den Benutzer. Dort hat man direkt die Möglichkeit auf den Desktop in Session 0 zu springen und die Meldung anzusehen. Wenn man fertig ist, kann man zum normalen Desktop zurück wechseln. Sofern der Dienst „Erkennung interaktiver Dienste“ nicht läuft, wird der Benutzer nicht mehr informiert.

Programme in Session 0 starten

Unter Windows Vista, 7, Server 2008 und Server 2008 R2 kann der Dienst genutzt werden, um im privilegierten Systemkontext zu arbeiten. Bei Hermann Apfelböck existiert eine Batchdatei, die den Vorgang automatisiert. Dazu muss lediglich die Datei „RunAsSystem.cmd“ aufgerufen werden. Anschließend lässt sich jedes beliebige Programm unter Session 0 ausführen.

Download RunAsSystem

Dropbox verschenkt bis zu 25 GByte Zusatzspeicher

Dropbox Logo

Dropbox verschenkt wieder kostenlosen Zusatzspeicher, dieses Mal sogar bis zu 25 GByte. Allerdings ist der zusätzliche Speicher nur 2 Jahre gültig. Die Aktion läuft vom 15. Oktober 2012 bis zum 15. Dezember 2012 und ist für alle Schüler und Studenten gedacht.

Direkt nach der Anmeldung zum Dropbox Space Race Program erhält man nach Verifizierung der Hochschule direkt 3 GByte. Je mehr Mitschüler bzw. -studenten sich anmelden, desto mehr Speicher wird freigeschaltet, bis maximal 25 GByte.
Die genauen Teilnahmebedingungen sind hier und hier zu finden.

Zum Dropbox Space Race

Dateien rekursiv umbenennen

Eine grafische Benutzeroberfläche ist schön und gut, aber viele Dinge lassen sich über die Shell einfacher regeln. Beispielsweise viele hundert Dateien mit der Endung „.htm“ in einem Ordner nach „.html“ umbenennen.

rename 's/\.html$/.xhtml/' *.html

Wenn im Dateinamen kein „htm“ vorkommt, reicht auch folgender Befehl aus:

rename 's/JPG/jpg/' *

Kategorien: Linux Tutorials

JPEGmini – JPEG-Dateien stark verkleinern

Mit TinyPNG und PunyPNG habe ich bereits zwei Onlinedienste vorgestellt, die PNG-Dateien verkleinern können.

Wie der Name schon sagt ist JPEGmini speziell für JPEG-Dateien geeignet. Hochgeladene Dateien können bis auf ein Fünftel der Ausgangsgröße verkleinert werden. Der Algorithmus orientiert sich dabei an der menschlichen Wahrnehmung. Trotz der verlustbehafteten Verkleinerung unterscheiden sich die optimierten Dateien nicht vom Original. Auch bei genauer Untersuchung konnte ich keine Unterschiede feststellen.

JPEGmini kann kostenlos und ohne Registrierung benutzt werden. Allerdings können nur einzelne Datein mit maximal 50 Megapixel verarbeitet werden. Registrierte Anwender können mehrere Dateien gleichzeitig hochladen und Bilder direkt nach Picasa und Flickr senden.

Zu JPEGmini

JPEGmini

Blogartikel automatisch bei Google+ posten

In zwei anderen Beiträgen habe ich bereits berichtet, wie neue Blogartikel automatisch bei Facebook und Twitter veröffentlicht werden können. Auch für Google+ Seiten existieren mittlerweile Möglichkeiten für das automatisierte Posten.

HootSuite

Mit dem Webdienst HootSuite können Seiten bei Google+ automatisch befüllt werden. Profile werden nicht unterstützt. Neben Google+ kann HootSuite auch mit Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder My Space umgehen. Bei HootSuite muss lediglich der eigene RSS-Feed eingetragen werden. Dieser wird jede Stunde auf neue Artikel untersucht, welche dann automatisch an die verbundenen sozialen Netzwerke gepostet werden. Neue Beiträge können auch per Zeitplanung veröffentlicht werden.

