Antary

MySQL Workbench – Datenbankdesign, Modellierung, Erstellung und Bearbeitung

MySQL Workbench ist eine umfangreiche Software für Entwickler und Datenbankadministratoren, welche unter anderem Datenbankdesign, Modellierung, Erstellung und Bearbeitung von MySQL-Datenbanken unterstützt. Die kostenlose „Community Version“ von MySQL Workbench ist für Windows, Linux und Mac OS verfügbar. Unter Windows wird ein installiertes .NET Framework 4.0 von Microsoft benötigt.

Das letzte Mal habe ich die Software vor rund drei Jahren eingesetzt. Damals war MySQL Workbench noch ziemlich instabil und war auch sehr langsam. Seitdem hat sich viel getan. Die aktuellste Version wurde optisch komplett neu gestaltet und es kamen viele neue Funktionen hinzu. Auch die Stabilität und Performance ist mittlerweile auf einem ganz anderen Niveau. Wirklich geniale Software, die sich jeder anschauen sollte, der sie noch nicht kennt

Anbei noch zwei Screenshots, um die Möglichkeiten zu verdeutlichen.

Download MySQL Workbench

Windows 7 Startgeschwindigkeit / Bootzeit messen

Das Ermitteln der Startzeit ist nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört. Zuerst muss genau definiert werden, wann der Startvorgang beginnt und wann Windows voll geladen ist.

Eine Stoppuhr beim Einschalten des PCs zu starten ist keine gute Idee, da der Windows Bootvorgang erst viel später beginnt. Die Initialisierung des BIOS und aller Controller sollte natürlich nicht in die Bootzeit von Windows mit einfließen.

Auch der Zeitpunkt, wann Windows komplett betriebsbereit ist, kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Sobald der User angemeldet ist? Wenn eine im Autostart hinterlegte Textdatei auf dem Desktop erscheint? Oder erst wenn alle Windows-Dienste geladen wurden und der PC wirklich betriebsbereit ist?

Ich stelle euch hier drei Möglichkeiten vor, um die Startdauer von Windows 7 genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei allen drei Möglichkeiten sollte die automatische Benutzeranmeldung aktiviert sein.

Manuell mit der Stoppuhr messen

Wichtig bei dieser Methode ist einen genauen Startpunkt für den Beginn der Messung festzulegen. Hier bietet es sich an, im BIOS mit F12 (je nach Mainboard unterschiedlich) in die Auswahl eines Startmediums zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt ist das BIOS vollständig initialisiert und wartet nun auf eine Benutzereingabe. Anschließend könnt ihr aus der Liste aller Bootmedien eure Festplatte auswählen und mit Drücken der Enter-Taste gleichzeitig die Stoppuhr betätigen.
Als Endzeitpunkt empfehle ich eine Internetseite in den Autostart zu legen. Sobald sie angezeigt wird, könnt ihr die Stoppuhr anhalten. Zu diesem Zeitpunkt ist die Netzwerkverbindung von Windows bereits aktiv und auch die meisten Dienste sollten geladen sein.

BootRacer

Nach der Installation des Tools kann der PC mit Klick auf „Start“ direkt neu gestartet werden. Beim nächsten Start analysiert BootRacer den Startvorgang und zeigt anschließend das Ergebnis.
In meinem ausführlichen Test erzielte das Tool sehr gute Ergebnisse. Die Bootzeit lag dabei stets 2 Sekunden unter der manuell gestoppten Methode.

Download BootRacer

Windows 7 Ereignisanzeige

Windows 7 misst bei jedem Start die Bootzeit und protokolliert diese in der Ereignisanzeige mit. Allerdings schwankt die angezeigte Startdauer mitunter deutlich und liegt stets über den Werten der beiden vorigen Methoden. Dies liegt vor allem daran, dass die Methode wartet, bis alle Dienste und Komponenten vollständig gestartet sind.

