Kategorie: Software & Apps

VMware Tools 10 veröffentlicht, ohne Bindung an ESXi-Version

VMware Logo

Relativ unbemerkt hat VMware Anfang September die VMware Tools 10 veröffentlicht. Die gravierendste Neuerung ist, dass die neue Version nicht mehr an bestimmte vSphere- bzw. ESXi-Versionen gebunden ist, sondern ab sofort unabhängig davon erhältlich ist. Die neue Version 10 der VMware Tools ist unter VMware vSphere ESXi 5.0 und höher, VMware Workstation 12.0 sowie VMware Fusion 8.0 lauffähig. Damit sei es laut VMware nun auch möglich, neue Versionen früher als bisher zu veröffentlichen. Gleichzeitig wird damit versucht das bisherige Versions-Wirrwarr einzudämmen.

Ansonsten bringt die Version natürlich noch weitere Änderungen mit, die nachfolgend aufgeführt werden:

  • Common versioning: Infrastructure changes to enable reporting of true versions for VMware Tools Operating System Specific Packages. These changes will depend on host support.
  • Common Agent Framework: Common Agent Framework (CAF) provides the basic services necessary to simplify secure and efficient management of agents inside the guest virtual machines.
  • Quiesced snapshots enhancements on Linux: Robustness related enhancements in quiesced snapshot operation. vmtoolsd service supports caching of log messages when guest I/O has been quiesced. Enhancements in vmbackup plug in to use a separate thread to quiesce the guest operating system to avoid timeout issues due to heavy I/O in the guest.
  • Shared folders: For Linux distributions with kernel version 4.0.0 and higher, there is a new FUSE  based Shared Folders client which is used as a replacement for the kernel mode client.
  • ESXi serviceability: Default vmtoolsd logging is directed to a file instead of Syslog or Event Viewer. Enhanced VMwareToolboxCmd.exe on Windows and vmware-toolbox-cmd on Linux to change vmtoolsd logging levels.
  • GuestInfo enhancements: Plug in enhancements to report more than 64 IP addresses from the guest. These enhancements will depend on host support.

Download VMware Tools 10

Management von Remoteverbindungen: Royal TS portabel verwenden

Royal TS Logo

Bei der Verwaltung von Remoteverbindungen habe ich bisher auf die Software mRemoteNG vertraut. Doch unter Windows 8.1 läuft mRemoteNG bei mir sehr instabil und es kommt häufig zu Abstürzen. Offensichtlich wird das Tool nicht mehr weiterentwickelt, denn seit ca. zwei Jahren gibt es keine Updates mehr und auch im hauseigenen Forum ist nichts vom Entwickler zu lesen.

Auf der Suche nach eine guten Alternative bin ich letztendlich bei Royal TS gelandet. Es gibt zwar einige kostenlose Alternativen, aber leider bieten diese nicht den von mRemoteNG bekannten und auch den von mir gewünschten Funktionsumfang. Ein weiterer Pluspunkt für Royal TS war die Möglichkeit des Imports meiner mRemoteNG-Verbindungen. Außerdem stammt das Entwicklerunternehmen code4ward aus Österreich und auch der ursprüngliche Entwickler vom originalen mRemote ist mit an Bord.

Royal TS portabel verwenden

Genug geschrieben, jetzt geht es ans Eingemachte! Standardmäßig wird Royal TS installiert und alle Einstellungen werden unter „%APPDATA%\code4ward“ abgelegt. Wir möchten aber erreichen, dass alle Einstellungen im Programmordner gespeichert werden. Folgendermaßen müsst ihr dafür vorgehen:

  1. Zunächst muss Royal TS heruntergeladen werden. Hier existiert seit einiger Zeit die Möglichkeit zum Download einer ZIP-Datei, genau was wir benötigen.
  2. Die heruntergeladene ZIP-Datei in den gewünschten Ordner entpacken und anschließend in diesen Ordner wechseln.
  3. Dort wird jetzt ein neuer Ordner für die Konfigurationsdateien erstellt. Ich habe den Ordner „config“ genannt.
  4. Im Hauptorder der Software existiert die Datei „RTS3App.exe.config„. Diese Datei bitte mit einem Texteditor öffnen.
  5. Dort muss der Eintrag „%APPDATA%\code4ward“ in „./config“ geändert werden (Zeile 11). Wenn der Config-Ordner aus Schritt 3 einen anderen Namen bei euch besitzt, müsst ihr entsprechend diesen verwenden.
  6. Wer bereits alte Konfigurationsdateien besitzt, kann diese ganz einfach von „%APPDATA%\code4ward“ in den neuen Config-Ordner kopieren und somit übernehmen.
  7. Jetzt kann Royal TS komplett portabel verwendet werden.

