Kategorie: TV

ChanSort – Kanaleditor / Programmeditor für Samsung F-Serie

Seit wenigen Wochen sind Samsungs neue TV-Modelle der F-Serie erhältlich. Der implementierte Kanal- bzw. Programmeditor wurde im Vergleich zur E-Serie überarbeitet und deutlich verbessert. Ich konnte ihn bereits an einem TV testen und muss sagen, dass er durchaus brauchbar ist. Im Gegensatzu zur D- und E-Serie ein großer Fortschritt.

Dennoch soll es Leute geben, die ihre Sender lieber am PC sortieren möchten. Der Samsung Channel List Editor unterstützt aber die neue F-Serie noch nicht. Auch andere Programme wie der SamsChannelEditor oder SamToolBox kommen mit den neuen TVs noch nicht klar.

Abhilfe schafft hier das Programm ChanSort. Ab Version v2013-04-08 unterstützt es die Senderlisten der F-Serie. Die Bedienung ist Programmeditors ist relativ einfach und sollte keine Probleme bereiten.

Download ChanSort

ChanSort

Kategorien: Software & Apps TV Windows

Details zu Samsungs neuen TV-Modellen 2013 der F-Serie

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Bereits auf der CES 2013 in Las Vegas hat Samsung seine neuen TV-Modelle für das aktuelle Jahr vorgestellt. Leider wurden dort nur die Topmodelle wie die F8000-Serie oder der UHD-Fernseher S9 präsentiert. Zu den kleineren Modellen der neuen F-Serie, die für Normalsterbliche deutlich interessanter sind, gab es bisher so gut wie keine Informationen.

Im Rahmen der Samsung Roadshow 2013 sind jetzt endlich weitere Details zu den restlichen TVs aufgetaucht. Im Downloadbereich der Roadshow-2013-Microsite gibt es unter anderem Datenblätter fast aller Modelle und eine detaillierte Übersicht der neuen TVs. Diese lässt sich im „Katalog Händlerinformation Samsung Smart TV Highlights Frühjahr 2013“ auf Seite 9 finden. Nachfolgend das gesamte Lineup der F-Serie. Zum besseren Überblick solltet ihr das Bild in einem neuen Tab öffnen.

Samsung TVs F-Serie Lineup

Quelle: Samsung (Katalog Händlerinformation Samsung Smart TV Highlights Frühjahr 2013)

Alle Geräte kommen mit Full-HD-Auflösung daher und besitzen einen Triple-Tuner mit Unterstützung von DVB-C, DVB-T und DVB-S2. Schön zu sehen ist, dass fast alle TVs über einen Dual-Core-Prozessor und integriertes WLAN verfügen. Ab der F7000-Serie werden sogar ein Quad-Core-Prozessor und zwei Triple-Tuner verbaut. Wie bei den TVs der ES-Serie kommt im 3D-Bereich auch wieder das Active-Shutter-Verfahren zum Einsatz. Entsprechende 3D-Brillen liegen allen 3D-fähigen TV-Modellen bei.

Langsam aber sicher sind die neuen TVs auch im Internet erhältlich. Während einige Geräte noch nicht einmal gelistet sind, sind bestimmte Modelle schon ab Lager verfügbar. Allerdings liegt der Preis aktuell noch deutlich über den Vorgänger-TVs der ES-Serie. Wer einen Kauf plant, sollte daher noch einige Wochen abwarten.

UPDATE: Mittlerweile habe ich mir auch einen TV der F-Serie geholt und bin sehr zufrieden.

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Kategorien: Hardware TV

Der neue Boom der on-Demand-Videodienste

Serien und Filme direkt im Internet schauen ist für viele eine große Grauzone. Jedoch bieten immer mehr Dienste den Service im Internet an. Legal und frei, für einen monatlichen Festpreis, kann der Nutzer dann die Inhalte so oft als Filmprogramm nutzen, wie er möchte. Meist bieten diese zusätzlich noch eine Probezeit (1 Monat) an, in der man kostenlos testen kann, ob sich das Abo denn lohnen würde. Doch was macht Video-on-Demand so attraktiv für den User?