So könnt ihr die ermittelte Startdauer einsehen:

  1. Bei der Suchfunktion im Startmenü „eventvwr“ oder „Ereignisanzeige“ eingeben und starten.
  2. Im linken Verzeichnisbaum zu „Ereignisanzeige, Anwendungen- und Dienstprotokolle, Microsoft, Windows, Diagnostics-Performance, Betriebsbereit“navigieren
  3. Für mehr Übersicht könnt ihr im rechten Anzeigefenster noch nach der „Ereignis-ID“ gruppieren und nach „Datum und Uhrzeit“ sortieren
  4. Unter Ereignis-ID 100 seht ihr nun alle Startvorgänge und die jeweilige Bootdauer
  5. Um zu sehen welche Prozesse wie lange beim Starten gedauert haben, könnt ihr noch im unteren Fenster in die Registerkarte „Details“ wechseln

Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ veröffentlicht

In Ubuntu 11.04 kommt erstmals der umstrittene Unity-Desktop zum Einsatz. Dabei orientiert sich Unity, ähnlich wie Gnome 3, an Benutzeroberflächen mobiler Geräte. An der linken Seite befindet sich ein Dock mit großen Icons für die wichtigsten Anwendungen.

Für Unity 3D werden Treiber mit 3D-Hardwarenbeschleunigung benötigt. Die meisten Grafikchips von AMD und Intel sollten funktionieren. Bei Nvidia muss man sich beim Booten von der Live-CD allerdings mit Gnome 2.32 zufrieden geben. Erst nach der Installation kann man einen entsprechenden Treiber nachinstallieren oder auf die Qt-Variante von Unity wechseln.

Neu ist der Musikplayer Banshee, welcher Rhythmbox ersetzt. Ansonsten finden sich viele Standardanwendungen aus dem Gnome-Projekt wieder. Auch der neue Firefox 4 und LibreOffice 3.3.2 sind enthalten. Der verwendete Linux-Kernel ist die aktuelle Version 2.6.38.

Download Ubuntu 11.04

Kategorien: Linux

7 Taskbar Tweaker – Windows 7 Superbar anpassen

Vor wenigen Tagen ist das kostenlose Tool „7 Taskbar Tweaker“ in Version 2.0 erschienen. Es bietet einige Möglichkeiten, die Windows 7 Superbar an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies geschieht anhand einer eigenen DLL-Datei, die in den Explorer-Prozess eingeschleust wird, sofern das Tool läuft. Vorteil dieser Methode ist, dass man direkt nach dem Ändern einer Einstellung die Auswirkungen sehen bzw. testen kann. Nachteilig ist allerdings, dass das Tool immer im Hintergrund laufen muss.

Auf dem untersten Screenshot erkennt man alle Konfigurationsmöglichkeiten. Beispielsweise kann man mit der mittleren Maustaste oder einem normalen Doppelklick auf einen leeren Bereich der Superbar den Task-Manager oder Desktop anzeigen lassen. Zudem lässt sich die Gruppierung mehrer geöffneter Programmfenster der gleichen Anwendung anpassen. So kann man Gruppen komplett abschalten oder beim Überfahren mit der Maus automatisch aufblättern lassen. Auch das Umsortieren der Elemente innerhalb einer Gruppe ist möglich. Selbst Fenster anderer Programme lassen sich in andere Gruppen verschieben.

Des Weiteren kann man die Vorschau in der Superbar und die Anzeige der Jumplisten ausschalten.
Am besten das Tool runterladen und selbst testen!

Download 7 Taskbar Tweaker

Desktop (Verknüpfung erstellen) fehlt im „Senden an“-Menü

Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass mein „Senden an“-Menü nur noch zwei Einträge enthält. Ich nutze es zwar nicht oft, aber ab und zu eine Verknüpfung auf den Desktop zu erstellen wäre nicht verkehrt. Die Verknüpfung lässt sich jedoch schnell wieder herstellen.

Als erstes öffnet man den Windows Explorer, gibt in die Adresszeile „shell:sendto“ ein und bestätigt mit Enter. Nun befindet man sich im „SendTo“ Ordner. Dort erstellt man anschließend eine neue Datei und nennt diese in „Desktop (Verknüpfung erstellen).desklink“ um.

Die aufpoppende Meldung noch mit „Ja“ bestätigen und schon ist der fehlende Eintrag im „Senden an“-Menü wieder vorhanden.

Mindfactory-Kundendaten geklaut

Im Februar 2011 haben sich Hacker Zugang zu einem Server des bekannten Onlinehändlers Mindfactory verschafft und Kundendaten entwendet.

Es sind definitiv keine Passwörter, Bank- oder Kreditkartendaten von Kunden ausgespäht worden.

Am Freitag wurde bereits eine ausführliche Stellungnahme von Mindfactory im Forum abgegeben. Hier könnt ihr überprüfen, ob ihr auch betroffen seid.

