Kategorie: Software & Apps

Sicherheitslücken 2015: iOS und OS X mit jeweils mehr Lücken als Windows und Android zusammen

Die Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) Datenbank sammelt Informationen zu allgemein bekannten Schwachstellen und Sicherheitslücken in Software. Eine Übersicht für das Jahr 2015 zeigt auf, welche Software letztes Jahr die meisten Sicherheitslücken aufgewiesen hat.

Bei der Frage nach dem Produkt mit den meisten Sicherheitslücken würden jetzt sicherlich viele Menschen auf ein Microsoft-Produkt wie Windows oder den Internet Explorer tippen. Weit gefehlt! Der klägliche Sieger ist Apple mit Mac OS X (384 Sicherheitslücken), dicht gefolgt vom mobilen Betriebssystem iOS, welches letztes Jahr 375 Sicherheitslücken aufgewiesen hatte. Damit wiesen beide Betriebssysteme alleine mehr Sicherheitslücken auf, als eine beliebige Windows-Version und Android zusammen. Spätestens damit sollte jedem klar sein, dass die Mär vom sicheren Apple-Betriebssystem schon lange vorbei ist.

Ebenfalls sehr viele Sicherheitslücken wiesen diverse Produkte von Adobe auf, die unter anderem Platz drei bis sechs einnehmen. Anschließend folgen die Browser Internet Explorer, Chrome und Firefox, während das erste Betriebssystem von Microsoft erst auf Platz zehn erscheint. Nachfolgend eine Liste mit den Top 25:

Top 25 Sicherheitslücken 2015

Top 25 Sicherheitslücken 2015 (Quelle: CVE Details)

Evernote2Onenote: Von Evernote zu OneNote wechseln

Während nach wie vor viele User den digitalen Notitzzettel-Dienst Evernote nutzen, erfreut sich Microsoft OneNote stetig wachsender Nutzerzahlen und Beliebtheit. Doch wer Evernote seit vielen Jahren verwendet und dort eine große Anzahl von Notizen bzw. Notizbüchern abgelegt hat, schreckt sicherlich vor einem Umzug zurück. Wer möchte schon hunderte Notizen per Copy & Paste umziehen?

Hier kommt das kleine aber feine Tool Evernote2Onenote ins Spiel. Mit wenigen Klicks kann damit der gesamte Datenbestand von Evernote zu OneNote migriert werden. Dabei werden die bestehenden Daten nicht verändert, weshalb ihr das Tool ohne Gefahr ausprobieren könnt. Darüber hinaus lassen sich auch nur Inhalte ab einem bestimmten Datum übernehmen.

Voraussetzungen zur Nutzung von Evernote2Onenote sind zum einen ein installiertes .NET Framework in Version 4.6 und zum anderen installierte Desktop-Versionen von Evernote und OneNote 2013 oder OneNote 2016. OneNote 2016 kann übrigens kostenlos von Microsoft heruntergeladen werden. Evernote2Onenote selbst kommt ohne Installation aus.

Download Evernote2Onenote

Evernote2onenote

AIMP 4.00 mit vielen Neuerungen veröffentlicht

Vor wenigen Tagen wurde der beliebte Audioplayer AIMP in Version 4.00 veröffentlicht. In die neue Version haben die russischen Entwickler eine Menge neuer Features und Verbesserungen eingebaut. Am auffälligsten ist aber sicherlich die neue Benutzeroberfläche, die im Flat-Design gestaltet ist und daher besser zu Windows 8.1 bzw. Windows 10 passt. Außerdem wurde die Musikbibliothek in das Hauptprogramm integriert und steht damit nicht mehr länger als extra Fenster zur Verfügung. Insgesamt ist das neue Interface aufgeräumter und übersichtlicher, was vor allem Einsteigern zugutekommen sollte. Eine Übersicht aller Neuerungen und Änderungen im Vergleich zu AIMP 3.60 findet ihr hier.

Ich nutze AIMP bereits seit sechs Jahren und bin nach wie vor hochzufrieden. Vor allem kommt mir AIMP in Version 4.00 nochmal ein Stück flotter vor. Wer AIMP bereits in den 3.x Versionen genutzt hat muss sich erst einmal an das neue Design gewöhnen. Auch ich habe einige Tage dafür benötigt, bin mit dem neuen Design mittlerweile aber warm geworden. Außerdem kommt AIMP damit nicht mehr als Winamp-Clon rüber, was er meiner Meinung spätestens ab Version 3.00 aber sowieso nicht mehr war.

