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Windows 10, wie funktioniert das mit der Aktivierung und den Keys?

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Offiziell erscheint Windows 10 am 29.07.2015, also in etwas mehr als einer Woche. Seitdem Microsoft die Build 10240, also die vermeintliche RTM-Version von Windows 10, freigegeben hat, mehren sich die Fragen wie genau das mit der Aktivierung und den Keys funktioniert. Microsoft selbst ist da keine große Hilfe, da aktuell immer noch keine vollumfänglichen Infos zu diesem Thema veröffentlicht wurden. Es existieren nur verstreute Info-Häppchen, die mühsam zusammengesucht werden müssen. In den letzten Tagen häufen sich die Fragen zur Aktivierung von Windows 10, weshalb ich versuche euch hier eine kurze Zusammenfassung zu geben.

Was passiert mit den Produktkeys von Windows 7 bzw. 8.1?

Die Produktkeys bleiben beim Upgrade auf Windows 10 unverändert und sind weiterhin für die ursprünglichen Windows-Versionen gültig. Nach dem kostenlosen Upgrade kann also jederzeit auf die vorherige Windows-Version zurückgewechselt werden. Die Meldung von Microsoft, dass ein Windows 10-Upgrade nur 30 Tage rückgängig zu machen ist, beläuft sich lediglich auf die Speicherdauer der alten Windows-Dateien. 30 Tage nach dem Upgrade auf Windows 10 werden diese nämlich gelöscht und ein automatischer Rollback auf die alte Version ist nicht mehr möglich. Mit einer Neuinstallation, einem Backup oder einem Recovery kann die vorige Windows-Version aber jederzeit wieder verwendet werden.

Am Windows-Key ändert sich also nichts, so weit so gut. Was bei einem Upgrade auf Windows 10 allerdings geändert wird ist die Lizenz. Die neue Windows-10-Lizenz ersetzt die bisherige Windows-7- bzw. Windows-8.1-Lizenz. Eine parallele Nutzung des alten Betriebssystems ist nicht möglich, ebenso wenig wie eine Dual-Boot-Installation. Beim Rollback auf die alte Windows-Version und bei der gleichzeitigen Löschung von Windows 10 wird die alte Windows-7- oder Windows-8.1-Lizenz „wiederbelebt“.

Aktivierung von Windows 10 funktioniert nicht!?

Ein weiteres, häufig angesprochenes Thema ist die Aktivierung von Windows 10. Einige User können ihr Windows 10 erfolgreich aktivieren, andere wiederrum nicht.

Zuerst einmal ist anzumerken, dass die Aktivierungsserver für Windows 10 bei Microsoft im Zuge des kurzfristig ausgesetzten Insider-Programms ebenfalls nicht arbeiten. Voraussichtlich erst zum Release am 29.7. gehts weiter. Dies ist das Hauptproblem, warum Build 10240 bei vielen Nutzern nicht aktiviert werden kann. Daraus ergibt sich aktuell folgende Situation:

  • eine frische Neuinstallation von Windows 10 kann nicht aktiviert werden
  • eine Aktivierung ist nur möglich, wenn von einem originalem und lizensierten Windows 7 oder 8.1 upgegradet wird

Im zweiten Fall ist die Hardware-ID des Computers bereits bei Microsoft bekannt und aktiviert, was uns auch direkt zum nächsten Thema führt.

Ist eine komplette Neuinstallation von Windows 10 möglich?

Kurze Antwort: Ja!- Einzige Voraussetzung ist, dass der Computer über das Upgrade auf Windows 10 aktualisiert wurde. In diesem Fall ist die Hardware-ID bei Microsoft bekannt und es kann ein „Clean-Install“ auf diesem Gerät erfolgen, ohne dass ein Key notwendig ist. Bei aktivierter Internetverbindung ist die Neuinstallation von Windows 10 dann automatisch aktiviert. Ein Microsoft-Konto ist nicht notwendig, auch wenn dies an vielen Stellen fälschlicherweise so kommuniziert wurde und wird.

Bei signifikanten Änderungen an der Hardware wird eine telefonische Aktivierung notwendig.

