Kategorie: Testberichte

Fünf schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte im Test

USB-3.0-Sticks mit 128 GByteBei Hartware.net hatte ich das Vergnügen fünf sehr schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte Speicherkapazität zu testen. Mit von der Partie waren:

  • ADATA DashDrive Elite UE700
  • Corsair Flash Voyager GT
  • Kingston DataTraveler HyperX 3.0
  • Patriot Supersonic Magnum
  • SanDisk Cruzer Extreme Pro

Bei den sequentiellen Übertragungsraten konnten alle Sticks überzeugen. Alle Testkandidaten erreichten beeindruckende Geschwindigkeiten von über 200 MByte/s beim Lesen und über 120 MByte/s beim Schreiben. Der SanDisk Cruzer Extreme Pro hat mich am meisten überzeugt, da er insgesamt die beste Performance beim Schreiben und vor allem bei vielen kleinen Dateien bietet.

Weitere Infos und viele einzelne Benchmarks findet ihr in meinem Review bei Hartware.net.

Vergleich: 5 USB-Sticks mit 128 GByte bei Hartware

Hersteller
Produkt
ADATA
DashDrive Elite UE700
Corsair
Flash Voyager GT
Kingston
DataTraveler HyperX 3.0
Patriot
Supersonic Magnum
SanDisk
Cruzer Extreme Pro
Herstellnummer AUE700-128G-CBK CMFVYGT3B-128GB DTHX30/128GB PEF128GSMNUSB SDCZ88-128G
Kapazität 128 GByte
Controller Innostor IS903 Phison 2251-03 Phison 2251-01 SanDisk
Formatierung exFAT FAT32
seq. Lesen bis 220 MByte/s bis 230 MByte/s bis 225 MByte/s bis 260 MByte/s bis 260 MByte/s
seq. Schreiben bis 135 MByte/s bis 160 MByte/s bis 135 MByte/s bis 160 MByte/s bis 240 MByte/s
Gewicht 11 Gramm 21 Gramm 19 Gramm 25 Gramm 18 Gramm
Abmessungen
(L x B x H)
65 x 21 x 7 mm 86 x 27 x 14 mm 75 x 23 x 16 mm 78 x 27 x 9 mm 71 x 21 x 11 mm
Garantie 30 Jahre 5 Jahre 30 Jahre
Preis
ca. 71 Euro ca. 102 Euro ca. 108 Euro ca. 112 Euro ca. 100 Euro

Kategorien: Hardware Testberichte

Performance-Vergleich: Hardware RAID 5 vs. Software RAID 5 vs. Storage Spaces

Da ich gerade ein paar WD Red Festplatten frei hatte, habe ich an diesem verregneten Sonntag einen kleinen Performance-Vergleich zwischen Hardware RAID 5 (Mainboard, es kam kein extra RAID-Controller zum Einsatz), Software RAID 5 und Storage Spaces (Parity) durchgeführt. In der deutschen Version von Windows Server 2012 und Windows 8 werden Storage Spaces einfach nur als „Speicherplätze“ bezeichnet. Für die Benchmarks habe ich CrystalDiskMark und ATTO Disk Benchmark verwendet. Als Betriebssystem kam ein neu installiertes Windows Server 2012 R2 (64-Bit) zum Einsatz. Hier die Hardwareausstattung des Testsystems:

  • Intel Core i5-4670K (4x 3,40 GHz)
  • ASUS H87-Pro
  • 8 GB DDR3-1600
  • Crucial C300 128 GB SSD (Betriebssystem)
  • 3x WD Red 3 TB (WD30EFRX)

Auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Technologien gehe ich nicht weiter ein. Ziel des Tests war ein schlichter Performance-Vergleich.