Wer AIMP noch nicht kennt sollte sich die neue Version auf jeden Fall anschauen. Darüber hinaus wurde zeitgleich auch AIMP für Android in einer neuen Version veröffentlicht.

Download AIMP 4.00 build 1678

AIMP 4.00

Alle Neuerungen von Firefox 43

Firefox Logo 23+

Am 15. Dezember hat Mozilla Version 43 von Firefox veröffentlicht. Höchste Zeit um einen kurzen Blick auf die Neuerungen zu werfen, die sich allerdings in Grenzen halten.

  • unsignierte Erweiterungen werden standardmäßig deaktiviert und können auch nicht mehr installiert werden (bis Firefox 44 kann diese Funktion noch über “xpinstall.signatures.required” unter “about:config” abgestellt werden)
  • Blockliste des in Firefox 42 eingeführten Trackingschutzes kann nun ausgewählt werden
  • in der Adressleiste können neben Ergebnissen aus der Chronik und Lesezeichen auch Suchvorschläge angezeigt werden (Anwender wird bei der ersten Suche in der Adressleiste gefragt)
  • verbesserte API-Unterstützung zum Abspielen von M4V-Videodateien
  • WebRT-Streaming kann auf mehreren Monitoren genutzt werden
  • 64-Bit-Version unterstützt Microsoft Silverlight
  • Linux-Builds kommen in GTK3 daher
  • Integritätsüberprüfung für Subressource, d.h. es können z.B. Hashwerte für externe Bibliothek hinterlegt werden
  • Behebung diverser Sicherheitslücken

Download Firefox 43
Download Firefox 43 (64 Bit)
Portable Firefox 43 @ Horst Scheuer

FRITZ!Box 7490: FRITZ!OS 6.50 erhöht Stromverbrauch

AVM FRITZ!Box 7490

Letzte Woche hat AVM FRITZ!OS 6.50 für die FRITZ!Box 7490 veröffentlicht. Die auffälligste Neuerung ist sicherlich die neue Benutzeroberfläche, welche dank responsivem Design jetzt auch für Tablets und Smartphones deutlich besser geeignet ist. Darüber hinaus wurde die Heimnetzübersicht überarbeitet, eine Sicherheits-Diagnose, ein WLAN-Analysetool und eine Smart-Home-Funktion eingeführt. Insgesamt verspricht AVM über 120 Neuerungen und Verbesserungen, die alle im Changelog ersichtlich sind.

Die Änderungen haben allerdings auch einen Preis: Der Stromverbrauch der FRITZ!Box 7490 steigt nach dem Update von FRITZ!OS 6.30 auf 6.50 an. Ich habe die Messungen unter identischen Bedingungen vor und nach dem Update durchgeführt. Ebenso habe ich sie mehrmals verifiziert.

Szenario FRITZ!OS 6.30 FRITZ!OS 6.50
Leerlauf (2 Geräte per LAN verbunden)6,9 W7,8 W
Last (2 Geräte per LAN verbunden, VDSL 50.000 full Download)7,0 W7,9 W
Leerlauf, WLAN aktiv8,7 W8,7 W

Bei deaktiviertem WLAN benötigt die 7490 mit dem neuesten FRITZ!OS genau 0,9 Watt mehr Strom als mit Version 6.30. Bei aktiviertem WLAN ist der Stromverbrauch überraschenderweise jedoch identisch. Dabei ist es egal, wie viele Geräte per WLAN verbunden sind und was darüber läuft. Hier konnte ich keine Unterschiede feststellen. Wer seine FRITZ!Box also generell mit aktiviertem WLAN betreibt, muss keine Nachteile durch die neue Software fürchten. Bei deaktiviertem WLAN benötigt die Box allerdings ca. 13% mehr Strom.

