Kategorie: Internet

Ab Ghostery 5.4.6: Nebulöses Anzeigennetzwerk standardmäßig aktiviert

Ghostery Logo

Ghostery ist eine beliebte Browsererweiterung, die den Anwender beim Surfen auf versteckte Dienste wie zum Beispiel Webtracking-Tools oder Anzeigenetzwerke hinweist. Das Add-on ist unter anderem für die Browser Firefox, Chrome, Opera, Internet Explorer und Safari erhältlich. Allerdings wird Ghostery bereits seit mehr als fünf Jahren nicht mehr vom ursprünglichen Entwickler gepflegt, sondern wird seit Januar 2010 von einem Unternehmen entwickelt.

Bei Linux und Ich habe ich nun davon gelesen, dass ab Version 5.4.6, die im Juli 2015 veröffentlicht wurde, standardmäßig eine neue Option vorhanden und aktiviert ist. Die neue Einstellung ermöglicht es, dass Ghostery Nachrichten zu Produktfunktionen, Updates und Werbeaktionen direkt im Browser anzeigt. Die Entwickler bewerben die Funktion folgendermaßen:

The CMP will allow us to message our users directly in their browser with product announcements, promotions, and other appropriate notifications.  This messaging system and can be turned off at any time by accessing the advanced tab of the options menu.

Die Option lässt sich zwar in den Einstellungen deaktivieren, ist aber standardmäßig aktiviert. Dabei ist egal, ob das Add-on neu installiert oder aktualisiert wird. Auf diese Tatsache wird nirgendwo hingewiesen und auch bei mir war diese Einstellung aktiv.

Ghostery Werbung

Mit diesem Schritt manövriert sich Ghostery meiner Meinung nach aufs Abstellgleis. Ihr solltet die Einstellung in jedem Fall deaktivieren – oder noch besser – direkt über ein alternatives Add-on nachdenken. Mit dem Privacy Badger ist bereits eine gute und freie Alternative auf dem Markt vorhanden.

Drei Jahre Garantie für Honor 6, Honor 6+ und Honor 7

Honor 7

Wer im Zeitraum zwischen dem 27. Juli 2015 bis einschließlich 30. September 2015 ein Honor 6, Honor 6+ oder Honor 7 bei VMALL oder Three UK gekauft hat, kann die Herstellergarantie von zwei auf drei Jahre erweitern. Für die kostenlose Garantieverlängerung muss man sich lediglich mit seinem Gerät auf der entsprechenden Honor-Aktionsseite registrieren.

Honor drei Jahre Garantie Anmeldung

Kategorien: Internet Smartphones

Google hat ein neues Logo

Google Logo 2015

Obwohl die letzte Änderung am Google-Logo erst ca. zwei Jahre her ist, hat der Internetriese sein Logo erneut überarbeitet. Am 1. September 2015 präsentierte Google sein neues Logo und mittlerweile wurde es auch bereits weltweit ausgerollt.

Auffälligste Neuerung ist die eigens für das neue Logo entworfene Schriftart namens „Product Sans“. Im Gegensatz zur bisherigen Schriftart handelt es sich bei „Product Sans“ um eine Groteskschrift, also eine Schrift ohne Serifen. Sämtliche runden Formen der Schrift lassen sich aus einem Kreis ableiten. Der schräge Strich im kleinen E wurde aber beibehalten. Außerdem wurden die verwendeten Farben leicht geändert. Es kommen weder Schattierungen noch verschiedene Farbnuancen zum Einsatz.

Neben dem Google-Logo wurden auch die Logos der weiteren Google-Produkte (Google+, Google Maps, Google Docs, …) überarbeitet. Dabei wurde großes Augenmerk auf ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Dienste hinweg gelegt. In gewisser Weise hat das neue Logo sicherlich auch etwas mit der neuen Dachgesellschaft Alphabet zu tun, mit Hilfe derer Google Mitte August eine Restrukturierung des Unternehmens initiiert hatte.