CrystalDiskMark

Lesen

Software Storage Spaces Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache disabled
Cache Mode Write Back
Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache enabled
Cache Mode off
Seq 232,6 MB/s 301,6 MB/s 291,8 MB/s 293,2 MB/s
512K 16,45 MB/s 46,80 MB/s 24,64 MB/s 23,56 MB/s
4K 0,253 MB/s 0,588 MB/s 0,612 MB/s 0,611 MB/s
4K QD32 4,810 MB/s 2,773 MB/s 4,765 MB/s 4,842 MB/s

Beim sequentiellen Lesen sind alle Varianten sehr flott, die höchste Performance erzielen jedoch die Storage Spaces, dicht gefolgt vom Hardware-RAID. Auch beim zufälligen Zugriff auf 512K-Blöcke sind die Storage Spaces vor dem Hardware RAID 5 am schnellsten. Bei 4K-Blöcken ist die Hardware-Lösung zusammen mit den Storage Spaces ganz vorne. Steigt die Warteschlange an, müssen die Storage Spaces zurückstecken und die Software- sowie Hardware-Lösung sind ca. doppelt so schnell. Allerdings ist hier anzumerken, dass im Alltagsbetrieb keine höhere Warteschlange als QD3 oder QD4 zu erwarten ist.

Beim Hardware RAID 5 macht es so gut wie keinen Unterschied, ob der Write Cache aktiviert oder ausgeschaltet ist.

Schreiben

Software Storage Spaces Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache disabled
Cache Mode Write Back
Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache enabled
Cache Mode off
Seq 47,02 MB/s 36,34 MB/s 202,2 MB/s 65,04 MB/s
512K 10,52 MB/s 12,30 MB/s 13,02 MB/s 16,82 MB/s
4K 0,143 MB/s 0,454 MB/s 1,523 MB/s 0,426 MB/s
4K QD32 0,923 MB/s 0,431 MB/s 1,605 MB/s 1,418 MB/s

Während die Storage Spaces beim sequentiellen Lesen sehr schnell waren, sieht die Sache beim sequentiellen Schreiben ganz anders aus. Erwartungsgemäß ist die Hardware-Lösung ohne Write Cache und mit Write-Back-Strategie mit Abstand am schnellsten. Anschließend folgen Hardware RAID 5 mit Write Cache, Software RAID 5 und ganz hinten die Storage Spaces mit mageren 36 MB/s.

Bei zufälligen 4K-Zugriffen ist abermals das Hardware RAID 5 ohne Write Cache am schnellsten. Die Storage Spaces können mit dem Hardware RAID ohne Write Cache mithalten, während die Software-Lösung deutlich langsamer ist. Bei einer hohen Warteschlange profitieren alle Varianten außer die Storage Spaces.

ATTO Disk Benchmark

 

Die Ergebnisse unter ATTO bestätigen im Grunde die Ergebnisse aus CrystalDiskMark. Während die Storage Spaces beim Lesen überzeugen können, ist das Hardware RAID 5 vor allem beim Schreiben im Vorteil.

Fazit

Zuerst sollte betont werden, dass beim Hardware RAID 5 kein leistungsfähiger Controller verwendet wurde, sondern lediglich die Onboard-Variante des H87-Chipsatzes. Dedizierte RAID-Controller dürften deutlich mehr Performance liefern, sind im Privatgebrauch aber auch nicht unbedingt weit verbreitet. Ebenso spielen andere Faktoren wie die Stripe Size und der Write Cache eine wichtige Rolle, welche ich nur sehr grob untersucht habe.

Nichtsdestotrotz bleibt zu sagen, dass die Hardware-Variante vor allem beim Schreiben deutlich Vorteile gegenüber den beiden anderen Varianten bietet. Die Storage Spaces aus Windows 8 bzw. Windows Server 2012 sind recht neu, aber bieten beim Lesen bereits jetzt schon eine gute Performance. Wer viel liest und nur wenig schreibt, sollte sich diese Lösung auf jeden Fall genauer anschauen.

Das Software RAID 5 ist beim Lesen am langsamsten und beim Schreiben auch nur ein wenig schneller als Storage Spaces. Aus diesem Grund würde ich diese Lösung nicht unbedingt empfehlen. Vor allem im Vergleich zu Storage Spaces ist diese Lösung relativ uninteressant. Storage Spaces sind deutlich flexibler und intuitiver zu bedienen. Außerdem ist das Software RAID 5 nur unter Server Betriebssystemen verfügbar, während die Storage Spaces auch für Daheim nutzbar sind, allerdings erst ab Windows 8.