Erscheint eine neue Royal-TS-Version, könnt ihr diese als ZIP-Datei herunterladen und die Dateien in eurem Ordner ganz einfach mit den neueren austauschen. Allerdings solltet ihr auf keinem Fall die Datei „RTS3App.exe.config“ nicht ersetzen.

Royal TS

Wireshark: VoIP-Telefonate mitschneiden und anhören nach Beginn des Gesprächs

Wireshark Logo

In meinem Artikel „FRITZ!Box – VoIP-Telefonate mitschneiden und anhören“ habe ich aufgezeigt, wie VoIP-Telefonate ganz einfach mitgeschnitten werden können. Die dort aufgeführte Methode funktioniert allerdings nur, wenn der Paketmitschnitt vor dem Telefonat gestartet wird. Beginnt der Paketmitschnitt erst nach dem Anfang des Gesprächs, funktioniert das dort beschriebene Vorgehen leider nicht.

Vor dem Mitschneiden von VoIP-Telefonaten sollte jedoch die aktuelle Rechtslage beachtet werden! Bei unerlaubten Aufzeichnungen sind sogar strafrechtliche Konsequenzen möglich. Ich übernehme keine Haftung.

Erklärung

Wenn der Paketmitschnitt erst nach Beginn des Telefonats gestartet wird, fehlt logischerweise auch die Protokollierung des Verbindungsaufbaus. Der Auf- und Abbau von VoIP-Verbindungen wird auch Signalisierung bzw. Verbindungssteuerung genannt. Dies kann mit unterschiedlichen Signalisierungsprotokollen (SIP, MGCP, H.248, …) geschehen, wobei sehr häufig SIP zum Einsatz kommt. Innerhalb des SIP-Protokolls wird das Session Description Protocol (SDP) zur Beschreibung der Eigenschaften von Multimediadatenströmen verwendet. Konkret gesagt kommt SDP bei der Aushandlung von Codecs, Transportprotokollen und IP-Adressen zum Einsatz. Ohne diese Daten kann Wireshark nicht automatisch herausfinden, welche UDP-Pakete zum RTP-Stream gehören und welche nicht.

Lösung

Damit der RTP-Stream, welcher die Audio-Daten enthält, dennoch extrahiert werden kann, müssen die UDP-Pakete innerhalb des Paketmitschnitts als RTP identifiziert werden. Dies funktioniert ab Wireshark 2.x folgendermaßen:

Im Menü müssen unter „Analyse“ und “ Protokolle aktivieren…“ zwei Optionen aktiviert werden. Unterhalb vom Protokoll „RTP“ bei „rtp_stun“ und „rtp_udp“ ein Häkchen setzen. Anschließend hier mit Punkt 2 fortfahren.

Sollte das nicht zum Ziel führen, gibt es noch eine zweite Möglichkeit, welche aber auch die oben genannten Einstellungen voraussetzt. Öffnet einen Paketmitschnitt und wählt anschließend im Menü unter „Telephonie“ die Punkte „RTP“ und „RTP Streams“. Im neu geöffneten Fenster wählt ihr einen Stream aus und klickt dann unten auf den Button „Den Entgegengesetzten finden“. Sofern ein passender zweiter Stream vorhanden ist, wird dieser nun automatisch mit ausgewählt (siehe Screenshot).

Jetzt könnt ihr auf „Analysieren“ klicken. Erneut öffnet sich ein neues Fenster, welches eine Übersicht und Statistiken über alle in den RTP-Streams enthaltenen Datenpakete gibt. Dies ist aber nicht was uns interessiert und wir fahren mit einem Klick auf „Steams abspielen“ fort. Abermals erscheint ein neues Fenster, in welchem die beiden Streams angehört werden können.