Wodurch der erhöhte Stromverbrauch verursacht wird konnte ich leider nicht herausfinden. Allerdings kommt es mir so vor, dass die FRITZ!Box seit dem Update generell mehr Ressourcen konsumiert als davor. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Bei Interesse kann ich auch gerne weitere Messungen durchführen. In diesem Fall einfach einen Kommentar posten. Selbstverständlich dürft ihr auch eigene Messungen durchführen und eure Ergebnisse in den Kommentaren posten.

Microsoft erlaubt kostenlosen OneDrive-Speicher zu behalten

OneDrive Logo

Anfang November hat Microsoft verlauten lassen, dass der unbegrenzte OneDrive-Speicher für Office 365-Abonnenten zukünftig nur noch 1 TByte betragen wird. Außerdem wird der aktuell noch 15 GByte große Speicher des kostenlosen Angebots ab Anfang 2016 auf nur noch 5 GByte schrumpfen.

Nach einer Petition mit über 70.000 Zustimmungen rudert Microsoft jetzt aber wieder zurück, zumindest teilweise. Als Zeichen der Wiedergutmachung gibt es jetzt bis Ende Januar 2016 die Möglichkeit, den aktuellen Gratis-Speicher dauerhaft zu behalten. Damit bleibt man von der Zwangsumstellung auf 5 Gigabyte verschont. Dies geschieht aber nicht automatisch, sondern muss beantragt werden. Das Einzige, was dafür getan werden muss ist, die extra dafür eingerichteten Webseite zu besuchen und bis spätestens 31. Januar 2016 auf den Button “Keep your free storage” zu klicken.

One Drive Keep your free storage

Wer neben den standardmäßigen 15 GB zusätzlich 15 GB durch den automatischen Kamera-Upload erhalten hat, kann diesen ebenso behalten und wird weiterhin insgesamt 30 GB Gratis-Speicher besitzen.

Kostenlosen OneDrive-Speicher behalten

Mozilla verzichtet zukünftig auf Werbung in Firefox

Firefox Logo

Nach dem Auslaufen des Suchmaschinen-Vertrags mit Google hat Mozilla im November 2014 die sogenannten “gesponserten Kacheln” in Firefox eingeführt. Beim Öffnen eines neuen Tabs werden standardmäßig Kacheln mit Vorschaubildern von Webseiten angezeigt. Sofern noch kein Browserverlauf vorhanden ist werden teilweise gesponserte Kacheln angezeigt. Auf dieses Vorgehen soll in Zukunft verzichtet werden.

In einem Blogpost hat Mozilla bekannt gegeben, dass zukünftig keine Werbung mehr innerhalb von Firefox angezeigt werden soll. Obwohl das Experiment geglückt und die Werbung eine lukrative Einnahmequelle für Mozilla sei, möchte man sich zukünftig mehr auf die Nutzer konzentrieren und ihnen dabei helfen, relevante und spannende Inhalte zu entdecken. Aktuell bestehende Verträge sollen allerdings noch innerhalb der nächsten Monate erfüllt werden. Nichtsdestotrotz könnten in Zukunft andere Werbeformen folgen, schließlich muss Mozilla ja irgendwie an Geld kommen. In diesem Fall soll die Werbung dann aber mit mehr Transparenz und für beide Seiten besser gestaltet werden.

In meinen Augen kommt dieser Schritt reichlich spät, denn Firefox verliert seit Jahren kontinuierlich Marktanteile und die Umsetzung der Werbung vor rund einem Jahr hat die Abwanderung sicherlich noch verstärkt.

MediathekView ermöglicht Download von Videos aus TV-Mediatheken

Obwohl viele Menschen über die öffentlich-rechtlichen Sender schimpfen, bringen diese hin und wieder ganz gute Inhalte zustande. Mittlerweile bietet so gut wie jeder Sender eine eigene Mediathek an, in welcher die Inhalte im Nachhinein angeschaut werden können. Dies funktioniert jedoch nur per Stream, eine Downloadfunktion wird nirgends angeboten. Mit Hilfe von diversen Downloadprogrammen (z.B. JDownloader) und der genauen URL lassen sich die Videos auch downloaden. Je nach Mediatheken sucht man allerdings eine ganze Weile, bis der gewünschte Inhalt endlich erscheint.