 Quellen

  • http://answers.microsoft.com/en-us/insider/forum/insider_wintp-insider_update/windows-10-insider-update/106f3930-d92c-4e58-97be-ed8a7228b3c6
  • http://www.borncity.com/blog/2015/07/20/windows-10-upgrade-was-passiert-mit-alt-produktkeys/
  • http://answers.microsoft.com/de-de/windows/wiki/windows_10-win_upgrade/windows-10-faq/afb9523f-5a46-4a05-bf67-98c48d2b5532
  • http://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/windows_10-win_upgrade/neuinstallation-von-windows-10-nach-upgrade/563ec378-45ae-4606-aa4c-8c839a202bdd
  • http://answers.microsoft.com/en-us/insider/wiki/insider_wintp-insider_install/how-to-activate-and-resolve-common-product-key/33f31475-93b3-4d1c-812f-4b21fbd807a7

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Automatische Treiber-Updates in Windows 10 verhindern

Windows 10 Logo

Mit Windows 10 verfolgt Microsoft bekanntlich eine neue Strategie. Neue Funktionen werden nicht mehr jahrelang für die nächste Windows-Version zurückgehalten, sondern sollen zeitnah als Funktions-Updates ausgeliefert werden. Diese sollen zuerst im Windows Insider Programm getestet werden, bevor sie anschließend auf alle Geräte mit Windows 10 Home ausgerollt werden. Nutzer von Windows 10 Home haben keine Möglichkeit die Funktions-Updates zu verhindern, weshalb in diesem Zusammenhang auch von Zwangsupdates gesprochen wird.

Automatische Treiber-Updates lassen sich in Windows 10 aber weiterhin verhindern, auch unter Windows 10 Home. Diese wenig beachtete Möglichkeit existiert bereits seit Windows 7.

Die entsprechende Option versteckt sich hier: Systemsteuerung (kleine Symbole), System, Erweiterte Systemeinstellungen, Hardware und Geräteinstallationseinstellungen. Dort müssen die beiden Punkte „Nein, zu installierende Software selbst auswählen“ und „Nie Treibersoftware von Windows Update installieren“ aktiviert werden (siehe Screenshot). Auch der Haken unter „Automatisch Geräte-App und Informationen von Gerätehersteller abrufen“ muss deaktivert sein.

Windows 10 Geräteinstallationseinstellungen

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Keys zur Installation von Windows 10

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Mit Veröffentlichung der Windows 10 Build 10240 (RTM) hat Microsoft neben der KMS-Keys auch Keys zur Installation von Windows 10 bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um sogenannte generische Keys. Im Englischen werden diese auch „Mitigation Product Keys“ genannt.

Für eine erfolgreiche Aktivierung ist aber nach wie vor ein Upgrade von einem lizenzierten Windows 7 oder Windows 8.1 notwendig. Alternativ dann ein Retail-Key von Windows 10, wenn dieses dann käuflich erwerbbar ist.

Windows 10 Home

TX9XD-98N7V-6WMQ6-BX7FG-H8Q99

Windows 10 Professional

VK7JG-NPHTM-C97JM-9MPGT-3V66T

Windows 10 Enterprise

PPR9-FWDCX-D2C8J-H872K-2YT43

Kategorien: Windows Windows 10

Windows 10 KMS-Keys

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Rund zwei Wochen vor der Veröffentlichung von Windows 10 Enterprise und Education am 1. August hat Microsoft die neuen KMS-Keys für Windows 10 im Technet zur Verfügung gestellt. Wenn das Produktaktivierungsverfahren für Volumenlizenzschlüssel zum Einsatz kommt, kurz gesagt KMS (Key Management Service), dann werden diese Keys auf den Clients benötigt. Wer weitere Informationen zu KMS sucht, dem empfehle ich meinen Artikel „Microsoft Produktaktivierung – MAK vs. KMS„.

Hier noch die neuen KMS-Client-Keys für alle KMS-fähigen Versionen von Windows 10:

