Kategorie: Windows 8

Microsoft bringt Startmenü zurück!

Windows 8 Logo

Auf der Microsoft Entwicklerkonferenz Build 2014 hat der Softwareriese bekannt gegeben, dass das Startmenü zurückkommen wird. Ein genauer Erscheinungstermin wurde aber noch nicht genannt. Zunächst wird nächste Woche das „Windows 8.1 Update“ erscheinen, welches definitiv noch ohne das neue Startmenü daherkommt.

Das neue Startmenü wirkt optisch wie eine Mischung aus dem Startmenü von Windows 7 (linke Seite) und der Startseite von Windows 8 (rechte Seite). Die rechte Seite lässt sich höchstwahrscheinlich an die eigenen Bedürfnisse anpassen und es können auch Live-Kacheln enthalten sein. Mit dem zukünftigen Update soll es zudem möglich sein, Apps als Fenster auf dem Desktop laufen zu lassen.

Windows 8 Startmenü

zukünftiges Windows 8 Startmenü (Quelle: Microsoft)

Kategorien: Windows Windows 8

IPv6 unter Windows systemweit deaktivieren

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IPv6 wird seit Windows Vista bzw. Windows Server 2008 unterstützt und ist auch standardmäßig aktiviert. Sofern im Netzwerk keine Notwendigkeit für IPv6 gegeben ist, kann es ohne Probleme deaktiviert werden.

Soll IPv6 systemweit abgeschaltet werden, muss dies über die Registry erfolgen. Der zunächst offensichtliche Weg über die Eigenschaften der Netzwerkverbindung ist nicht zielführend. Bei dieser Methode wird IPv6 nur für das jeweilige Interface deaktiviert. Das Loopback- und die Tunnel-Interface verwenden weiterhin IPv6.

Eine bessere Variante ist über die Registry verfügbar, wobei aber auch hier IPv6 für das Loopback-Interface aktiviert bleibt. Das dürfte aber nicht weiter schlimm sein, da diese Methode gleichzeitig auch dafür sorgt, dass IPv4 bevorzugt behandelt wird.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\TCPIP6\Parameters
  3. Hier muss ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “DisabledComponents” erstellt werden.
  4. Anschließend den Wert auf “ff” Hexadezimal setzen.
  5. Nach einem Neustart ist IPv6 komplett deaktiviert.

Zur leichteren Anwendung biete ich euch eine Registry-Datei zum Download an, die alle notwendigen Schritte automatisch erledigt. Detailliertere Informationen gibts direkt bei Microsoft.

Download Registrydatei zum Deaktivieren von IPv6 systemweit

Windows 8.1 – Explorer an Taskleiste anheften und in bestimmtem Ordner starten

Heftet man unter Windows 8.1 den Explorer an die Taskleiste, lässt sich nicht mehr bestimmen, in welchem Ordner der Explorer startet. Das Feld „Ziel“ ist ab Windows 8.1 ausgegraut und lässt sich nicht mehr anpassen. Unter Windows 7 und Windows 8 ist das Ändern des Startordners noch deutlich einfacher.

Beim Anklicken des Icons in der Taskleiste startet der Explorer standardmäßig immer mit „Dieser PC“. Sofern die Bibliotheken aktiviert sind (Ordneroptionen, Navigationsbereich, Bibliotheken anzeigen), startet der Explorer automatisch in den Bibliotheken. Andere Möglichkeiten gibt es nicht mehr.

Lösung

Glücklicherweise existiert ein kleiner Workaround. Einfach die nachfolgenden Schritte ausführen und schon startet der Explorer beispielsweise im Ordner „E:\Downloads“.

  • Neue Verknüpfung auf dem Desktop anlegen (Rechtsklick auf dem Desktop und dann „Neu“ und „Verknüpfung“ auswählen).
  • Auf „Durchsuchen…“ klicken und den gewünschten Ordner auswählen.
  • Jetzt nicht auf „Weiter“ klicken, sondern vor dem Pfad „Explorer “ einfügen. Bitte das Leerzeichen nach „Explorer“ nicht vergessen.

  • Nun auf „Weiter“ klicken, der Verknüpfung einen Namen geben und auf „Fertig stellen“ klicken.
  • Zum Schluss muss die neu erstellte Verknüpfung noch an die Taskleiste geheftet werden. Entweder über das Kontextmenü oder einfach per Drag & Drop.

Die Verknüpfung auf dem Desktop wird nicht mehr benötigt und kann ggf. gelöscht werden.

