Kategorie: Android

Microsoft Office Preview für Android erhältlich

Anfang November 2014 hat Microsoft die Beta-Versionen der neuen Office-Apps für Android an ausgewählte Tester verteilt. Vor wenigen Tagen wurde der interne Test beendet und die Office-Apps stehen nun als Preview-Versionen im Google Play Store zum Download bereit. Die Apps können auf allen Tablets mit ARM-Prozessor und mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 7 und 10,1 Zoll installiert werden. Eine weitere Voraussetzung ist außerdem KitKat (Android 4.4) oder Lollipop (Android 5.0).

Die drei Apps Word, Excel und PowerPoint sind kostenlos erhältlich und bieten fast die volle Funktionalität. Lediglich ein paar erweiterte Funktionen sind Office-365-Nutzern vorbehalten. Dazu gehören der unbegrenzte OneDrive-Speicherplatz, die geplante Dropbox-Integration und einige Bearbeitungsmöglichkeiten, die aber vor allem für Business-Anwender interessant sein dürften.

Zum Abschluss findet ihr hier die Download-Links für die drei Apps:

Download Microsoft Word for Android
Download Microsoft Excel for Android
Download Microsoft PowerPoint for Android

Word Android

WhatsApp bald für den Browser?

WhatsApp Logo

Trotz der Übernahme durch Facebook ist WhatsApp wohl nach wie vor der weltweit beliebteste Messenger. Schon lange wird gemunkelt bzw. gehofft, dass WhatsApp in Zukunft auch im Web über den Browser verwendet werden kann. In der Betaversion 2.11.471 vom 9. Dezember 2014 sind nun erste Hinweise auf eine Webversion aufgetaucht.

Die niederländische Webseite AndroidWorld hat den Quelltext der Betaversion genauer untersucht und ist dabei auf eindeutige Hinweise für eine Weboberfläche gestoßen. Im nachfolgenden Screenshot ist dabei gut erkennbar, dass Verweise auf Web Sessions und “WhatsApp Web” vorhanden sind.

WhatsApp Web

Quelle: AndroidWorld

Eine passende URL würde mit web.whatsapp.com sogar schon existieren. Aktuell bietet die Seite aber noch keine Funktionen und beim Besuch wird man auf die Google-Accounts-Seite umgeleitet. Womöglich arbeitet WhatsApp an einer einfachen Login-Methode direkt über verknüpfte Google-Konten. Alternativ ist aber auch eine Anmeldung per QR-Code denkbar. Dieser würde dann auf dem PC dargestellt und müsste vom Smartphone zur Überprüfung eingescannt werden.

Aktuell ist noch völlig unklar, ob und wann eine Webversion von WhatsApp kommen soll. In einer neueren Betaversion vom 11. Dezember wurde der entsprechende Quellcode mittlerweile wieder entfernt.

Google verteilt Android 5.0.1

Android Logo

Rund einen Monat nach Veröffentlichung von Android 5.0 Lollipop hat Google damit begonnen, das Update auf Android 5.0.1 als OTA-Update für die Nexus-Geräte zu verteilen. Im Einzelnen betrifft dies die Smartphones Nexus 4, 5 und 6 sowie die Tablets Nexus 7, 10 und 9. Ich habe das Update für mein Nexus 7 (2013) bereits gestern erhalten. Da Google das Update wie immer schrittweise ausrollt, wird es noch ein paar Tage dauern, bis alle Geräte das Update erhalten. Die Factory Images wurden bereits letzte Woche veröffentlicht.

Bisher hat Google noch keine Details zum Update verraten. Allerdings wurde bekannt, dass ein schwerwiegender Fehler behoben wurde. Dieser konnte aus Versehen dazu führen, dass bei wiederholt falsch eingegebenem Entsperrcode alle Daten auf dem Gerät gelöscht wurden. Mit dem Update werden Fehleingaben erst ab mindestens vier Zeichen erfasst. Einige User hatten unter Android 5.0 Probleme beim Abspielen von Videos über WLAN, vor allem YouTube war davon betroffen. Gemäß den Rückmeldungen soll auch dieser Bug behoben worden sein.