Kategorien: Internet

Bins – Windows 7 Taskleistenicons organisieren

 

Mit Bins steht ein interessantes Tool für Windows 7 in den Startlöchern. Damit lassen sich Icons in der Taskleiste gruppieren und zusammenfassen. Insgesamt ermöglicht Bins die Gruppierung von bis zu 4 Icons. Fährt man mit der Maus über die einzelnen Gruppen, erscheint eine Vorschau um die entsprechenden Anwendungen zu starten.

Aktuell wird die Betaversion in einer geschlossenen Gruppe getestet. Der Download ist aber auf Nachfrage möglich.

Download & Infos Bins

Antary ist 2 Jahre alt

Gerade habe ich ganz zufällig entdeckt, dass mein Blog mittlerweile mehr als zwei Jahre online ist. Ich danke allen Lesern für Ihre hoffentlich regelmäßigen Besuche 🙂

Den ersten Beitrag habe ich am 9. April 2009 geschrieben. Insgesamt sind es mittlerweile 339 mehr oder weniger sinnvolle Artikel und 1.082 Kommentare.

Kategorien: Antary

Testversionen von Firefox 5 und 6 erhältlich

Seit ca. einer Woche ist bekannt, dass Firefox zukünftig auf ein neues Entwicklungsmodell setzten wird. An erster Stelle stehen automatisch erstellte Nightly-Builds. Darauf folgen Aurora, Betaversionen und schließlich das finale Release.

Mittlerweile laufen bei Mozilla die Nightly-Builds unter Firefox 6.0a1 und Aurora unter dem Namen Firefox 5.0a2.

Firefox 5 soll unter anderem einen Account-Manager sowie eine Simple-Sharing-UI (Projekt F1) bekommen. Außerdem sollen User-Interface-Animationen unterstützt werden und es soll erstmals eine offizielle 64-Bit-Version für Windows angeboten werden.

Derzeit ist die finale Version von Firefox 5 für den 21. Juni 2011 vorgesehen.

Download Firefox 5.0a2
Download Firefox 6.0a1

Neue Logos für Nightly und Aurora

via (Golem)

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7 mit Service Pack 1

Vor drei Wochen wollte ich RSAT (Remote Server Administration Tools) auf einem frisch aufgesetzten PC mit Windows 7 SP1 installieren. Leider war die verfügbare Version nicht mit dem SP1 kompatibel.

Gestern hat Microsoft endlich nachgebessert und eine neue Version der Verwaltungstools freigegeben, welche nun auch endlich unter Windows 7 SP1 lauffähig ist.

Download Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7 mit Service Pack 1

Burp Suite – abfangen und modifizieren von HTTP-Headern

Das kostenlose Java-Tool Burp Suite bietet verschiedene Möglichkeiten, um Web-Applikationen auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Sehr interessant für selbst programmierte Skripte ist die integrierte Proxy-Funktionalität. Der interaktive HTTP(S)-Proxy schaltet sich zwischen Browser und Server. Somit kann der gesamte Datenverkehr untersucht, analysiert und modifiziert werden. Beispielsweise lassen sich HTTP-Header oder POST-Daten abfangen, ändern und anschließend an den Server weiterschicken.

Dazu muss lediglich Burp Suite gestartet und im Browser als Proxy „localhost“ mit Port 8080 eintgetragen sein. Nun kann man die gewünschte Homepage ansurfen und die gesamte Kommunikation verfolgen bzw. ändern.

Download Burp Suite

DSEO – Treiber unter Windows 7 selbst signieren

Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 (R2) lassen keine nichtsignierten Treiber mehr zu. Dies ist nur möglich, wenn man den Bootvorgang mit Drücken der F8-Taste manuell unterbricht und im Bootmenü die Nutzung nicht signierter Treiber erlaubt. Auf die Dauer wird das jedoch nervig.

Ausweg schafft das Tool DSEO (Driver Signature Enforcement Overrider). Microsoft bietet einen Modus innerhalb des Betriebssystems, womit Entwickler ihre Treiber testen können, ohne sie von Microsoft digital signieren zu lassen. Das Tool macht sich diesen Umstand zu Nutze und kann nichtsignierte Treiber mit einer solchen Testsignatur ausstatten.

Driver Signature Enforcement Overrider – Weitere Infos und Download