Kategorie: Android

Google stellt Android 5.1 Lollipop vor

Android 5.0 Lollipop

Während Apple heute Abend die Apple Watch, das neue 12 Zoll große MacBook und iOS 8.2 präsentiert hat, kontert Google mit der Vorstellung von Android 5.1 Lollipop. Die neue Version wurde in einem kurzen Blogartikel vorgestellt und soll ab sofort auf alle Nexus-Geräte mit Android 5.0 Lollipop verteilt werden.

Nachfolgend ein kurzer Überblick der Neuerungen von Android 5.1.

Unterstützung von mehreren SIM-Karten

Mit Version 5.1 unterstützt Android endlich nativ mehrere SIM-Karten. Damit einher geht eine bessere Trennung zwischen Arbeit und Privatem, sodass beispielsweise eine geschäftliche SIM- und eine private SIM-Karte gleichzeitig verwendet werden können. Außerdem lässt sich ein Smartphone mit dem neuen Feature einfacher zu zweit nutzen.

Diebstahlschutz

Das wurde aber auch Zeit! Mit der „Device Protection“ sorgt Google dafür, dass verlorene oder gestohlene Geräte mit Android 5.1 nicht mehr so einfach wie bisher zurückgesetzt werden können. Bei aktiviertem Diebstahlschutz muss man sich zur Aktivierung des Geräts mit dem zuletzt verbundenen Google Konto verbinden, auch nach dem Zurücksetzen auf den Auslieferzustand.

HD Voice Call

Mit diesem Feature soll die Qualität von Telefonanrufen zwischen Geräten mit Android 5.1 verbessert werden. Wie genau das funktionieren soll lässt Google aber vorerst noch offen.

Weitere Kleinigkeiten

Neben diesen drei größeren Neuerungen bringt Android 5.1 Lollipop noch einige kleine Detailverbesserungen mit sich. So ist es nun möglich, direkt aus den Schnelleinstellungen neuen WLAN-Netzen beizutreten und Bluetooth-Geräte zu verwalten. Ebenso hat Google die oft mit Kritik bedachten Heads-Up-Benachrichtigungen optimiert. Des Weiteren soll das Update die Stabilität und die Performance von Android verbessern.

Android 5.1 Lollipop

Android 5.1 Lollipop (Quelle: Google)

Kategorien: Android Software & Apps

Microsoft Outlook für Android und iOS via Exchange Server blockieren

Microsoft Exchange Logo

Die Problematik der neuen Microsoft Outlook App für Android und iOS habe ich bereits in diesem Artikel ausführlich geschildert. Besonders brisant ist das Problem aber bei Firmen mit eigenem Exchange Server. Wer also nicht möchte, dass Firmendaten inklusive Benutzername und Passwort an fremde Server übermittelt werden, sollte die Nutzung der Outlook-App unterbinden.

Die Blockierung der App kann relativ einfach mit einer ActiveSync-Richtlinie verwirklicht werden. Danke an Franky’s Web für diesen Tipp! Zur Erstellung muss folgender Befehl in der „Exchange Management Shell“ ausgeführt werden.

New-ActiveSyncDeviceAccessRule -Characteristic DeviceModel -QueryString "Outlook for iOS and Android" -AccessLevel Block

Darüber hinaus kann auch abgefragt werden, ob die Outlook-App bereits von Benutzern verwendet wird. Die erste Zeile ist der Befehl für Exchange 2010, die zweite Befehle für Exchange 2013.

Get-ActiveSyncDevice | where {$_.devicemodel -match "Outlook for iOS and Android"} | ft userdisplayname,deviceos
Get-MobileDevice | where {$_.devicemodel -match "Outlook for iOS and Android"} | ft userdisplayname,deviceos

Ebenso können alle ActiveSync-Partnerschaften mit der Outlook App gelöscht werden. Die erste Zeile steht wiederrum für Exchange 2010, die zweite für Exchange 2013.

Get-ActiveSyncDevice | where {$_.devicemodel -match "Outlook for iOS and Android"} | Remove-ActiveSyncDevice
Get-MobileDevice | where {$_.devicemodel -match "Outlook for iOS and Android"} | Remove-MobileDevice

Microsoft Outlook für Android und iOS schleust Daten über Fremd-Server

Microsoft Outlook Logo

Nachdem Microsoft Anfang Januar seine Office-Apps für Android (Word, Excel und PowerPoint) als Preview-Versionen veröffentlicht hat, hat der Softwareriese am 29. Januar nachgelegt und Microsoft Outlook für Android und iOS freigegeben.