Betriebssystem KMS-Client-Key
Windows 10 Professional W269N-WFGWX-YVC9B-4J6C9-T83GX
Windows 10 Professional N MH37W-N47XK-V7XM9-C7227-GCQG9
Windows 10 Enterprise NPPR9-FWDCX-D2C8J-H872K-2YT43
Windows 10 Enterprise N DPH2V-TTNVB-4X9Q3-TJR4H-KHJW4
Windows 10 Education NW6C2-QMPVW-D7KKK-3GKT6-VCFB2
Windows 10 Education N 2WH4N-8QGBV-H22JP-CT43Q-MDWWJ
Windows 10 Enterprise 2015 LTSB WNMTR-4C88C-JK8YV-HQ7T2-76DF9
Windows 10 Enterprise 2015 LTSB N 2F77B-TNFGY-69QQF-B8YKP-D69TJ
Windows 10 Enterprise 2016 LTSB DCPHK-NFMTC-H88MJ-PFHPY-QJ4BJ
Windows 10 Enterprise 2016 LTSB N QFFDN-GRT3P-VKWWX-X7T3R-8B639

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Windows 10 Paketverwaltung: Weitere Infos und Anwendung

Windows 10 Logo

Ende Oktober 2014 habe ich in meinem Artikel „Windows 10 Paketmanager OneGet verwenden“ beschrieben, wie die neue Windows-Paketverwaltung verwendet werden kann. Mittlerweile hat Microsoft weitere Informationen zur Paketverwaltung veröffentlicht und bei der Anwendung gibt es einige Änderungen. Heute habe ich endlich Zeit gefunden kurz darüber zu berichten.

Die bisher als OneGet bekannte Paketverwaltungsfeature wird zukünftig unter dem Namen „PacketManagement“ laufen. Microsoft sieht das neue Feature als Aggregator zur Paketverwaltung. Genauer gesagt sollen unter Windows damit die vielen verschiedenen Installationsmethoden unter einer Haube vereinheitlicht werden. Das PacketManagement dient als Schnittstelle für verschiedene Backends und stellt einige Basisfunktionen bereit. Dazu gehören unter anderem das Installieren und Deinstallieren von Software sowie Hinzufügen, Entfernen und Durchsuchen von verschiedenen Paketquellen.

Windows 10 PackageManagement Architektur

Windows 10 PackageManagement Architektur (Quelle: Microsoft)

Ein Blick auf die Architektur verdeutlicht den Ansatz. Das PackageManagement dient als Schnittstelle zwischen den Endnutzern und den verschiedenen Backends (MSI, MSU, Appx, NuGet, …). Der große Vorteil an dieser Herangehensweise ist die einheitliche Syntax, was vor allem im Scriptingbereich sinnvoll ist.

Aufgrund dieser Archtektur kann man die Windows-Paketverwaltung nicht direkt mit den Paketverwaltungen in Linux-Distributionen (Apt, Yum, …) vergleichen. Passender wäre ein Vergleich mit PackageKit.

Paketverwaltung (PacketManagement) unter Windows 10 verwenden

Ein guter Startpunkt ist das „Get-Command“-Cmdlet, welches alle verfügbaren Befehle des PacketManagement ausgibt:

Get-Command -Module PackageManagement

PackageManagement

Jetzt versuchen wir mal Software zu installieren. Als Beispiel verwende ich Firefox.

Find-Package -name *Firefox*

Daraufhin erscheint eine Fehlermeldung, dass der Provider „nuget“ nicht installiert ist und die Frage, ob er automatisch installiert werden soll. Dies bitte mit „Ja“ bestätigen.

Die erfolgreiche Installation kann mit einem Blick in die installierten Provider bestätigt werden.

Get-PackageProvider

Bei einem weiteren Versuch werden nun die gewünschten Ergebnisse ausgegeben:

Find-Package -name *Firefox*
Find-Package -name Firefox | Select *

Von den gefundenen Paketen möchten wir die normale Firefox Version installieren.

Install-Package -name Firefox -Provider Chocolatey

Eine weitere Abfrage erscheint, ob die Installation auch wirklich ausgeführt werden soll. Nach Bestätigung mit „Ja“ wird Firefox ohne weitere Nachfragen komplett installiert.

Windows 10: OneDrive komplett entfernen

OneDrive Logo

OneDrive ist unter Windows 10 standardmäßig installiert. Wer OneDrive nicht benötigt, kann diese mit einem kleinen Umweg komplett entfernen. Allerdings sollte man bei diesem Vorhaben sehr vorsichtig sein und genau wissen was man tut, da OneDrive sehr tief in Windows 10 integriert ist. In vielen Fällen kann dies zu erheblichen Problemen führen. Aus diesem Grund würde ich hier eher zu einer Deaktivierung von OneDrive raten.