Erst einmal ist es sehr bequem. Zur Videothek zu laufen, vor allem an kalten Winterabenden, sagt den meisten Menschen gar nicht mehr zu. Deswegen bietet die Alternative, es sich auf der Couch oder im Bett gemütlich zu machen und nur noch ein paar Klicks vom Filmerlebnis entfernt zu sein, für den Nutzer nur Vorteile. Außerdem kommt der klassische Flatrate-Bonus dazu. Wenn man einen guten Film aus der Videothek gesehen hat und am nächsten Abend den Freunden beim Essen davon erzählt, bietet sich bei Bedarf auch die Möglichkeit an, diesen (oder einen anderen) einfach noch einmal anzuschauen.

Filmeabende – nicht nur auf dem Fernseher

Ein weiterer Bonus ist die Verfügbarkeit auf allen internet- bzw. videofähigen Geräten. So muss man noch nicht einmal für eine „schnelle“ Folge einer guten Serie die Fernbedienung vom Fernseher oder das Ladegerät vom Notebook suchen, sondern greift sich das auf dem Couchtisch liegende Tablet und genießt die Lieblingsserie. Auch auf dem iPhone oder dem iPod ist dies möglich – was vor allem auch nach wie vor beliebt ist, z.B. auf dem Weg nach Hause oder hin zum Arbeitsplatz – und für viele ein Ende der Langeweile unterwegs bedeutet.

Diese Flexibilität und Freiheit ist es, die viele Leute vom wöchentlichen Gang in die Videothek abhält und den grenzenlosen, Videostream der on-Demand-Dienste vorziehen lässt. So kann man zum Beispiel Filme online schauen bei WATCHEVER um diesen neuen Heimkinotrend einmal auszuprobieren.

Kategorien: Internet TV

Optimaler Sitzabstand zum Fernseher

Den perfekten Sitzabstand zum Fernsehgerät gibt es nicht. Dieser hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab und ist zudem sehr subjektiv. Vor allem die Größe des TV-Geräts und das Bildmaterial sind hier ausschlaggebend. Dennoch gibt es ein paar Richtlinien, die beachtet werden sollten.

Bei einem zu großen Sitzabstand vom TV gehen Details verloren und der TV bzw. das Bild wirkt vergleichsweise klein. Ist der Sitzabstand dagegen zu klein gewählt, können die einzelnen Pixel erkennbar sein, was sich negativ auf das Fernsehvergnügen auswirkt. Vor allem bei SD-Material sollte der Sitzabstand größer sein als bei Betrachtung von Full-HD-Material. Außerdem könnte es bei einem zu geringen Abstand auch möglich sein, dass man gar nicht mehr den gesamten Bildbereich einsehen kann, ohne den Kopf zu bewegen.

Bildschirmdiagonale Abstand Full-HD-Material Abstand SD-Material
32 Zoll 1,60 – 2,00 m 2,40 – 2,80 m
37 Zoll 1,90 – 2,30 m 2,80 – 3,20 m
40 Zoll 2,10 – 2,50 m 3,00 – 3,40 m
46 Zoll 2,40 – 2,90 m 3,50 – 3,90 m
50 Zoll 2,70 – 3,30 m 3,80 – 4,20 m
55 Zoll 3,00 – 3,60 m 4,20 – 4,60 m
60 Zoll 3,40 – 4,00 m 4,60 – 5,00 m

Wie oben bereits erwähnt sollten die Werte in der Tabelle lediglich als Richtwerte verstanden werden. Vor dem Kauf eines neuen Fernsehers sollte man also ungefähr wissen, wie weit man vom TV entfernt sitzen wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich im Elektrohandel die potenziellen neuen TV-Geräte mit diesem Abstand betrachten.

Wie groß ist euer TV und welchen Sitzabstand habt ihr? Ich würde mich über einige Kommentare freuen.

Kategorien: TV

Unterschied der Samsung-TVs ES6100, ES6200, ES6300 und ES6710

Obwohl Samsung seine 2012er-TVs der ES-Serie bereits im März 2012 vorgestellt hat, gehören diese immer noch zu den aktuell besten TVs. Außerdem sind sie zu einem fairen Preis erhältlich. Speziell die TVs der 6er-Serie überzeugen durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen den verschiedenen Modellen?

