Kategorie: Software & Apps

Veeam Endpoint Backup FREE – Alternative zum Windows-Backup

Veeam Logo

Das Unternehmen Veeam Software ist vor allem durch seine Backup-Lösung für virtuelle Umgebungen von VMware vSphere und Microsoft Hyper-V bekannt. Im April 2015 hat der Hersteller eine kostenlose Backup-Software für Endgeräte mit Windows veröffentlicht. Vor wenigen Tagen ist Veeam Endpoint Backup FREE in Version 1.5 erschienen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die neue Benachrichtigungsfunktion via E-Mail, eine verbesserte Zeitplanung und ein besserer Schutz vor Ransomware-Attacken, indem das Backup-Ziel vom Rechner getrennt werden kann.

Die Software ermöglicht eine Sicherung sowohl auf Volume- als auch auf Datei-Ebene. Das Backup-Image wird, wie in den kommerziellen Produkten, im VBK-Format erstellt und kann auf weiteren Festplatten, USB-Sticks oder Netzwerkfreigaben abgelegt werden. Nach einem ersten Voll-Backup erstellt Veeam nur mehr inkrementelle Sicherungen, die weniger Zeit und Speicherplatz beanspruchen. Sobald die maximale Zahl von Wiederherstellungspunkten erreicht ist, wird das älteste inkrementelle Backup in das Vollbackup integriert. Damit bleibt die Anzahl der Wiederherstellungspunkte immer konstant. Bei der Wiederherstellung kann zwischen einem Bare-Metal-Recovery via eigenem Boot-Image (auch auf anderer Hardware), einem vollständigen Datenträger oder einzelnen Dateien bzw. Ordnern unterschieden werden.

Veeam Endpoint Backup FREE ist einfach und intuitiv zu bedienen und erfüllt alle wesentlichen Anforderungen für private Anwender oder kleinere Firmen. Die Software ist auf jeden Fall eine gute Alternative zum Windows-Backup.

Veeam Endpoint Backup FREE ist ab Windows 7 SP1 lauffähig und kann direkt beim Hersteller heruntergeladen werden. Allerdings existiert noch ein kleiner Haken: Der Download erfordert einen Veeam-Account.

Download Veeam Endpoint Backup FREE

Veeam Endpoint Backup FREE

Kategorien: Software & Apps Windows

Microsoft SQL Server 2016 auch für Linux

Microsoft SQL Server Logo

Scott Guthrie, Microsoft’s Executive Vice President Cloud and Enterprise Group, hat angekündigt, dass Microsofts SQL Server 2016 diese Woche auf dem Data Driven Event in New York starten soll. Die globale Verfügbarkeit soll später in 2016 erfolgen. Außerdem gibt es noch eine große Überraschung: Der Microsoft SQL Server 2016 soll auch für Linux kommen!

Today I’m excited to announce our plans to bring SQL Server to Linux as well. This will enable SQL Server to deliver a consistent data platform across Windows Server and Linux, as well as on-premises and cloud. We are bringing the core relational database capabilities to preview today, and are targeting availability in mid-2017.

Das Release wird bis Mitte 2017 erwartet. Aktuell arbeite man mit Red Hat zusammen, damit der SQL Server 2016 unter Red Hat Enterprise Linux angeboten werden kann. Darüber hinaus arbeitet aber auch Cononical mit Microsoft zusammen, sodass MSSQL früher oder später auch unter Ubuntu lauffähig sein sollte.

Zeitgleich hat Microsoft auch eine Infoseite online genommen, auf der weitere Informationen bereit stehen. Dort kann man sich auch anmelden, um automatisch die neuesten News und die Preview-Version, sobald verfügbar, zu erhalten.

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Microsoft OneNote-Importer: Von Evernote zu OneNote umziehen

Microsoft OneNote Logo

Microsoft OneNote ist eine Art digitaler Notizzettel und erfreut sich seit einiger Zeit über wachsende Beliebtheit und Nutzerzahlen. Vor Kurzem habe ich über das Tool Evernote2Onenote berichtet, womit ihr all eure Inhalte mit wenigen Klicks von Evernote zu OneNote umziehen könnt.

Nun hat Microsoft nachgelegt und bietet höchstselbst solch ein Tool an. Der OneNote-Importer ermöglicht bequem alle Notizen von Evernote zu OneNote umzuziehen. Auf der Downloadseite beschreibt Microsoft noch einige Vorzüge von OneNote im direkten Vergleich mit Evernote.