Trotz des Updates bleiben höchstwahrscheinlich viele bekannte Bugs von Lollipop ungelöst. Betroffene User müssen daher auf ein zukünftiges Update hoffen.

Huawei Honor 6 Vorstellung und kurzes Fazit

AktuellHonor 6 nutze ich noch immer mein zwei Jahre altes Motorola RAZR i. Nach wie vor bin ich damit zufrieden, allerdings macht sich langsam aber sicher die etwas schwache Hardware (Single-Core-CPU und 1 GByte RAM) bemerkbar. Da sich das angekündigte Update auf Android 4.4 immer weiter verzögert, suche ich schon seit mehreren Wochen eine Alternative.

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim HTC One M8 habe ich mir vor wenigen Tagen ein Honor 6 von Huawei geholt. Genauer gesagt das Modell H60-L04, mit den für Deutschland passenden LTE-Frequenzen. Das Smartphone verfügt über einen 5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und Gorilla-Glas 3. Die Größe des Smartphones geht mit 139,6 x 69,7 x 7,5 mm gerade noch in Ordnung, das M8 war mir mit 146,36  x 70,6 x 9,35mm ein wenig zu groß. Das Gewicht liegt bei 130 Gramm. Vorinstalliert ist Android 4.4.2 mit Huaweis eigener Bedienoberfläche Emotion UI in Version 2.3.

Angetrieben wird das Honor 6 von Huaweis Octa-Core-Prozessor Hisilicon Kirin 920, welcher auf ARMs Big-Little-Technik setzt und mit vier Cortex-A7- sowie vier Cortex-A15-Kernen ausgestattet ist. Dazu kommen 3 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash, der sich aber dank des Micro-SD-Slots erweitern lässt. Außerdem verfügt das Honor 6 über Bluetooth 4.0, Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n, GPS, eine 13-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz und Autofokus auf der Rückseite und eine 5-Megapixel-Kamera in der Front. Das LTE-Modul unterstützt bereits LTE-Advanced Kategorie 6. Der Lithium-Polymer-Akku ist fest verbaut und fasst 3.100 mAh.

Fazit

Nach einigen Tagen Nutzung möchte ich ein kurzes Fazit loswerden. Die technischen Daten sehen auf den ersten Blick sehr gut aus und liegen auf dem Niveau aktueller Topmodelle. Dazu kommt ein sehr guter Preis von 299 Euro und fertig ist der Flagship-Killer, quasi ein Oneplus One von Huawei.

Obwohl die Voraussetzungen sehr gut sind, existieren natürlich wie bei jedem Smartphon Kritikpunkte. Trotz des großen 3.100-mAh-Akkus ist die Laufzeit nur durchschnittlich. Sobald die CPU oder die Grafik etwas stärker belastet werden wird der Akku ratz fatz leer gesaugt. Wer häufig Spiele spielt sollte immer einen Akkupack dabei haben, alle anderen Nutzer kommen aber problemlos über den Tag.

Obwohl das Smartphone mit 130 Gramm sehr leicht ausfällt und dadurch vielleicht auch etwas billig wirkt, ist die allgemeine Verarbeitung gut. Der Rahmen bzw. die Seite sind aus Kunststoff, welches nicht ganz so hochwertig wie bei anderen Herstellern wirkt. Dennoch besteht kein Anlass zur Klage. Mein zweiter Kritikpunkt gilt der Rückseite aus Glas. Durch die glatte Rückseite fehlt es mir beim Honor 6 an Griffikeit. Innerhalb der letzten Tage ist es mir mehrmals beinahe aus der Hand gerutscht. Bei einer leicht feuchten oder schwitzenden Hand ist die Gefahr noch größer. Des Weiteren liegt es allgemein nicht so gut in der Hand wie die meisten anderen Smartphones.