Microsoft Outlook für iOS
Microsoft Outlook für Android

Die neue Outlook-App ist im Grunde aber nur eine leicht veränderte Version von der App Acompli. Microsoft hatte die Firma Anfang Dezember 2014 übernommen. So weit so gut. Einen Tag später wurde aber bekannt, dass die Outlook-App alle Daten über fremde Server in den USA schleust. Dabei handelt es sich nicht einmal um Microsoft-Server, denn die App wurde mit Hilfe von Amazon Web Services aufgesetzt. Entsprechende Berichte finden sich z.B. bei Golem, Heise und Günter Born.

Demnach werden E-Mail-Konten nicht direkt abgefragt, sondern alle eingehenden und versendeten Mails werden über fremde Server geleitet. Durch diese Umleitung sollen bestimmte Funktionen ermöglicht werden, wie beispielsweise Push-Benachrichtigungen. Darüber hinaus werden aber auch Kalendereinträge, Kontaktdaten, Anhänge und sogar Zugangsdaten mitsamt des Passwortes auf den Fremd-Servern zwischengespeichert. Weitere Details hat René Winkelmeyer in seinem Blog beschrieben.

Besonders kritisch ist dieses Verhalten aber im Firmenumfeld, wenn Mitarbeiter die App installieren und auf ihren Exchange-Account zugreifen. Hier werden die Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) ebenso auf fremden Servern gespeichert. Des Weiteren reicht ein Löschen der App nicht aus, um die Daten auf den Fremd-Servern zu löschen. Hier muss in den Kontoeinstellungen explizit die Option „Konto vom Handy und Remote-Gerät entfernen“ ausgewählt werden.

Aus diesen Gründen sollten Administratoren in Unternehmen die Nutzung der Outlook-App unterbinden. Wie dies genau funktioniert, beschreibe ich in meinem Artikel „Microsoft Outlook für Android und iOS via Exchange Server blockieren„.

Microsoft Outlook für Android

Microsoft Office Preview für Android erhältlich

Anfang November 2014 hat Microsoft die Beta-Versionen der neuen Office-Apps für Android an ausgewählte Tester verteilt. Vor wenigen Tagen wurde der interne Test beendet und die Office-Apps stehen nun als Preview-Versionen im Google Play Store zum Download bereit. Die Apps können auf allen Tablets mit ARM-Prozessor und mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 7 und 10,1 Zoll installiert werden. Eine weitere Voraussetzung ist außerdem KitKat (Android 4.4) oder Lollipop (Android 5.0).

Die drei Apps Word, Excel und PowerPoint sind kostenlos erhältlich und bieten fast die volle Funktionalität. Lediglich ein paar erweiterte Funktionen sind Office-365-Nutzern vorbehalten. Dazu gehören der unbegrenzte OneDrive-Speicherplatz, die geplante Dropbox-Integration und einige Bearbeitungsmöglichkeiten, die aber vor allem für Business-Anwender interessant sein dürften.

Zum Abschluss findet ihr hier die Download-Links für die drei Apps:

Download Microsoft Word for Android
Download Microsoft Excel for Android
Download Microsoft PowerPoint for Android

Word Android

Kategorien: Android Software & Apps

WhatsApp bald für den Browser?

WhatsApp Logo

Trotz der Übernahme durch Facebook ist WhatsApp wohl nach wie vor der weltweit beliebteste Messenger. Schon lange wird gemunkelt bzw. gehofft, dass WhatsApp in Zukunft auch im Web über den Browser verwendet werden kann. In der Betaversion 2.11.471 vom 9. Dezember 2014 sind nun erste Hinweise auf eine Webversion aufgetaucht.

Die niederländische Webseite AndroidWorld hat den Quelltext der Betaversion genauer untersucht und ist dabei auf eindeutige Hinweise für eine Weboberfläche gestoßen. Im nachfolgenden Screenshot ist dabei gut erkennbar, dass Verweise auf Web Sessions und „WhatsApp Web“ vorhanden sind.