Nachfolgend ein kurzes Video, welches aufzeigt, wie schnell der Umzug von Evernote zu OneNote abläuft:

Download Microsoft OneNote-Importer

WhatsApp stellt Support für BlackBerry und Windows Phone 7.1 ein

WhatsApp Logo

WhatsApp wird den Support für einige mobile Betriebssysteme Ende des Jahres 2016 einstellen. In einem Blogartikel hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass folgende Betriebssysteme demnächst nicht mehr unterstützt werden:

  • BlackBerry, inklusive BlackBerry 10
  • Nokia S40
  • Nokia Symbian S60
  • Android 2.1 und Android 2.2
  • Windows Phone 7.1

Die Entscheidung ist durchaus nachvollziehbar, da die vier letztgenannten Betriebssysteme bereits sehr alt und sowieso nur noch von sehr wenigen Nutzern verwendet werden. Die User von BlackBerry 10 OS werden vermutlich ein wenig verärgert sein. Nachdem der Messenger erst 2013 für die Plattform angeboten wurde, ist rund drei Jahre später bereits wieder Schluss. Mit Blick auf die stetig sinkenden Marktanteile ist dies aber durchaus verständlich. Außerdem sollte man bedenken, dass BlackBerry das OS bereits selbst abgeschrieben hat und sich in Zukunft Android widmet.

Kategorien: Software & Apps

Schutzmaßnahmen gegen Locky, TeslaCrypt, Cryptolocker und Co.

Sogenannte Ransomware erfreut sich seit einigen Jahren steigender Beliebtheit. Kurz zusammengefasst handelt es sich dabei um Schadprogramme, welche private Daten auf Computern verschlüsseln und zur Entschlüsselung ein Lösegeld fordern. Aus diesem Grund wird Ransomware oftmals auch als Erpressungs-Trojaner, Verschlüsselungs-Trojaner oder Krypto-Trojaner bezeichnet.

Locky

Seit ca. zwei Wochen ist ein neuer Verschlüsselungs-Trojaner namens Locky aktiv, welcher sehr aggressiv verbreitet wird. Zeitweise lag die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland bei über 5.000 pro Stunde. Locky wird fast ausschließlich per E-Mail verbreitet. Oft handelt es sich dabei um erfundene Rechnungen, die als Office-Dokument mit Makro-Code ausgeliefert werden. Erst durch die Ausführung des Makro-Codes wird der eigentliche Trojaner heruntergeladen und ausgeführt, welcher dann als EXE-Datei mit der Verschlüsselung beginnt. Neue Varianten werden allerdings mittlerweile auch als JavaScript-Datei oder Batch-Datei versendet. Locky durchsucht alle angeschlossenen Festplatten, Netzwerkfreigaben und externe Medien und verschlüsselt eine Vielzahl an Dateien. Unter anderem hat es Locky auf Office-Dateien, Bilder, Audio- und Videodateien, Quellcode und Zertifikate abgesehen. Insgesamt verschlüsselt die Ransomware Dateien mit über 150 Endungen. Die verschlüsselten Dateien erhalten kryptische Namen und sind an der Endung „.locky“ zu erkennen. Außerdem befindet sich im Ordner eine Datei namens „_Locky_recover_instructions.txt“, die weitere Informationen zum Lösegeld bereithält. Darüber hinaus versucht Locky auch noch sämtliche Schattenkopien zu löschen.

Schutzmaßnahmen

Gegenwärtig gibt es keine Möglichkeit die verschlüsselten Dateien ohne Lösegeld zu retten. Selbst bei einer Lösegeldzahlung ist aber nicht garantiert, dass man anschließend den zur Entschlüsselung benötigten Schlüssel erhält. Aus diesem Grund sollte man so gut es geht vorsorgen. Im besten Fall richtet die Ransomware dann trotz Ausführung keinen oder nur geringen Schaden an.