Google Logo 2015

neues Google-Logo seit 1. September 2015

Google Logo

altes Google-Logo 19. September 2013 bis 31. August 2015

Kategorien: Internet

Let’s Encrypt bietet ab September kostenlose Zertifikate

Let' s Encrypt Logo

Let’s Encrypt ist eine neue Zertifizierungsstelle (CA), die Ende 2014 gegründet wurde und sich gerade im Aufbau befindet. Angeboten wird der Dienst von der gemeinnützigen Internet Security Research Group (ISRG). Als Hauptinitiatoren gelten Mozilla und die Electronic Frontier Foundation (EFF), die aber auch Unterstützung von namenhaften Unternehmen wie Akamai, Cisco Systems oder der Linux Foundation erhalten.

Ziel von Let’s Encrypt ist es, kostenlose Zertifikate für die verschlüsselte Übertragung im Web anzubieten. Gleichzeitig soll der Aufwand für die Einrichtung und Pflege von TLS-Verbindungen deutlich gesenkt werden. Dazu kommt das Protokoll Automated Certificate Management Environment (ACME) zum Einsatz, welches einen automatisierten Prozess für Erstellung, Validierung, Signierung, Einrichtung und Erneuerung von Zertifikaten bereitstellen soll.

Anfang Juni hat Let’s Encrypt die benötigten Zwischen- und Stammzertifikate (auch als Wurzelzertifikat oder Root-Zertifikat bezeichnet) erzeugt. Vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass die erste Zertifikatsausstellung und die Aufnahme des Testbetriebs ab dem 7. September stattfinden werden. Während des zehnwöchigen Testlaufs wird allerdings eine Anmeldung vorausgesetzt. Ab dem 16. November soll dann der Normalbetrieb aufgenommen werden. Dann soll jedermann ohne Anmeldung Zertifikate erhalten können.

Vorläufig sollen die Zertifikate mit Hilfe der Zwischenstelle ausgestellt werden, die ihrerseits durch die Zertifizierungsstelle von IdenTrust signiert sei. Dadurch ist sichergestellt, dass Zertifikate von Let’s Encrypt von allen Browsern akzeptiert werden. Früher oder später soll jedoch auch das eigene Root-Zertifikat von Let’s Encrypt in den meistbenutzten Browsern als vertrauenswürdig hinterlegt werden. Dank der Mitarbeit von Mozilla wird Firefox vermutlich der erste Browser sein, der das Root-Zertifikat einbinden wird. Wer nicht darauf warten möchte, kann das Root-Zertifikat bereits jetzt selbst installieren.

Kategorien: Internet

Homepage-Baukasten Wix.com im Kurztest

Auch in Zeiten von Social Media bleibt eine eigene Website für viele Anwender das wichtigste, persönliche Aushängeschild im Internet. Ein Problem besteht allerdings darin, dass nur wenige Menschen über das technische Know-How bzw. die Geduld verfügen, um sich in Content Management Systeme (CMS) wie Joomla, TYPO3 oder WordPress einzuarbeiten. Gerade im Dickicht der Plug-Ins und Themes geht die Übersicht rasch verloren. Als Alternative zur nochmals aufwändigeren Eigen-Programmierung einer Website gibt es Homepage-Baukästen. Ehemals musste man angesichts der beschränkten Möglichkeiten jener Tools abwinken – mit Baukästen erstellte Websites waren selbst für ungeschulte Augen sofort als solche zu erkennen und ähnelten sich allesamt stark. Allerdings gab es in den letzten Jahren viele, neue Entwicklungen, welche es rechtfertigen, den Anbietern eine neue Chance zu geben. Aus diesem Grund habe ich mir exemplarisch mitunter den populärsten Homepage-Baukasten von Wix.com herausgegriffen und einem Kurztest unterzogen. Anreiz war für mich auch, dass es erst kürzlich einen Vergleich diverser Homepage-Baukästen bei Dr. Web gegeben hat.

