Monatsarchiv: Dezember 2010

Adminer – schlankes Tool zur Verwaltung von Datenbanken

Zur Administration von MySQL-Datenbanken nutzen die meisten Webentwickler sicherlich phpMyAdmin.
Was tut man aber wenn phpMyAdmin nicht verfügbar ist und man nur ganz schnell eine Änderung an der Datenbank vornehmen muss? Die rund 900 Dateien von phpMyAdmin mit insgesamt 15 MByte auf den Server schieben und installieren?
Eher nicht – und genau hier kommt das PHP-basierende Tool Adminer zum Einsatz.

Adminer besteht aus einer einzelnen PHP-Datei und arbeitet mit MySQL, PostgreSQL, SQLite, MS SQL und Oracle zusammen. Die aktuelle Version 3.1.0 wiegt gerade einmal 292 KByte, kommt mit einer großen Anzahl von Sprachen daher und bietet annähernd dieselbe Funktionalität wie phpMyAdmin. Außerdem ist das Tool frei zur kommerziellen sowie nicht-kommerziellen Verwendung.

Download Adminer 3.1.0

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Chrome OS kostenlos ausprobieren

Obwohl eine fertige Version von Chrome OS erst Mitte 2011 zu erwarten ist, kann man es bereits jetzt schon ausprobieren. Leider funktioniert dies derzeit nur auf einigen Netbooks bzw. Notebooks.
Glücklicherweise war der Test auf meinem Lenovo T410s erfolgreich und somit kann ich euch ein paar Screenshots zeigen.

  1. Aktuellste Nightly Build herunterladen
    Der Quellcode von Chrome OS ist öffentlich verfügbar. Dieser wird von einigen Programmierern regelmäßig in ein bootfähiges-Abbild umgewandelt. Die aktuellste Version findet ihr direkt hier.
  2. Image entpacken und auf USB-Stick spielen
    Nach erfolgreichem Download müsst ihr das Archiv entpacken und die IMG-Datei anschließend auf einen USB-Stick überspielen. Dazu benutzt ihr am besten das Tool Image Writer. Einfach das Programm starten und die IMG-Datei sowie den USB-Stick auswählen. Dann auf „Write“ klicken. Achtung alle Daten auf dem Stick werden gelöscht!
  3. Von USB-Stick booten
    Nun heißt es Daumen drücken. Nach maximal einer Minute sollte Chrome OS geladen sein. Wenn der Bildschirm auch nach längerer Zeit schwarz bleibt oder das Gerät neustartet, funktioniert Chrome OS leider nicht.

Firefox 4.0 Beta 8 veröffentlicht

Mit deutlicher Verspätung ist endlich die achte Betaversion von Firefox 4 erschienen. Wieder einmal wurden sehr viele Bugs behoben. Auch die Geschwindigkeit des Browsers hat sich im Vergleich zur Beta 7 nochmals verbessert. Vor allem bei großen Seiten oder Seiten mit Flashobjekten reagiert die Beta 8 bei mir deutlich flotter. Außerdem wurde Firefox Sync überarbeitet und soll nun besser mit mobilen Geräten zusammenarbeiten. Zudem hat der neue Add-ons-Manager nochmal ein paar Optimierungen erfahren.

Wer bereits Firefox 4 nutzt sollte auf alle Fälle auf die Beta 8 updaten. Vor der finalen Version werden nochmal zwei Betaversionen und ein Release Candidate folgen.

Download Firefox 4.0 Beta 8 deutsch
Download Portable Firefox 4.0 Beta 8 @ Caschy

Betaversion von AIMP3 erschienen

AIMP3 bringt einige Veränderungen mit sich. Neben einem neuen Aussehen wurde auch das Optionsmenü überarbeitet und ist jetzt logischer aufgeteilt. Zudem wurde die Audio-Bibliothek komplett neu entworfen und die Sound-Engine deutlich überarbeitet. So können nun unter anderem die Formate DTS und TAK verarbeitet werden. Die komplette Liste aller Änderungen könnt ihr hier einsehen.