Folgende Grundsätze sollten immer eingehalten werden:

  • Windows-Benutzer ist kein lokaler Administrator
  • Windows UAC ist aktiviert
  • Windows Firewall ist aktiviert
  • aktueller Virenschutz (Signaturen sind nicht älter als 12 Stunden)
  • aktuelles Betriebssystem (zeitnahe Installation sicherheitsrelevanter Updates)
  • aktuelle Software (insbesondere E-Mail-Client, Browser, Office-Programme, PDF-Reader, Flash und Java)

Speziell im Fall Locky sollten folgende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden:

  • Makros in Microsoft Office deaktivieren oder zumindest so konfigurieren, dass Makros erst nach Rückfrage und nur bei Dokumenten aus vertrauenswürdigen Quellen ausgeführt werden
  • Windows Scripting Host deaktivieren
  • AppLocker (nur bei Enterprise bzw. Ultimate vorhanden) oder Softwareeinschränkungen via Gruppenrichtlinien konfigurieren
  • zweifelhafte Mail-Anhänge auf keinen Fall öffnen (vor allem bei nicht zuordenbaren Rechnungen ist Vorsicht geboten!)
  • regelmäßige Backups der wichtigen Daten anfertigen
  • Backup-Medium nur beim Sichern der Daten verbinden (ansonsten kann Locky auch das Backup verschlüsseln!)

Ist es schon zu spät und Locky hat schon zugeschlagen sollten die verschlüsselten Dateien dennoch behalten werden. Es besteht immer die Hoffnung, dass die Verschlüsselung der Ransomware nach einigen Wochen geknackt wird.

Quellen

  • https://www.frankysweb.de/clients-vor-infektion-mit-ransomware-schuetzen-locky-cryptolocker/
  • http://www.heise.de/security/meldung/Krypto-Trojaner-Locky-Was-tun-gegen-den-Windows-Schaedling-3112408.html
  • http://www.3dcenter.org/artikel/drei-einfache-schutzmassnahmen-gegen-locky

Office 2016 Benutzeroberfläche via Gruppenrichtlinien anpassen

Office 2013 Logo

Microsoft Office 2016 ist seit September 2015 erhältlich. Obwohl sich an den grundlegenden Funktionalitäten nur sehr wenig getan hat, bringt es dennoch ein paar neue Features mit. Viele Unternehmen stehen dem aber kritisch gegenüber und möchten beispielsweise die Verknüpfung mit einem Microsoft-Konto oder die Nutzung von Apps für Office unterbinden. Nachfolgend ein kleiner Überblick der Möglichkeiten, was sich über Gruppenrichtlinien umsetzen lässt.

Als grundlegende Voraussetzung müssen zuerst die administrativen Templates für Office 2016 auf den Domain Controllern (DCs) vorhanden sein. Die aktuelle Version der administrativen Templates für Office 2016 steht bei Microsoft zum Download.

Anschließend kann die eigentliche Arbeit beginnen. Über die vordefinierten Optionen der ADMX-Templates lassen sich nur relativ wenige Dinge an der Benutzeroberfläche ändern. Dazu gehört unter anderem der „Anmelden“-Button rechts oben, womit man Word, Excel und Co. mit einem Microsoft-Konto verknüpfen kann. Dieser Button kann über folgende Gruppenrichtlinie ausgeblendet werden:

Benutzerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Microsoft Office 2016 –> Verschiedenes –> Anmeldung bei Office blockieren

Die meisten anderen Anpassungen erfolgen über die Gruppenrichtlinie „Befehle deaktivieren„. Diese Option existiert für fast alle Office-Anwendungen und ist in den Gruppenrichtlinien unter folgendem Pfad zu finden (beispielhaft für Word):

Benutzerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Microsoft Word 2016 –>Elemente in Benutzeroberfläche deaktivieren –> Benutzerdefiniert –> Befehle deaktivieren

Hier können sogenannte Policy IDs eingetragen werden, die deaktiviert werden sollen. Hinter den Policy IDs verbergen sich einzelne Buttons, Menüs oder Formulare in Word. Eine Übersicht aller verfügbarer Policy IDs stellt Microsoft als Excel-Liste zum Download bereit: Office 2016 Help Files: Office Fluent User Interface Control Identifiers

Da die Suche nach der richtigen Policy ID sehr aufwändig sein kein, hier eine kleine Auswahl von verschiedenen Policy IDs in Word:

  • 26594: „Share“-Button / „Freigeben“-Button deaktivieren
  • 16243: „Store“-Button deaktivieren
  • 16245: „Meine-Add-Ins“ deaktivieren

  • 18147: Menüpunkt „Teilen“ deaktivieren
  • 26800: „Mit Personen teilen“ deaktivieren
  • 18209: „E-Mail“ deaktivieren
  • 24235: „Online vorführen“ deaktivieren
  • 15791: „Im Blog veröffentlichen“ deaktivieren