Früher hat Wix noch mit Adobe Flash gearbeitet, was für viele User ein Ausschlusskriterium bedeutet hat. Doch mittlerweile ist Wix sowohl im Back- als auch Frontend zu HTML5 gewechselt. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um die Wix-Websites für mobile Endgeräte fit zu machen. Auch die Auswahl beeindruckt: Hunderte von Templates laden zum Ausprobieren ein. Die höchst unterschiedlichen Vorlagen gewährleisten, dass die eigene mit dem Wix-Baukasten erstellte Website nicht anderen ähnelt. Zum Glück bietet der Editor zwar viele Möglichkeiten die jeweils gewählte Vorlage nachträglich anzupassen, verliert sich aber nie in Komplexität. Zudem gibt es eine ganze Reihe an Einführungsvideos, welche durch jeden Schritt begleiten. Ähnlich wie in CMS gibt es die Option, spezifische Module einzubinden. Als Beispiele seien eine Bildergalerie, ein Forum oder sogar ein eigener Online-Shop genannt. Wer etwas Geld auf den Tisch legen mag, findet im AppShop nochmals etliche Erweiterungen. Neben kostenpflichtigen Apps stehen dort auch Gratis-Versionen bereit. Wix hat auch die Bedeutung von SEO erkannt und liefert deswegen das „SEO Wizzard and Monitoring Tool“ mit. Das Tool analysiert die erstellte Website und gibt Tipps zur Verbesserung. Auch Google Analytics lässt sich einbinden. Tatsächlich kann man über die mit Wix erstellten Websites Geld verdienen: Google Adsense, reguläre Werbebanner und Affiliate-Links werden ebenso unterstützt.

Wichtig ist natürlich auch der vom Nutzer verlangte Preis: Zwar gibt es eine Gratis-Version („Free“), hier muss man allerdings ohne eigene Domain auskommen und mit Werbung auf der Website leben. Im Grunde eignet sich diese Variante, um ein Gefühl für den Baukasten zu bekommen. „Connect Domain“ erlaubt auf eine bereits erworbene Domain weiterzuleiten und kostet monatlich 5,95 Euro bzw. bei jährlichem Sparplan 48,96 Euro. 500 MByte Speicherplatz und ein monatliches Traffic-Volumen von 1 GByte sind inbegriffen. Abermals muss man mit Werbung durch Wix auf der Website leben. Jene fällt ab dem „Combo-Paket“ weg, das monatlich 10,95 Euro bzw. 99 Euro im Jahresabo kostet. Hier erhöht sich der Speicherplatz auf 3 GByte und das Traffic-Volumen auf 2 GByte. Eine Domain ist enthalten. Beim „Unlimited-Paket“ fällt auch noch die Traffic-Grenze weg und es stehen 10 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Der Preis beträgt 15,95 Euro monatlich bzw. 149,04 Euro im Jahresabo. Zum Schluss wartet das Paket „eCommerce“ mit 10 GByte Speicherplatz und 20 GByte Volumen. Alle Pakete bieten eine für mobile Endgeräte optimierte Website, Zugriff auf alle Templates und eine unbegrenzte Anzahl an Unterseiten. Aus meiner Sicht sollten die meisten Anwender mit dem Paket „Combo“ ideal bedient sein: Keine Werbung, viel Speicherplatz und ausreichendes Datenvolumen. Wer an seine Traffic-Grenzen stößt, weil die eigene Website plötzlich bekannter wird, kann nachträglich zu „Unlimited“ aufstocken – bereits gezahlte Beträge werden angerechnet, so dass kein Risiko besteht.

Im Praxistest habe ich mit Wix herumgespielt und Gefallen an der simplen aber effizienten Handhabung gefunden: Im Browser arbeitet man direkt wie in einem Bildbearbeitungsprogramm an den Homepage-Elementen und kann beliebig verschieben, vergrößern / verkleinern, Bilder und Texte einfügen, etc.. Man hat enorme Freiheit zum Experimentieren, wird aber durch Tutorial-Videos und ein umfangreiches FAQ bei Bedarf an die Hand genommen. Die Templates bieten von mehrspaltigen Designs bis hin zur schnörkellosen Blog-Oberfläche alles was das Herz begehrt. Wer möchte, kann sein Design mit mannigfaltigen Animationen aufpeppen. Nachteil im direkten Vergleich mit einem CMS: Wer sich einmal für ein Template entschieden hat, kann nicht ohne Weiteres seine gesamte Website zu einem anderen Design migrieren. Die manuelle Nachbearbeitung bleibt aber möglich. Auch wenn die Optimierung für mobile Endgeräte zudem generell erstklassig funktioniert, kann es vorkommen, dass einzelne Elemente in der mobilen Ansicht falsch dargestellt werden. Dann muss man im Backoffice nachforschen. Im Vergleich mit der direkten Konkurrenz von Jimdo, Webnode oder Weeblys ist Wix etwas komplexer, gewährt dem Nutzer dafür aber mehr Spielraum.