WhatsApp Web

Quelle: AndroidWorld

Eine passende URL würde mit web.whatsapp.com sogar schon existieren. Aktuell bietet die Seite aber noch keine Funktionen und beim Besuch wird man auf die Google-Accounts-Seite umgeleitet. Womöglich arbeitet WhatsApp an einer einfachen Login-Methode direkt über verknüpfte Google-Konten. Alternativ ist aber auch eine Anmeldung per QR-Code denkbar. Dieser würde dann auf dem PC dargestellt und müsste vom Smartphone zur Überprüfung eingescannt werden.

Aktuell ist noch völlig unklar, ob und wann eine Webversion von WhatsApp kommen soll. In einer neueren Betaversion vom 11. Dezember wurde der entsprechende Quellcode mittlerweile wieder entfernt.

Google verteilt Android 5.0.1

Android Logo

Rund einen Monat nach Veröffentlichung von Android 5.0 Lollipop hat Google damit begonnen, das Update auf Android 5.0.1 als OTA-Update für die Nexus-Geräte zu verteilen. Im Einzelnen betrifft dies die Smartphones Nexus 4, 5 und 6 sowie die Tablets Nexus 7, 10 und 9. Ich habe das Update für mein Nexus 7 (2013) bereits gestern erhalten. Da Google das Update wie immer schrittweise ausrollt, wird es noch ein paar Tage dauern, bis alle Geräte das Update erhalten. Die Factory Images wurden bereits letzte Woche veröffentlicht.

Bisher hat Google noch keine Details zum Update verraten. Allerdings wurde bekannt, dass ein schwerwiegender Fehler behoben wurde. Dieser konnte aus Versehen dazu führen, dass bei wiederholt falsch eingegebenem Entsperrcode alle Daten auf dem Gerät gelöscht wurden. Mit dem Update werden Fehleingaben erst ab mindestens vier Zeichen erfasst. Einige User hatten unter Android 5.0 Probleme beim Abspielen von Videos über WLAN, vor allem YouTube war davon betroffen. Gemäß den Rückmeldungen soll auch dieser Bug behoben worden sein.

Trotz des Updates bleiben höchstwahrscheinlich viele bekannte Bugs von Lollipop ungelöst. Betroffene User müssen daher auf ein zukünftiges Update hoffen.

Huawei Honor 6 Vorstellung und kurzes Fazit

AktuellHonor 6 nutze ich noch immer mein zwei Jahre altes Motorola RAZR i. Nach wie vor bin ich damit zufrieden, allerdings macht sich langsam aber sicher die etwas schwache Hardware (Single-Core-CPU und 1 GByte RAM) bemerkbar. Da sich das angekündigte Update auf Android 4.4 immer weiter verzögert, suche ich schon seit mehreren Wochen eine Alternative.

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim HTC One M8 habe ich mir vor wenigen Tagen ein Honor 6 von Huawei geholt. Genauer gesagt das Modell H60-L04, mit den für Deutschland passenden LTE-Frequenzen. Das Smartphone verfügt über einen 5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und Gorilla-Glas 3. Die Größe des Smartphones geht mit 139,6 x 69,7 x 7,5 mm gerade noch in Ordnung, das M8 war mir mit 146,36  x 70,6 x 9,35mm ein wenig zu groß. Das Gewicht liegt bei 130 Gramm. Vorinstalliert ist Android 4.4.2 mit Huaweis eigener Bedienoberfläche Emotion UI in Version 2.3.

Angetrieben wird das Honor 6 von Huaweis Octa-Core-Prozessor Hisilicon Kirin 920, welcher auf ARMs Big-Little-Technik setzt und mit vier Cortex-A7- sowie vier Cortex-A15-Kernen ausgestattet ist. Dazu kommen 3 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash, der sich aber dank des Micro-SD-Slots erweitern lässt. Außerdem verfügt das Honor 6 über Bluetooth 4.0, Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n, GPS, eine 13-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz und Autofokus auf der Rückseite und eine 5-Megapixel-Kamera in der Front. Das LTE-Modul unterstützt bereits LTE-Advanced Kategorie 6. Der Lithium-Polymer-Akku ist fest verbaut und fasst 3.100 mAh.

Fazit

Nach einigen Tagen Nutzung möchte ich ein kurzes Fazit loswerden. Die technischen Daten sehen auf den ersten Blick sehr gut aus und liegen auf dem Niveau aktueller Topmodelle. Dazu kommt ein sehr guter Preis von 299 Euro und fertig ist der Flagship-Killer, quasi ein Oneplus One von Huawei.

Obwohl die Voraussetzungen sehr gut sind, existieren natürlich wie bei jedem Smartphon Kritikpunkte. Trotz des großen 3.100-mAh-Akkus ist die Laufzeit nur durchschnittlich. Sobald die CPU oder die Grafik etwas stärker belastet werden wird der Akku ratz fatz leer gesaugt. Wer häufig Spiele spielt sollte immer einen Akkupack dabei haben, alle anderen Nutzer kommen aber problemlos über den Tag.

Obwohl das Smartphone mit 130 Gramm sehr leicht ausfällt und dadurch vielleicht auch etwas billig wirkt, ist die allgemeine Verarbeitung gut. Der Rahmen bzw. die Seite sind aus Kunststoff, welches nicht ganz so hochwertig wie bei anderen Herstellern wirkt. Dennoch besteht kein Anlass zur Klage. Mein zweiter Kritikpunkt gilt der Rückseite aus Glas. Durch die glatte Rückseite fehlt es mir beim Honor 6 an Griffikeit. Innerhalb der letzten Tage ist es mir mehrmals beinahe aus der Hand gerutscht. Bei einer leicht feuchten oder schwitzenden Hand ist die Gefahr noch größer. Des Weiteren liegt es allgemein nicht so gut in der Hand wie die meisten anderen Smartphones.

Während viele Hersteller bereits ein Update auf Android 5.0 Lollipop angekündigkt haben, arbeitet das Honor 6 noch mit Android 4.4.2. Selbst ein Update auf Android 4.4.4 ist bisher nicht angekündigt. Dazu kommt, dass noch die alte Benutzeroberfläche Emotion UI 2.3 zum Einsatz kommt. Ein Update auf die neue Version 3.0 ist aktuell nur für andere Modellvarianten des Honor 6 freigegeben. Beim deutschen Honor 6 (H60-L04) wurde das Update zwar versprochen, bis zur Auslieferung dauert es aber sicher noch einige Wochen. Generell erinnert Emotion UI von der Optik und auch von der Funktionsweise stark an iOS. Ein klassischer App-Drawer fehlt und der Sperrbildschirm ist ebenfalls an Apple angelehnt. Stattdessen liegen alle Apps auf dem Bildschirm und lassen sich in Ordner einsortieren. Die Icons sind sehr bunt aber können zum Glück schnell geändert werden. Auch der Launcher lässt sich austauschen, ich habe z.B. Google Now im Einsatz.

Alles in allem ist das Honor 6 ein gutes Smartphone, welches neben dem Oneplus One aktuell wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Kritikpunkte sind nicht allzu störend und werden durch die potente Hardware, das gute Display und die hohe Alltagsperformance mehr als wett gemacht. Wer ein günstiges Smartphone mit guter Hardware sucht, sollte sich das Honor 6 auf jeden Fall genauer anschauen.

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Smart Lock unter Android 5.0 unterstützt nun auch vertrauenswürdige Orte

Android 5.0 Lollipop

Mit Android 5.0 wurde die neue Funktion Smart Lock eingeführt. Smart Lock ermöglicht es das Smartphone oder Tablet mit einem NFC-Aufkleber oder einem vertrauenswürdigen Bluetooth-Gerät in der Nähe automatisch zu entsperren. Als weitere Alternative ist auch das Entsperren per Gesichtserkennung möglich. So weit so gut.

Google ist gerade dabei die Google Play Services in Version 6.5 zu veröffentlichen. Das Update bringt unter anderem eine Erweiterung für Smart Lock mit. So steht neben den oben genannten Möglichkeiten die neue Option „vertrauenswürdige Orte“ zur Auswahl. Standardmäßig sind die Orte „Zuhause“ und „Arbeit“ vorhanden. Es lassen sich aber auch weitere Orte definieren, an denen das Gerät entsperrt bleibt. Die Ortserfassung erfolgt via GPS und dürfte sicherlich einen etwas größeren Radius als den gewünschten Ort abbilden. Optimal wäre es, wenn Google in einer zukünftigen Version noch die Unterstützung für ein vertrautes WLAN mitliefert. In diesem Fall könnten beide Optionen kombiniert werden, wodurch die Sicherheit erhöht werden würde.