Hier schafft die Software MediathekView Abhilfe, die ich bei Boehrsi entdeckt habe. Vielen Dank! MediathekView ist eine Art Suchmaschine für Videos in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender und schafft einen guten Gesamtüberblick der Mediathekinhalte. Aktuell werden folgende Sender unterstützt: ARD, ZDF, ZDFtivi, Arte, 3Sat, Kika, Phoenix, DW, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF und SF.

MediathekView listet alle gefundenen Videos auf, die sich anschließend direkt abspielen oder zum offline anschauen downloaden lassen. Für die direkte Wiedergabe wird der VLC Media Player empfohlen. Dies sollte aber auch mit jedem anderen Player möglich sein. Die Suchfunktion leistet gute Dienste und hilft, die gewünschte Sendung schnell aufzufinden. Außerdem bietet MediathekView eine Filtermöglichkeit, sodass die Ergebnisse einfach eingegrenzt werden können. Darüber hinaus lassen sich Filterprofile und sogar Abos erstellen. Mit Abos können Videos, die bestimmten Kriterien entsprechen, automatisch heruntergeladen werden.

MediathekView ist kostenlos erhältlich und wird in Java entwickelt. Der Download umfasst rund 32 MByte. Neben einer stabilen Version 10 wird zudem eine Entwicklerversion 11 geboten, die ich auch für meinen Test verwendet habe. Diese läuft sehr stabil und ich konnte keinerlei Probleme feststellen.

Download MediathekView

MediathekView

Adobe Acrobat Reader DC Seitenleiste entfernen

Im April 2015 hat Adobe eine neue Acrobat-Reader-Generation veröffentlicht, die auf den Namen Adobe Acrobat Reader DC hört. Der Vorgänger hörte auf den Namen Adobe Reader. Das “DC” steht für Document Cloud. Zusammen mit dem Feature Mobile Link lassen sich PDF-Dokumente in der Cloud bereitstellen und von allen genutzten Geräten betrachten.

Da der bisherige Adobe Reader in Version 11 wohl früher oder später durch den neuen Adobe Acrobat Reader DC ersetzt werden wird, habe ich den Wechsel vor einigen Tagen vollzogen. Neben der Unterstützung für Tabs ist mir in der neuen Version direkt die rechte Seitenleiste aufgefallen, die sehr nervig ist. Diese lässt sich zwar ausblenden, erscheint aber erneut beim Öffnen einer PDF-Datei. In den ersten Versionen des Adobe Acrobat Reader DC gab es keine Option zur Entfernung der Seitenleiste und man musste zu einem umständlichen Workaround greifen. Seit Version 2015.007 existiert aber glücklicherweise eine Möglichkeit direkt im Programm.

AdobeReaderDC_Programm

Zur Deaktivierung der Seitenleiste müssen die Einstellungen aufgerufen werden. Anschließend links “Dokumente” auswählen und das Häkchen bei der Option “Aktuellen Status des Werkzeugfensters Speichern” aktivieren.

Anschließend das Einstellungs-Fenster mit “OK” schließen. Jetzt könnt ihr die Seitenleiste einklappen und der Status wird gespeichert.

Wireshark 2.0 mit neuer Benutzeroberfläche

Wireshark 2.0 Icon

Die kostenlose Netzwerkanalysesoftware Wireshark wurde vor wenigen Tagen in Version 2.0 veröffentlicht. Neben einigen neuen Features und vielen Fehlerbehebungen haben die Entwickler dem beliebten Programm eine überarbeitete Benutzeroberfläche spendiert. Hauptvorteil soll eine bessere Anwendererfahrung sein. Dies bedeutet zum einen ein besseres Look-and-feel und zum anderen, dass ein schnelleres und geschmeidigeres Arbeiten geboten wird. Dabei wurde auch viel Wert darauf gelegt, dass sich erfahrene Anwender möglichst wenig umgewöhnen müssen.

Die neue Benutzeroberfläche setzt anstelle von GTK+ auf Qt. Hauptgrund für den Wechsel ist, dass Qt die von Wireshark unterstützten Plattformen effektiver abdeckt. Während auf OS X nur noch die neue Oberfläche vorhanden ist, kann unter Windows nach wie vor die alte (Legacy-) Oberfläche mitinstalliert werden. Erst mit Wireshark 2.2 soll die alte Benutzeroberfläche komplett wegfallen.