Fazit

Für Profis bleibt ein eigenes CMS die beste Wahl. Doch Wix.com zeigt eindrucksvoll, dass man mit seinem Homepage-Baukasten erstklassige Ergebnisse erzielen kann, welche für das Gros der Anwender vollkommen ausreichen. Auch für kleinere Firmen findet sich hier eine kostengünstige und leicht handhabbare Option. Als Beispiel zur Veranschaulichung sei diese professionelle Website der Myra Productions GmbH empfohlen. Ich bin selbst positiv überrascht. Zum Reinschnuppern ist das Austesten der „Free“ Version angeraten. Wer dann bei Wix bleiben möchte, benötigt allerdings zwingend eine kostenpflichtige Alternative.

Kategorien: Internet Testberichte

Google AdSense: Cookie-Hinweise werden verpflichtend

Google AdSense Logo

Relativ überraschend hat Google gestern alle AdSense-Kunden angeschrieben und auf die EU-Cookie-Richtlinie verwiesen. Demnach müssen alle Nutzer ihre Webseiten und Apps bis spätestens 30. September 2015 mit Cookie-Hinweisen versehen.

Konkret schreibt Google:

Lieber Publisher,

hiermit möchten wir Sie auf eine neue Richtlinie zur Einholung der Zustimmung der Endnutzer in der EU hinweisen, mit der den geltenden gesetzlichen Vorgaben und Best Practices Rechnung getragen wird. Diese Richtlinie sieht vor, dass Sie zur Einholung der Zustimmung des Endnutzers verpflichtet sind, wenn Sie Produkte wie Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange einsetzen.

Bitte lesen Sie möglichst bald unsere Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU. Gemäß diesen Richtlinien müssen Sie die Zustimmung der Endnutzer in der EU einholen, wenn Sie Google-Produkte einsetzen und dabei Cookies und andere Daten gespeichert und abgerufen sowie Daten erfasst, weitergegeben und genutzt werden. Die Richtlinie hat keine Auswirkungen auf die in Ihrem Vertrag enthaltenen Bestimmungen über das Eigentum an Daten.

Bitte setzen Sie diese Richtlinie so bald wie möglich um, spätestens jedoch bis zum 30. September 2015.

Falls Ihre Website oder App über keinen der Richtlinie entsprechenden Zustimmungsmechanismus verfügt, implementieren Sie bitte jetzt einen solchen. Um Ihnen die Implementierung zu erleichtern, haben wir einige hilfreiche Ressourcen unter cookiechoices.org für Sie zusammengestellt.

Diese Richtlinienänderung erfolgte in Reaktion auf die Best Practices und rechtlichen Vorgaben der europäischen Datenschutzbehörden. Entsprechend diesen Vorgaben wurden vor kurzem auch Änderungen an Googles eigenen Websites vorgenommen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google-Richtlinienteam

Was ist die Cookie-Richtlinie?

Die sogenannte „Cookie-Richtlinie“ (E-Privacy-Richtlinie 2009/136/EG) wurde von der EU am 25. November 2009 verabschiedet. Ihr ursprüngliches Ziel war es, dass nicht notwendige Cookies, vor allem „Tracking & Targeting“-Cookies, nur mit der Zustimmung der Besucher gesetzt werden dürfen. Wenn es nach den Gesetzgebern ginge, sollten solche Cookies ohne die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer (Opt-in) nicht gesetzt werden. In der Praxis wurde dies aber so gut wie nicht umgesetzt. Anstatt dessen haben sich im Internet mittlerweile die sogenannten Cookie-Hinweise durchgesetzt, auch wenn sie nicht direkt den EU-Anforderungen entsprechen. Das bedeutet Cookies werden zunächst eingesetzt und die Nutzer werden erst nachträglich auf diese Tatsache hingewiesen. Außerdem können die Nutzer den Cookies mittels Opt-out-Lösung widersprechen.