EagleTac GX25A3 (XM-L2 U2, 3xAA) Taschenlampe Review + Gewinnspiel

EagleTac Logo

In meinen bisherigen Taschenlampentests habe ich die Fenix E40, die Fenix LD41 und die LED Lenser M7RX genauer unter die Lupe genommen. Mein neues Review befasst sich mit der GX25A3 aus dem Hause EagleTac. Obwohl die GX25A3 schon fast ein Jahr auf dem Markt ist, dürfte es sich nach wie vor um eine der hellsten Taschenlampen in dieser Größenklasse handeln.

Dank der sehr hellen Cree XM-L2 LED bringt es die EagleTac GX25A3 auf satte 915 ANSI-Lumen. Die Taschenlampe ist sehr kompakt und wird mit drei herkömmlichen AA-Batterien bzw. -Akkus betrieben.  Im Internet ist die EagleTac GX25A3 ab ca. 90 Euro erhältlich.

Das Testexemplar wurde mir freundlicherweise von Voltronic zur Verfügung gestellt und wird nach dem Review an euch verlost! Voltronic ist der deutsche Generalimporteur für EagleTac Taschenlampen. Herzlichen Dank an Voltronic!

EagleTac GX25A3 in der Hand (mehr …)

Tolino Shine Hülle von caseable im Test + Gewinnspiel

Tolino_caseableFür meinen Tolino Shine E-Reader habe ich noch eine Tasche benötigt. Die originale Neoprentasche und auch die Kunstledertasche haben mir beide nicht gefallen. Stattdessen bin ich auf eine Hülle von caseable gestoßen. Der Clou: Die Hüllen lassen sich wahlweise auch mit einem eigenen Motiv bedrucken, welches im Webeditor von caseable angepasst werden kann. Neben Hüllen für E-Reader bietet caseable auch Hüllen für beliebte Tablets, Smartphones und Notebooks.

Die Hülle besteht aus weichem Veloursleder und wurde in Brooklyn, New York handgefertigt. Es handelt sich also nicht um Massenware, sondern um individuell gefertigte Hüllen. Dies spiegelt sich auch in der Qualität wider. Die Hülle ist sehr hochwertig verarbeitet und besitzt eine perfekte und stabile Naht. Kurz gesagt, die Verarbeitung ist super.

Auch die Qualität des Aufdrucks ist sehr gut. Wie bereits oben erwähnt, kann man sein eigenens Motiv hochladen und auf die Hülle drucken lassen. Damit kann man sich dann eine komplett individuell gestaltete Hülle bestellen. Obwohl der vorhandene Webeditor einfach zu bedienen ist, habe ich mich schlussendlich für ein fertig angebotenens Motiv entschieden. Ich habe lediglich die Farbe des Grundmaterials von Schwarz auf Weiß geändert.

Tolino_caseable_oben1 Tolino_caseable_oben2

Insgesamt liegt die Hülle von caseable sehr gut in der Hand und ist auch funktional. Der elastische Riemen sorgt für einen sicheren Halt, wenn man den Tolino Shine mit auf die Reise nimmt. Klappt man die Hülle auf, befindet sich links eine kleine Tasche für Notizen. Rechts spannt man den Tolino ein und fixiert ihn mit vier strammen Gummibändern. Hier muss man keine Angst haben, dass er herausfällt, die Bändern halten ihn bombenfest. Ab dieser Stelle kommt auch der einzige Negativpunkt. Die Gummis oben verdeckt die beiden Tasten des Tolino Shine. Aus diesem Grund habe ich den Gummi oben links auch nicht angebracht, damit ich die An- bzw. Ausschalttaste weiterhin ohne Probleme bedienen kann. Der Tolino besitzt aber dennoch einen sehr guten Halt, also kein Problem. Wenn man die Taste für die Beleuchtung auch öfter benötigt, wird es aber etwas problematisch.

