Wie mittlerweile bei Mozilla üblich, wurde wenige Tage nach Erscheinen einer finalen Firefox-Version, die erste Betaversion der nächsten Generation veröffentlicht.
Die Neuerungen beschränken sich größtenteils auf Kleinigkeiten. Lediglich bei JavaScript wird es eine große Änderung geben. Das Projekt “Typinferenz” war mehr als ein Jahr in Entwicklung und hält nun in Firefox 9 Einzug. Dadurch wird die JavaScript-Engine weiter beschleunigt, was beispielsweise in Googles V8-Benchmark eine rund 30% höhere Performance bedeutet.
Ansonsten halten sich die Änderungen wie bereits erwähnt sehr in Grenzen. Unter Max OS 10.7 wurde das Theme besser ans Betriebssystem angepasst. Windows 7 erhält einige Änderungen bei den Icons in der Adressleiste und die Favicons der verschiedenen Seiten werden nun in der Jumplist angezeigt. Beim Löschen von Einträgen aus der Chronik soll der Browser nun ein wenig flotter arbeiten. Natürlich dürfen Verbesserungen im Umgang mit den neuen Webstandards HTML5 und CSS3 nicht fehlen. So können bei HTML5-Videos, der Startzeitpunkt und die Abspieldauer direkt in der URL mit übergeben werden. Außerdem werden ein paar neue CSS3-Eigenschaften unterstützt.









Ganz neu erschienen ist eine erste Betaversion von Dropbox 1.3. Neben einigen neuen Features und Verbesserungen, die bisher noch nicht bekannt sind, wurde der Upload- und Downloadprozess verbessert. Vor allem bei vielen kleinen Dateien und bei einer Erstsynchronisation soll die Performance deutlich erhöht worden sein.


Der norwegische Browser Opera 12 wurde in einer ersten Alphaversion veröffentlicht. Hauptneuerung ist die Hardwarebeschleunigung, wobei aktuell noch eine Grafikkarte mit OpenGL-Unterstützung notwendig ist. Später sollen auch DirectX und weitere Schnittstellen unterstützt werden. Aktuell läuft die Hardwarebeschleunigung unter Windows, Linux und Mac OS. Durch WebGL lassen sich 3D-Inhalte nun auch direkt im Browser anzeigen. Ebenfalls neu sind Themes, welche die bisherigen Skins ablösen. Linux-User werden die neuen Themes aber erst in eine der nächsten Versionen nutzen können. Bei HTML5 kommt der neue Parser “Ragnarök” zum Einsatz. Auch insgesamt soll die Performance deutlich gestiegen und der Ressourcenbedarf gesunken sein.
Gestern wurde der VMware Player in Version 4 released. Leider funktioniert ein direktes Update der 3er Version nicht. Diese muss zuerst komplett deinstalliert werden, was aber automatisch geschieht.



Neueste Kommentare