Nichtsdestotrotz möchte ich euch die Möglichkeit der kompletten Entfernung von OneDrive nicht vorenthalten. Dazu müsst ihr lediglich den nachfolgenden Code kopieren, eine Batch-Datei erstellen und anschließend ausführen. Wer den Code nicht selbst in eine Batch-Datei packen möchte, kann sich weiter unten auch das fertige Skript downloaden.

@echo off
cls

set x86="%SYSTEMROOT%\System32\OneDriveSetup.exe"
set x64="%SYSTEMROOT%\SysWOW64\OneDriveSetup.exe"

echo OneDrive Prozess beenden
echo.
taskkill /f /im OneDrive.exe > NUL 2>&1
ping 127.0.0.1 -n 5 > NUL 2>&1

echo OneDrive deinstallieren
echo.
if exist %x64% (
%x64% /uninstall
) else (
%x86% /uninstall
)
ping 127.0.0.1 -n 5 > NUL 2>&1

echo OneDrive Überreste entfernen
echo.
rd "%USERPROFILE%\OneDrive" /Q /S > NUL 2>&1
rd "C:\OneDriveTemp" /Q /S > NUL 2>&1
rd "%LOCALAPPDATA%\Microsoft\OneDrive" /Q /S > NUL 2>&1
rd "%PROGRAMDATA%\Microsoft OneDrive" /Q /S > NUL 2>&1 

echo OneDrive im Datei Explorer entfernen
echo.
REG DELETE "HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6}" /f > NUL 2>&1
REG DELETE "HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6}" /f > NUL 2>&1
REG DELETE "HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\CLSID\{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6}\ShellFolder" /f > NUL 2>&1
REG DELETE "HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6}\ShellFolder" /f > NUL 2>&1

pause

Download Skript zur Entfernung von OneDrive unter Windows 10

Windows 10: OneDrive deaktivieren

OneDrive Logo

Windows 10 wird standardmäßig mit OneDrive ausgeliefert. Wer kein Online-Konto oder OneDrive benutzt, kann die Software unter Windows 10 ohne Probleme deaktivieren.

Möglichkeit 1: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Der einfachste Weg zur Deaktivierung von OneDrive führt über die lokalen Gruppenrichtlinien. Diese Variante ist allerdings nur unter Windows 10 Pro und Enterprise möglich. Nutzer der Home-Edition müssen zu Möglichkeit 2 greifen.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „gpedit.msc“ eingeben.
  2. Unter „Computerkonfiguration“ zu „Administrative Vorlagen“, „Windows-Komponenten“ und „OneDrive“ wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich auf „Verwendung von OneDrive für die Datenspeicherung verhindern“ doppelklicken.
  4. In dem neu geöffneten Fenster „Aktiviert“ auswählen und die Änderungen bestätigen.
  5. Nach einem Neustart ist OneDrive deaktiviert.

Windows 10 OneDrive deaktivieren

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Nutzer von Windows 10 Home können die erste Möglichkeit nicht verwenden, da dort keine Gruppenrichtlinien existieren. Hier führt der Weg über die Registry.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „regedit“ eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
  3. HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Onedrive
  4. Darunter muss ein neuer „DWORD-Wert (32-Bit)“ mit dem Namen „DisableFileSyncNGSC“ erstellt werden.
  5. Dieser erhält den Wert auf „1„. Außerdem wird der Wert „DisableFileSync“ auf „1„ gesetzt.
  6. Anschließend müssen Schritt vier und fünf unter folgendem Pfad wiederholt werden:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\Onedrive
  7. Nach einem Neustart sollten die Änderungen wirksam sein.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

Windows 10 OneDrive deaktivieren

Microsoft bietet kostenlose E-Books zu Windows 10 und mehr

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Eric Ligman, Senior Sales Exellence Manager bei Microsoft, bietet in einem Blogpost zahlreiche kostenlose E-Books zum Download an. Mit dabei sind unter anderem auch E-Books zu Windows 10, Office 2013 und Office 365. Darüber hinaus steht auch Literatur zu vielen weiteren Themen bereit, beispielsweise Windows 8.1, SharePoint 2013, Dynamics CRM, PowerShell, Exchange Server, Lync 2013, System Center, Azure, Cloud sowie SQL Server.