Windows To Go: USB-Stick mit Windows 10 erstellen

Windows 10 Logo

Die normale Installationsroutine von Windows erlaubt lediglich eine Installation auf Festplatten, eine Windows-Installation auf USB-Sticks ist damit nicht möglich. Dennoch gibt es Möglichkeiten eine Installation von Windows auf USB-Sticks durchzuführen, allerdings mit einigem Aufwand und teilweise ziemlich viel Gefrickel. Microsoft hat mittlerweile aber reagiert und mit „Windows To Go“ eine offizielle Unterstützung für die Windows-Installation auf einem USB-Stick veröffentlicht. Allerdings ist dieses Feature nur für Unternehmen vorgesehen, die einen Software-Assurance-Vertrag mit Microsoft abschließen. Außerdem existiert „Windows To Go“ erst seit Windows 8 und ist nur bei den Enterprise-Versionen möglich.

Obwohl „Windows To Go“ bei allen anderen Windows-Versionen offiziell fehlt, ist die Grundfunktionalität jedoch enthalten. Privatanwender können also beispielsweise auch Windows 8.1 Home oder Windows 8.1 Pro auf einem USB-Stick installieren. Einziger Nachteil dabei ist, dass diese Windows-Versionen ohne KMS-Unterstützung (Key Management Service) daherkommen und die Zwangsaktivierung dazwischenschlägt. Wenn der USB-Stick aber immer am gleichen PC genutzt wird, stellt dies kein Problem dar. Wie bei einer normalen Installation auf der Festplatte kann Windows To Go mit einem Key aktiviert werden. Wird das Windows allerdings auf einem anderen PC gebootet, geht die Aktivierung verloren.

Windows To Go schnell und einfach mit Rufus erstellen

In den Enterprise-Versionen ab Windows 8 ist ein kleines Tool enthalten, mit dessen Hilfe die Einrichtung auf einem USB-Stick erfolgen kann. Bei allen anderen Windows-Versionen kann man die Windows To Go-Einrichtung per Hand erledigen, was aber wie bereits oben beschrieben relativ aufwändig ist. Bei Günter Born gibts eine ausführliche Anleitung dazu.

Viel einfacher und schneller kommt man jedoch mit Rufus ans Ziel. Das kleine Tool habe ich bereits mehrfach in meinem Blog erwähnt. Ab Version 2 unterstützt Rufus die Erzeugung von Windows To Go-Installationen. Nachfolgend ein kurzer Überblick der Voraussetzungen:

  • Rufus ab Version 2.0
  • Rufus muss zwingend unter Windows 8 oder neuer ausgeführt werden, unter Windows 7 lassen sich keine Windows To Go-Installationen erzeugen.
  • Es wird empfohlen den Windows To Go-Stick mindestens unter der Windows-Version zu erstellen, die auch für den Stick zum Einsatz kommt. Im Klartext bedeutet dies, dass ein Windows 10 Version 1511 USB-Stick nur unter Windows 10 Version 1511 oder neuer erstellt werden sollte. In meinem Test hat dies zwar auch unter Windows 8.1 funktioniert, was aber nichts bedeuten muss.
  • Als Quelle muss eine „normale“ Windows-ISO-Datei verwendet werden. ISO-Dateien die beispielsweise vom Media Creation Tool erzeugt werden, funktionieren nicht (die darin enthaltende „install.wim“ kann von Rufus nicht extrahiert werden).
  • Bei UEFI-Systemen ist zwingend eine 64-Bit-Window-ISO erforderlich.
  • Zuletzt sollte der USB-Stick mindestens 32 GByte groß sein.

Im Hauptfenster von Rufus muss zunächst der gewünschte USB-Stick und eine ISO-Datei ausgewählt werden. Letzteres ist mit Klick auf die Option „Startfähiges Laufwerk erstellen mit“ „ISO-Abbild“ und einem Klick auf das Laufwerk-Icon möglich. Erst jetzt wird die Option „Windows To Go“ (siehe Screenshot) eingeblendet. Diese Option muss nun ausgewählt werden. Im Prinzip ist man nun fertig und kann die Erzeugung des Windows To Go-Sticks mit einem Klick auf den Button „Start“ beginnen.

Rufus - Windows To Go

In vielen Fällen wird jetzt allerdings eine Fehlermeldung erscheinen. Windows To Go setzt einen USB-Stick voraus, welcher sich am Betriebssystem als „Fixed Media“ meldet, quasi wie eine Festplatte. Microsoft führt eine Liste von Windows To Go zertifizierten USB-Sticks. Diese sind aber kaum erhältlich, und falls doch, viel zu teuer. Ein schneller Ausweg ist die Verwendung einer USB-Festplatte, was jedoch in vielen Fällen nicht in Frage kommt.