Während viele Hersteller bereits ein Update auf Android 5.0 Lollipop angekündigkt haben, arbeitet das Honor 6 noch mit Android 4.4.2. Selbst ein Update auf Android 4.4.4 ist bisher nicht angekündigt. Dazu kommt, dass noch die alte Benutzeroberfläche Emotion UI 2.3 zum Einsatz kommt. Ein Update auf die neue Version 3.0 ist aktuell nur für andere Modellvarianten des Honor 6 freigegeben. Beim deutschen Honor 6 (H60-L04) wurde das Update zwar versprochen, bis zur Auslieferung dauert es aber sicher noch einige Wochen. Generell erinnert Emotion UI von der Optik und auch von der Funktionsweise stark an iOS. Ein klassischer App-Drawer fehlt und der Sperrbildschirm ist ebenfalls an Apple angelehnt. Stattdessen liegen alle Apps auf dem Bildschirm und lassen sich in Ordner einsortieren. Die Icons sind sehr bunt aber können zum Glück schnell geändert werden. Auch der Launcher lässt sich austauschen, ich habe z.B. Google Now im Einsatz.

Alles in allem ist das Honor 6 ein gutes Smartphone, welches neben dem Oneplus One aktuell wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Kritikpunkte sind nicht allzu störend und werden durch die potente Hardware, das gute Display und die hohe Alltagsperformance mehr als wett gemacht. Wer ein günstiges Smartphone mit guter Hardware sucht, sollte sich das Honor 6 auf jeden Fall genauer anschauen.

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Smart Lock unter Android 5.0 unterstützt nun auch vertrauenswürdige Orte

Android 5.0 Lollipop

Mit Android 5.0 wurde die neue Funktion Smart Lock eingeführt. Smart Lock ermöglicht es das Smartphone oder Tablet mit einem NFC-Aufkleber oder einem vertrauenswürdigen Bluetooth-Gerät in der Nähe automatisch zu entsperren. Als weitere Alternative ist auch das Entsperren per Gesichtserkennung möglich. So weit so gut.

Google ist gerade dabei die Google Play Services in Version 6.5 zu veröffentlichen. Das Update bringt unter anderem eine Erweiterung für Smart Lock mit. So steht neben den oben genannten Möglichkeiten die neue Option “vertrauenswürdige Orte” zur Auswahl. Standardmäßig sind die Orte “Zuhause” und “Arbeit” vorhanden. Es lassen sich aber auch weitere Orte definieren, an denen das Gerät entsperrt bleibt. Die Ortserfassung erfolgt via GPS und dürfte sicherlich einen etwas größeren Radius als den gewünschten Ort abbilden. Optimal wäre es, wenn Google in einer zukünftigen Version noch die Unterstützung für ein vertrautes WLAN mitliefert. In diesem Fall könnten beide Optionen kombiniert werden, wodurch die Sicherheit erhöht werden würde.

Kategorien: Android

Android 5.0 Lollipop für Nexus-Geräte freigegeben

Android 5.0 Lollipop

Vor wenigen Tagen berichtete ich noch darüber, jetzt ist es soweit: Android 5.0 Lollipop wurde von Google für die Nexus-Geräte freigegeben. Wie immer gilt, dass Google das Update nicht auf alle Geräte gleichzeitig verteilt, sondern in verschiedenen Schritten ausrollt. Also nicht wundern, falls euer Nexus-Device noch kein OTA-Update anbietet.

Wer nicht mehr warten möchte, kann sein Gerät per Factory Image auf den neuesten Stand bringen. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass alle Daten und Apps gelöscht werden. Die Factory Images werden direkt bei Google zum Download angeboten und stehen für das Nexus 5, Nexus 7 (2012) (WLAN), Nexus 7 (2013) (WLAN) und das Nexus 10 bereit. Besitzer eines Nexus 4 oder eines Nexus 7 mit 3G müssen sich weiterhin noch ein wenig gedulden.