Leider sind die kostenlosen Titel nur in englischer Sprache verfügbar, deutschsprachige Varianten existieren nicht. Die Gratis-Bücher liegen in verschiedenen Formaten vor, darunter PDF, MOBI, EPUB, DOCX oder PPTX.

Download Microsoft E-Books

Unterschiede der verschiedenen Windows 10 Versionen

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Rund dreieinhalb Wochen vor der Veröffentlichung von Windows 10 hat Microsoft die Unterschiede der einzelnen Windows 10 Varianten bekanntgegeben. In einer Vergleichstabelle werden die Features von Windows 10 Home, Windows 10 Professional, Windows 10 Enterprise und Windows 10 Education gegenübergestellt.

Kernfunktion

Bei den Kernfunktionen von Windows 10 existieren zwischen den vier Versionen keine Unterschiede.

Features Home Pro Enterprise Education
Familar, and better than ever
Customizable Start Menu
Windows Defender & Windows firewall
Fast start up with Hiberboot and InstantGo¹
TPM support²
Battery Saver
Windows Update
Cortana5
Talk or type naturally
Personal and proactive suggestions
Reminders
Search web, device, and cloud
“Hey Cortana” hands-free activation
Windows Hello³
Native fingerprint recognition
Native facial and iris recognition
Enterprise level security
Multi-doing
Virtual desktops
Snap assist (up to 4 apps on one screen)
Snap apps across screens on different monitors
Continuum4
Switch from PC to tablet mode
Microsoft Edge
Reading view
Built-in ink support
Cortana integration5
1 InstantGo is a hardware dependent feature
2 Requires TPM 1.2 or greater
3 Windows Hello requires specialized hardware, including fingerprint reader, illuminated IR sensor or other biometric sensors
4 Requires touch screen capabilities; App experiences may vary
5 Cortana is available only in certain markets; Experience may vary by region and device; Requires Microsoft Account to use

Business-Funktionen

Bei den sogenannten Business-Funktionen ergeben sich aber größere Unterschiede. Insbesondere die Home-Version ist hier stark beschnitten, was jedoch für normale Privatanwender in der Regel nicht weiter von Belang ist. Außerdem bietet Microsoft auch ein nachträgliches Update zu der Pro-Version an.

Features Home Pro Enterprise Education
Existing Fundamentals
Device Encryption6
Domain Join
Group Policy Management
Bitlocker²
Enterprise Mode Internet Explorer (EMIE)
Assigned Access 8.1
Remote Desktop
Direct Access
Windows To Go Creator
AppLocker
BranchCache
Start Screen Control with Group Policy
Management and Deployment
Side-loading of line of business apps
Mobile device management 8
Ability to join Azure Active Directory, with single sign-on to
cloud-hosted app7,8
Business Store for Windows 108
Granular UX Control
Easy Upgrade from Pro to Enterprise Edition
Easy Upgrade from Home to Education Edition
Security
Microsoft Passport
Enterprise Data Protection8
Credential Guard9
Device Guard9
Delivering Windows as a Service
Windows Update
Windows Update for Business
Current Branch for Business
Long Term Servicing Branch
2 Requires TPM 1.2 or greater
6 Requires InstantGo or device that passes the “Device Encryption Requirements Test”
7 Separate license for Azure Active Directory required
8 Coming Later. Subject to Change.
9 Requires UEFI 2.3.1 or greater; Virtualization Extensions such as Intel VT-x, AMD-V, and SLAT must be enabled; x64 version of Windows; IOMMU, such as Intel VT-d, AMD-Vi; TPM 2.0; BIOS Lockdown

Der Feature-Vergleich ist auch bei Microsoft auf dieser Webseite einzusehen.

Zum Speichersupport hat sich Microsoft noch nicht geäußert. Es ist aber stark anzunehmen, dass hier die gleichen Werte wie unter Windows 8 gelten, ergo 128 GByte für die Home-Verison und 512 GByte für die Pro-Version.