Die Neuerungen von Microsoft Office 2016

Office 2013 Logo

Vor zwei Tagen hat Microsoft Office 2016 veröffentlicht. Die Neuerungen halten sich jedoch arg in Grenzen, weshalb sich vor allem Nutzer von Einzelplatzversionen die Frage nach einem Update genau überlegen sollten. Ich persönlich arbeite nach wie vor mit Office 2010 und habe noch keine Funktion aus Office 2013 oder dem neuen Office 2016 vermisst. Nutzer eines Office-365-Abos haben es da leichter, sie können kostenlos auf das neue Office-Paket updaten.

Da bahnbrechende neue Features in Office 2016 fehlen, liste ich die Neuerungen nur stichpunktartig auf:

  • neues Design (fünf Farben verfügbar) und leicht überarbeitete Oberfläche (einheitliches Aussehen über alle Geräte hinweg)
  • für die Touch-Bedienung unter Windows 10 optimiert
  • Office 2016 merkt sich die zuletzt bearbeitete Stelle in einem Dokument und setzt die Bearbeitung beim Öffnen der Datei dort wieder fort
  • gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten in Echtzeit auf dem Desktop (inklusive Live-Information, an welchen Abschnitten die Kollegen arbeiten)
  • verbesserte Versionshistorie
  • Teilen von Dokumenten erleichtert
  • von Hand erstellte Gleichungen werden automatisch in Text konvertiert (vor allem bei mathematischen oder physikalischen Formeln interessant)
  • „Intelligente Suche“ via Bing, Wikipedia und beim Oxford Dictionary stellt kontextbezogen Informationen direkt im Dokument zusammen
  • unter Windows 10 kann man sich dank „Windows Hello“ zeitgleich am Windows-10-PC und bei Office anmelden
  • Excel: neue Diagrammtypen für die Darstellung von Finanz- und hierarchisch organisierten Daten sowie statistischen Eigenschaften von Informationen
  • Excel: neue Analysemethoden (Zeitreihenanalyse und Trendberechnungen mit einem Knopfdruck)
  • Excel: Einbindung von Tabellen aus Webseiten, Daten aus SAP Business Objects, Apache Hadoop oder von Diensten wie beispielsweise Salesforce
  • neue Hilfefunktion „Was möchten Sie tun?“ (in den kommenden Monaten Integration mit Cortana)
  • direkte Integration von Skype in Office 2016 um die Kommunikation im Team zu erleichtern
  • Outlook bietet in der Anhangs-Funktion automatisch die zuletzt bearbeiteten Dateien an (Cloud-basierte Dokumente werden lediglich als Links verschickt und automatisch mit den entsprechenden Freigaben versehen)
  • Office 365 Gruppen sind direkt in Outlook eingebunden
  • Office 365 Data Loss Prevention (DLP) verhindert die unbeabsichtigte oder unerlaubte Weiterleiten sensibler Firmendaten
  • Office 365 integriertes Mobile Device Management (MDM) zum Schutz von Firmendaten vor Verlust und unbefugtem Zugriff
  • demnächst Office 365 Planner erlaubt Projekte zu verwalten und Teammitgliedern Aufgaben zuzuweisen
  • demnächst Office 365 „GigJam“ zur Aggregation von Daten über verschiedene Geräte, Anwendungen und Plattformen

Microsoft Office 2016 veröffentlicht

Office 2013 Logo

Vor zwei Tagen, am 22. September 2015, wurde Microsoft Office 2016 für Windows offiziell veröffentlicht. Die Mac-Version ist bereits seit dem 9. Juli für Office-365-Abonennten verfügbar.

Obwohl Microsoft immer mehr auf Office 365 setzt, steht die neue Version des Office-Pakets nach wie vor auch als Einzelplatzversion zur Verfügung. Allerdings verzichtet Microsoft hier auf Datenträger, denn Office 2016 ist nur als Download verfügbar. Hier kann zwischen drei Varianten unterschieden werden:

  • Office 2016 Home & Student (Word, Excel, PowerPoint, OneNote) 149 Euro
  • Office 2016 Home & Business (Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook) 279 Euro
  • Office 2016 Professional (Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher, Access) 539 Euro

Des Weiteren bietet Microsoft die neue Version auch als Abomodell Office 365 an. Wer bereits ein Abo für Office 365 besitzt, kann kostenlos auf die neue Office-Version wechseln.