Während meines Tests fielen mir sofort die neuen Optionen in der Playliste auf. Diese lässt sich noch besser als mit AIMP2 konfigurieren und es gibt auch ein paar neue Funktionen. Beispielsweise kann man Gruppen innerhalb einer Playliste minimieren, um so eine bessere Übersicht zu behalten. Außerdem kann festgelegt werden, dass nur noch eine Playliste existieren soll. Dann können keine weiteren Playlisten in Tabs angelegt werden.
Während meines Tests konnte ich keine Probleme feststellen. Einziges Manke der neuen Version: sie ist bisher nur in Englisch erhältlich. Da mir der Skin sehr gut gefällt bin ich kurzerhand auf die neue Version umgestiegen.

Download AIMP v3.00 Beta 1 Build 810

Kategorien: Software & Apps

Logitech G500 und USB-Stick zu gewinnen

Zum Ende eines erfolgreichen Blogjahres möchte ich für meine Leser ein kleines Gewinnspiel starten. Da ich seit Oktober wieder Student bin gibts leider nicht so viel zu gewinnen 😉

Um teilzunehmen müsst ihr nur Fan von Antary auf Facebook werden. Ihr nehmt dann automatisch am Gewinnspiel teil. Ohne Facebook-Account habt ihr diesesmal leider Pech gehabt.
Die Gewinner werden dann per Zufallsprinzip ausgelost und in Facebook von mir angeschrieben.

Mitmachen könnt ihr bis 31. Dezember 2010 um 24 Uhr.

Kategorien: Antary

Dropbox 1.0.10 final

Zwei Wochen nach dem Release Candidate wurde nun die finale Version von Dropbox 1.0 veröffentlicht. Die Version sollte automatisch im Hintergrund aktualisiert werden, ohne dass ihr etwas mit bekommt. Falls nicht könnt ihr einfach manuell updaten.

Wer Dropbox noch nicht kennt und gerne testen möchte, sollte sich über diesen Link anmelden. Man startet dann bereits mit 2,25 GByte Speicherplatz.

Download Dropbox 1.0.10

Microsoft Security Essentials 2 veröffentlicht

Obwohl erst für morgen angekündigt, hat Microsoft gerade die neue Version der Microsoft Security Essentials veröffentlicht. Die genaue Versionsbezeichnung lautet 2.0.657.0.

Unter anderem frägt die kostenlosen Sicherheitslösung nun während des Installationsvorgangs, ob die Firewall ein- oder abgeschaltet werden soll. Außerdem erhalten IE-User einen Schutz für Bedrohungen aus dem Internet und die eingesetzte Anti-Malware-Engine wurde aktualisiert. Für Windows 7 und Vista ist zudem ein Schutz gegen Angriffe aus dem Netzwerk eingebaut.

Download Microsoft Security Essentials 2.0.657.0

Kategorien: Software & Apps Windows

Opera 11 erschienen

Gerade ist  die finale Version von Opera 11 erschienen. Größte Neuerung des Browsers ist die Unterstützung für Erweiterungen. Bereits jetzt findet man unter addons.opera.com eine umfangreiche Auswahl.

Sehr gelungen ist auch der neue Installer, womit man Opera nun direkt als portable Version installieren lassen kann.

Eine weitere Neuerung ist das sogenannte „Tab Stacking„. Die Funktion soll dabei helfen, die Übersicht bei vielen geöffneten Tabs zu behalten. Man kann die Tabs übereinander ziehen und damit Stapel anlegen.

Download Opera 11 (Windows)
Download Opera 11 (Linux)

Infodienst für neue Musikalben

Mir ist es schon öfter passiert dass ich das Release eines neuen Musikalbums einer gern gehörten Band verpasst habe.
Eben bin ich auf eine geniale Lösung gestoßen:
http://www.muspy.com/

Dort kann man sich anmelden und anschließend eine Liste mit Musikern zusammenstellen über deren Neuerscheinungen man informiert werden möchte.
Dies kann per Mail oder RSS-Newsfeed geschehen. So bleibt man immer auf dem Laufenden und muss sich nie wieder ärgern, ein neues Album verschlafen zu haben.