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Windows 10 unterstützt verschiedene Skalierungen für mehrere Monitore

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Mit Windows 10 hält ein lang gewünschtes Feature Einzug, welches sich bereits viele Nutzer unter Windows 7 oder Windows 8.1 gewünscht haben. Die Rede ist von unterschiedlichen Skalierungen beim Einsatz von mehreren Monitoren. Vor allem bei der Verwendung von Notebooks in Kombination mit externen Monitoren oder Beamern, gibt es in den früheren Windows-Versionen erhebliche Einschränkungen. Unter Windows 7 kann nur die Auflösung pro Monitor separat geregelt werden, die eingestellte Skalierung wird automatisch auf allen Ausgabegeräten angewendet. Mit Windows 8.1 hat Microsoft eine Erkennung eingebaut, die bei der Verwendung von Monitoren mit unterschiedlichen Größen und Auflösungen automatisch die optimale Skalierung pro Monitor auswählen soll. Dies funktioniert in der Praxis allerdings nur mäßig.

Umso mehr freut es mich, dass Microsoft dieses Manko nach mehreren Jahren endlich ausgemerzt hat. Bei Windows 10 lässt sich der Skalierungsregler in den Anzeigeeinstellungen pro Monitor unterschiedlich einstellen. Bei Dr. Windows könnt ihr entsprechende Screenshots zu den Einstellmöglichkeiten sehen.

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Informationen zum Rollout, Windows 10 Enterprise erscheint am 1. August 2015

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Gestern hat Microsoft erste Informationen zum Rollout von Windows 10 veröffentlicht. Wie schon länger bekannt, wird Windows 10 offiziell am 29. Juli 2015 erscheinen. An diesem Datum startet auch das einjährige kostenlose Upgrade von Windows 7 bzw. Windows 8.1 auf Windows 10. Allerdings werden nicht alle Kunden am 29.06. das Upgrade erhalten. Der Windows-Chef Terry Myerson hat verlauten lassen, dass der Rollout von Windows 10 in mehreren Etappen geschehen soll. Am ersten Tag werden aber auf jeden Fall alle Teilnehmer aus dem Windows Insider-Programm bedient. Im nächsten Schritt folgen die Kunden, die sich bereits für das Gratis-Upgrade reservieren lassen haben. Dadurch ist es aber durchaus möglich, dass viele Kunden ein paar Tage warten müssen, bis sie das kostenlose Upgrade erhalten werden.

Darüber hinaus gibt Microsoft in der Rollout-Ankündigung bekannt, dass Windows 10 Enterprise und Windows 10 Education ab dem 1. August 2015 verfügbar sein werden. Diese beiden Versionen werden aber nur für Unternehmenskunden mit entsprechenden Lizenzverträgen verfügbar sein.

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Windows 10 für Insider doch nicht kostenlos!

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Erst gestern berichtete ich darüber, dass Windows 10 für registrierte Insider kostenlos sein wird. Gabriel Aul, Leiter der Operating Systems Group, hatte dies in einem Tweet und einem offiziellen Blog-Post so kommuniziert.

Dieser Artikel wurde aber klammheimlich verändert und die entsprechende Aussage komplett entfernt. Nichts weist mehr darauf hin, dass Insider auf die finale Windows-10-Version wechseln können und die Aktivierung erhalten bleibt. Auf eine direkte Nachfrage antwortete Aul folgendermaßen:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://twitter.com/GabeAul/status/612674365436526592

Im Klartext heißt dies nun, dass die Aktivierung von Windows 10 erhalten bleibt, solange die Insider eine Version des Insider-Programms verwenden und diese mit dem entsprechenden Microsoft-Konto verbunden ist. Ein kostenloses Upgrade auf die finale Version von Windows 10 erfordert aber nach wie vor ein legal gekauftes Windows 7 bzw. 8. Ohne legale Windows-Version lässt sich am 29. Juli also nicht kostenfrei auf die finale Version wechseln.

Eine kostenlose Lizenz für Windows Insider ist demnach endgültig vom Tisch. Insider können aber ein dauerhaft lauffähiges Windows 10 erhalten, wenn sie auf dem Insider-Pfad bleiben. Quasi eine lebenslange Testversion.

Viel mehr ärgert mich allerdings die, sagen wir mal, verwirrende Berichterstattung seitens Microsoft. Die Aussagen wurden von Gabriel Aul selbst getroffen und sollten daher klar und eindeutig sein, schließlich ist er der Oberverantwortliche des Windows Insider Programms. Außerdem sollte im Blogartikel auf eine nachträgliche Änderung hingewiesen werden, vor allem bei solch einer gravierenden. Ich denke eher, dass Microsoft sich selbst noch nicht über alle Dinge zu Windows 10 im Klaren ist… ;-)

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