Weitere Neuerungen von Wireshark 2.0 sind zahlreiche neue Dialoge und Graphen und die Unterstützung diverser neuer Protokolle. Außerdem können Filterregeln nun direkt in der Filter-Toolbar erstellt werden und Konfigurationsdateien werden unter Linux-Systemen jetzt in “$HOME/.config/wireshark” und nicht mehr in “$HOME/.wireshark” abgelegt. Des Weiteren lässt sich nun auch Datenverkehr von USB-Geräten aufnehmen und analysieren. Eine detaillierte Liste aller Änderungen findet ihr in den Release Notes.

Ich muss sagen mir gefällt die neue Oberfläche (siehe Screenshot rechts) sehr gut. Das Programm wirkt deutlich übersichtlicher und aufgeräumter. Auch der Zugriff auf einige wichtige Funktionen ist jetzt deutlich einfacher als bisher möglich.

Download Wireshark 2.0

Zur Einführung von Wireshark 2.0 stellen die Entwickler ein siebzigminütiges Webinar zur Verfügung, welches die wichtigsten Funktionen erläutert.

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7-Zip 15.12 veröffentlicht – neue finale Version nach 5 Jahren

7-Zip Logo

Genau fünf Jahre und ein Tag nach der bis dato letzten stabilen Version 9.20 veröffentlicht der Entwickler Igor Pavlov eine neue finale Version des beliebten Packprogramms 7-Zip. Version 15.12 kann mit einigen neuen Features aufwarten und soll dank vielen Bugfixes stabiler als die vorige Version laufen.

Nach einigen Alpha- und Beta-Versionen der 9.x-Nummerierung wurde 7-Zip Mitte des Jahres auf Version 15 gehoben. Der große Versionssprung soll zum einen den großen Fortschritt gegenüber den älteren Versionen und zum anderen die beiden letzten Ziffern der aktuellen Jahreszahl aufzeigen. Nachfolgend die wichtigsten Neuerungen im Vergleich zu Version 9.20:

  • Unterstützung zum Entpacken für UEFI-BIOS-Dateien, zipx (WinZip), ext2, ext3, ext4, GPT- und VMDK-Images, WIM-Dateien, RAR5-Dateien
  • Fortschrittsanzeige in der Taskbar ab Windows 7 und höher
  • neue Befehlszeilenparameter (-bt, -rn, -h, -spf)
  • Möglichkeit zum Errechnen von Hash-Werten von Dateien (CRC-32, CRC-64, SHA-256 und SHA-1)
  • beim Öffnen von verschachtelten Archiven verwendet 7-Zip nun den Arbeitsspeicher an Stelle von temporären Dateien (sofern die Datei kleiner als 1/4 des RAMs ist)
  • Icons lassen sich im Windows-Kontextmenü einblenden
  • bessere Unterstützung bei Langen Pfadnamen mit mehr als 260 Buchstaben
  • diverse Performanceverbesserungen
  • Bugfixes

Eine detaillierte Übersicht aller Änderungen ist im Changelog möglich.

Download 7-Zip

Firefox 42 veröffentlicht – die Neuerungen

Firefox Logo 23+

Mozilla hat Firefox heute in Version 42 veröffentlicht. Neben einem standardmäßig aktivierten Trackingschutz für den privaten Modus wird erstmals auch eine 64-Bit-Version unter Windows geboten. Da noch nicht alle Add-ons für die 64-Bit-Version angepasst sind, ist ein automatischer Wechsel derzeit noch nicht möglich. Mit einer der nächsten Version soll dann der Wechsel von der 32-Bit- auf die 64-Bit-Version über das automatische Update ermöglicht werden. Die nächste Version in Form von Firefox 43 soll am 15. Dezember 2015 erscheinen.

  • automatisch aktivierter Trackingschutz im privaten Modus (Option kann über Einstellungen unter Datenschutz deaktiviert werden)
  • durch den Trackingschutz geblockte Inhalte können im Sicherheitstab der Web-Konsole eingesehen werden
  • Tabs können stumm geschaltet werden
  • 64-Bit-Version unter Windows
  • Verbesserungen bei WebRTC (unter anderem kann jetzt IPv6 für die Kommunikationsverbindungen genutzt werden)
  • Media Source Extensions (MSE) für HTML5-Videos auf allen Seiten standardmäßig aktiviert
  • Verbesserungen beim Passwort-Manager (Login-Daten können über Kontextmenü eingefügt werden, Username und Passwort lassen sich direkt im Passwort-Manager bearbeiten)
  • Import der Passwörter aus Chrome und dem Internet Explorer möglich (nur unter Windows)
  • Seitenquelltext wird nun in einem Tab angezeigt (bisher in einem extra Fenster)
  • Behebung diverser Sicherheitslücken

Download Firefox 42
Download Firefox 42 (64 Bit)
Portable Firefox 42 @ Horst Scheuer

Microsoft streicht unbegrenzten OneDrive-Speicher

OneDrive Logo

Vor ca. einem Jahr hat Microsoft verlauten lassen, dass Abonnenten von Office 365 unbegrenzten Speicherplatz bei OneDrive bekommen. Davor gab es lediglich 1 Terabyte. Jetzt rudert Microsoft zurück und stampft den unbegrenzten OneDrive-Speicher wieder ein. Auch Nutzer des kostenlosen Angebots müssen Einschnitte hinnehmen.

Auf dem OneDrive Blog hat Microsoft verlauten lassen, dass der bisher unbegrenzte Speicherplatz für Office-365-Abonennten in Zukunft wieder abgeschafft werden wird. Offensichtlich haben einige User den unlimitierten Speicher wörtlich genommen und exzessiv ausgenutzt. Laut Microsoft sollen die User Backups von zahlreichen PCs, Filmsammlungen oder gar DVR-Archive über OneDrive gesichert haben. In einigen Fällen sollen sogar mehr als 75 Terabyte Daten bei Microsoft liegen, was ungefähr 14.000 Mal höher als der Durchschnittswert ist.

Jetzt zieht der Softwareriese Konsequenzen daraus und wird den Speicherplatz für Office-365-Nutzer künftig wieder auf maximal 1 Terabyte begrenzen. Kostenlose Nutzer die bisher 15 Gigabyte erhalten haben, müssen zukünftig mit nur noch 5 Gigabyte auskommen. Die bisher verfügbaren Angebote von 100 oder 200 Gigabyte Zusatzspeicher wird Microsoft auf 50 Gigabyte reduzieren, was dann pro Monat 1,99 US-Dollar kosten wird.

Alle Änderungen sollen ab Anfang 2016 wirksam werden. Betroffene User haben dann zwölf Monate Zeit, um ihre Daten zu reduzieren bzw. zusätzlichen Speicher zu erwerben. Nutzer der kostenlosen Variante können darüber hinaus Office 365 Personal für ein Jahr kostenlos testen.

Ich persönlich sehe die Schuld nicht bei den Usern, die den unbegrenzten Speicherplatz ausgenutzt haben, sondern ganz klar bei Microsoft. Mit Anbieten des unbegrenzten Speichers hat sich das Unternehmen schlicht und einfach zu weit aus dem Fenster gelehnt und jetzt müssen alle User dafür zahlen. Des Weiteren ist die Reduzierung des kostenlosen Speicherplatzes in meinen Augen ein großer Fehler. In den kommenden Monaten dürften hier einige User zu anderen Diensten abwandern, vor allem solche, die mehr als 5 Gigabyte Speicher in OneDrive belegt haben.

VMware Tools 10 veröffentlicht, ohne Bindung an ESXi-Version

VMware Logo

Relativ unbemerkt hat VMware Anfang September die VMware Tools 10 veröffentlicht. Die gravierendste Neuerung ist, dass die neue Version nicht mehr an bestimmte vSphere- bzw. ESXi-Versionen gebunden ist, sondern ab sofort unabhängig davon erhältlich ist. Die neue Version 10 der VMware Tools ist unter VMware vSphere ESXi 5.0 und höher, VMware Workstation 12.0 sowie VMware Fusion 8.0 lauffähig. Damit sei es laut VMware nun auch möglich, neue Versionen früher als bisher zu veröffentlichen. Gleichzeitig wird damit versucht das bisherige Versions-Wirrwarr einzudämmen.