Zur Beantwortung dieser Frage habe ich mir die Modelle ES6100, ES6200, ES6300 und ES6710 näher angeschaut. Daneben existieren noch einige exotische Modelle, die aber nur bei wenigen Shops gelistet sind und welche ich daher nicht mit aufgenommen habe. Bei den vier TVs habe ich mich auf die 40-Zoll-TVs konzentriert. Allerdings treffen die Aussagen auch auf die kleineren (32 Zoll) und größeren (46 Zoll) Modelle mit denselben Modellnummern zu.

Gemeinsamkeiten

Alle TVs der 6er-Serie sind mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet und besitzen eine Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Des Weiteren sind sie 3D-fähig, besitzen eine Bildwiederholungsrate von 200 Hz (CMR) und verfügen über Lautsprechen mit 2 x 10 Watt und denselben Features. Auch bei der Software, den unterstützten Audio- und Videoformaten und den Anschlussmöglichkeiten gibt es keine Unterschiede. So sind unter anderem folgende Anschlüsse vorhanden: 3 x HDMI, 3 x USB, PC-Eingang, Komponenteneingang (YPbPr), SCART, Digitalausgang (S / PDF), Klinkenanschluss, CI+-Schacht, integriertes WLAN und Netzwerkanschluss (RJ45). Außerdem beinhalten alle TVs die TM1250-Fernbedienung.

Unterschiede

Der verbaute Tuner des ES6100 kommt lediglich mit DVB-C und DVB-T zurecht. Ab dem Modell ES6200 ist zusätzlich auch ein DVB-S2-Tuner vorhanden. Bei Nutzung einer SAT-Anlage ist also kein extra Receiver mehr notwendig.

UE40ES6100, UE40ES6300

UE40ES6100, UE40ES6300 (Quelle Samsung)

Der Unterschied zwischen ES6200 und ES6300 ist lediglich der Standfuß. Während bei den TVs standardmäßig ein Kreuzfuß zum Einsatz kommt, ist das Modell ES6200 mit einem quadratischen Tischfuß ausgestattet.

UE40ES6200

UE40ES6200 (Quelle Samsung)

Das Modell ES6710 hat einige Verbesserungen gegenüber den anderen Modellen. Die Bildwiederholrate beträgt 400 Hz (CMR), anstatt 200 Hz (CMR). Das LED-Micro-Dimming sorgt dafür, dass verschiedene Bildteile unterschiedlich hell beleuchtet werden können. Dadurch soll ein besserer Schwarzwert möglich sein. Die Gehäusefarbe des ES6710 ist kristallweiß. Die restlichen Modelle sind alle in Schwarz gehalten.

UE40ES6710

UE40ES6710 (Quelle Samsung)

ES6100 ES6200 ES6300 ES6710
Hintergrundbeleuchtung LED LED, Micro Dimming
Displayauflösung 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD)
Bildwiederholungsrate 200 Hz (CMR) 400 Hz (CMR)
3D-fähig ja mit 2D / 3D-Konvertierung
Audio 2 x 10 Watt, Dolby™ Digital Plus, Dolby Pulse, SRS TheaterSound HD
Standfuß Kreuzfuß Quadratfuß Kreuzfuß
Anschlüsse 3 x HDMI, 3 x USB, PC-Eingang, Komponenteneingang (YPbPr), SCART, Digitalausgang (S / PDF), Klinkenanschluss, CI+-Schacht, integriertes WLAN, Netzwerkanschluss (RJ45), TM1250-Fernbedienung
Tuner DVB-T, DVB-C DVB-T, DVB-C, DVB-S2
Gehäusefarbe schwarz kristallweiß
Preis (13.11.2013) ab. 529 Euro ab. 549 Euro ab. 574 Euro ab. 659 Euro

Kategorien: Hardware TV

Samsung Channel List Editor in Version 1.09

Samsungs offizieller Kanaleditor für Windows ist mittlerweile in Version 1.09 verfügbar. Version 1.08 gibt es nach wie vor in meinem Artikel zum Download.

Neu im Samsung Channel List Editor 1.09 ist die Unterstützung für TVs der E-Serie. Die Samsung LED-TVs der C- und D-Serie werden aber weiterhin unterstützt. Ebenso neu ist die mitgelieferte Kurzanleitung, welche die Bedienung des Programm erklärt.