Kategorien: Internet Sonstiges

Firefox Master-Passwort zurücksetzen

Verwendet man im Firefox ein Master-Passwort und vergisst dieses, bleibt einem nur noch die Möglichkeit dieses zurückzusetzen. Dabei gehen allerdings alle gespeicherten Benutzernamen und Passwörter verloren!

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Master-Passwort zurückzusetzen:

  1. In der Adressleiste „chrome://pippki/content/resetpassword.xul“ eingeben und die Abfrage mit „Zurücksetzen“ bestätigen.
  2. Alternativ kann man im Firefox-Profilordner die Dateien cert8.db, key3.db und signons.txt bzw. signons.sqlite löschen.

Arbeitsspeicher aktuell sehr günstig

Seit einigen Monaten besteht ein massiver Preisverfall bei Speicherchips. An der Speicherbörse DRAMeXchange kostet ein 1 Gigabit großer DDR3-1333-Chip aktuell 1,17 US-Dollar. Anfang Oktober lag der Preis noch bei über 2 US-Dollar. Grund für die fallenden Speicherpreise ist die weiterhin schwache Nachfrage im Consumer-Markt.

DDR3-1333-Module mit 2 GByte gibt es schon für unter 20 Euro. Die niedrigen Preise sollen bis ins neue Jahr bestehen bleiben und teilweise sogar noch weiter fallen.
Ich empfehle jedem, der über eine Speichererweiterung nachgedacht hat, noch 1-2 Wochen abzuwarten und dann zu kaufen. Auch DDR3-Speicherkits mit 8 GByte sind interessant.

Kategorien: Hardware

Gastbeitrag: Zehn Tipps für erfolgreiche Software-Lokalisierung

Lohnt es sich für Entwickler, Software oder Apps zu lokalisieren, also für den Markt in einem anderen Land passend zu verändern? Es kann sich lohnen, wenn im anderen Land ein Bedarf an der Software oder am App erkannt wird. Dann muss allerdings eine gründliche Lokalisierung erfolgen, die neben der Übersetzung der Texte auch einen kritischen Blick auf Bilder und Farben der Software sowie auf mögliche Tabus im Zielland beinhaltet.

Was in Deutschland gut ankommt, muss in Ägypten, Indien oder in den USA noch lange nicht begeistern. Ende 2009 wurden im Medienportal Meedia beispielsweise Rankings der beliebtesten iPhone-Apps in verschiedenen Ländern veröffentlicht. Während US-Amerikaner und Japaner damals am liebsten mit ihrem iPhone spielten, favorisierten Spanier ein App mit Kochrezepten und Ägypter die arabische Bibel. Für Apps wie für Computer-Software gilt daher: Der Software- und App-Markt eines Landes sollte ebenso bekannt sein, wie die Mentalität der Softwarenutzer. Hat man sich als Entwickler dann grundsätzlich dazu entschlossen, seine Software in mehreren Ländern anzubieten, beginnt die Lokalisierung fürs jeweilige Land. Zehn Tipps dafür:

Voraussetzungen: Internationalisierung schafft beste Voraussetzung für Lokalisierung. Internationalisierung bedeutet: Man hält bei einem Softwareprojekt von Anfang an im Auge, dass die entwickelte Software in Varianten für verschiedene Länder herausgebracht werden soll. Wer so die richtigen Weichen stellt, schafft die Grundlagen für eine effiziente Anpassung der Software an fremde Märkte.

Programmierung: Zur Internationalisierung trägtvon Anfang an die Programmierung bei. Für Nutzer gedachte Texte der Software sollten nicht fest in den Programmcode integriert werden, sondern über Variablen einfließen. Das macht es einfacher, später den zu übersetzenden Text zu bestimmen.

Kontext: Ein Übersetzer muss den Kontext kennen, in den der zu übersetzende Text eingebunden wird. Viele Wörter aus einer Sprache haben je nach Kontext eine unterschiedliche Bedeutung. Nimmt man etwa das englische Wort „descent“, so lässt sich das Wort ins Deutsche mit „Niedergang“ und „Abstieg“, aber auch mit „Geburt“ und „Herkunft“ übersetzen. „The descent of Spain“ könnte also ebenso den Niedergang wie die Geburt Spaniens bedeuten. Ohne Blick auf den Kontext wird der Übersetzer das nicht erfahren.