Tolino_caseable_Dicke

Die Hülle ist relativ dünn, bietet aber trotzdem einen guten Schutz gegen Kratzer und Stöße. Der Tolino kann also ohne schlechtes Gewissen im Rucksack oder in der Handtasche mitgenommen werden.

caseable Toline Shine Hülle kaufen

Fazit

Insgesamt bin ich mit der Hülle von caseable sehr zufrieden. Sie sieht toll aus, ist hochwertig verarbeitet und bietet einen guten Schutz für meinen Tolino Shine. Mit 39,90 Euro ist sie zwar nicht ganz billig, aber die gute Qualität rechtfertigt den Preis. Einziger Minuspunkt sind die beiden oberen Gummis, die leider beide Tasten des E-Readers verdecken. Benötigt man nur eine Taste ist es nicht weiter schlimm. Wer aber beide Tasten oft benötigt, sollte eventuell über eine Alternative nachdenken.

Tolino_caseable_innen

Gewinnspiel

Zum Abschluss habe ich noch ein kleines Gewinnspiel für euch! Es geht um einen caseable Gutschein im Wert von 30 Euro. Er gilt auf das gesamte Sortiment und kommt ohne Mindestbestellwert daher. Er sollte jedoch innerhalb der nächsten 11 Monate eingelöst werden. Herzlichen Dank an caseable für den Gutschein!

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist dieses Mal ganz einfach: Kommentar schreiben und darin schreiben, für welches Produkt ihr mit dem Gutschein kaufen würdet. Kein Facebook, kein Twitter, kein Google+.

Der Gewinner wird von mir per Zufallsprinzip ausgelost. Anschließend wird dieser per Mail benachrichtigt, achtet deshalb bitte auf eine gültige E-Mail-Adresse!

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 12. Mai 2013 um 22 Uhr. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

 

 

Garmin nüvi 3590LMT im Test

Garmin nüvi 3590LMT Heutzutage besitzt so gut wie jeder Haushalt ein Navigationssystem. Waren früher noch klassische Navigationssysteme die erste Wahl, werden mittlerweile immer mehr Smartphones als Navigationsgerät verwendet. Kein Wunder, denn die Displays werden immer größer und die erhältlichen Navigations-Apps immer besser. Auch der Preis dürfte eine Rolle spielen, denn Apps sind fast immer billiger als extra Navigationsgeräte.

Das nüvi 3590LMT ist aktuell noch das Spitzenmodell von Garmin. Es ist seit rund einem Jahr auf dem Markt und wird demnächst durch das neue Flaggschiff nüvi 3597 LMT ersetzt, welche bereits auf der CES 2013 vorgestellt wurde. Erhältlich ist es derzeit aber noch nicht.

Wie sich das 299 Euro teure Garmin nüvi 3590LMT in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in meinem kurzen Test.

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Kategorien: Hardware Testberichte

Tolino Shine E-Reader im Test

Digitale Bücher werden immer beliebter. Laut einer Studie des IT-Branchenverbands Bitkom wurden im Jahr 2012 bereits 0,8 Millionen E-Book-Reader (kurz E-Reader) verkauft. Im laufenden Jahr sollen voraussichtlich 1,4 Millionen Stück vertrieben werden. Passend dazu hat sich der Absatz von E-Book in Deutschland von rund 4,9 Millionen Verkäufen im Jahr 2011 auf 12,3 Millionen E-Books im Jahr 2012 mehr als verdoppelt. Mit den Kindle-Geräten dürfte Amazon einen großen Anteil an den hohen Wachstumsraten haben.

Relativ überraschend haben die großen deutschen Buchhändler mit Unterstützung der Deutschen Telekom Anfang März 2013 einen eigenen E-Reader vorgestellt. Das Gemeinschaftsprojekt „Tolino Shine“ ist unter anderem bei Weltbild, Thalia (buch.de), Hugendubel und Club Bertelsmann erhältlich. Die strategische Allianz der deutschen Buchhändler ist eindeutig eine Kampfansage an Amazon. Während die Kindle-Geräte lediglich bei Amazon gekaufte E-Books akzeptieren, soll es dem Tolino Shine egal sein, bei welchem teilnehmenden Händler ein E-Book gekauft wird. Vorinstalliert ist jedoch der jeweilige Shop, bei dem der E-Reader gekauft wird.