Rufus - Windows To Go

In vielen Fällen funktionieren aber auch normale USB-Sticks, auch wenn diese nicht offiziell unterstützt werden. Mein hier verwendeter SanDisk Extreme Pro mit 128 GByte funktioniert auf jeden Fall tadellos. Auch der kleinere Bruder in Form des SanDisk Extreme mit 64 GByte verrichtet seinen Dienst ohne Probleme. Davon abgesehen kann ich diese beiden USB-Sticks mehr als empfehlen, da sie über einen SSD-Controller verfügen und bei kleinen Dateien sehr schnell arbeiten, was für einen flüssigen Windows To Go-Betrieb sehr wichtig ist. Der Vergleich mit einem unter normalen Umständen sehr schnellen Kingston DataTraveler HyperX 3.0 mit 128 GByte zeigt, dass die beiden USB-Sticks von SanDisk um ein Vielfaches schneller sind.

Sollte Windows To Go beim Booten einfrieren, existiert noch eine zweite Möglichkeit. Rufus verwendet bei Windows To Go standardmäßig das Partitionsschema „MBR Partitionierungsschema für BIOS oder UEFI“. Ein Wechsel auf „MBR Partitionierungsschema für UEFI“ sorgt in vielen Fällen für ein lauffähiges Windows To Go, allerdings nur bei UEFI-Systemen.

Neuerungen von Firefox 44

Firefox Logo 23+

Am 26. Januar 2016 hat Mozilla Firefox in Version 44 zum Download freigegeben. Die ursprünglich für diese Version geplante Addon-Signierung wurde abermals verschoben. Nachfolgend ein kurzer Blick auf die Neuerungen:

  • Unterstützung von Push-Benachrichtigungen
  • HTML5-Videos werden standardmäßig mit dem System-Dekoder für H.264 wiedergegeben, wenn nicht vorhanden wird stattdessen der freie Codec VP9 sowie der WebM-Container aktiviert
  • Warnhinweise bei Zertifikatsfehlern wurde überarbeitet und zeigt nur klarere Aussagen
  • RC4-Verschlüsselung wird nicht mehr standardmäßig unterstützt (Warnhinweis kann aber manuell übergangen werden)
  • Rootzertifikate von „Equifax Secure Certificate Authority“ und „UTN – DATACorp SGC“ wurden entfernt
  • Firefox unterstützt den von Google entwickelten Komprimierungsalgorithmus „Brotli“ für HTTPS-Verbindungen
  • Entwickler können WebSocket Debugging API und Service Worker API nutzen
  • Behebung diverser Sicherheitslücken

Download Firefox 44
Download Firefox 44 (64 Bit)
Portable Firefox 44 @ Horst Scheuer

Outlook reparieren oder gewaltsam zurücksetzen

Microsoft Outlook Logo

Wer kennt es nicht? Outlook hängt sich auf oder stürzt ab und lässt sich danach nicht mehr starten. Die Ursachen können vielseitig sein und lassen sich auf den ersten Blick nur schwer eingrenzen.

Nachfolgend ein kurzer Überblick von verschiedenen Problembehandlungen und Lösungsmöglichkeiten bei Problemen mit Outlook 2010, Outlook 2013 oder Outlook 2016. Ich möchte hier keine vollständige Anleitung zum Troubleshooting erstellen, sondern lediglich ein paar Anhaltspunkte liefern. Wer zu einem bestimmten Thema genauere Informationen sucht, kann diese ganz einfach mit Hilfe von Google finden.

Abgesicherter Modus

Bei Problemen mit Outlook kann das Programm im abgesicherten Modus gestartet werden. Dieses Vorgehen hilft insbesondere wenn Probleme mit Add-Ins vorliegen oder bei Startproblemen.

Um Outlook im abgesicherten Modus zu starten einfach den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „outlook.exe /safe“ eingeben.

PST- / OST-Dateien

Eine OST-Datei existiert nur bei Verwendung eines Exchange-Servers und wenn Outlook im Cache-Modus betrieben wird. In diesem Fall kann die OST-Datei ohne Bedenken gelöscht werden. Anschließend muss allerdings das gesamte Postfach erneut vom Exchange-Server in die neue OST-Datei übertragen werden.

Die OST-Datei liegt unter folgendem Pfad:

C:\Users\%USERNAME%\AppData\Local\Microsoft\Outlook

Bei PST-Dateien kann vor dem Löschen  noch ein Reparaturversuch mit dem Tool „scanpst.exe“ gestartet werden. Dies ist je nach Outlook-Version unter

Outlook 2010: C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office14
Outlook 2013: C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office15
Outlook 2016: C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office16

zu finden.

Outlook-Profil

Eine weitere häufige Fehlerursache ist ein defektes Outlook-Profil. Bevor das alte Profil gelöscht wird, kann ein neues Profil erstellt und damit getestet werden, ob die Fehler immer noch auftauchen oder nicht. Startpunkt für das neue Outlook-Profil ist die Systemsteuerung und der Punkt „E-Mail„. Anschließend auf den Button „Profile anzeigen…“ klicken, wo dann schließlich ein neues Profil eingerichtet werden kann.

Outlook-ProfilUnter einem neuen Profil sind natürlich alle Anpassungen und auch zusätzlich eingebundene Mailboxen verschwunden.

Outlook-Reparaturinstallation

Obwohl die Reparatur von Outlook keinen guten Ruf besitzt, hilft diese Methode öfter als gedacht. Vor einer kompletten Neuinstallation ist sie auf jeden Fall einen Versuch wert.

Die Reparaturinstallation muss über die Systemsteuerung aufgerufen werden. Dort den Punkt „Programme und Funktionen“ auswählen, anschließend die Office-Version markieren und dann auf „Ändern“ klicken. Anschließend folgt man den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Outlook reparieren

Registry säubern / Outlook gewaltsam zurücksetzen

Quasi die letzte Möglichkeit vor einer kompletten Neuinstallation ist das Löschen aller Outlook-Registry-Einträge. Je nach Version muss natürlich der richtige Pfad gewählt werden:

Outlook 2010: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook
Outlook 2013: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Outlook
Outlook 2016: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook

Einfach den Haupt-Ordner komplett löschen. Anschließend sollte Outlook wie direkt nach einer Neuinstallation starten.

Office neuinstallieren / neues Windows Benutzerkonto

Haben alle vorhergehenden Tipps nichts gebracht, kann Office komplett entfernt und neu installiert werden. Ebenso hilft es in einigen seltenen Fällen auch ein komplett neues Windows-Profil anzulegen.

WhatsApp wird kostenlos

WhatsApp Logo

WhatsApp-Gründer Jan Koum hat gestern verlauten lassen, dass der beliebte Messenger demnächst komplett kostenlos nutzbar sein wird. Die jährlichen Abogebühren werden abgeschafft und auch die App an sich soll weiterhin völlig kostenlos erhältlich sein. Auf Werbung möchte man aber auch in Zukunft verzichten. Stattdessen möchte WhatsApp auf Unternehmen setzen, welche die Plattform zur Kommunikation mit Kunden nutzen können. Genauere Informationen sind noch nicht bekannt. Mögliche Szenarien wären beispielsweise Kundenanfragen zu beantworten oder Nutzer über den aktuellen Bearbeitungsstatus zu informieren. Ähnliche Ziele verfolgte die Mutterfirma zuletzt auch mit dem Facebook Messenger.

Als Grund für die Änderung gab das Unternehmen an, dass sich das aktuelle System mit den Abogebühren nicht bewährt habe. Diese Methode ist für viele Anwender mit Sorgen verbunden, dass sie nach Ablauf des kostenlosen ersten Jahres den Kontakt zu Freunden und Familien verlieren. Außerdem ist die Verlängerung des Abos via Kreditkarte oder PayPal für viele User eine zu große Hürde.

Bestehende Abonnements sollen in den nächsten Wochen in kostenlose Accounts umgewandelt werden. Eine Erstattung bereits gezahlter Gebühren wird es aber nicht geben.

Während die Abschaffung der Abogebühren bereits mit der nächsten App-Aktualisierung stattfinden soll, lässt sich das Unternehmen mit der neuen Kommunikations-Plattform noch etwas Zeit. Offensichtlich steht WhatsApp nicht unter Zeitdruck, denn durch die Übernahme von Facebook dürften genügend liquide Mittel vorhanden sein. Ein weiterer positiver Aspekt: Durch die zukünftig völlig kostenlose Nutzung dürften die Nutzerzahlen von WhatsApp weiterhin stark steigen.