Android 5.0 Lollipop: OTA-Updates für Nexus-Geräte am 12. November

Android 5.0 Lollipop

Diesen Montag, dem 03. November, hat Google Android 5.0 alias Lollipop offiziell freigegeben. Ursprünglich sollten ab diesem Tag auch die OTA-Updates für die aktuellen Nexus-Geräte (Nexus 4, Nexus 5, Nexus 7 (2012), Nexus 7 (2013), Nexus 10) verteilt werden. Leider ist dies bis heute nicht geschehen. Auch die Factory-Images für die vorher erwähnten Geräte wurden von Google noch nicht zum Download bereit gestellt.

Ursache für die Verspätung ist wohl ein Akku-Drain-Bug in Android 5.0. Offenbar wird aufgrund eines WLAN-Bugs ein Wakelock ausgelöst, wodurch der Akkuverbrauch drastisch erhöht wird. Verständlich dass Google die Veröffentlichung etwas nach hinten verschiebt, denn das neue Energiemanagement ist nämlich ein Key-Feature in Android 5.0.

Mittlerweile soll der Bug aber schon von Google behoben worden sein. Die Auslieferung der Over-the-Air-Updates soll nach aktuellen Erkenntnissen am 12. November 2014 beginnen, also kommenden Mittwoch.

Google stellt Nexus 9 mit Nvidia Tegra K1 vor

Nexus9Neben dem Nexus 6 Smartphone hat Google am Mittwoch auch ein neues Tablet in Form des Nexus 9 vorgestellt. Das Tablet kommt ebenfalls mit Android 5.0 “Lollipop” daher und bietet ein 8,9 Zoll großes Display im 4:3-Format. Die Auflösung beträgt 2.048 x 1.536 Pixel. Gefertigt wird das Nexus 9 von HTC.

Als Prozessor kommt der Tegra K1 von Nvidia zum Einsatz. Der Dual-Core-Prozessor auf ARM-v8-Basis taktet mit 2,3 GHz und verfügt über 64-Bit-Unterstützung. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß und der interne Speicher ist je nach Version 16 oder 32 GByte groß. Mit dem 6.700 mAh großen Akku soll eine Videowiedergabe von bis zu 9,5 Stunden möglich sein. Die restliche Ausstattung beläuft sich auf eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Blitz, eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, WLAN 802.11 b/g/n/ac 2×2 (MIMO), Bluetooth 4.1, NFC und A-GPS.

Das Gehäuse des Nexus 9 misst 153,68 x 228,25 x 7,95 mm und der Aluminium-Rahmen rund um das Tablet soll für eine hohe Stabilität sorgen. Die Rückseite ist mit einer Soft-Grip-Oberfläche überzogen. Je nach Variante liegt das Gewicht bei 425 (WLAN) bzw. bei 436 Gramm (LTE). Als optionales Zubehör wird eine Tastatur erhältlich sein, die sich am Tablet magnetisch befestigen lässt. Diese dient gleichzeitig als Schutzhülle und soll 129 Euro kosten.

Das Nexus 9 wird in den Farben Schwarz, Weiß und Grau verfügbar sein. Der Vorverkauf soll heute am 17. Oktober starten. Ausgeliefert wird das Tablet dann ab dem 3. November. Ab diesem Datum wird das Nexus 9 auch im Einzelhandel bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Der Preis liegt bei 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB) bzw. 559 Euro (32 GB + LTE).

In meinen Augen ziemlich teuer, sind ja fast schon Apple-Preise. Da werde ich wohl weiterhin bei meinem Nexus 7 (2013) bleiben.

