Kategorie: Smartphones

Xiaomi Mi4 als Alternative zum Oneplus One

VXiaomi Mi4or etwas mehr als drei Monaten wurde das viel erwartete OnePlus One offiziell vorgestellt. Das Smartphone verspricht zwar viel Hardware für wenig Geld, doch es ist immer noch nicht frei verfügbar. Immerhin haben schon einige Leute ihr Gerät erhalten und weitere sollen demnächst folgen.

Eine ernsthafte Alternative zum Oneplus One ist das brandneue Mi4. Das Smartphone stammt vom hierzulande noch unbekannten chinesischen Hersteller Xiaomi. Das Xiaomi Mi4 ist der Nachfolger des in China sehr erfolgreichen Mi3. Optisch erinnert das neue Flaggschiff stark an das iPhone von Apple. Dies dürfte Xiaomi bekanntlich aber egal sein.

Angetrieben wird das Mi4 von einem Snapdragon 801 von Qualcomm, welcher vier Kerne besitzt und bis zu 2,5 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit drei GByte sehr üppig aus. Je nach Modell beläuft sich der interne Speicher auf 16 bzw. 64 GByte. Eine Erweiterung ist nicht möglich. Das verbaute IPS-Display ist fünf Zoll groß und bietet Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Für gute Bilder soll die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sorgen. Zusätzliche Highlights sind die Videoaufnahme in 2160p, der Dual-LED-Blitz und der Sony Exmor-RS-Sensor. Ebenfalls erwähnenswert ist der große 3.080 mAh Akku, der das Mi4 locker über einen Tag bringen dürfte.

In China kommt das Mi4 für 1.999 Yuan (16 GByte) bzw. 2.499 Yuan (64 GByte) auf den Markt. Dies entspricht ca. 240 Euro bzw. 300 Euro. Die präsentierte Variante des Xiaomi Mi4 ist leider nicht mit den deutschen LTE-Netzen kompatibel. Da Xiaomi expandieren möchte, ist es durchaus realistisch, dass bald eine Variante für den europäischen Markt folgen wird. Bis dahin bleibt nur abzuwarten oder zu hoffen, doch noch ein Oneplus One ergattern zu können. Und mit Glück vielleicht sogar zum Schnäppchen-Preis. Dafür lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Schnäppchen-Portale wie z.B. Discount24.de, wo man Smartphones aus verschiedenen Online-Shops mit Preisübersicht findet.

Technische Daten – Ein Überblick

Xiaomi Mi4
Display 5 Zoll IPS, 1.920 x 1.080 Pixel, 441 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 801 (4 x 2,5 GHz) (28 nm)
GPU Adreno 330 (578 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 16 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Dual-LED-Blitz, 2160p Video
8 Megapixel Frontkamera, 1080p Video
Abmessungen 139,2 x 65,5 x 8,9 mm
Gewicht 149 g
Akku 3.080 mAh
Betriebssystem Android 4.4
Mobilfunkstandards GPRS, EDGE, HSPA+, LTE Advanced
Sonstiges A-GPS, Glonass, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, NFC, Infrarot, Miracast
Preis 240 Euro (16 GByte), 300 Euro (64 GByte)

Kategorien: Hardware Smartphones

Benötige ich einen Virenschutz auf meinem Smartphone?

Ein Virenscanner auf dem Smartphone oder Tablet mag vielen Nutzern befremdlich vorkommen. Die Gefahren unter Windows sind allgegenwärtig und bekannt, aber dem Smartphone können solche Viren doch nichts anhaben, oder?

Leider ist es nicht ganz so einfach. Zwar können Windowsviren den mobilen Betriebssystemen nichts anhaben, jedoch programmieren findige Kriminelle schon seit geraumer Zeit spezielle Malware für diese Betriebssysteme. Die Sicherheitssoftwarehersteller warnen schon seit Jahren vor mobiler Malware. Die Zuwachsraten auf diesem Sektor sind enorm. Cyberkriminelle haben längst die kleinen Endgeräte für sich entdeckt. Kein Wunder, denn das Smartphone wird heutzutage als kleiner Minicomputer genutzt, mit dem online eingekauft oder Überweisungen getätigt werden. Kriminelle kommen so leicht an Passwörter und Zugangsdaten für Shop, E-Mail oder Bankingaccounts, die es früher nur auf dem heimischen Computer zu ergaunern gab. Problematisch ist zudem, dass die zur Banküberweisung benötigten TAN-Nummern häufig per SMS ans Smartphone gesendet werden. Ein infiziertes Handy gibt somit häufig sowohl Bankpasswort als auch TAN-Nummer preis. Das Smartphone wird somit zum immer lukrativeren Ziel für Cyberkriminelle, Nutzer sollten sich der Gefahren bewusst werden und aktiv für ihre Sicherheit sorgen.

