Fritz!Box 7490: Labor-Update bringt Unterstützung für Let’s Encrypt

AVM FRITZ!Box 7490

Vor wenigen Tagen hat AVM eine neue Labor-Version für die Fritz!Box 7490 veröffentlicht. Die Firmware läuft unter der Versionsnummer 6.98-48254 und bringt als größte Neuerung die Unterstützung des kostenlosen Zertifikatsdienstes Let’s Encrypt mit. AVM sieht den Hauptvorteil darin, dass Nutzer beim Zugriff auf das Webinterface über die MyFRITZ!-Adresse keine Sicherheitshinweise im Browser mehr erhalten. HTTPS-Zugriffe auf „fritz.box“, die lokale oder öffentliche IP oder über andere DynDNS-Anbieter werden aber weiterhin entsprechende Warnmeldungen erzeugen.

Experimentierfreudige Nutzer können die Labor-Version installieren und das neue Feature ausprobieren. Die Beta-Firmware ist jedoch nicht für 7490-Editionen geeignet, die direkt vom Internetanbieter ausgeliefert wurden, mit Ausnahme des 1&1 Homeservers. Vor dem Update sollte allerdings sichergestellt sein, dass die derzeit aktuellste offizielle FRITZ!OS-Version (aktuell 6.92) installiert ist.

Zur Nutzung von Let’s Encrypt muss dann lediglich unter „Internet / MyFRITZ! Konto“ die Option „Let’s encrypt“ aktiviert werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass die FRITZ!Box bei MyFRITZ! registriert und verbunden sein muss, weil das SSL-Zertifikat auf die MyFRITZ!-Adresse ausgestellt wird. Das Zertifikat ist aktuell 60 Tage gültig und soll sich vor dem Ablauf automatisch erneuern.

Download FRITZ!OS 6.98-48254

Tobi

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2 Antworten

  1. Oh cool, wusste ich noch nicht.
    Wieso sind andere DynDNS Anbieter ausgeschlossen? Die Information, welchen FQDN die Fritzbox hat ist ihr ja bekannt. Wenn ein erfoglreicher Login beim DynDNS Anbieter stattgefunden hat weiß die Fritzbox ebenso, dass der Name valide ist. Also müsste es theoretisch ja möglich sein.

    • Tobi sagt:

      Ja theoretisch sollte das mit anderen DynDNS-Anbietern auch funktionieren. Mal schauen, vielleicht kommt das mit der nächsten Labor- oder in der offiziellen Version. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, dass AVM den eigenen Dienst mit Absicht bevorzugt behandelt. Wir werden sehen.

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