Textlänge: Deutsche Texte werden als Übersetzung ins Ungarische oftmals länger, als Übersetzung ins Tschechische dagegen kürzer. Bei einer Verlängerung des Textes reichen mitunter vorhandene Textfelder plötzlich nicht mehr aus. Lösung: Textfelder größer konzipieren oder den Übersetzer anweisen, Texte zu kürzen, ohne dass der Sinn verloren geht.

 

Sprache: Auf Kuba wird ein anderes Spanisch gesprochen als in Spanien und das schweizerische Deutsch unterscheidet sich vom Deutsch in Deutschland. Entwickler sollten exakt die richtige Übersetzung fürs Zielland wählen.

Fachbegriffe: Bei Lernsoftware muss der Übersetzer auch die richtige Terminologie wählen. Disziplinen wie Jura, Medizin, Biologie haben in der jeweiligen Sprache ihre ganz eigenen Fachbegriffe. Wer diese nicht nutzt, hat keine großen Chancen auf eine anerkannte und gut verkaufte Software.

Datumsangaben und Messwerte: Entwickler sollten bei lokalisierter Software landestypische Formate und Maßzahlen nutzen. Einfaches Beispiel: Während Deutsche als Datumsangabe für den zwölften Oktober 2010 die Schreibweise „12/10/2010“ wählen, schreiben Briten „10/12/2010“ und Japaner 2010/10/12“.

Icons: Daumen hoch – das ist eine positive Geste… in Deutschland. Hierzulande könnte ein stilisierter hoch gestreckter Daumen also in einer Lernsoftware „Gut gemacht“ signalisieren. In Australien und Nigeria gilt der hoch gestreckte Daumen dagegen eher als unhöfliche Aufforderung zu verschwinden.

Bilder und Farben: Grün ist in vielen islamischen Ländern religiösen Inhalten vorbehalten. Weiß gilt hierzulande als Unschuldsfarbe, symbolisiert in anderen Kulturen dagegen eher Trauer. Das Bild von der Kamera entgegen gestreckten Füßen ist in Deutschland harmlos, wird in Arabien aber oftmals als beleidigend empfunden. Bild- und Farbwahl gehören daher bei der Lokalisierung einer Software auf den Prüfstand.

 

Tabus: Darüber hinaus muss man eventuell weitere Tabus beachten. Chinesen reagieren beispielsweise in der Regel nicht freundlich, wenn in Software oder Büchern vom unabhängigen Taiwan gesprochen wird. Auch Schamgrenzen sind von Kultur zu Kultur unterschiedlich, was ebenfalls nicht ignoriert werden sollte.

Über Lingo24:
Das schottische Übersetzungs- und Lokalisierungsunternehmen Lingo24 wurde im Jahr 2001 von Christian Arno gegründet. Mittlerweile beschäftigt  das Übersetzungsunternehmen etwa 4.000 professionelle freiberufliche Übersetzer, die insgesamt einhundert verschiedene Sprachkombinationen abdecken. Als Referenzen kann
Lingo24 unter anderem bekannte Namen wie Bloomberg, BP, MTV Europe oder T-Mobile vorweisen.

Dropbox 1.0.0 veröffentlicht

Gerade habe ich bei Caschy entdeckt, dass Dropbox in Version 1.0.0 für Linux und Windows erschienen ist. Dabei wurde vor allem das Feature der selektiven Synchronisation verbessert. Damit kann man genau festlegen, welche Ordner auf welchen Rechnern synchronisiert werden sollen.

Mit Dropbox ist es kinderleicht seine Daten auf mehreren Rechner synchron zu halten. Aktuell nutze ich Dropbox Zuhause, beim Arbeiten, in der Uni and auf meinem USB-Stick.

Wer Dropbox noch nicht kennt und gerne testen möchte, sollte sich über diesen Link anmelden. Man startet dann bereits mit 2,25 GByte Speicherplatz.

Download Dropbox 1.0.0 (Windows)
Download Dropbox 1.0.0 (Linux 32-bit)
Download Dropbox 1.0.0 (Linux 64-bit)