Cookie-Hinweise auf Google.de

In den EU-Ländern sollte die Richtlinie bis zum 31. Mai 2011 in nationale Gesetze umgesetzt werden. Dies ist größtenteils geschehen, in Deutschland allerdings nicht. Hauptgrund ist das Telemediengesetz (TMG), genauer gesagt § 15 Abs.3. Dort ist geregelt, dass Nutzer auf Cookies und vorhandene Opt-out-Lösungen hingewiesen werden müssen. In der Praxis reicht/reichte es in diesem Fall aus, die Cookie- und Opt-out-Hinweise in der Datenschutzerklärung aufzuführen. Da das TMG bereits vor der Cookie-Richtlinie vorhanden war, sahen sich die meisten Webseitenbetreiber zu keinen Änderungen gezwungen. Bis zum heutigen Tag ist jedoch unklar, ob eine vollständige Umsetzung der Cookie-Richtlinie mit dem § 15 Abs.3 TMG erfolgt ist.

Im Zweifelsfall wurde diese Frage mit „Ja“ beantwortet, sodass auf deutschen Webseiten immer noch so gut wie keine expliziten Cookie-Hinweise anzutreffen sind.

Google forciert Cookie-Hinweise in Deutschland

Spätestens seit der E-Mail von gestern ist klar: Google hat ein großes Interesse, dass die Cookie-Hinweise auch in Deutschland ordentlich umgesetzt werden. Eine breite Umsetzung soll also quasi als Schutz gegen noch strengere Gesetze fungieren. Ob das funktioniert ist natürlich nicht gesagt, aber Google scheint dieser Meinung zu sein. Aus diesem Grund sollen alle Webseiten und Apps, die Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange nutzen, bis spätestens 30. September 2015 mit einem Cookie-Hinweis versehen werden.

Sofern die Strategie ohne größere Gegenwehr aufgeht, werden wohl weitere Google-Dienste folgen, allem voran Google Analystics.

Obwohl die Konsequenzen für eine Nicht-Umsetzung der Cookie-Hinweise unklar ist, empfehle ich euch die Hinweise bis zum 30. September 2015 in eurer Webseite oder App zu implementieren. Gerade beim Thema AdSense ist Google sehr streng. Wer die AdSense-Richtlinien nicht einhält könnte demnach sehr schnell und ohne Vorwarnung mit einem gesperrten Konto dastehen.

Umsetzung der Cookie-Hinweise

Google bietet auf der Webseite http://www.cookiechoices.org einige Tipps für die Umsetzung der Cookie-Hinweise. Für Webseiten sind eine Reihe von Links vorhanden, die fertige Lösungen für Cookie-Hinweise anbieten. Außerdem wird dort ein Beispiel-Code für die Umsetzung bei iOS- und Android-Apps geboten.

Die Möglichkeit eines Opt-outs für Google AdSense ist aktuell nicht vorhanden.

Hier gibts weitere Informationen rund um das Thema Cookie-Hinweise:

Kategorien: Internet

FRITZ!Box Meldung „Vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen“ entfernen

AVM Logo

Wer kennt sie nicht, die nervige Meldung im FRITZ!Box Webinterface?

Vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen: Weitere Informationen.

Bei älteren Boxen bzw. bei älterer Firmware lautet die Meldung oftmals auch folgendermaßen:

In Ihrer FRITZ!Box wurden vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen durchgeführt. Weitere Informationen.

Diese Meldung erscheint, sobald sich der Benutzer das erste Mal via Telnet an der FRITZ!Box angemeldet hat. Diesen Umstand merkt sich die Box im Flash (TFFS), weshalb die Meldung auch beim Deaktivieren von Telnet oder nach einem Firmware-Update weiterhin sichtbar bleibt. Erst beim nächsten Recover verschwindet die Meldung. Dieser Weg ist allerdings nicht sinnvoll und praktikabel.

Glücklicherweise existiert eine einfache Lösung, wie die Meldung entfernt werden kann. Ironischerweise funktioniert dies via Telnet oder alternativ auch per SSH. Einfach an der Box anmelden und folgenden Befehl ausführen:

echo "clear_id 87" > /proc/tffs

Damit wird die Einstellung zurückgesetzt und die Meldung verschwindet wieder. Sobald man sich aber danach ein weiteres Mal per Telnet anmeldet, erscheint die Meldung wieder.