Leider bleibt bei dieser Lösung jedoch ein unschöner Nebeneffekt. Klickt man auf das Icon in der Taskleiste, wird daneben nochmals ein zweiter Explorer in der Taskleiste angezeigt.

Mozilla stellt Entwicklung der Modern UI-Version für Windows 8 ein

Firefox Logo 23+

Firefox 28 wird nächsten Dienstag am 18. März erscheinen. Bis vor wenigen Tagen war geplant, dass mit der neuen Firefox-Version erstmals eine Modern UI-Oberfläche für Windows 8 enthalten sein wird. Doch dann hat Mozilla angekündigt, dass Firefox 28 ohne die Modern UI-Variante erscheinen wird.

Gestern hat Mozilla eine weitere Ankündigung verlauten lassen: Die Modern UI-Version für Windows 8 wird komplett eingestellt. In Zukunft wird also nur noch die normale Desktop-Version weiterentwickelt. Hauptgrund für diese Entscheidung ist die schlechte Akzeptanz bei Nutzern der Vorab-Versionen. Während die herkömmliche Desktop-Oberfläche von vielen Millionen Testern genutzt wird, waren es bei der Modern UI nie mehr als 1.000 aktive Nutzer pro Tag.

Daher hat sich Mozilla entschlossen die Entwicklung vorerst komplett einzustellen. Der Code steht weiterhin zur Verfügung und kann bei Bedarf ohne Probleme wieder integriert werden. Vorerst möchte Mozilla sich aber auf wichtigere Projekte konzentrieren, die deutlich mehr Menschen erreichen sollen.

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Hilfe-Einblendungen in Windows 8.1 deaktivieren

Unter Windows 8.1 hat Microsoft Hilfe-Einblendungen eingeführt, die vor allem für unerfahrene User gedacht sind. Unter anderem wird auch die Info-Kachel „Zwischen Apps wechseln“ angezeigt. Bei vielen Usern verschwindet die Kachel jedoch nicht oder taucht immer wieder auf. So auch bei meiner Test-VM mit Windows 8.1. Die Einblendung verschwindet nur, wenn ich das VMware-Fenster in der Größe ändere.

Einfacher ist es die Hilfe-Einblendungen generell auszuschalten.

Möglichkeit 1: Modern UI Oberfläche

  1. Auf die Modern UI Oberfläche wechseln
  2. Die App „PC-Einstellungen“ öffnen
  3. Links auf „PC und Geräte“ klicken
  4. Anschließend „Ecken und Ränder“ auswählen
  5. Dort die Einstellung „Wechsel zwischen zuletzt verwendeten Apps zulassen“ deaktivieren.

Ein Nebeneffekt dieser Methode ist, dass beim Drücken von „Alt+Tab“ keine Modern UI Apps mehr angezeigt werden.

Hilfe-Einblendungen_deaktivieren

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Alternativ können die Benachrichtigugen auch über die Registry deaktiviert werden.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Windows
  3. Darunter muss zuerst ein neuer Schlüssel mit dem Namen “EdgeUI” erstellt werden. Dies funktioniert mit einem Rechtsklick auf “Windows”.
  4. Unter “Personalization” jetzt einen neuen “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “DisableHelpSticker” erstellen.
  5. Den Wert auf “1” setzen.
  6. Nach einem Neustart sollten die Änderungen übernommen werden.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich auch eine Registrierungsdatei an. Somit spart man sich die manuellen Änderungen in der Registry.

Vorinstallierte Windows 8 Apps deinstallieren

Windows 8 bzw. Windows 8.1 bringen eine Menge vorinstallierter Apps für die Modern UI mit. Doch nicht jeder benötigt die vorinstallierten Apps. Wenn man beispielsweise wie ich die Modern UI Oberfläche überhaupt nicht benutzt, sind die Apps nur unnötiger Ballast. Glücklicherweise lassen sich diese Apps bis auf wenige Ausnahmen relativ leicht entfernen.

Windows 8 Apps

Dazu einfach die gewünschten Apps in der Apps-Übersicht markieren und auf „Deinstallieren“ klicken. Nicht gelöscht werden können die Apps Desktop, Fotos, Kamera, PC-Einstellungen, SkyDrive und Store.

Doch damit werden nur die Apps für den aktuell angemeldeten Benutzer entfernt. Wenn eine App auch für einen anderen Benutzer installiert ist, bleibt diese auf dem System erhalten. Außerdem enthält Windows auch einige bereitgestellte Apps, die für jeden neuen Benutzer bei der ersten Anmeldung eingerichtet werden. Diese bereitgestellten Apps können nicht über die Benutzeroberfläche entfernt werden.