Zu HootSuite

NextScripts: Social Networks Auto-Poster

Das WordPress-Plugin verspricht unproblematisches Posten neuer Artikel bei Google+, Twitter, Facebook und Co. Allerdings wird Google+ nur über ein zusätzliche Funktionalität realisiert, welche 49 US-Dollar kostet. Aus diesem Grund dürfte das Plugin für viele Blogs uninteressant sein.

Download NextScripts: Social Networks Auto-Poster

 

Zwei Möglichkeiten um das Nexus 7 zu rooten

Der Begriff „root“ ist hauptsächlich bei Unix-basierten Betriebssystemen zu finden. Root bezeichnet sowohl das Wurzelverzeichnis im Dateisystem, als auch das Benutzerkonto mit den weitreichendsten
Zugriffsrechten. Mit dem Rooten eines Android Smartphones bzw. Tablets erhält man volle Adminstrationsrechte (Superuser-Rechte). Damit können unter anderem Systemdateien verändert, ein Recovery-System von Drittanbietern verwendet oder sogenannte Custom ROMs installiert werden.

Die Herstellergarantie geht durch das Rooten verloren. Ich übernehme keine Verantwortung für entstandene Schäden (gebrickte oder defekte Geräte).

Nachfolgend zeige ich euch zwei Möglichkeiten, wie ihr euer Nexus 7 unter Windows rooten könnt. Der grundlegende Ablauf ist bei beiden Methoden identisch. Als erstes wird der Bootloader entsperrt, dann eine Custom Recovery installiert und anschließend das Nexus 7 gerootet.

Achtung! Beim Entsperren des Bootloaders werden alle Daten gelöscht, auch die auf der SD-Karte!

Nexus Root Toolkit

Das Nexus Root Toolkit wurde von WugFresh entwickelt und bietet für alle Nexus-Geräte ein Rund­um-sorg­los-Pa­ket. Zu jedem Schritt ist eine ausführliche Anleitung vorhanden. Vor dem Unlock (Bootloader entsperren) sollte auf jeden Fall ein Backup erstellt werden, welches nach erfolgreichem Root wieder eingespielt werden kann.

Google Nexus 7 ToolKit

Das Google Nexus 7 ToolKit von mskip bietet ähnliche Funktionen wie das erste Toolkit. Zum Rooten den Nexus 7 müssen die Schritte 1 bis 7 befolgt werden. Eine detailliertere Anleitung gibt es unter anderem bei Android-Hilfe.

Google Nexus 7 ToolKit

Synchronisiertes Browsen mit FileZilla und anderen FTP-Programmen

Als FTP-Programm nutze ich seit einiger Zeit FileZilla und bin damit auch größtenteils zufrieden. Als ich vor einigen Tagen wieder intensiver damit gearbeitet habe, wünschte ich mir ein Feature, wodurch das Navigieren durch Ordner synchronisiert wird. Zum besseren Verständnis zunächst ein Veranschaulichung des Sachverhalts.

Bei mir werden beispielsweise auf der linken Seite die lokalen Daten und auf der rechten Seite die Daten auf dem FTP-Server angezeigt. Sobald ich in der lokalen oder in der FTP-Ansicht in einen Ordner wechsle, möchte ich, dass auf der entsprechend anderen Seite automatisch auch dieser Ordner geöffnet wird, sofern er existiert.

Nach langer Suche habe ich herausgefunden, dass dieses Feature in FileZilla bereits existiert. Es ist im Servermanager unter dem Reiter „Erweitert“ versteckt. Die Option nennt sich „Synchronisierten Verzeichniswechsel verwenden„. Für jeden Server kann die Option einzeln aktiviert werden.

Auch in FlashFXP existiert eine solche Option. Dort nennt sie sich allerdings „synchronisiertes Browsen„.