Amazon Prime Day: 15% Rabatt auf Warehouse Deals

Im Rahmen des heutigen Amazon Prime Day hat der Versandhändler eine nette Aktion gestartet, die für einige sogar interessanter als die normalen Prime-Day-Angebote sein dürfte. Den gesamten Tag gewährt Amazon 15% Rabatt auf alle Amazon Warehouse Deals für Prime-Mitglieder.

Auch ohne Rabatt lassen sich in den Warehouse Deals oftmals sehr interessante Angebote finden. Der zusätzliche Rabatt von 15% macht die Angebote aber noch einmal deutlich interessanter. Vor allem Artikel im Zustand „Gebraucht – wie neu“ oder „Gebraucht – sehr gut“ sind von Neuware nicht zu unterscheiden. Bei den Angeboten handelt es sich um zurückgesendete und geprüfte Ware mit allen Vorteilen von Amazon.de inkl. Kundenservice, Retourenrecht und dem kostenlosen AmazonPrime-Premiumversand. Man muss lediglich auf die Herstellergarantie verzichten, was angesichts den guten Service bei Amazon jedoch zu verschmerzen ist.

Auch ich habe vor wenigen Minuten ein Schnäppchen erzielt: Ein Stabmixer von Bosch für rund 16 Euro. Der Normalpreis liegt bei 55 Euro.

Zu den Amazon Warehouse Deals

Amazon Prime Day

Kategorien: Internet

Amazon senkt Preis des neuen Kindle Paperwhite

Amazon Kindle Paperwhite 3

Nur wenige Tage nach dem offiziellen Verkaufsstart hat Amazon den Preis des neuen Kindle Paperwhite 3 gesenkt. Ab sofort ist die WLAN-Variante des eReaders in Deutschland fünf Euro günstiger zu haben. Demnach kostet die Version mit Werbeeinblendungen nun 115 Euro, wer ohne Werbung auskommen möchte, muss dagegen 135 Euro bezahlen.

Obwohl die Preisersparnis relativ mager ausfällt, ist diese so kurz nach dem Marktstart ein ungewöhnlicher Schritt und auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Kunden außerhalb von Deutschland müssen nach wie vor den bei der Vorstellung genannten Preis berappen. Höchstwahrscheinlich ist der spontane Preissturz auf den hierzulande sehr umkämpften eBook-Markt zurückzuführen. Amazon möchte damit seine Position festigen und sich vermutlich bereits gegen den nächsten Angriff der Tolino-Allianz wappnen.

Kindle Paperwhite 3 bei Amazon kaufen

Amazon Kindle Paperwhite 3

Amazon Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)

OnePlus 2 wird am 27. Juli vorgestellt

In einem Forenbeitrag hat OnePlus heute verlauten lassen, dass die Vorstellung des neuen OnePlus 2 Smartphones am 27. Juli um 7 Uhr Pacific Time erfolgen soll. In Deutschland entspricht dies dem 28. Juli um 04:00 Uhr morgens.

Die Vorstellung soll per VR-Stream erfolgen, sodass die Zuschauer den bestmöglichsten Eindruck des neuen Smartphones erhalten sollen. Da VR-Brillen wohl noch nicht sehr verbreitet sein dürften, setzt OnePlus auf Google Cardboard, eine VR-Brille zum Selberbauen. Damit kann das eigene Handy für die Darstellung von VR-Inhalten verwendet werden.

Viel ist vom OnePlus 2 noch nicht bekannt. Offiziell wurde nur der Einsatz des Snapdragon 810 v2.1 von Qualcomm und die Verwendung des neuen USB-Typ-C-Anschlusses bestätigt.

OnePlus 2 Vortsellung

Kategorien: Internet Smartphones

Neuer Congstar Prepaid-Tarif mit kostenlos 1 GB Datenvolumen (32 kBit/s)

Congstar Logo

Der Mobilfunkanbieter Congstar hat ein neues Prepaid Angebot vorgestellt, mit welchem die Nutzer einen flexiblen Mix aus Telefonie, SMS und Datenvolumen zusammenstellen können. Der Tarif hört auf den Namen „Prepaid wie ich will“ und wird in den kommenden Wochen das bisherige Prepaid Angebot ablösen. Bestandskunden können im Mitgliederbereich kostenlos auf den neuen Tarif wechseln.