Apps via PowerShell entfernen

Die Lösung bietet wie so oft die PowerShell. Damit eröffnen sich deutlich mehr Möglichkeiten und es lassen sich sowohl installierte als auch bereitgestellte Apps löschen.

Nachfolgend eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten mit der PowerShell. Diese muss dabei mit Administratorrechten gestartet werden.

  • Alle installierten Apps für einen Benutzer herausfinden:
    Get-AppXPackage -User BENUTZERNAME
  • Alle installierten Apps für alle Benutzer auflisten:
    Get-AppxPackage -AllUsers
  • Alle Microsoft Apps für den aktuell angemeldeten Benutzer deinstallieren:
    Get-AppxPackage -Publisher *Microsoft* | Remove-AppxPackage
  • Alle Apps für alle Benutzer deinstallieren:
    Get-AppxPackage -AllUsers | Remove-AppxPackage
  • Alle standardmäßig bereitgestellten Bing-Apps löschen:
    Get-AppxProvisionedPackage -online | where {$_.PackageName -like "*Bing*"} | Remove-AppxProvisionedPackage -online
  • Alle standardmäßig bereitgestellten Apps löschen:
    Get-AppXProvisionedPackage -online | Remove-AppxProvisionedPackage -online

Möchte man alle Apps vollständig entfernen müssen die beiden fett markierten Befehle verwendet werden.

Da der Store auf jeden Fall erhalten bleibt, können neue bzw. vorher gelöschte Apps ohne Probleme wieder installiert werden.

Windows 7: 100-MB-Partition nachträglich erstellen

Bei der Installation von Windows 7 wird standardmäßig eine 100 MByte große Partition mit der Bezeichnung „System-reserviert“ angelegt. In einigen Fällen wird diese Partition aber nicht erstellt, beispielsweise wenn sich bei der Installation schon ein vorheriges Windows auf der Festplatte befindet. Auch bei vorinstallierten PCs oder bei einer automatischen Installation kann die 100-MB-Partition fehlen.

Im Normalfall ist das nicht weiter schlimm, da die Partition lediglich den Bootmanager beinhaltet. Fehlt sie, wird der Bootmanager einfach auf die Windows-Partition gepackt. Ein weiterer Einsatzzweck der 100-MB-Partition ist die Unterstützung der BitLocker-Laufwerksverschlüsselung. Damit eine mit BitLocker verschlüsselte Systempartition gebootet werden kann, muss der Bootloader auf der unverschlüsselten 100-MB-Partition liegen.

Ab Windows 8 ist die Partition „System-reserviert“ 350 MByte groß, da sich dort noch zusätzlich eine Notfallumgebung befindet.

Nachträgliche Erstellung der 100-MB-Partition

Wenn die Partition fehlt, aber die BitLocker Laufwerksverschlüsselung verwendet werden soll, muss die Partition nachträglich erstellt werden. Natürlich kann auch Windows neu installiert werden, aber es geht auch einfacher.

Die Lösung bietet das „BitLocker Drive Preparation Tool“ (BdeHdCfg.exe). Einfach folgenden Befehl ausführen und schon wird eine entsprechende Partition nachträglich erstellt. Allerdings ist diese dann 300 MByte groß.

BdeHdCfg -target default

Nach einem Neustart ist die Partition dann vorhanden.

bdehdcfg.exe

Mögliche Fehler beheben

Bei meinen Versuchen habe ich immer folgende Fehlermeldung erhalten:

Das Zielsystemlaufwerk wurde nicht gefunden. Sie müssen das Laufwerk möglicherweise manuell auf BitLocker vorbereiten.

Die Lösungsvorschläge von Microsoft haben mir nicht geholfen. Auch im Internet konnte ich keine Lösung für dieses Problem finden. Nach einigen Versuchen konnte ich aber die Ursache des Problems aufdecken: Der Defragmentierungs-Dienst. Dieser war  mit dem Starttyp „Deaktiviert“ versehen. Sobald der Starttyp auf „Manuell“ geändert wird, funktioniert auch wieder die automatische Erstellung der 100-MB-Partition.

RSAT für Windows 8.1 veröffentlicht

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Mit Veröffentlichung von Windows 8.1 am 17.Oktober 2013 hat Microsoft auch die Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) aktualisiert. Die neue Version lässt sich nur unter Windows 8.1 installieren und bietet unter anderem den Server-Manager, Microsoft Management Console-Snap-Ins (MMC), Windows PowerShell-Cmdlets sowie Befehlszeilentools für die Verwaltung von Server-Rollen und -Features. Neben Windows Server 2012 und Server 2012 R2 werden auch Windows Server 2008 R2,  Server 2008 und Server 2003 unterstützt, wenn auch mit gewissen Einschränkungen.