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Technische Daten

ProduktGoogle Nexus 6 (by HTC)
Display8,9 Zoll IPS, Gorilla Glass 3
Auflösung2.048 x 1.536 Pixel (QXGA), 288 ppi
CPUNvidia Tegra K1 (2x 2,30 GHz), 28 nm, 64-Bit
GPU192 Kepler-Cores
Arbeitsspeicher2 GByte
Speicher16 bzw. 32 GByte
Kamera8 Megapixel, LED-Blitz, f/2.4-LinseAutofokus, 1,6 Megapixel Frontkamera
Abmessungen153,68 x 228,25 x 7,95 mm
Gewicht425 g (WLAN), 436 g (LTE)
Akku6.700 mAh
BetriebssystemAndroid 5.0
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE
Anschlüsse1 x USB 2.0 (Micro-USB)
SonstigesA-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB), 559 Euro (32 GB + LTE)

Google stellt Nexus 6 mit Android 5.0 “Lollipop” vor

Nexus 6Nach vielen Gerüchten hat Google gestern das Nexus 6 offiziell vorgestellt. Das Smartphone wird von Motorola gefertigt und ähnelt optisch ein wenig dem Moto X (2. Generation). Allerdings ist es deutlich größer.

Das Display des Nexus 6 besitzt eine Diagonale von 5,96 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Die Pixeldichte liegt bei 493 ppi. Damit fällt das Nexus 6 extrem groß aus und dürfte sicherlich viele Käufer ein wenig abschrecken. Mit Abmessungen von 159,26 x 82,98 x 10,06 mm ist es sogar größer als das Note 4 von Samsung oder das Apple iPhone 6 Plus. Das Gewicht beträgt 184 Gramm.

Angetrieben wird das Phablet von einem 2,7 GHz schnellen Qualcomm Snapdragon 805 mit vier Kernen. Als Grafiklösung kommt eine Adreno 420 GPU zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß und der interne Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Wie bei Nexus-Geräten üblich kann der interne Speicher nicht erweitert werden. Auf der Rückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera, die Videos in 2.160p und 30 Frames aufnehmen kann und von einem doppelten LED-Ringblitz unterstützt wird. Die Kamera auf der Front löst mit zwei Megapixeln auf. Bei der Konnektivität bietet das Nexus 6 WLAN nach 802.11 b/g/n/ac mit zwei Antennen, Bluetooth 4.1 und NFC. Mit dem 3.220 mAh großen Akku soll das Smartphone laut Google den ganzen Tag durchhalten.

Das Nexus 6 wird das erste Smartphone sein, welches mit Android 5.0 “Lollipop” ausgeliefert werden wird. Einen genauen Termin nannte Google nicht, aber es soll im November verfügbar sein. Vorbestellungen sollen sogar noch im Oktober möglich sein. Auch zu den Preisen äußerte sich Google noch nicht. Allerdings deuten Hinweise darauf hin, dass das Nexus 6 deutlich teurer als seine Vorgänger sein wird.

Technische Daten

ProduktGoogle Nexus 6 (by Motorola)
Display5,96 Zoll AMOLED, Gorilla Glass 3
Auflösung2.560 x 1.440 Pixel, 493 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 805 (4 x 2,7 GHz) (APQ 8084-AB)
GPUAdreno 420 (600 MHz)
Arbeitsspeicher3 GByte
Speicher32 bzw. 64 GByte
Kamera13 Megapixel, Doppelter LED-Ringblitz, 4K Videoaufnahhme (30 fps)
2 Megapixel Frontkamera
Abmessungen159,26 x 82,98 x 10,06 mm
Gewicht184 g
Akku3.220 mAh
BetriebssystemAndroid 5.0
MobilfunkGSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 19), LTE (1/3/5/7/8/9/19/20/28/41)
Anschlüsse1 x USB 2.0 (Micro-USB)
SonstigesA-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preisnoch unbekannt

OneDrive jetzt mit 30 GB kostenlosen Speicher

OneDrive Logo

Erst im Juni 2014 hat Microsoft den kostenlosen OneDrive-Speicher von 7 auf 15 GByte aufgestockt. Nun legt Microsoft erneut nach und verdoppelt den Speicherplatz auf 30 GByte. Das Angebot läuft aber nur bis Ende September.

Im Zuge des iPhone 6 bzw. iOS 8 Releases bietet Microsoft allen Nutzern der OneDrive-App für iOS 15 GByte zusätzlichen Speicher. Dafür muss in der OneDrive-App lediglich der automatische Kamera-Upload aktiviert werden. Die Aktion gilt auch für die mobilen Apps unter Android und Windows Phone. Nach dem ersten Upload wird der Bonusspeicher direkt freigeschaltet. Dieser ist lebenslang gültig. Die Aktion läuft allerdings nur bis Ende September.

