DVB-T2 HD: Das sind die besten Antennen

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Am 29. März 2017 ist es soweit: Die zweite Ausbaustufe von DVB-T2 HD in Deutschland startet. Gleichzeitig wird das alte DVB-T abgeschaltet. Davon betroffen sind zahlreiche Ballungsräume und Großstädte. Ausführliche Infos zu diesem Thema habe ich bereits in meinem Artikel „DVB-T2 HD: Infos zur Umstellung“ aufgeführt.

Hier möchte ich speziell auf das Thema Antennen eingehen. Grundsätzlich können die meisten DVB-T-Antennen auch für den Empfang von DVB-T2 HD weiter genutzt werden. Wer allerdings neu zu DVB-T2 HD wechseln möchte oder aktuell schon ständig mit schlechtem Empfang zu kämpfen hat, sollte sich eine neue Antenne gönnen. Je nach Entfernung zum nächstem Sender und der Umgebungsbebauung kann sogar eine passive Zimmerantenne ausreichend sein. Bei größeren Entfernungen ist eine aktive Zimmerantenne notwendig, die das Signal verstärken kann, oder es muss zu einer Außenantenne gegriffen werden. An Randgebieten ist ggf. sogar eine Dachantenne notwendig. Einen groben Überblick der benötigten Antennen liefert das offizielle Informationsportal zu DVB-T2 HD.

Die Stiftung Warentest hat in Ausgabe 2/2017 14 aktive Zimmerantennen und in Ausgabe 3/2017 zwölf Außenantennen getestet. Nachfolgend ein kurzer Überblick der besten Antennen.

DVB-T2-Zimmerantennen

Zimmerantennen werden gerne hinter dem Fernseher aufgestellt. Dort sind sie versteckt und gehen nicht im Weg um. Wenn der Empfang passt ist das auch kein Problem. Im Menü des Fernsehers oder der Set-Top-Box kann man sich die aktuelle Signalstärke und Signalqualität anzeigen lassen. Wenn die Werte zu niedrig sind kann es zu Störungen oder Einfrieren des Bildes kommen. Dann muss die Antenne anders platziert werden. Wenn gar kein Signal ankommt ist es ratsam direkt zu einer Außenantenne zu greifen. Nachfolgend ein paar einfache Tipps:

  • Antenne nicht auf den Boden stellen oder legen
  • die Antenne sollte möglichst nah am Fenster stehen
  • Stahlträger und Rollladen bzw. Jalousien aus Aluminium können den Empfang stark beeinflussen
  • Abstand zu Smartphones, Router und Fernseher halten, da diese Geräte den Empfang eventuell stören können
  • Antenne zum Test vertikal und horizontal aufstellen

Die Stiftung Warentest hat drei Antennen mit „sehr gut“ bewertet.

Testsieger ist die leider spärlich erhältliche Oehlbach Scope Vision. Sie kostet rund 50 Euro und bietet sehr gute Empfangseigenschaften. Die Handhabung und Inbetriebnahme sind sehr einfach. Den Strom erhält die Antenne aus der Steckdose oder alternativ vom USB-Anschluss des Fernsehers.

Knapp dahinter auf Platz zwei folgt die Kathrein BZD 32. Sie ist ab ca. 45 Euro erhältlich und bietet ebenfalls einen sehr guten Empfang. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss des Fernsehers.

Ebenfalls sehr gute Empfangseigenschaften besitzt die drittplatzierte Technisat Digitenne TT2. Mit rund 20 Euro ist sie außerdem die günstigste Antenne im Testfeld. Die Stromversorgung erfolgt hier via Steckdose.

DVB-T2-Außenantennen

Außenantennen bieten generell einen deutlich besseren Empfang als Zimmerantennen, da sie das Signal ohne weitere Dämpfung durch Wände oder Fenster empfangen. Allerdings ist der Aufwand zum Montieren und zum Verlegen des Kabels deutlich größer. Oft wird hier auf Flachkabel zurückgegriffen, die durch Fenster- oder Türdichtungen gelegt werden. Immerhin wird kein extra Stromkabel benötigt, da die benötigte Spannung üblicherweise in das Antennenkabel eingespeist wird.

Von den zwölf getesteten Antennen konnte zwei mit „sehr gut“ und zwei mit „gut“ abschneiden.

Testsieger ist die Axing TAA 3-10 für rund 80 Euro. Neben einem sehr guten Empfang weiß die Antenne durch eine gute Ausstattung zu Überzeugen. Neben Kabel und Stecker zur Selbstmontage werden auch ein Steckernetzteil und ein Kfz-Adapter mitgeliefert.

Die Kathrein BZD40 verfügt ebenfalls über sehr gute Empfangseigenschaften, kommt aber ohne Steckernetzteil daher. Dafür ist sie mit rund 65 Euro auch günstiger.

Auf Platz drei landet die Funke DSC550 4G LTE. Sie bietet ebenfalls einen sehr guten Empfang und kostet nur rund 40 Euro. Allerdings muss bei ihr sowohl auf Kabel und Stecker als auch auf ein Netzteil verzichtet werden.

Tobi

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