Download Samsung Channel List Editor 1.09

Samsung Channel List Editor für D- und E-Serie

Seit Herbst letzten Jahres besitze ich einen Samsung LED-TV der D-Serie. Mit dem TV an sich bin ich 100% zufrieden. Allerdings stört mich, dass Samsung im TV keinen brauchbaren Kanallisten-Editor implementiert hat. Außerdem wird der offizielle Kanallisten-Editor für den PC nicht zum Download angeboten. Der Editor war für kurze Zeit auf der Samsung Webseite erhältlich, verschwand aber vor einigen Wochen wieder und ist seitdem nicht mehr auffindbar. Nach intensiver Suche bin ich jedoch auf die aktuellste Version 1.08 des Samsung Channel List Editors gestoßen und biete sie euch hier zum Download an.

Alternativ können auch anderen Tools wie beispielsweise SamsChannelEditor oder SamToolBox zur Verwaltung der Senderliste herangezogen werden.

In den neuen Samsung TVs der ES-Serie gibt es immer noch keinen brauchbaren Kanaleditor. Dieser bietet viel zu wenige Optionen und damit ist die Sortierung der Sender deutlich zu mühsam. Auch hier schaffen die beiden oben erwähnten Tools in der neusten Version Abhilfe. Der Samsung Samsung Channel List Editor in Version 1.08 kann für die neuen TVs noch nicht verwendet werden.

Download Samsung Channel List Editor 1.08
Download Samsung Channel List Editor 1.09
Download Samsung Channel List Editor 1.10

SAT-Empfang: Unterschied zwischen Signalqualität und Signalstärke

DVB-S Logo
Einen ausführlichen Überblick zu möglichen Empfangsproblemen und Lösungen erhaltet ihr in meinem Artikel „Schlechter SAT-Empfang: Signalstärke und Signalqualität verbessern„.

Signalqualität und Signalstärke sind wichtige Kriterien beim digitalen SAT-Empfang und können vom Receiver angezeigt werden. Allgemein gilt, je höher beide Werte, desto besser. Doch was bedeuten beide Begriffe eigentlich und wo liegt der genaue Unterschied? Diese Fragen werde ich in den folgenden Abschnitten klären.

Signalstärke

Die Signalstärke gibt an, wie stark der von LNB empfangene und zum Receiver übertragene Signalpegel ist. Signalstärke wird in dB angegeben. Fast alle Receiver zeigen die Signalstärke jedoch als Prozentangabe an. Dabei ist die Signalstärke von mehreren Einflussfaktoren abhängig. Unter anderen kann die Ausrichtung und Größe der Schüssel, der verwendete LNB, die Länge und Qualität der Kabel sowie der eingesetzte Receiver eine wichtige Rolle spielen.

Eine schlechte Signalstärke kann unter anderem durch einen defekten LNB hervorgerufen werden. Bei Amazon gibts neue LNBs für kleines Geld:

Signalqualität

Die Signalqualität sagt aus, wie gut das empfangene Signal ist. Genauer betrachtet ist die Signalqualität ein Maß dafür, wie gut die empfangenen Datenpakete dekodiert werden können und wie viele Fehler dabei entstehen. Auch die Signalqualität wird in Prozent angegeben. Normalerweise reichen 55% zum Empfang aus, für HD-Empfang sind jedoch mindestens 65% erforderlich. Diese Werte unterscheiden sich allerdings je nach Receiver sehr stark.

Häufige Ursachen für eine schlechte Signalqualität sind eine schlechte Ausrichtung der Schüssel oder Objekte im Sichtfeld zum Satelliten (Bäume usw.).

Anschauliche Erklärung

Die Signalstärke kann als „Lautstärke“ und die Signalqualität als „Verständlichkeit“ gesehen werden. Für einen guten Empfang ist die Verständlichkeit entscheidend, die Lautstärke spielt dabei eher eine nebensächliche Rolle.

Ein anschauliches Beispiel soll den Zusammenhang noch einmal erklären. Die Lautstärke (Signalstärke) einer Unterhaltung ist auf einer Baustelle deutlich höher als auf einer ruhigen Wiese. Dennoch ist die Verständlichkeit (Signalqualität) auf der Wiese eindeutig besser.

Kategorien: Hardware Sonstiges TV