Tolle Aktion von Microsoft, vor allem da vor kurzem die Dateigrößenbegrenzung auf 10 GByte erhöht wurde.

OneDrive

Verschlüsselung bei Android L standardmäßig aktiviert

Android Logo

Obwohl Google für Android L noch kein offizielles Datum genannt hat, gilt eine Veröffentlichung für Mitte Oktober 2014 als sehr wahrscheinlich. Nun hat Google weitere Informationen zur kommenden Android-Version verraten. Demnach werden Smartphones und Tablets mit Android L standardmäßig verschlüsselt.

Bereits seit 2011 bietet Android eine Möglichkeit zur Verschlüsselung, die aber nur wenigen Nutzern bekannt ist und von noch weniger Endanwendern verwendet wird. Die Verschlüsselung umfasst alle Daten auf dem internen Speicher des Geräts und kann wahlweise auch auf microSD-Karten angewendet werden. Der Zugriff auf die Daten bzw. das Gerät ist nur noch per Passwort oder PIN möglich. Die Schlüssel werden direkt auf dem Gerät gespeichert und können auch nicht von Google eingesehen werden. Damit möchte Google sich gegen Anfragen von Behörden wehren. Ohne das richtige Passwort können Dritte mit den Handydaten nichts mehr anfangen.

Mit iOS 8 hat Apple kürzlich ein ähnliches Update ausgerollt. Insgesamt eine sinnvolle Verbesserung, sofern die Verschlüsselung nicht zu sehr auf die Performance drückt. Außerdem ist zu beachten, dass ausgelagerte Daten (Google Drive, Dropbox, …) weiterhin von Google eingesehen werden können.

(via)

Kategorien: Android

Lenovo Tab S8 – 8-Zoll-Tablet zum Kampfpreis

Lenovo Logo
Lenovo Tab S8

Lenovo Tab S8 (Quelle: Lenovo)

Auf der IFA 2014 hat Lenovo ein neues Tablet mit Android 4.4 und Intel Prozessor vorgestellt, welches für 199 Euro in den Handel kommen soll. Das Lenovo Tab S8 ist mit einem Intel Atom Z3745 und 2 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Bay-Trail-SoC taktet mit 1,33 GHz und verfügt über 4 Kerne. Der Touchscreen ist 8 Zoll groß und kommt mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) daher. Als interner Speicher sind 16 GByte vorgesehen. Außerdem kann der Speicher des Tablets mittels einer microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden.

Mit Abmessungen von 209,8 x 123,8 x 7,9 mm ist das Lenovo Tab S8 schön dünn. Auch das Gewicht fällt mit 299 Gramm erfreulich gering aus. Dennoch hat Lenovo einen Akku mit 4.290 mAh verbaut, welcher bei aktiviertem WLAN bis zu 7 Stunden Browsen ermöglichen soll. Die weitere Ausstattung beläuft sich auf eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, eine 8-Megapixel-Hauptkamera, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 A-GPS und  GLONASS.

Das Lenovo Tab S8 soll im vierten Quartal 2014 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro. Das Tablet wird in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Gelb auf den Markt kommen. Neben der WLAN-Version ist auch eine LTE-Variante geplant. Allerdings hat Lenovo dazu weder Preis noch Verfügbarkeit verraten.

Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Tablet, welches eine gute Alternative zum Nexus 7 (2013) darstellt. Mitte Oktober wird Google voraussichtlich ein Nexus 9 vorstellen, welches deutlich größer sein dürfte.