Wer kann alles betroffen sein?

Die gute Nachricht vorweg: Im Moment ist praktisch nur ein Betriebssystem von mobiler Malware betroffen, nämlich Googles hauseigene Betriebssystem Android. Die Gründe dafür sind relativ einfach zu erklären; zum Einen ist das Betriebssystem sehr offen und zum Anderen sind unzählige verschiedene Versionen auf dem Markt, bei denen Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden können. In Zahlen ausgedrückt laufen über 98 Prozent aller mobiler Angriffe auf Android. Insgesamt gibt es mehrere Hunderttausend mobile Viren, alleine im letzten Jahr kamen über 104.000 neue mobile Schädlinge hinzu. Aktuell müssen sich aber vor allem Android Nutzer Gedanken um ihre Sicherheit machen.

Wie kann ich mich schützen?

Alle großen Sicherheitssoftwarehersteller haben längst die mobile Bedrohungslage erkannt. So gibt es sowohl von den Marktführern Bitdefender, Norton, Kaspersky, F-Secure, G Data oder MacAfee kleine Sicherheitsapps, als auch von kleineren unbekannteren Sicherheitssoftwareherstellern. Die Preise der kleinen Apps bewegen sich zwischen vier und 30 Euro. Viele Hersteller bieten aber auch kostenlose Versionen zum Testen an. Häufig können Nutzer sparen, wenn sie sich sogenannte Multi-Device Produkte kaufen, bei denen man gleichzeitig mehrere Endgeräte schützen kann.

Es wird sogar noch mehr geboten!

Nutzer sollten beim Kauf vor allen Dingen auf die Virenerkennungsraten achten, da sie den Ausschlag für dich Sicherheit eines Programmes geben. Daneben gibt es aber auch eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen, die die Programme bieten können. Einige Programme bieten so zum Beispiel einen Diebstahlschutz. Dies bedeutet das, das Handy aus der Ferne geortet, gesperrt oder gelöscht werden kann. Mit manchen Sicherheitsapps lassen sich Anrufe oder Nachrichten blockieren und filtern. Wer wiederum wert auf Privatsphäre legt, der sollte darauf achten, dass die App eine „sicheres browsen-Funktionalität mit integriert hat. Eine Übersicht über die Funktionalität der Apps bieten die Hersteller auf ihren Produktseiten oder Vergleichsplattformen.

Bitdefender Mobile Security Norton Mobile Security Kaspersky Mobile Security F-Secure Mobile Security
Sicherheitsfunktionen
Autom. Schädlingsentfernung x x x x
Anti Malware x x x x
Anti Phishing x x x
Anti Tracking x x
Anti Spyware x x x x
Anti Wurm x x x x
Anti Trojaner x x x x
Cloud Scanner x x x
Komfortfunktionen
Spamschutz
Call-Blocker x x x
Message Filter x x x
Backup Funktion x
Daten Verschlüsselung
Sicheres Surfen x x x x
Diebstahlschutz
Lokalisieren x x x x
Fern-Löschung x x x x
Fern-Sperrung x x x x
Sonstiges
Betriebssystem ab Android 2.3.3 ab Android 2.2 ab Android 2.3 ab Android 2.1
Downloadgröße 4,6 MByte 6,6 MByte 32,0 MByte 8,6 MByte

Sicherheitsapp für Android empfohlen

Android Nutzer sollten sich in jedem Fall eine kleine Sicherheitsapp auf ihr Smartphone oder Tablet laden. Die Programmierer der Apps haben die letzten Jahre genutzt und viele neue Features programmiert. In Sachen Performance und Größe der Apps müssen sich User keine Sorgen mehr machen. Benutzer sollten sich überlegen, welche Sicherheits- oder Komfortfunktion sie noch gerne mit im Programm integriert hätten und sich anhand dessen für ein Programm entscheiden. Eines ist jedoch sicher, selbst kostenlose Sicherheitsapps sind besser, als ungeschützt zu surfen.