Wie sich der 99 Euro teure Tolino Shine schlägt, erfahrt ihr in meinem Test.

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SanDisk Extreme 64GB – schneller USB-3.0-Stick im Test

SanDisk_ExtremeHeutzutage sind USB-Sticks in nahezu jedem Haushalt zu finden. Mit dem Vormarsch von USB 3.0 und fallenden Flash-Preisen gibt es mittlerweile auch flotte USB-3.0-Sticks zu vernünftigen Preisen.

So auch der SanDisk Extreme, welchen ich in der 64-GB-Variante für Hartware.de getestet habe. Für rund 60 Euro erhält man einen gut verarbeiteten USB-Stick mit Schiebemechanismus. In meinem Test erreichte er sequentielle Transferraten von 172 MByte/s beim Lesen und 134 MByte/s beim Schreiben. Die Herstellerangaben von 190 MByte/s lesend und 170 MByte/s schreibend werden nicht ganz erreicht, was jedoch auch an meinem Mainboard liegen könnte. Unter Windows 8 mit UASP (USB Attached SCSI Protocol) habe ich sogar sagenhafte 263 MByte/s beim Lesen und 185 MByte/s beim Schreiben erreicht! Aber auch bei kleinen Dateien arbeitet der SanDisk Extreme überzeugen. Weitere Details findet ihr in meinem ausführlichen Review bei Hartware.

Insgesamt ist der SanDisk Extreme ein hervorragendes Produkt und der USB-3.0-Stick mit dem aktuell wohl besten Preis-Leistungsverhältnis.

SanDisk Extreme 64GB bei Amazon

LED Lenser M7RX Review

Im Sommer 2010 habe ich meinen ersten Taschenlampentest veröffentlicht. Damals über meine LED Lenser M7. Dieses Jahr folgten dann zwei Reviews zur Fenix E40 und Fenix LD41. Zum Ende des Jahres präsentiere ich euch noch einen Test der neuen LED Lenser M7RX.

Die M7RX ist die erste Taschenlampe von Zweibrüder, die mit der hellen Cree XM-L LED ausgestattet ist. Diese LED ist unter anderem auch in der Fenix LD41 verbaut. Als Energieversorgung kommt ein wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz. Die M7RX bietet 600 Lumen und die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 239,90 Euro. Wie sich die LED Lenser in meinem Test schlägt und ob die Taschenlampe ihr Geld wert ist, erfahrt ihr in meinem Review.

LED Lenser M7RX in der Hand

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Zwei LED-Lampen von Lighting EVER und Philips im Test

Vor wenigen Jahren waren LED-Lampen noch nicht ausgereift (Abstrahlwinkel, Helligkeit, …) und konnten keinen würdigen Ersatz für Glühlampen oder Energiesparlampen bieten. Mittlerweile sind jedoch einige LED-Lampen auf dem Markt verfügbar, die durchaus eine gute Figur machen. Die LED-Lampen sind zwar noch sehr teuer, bieten aber einige Vorteile gegenüber den weit verbreiteten Energiesparlampen. Damit sich der hohe Preis lohnt, sollten LED-Lampen aktuell dort eingesetzt werden, wo sie oft und lange brennen.

Vorteile von LED-Lampen gegenüber Energiesparlampen

Ein großer Vorteil von LED-Lampen gegenüber Energiesparlampen ist die schnelle Einschaltzeit. Energiesparlampen erreichen ihre maximale Helligkeit erst nach einigen Minuten. Eine LED-Lampe leuchtet sofort nach dem Einschalten mit voller Kraft. Außerdem bieten Energiesparlampen nur sehr wenige Schaltzyklen. Die Konkurrenz in Form von LED-Lampen bietet hier deutlich mehr und ist damit auch für Hausflure oder als Licht für Bewegungsmelder geeignet. Des Weiteren beinhalten LED-Lampen kein Quecksilber, erzeugen weniger Elektrosmog und riechen nach Inbetriebnahme deutlich weniger. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die höhere Energieeffizienz der LED-Lampen. So können diese bereits aktuell mehr Lumen pro Watt als Energiesparlampen liefern. In Zukunft dürfte dieser Vorteil weiter ausgebaut werden.