Download Remote Server Administration Tools für Windows 8.1

 

Microsoft veröffentlicht Patch zum Entfernen der Meldung „Sicherer Start ist nicht konfiguriert.“

Mit Windows 8.1 hat Microsoft eine nervige Änderung umgesetzt. Wenn Windows im UEFI-Modus installiert ist aber Secure Boot deaktiviert ist, erscheint in der rechten unteren Ecke auf dem Desktop die Meldung „Sicherer Start ist nicht konfiguriert.„. In meinem Artikel „Windows 8 Secure-Boot-Wasserzeichen entfernen“ habe ich drei Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Aber alle drei Varianten sind nicht das Gelbe vom Ei.

Glücklicherweise hat Microsoft nun einen Patch veröffentlicht, der die Meldung entfernt.

Download Patch KB2902864

Windows 8 und Windows 8.1 per USB-Stick im UEFI-Modus installieren

Windows 8 Logo

Viele Windows-Installationen werden heutzutage bereits über einen USB-Stick durchgeführt. Diese Möglichkeit ist nicht nur deutlich schneller als die Installation von einer DVD, sondern kann auch bei Geräten ohne optische Laufwerke zum Einsatz kommen. Eine Installation im UEFI-Modus per USB-Stick ist aber nicht ganz unproblematisch. Nachfolgend zeige ich euch, was ihr beachten müsst und stelle zwei Lösungswege vor.

Voraussetzungen

Die Installation von Windows 8.x im UEFI-Modus funktioniert nur, wenn der USB-Stick mit dem FAT32-Dateisystem formatiert ist. Unter NTFS kann Windows nicht im UEFI-Modus installiert werden. Außerdem fordert der UEFI-Modus zwingend eine 64-Bit CPU und daher auch eine 64-Bit Version von Windows.

Eine einfache Alternative zur Erstellung eines UEFI-kompatiblen bootfähigen USB-Sticks ist das Tool Rufus. Weitere Infos zu den Einstellungen findet ihr in meinem Artikel „Rufus erstellt bootfähige USB-Stick, auch UEFI„.

Variante 1: Manuelle Erstellung

Wer den Weg über die Kommandozeile nicht scheut und bereits eine entsprechende ISO-Datei besitzt, findet hier eine einfache und schnelle Lösung. Zuerst muss eine Kommandozeile mit Administrationsrechten gestartet werden. Anschließend werden dort folgende Befehle nacheinander abgearbeitet:

diskpart
list disk
select disk x   // x durch Zahl des gewünschten Datenträgers ersetzen
clean
create partition primary
select partition 1
active
format quick fs=fat32
assign
exit

Nachdem der Stick richtig formatiert ist, müssen noch die Dateien von einer Windows 8.x x64 ISO kopiert werden. Einfach die ISO mounten und alle Dateien auf den USB-Stick kopieren. Zum Kopieren kann man beispielsweise „xcopy“ in der Kommandozeile verwenden, wobei Q das Quelllaufwerk und Z das Ziel (USB-Stick) ist:

xcopy Q:\*.* Z:\ /S /E

diskpart

Alternativ kann auch das „Windows 7 USB/DVD Download Tool“ verwendet werden, was jedoch etwas länger dauert und relativ umständlich ist. Ungeachtet des Namens kann mit dem Tool auch von einer Windows 8.x x64 ISO ein USB-Stick erstellt werden. Anschließend müssen alle Dateien vom Stick auf die Festplatte zum Zwischenspeichern kopiert werden. Jetzt wird der Stick mit FAT32 formatiert, da das Tool den USB-Stick vorher mit NTFS versehen hat. Zum Schluss werden alle Daten von der Festplatte zurück auf den Stick kopiert.

Variante 2: Automatische Erstellung

Microsoft bietet zwei Setup-Tools an, mit welchen Windows 8 bzw. Windows 8.1 automatisch heruntergeladen und ein UEFI kompatibler USB-Stick erstellt wird. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass Windows zwingend von Microsoft heruntergeladen werden muss. Wer bereits eine ISO-Datei oder eine langsame Internetverbindung besitzt, sollte hier eher auf die erste Möglichkeit ausweichen.

  1. Tool herunterladen und starten. Zu beachten ist, dass das Tool unter einem 64-Bit Windows gestartet werden muss, ansonsten wird keine UEFI kompatible Windows-Version heruntergeladen.
  2. Anschließend muss eine gültige Windows 8.x Seriennummer eingegeben werden.
  3. Nach erfolgreichem Download kann über die Option „Installationsmedien erzeugen“ ein USB-Stick mit Windows 8.x erzeugt werden.