GPS Logger für BlackBerry OS 10

BlackBerry Logo

Die Auswahl an GPS Loggern für BlackBerry OS 10 ist sehr überschaubar. Insgesamt existieren nur eine handvoll Apps um GPS-Routen aufzuzeichnen.

simpleGPS ist definitiv die einfachste App, dafür aber kostenlos erhältlich. Sobald die App gestartet ist werden die GPS-Daten automatisch in eine GPX-Datei gespeichert. Auch wenn die App minimiert oder der Bildschirm deaktiviert ist, läuft das Logging weiter. Optionen oder Einstellungen sucht man vergebens. Zum Speichern einer einmaligen Fahrtstrecke auf jeden Fall ausreichend.

Die zweite kostenfreie App ist TripLogger, welche deutlich mehr Möglichkeiten liefert. Es lassen sich verschiedene Tracks anlegen, wodurch die App deutlich besser für Reiserouten oder zur Aufzeichnung von zurückgelegten Laufstrecken geeignet ist. In den Einstellungen lassen sich unter anderem die Aufzeichnungsgenauigkeit und die -häufigkeit in Sekunden festlegen. Die einzelnen Routen können dann jeweils als GPX, KML oder HTML exportiert werden. Außerdem lässt sich die aktuelle Position via Google Maps anzeigen. Alles in allem eine gute App die auf jeden Fall einen Blick wert ist.

Neben diesen beiden kostenlosen Apps existieren mit Tracker Pro und GPS Tracker: Retrace noch zwei kostenpflichtige Apps, die ich mir aber nicht genauer angeschaut habe.

 

OnePlus One – Das neue Smartphone mit Top-Ausstattung und günstigem Preis aus China

OnePlus OneDie Smartphone-Flaggschiffe aus den Häusern Samsung, Sony oder HTC bekommen seit dem 23. April starke Konkurrenz aus China. Das Startup-Unternehmen OnePlus will es den etablierten Herstellern zeigen, gegen das Establishment rebellieren und betitelt sich folgerichtig selbst als „flagship killer“. Dabei versucht es mit einer umfangreichen Ausstattung, einem eleganten Design und einem geringen Preis zu glänzen. Dieses Vorhaben klingt definitiv vielversprechend.

Das Optische – Display und Gehäuse

Das Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel) kommt mit einer Größe von 5,5 Zoll daher. Der Touchscreen wird vom Gorilla Glas 3 geschützt. Dieses harte Glas besteht diverse Kratztests und ist demnach sehr stabil.

Der Akku ist bei diesem Modell fest verbaut und wird von einem Kunststoffgehäuse eingeschlossen. Bei einer Größe von 152,9 x 75,9 x 8,9 Millimetern und einem Gewicht von 162 Gramm ist das One recht leicht und zudem kompakt.

Das Fotografieren – Kamera

Auf der Rückseite des One befindet sich die Kamera. Diese mit 13 Megapixeln ausgestattet. Für den idealen Schnappschuss sorgen zusätzlich integrierte Komponenten wie ein Sechs-Linsen-Objektiv sowie ein optischer Bildstabilisator. Selfies schießen oder Skypen kann der Anwender mit einer 5-Megapixel-Frontkamera.

Ähnlich wie bei der Konkurrenz leuchtet eine Dual-LED die Aufnahme natürlicher aus. Videos können in Full-HD-Qualität aufgenommen werden, Videos in Zeitlupe dagegen nur in HD.

Die Leistungsfähigkeit – Prozessor und Akku

Das One passt sich in Bezug auf den Prozessor der ersten Smartphone-Liga an. Wie beim Samsung Galaxy S5 oder dem HTC One M8 sorgt ein Snapdragon 801 für gehörig Leistung. Dieser ist momentan der schnellste Chip für Mobiltelefone. Vier Kerne mit jeweils einer Taktfrequenz von 2,5 Gigahertz treiben das Smartphone an.

Unterstützend kommt der Arbeitsspeicher hinzu. OnePlus setzt dabei auf drei Gigabyte und sticht damit die Konkurrenz aus.

Der effiziente Prozessor in Kombination mit dem 3.100-mAh-Akku sorgt für eine lange Laufzeit des One.

Kein Windows oder Android – Das Betriebssystem

Das Betriebssystem ist sicherlich eine der Besonderheiten beim OnePlus One. Die Hersteller verwenden CyanogenMod. Dieses noch etwas befremdliche Betriebssystem basiert auf dem aktuellen Android 4.4 (KitKat). Der Betreiber des Betriebssystems sichert dem Anwender zeitnahe Updates zu, die Leistungsverbesserungen und eine stabilere Nutzung des Mobiltelefons mit sich bringen.

Mehr Sicherheit – Besonderheiten bei CyanogenMod

Zunächst fällt es durch einige optische Veränderungen auf. OnePlus gibt sich damit dem Flat-Look-Trend hin, einer überschaubareren Benutzeroberfläche. Diesem Trend folgt derzeitig auch die Konkurrenz.

Eine Besonderheit des Betriebssystems ist es beispielsweise, den eigenen SMS-Versand zu verschlüsseln (WhisperPush). Dank spezieller Features ist es möglich, allgemein mehr Privatsphäre sowie persönliche Sicherheit zu erlangen.

Alles an Bord – Sonstige Komponenten

Apps und sonstige Daten kann der Nutzer auf 16 Gigabyte, wahlweise auf 64 Gigabyte, internen Flash-Speicher absichern.

An Bord des One befinden sich zudem alle zusätzlichen, notwendigen technischen Komponenten. Dazu gehört das Kontaktaufnehmen mit dem LTE-Netz sowie allen gängigen WLAN-Standards. Auch Bluetooth ist mit neuester 4.1 Version Teil des One.

Technische Daten – Ein Überblick

OnePlus One
Display 5,5 Zoll LTPS IPS, 1.920 x 1.080 Pixel, 401 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 801 (4 x 2,5 GHz)
GPU Adreno 330 (578 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 16 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Dual-LED-Blitz, 4K-Video
5 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 152.9 x 75.9 x 8.9 mm
Gewicht 162 g
Akku 3.100 mAh
Betriebssystem CyanogenMod 11S (basiert auf Android 4.4)
Mobilfunkstandards GSM (850/900/1800/1900), UMTS (850/900/1700/1900/2100), LTE (1/3/4/7/17/38/40)
Sonstiges A-GPS, Glonass, Bluetooth 4.1, Dual-Band-WLAN 802.11 b/g/n/ac, NFC, Stereo-Lautsprecher
Preis 269 Euro (16 GByte), 299 Euro (64 GByte)

Zunächst kann das One ab dem 25.04.2014 nur über die Homepage des Herstellers geordert werden. Ab wann das One in die Läden kommt, wurde vom chinesischen Startup OnePlus noch nicht offiziell mitgeteilt. Sobald der Verkaufsstart feststeht kann das OnePlus One mit Vertrag zum Beispiel auf mobildiscounter.de vorbestellt werden.

Kategorien: Hardware Smartphones

Screenshots unter BlackBerry 10 erstellen

BlackBerry Logo

Wie bei Android können auch im BlackBerry OS 10 mit einer einfachen Tastenkombination Screenshots des aktuellen Displayinhalts erstellt werden.

Dazu müssen die beiden Tasten „Lautstärke erhöhen und „Lautstärke verringern“ gleichzeitig für ca. eine Sekunde gedrückt werden. Anschließend erscheint eine Meldung, dass der Screenshot erfolgreich erstellt wurde. Der Screenshot kann über die Bilder-App angezeigt werden. Sofern BlackBerry Balance auf dem Gerät aktiviert ist, wird der Screenshot im geschäftlichen Bereich abgelegt.

Unreal Engine 4 im Browser und auf dem Nexus 5

Mit der neuen Unreal Engine 4 hat Epic Games große Pläne. Diese soll auf PCs, Konsolen, mobilen Geräten und auch im Browser ohne Plugins funktionieren. Technische Basis ist asm.js, welches bereits bei der Unreal Engine 3 verwendet wurde. Die JavaScript-Technologie soll es ermöglichen, dass die Unreal Engine 4 nahezu mit nativer Geschwindigkeit im Browser läuft. Vor rund zwei Wochen hat Mozilla in einem Video den aktuellen Stand präsentiert.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ORcyGC5nx0g

Auf der Game Developers Conference in San Francisco hat Epic Games nun eine neue Tech-Demo auf einem handelsüblichen Nexus 5 gezeigt. Die Grafik ist beeindruckend und lässt andere Spiele für Smartphones alt aussehen.

Motorola RAZR i erhält Update auf Android 4.4

Motorola RAZR iEs geschehen noch Zeichen und Wunder. Das Motorola RAZR i wird noch ein Update auf Android 4.4.2 KitKat erhalten! Obwohl die Ankündigung von Motorola bereits Ende Februar 2014 mitgeteilt wurde, bin ich erst heute zufällig darauf gestoßen.

Das Motorola RAZR i ist seit Herbst 2012 erhältlich und hat einige Monate nach Erscheinung ein Update auf Android 4.1.2 Jelly Bean erhalten. Seitdem gab es keine Updates mehr für das Smartphone. Da Android 4.1.2 recht gut läuft hatte ich mich mittlerweile damit abgefunden. Dennoch war ich von Motorola sehr enttäuscht.

Die neueste Ankündigung hat mich wirklich sehr erfreut. Der aktuelle Stand ist, dass das Update auf Android 4.4.2 im zweiten Quartal 2014 veröffentlicht werden soll.

Die Neuerungen von BlackBerry 10.2.1 im Überblick

BlackBerry Logo

BlackBerry hat heute für das BlackBerry OS 10 ein Update freigegeben. Das Update auf Version 10.2.1.537 ist für alle Geräte mit dem BBOS 10 erhältlich, also Z10, Z30, Q5 und Q10. Glücklicherweise wird das Update nicht über die Mobilfunkanbieter verteilt, sondern wird weltweit über das integrierte Update-Feature bereitgestellt.

Trotz des kleinen Versionssprungs kann die neue Version mit vielen Verbesserungen aufwarten. Nachfolgend ein kurzer Überblick.

  • Android-Laufzeitumgebung auf Basis von AOSP (Android Open Source Project) (Android 4.2.2 Jelly Bean)
  • Installation von Android-Apps über APK-Dateien möglich (nur im privaten Kontext lauffähig)
  • neue Funktionen im Hub
    • Nachrichten lassen sich durch die Pinch-Geste filtern
    • unterschiedliche Benachrichtigungsoptionen für bestimmte Nachrichten
    • Reihenfolge der Konten lässt sich anpassen
    • den verschiedenen Konten kann eine Farbe zugeordnet werden
    • Einstellung wo E-Mails gelöscht werden sollen (BlackBerry, BlackBerry + Server, Auffordern)
  • neue Funktion für die Bildschirmsperre –> Bildkennwort (Einstellungen, Sicherheit und Datenschutz, Gerätekennwort)
  • Schnelleinstellungen lassen sich konfigurieren (Reihenfolge + Anzeige)
  • Gerätemonitor in Schnelleinstellungen ermöglicht Akkuanzeigen in Prozent
  • Gerätemonitor zeigt Infos über Akkuverbrauch und Speicherbelegung
  • Sofortvorschau: eingehende Nachrichten lassen sich bei gesperrtem Bildschirm einsehen
  • im Kalender kann zu einem bestimmten Datum gewechselt werden
  • neu gestalteter Bildschirm für eingehende Anrufe
  • Browser bietet einen Offline-Lesemodus
  • Möglichkeit eingehende Anrufe stumm zu schalten oder automatisch per SMS bzw. E-Mail zu beantworten
  • FM-Radio zum Hören lokaler UKW-Sender
  • SMS- und E-Mail-Gruppen können angelegt werden
  • Möglichkeit automatischer Software-Updates per WLAN
  • bei neuen Kontakten kann die bevorzugte Synchronisationsquelle gewählt werden

Motorola Moto G – das perfekte Weihnachtsgeschenk

Motorola Logo

Nachdem es relativ ruhig um Motorola geworden ist, hat die Google-Tochter am 13. November 2013 ein neues Smartphone präsentiert. Das „Moto G“ ist ab 169 Euro erhältlich und bietet unter anderem ein 4,5-Zoll-Display, eine Quad-Core-CPU und Android 4.3. Durch den günstigesn Preis könnte das Moto G zum Kassenschlager des anrollenden Weihnachtsgeschäfts werden. Die Bestseller-Liste bei Amazon bietet einen kleinen Vorgeschmack, in der das Moto G aktuell auf Platz eins und vier vertreten ist.

Das 4,5 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Der Snapdragon-400-SoC von Qualcomm besitzt vier Kerne und taktet mit 1,2 GHz. Er wird von 1 GByte Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher beträgt je nach Variante 8 oder 16 GByte und ist nicht erweiterbar. Bei der Kamera und beim Mobilfunk-Modem müssen leichte Abstriche gemacht werden, da diese nur mit 5 Megapixel auflöst und das Modem ohne LTE-Unterstützung daherkommt. Ebenso muss auf NFC verzichtet werden.

Ausgeliefert wird das Moto G mit Android 4.3, wobei aber bereits ein Update auf Android 4.4 KitKat für Anfang 2014 versprochen ist. Die austauschbare Rückseite wird in insgesamt sieben Farben angeboten. Bei uns ist das Moto G bereits für 169 (8 GB) bzw. 199 Euro (16 GB) erhältlich.

Zweifellos ist Motorola mit dem Moto G ein gutes Mittelklasse-Smartphone zu einem günstigem Preis gelungen. Andere Hersteller werden erst nächstes Jahr mit ähnlichen Modellen nachziehen. Auch der Zeitpunkt rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist clever gewählt. Für unter 200 Euro ist das Moto G mit großem Abstand die beste Wahl und somit auch gut als Weihnachtsgeschenk geeignet. Nicht jeder möchte für ein Smartphone 400 Euro oder mehr ausgeben.

Motorola Moto G 8GB bei Amazon
Motorola Moto G 16GB bei Amazon

Produkt Motorola Moto G
Display 4,5 Zoll
Auflösung 1.280 x 720 Pixel, 329 ppi
Speicher 8 / 16 GByte, nicht erweiterbar
Prozessor Qualcomm Snapdragon 400 (4 x 1,2 GHz)
GPU Adreno 305 (450 MHz)
Arbeitsspeicher 1 GByte
Drahtlos WLAN 802.11 b/g/n, Miracast, Bluetooth 4.0, A-GPS, GLONASS
Mobilfunk (optional)
GSM//EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz)
Anschlüsse 1 x Micro-USB 2.0 (Micro-USB)
Kamera Rückseite: 5,0 MP, 720p, LED, AF

Front: 1,3 MP, 720p

Betriebssystem Android 4.3
Abmessungen 65,9 x 129,9 x 11,6 mm
Gewicht 143 Gramm
Akku 2.070 mAh

Kategorien: Hardware Smartphones

badaDROID 2.0 bringt Android 4.2.2 auf Wave 1 und 2

Mitte 2012 habe ich in einem Artikel geschrieben, wie ihr Android 4.0 auf eurem Samsung Wave installieren könnt. Allerdings funktionierte nur das WLAN. Telefonieren und eine mobile Datennutzung war nicht möglich, da die dafür benötigten Treiber nicht vorhanden waren. Insgesamt also nur eine sehr unzufriedene Lösung.

Vor gut einem Monat kam es dann zur Sensation: Das Telefonieren unter badaDROID war nun möglich.

Heute folgt der nächste Meilenstein. badaDROID 2.0 bietet Unterstützung für mobiles Internet. Damit ist das Projekt seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. badaDROID 2.0 basiert auf CyanogenMod 10.1 bzw auf Android 4.2.2 und ist unter dem Wave 1 und Wave 2 nutzbar. Neben der großen Neuerung wurden auch diverse Probleme mit der SIM-Karte und der Telefoniefunktion behoben. Der Download ist hier möglich. Ein gutes Tutorial zur Installation gibts bei den Kollegen von Badania.

Zwei neue iPhone Modelle vorgestellt

Gestern fand die Apple Keynote 2013 statt. Im Vorfeld gab es viele Gerüchte über zwei neue iPhones. Zu einem sollte ein preiswertes und buntes iPhone vorgestellt werden und zum anderen ein Nachfolgemodel  des iPhone 5. Beide Gerüchte wurden bestätigt.

Das iPhone 5C ist ein, auf dem iPhone 5 basierendes Gerät, welches in einem Polycarbonatgehäuse steckt. Als Gehäusefarben stehen blau, gelb, weiß, grün und pink zur Auswahl. Es gibt eine 16GB Variante für 599€ und eine 32GB Variante 699€ (jeweils ohne Vertrag). Ähnlich wie bei Nokias Lumnia kann man außerdem verschiedenfarbige Hüllen für 29€ kaufen. So werden ganz klar jüngere Personen angesprochen.