  • Office 365 Home (Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher, Access) 99 Euro pro Jahr
  • Office 365 Personal (Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher, Access) 69 Euro pro Jahr

Nur als Office-365-Kunde profitiert man von Zusatzleistungen wie 1 TByte OneDrive-Cloudspeicher pro Benutzer oder 60 Skype-Freiminuten pro Monat und Benutzer für Anrufe auf Mobiltelefone und Festnetzanschlüsse. Ebenso stehen 1 TByte OneDrive-Cloudspeicher zur Verfügung. Auch die plattformübergreifenden Apps sind nur als Office-365-Kunde nutzbar. Während die Home-Variante auf bis zu fünf PCs oder Macs und zusätzlich auf bis zu fünf Tablets und fünf Smartphones verwendet werden kann, ist Personal auf einen PC oder Mac und ein Tablet sowie ein Smartphone beschränkt. Obwohl die UVP bei 99 bzw. 69 Euro pro Jahr liegt, ist Office 365 bei Amazon deutlich günstiger erhältlich. Dort belaufen sich die Kosten auf lediglich 70 Euro (Office 365 Home) bzw. 47 Euro (Office 365 Personal).

Microsoft Office 2016 bei Amazon kaufen
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Firefox 41 veröffentlicht – die Neuerungen

Firefox Logo 23+

Gestern wurde Firefox 41 veröffentlicht. Insgesamt bietet das Release relativ wenige Neuerungen. Erwähnenswert ist, dass die ursprünglich für Version 41 geplante Blockierung von unsignierten Add-ons auf Firefox 43 verschoben wurde. Die Veröffentlichung der nächsten Version in Form von Firefox 42 ist für den 3. November 2015 angedacht.

  • Reduzierter Speicherverbrauch beim Einsatz des Adblockers AdBlock Plus
  • Echtzeitchat Hello bietet jetzt auch Unterstützung für Textnachrichten
  • Verwendung von Perfect Forward Secrecy (PFS) für alle WebRTC-Anwendungen
  • Unterstützung für binäre XPCOM-Komponenten bei Add-ons wurde entfernt
  • Firefox Account erlaubt die Einbindung eines Profilbildes
  • Unterstützung einiger neuer HTML5-Attribute
  • Behebung diverser Sicherheitslücken

Download Firefox 41
Portable Firefox 41 @ Horst Scheuer

Ab Ghostery 5.4.6: Nebulöses Anzeigennetzwerk standardmäßig aktiviert

Ghostery Logo

Ghostery ist eine beliebte Browsererweiterung, die den Anwender beim Surfen auf versteckte Dienste wie zum Beispiel Webtracking-Tools oder Anzeigenetzwerke hinweist. Das Add-on ist unter anderem für die Browser Firefox, Chrome, Opera, Internet Explorer und Safari erhältlich. Allerdings wird Ghostery bereits seit mehr als fünf Jahren nicht mehr vom ursprünglichen Entwickler gepflegt, sondern wird seit Januar 2010 von einem Unternehmen entwickelt.

Bei Linux und Ich habe ich nun davon gelesen, dass ab Version 5.4.6, die im Juli 2015 veröffentlicht wurde, standardmäßig eine neue Option vorhanden und aktiviert ist. Die neue Einstellung ermöglicht es, dass Ghostery Nachrichten zu Produktfunktionen, Updates und Werbeaktionen direkt im Browser anzeigt. Die Entwickler bewerben die Funktion folgendermaßen:

The CMP will allow us to message our users directly in their browser with product announcements, promotions, and other appropriate notifications.  This messaging system and can be turned off at any time by accessing the advanced tab of the options menu.

Die Option lässt sich zwar in den Einstellungen deaktivieren, ist aber standardmäßig aktiviert. Dabei ist egal, ob das Add-on neu installiert oder aktualisiert wird. Auf diese Tatsache wird nirgendwo hingewiesen und auch bei mir war diese Einstellung aktiv.

Ghostery Werbung

Mit diesem Schritt manövriert sich Ghostery meiner Meinung nach aufs Abstellgleis. Ihr solltet die Einstellung in jedem Fall deaktivieren – oder noch besser – direkt über ein alternatives Add-on nachdenken. Mit dem Privacy Badger ist bereits eine gute und freie Alternative auf dem Markt vorhanden.

Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) für Windows 10 verfügbar

Windows 10 Logo

Nachdem die Benutzer von Windows 10 bisher mit der Technical Preview der Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) vorliebnehmen mussten, hat Microsoft nun endlich die finale Version veröffentlicht. Vorerst steht RSAT allerdings nur auf Englisch zum Download bereit. Laut der Gerüchteküche könnte eine deutsche Version noch im August folgen.

Die neue Version der Verwaltungstools ist nur für Windows 10 gedacht und beinhaltet unter anderem den Server-Manager, Microsoft Management Console-Snap-Ins (MMC), diversen Verwaltungskonsolen, Windows PowerShell-Cmdlets und -Anbieter sowie Befehlszeilentools für die Verwaltung von Rollen und Features auf Servern.

Download Remote Server Administration Tools für Windows 10

Die Neuerungen von Firefox 40

Firefox Logo 23+

Pünktlich zum geplanten Termin wurde Firefox 40 gestern veröffentlicht. Neben optischen Änderungen für Windows 10 wurde vor allem die Sicherheit bei den Add-Ons erhöht. So kommen erstmals Signaturen für Add-ons zum Zuge. Allerdings ändert sich für die Nutzer bisher nur wenig, da Firefox 40 bei unsignierten Add-ons lediglich eine Warnung anzeigt, wenn Signaturen fehlen. Ab Firefox 41 (geplante Veröffentlichung am 22. September 2015) kann die Überprüfung auf eine gültige Signatur lediglich noch per „about:config“ deaktivert werden. Mit Firefox 42 entfällt auch diese Möglichkeit und es sollen keine unsignierten Add-ons mehr genutzt werden können.

Die optischen Anpassungen unter Windows 10 habe ich bereits ausführlich in meinem Artikel „Firefox 40 erhält Optimierungen für hochauflösende Bildschirme und Windows 10“ beschrieben.

Nachfolgend ein kurzer Überblick aller weiteren Änderungen und Neuerungen in Version 40:

  • Verbesserter Malware-Schutz via Googles Safe Browsing
  • Werbeeinblendungen (Suggested Tiles) auf der Neuen-Tab-Seite (aktuell nur bei der Sprachvariante en-US)
  • Beim Start einer Unterhaltung über Hello kann ein Link übergeben werden
  • Neues Design des Add-ons Manager
  • Linux: Verbessertes Scrolling und flüssigere Wiedergabe von Grafiken und Videos
  • Windows: Nutzung von Hardware-VSync führt weicheren Animationen und besserem Scrollverhalten
  • NPAP-Plugins werden asynchron initialisiert, was zu einer schnelleren Startzeit führen soll
  • Skripte oder Iframes können keine HTTP-Authentifizierung mehr anfordern
  • Verbesserte Performance-Tools in den Entwickler-Werkzeugen (neue Ansichten Waterfall, Call Tree und Flame Chart)
  • Behebung diverser Sicherheitslücken

Download Firefox 40
Portable Firefox 40 @ Horst Scheuer

SSH-URLs aus Firefox direkt öffnen

Firefox Logo 23+

Standardmäßig kann Firefox mit SSH-URLs nichts anfangen. Es gibt zwar das Add-on FireSSH, welches eine SSH-Unterstützung in Firefox nachrüstet, allerdings kann diese Variante bei Weitem nicht mit PuTTY und Co. mithalten. Nachfolgend beschreibe ich eine Lösung, wie Firefox mit SSH-URLs umgehen und an eure favorisierte Terminalsoftware weiterleiten kann.

Hierfür muss unter „about:config“ der neue Boolean-Wert

network.protocol-handler.expose.ssh = false

angelegt werden. Anschließend funktioniert der Klick auf eine SSH-URL bereits und das folgende Fenster erscheint:

Firefox SSH

Dort kann die gewünschte Software zum Öffnen der SSH-Links ausgewählt werden. Ich verwende nach wie vor den PuTTY-Fork KiTTY, welcher unter anderem vollständig portabel ist.

Kategorien: Firefox Tutorials Windows

Zeilenabstände in Notepad++ ändern

Notepad++ Logo

Ohne Zweifel ist Notepad++ einer der besten Editoren unter Windows. Ich setze den Texteditor schon seit zig Jahren ein und bin nach wie vor begeistert.

