Kategorie: Windows 8

Windows 10 Upgrade-Hinweis entfernen

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Die Tipps hier bringen mittlerweile keinen Erfolg mehr, deshalb habe ich einen neuen Artikel veröffentlicht:
Windows 10 Upgrade blockieren

Windows 10 Upgrade HinweisSeit Montag können Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 das kostenlose Upgrade auf das neue Windows 10 reservieren. Gleichzeitig hat Microsoft ein Update verteilt, welches alle entsprechenden Nutzer auf diese Möglichkeit mit einem Icon in der Taskleiste hinweist (siehe Screenshot).

Allerdings bleibt das Upgrade-Symbol dauerhaft im Tray eingeblendet, auch wenn eine Reservierung getätigt wurde. Nachfolgend zeige ich euch drei Wege, wie ihr das nervige Tray-Icon wieder entfernen könnt.

Registrierungs-Editor

Die zuverlässigste Möglichkeit zum entfernen des Upgrade-Hinweises auf Windows 10 verbirgt sich in der Registry.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „regedit“ eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
  3. HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\OSUpgrade
  4. Falls die letzten beiden Schlüssel des Pfads nicht existieren ist das entsprechende Windows-Update noch nicht installiert. Die Schlüssel können dann einfach von Hand angelegt werden. Im Punkt 3 beschriebenen Pfad muss der Wert „ReservationsAllowed“ auf „0“ gesetzt werden.

(via)

Update deinstallieren

Die dritte Möglichkeit ist das entsprechende Windows-Update KB3035583 zu deinstallieren, welches für den Upgrade-Hinweis verantwortlich ist. Die Deinstallation kann über „Windows Update“ und „Installierte Updates“ erfolgen. Nach der erfolgreichen Deinstallation muss das Update KB3035583 allerdings noch versteckt werden, da es ansonsten erneut auf dem System installiert wird.

Windows 10 Upgrade ausblenden

Icon verstecken

Das Ausblenden des Upgrade-Symbols im System Tray sollte für die meisten Nutzer ausreichend sein. Dazu klickt man auf das „Pfeil nach oben“-Icon im System Tray links neben der Uhrzeit und wählt anschließend „Anpassen“ aus. Im neu geöffneten Fenster muss der Eintrag „GWX“ auf „Symbol und Benachrichtigungen ausblenden“ gestellt werden. Fertig.

Windows 10 Upgrade ausblenden

Windows Laufwerksbuchstaben vor dem Namen anzeigen

Im Windows Explorer werden die Laufwerksbuchstaben standardmäßig hinter dem Namen der Laufwerke angezeigt. In einigen Fällen ist es aber sinnvoll den Laufwerksbuchstaben vor dem Namen anzeigen zu lassen, beispielsweise wenn viele Netzlaufwerke verwendet werden. Mit einer kleinen Änderung in der Registry lässt sich dies bewerkstelligen. Dieser Tipp funktioniert unter Windows 7, Windows 8 bzw. Windows 8.1 sowie Windows 10.

Windows Laufwerksbuchstaben

  1. Den Registrierungs-Editor mit Administratorrechten starten. Am einfachsten funktioniert dies über die Suchfunktion.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer
  3. Darunter muss ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen „ShowDriveLettersFirst“ erstellt werden.
  4. Der Wert muss auf „4“ gesetzt werden. Wer die Laufwerksbuchstaben wieder nach dem Namen sehen möchte, kann den Wert auf „0“ setzen.
  5. Nach einem Neustart bzw. nach dem Ab- und wieder Anmelden sind die Änderungen wirksam.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

Laufwerksbuchstaben_Registry

Windows 8.1 per Miracast mit Amazon Fire TV Stick verbinden

Amazon Fire TV Stick

In meinem Artikel „Miracast: Android und Amazon Fire TV Stick“ habe ich euch bereits gezeigt, wie ihr den Bildschirminhalt eures Android-Geräts per Miracast auf den Amazon Fire TV Stick übertragen könnt. Aber auch Windows 8.1 unterstützt den Screencast-Standard Miracast. Im Vergleich zu Android ist die Einrichtung jedoch etwas umständlicher. In diesem Artikel zeige ich euch die notwendigen Schritte.

Voraussetzungen

Windows 8.1 bietet standardmäßig eine Unterstützung für Miracast. Damit das Ganze funktioniert, müssen aber neben der Hardware auch die verwendeten Treiber mitspielen.

Der WLAN-Adapter bzw. der Treiber muss sowohl Virtual Wi-Fi (ab NDIS 6.2) als auch Wi-Fi Direct (NDIS 6.3) unterstützen. Bei aktuellen Geräten ist dies jedoch so gut wie immer gegeben.

Darüber hinaus muss ein WDDM 1.3 Grafikkartentreiber mit Miracast-Support installiert sein. Auch dieser Punkt sollte mittlerweile keine größeren Probleme mehr bereiten.

Einrichtung

Zuerst muss die Miracast-Funktion am Fire TV Stick aktiviert werden. Diese ist nämlich standardmäßig ausgeschaltet. Der schnellste Weg führt über einen längeren Druck der „Home„-Taste auf der Fernbedienung. Anschließend erscheint ein Schnellwahlmenü mit der Option „Display duplizieren„. Alternativ kann Miracast auch über die Einstellungen aktiviert werden. Der entsprechende Menüpunkt ist unter “Einstellungen“, “Töne und Bildschirm” zu finden.

Amazon Fire TV Stick Miracast

Nach Aktivierung der Funktion erscheint ein Wartebildschirm. Jetzt gehts unter Windows weiter.

Die Einrichtung erfolgt über die App „PC-Einstellungen„. Diese kann entweder über die Suchfunktion oder über die Charms-Leiste (Einstellungen –> PC-Einstellungen ändern) gestartet werden. Innerhalb der App muss zur Kategorie „PC und Geräte“ gewechselt werden, wo dann der Unterpunkt „Geräte“ ausgewählt werden muss.

Hier auf den Befehl „Gerät hinzufügen“ klicken.

Windows 8.1 Miracast

Jetzt sollten alle verfügbaren Miracast-Empfänger aufgelistet werden. Wir wählen den Fire TV Stick aus.

Windows 8.1 Miracast

Nach erfolgreicher Einrichtung sollte der Fire TV Stick als neuer Projektor in der Geräteliste aufgeführt sein. Jetzt ist das Windows-Gerät erfolgreich mit dem Fire TV Stick gekoppelt.

Falls die Einrichtung wider Erwarten nicht funktioniert am besten das Gerät aus Windows entfernen (notfalls über den Geräte-Manager), den Fire TV Stick neustarten und alle Schritte wiederholen.

Windows 8.1 Miracast

Miracast verwenden

Wenn die Kopplung zwischen den beiden Geräten funktioniert hat, könnt ihr euren Bildschirminhalt teilen.

Dazu muss die Charms-Leiste aufgerufen und der Punkt „Geräte“ ausgewählt werden. Anschließend „Projizieren“ anklicken.

Windows 8.1 Miracast

Nun erfolgt der Verbindungsaufbau mit dem gekoppelten Fire TV Stick.

Windows 8.1 Miracast

Sobald die Verbindung steht und der Bildschirminhalt auf dem TV angezeigt wird, kann erneut der Punkt „Projizieren“ aus der Charms-Leiste ausgewählt werden. Hier lässt sich dann auswählen, ob der Bildschirm dupliziert oder erweitert werden soll.

Windows 8.1 Miracast

Wie bei der Kopplung kann es auch hier zu Problemen kommen. Teilweise musste ich während meinen Tests drei oder vier Versuche starten, bis der Bildschirminhalt meines Lenovo T450s am TV zu sehen war. Auch in diesem Fall hat sich gezeigt, dass ein Neustart des Amazon Fire TV Sticks Wunder bewirken kann. Danach konnte die Verbindung blitzschnell und ohne Probleme aufgebaut werden. Natürlich muss Miracast am Stick zuvor wieder aktiviert werden.

Zugriff auf Netzwerklaufwerke mit aktivierter Benutzerkontensteuerung (UAC) nicht möglich

Bei aktivierter Benutzerkontensteuerung (UAC) kann es vorkommen, dass Netzwerklaufwerke in Programmen, die mit administrativen Rechten laufen, nicht angezeigt werden. Auch Microsoft beschreibt dieses Problem.

Ursache ist die Art und Weise, wie Windows mit aktivierter Benutzerkontensteuerung arbeitet. Wenn Netzlaufwerke per Anmeldeskript verbunden werden, erfolgt dies mit dem standardmäßigen Benutzer-Token, d.h. mit eingeschränkten Rechten. Programme, die mit administrativen Rechten laufen (nach Bestätigung des Benutzerkontensteuerung-Pop-Ups), arbeiten jedoch mit einem anderen Benutzer-Token. Dadurch sind Netzlaufwerke, welche mit dem eingeschränkten Benutzer-Token verbunden werden, nicht für das administrative Benutzer-Token vorhanden.

Dieses Verhalten lässt sich aber mittels eines kleinen Eingriffs in die Registry abstellen.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System
  3. Darunter muss ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen „EnableLinkedConnections“ erstellt werden.
  4. Der Wert muss auf „1“ gesetzt werden.
  5. Nach einem Neustart sind die Änderungen wirksam und Netzwerklaufwerke stehen auch im administrativen Kontext zur Verfügung.

Speicherplatz freischaufeln durch Löschen von alten Windows Updates

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Bei allen Windows-Systemen sammeln sich mit der Zeit viele Altlasten an, die nur Speicherplatz verbrauchen, aber eigentlich gar nicht mehr benötigt werden. So ist es auch mit den Dateien von alten Windows Updates. Diese befinden sich sogar an zwei unterschiedlichen Speicherorten, die bei älteren Windows-Installationen insgesamt mehrere Gigabyte ausmachen können. Der potenziell verfügbare freie Speicherplatz ist besonders bei alten Servern oder kleinen System-SSDs gern gesehen.

Nachfolgend zeige ich euch die beiden Möglichkeiten auf, wie ihr alle alten Update-Dateien unter Windows löschen könnt.

Alte Update-Dateien mit der Datenträgerbereinigung löschen

Nicht mehr benötigte Update-Dateien von bereits installierten Updates können ab Windows 8 bzw. Windows Server 2012 ganz einfach mit der Datenträgerbereinigung gelöscht werden. Bei Windows 7 bzw. Windows Server 2008 R2 ist dies jedoch erst mit dem Update KB2852386 möglich, welches im Oktober 2013 von Microsoft veröffentlicht wurde.

Als kleine Nebenwirkung ist zu beachten, dass die entsprechenden Updates dann nicht mehr deinstallierbar sind. Eine Deinstallation eines Updates ist dann nur möglich, wenn das entsprechende Update vorher manuell noch einmal installiert wurde.

Therefore, after you run the Disk Cleanup wizard, you may be unable to roll back to a superseded update. If you want to roll back to a superseded update that the Disk Cleanup wizard deletes, you can manually install the update.

  1. Die Datenträgerbereinigung starten. Am einfachsten funktioniert dies direkt über das Startmenü oder unter der „Systemsteuerung“ im Ordner „Verwaltung“.
    Windows Datenträgerbereinigung
  2. Anschließend auf den Button „Systemdateien bereinigen“ klicken. Jetzt wird die Datenträgerbereinigung mit Administratorrechten neugestartet.
  3. Zum Schluss den Haken bei „Windows Update-Bereinigung“ setzen und starten. Je nach Anzahl der Updates und Performance der Festplatte kann der Vorgang durchaus bis zu 30 Minuten dauern.
    Windows Datenträgerbereinigung

Temporäre Windows Update-Dateien löschen

Neben den nicht mehr benötigten Update-Dateien von bereits installierten Updates existiert noch ein zweiter Speicherort, in dem heruntergeladene Updates landen. Nach einer erfolgreichen Installation werden die Dateien nicht mehr benötigt. Hier können im Vergleich zur ersten Möglichkeit auch keine Probleme auftreten.

Daher können alle Dateien und Ordner unter folgendem Pfad gefahrlos gelöscht werden:

%WINDIR%\SoftwareDistribution\Download

Die zweite Möglichkeit liefert in der Regel deutlich weniger Speicherplatz als die erste, ist aber dafür umso schneller erledigt.

Nerviges Aero Shake Feature deaktivieren

Mit Windows 7 hat Microsoft das sogenannte „Aero Shake“ Feature eingeführt. Wird das aktuelle Fenster an der Titelleiste mit der linken Maustaste gepackt und geschüttelt, werden alle anderen Fenster minimiert. Das „geschüttelte“ Fenster bleibt sichtbar. Obwohl das Feature auf den ersten Blick ganz nützlich erscheint, kann es aber auch durch Versehen ausgelöst werden und ist in diesem Fall dann einfach nur störend.

Aus diesem Grund zeige ich euch, wie ihr Aero Shake ganz einfach deaktivieren könnt.

Möglichkeit 1: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „gpedit.msc“ eingeben.
  2. Unter „Benutzerkonfiguration“ zu „Administrative Vorlagen“ und „Desktop“ wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich auf „Aero Shake-Mausbewegung zum Minimieren von Fenstern deaktivieren“ doppelklicken.
  4. In dem neu geöffneten Fenster „Aktiviert“ auswählen und die Änderungen bestätigen.

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und „regedit“ eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Windows\Explorer
  3. Darunter muss ein neuer „DWORD-Wert (32-Bit)“ mit dem Namen „NoWindowMinimizingShortcuts“ erstellt werden.
  4. Dieser erhält den Wert auf „1„.
  5. Nach einem Neustart sollten die Änderungen übernommen wer

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

VMware Player 6 und VMware Workstation 10 Probleme unter Windows 8.1 und Server 2012R2

Als ich heute meine Windows-10-VM starten wollte, habe ich folgende Fehlermeldung erhalten: „Not enough physical memory is available to power on this virtual machine with its configured settings„.

VMWare Error

Entgegen der Meldung ist auf dem Host genügend Arbeitsspeicher verfügbar. Der Fehler wird vielmehr durch einen Patch KB2995388 aus dem Oktober-Patchday verursacht. Betroffen sind VMware Player 6 und VMware Workstation 10 auf Host-Systemen mit Windows 8.1 und Windows Server 2012R2.

VMware arbeitet vermutlich bereits an einem Update für die zwei betroffenen Virtualisierungs-Produkte. Bis das Update bereit steht existieren zwei Lösungsmöglichkeiten. Zum einen kann ganz einfach das Windows Update KB2995388 deinstalliert werden. Alternativ kann unter „C:\ProgramData\VMware\VMware Player“ die Datei „config.ini“ bearbeitet werden. Dort muss die Zeile

vmmon.disableHostParameters = "TRUE"

hinzugefügt werden. Nach einem Neustart sollten die VMs wieder starten. Anscheinend bringt die zweite Möglichkeit nicht immer die erhoffte Hilfe. In diesen Fällen muss dann das Update entfernt werden.

AMD Uninstaller kann Windows 8 beschädigen, Symptome und Lösung

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Nutzer von AMD-Grafikkarten und Windows 8 aufgepasst: Der AMD Uninstaller kann euer Windows 8 bzw 8.1 beschädigen! Während der Deinstallation von Treibern kann der Uninstaller einen Registry-Wert löschen, wodurch enorme Probleme unter Windows 8 entstehen können. Nachfolgend einige Symptome, die mir aufgefallen sind:

  • In den Energieoptionen tauchen keine Energiesparpläne mehr auf und es können keine Einstellungen geändert werden.
  • Über „Programme und Features“ kann keine Software mehr deinstalliert werden.
  • In geschützten Ordnern („C:\Program Files (x86)“ oder „C:\Windows“) können keine Dateien mehr gelöscht, kopiert, verschoben oder umbenannt werden. Der UAC-Dialog poppt auf aber nach der Bestätigung geschieht nichts mehr.
  • Generell funktionieren sämliche Dinge, die die Benutzerkontensteuerung (UAC) voraussetzen, nicht mehr.

Das Hauptproblem ist, dass die Probleme eher unspezifisch sind und zuerst auf andere Ursachen schließen lassen. In Foren finden sich haufenweise Threads, in denen die User ein oder zwei Symptome beschreiben, aber keine vernünftige Hilfe bekommen. Ehrlich gesagt ist dies auch sehr schwierig. Ich konnte selbst erst nach diversen erfolglosen Versuchen eine Lösung finden. Dafür musste ich mein englisches Google-Suchrepertoire ganz schön anstrengen. Schlussendlich habe ich folgende Foreneinträge mit der Lösung entdeckt.

Lösung

Beim Lesen der Lösung war ich anfangs sehr skeptisch, allerdings unbegründet. Die Lösung hat das Problem beseitigt!

  • Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  • Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\MUI
  • Dort muss zuerst ein neuer Schlüssel mit dem Namen „StringCacheSettings“ erstellt werden. Dies funktioniert mit einem Rechtsklick auf „MUI“.
  • Unter „StringCacheSettings“ jetzt einen neuen “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen „StringCacheGeneration“ erstellen.
  • Den Wert auf „38b“ Hexadezimal setzen.
  • Windows neustarten.

AMD_Fix

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Windows 8 Explorer.EXE Fehler nach Boot

Explorer.exe FehlerIn meiner VM mit Windows 8.1 bekomme ich seit einigen Tagen einen nervigen Fehler, direkt nach dem Booten. Es erscheint eine Fehlermeldung mit der Bezeichnung „Explorer.EXE“ (siehe Screenshot). Eine Beschreibung oder ein Fehlercode werden nicht angezeigt.

Nach kurzer Recherche im Internet bin ich auf eine Lösung gestoßen. Anscheinend wird der Fehler durch einen fehlerhaften Wert in der Registry verursacht.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und regedit eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows
  3. Dort muss zuerst der Wert „Load“ gelöscht werden. Wenn dies nicht funktioniert fehlen die entsprechenden Berechtigungen auf den Schlüssel „Windows“.

Kategorien: Tutorials Windows 8

Windows 8.1 bekommt doch kein Startmenü

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Im April 2014 gab Microsoft auf der Build 2014 noch einen kurzen Ausblick auf das Startmenü für Windows 8.1. Dieses war für das Windows 8.1 Update 2 geplant, welches im Herbst 2014 kommen soll. Außerdem sollte das Update die Möglichkeit bieten, Apps als Fenster auf dem Desktop darzustellen.

Doch mittlerweile ist Microsoft zurückgerudert und möchte das Startmenü und die „Desktop-Apps“ erst im Windows 8.1-Nachfolger „Threshold“ integrieren. „Threshold“ wird in der Gerüchteküche oft als Windows 9 bezeichnet und soll im April 2015 erscheinen. Das kommende Windows 8.1 Update 2 wird daher vermutlich nur kleinere Änderungen enthalten.

Warum Microsoft den Schritt geht, kann nur gemutmaßt werden. Vielleicht hat Microsoft den schlechten Ruf von Windows 8 akzeptiert und glaubt auch mit einem Startmenü nichts mehr ändern zu können. Alternativ könnte man für „Threshold“ nur wenige Änderungen geplant haben und möchte es damit künstlich pushen. Aber egal, Nutzer können schließlich weiterhin zu alternativen Startmenüs für Windows 8 greifen.

Windows 8.1 Enterprise Update kostenlos

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Im  TechNet Evaluierungscenter bietet Microsoft eine voll lauffähige Testversion von Windows 8.1 Enterprise zum Download an. Die Version beinhaltet bereits das neue Windows 8.1 Update mit zahlreichen Verbesserungen.

Die Evaluierungsversion ist für Entwickler oder Firmen gedacht und für 90 Tage lauffähig. Sie kann aber von jedermann heruntergeladen und verwendet werden. Zur Installation ist keine Seriennummer nötig. Neben der deutschen 64-Bit-Version ist auch eine 32-Bit-Version erhältlich. Zum Download wird ein Microsoft-Konto benötigt.

Download Windows 8.1 Enterprise Evaluierungsversion

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Neuerungen von Windows 8.1 Update im Überblick

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Mit Windows 8.1 hat Microsoft im Oktober 2013 versucht, einige Schwachstellen von Windows 8 zu beheben. Jedoch nicht so erfolgreich wie sie es sich gewünscht hätten. Die anhaltende Kritik und weiterhin schwache Verkaufszahlen haben Microsoft anscheinend gezwungen, auch die restlichen Windows-8-Baustellen anzugehen. So wird in einem kommenden Update sogar das oft vermisste  Startmenü zurückkommen.

Der erste Schritt wird jedoch zunächst mit dem „Windows 8.1 Update“ gemacht, welches im Rahmen den kommenden Patchdays am 8. April 2014 verteilt wird. MSDN-Abonnenten haben bereits Zugriff auf das Update. Nachfolgend ein kurzer Überblick der Neuerungen.

Apps in der Taskleiste

Mit dem Update werden laufende Modern-UI-Apps nun auch in der Taskleiste angezeigt. Dadurch können Benutzer vom Desktop sofort zu laufenden Apps wechseln. Zudem lassen sich Apps an die Taskleiste auf dem Desktop anheften und können von dort auch gestartet werden. Der Windows Store wird standardmäßig in der Taskleiste angezeigt, kann aber ausgeblendet werden. Fährt man mit der Maus über die App-Icons in der Taskleiste, wird eine Miniaturvorschau der Apps eingeblendet.

Taskleiste auf Startseite und in Apps

Die vom Desktop bekannte Taskleiste lässt sich nun auch in Apps und auf der Startseite einblenden. Dazu muss nur die Tastenkombination „Windowstaste + T“ gedrückt werden. Befindet sich der Mauszeiger, beim Umschalten vom Desktop auf die Startseite oder auf Apps, gerade auf der Taskleiste, bleibt diese automatisch eingeblendet.

Neue Funktionen auf der Startseite

In der oberen rechten Ecke neben dem Profilnamen sind nun zwei zusätzliche Icons verfügbar. Ein Icon zum Aufruf der Suchfunktion und ein Herunterfahren-Icon. Dies soll vor allem unerfahrenen Anwendern beim Herunterfahren helfen, da sie die Ausschalt-Funktion in der Charm-Bar oftmals nicht gefunden haben.

Eine weitere Änderung betrifft die App-Optionen auf der Startseite. Bei einem rechten Mausklick auf eine Kachel wird seit dem Update ein Kontextmenü mit allen verfügbaren Optionen angezeigt. Davor wurden die Optionen in einer App-Leiste als Fußzeile angezeigt. Bei Benutzung eines Touchscreens kommt weiterhin die App-Leiste am unteren Bildschirmrand zum Einsatz.

Titelleiste für Apps

Auch die Apps habe eine Neuerung erhalten. Wenn man mit der Maus zum oberen Rand einer geöffneten App fährt, wird eine Titelleiste eingeblendet. In der Mitte wird der Name der App angezeigt. Wie bei Desktop-Anwendungen können die Apps minimiert oder geschlossen werden. Über das App-Icon links lässt sich ein Kontextmenü mit verschiedenen Optionen aufrufen. Bei Geräten mit Touchscreen ist die Titelleiste nicht vorhanden.

SkyDrive wird zu OneDrive

Da Microsoft SkyDrive mittlerweile in OneDrive umbenannt hat, wird auch diese Änderung in Windows 8.1 Update enthalten sein.

Apps-Ansicht alphabetisch sortiert

In der Apps-Ansicht auf der Startseite werden die App-Namen nun standardmäßig alphabetisch sortiert.

Standardverhalten beim Öffnen von Dateien

Bilddateien werden standardmäßig mit der Windows-Fotoanzeige und nicht mehr mit der Foto-App geöffnet. Das Gleiche gilt auch für andere Dateitypen, beispielsweise Musik oder Videos.

Enterprise-Modus im IE 11

Der neue Enterprise-Modus des IE 11 ist primär für Firmen gedacht und lässt sich über eine neue Gruppenrichtlinie steuern. Beim Aufruf bestimmter Webseiten verhält sich der IE 11 dann wie ein IE 8.

Sonstiges

Apps sollen nun früher wie bisher pausiert werden, wodurch das Betriebssystem insgesamt weniger Speicher benötigen soll. Durch ein paar weitere Performanceverbesserungen sinken die Hardware-Anforderungen von Windows 8.1 Update auf 1 GByte Arbeitsspeicher (vorher 2 GByte) und 16 GByte Speicherplatz (vorher 32 GByte).

Außerdem wurden zahlreiche Fehler behoben, die Stabilität verbessert und ein paar Sicherheitsupdates integriert.

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