Installation

Zu diesem Zeitpunkt sollte ein bootbarer USB-Stick vorliegen, von dem Windows im UEFI-Modus installiert werden kann. Je nach Mainboard kann die Installation an sich aber noch einige Probleme bereiten. Daher möchte ich noch einige Tipps festhalten, die ggf. behilflich sein könnten. Individuelle Ratschläge kann ich aufgrund der Mainboardvielfalt nicht geben.

  • Vorbereiteten USB-Stick in einem USB-2.0-Port verwenden (3.0-Ports könnten eventuell Probleme verursachen)
  • Bootmanager starten und Stick im UEFI-Modus booten
  • Im BIOS/UEFI „CSM“ deaktivieren und „UEFI first“ oder „UEFI only“ einstellen
  • Teilweise muss „Secure Boot“ im BIOS/UEFI deaktiviert werden

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Sperrbildschirm unter Windows 8 abschalten

Sofern unter Windows 8 keine automatische Benutzeranmeldung verwendet wird, erscheint der Sperrbildschirm bei jedem Boot. Auch beim Sperren des Desktops oder beim Abmelden erscheint der Lockscreen. Dieser muss dann entweder mit der Maus hochgeschoben oder mit einem Tastendruck ausgeblendet werden. Im Prinzip ist der Sperrbildschirm überflüssig. Wenn mehrere Benutzerkonten am PC existieren, ist er besonders nervig und überflüssig.

Gut, dass sich der Sperrbildschirm abschalten lässt.

Windows 8.1 Lockscreen

Möglichkeit 1: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Der einfachste Weg führt über die lokalen Gruppenrichtlinien. Diese Variante macht auch nichts anderes, als den unten aufgeführten Registry-Wert zu setzen, ist aber schneller umgesetzt, wenn man noch nie mit dem Registrierungs-Editor gearbeitet hat.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “gpedit.msc” eingeben.
  2. Unter „Computerkonfiguration“ zu „Administrative Vorlagen“, „Systemsteuerung“ und „Anpassung“ wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich auf „Sperrbildschirm nicht anzeigen“ doppelklicken.
  4. In dem neu geöffneten Fenster „Aktiviert“ auswählen und die Änderungen bestätigen.

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Wenn Editor für lokale Gruppenrichtlinien nicht zur Verfügung steht (Windows 8 Core), dann funktioniert nur der kleine Umweg über die Registry.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows
  3. Dort muss zuerst ein neuer Schlüssel mit dem Namen „Personalization“ erstellt werden. Dies funktioniert mit einem Rechtsklick auf „Windows“.
  4. Unter „Personalization“ jetzt einen neuen „DWORD-Wert (32-Bit)“ mit dem Namen „NoLockScreen“ erstellen.
  5. Den Wert auf „1“ setzen.

Windows 8.1 KMS-Keys

Windows 8 Logo

Die direkte Neuinstallation von Windows 8.1 hat Microsoft sehr umständlich gestaltet. Obwohl es sich um ein Update handelt, werden originale Keys von Windows 8 bei der Installation nicht akzeptiert. Die Installation muss dann mit Retail Channel (Install) Keys erfolgen. Nach erfolgreicher Installation kann dann wieder der originale Key zur Aktivierung verwendet werden.

Auch im Bezug auf KMS (Key Management Service) gibt es einige Neuerungen. Zur Aktivierung von Clients benötigt der KMS-Server ein Update, da ab Windows 8.1 bzw. Server 2012 R2 Version 6 des KMS-Protokolls verwendet wird. Weitere Informationen zum KB2885698 Update gibt es direkt bei Microsoft.

Hier noch die neuen KMS-Client-Keys:

Betriebssystem KMS-Client-Key
Windows 8.1 Pro GCRJD-8NW9H-F2CDX-CCM8D-9D6T9
Windows 8.1 Pro N HMCNV-VVBFX-7HMBH-CTY9B-B4FXY
Windows 8.1 Enterprise MHF9N-XY6XB-WVXMC-BTDCT-MKKG7
Windows 8.1 Enterprise N TT4HM-HN7YT-62K67-RGRQJ-JFFXW
Windows Server 2012 R2 Server Standard D2N9P-3P6X9-2R39C-7RTCD-MDVJX
Windows Server 2012 R2 Datacenter W3GGN-FT8W3-Y4M27-J84CP-Q3VJ9
Windows Server 2012 R2 Essentials KNC87-3J2TX-XB4WP-VCPJV-M4FWM

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