Kategorien: Android

Android 5.0 Lollipop für Nexus-Geräte freigegeben

Android 5.0 Lollipop

Vor wenigen Tagen berichtete ich noch darüber, jetzt ist es soweit: Android 5.0 Lollipop wurde von Google für die Nexus-Geräte freigegeben. Wie immer gilt, dass Google das Update nicht auf alle Geräte gleichzeitig verteilt, sondern in verschiedenen Schritten ausrollt. Also nicht wundern, falls euer Nexus-Device noch kein OTA-Update anbietet.

Wer nicht mehr warten möchte, kann sein Gerät per Factory Image auf den neuesten Stand bringen. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass alle Daten und Apps gelöscht werden. Die Factory Images werden direkt bei Google zum Download angeboten und stehen für das Nexus 5, Nexus 7 (2012) (WLAN), Nexus 7 (2013) (WLAN) und das Nexus 10 bereit. Besitzer eines Nexus 4 oder eines Nexus 7 mit 3G müssen sich weiterhin noch ein wenig gedulden.

Android 5.0 Lollipop: OTA-Updates für Nexus-Geräte am 12. November

Android 5.0 Lollipop

Diesen Montag, dem 03. November, hat Google Android 5.0 alias Lollipop offiziell freigegeben. Ursprünglich sollten ab diesem Tag auch die OTA-Updates für die aktuellen Nexus-Geräte (Nexus 4, Nexus 5, Nexus 7 (2012), Nexus 7 (2013), Nexus 10) verteilt werden. Leider ist dies bis heute nicht geschehen. Auch die Factory-Images für die vorher erwähnten Geräte wurden von Google noch nicht zum Download bereit gestellt.

Ursache für die Verspätung ist wohl ein Akku-Drain-Bug in Android 5.0. Offenbar wird aufgrund eines WLAN-Bugs ein Wakelock ausgelöst, wodurch der Akkuverbrauch drastisch erhöht wird. Verständlich dass Google die Veröffentlichung etwas nach hinten verschiebt, denn das neue Energiemanagement ist nämlich ein Key-Feature in Android 5.0.

Mittlerweile soll der Bug aber schon von Google behoben worden sein. Die Auslieferung der Over-the-Air-Updates soll nach aktuellen Erkenntnissen am 12. November 2014 beginnen, also kommenden Mittwoch.

Google stellt Nexus 9 mit Nvidia Tegra K1 vor

Nexus9Neben dem Nexus 6 Smartphone hat Google am Mittwoch auch ein neues Tablet in Form des Nexus 9 vorgestellt. Das Tablet kommt ebenfalls mit Android 5.0 „Lollipop“ daher und bietet ein 8,9 Zoll großes Display im 4:3-Format. Die Auflösung beträgt 2.048 x 1.536 Pixel. Gefertigt wird das Nexus 9 von HTC.

Als Prozessor kommt der Tegra K1 von Nvidia zum Einsatz. Der Dual-Core-Prozessor auf ARM-v8-Basis taktet mit 2,3 GHz und verfügt über 64-Bit-Unterstützung. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß und der interne Speicher ist je nach Version 16 oder 32 GByte groß. Mit dem 6.700 mAh großen Akku soll eine Videowiedergabe von bis zu 9,5 Stunden möglich sein. Die restliche Ausstattung beläuft sich auf eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Blitz, eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, WLAN 802.11 b/g/n/ac 2×2 (MIMO), Bluetooth 4.1, NFC und A-GPS.

Das Gehäuse des Nexus 9 misst 153,68 x 228,25 x 7,95 mm und der Aluminium-Rahmen rund um das Tablet soll für eine hohe Stabilität sorgen. Die Rückseite ist mit einer Soft-Grip-Oberfläche überzogen. Je nach Variante liegt das Gewicht bei 425 (WLAN) bzw. bei 436 Gramm (LTE). Als optionales Zubehör wird eine Tastatur erhältlich sein, die sich am Tablet magnetisch befestigen lässt. Diese dient gleichzeitig als Schutzhülle und soll 129 Euro kosten.

Das Nexus 9 wird in den Farben Schwarz, Weiß und Grau verfügbar sein. Der Vorverkauf soll heute am 17. Oktober starten. Ausgeliefert wird das Tablet dann ab dem 3. November. Ab diesem Datum wird das Nexus 9 auch im Einzelhandel bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Der Preis liegt bei 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB) bzw. 559 Euro (32 GB + LTE).

In meinen Augen ziemlich teuer, sind ja fast schon Apple-Preise. Da werde ich wohl weiterhin bei meinem Nexus 7 (2013) bleiben.

Nexus 9 bei Amazon vorbestellen

Technische Daten

Produkt Google Nexus 6 (by HTC)
Display 8,9 Zoll IPS, Gorilla Glass 3
Auflösung 2.048 x 1.536 Pixel (QXGA), 288 ppi
CPU Nvidia Tegra K1 (2x 2,30 GHz), 28 nm, 64-Bit
GPU 192 Kepler-Cores
Arbeitsspeicher 2 GByte
Speicher 16 bzw. 32 GByte
Kamera 8 Megapixel, LED-Blitz, f/2.4-LinseAutofokus, 1,6 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 153,68 x 228,25 x 7,95 mm
Gewicht 425 g (WLAN), 436 g (LTE)
Akku 6.700 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges A-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB), 559 Euro (32 GB + LTE)

Kategorien: Android Hardware Tablets

Google stellt Nexus 6 mit Android 5.0 „Lollipop“ vor

Nexus 6Nach vielen Gerüchten hat Google gestern das Nexus 6 offiziell vorgestellt. Das Smartphone wird von Motorola gefertigt und ähnelt optisch ein wenig dem Moto X (2. Generation). Allerdings ist es deutlich größer.

Das Display des Nexus 6 besitzt eine Diagonale von 5,96 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Die Pixeldichte liegt bei 493 ppi. Damit fällt das Nexus 6 extrem groß aus und dürfte sicherlich viele Käufer ein wenig abschrecken. Mit Abmessungen von 159,26 x 82,98 x 10,06 mm ist es sogar größer als das Note 4 von Samsung oder das Apple iPhone 6 Plus. Das Gewicht beträgt 184 Gramm.

Angetrieben wird das Phablet von einem 2,7 GHz schnellen Qualcomm Snapdragon 805 mit vier Kernen. Als Grafiklösung kommt eine Adreno 420 GPU zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß und der interne Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Wie bei Nexus-Geräten üblich kann der interne Speicher nicht erweitert werden. Auf der Rückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera, die Videos in 2.160p und 30 Frames aufnehmen kann und von einem doppelten LED-Ringblitz unterstützt wird. Die Kamera auf der Front löst mit zwei Megapixeln auf. Bei der Konnektivität bietet das Nexus 6 WLAN nach 802.11 b/g/n/ac mit zwei Antennen, Bluetooth 4.1 und NFC. Mit dem 3.220 mAh großen Akku soll das Smartphone laut Google den ganzen Tag durchhalten.

Das Nexus 6 wird das erste Smartphone sein, welches mit Android 5.0 „Lollipop“ ausgeliefert werden wird. Einen genauen Termin nannte Google nicht, aber es soll im November verfügbar sein. Vorbestellungen sollen sogar noch im Oktober möglich sein. Auch zu den Preisen äußerte sich Google noch nicht. Allerdings deuten Hinweise darauf hin, dass das Nexus 6 deutlich teurer als seine Vorgänger sein wird.

Technische Daten

Produkt Google Nexus 6 (by Motorola)
Display 5,96 Zoll AMOLED, Gorilla Glass 3
Auflösung 2.560 x 1.440 Pixel, 493 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 805 (4 x 2,7 GHz) (APQ 8084-AB)
GPU Adreno 420 (600 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 32 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Doppelter LED-Ringblitz, 4K Videoaufnahhme (30 fps)
2 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 159,26 x 82,98 x 10,06 mm
Gewicht 184 g
Akku 3.220 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 19), LTE (1/3/5/7/8/9/19/20/28/41)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges A-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis noch unbekannt