Ansonsten bringt die Version natürlich noch weitere Änderungen mit, die nachfolgend aufgeführt werden:

  • Common versioning: Infrastructure changes to enable reporting of true versions for VMware Tools Operating System Specific Packages. These changes will depend on host support.
  • Common Agent Framework: Common Agent Framework (CAF) provides the basic services necessary to simplify secure and efficient management of agents inside the guest virtual machines.
  • Quiesced snapshots enhancements on Linux: Robustness related enhancements in quiesced snapshot operation. vmtoolsd service supports caching of log messages when guest I/O has been quiesced. Enhancements in vmbackup plug in to use a separate thread to quiesce the guest operating system to avoid timeout issues due to heavy I/O in the guest.
  • Shared folders: For Linux distributions with kernel version 4.0.0 and higher, there is a new FUSE  based Shared Folders client which is used as a replacement for the kernel mode client.
  • ESXi serviceability: Default vmtoolsd logging is directed to a file instead of Syslog or Event Viewer. Enhanced VMwareToolboxCmd.exe on Windows and vmware-toolbox-cmd on Linux to change vmtoolsd logging levels.
  • GuestInfo enhancements: Plug in enhancements to report more than 64 IP addresses from the guest. These enhancements will depend on host support.

Download VMware Tools 10

Management von Remoteverbindungen: Royal TS portabel verwenden

Royal TS Logo

Bei der Verwaltung von Remoteverbindungen habe ich bisher auf die Software mRemoteNG vertraut. Doch unter Windows 8.1 läuft mRemoteNG bei mir sehr instabil und es kommt häufig zu Abstürzen. Offensichtlich wird das Tool nicht mehr weiterentwickelt, denn seit ca. zwei Jahren gibt es keine Updates mehr und auch im hauseigenen Forum ist nichts vom Entwickler zu lesen.

Auf der Suche nach eine guten Alternative bin ich letztendlich bei Royal TS gelandet. Es gibt zwar einige kostenlose Alternativen, aber leider bieten diese nicht den von mRemoteNG bekannten und auch den von mir gewünschten Funktionsumfang. Ein weiterer Pluspunkt für Royal TS war die Möglichkeit des Imports meiner mRemoteNG-Verbindungen. Außerdem stammt das Entwicklerunternehmen code4ward aus Österreich und auch der ursprüngliche Entwickler vom originalen mRemote ist mit an Bord.

Royal TS portabel verwenden

Genug geschrieben, jetzt geht es ans Eingemachte! Standardmäßig wird Royal TS installiert und alle Einstellungen werden unter “%APPDATA%\code4ward” abgelegt. Wir möchten aber erreichen, dass alle Einstellungen im Programmordner gespeichert werden. Folgendermaßen müsst ihr dafür vorgehen:

  1. Zunächst muss Royal TS heruntergeladen werden. Hier existiert seit einiger Zeit die Möglichkeit zum Download einer ZIP-Datei, genau was wir benötigen.
  2. Die heruntergeladene ZIP-Datei in den gewünschten Ordner entpacken und anschließend in diesen Ordner wechseln.
  3. Dort wird jetzt ein neuer Ordner für die Konfigurationsdateien erstellt. Ich habe den Ordner “config” genannt.
  4. Im Hauptorder der Software existiert die Datei “RTS3App.exe.config“. Diese Datei bitte mit einem Texteditor öffnen.
  5. Dort muss der Eintrag “%APPDATA%\code4ward” in “./config” geändert werden (Zeile 11). Wenn der Config-Ordner aus Schritt 3 einen anderen Namen bei euch besitzt, müsst ihr entsprechend diesen verwenden.
  6. Wer bereits alte Konfigurationsdateien besitzt, kann diese ganz einfach von “%APPDATA%\code4ward” in den neuen Config-Ordner kopieren und somit übernehmen.
  7. Jetzt kann Royal TS komplett portabel verwendet werden.

Erscheint eine neue Royal-TS-Version, könnt ihr diese als ZIP-Datei herunterladen und die Dateien in eurem Ordner ganz einfach mit den neueren austauschen. Allerdings solltet ihr auf keinem Fall die Datei “RTS3App.exe.config” ersetzen.

Royal TS