Die angebotenen Pakete lassen sich individuell und transparent kombinieren, sodass jeder Nutzer seine eigenen Bedürfnisse erfüllen kann. Je nach gewählten Optionen können die Kosten im Vergleich zum alten Tarif deutlich günstiger ausfallen. Weiterer Pluspunkt: Der Paket-Mix lässt sich alle 30 Tage ganz flexibel anpassen und auch abbestellen. Ohne gebuchte Optionen fallen wie bisher 9 Cent pro Minute oder SMS an.

Die eigentliche Besonderheit am neuen Tarif ist aber die sogenannte „Messaging Option„. Diese Option bietet ohne Zusatzkosten 1 GByte mobiles Datenvolumen, allerdings gedrosselt auf 32 kBit/s. Messaging mit WhatsApp oder Threema und das Lesen der ein oder anderen E-Mail sind damit völlig kostenlos möglich. Beim Öffnen des Browsers wird automatisch die mobile Seite datapass.de geladen, auf welcher der Nutzer die kostenlose Option fpr 30 Tage buchen kann. Wer die Volumengrenze von 1 GByte innerhalb von 30 Tagen überschreitet, sofern dies bei 32 kBit/s in der Praxis überhaupt möglich ist ;-), wird bis zum Ablauf der Frist auf 2 kBit/s zurückgestuft.

Auch wenn die kostenlose „Messaging Option“ für viele nicht in Frage kommt, finde ich sie dennoch sehr interessant. Beispielsweise für Leute, die mit ihrem Smartphone nur telefonieren und per WhatsApp schreiben möchten. Nutzer ohne Datenoption müssen sich also keine Sorgen mehr machen, dass sie die hohen Preise pro MByte zahlen müssen.

 

Kategorien: Internet

Amazon stellt neuen Kindle Paperwhite vor

Amazon Kindle Paperwhite 3

Rechtzeitig für den Sommerurlaub hat Amazon heute den neuen Kindle Paperwhite vorgestellt. Hauptmerkmale des neuen E-Readers sind ein verbessertes Display mit deutlich höherer Auflösung und ein optimiertes Schriftsatzsystem mit Silbentrennung.

Im Vergleich zum Vorgängermodell bleibt der Kindle Paperwhite äußerlich fast unverändert. Die neue Variante ist lediglich durch den nun schwarzen „Kindle-Schriftzug“ auf der Vorderseite zu erkennen. Die dritte Generation des Kindle Paperwhite bekommt ein verbessertes Display spendiert, welches eine Auflösung von 1.080 × 1.440 Pixel bietet. Die Punktdichte liegt bei 300 ppi, was dem Doppelten der Vorgängergeneration entspricht. Damit bietet er die gleiche Qualität wie der Ende 2014 vorgestellte Kindle Voyage.

Als zweite große Neuerung bekommt der E-Reader die oft vermisste automatische Silbentrennung. Außerdem sollen Verbesserungen beim Zeichenabstand, beim Wortabstand und beim Blocksatz geboten werden. Des Weiteren wird er als erstes Produkt der Kindle-Produktfamilie mit der neuen Schriftart „Bookerly“ ausgestattet sein. Bookerly wurde speziell für das Lesen auf digitalen Geräten entwickelt und soll ein schnelleres und augenfreundlicheres Lesen bieten. Die Schriftart soll in Zukunft auch für die zweite Generation des Paperwhite und den Voyage nachgeliefert werden.

Der neue Kindle Paperwhite soll ab dem 30. Juni 2015 ausgeliefert werden und wird zwischen 120 und 200 Euro kosten. Die Variante mit WLAN und Werbeeinblendungen im Ruhezustand kostet 119,90 Euro. Wer WLAN und 3G möchte, muss 179,99 Euro bezahlen, bekommt aber ebenfalls Werbung eingeblendet. Wer den neuen Paperwhite ohne Werbung kaufen möchte, muss einen Aufpreis von jeweils 20 Euro hinnehmen.

Im Zuge der Vorstellung des neuen Paperwhites hat Amazon den Preis der zweiten Generation auf 99,99 bzw. 169,99 Euro gesenkt.

Neuen Kindle Paperwhite bei Amazon vorbestellen

Amazon Kindle Paperwhite 3

Amazon Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)

Kategorien: Internet Sonstiges