Apple iPhone 5c

Foto: Apple

Das zweite Gerät welches vorgestellt wurde ist das iPhone 5S. Wie beim 4S handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Vorgängers. So wurde unter anderem die CPU verbessert. Es werkelt nun ein A7 Chip im inneren. Diese ist die erste 64Bit CPU in einem Smartphone. Eine weitere Verbesserung befindet sich in der Kamera. Durch eine Vergrößerung der Sensorfläche sollen noch bessere Fotos entstehen. Weitere Feature der Kamera sind u.a. die Möglichkeit eine ganze Serie von Fotos zu machen und das Gerät sucht sich anschließend das beste Foto aus, eine Serienbildaufnahme mit 10 Fotos pro Sekunde sowie eine verbesserte Panoramafunktion. Aber nicht nur die Fotos sollen besser aussehen. Auch bei der Videofunktion gibt es Veränderungen. So kann man jetzt eine Slow-Motion Funktion aktivieren. Damit werden bei 720p 120 Bilder pro Sekunde aufgenommen.
Der Homebutton dient nun nicht mehr nur als normaler Button sondern beinhaltet beim iPhone 5S nun auch einen Fingerabdrucksensor. So kann man ohne Passworteingabe das Smartphone entsperren oder in iTunes einkaufen.

Das iPhone 5S gibt es in den Farben Schwarz, Gold sowie Spacegrau. Die Preise ohne Vertrag sind wie folgt: 16GB – 699€; 32GB – 799€; 64GB – 899€

Apple iPhone 5s

Foto: Apple

Hier noch eine Tabelle mit den technischen Daten:

Produkt iPhone 5S iPhone 5C iPhone 5
Display 4 Zoll, IPS-LCD
Auflösung 640 x 1.136 Pixel, 326 ppi
Speicher 16/32/64 GB, nicht erweiterbar 16/32 GB, nicht erweiterbar 16/32/64 GB, nicht erweiterbar
Prozessor Apple A7 Apple A6 Dual-Core 1,3 GHz
GPU k. A. PowerVR SGX543MP3
Arbeitsspeicher k. A. 1 GByte
Drahtlos WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS, GLONASS
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS/UMTS/HSPA+/DC-HSDPA/LTE
LTE-Frequenzen 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20 1, 3, 5
Hauptkamera 8 Megapixel f/2,2, Autofokus, Dual-LED-Blitz 8 Megapixel f/2,4, Autofokus, LED-Blitz
Frontkamera 1,2 Megapixel
Abmessungen 123,8 x 58,6 x 7,6 mm 124,4 x 59,2 x 8,8 mm 123,8 x 58,6 x 7,6 mm
Gewicht 112 Gramm 132 Gramm 112 Gramm
Preis (UVP) ab 699 Euro ab 599 Euro ab 555 Euro

Kategorien: Apple Hardware Smartphones

Neues Nexus 7 bei Google ausverkauft und Nexus 4 ab 199 Euro

Letzte Woche gab es zwei große Updates bei den Geräten im Google Play Store. Obwohl ihr vermutlich schon von den Neuigkeiten gehört habt, werde ich dennoch kurz darüber berichten.

Das Nexus 4 Smartphone wurde überraschenderweise 100 Euro im Preis gesenkt. Die Version mit 8 GByte ist ab sofort für 199 Euro erhältlich. Das 16-GB-Modell kostet entsprechend 249 Euro. Im deutschen Onlinehandel ist die Preissenkung bisher nicht angekommen. Hier muss für die Variante mit 16 GByte ca. 330 Euro aufgebracht werden. Wer das Nexus 4 im Google Play Store nach dem 13. August 2013 gekauft hat, kann sich den Differenzbetrag mit Hilfe der Google Preisgarantie erstatten lassen.

Die Preissenkung des Nexus 4 könnte ein erstes Anzeichen für ein Nachfolgemodell sein. Das Nexus 4 wurde Ende Oktober 2012 vorgestellt und ist seit Mitte November 2012 erhältlich.

Zum Nexus 4 im Google Play Store

Das neue Nexus 7 war ab dem 28. August 2013 im Play Store verfügbar. Zum einen die Version mit 16 GByte für 229 Euro und zum anderen die doppelt so große Version (32 GByte) für 269 Euro. Zwei Tage später, am 30. August 2013, waren beide Versionen jedoch bereits ausverkauft. Außerhalb des Play Stores ist das Nexus 7 weiterhin zu haben. Allerdings wird dort nur die 32-GB-Variante verkauft.

Zum Nexus 7 im Google Play Store

Nexus 7 ausverkauft