LED-Lampen im Vergleich

Zum Test habe ich mir eine Lighting EVER A60 mit 12 Watt und eine LED-Lampe von Philips mit 11 Watt zugelegt. Ursprünglich wollte ich mir auch noch eine Osram LED Superstar Classic A mit 12 Watt besorgen, jedoch ist diese deutlich teurer als die beiden anderen Lampen, weswegen ich die Osram dann doch nicht gekauft habe.

LED-Lampen

Beide Lampen kommen im E27 Sockel daher und können daher ganz einfach in die Fassung geschraubt werden. Die Lighting EVER A60 besitzt eine Leistung von 12 Watt und erzeugt damit 1.080 Lumen. Dies entspricht in etwa einer Glühlampe mit 75 Watt. Die Philips LED-Lampe mit 11 Watt erreicht hier lediglich 806 Lumen, was einer Glühlampe mit 60 Watt ähnelt. Mit Abmessungen von 13 auf 6 Zentimetern ist die Lighting EVER größer als die Philips mit ca. 10 auf 5,6 Zentimeter. Nachfolgend eine Auflistung einiger technischer Daten:
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Synology DiskStation DS212 vs. QNAP TS-219P II

Für Hartware habe ich in den letzten Wochen zwei NAS-Systeme mit Platz für je zwei Festplatten getestet. Bei den Systemen handelt es sich um das Synology DS212 sowie das QNAP TS-219P II. Beide Geräte liegen in etwa im selben Preisbereich zwischen 250 und 300 Euro. Als Festplatten kamen zwei neue Western Digital Red mit 2 TByte Speicherkapazität zum Einsatz.

Die ausführlichen Reviews zu beiden NAS-Systemen könnt ihr direkt bei Hartware lesen:

Synology DS212 QNAP TS-219P II

Beide Systeme verfügen über ein schwarzes Gehäuse aus Kunststoff und bieten eine gute Verarbeitung. Auch der Gigabit-Ethernet-Port und die vorhandenen USB-Ports sind identisch. Zweimal USB 3.0 und einmal USB 2.0 an der Front. QNAP bietet zusätzlich noch zwei eSATA-Ports, Synology kann mit einem SD-Kartenleser punkten. Die Inbetriebnahme und Installation gestaltet sich bei beiden System einfach und ist schnell erledigt. Obwohl die Funktionsvielfalt nahezu identisch ist, kann Synology beim Webinterface punkten. Dieses ist sehr schön gestaltet, bietet eine einfache Bedienung und agiert sehr flott. Das Webinterface von QNAP zieht hier deutlich den Kürzeren. Die Bedienung ist nicht so ausgereift wie bei Synology und auch die Geschwindigkeit ist deutlich schlechter. Zudem wirkt es im Vergleich zum Konkurrenten altbacken. Bei der Datenübertragung dreht sich das Bild. Hier kann das QNAP TS-219P II seine Stärken ausspielen und liegt vor allem bei der Lesegeschwindigkeit vor dem Synology DS212. Nichtsdestotrotz sind beide Geräte sehr flott unterwegs. Auch der Energieverbrauch ist sehr ähnlich und kann sich mit rund 18 Watt unter Last sehen lassen. Preislich liegt das Synology DS212 bei ca. 240 Euro und das QNAP schlägt mit 260 Euro zu Buche.

Insgesamt liegt das Synology DS212 (bzw. dessen Nachfolger DS213) durch das bessere Webinterface meiner Meinung nach vor dem QNAP TS-219P II. Dieses würde ich nur empfehlen, wenn eine maximale Performance bei der Datenübertragung sehr wichtig ist.

Synology DS212 bei Amazon bzw. QNAP TS-219P II bei Amazon
QNAP TS-219P II bei Amazon

Kategorien: Hardware Testberichte