Als ich heute den Zeilenabstand anpassen wollte, bin ich allerdings auf ein kleines Problem gestoßen, denn dafür bietet Notepad++ keine direkte Option an. Nach kurzer Suche habe ich aber die Lösung gefunden. Dazu muss der Stile-Editor geöffnet werden, welcher im Menü unter „Einstellungen“ und „Stile …“ erreichbar ist. Dort muss zuerst das gewünschte Design ausgewählt werden. Anschließend unter „Stilbeschreibung“ auf „Brace highlight styles“ klicken. Jetzt kann unter „Größe“ der gewünschte Zeilenabstand eingestellt werden. Wenn im Hintergrund eine Datei geöffnet ist, können die unterschiedlichen Einstellungen direkt eingesehen werden, quasi eine Live-Vorschau. Abschließend auf den Button „Speichern“ klicken und fertig!

 

Notepad++ Zeilenabstand

FRITZ!Box und FRITZ!OS 6.30: Telnet temporär via Pseudo-Image aktivieren

AVM FRITZ!Box 7490
Diese Möglichkeit funktioniert ab FRITZ!OS 6.51 nicht mehr, da das Installieren von unsignierten Firmware-Images nicht mehr erlaubt ist.

In meinem neuen Artikel habe ich weitere Möglichkeiten vorgestellt, wie ihr bei eurer FRITZ!Box einen Shell-Zugang nachrüsten könnt, auch beim Einsatz eines aktuelles FRITZ!OS: FRITZ!Box Shell-Zugang nachrüsten – auch bei aktuellem FRITZ!OS

Mit FRITZ!OS 6.30, welches seit ca. zwei Wochen für viele neuen FRITZ!Boxen erhältlich ist, hat AVM die Möglichkeit für einen einfachen und unkomplizierten Telnet-Zugang entfernt. In meinem Artikel „AVM FRITZ!Box: neue Firmwares ohne Telnet“ findet ihr ausführliche Informationen zu diesem Thema.

Wer Telnet auf seiner FRITZ!Box reaktivieren möchte, kann dies mit der sogenannten Pseudo-Image-Methode erledigen. Allerdings ist dies keine dauerhafte Lösung, denn Telnet wird nur temporär bis zum nächsten Neustart aktiviert. Außerdem werden mit dieser Methode zahlreiche Dienste auf der FRITZ!Box deaktiviert und anschließend neugestartet. Dabei fehlt aber der ein oder andere Dienst und die FRITZ!Box befindet sich in einer Art „Schwebezustand“, was durchaus zu diversen Problemen führen kann. Für eine temporäre Aktivierung von Telnet, um z.B. Dropbear nachzuinstallieren oder das SquashFS-Image direkt auf der zu Box ändern, ist diese Methode aber ausreichend.

  1. Zuerst benötigt ihr das Pseudo-Image, welches ich hier zum Download anbiete. Dabei handelt es sich um den Code von „koyaanisqatsi“ aus diesem Foren-Post. Der Code befindet sich in der Datei „/var/install“ und wurde zu einem TAR-Archiv zusammengefasst.
  2. Jetzt muss die Datei in eure FRITZ!Box eingespielt werden. Dazu meldet ihr euch an der Weboberfläche an und navigiert im Menü über „System“ auf den Punkt „Update“. Anschließend oben auf den Reiter „FRITZ!OS-Datei“ klicken. Dort müsst ihr zuerst die aktuellen Einstellungen sichern. Anschließend könnt ihr die vorher heruntergeladene Datei auswählen und das Update starten (siehe Screenshot).FRITZ!Box Pseudo-Image
  3. Nach ca. 30 Sekunden erscheint eine Warnung, die ihr aber getrost ignorieren könnt. Diese weist nur darauf hin, dass es sich um keine originale Firmware von AVM handelt, aber das wissen wir ja ;)FRITZ!Box Update Warnung
  4. Nach weiteren ca. 30 Sekunden sind die Dienste der FRITZ!Box wieder aktiv und auch die Telnet-Verbindung funktioniert nun. Das Browserfenster vom Update könnt ihr einfach schließen.

Falls Probleme auftreten kann die FRITZ!BOX einfach neugestartet werden. Anschließend befindet sie sich wieder im Ursprungszustand. Dennoch gilt: Für etwaige Probleme oder Schäden übernehme ich keine Haftung.