Technische Daten

ProduktLenovo Tab S8Nexus 7 (2013)
Display8 Zoll, IPS7 Zoll, IPS
Auflösung1.920 x 1.200 Pixel, 275 ppi1.920 x 1.200 Pixel, 323 ppi
Speicher16 GByte + microSD16 / 32 GByte, nicht erweiterbar
ProzessorIntel Atom Z3745 (4 x 1,33 GHz), 22 nmQualcomm Snapdragon S4 Pro (4 x 1,5 GHz)
GPUIntel HD Graphics, 311 MHzAdreno 320
Arbeitsspeicher2 GByte
DrahtlosWLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, A-GPS, GLONASSDual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, A-GPS, GLONASS
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTEGSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz), LTE (800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100, 2600 MHz)
Anschlüsse1 x USB 2.0 (Micro-USB)1 x USB 2.0 (Micro-USB), SlimPort HDMI
Kamera8,0 Megapixel Rückseite (LED, f/2,2, AF), 1,6 Megapixel Vorderseite5 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Vorderseite
BetriebssystemAndroid 4.4
Abmessungen209,8 x 123,8 x 7,90 mm200 x 114 x 8,65 mm
Gewicht299 Gramm290 Gramm / 299 Gramm (LTE)
Akku4.290 mAh3.950 mAh
Preis199 Euro (UVP)199 Euro (16 GB), 249 Euro (32 GB), 289 Euro (32 GB + LTE)

Play-Guthaben mit Google Umfrage-App verdienen

Vor rund zwei Wochen wurde die Google Umfrage-App in Deutschland veröffentlicht. Damit ist es möglich an kurzen Umfragen teilzunehmen und im Gegenzug Google Play-Guthaben zu verdienen.

Nach der Installation der App müssen einige grundlegende Fragen wie Geschlecht, Alter oder Wohnort beantwortet werden. Außerdem muss ein Google-Konto verknüpft werden, auf dem das verdiente Guthaben ausgezahlt wird. Anschließend wird ungefähr einmal pro Woche eine kurze Umfrage freigeschaltet, die beantwortet werden kann, aber nicht muss. Für die Teilnahme erhält man bis zu 0,75 € auf sein Google Play-Guthaben. Dieses wird direkt nach Beenden der Umfrage gutgeschrieben.

Laut Google werden die gesammelten Daten anonym übermittelt und nicht mit eurem Google-Konto verknüpft. Dennoch muss jeder selbst entscheiden, ob er die App nutzen möchte oder nicht.

Was ist eure Meinung zu der App?

Download Google Umfrage-App

Google Umfrage-App

Android 5.0 Lollipop: Alle Neuerungen im Überblick

Android Logo

Im Rahmen der diesjährigen Google I/O hat das Unternehmen “Android L” alias Android 5.0 Lollipop offiziell angekündigt. Für Nexus-Geräte soll morgen eine Vorabversion bereitgestellt werden, während die finale Version im Herbst 2014 veröffentlicht werden soll. Ob das nächste Android die Versionsnummer 4.5 oder 5.0 tragen wird, ist indessen nicht bekannt.

Design und Bedienung

Die kommende Android-Version wird mit “Material Design” ein neues Aussehen erhalten. Das neue Design ist flacher sowie einfacher gestaltet und durch neue Symbole und stufenlose Übergänge geprägt. Außerdem sollen die Benutzeroberflächen und die Bedienung der unterschiedlichen Systeme (Tablet, Smartphone, Smartwatch, Web, Chrome OS, Auto) damit weiter vereinheitlicht werden.

Android Runtime (ART)

Mit Android L setzt Google auf die ART-Runtime. Die bisher verwendete Ausführungsumgebung Dalvik verabschiedet sich damit. Durch ART werden Apps schon während der Installation in Maschinensprache übersetzt, während dies bei Dalvik erst beim Start einer Anwendung (Just-in-time) geschieht. Dadurch soll die Performance von Android deutlich verbessert werden. Zudem unterstützt ART auf Intel-, ARM- und MIPS-Plattformen 64-Bit.

Akkulaufzeit (Project Volta)

Google möchte, dass Android ein energieeffizienteres Betriebssystem wird. Dies soll erreicht werden, indem Entwickler die Ressourcen der Endgeräte besser nutzen können. Beispielsweise sollen diese genau festlegen können, in welcher Form der Prozessor genutzt werden soll oder wann das Gerät aus dem Schlafzustand aufwacht. Zudem soll ein neuer Batteriesparmodus die Akkulaufzeit verbessern. Dabei werden CPU-Takt und Kommunikationsfunktionen heruntergeregelt, sodass, laut Google, eine erhebliche Laufzeitverlängerung erwartet werden kann.

Benachrichtigungen

Benachrichtigungen können nach wie vor in der Statusleiste angezeigt werden. Außerdem existieren zwei neue Darstellungsmöglichkeiten. Neue Benachrichtigungen können mit Android L auch auf dem Sperrbildschirm und schwebend über dem aktuellen Bildschirminhalt angezeigt werden. Benachrichtigungen erlauben einen direkten Zugriff auf die jeweilige App oder können per Wischgeste entfernt werden. Außerdem werden die Benachrichtigungen analysiert und nach Wichtigkeit sortiert angezeigt.

Sicherheit

In Verbindung mit einer Smartwatch ermöglicht die neue Android-Version ein einfacheres Entsperren. Befindet sich ein Smartphone beispielsweise in Nähe einer verbundenen Smartwatch, erscheint bei der Entsperrung des Smartphones keine Kennwort-Abfrage. Dieses Verhalten kann aber auch mit bestimmten WLANs oder Standorten verknüpft werden, denn zuhause ist das Entsperren meist eine nervige Aufgabe.

Sicherheits-Patches sollen in Zukunft über Google Play verteilt werden, sodass zur Beseitigung von Sicherheitslücken keine neue Android-Version mehr nötig ist. Gleichzeitig sollen damit auch ältere Smartphones schneller Updates erhalten.

Kategorien: Android

Passwortmanager – eine kleine Übersicht

Mittlerweile existieren sehr viele verschiedene Passwortmanager. Ich möchte euch kurz eine Übersicht der gängigsten Lösungen vorstellen.

1Password

1Password ist mit Sicherheit einer der besten Passwortmanager unter Mac OS X und der iOS-Plattform. Allerdings überzeugt auch die neue Android-App, welche seit dem 10. Juni 2014 verfügbar ist. Zudem wurde vor wenigen Tagen eine neue Version für Windows veröffentlicht, welche auch eine neue Erweiterung für Chrome, Firefox, Opera und Internet Explorer mitbringt. Alle Passwörter werden automatisch auf allen verwendeten Plattformen synchronisiert. Für User mit gemischten Ökosystemen ist 1Password auf jeden Fall einen Blick wert.

LastPass

Der Onlinedienst LastPass bietet für alle gängigen Plattformen (Mac OS, Windows, Linux) entsprechende Browser-Erweiterungen (Firefox, Chrome, Opera, Safari, Internet Explorer) an. Außerdem stehen Apps für mobile Plattformen zur Verfügung. Neben Android und iOS werden auch Windows Phone, Symbian und sogar Blackberry OS unterstützt.

Dashlane

Dashlane ist als eigenständiger Passwortmanager, als App für Android oder iOS und auch als Browsererweiterung erhältlich. Damit geht Dashlane in Konkurrenz zu 1Password, ist aber kostenlos erhältlich. Einziger Haken: Die Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten funktioniert nur mit der kostenpflichtigen Premium-Version. Alle User die keine Synchronisierung benötigen sollten sich Dashlane näher anschauen.

KeePass

Die Open Source Passwortverwaltung KeePass speichert alle Daten in einer verschlüsselten, lokalen Datenbank ab und ist vor allem unter Windows beliebt. Es existieren aber auch Versionen für Mac OS, Linux und diverse mobile Plattformen. Im Gegensatz zu den oberen drei Lösungen ist die Verwendung auf gemischten Plattformen aber nicht ganz so einfach und erfordert teilweise etwas Bastelarbeit. KeePass habe ich bereits in meinem Blog vorgestellt.

Sonstige

Nachfolgend noch einige weitere Passwortmanager: