Kategorie: Windows 10

Sicherheitslücke in Intel-CPUs betrifft alle Betriebssysteme

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Mittlerweile wurde bekannt, dass es sich um zwei Sicherheitslückenn handelt und auch Prozessoren von anderen Herstellern betroffen sind. Weitere Infos findet ihr in meinem Artikel „Meltdown und Spectre: CPU-Sicherheitslücken betreffen alle Hersteller“.

Offensichtlich steckt in fast allen Intel-CPUs eine ernste Sicherheitslücke, die alle Betriebssysteme betrifft. Zur Behebung müssen die Betriebssysteme auf Kernel-Ebene angepasst werden, was sich aber negativ auf die Leistung auswirken kann. Prozessoren von AMD sind wohl nicht betroffen.

Noch ist es zu früh, um genaue Details über die Sicherheitslücke zu erfahren. Am morgigen 4. Januar 2018 sollen ausführliche Informationen veröffentlicht werden. Es sieht aber so aus, als ob alle Intel-CPUs mit der Virtualization Technology VT-x betroffen sind. Ob es sich um einen Designfehler oder um einen Hardware-Bug handelt ist indes noch nicht geklärt. Gleichzeitig meldete sich ein AMD-Entwickler in einer Mailing-Liste und schreibt, dass AMD-Prozessoren nicht von dem Fehler betroffen sind, da diese keine spekulative Ausführung unterstützen.

Die Sicherheitslücke ist unter allen Betriebssystemen vorhanden und ermöglicht Nutzersoftware den Zugriff auf geschützte Daten im Speicher des Betriebssystem-Kernels. Die Lücke ist augenscheinlich schon länger bekannt, da die großen Betriebssystem-Hersteller schon seit Wochen an einem Workaround arbeiten. Hierfür müssen Änderungen im Betriebssystem-Kernel durchgeführt werden. Kurz gesagt besteht die Lösung wohl darin, den Speicher des Kernels komplett von anderen Prozessen zu trennen. Dadurch entstehen zwei komplett getrennte Adressräume, was im Umkehrschluss mehr Arbeit für den Prozessor bedeutet. Je nach verwendeter Software sollen die Leistungseinbußen bis zu 35 Prozent betragen. Bei ComputerBase gibt es erste Benchmarks unter Linux und Windows, welche auf einen realen Performanceverlust von 5-10% hindeuten. Eine komplette Behebung der Sicherheitslücke ohne Software-Workaround ist wohl nur durch Hardware-Änderungen zu erreichen.

Wie gravierend die Sicherheitslücke wohl sein muss, sieht man am Beispiel von Linux. Die neue Funktion KPTI (Kernel Page Table Isolation) erforderte massive Kernel-Umbaumaßnahmen im Bereich der virtuellen Speicherverwaltung. Neben dem neuen Kernel 4.15 sollen auch die beiden stabilen Kernel-Versionen 4.14 und 4.9 mit diesem Feature ausgestattet werden.

Microsoft arbeitet auch an entsprechenden Patches und hat die Insider-Builds wohl schon seit November 2017 damit ausgestattet.

Darüber hinaus werden alle Microsoft Azure Virtual Machines am 10. Januar 2018 einem wichtigen Update unterzogen. Auch Amazon hat bereits eine Info an seine Kunden versendet und kündigt für den 05. Januar ein wichtiges Sicherheitsupdate an.

Von Apple gibt es bezüglich macOS noch keine Stellungnahme.

Microsoft Office vollständig entfernen (2007, 2010, 2013, 2016)

Office 2016 Setupfehler

Vor kurzem wollte ich auf einem älteren Notebook Microsoft Office 2016 installieren. Direkt nach dem Start brach die Installation jedoch mit einem Setupfehler ab (siehe Screenshot). Der Fehler verwies auf eine noch vorhandene Altinstallation von Office 2010.

Zunächst dachte ich mir nicht viel dabei und wollte die Installation über die Systemsteuerung deinstallieren. Unter „Programme und Features“ war die alte Office-Installation allerdings nicht vorhanden. Auch mein zweiter Versuch mit CCleaner war erfolglos, da die Software dort auch nicht aufgeführt wurde. Office 2010 wurde auf dem Notebook noch unter Windows 7 installiert. Durch das Upgrade auf Windows 10 wurde die Installation offensichtlich so beschädigt, dass die Software nicht mehr als installiert auftauchte, obwohl sie noch funktionstüchtig installiert war.

Ok dann muss ich eben zu härteren Mitteln greifen, sagte ich mir. Via „msiexec.exe“ und PowerShell kam ich dann auch einen Schritt weiter und Office 2010 wurde mir dort als installiert aufgelistet. Beim Versuch zur Deinstallation öffnete sich jeweils auch ein Deinstallations-Dialog, der nach kurzer Zeit aber mit dem unspezifischen Fehler 1603 abbrach. Na gut. Innerlich stellte ich mich schon auf eine manuelle Deinstallation von Office ein, bei der ich alle Dateien und Registrierungsunterschlüssel von Hand hätte löschen müssen.

Bei der Google-Suche nach einer entsprechenden Anleitung bin ich aber glücklicherweise auf ein FixIt-Tool von Microsoft gestoßen, welches eine vollständige Deinstallation von Office 2010 versprach. Nach dem Download kam die Ernüchterung: Das Tool ist unter Windows 10 nicht lauffähig.

Eine erneute Suche ergab dann glücklicherweise die Lösung. Eine automatische und vollständige Deinstallation von Office ist über das Tool für einfache Fehlerkorrekturen möglich. Eine Beschreibung und der Download befinden sich auf der Microsoft-Seite „Deinstallieren von Office auf einem PC“ unter der Option 2. Neben Office 2010 werden auch Office 2007, 2013 und 2016 unterstützt. Nach dem Download und Ausführen der .diagcab-Datei war die alte Office-Installation nach wenigen Minuten entfernt. Danach ließ sich das neue Office 2016 anstandslos installieren.

Windows 10 Einstellungen (App) via Gruppenrichtlinien anpassen

Mit jedem Feature-Upgrade packt Microsoft mehr Einstellungsmöglichkeiten in die Einstellungs-App. Das langfristige Ziel sieht vor, die altbewährte Systemsteuerung irgendwann komplett zu ersetzen. Ab Windows 10 Version 1703 ist es möglich, bestimmte Einstellungen in der gleichnamigen App via Gruppenrichtlinien ein- oder auszublenden.

Die dafür notwendige Gruppenrichtlinieneinstellung befindet sich unter:

Computerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Systemsteuerung –> Sichtbarkeit von Einstellungsseiten

Computer Configuration –> Administrative Templates –> Control Panel –> Settings Page Visibility

Dort können Optionen entweder ausgeblendet (hide) oder nur bestimmte Optionen angezeigt werden (showonly). Wenn eine komplette Kategorie ausgeblendet werden soll, müssen alle Unterpunkte separat aufgeführt werden. Nachfolgend ein Beispiel, wie ihr die Kategorien „Handy“, „Spielen“ und „Erleichterte Bedienung“ ausblendet.

hide:gaming-gamebar;gaming-damedvr;gaming-broadcasting;gaming-gamemode;gaming-trueplay;gaming-xboxnetworking;mobile-devices;mobile-devices-addphone;easeofaccess-narrator;easeofaccess-magnifier;easeofaccess-highcontrast;easeofaccess-closedcaptioning;easeofaccess-keyboard;easeofaccess-mouse;easeofaccess-otheroption

Hier noch eine Übersicht aller vorhandenen Einstellungen in Windows 10 Version 1909:

System

  • ms-settings:display> Anzeigen
    • ms-settings:nightlight -> Einstellungen für Nachtmodus
    • ms-settings:display-advanced -> Erweitere Skalierungseinstellungen
    • ms-settings-connectabledevices:devicediscovery -> Mit drahtloser Anzeige verbinden
    • ms-settings:display-advancedgraphics -> Grafikeinstellungen
  • ms-settings:sound -> Sound

    • ms-settings:apps-volume -> App-Lautstärke- und Geräteeinstellungen
  • ms-settings:notifications -> Benachrichtigungen und Aktionen
  • ms-settings:quiethours -> Benachrichtigungsassistent
  • ms-settings:powersleep -> Netzbetrieb und Energiesparen
  • ms-settings:batterysaver -> Akku
    • ms-settings:batterysaver-settings -> Akku Einstellungen
    • ms-settings:batterysaver-usagedetails -> Überprüfen Sie, welche Apps sich auf die Akkulaufzeit auswirken
  • ms-settings:storagesense -> Speicher
    • ms-settings:savelocations -> Speicher für neuen Inhalt ändern
    • ms-settings:storagepolicies -> Freigeben von Speicherplatz ändern
  • ms-settings:tabletmode -> Tablet-Modus
  • ms-settings:multitasking ->Multitasking
  • ms-settings:project ->Projizieren auf diesen PC
  • ms-settings:crossdevice -> Gemeinsame Nutzung
  • ms-settings:clipboard -> Zwischenablage
  • ms-settings:remotedesktop -> Remotedesktop
  • ms-settings:deviceencryption -> Verschlüsselung
  • ms-settings:about -> Info

Geräte

  • ms-settings:bluetooth -> Bluetooth und andere Geräte
    • *ms-settings:connecteddevices -> Bluetooth und andere Geräte
  • ms-settings:printers -> Drucker und Scanner
  • ms-settings:mousetouchpad -> Maus
  • ms-settings:devices-touchpad -> Touchpad
  • ms-settings:typing ->Eingabe
  • ms-settings:pen ->Stift und Windows Ink
  • ms-settings:wheel -> Surface Dial Einstellungen
  • ms-settings:autoplay ->Automatische Wiedergabe
  • ms-settings:usb -> USB

Telefon

  • ms-settings:mobile-devices Handy Einstellungen
  • ms-settings:mobile-devices-addphone -> Handy hinzufügen
  • ms-settings:mobile-devices-addphone-direct -> Öffnet die App „Ihr Smartphone“

Netzwerk und Internet

  • ms-settings:network-status ->Status
  • ms-availablenetworks: -> Verfügbare Netzwerke anzeigen
  • ms-settings:network-cellular -> Mobilfunk und SIM
  • ms-settings:network-wifi -> WLAN
    • ms-settings:network-wifisettings -> Bekannte Netzwerke verwalten
    • ms-settings:network-ethernet ->Ethernet
  • ms-settings:network-wificalling ->
  • ms-settings:network-dialup -> DFÜ
  • ms-settings:network-directaccess -> Direct Access
  • ms-settings:network-vpn -> VPN
  • ms-settings:proximity oder ms-settings:network-airplanemode-> Flugzeugmodus
  • ms-settings:network-mobilehotspot -> Mobiler Hotspot
  • ms-settings:nfctransactions -> NFC
  • ms-settings:datausage -> Datennutzung
  • ms-settings:network-proxy -> Proxy

Personalisierung

  • ms-settings:personalization
  • ms-settings:personalization-background -> Hintergrund
  • ms-settings:colors -> Farben
  • ms-settings:lockscreen ->Sperrbildschirm
  • ms-settings:themes -> Designs
  • ms-settings:fonts -> Schriftarten
  • ms-settings:personalization-start -> Start
    • ms-settings:personalization-start-places -> Ordner auswählen, die im Startmenü angezeigt werden
  • ms-settings:taskbar ->Taskleiste

Apps

  • ms-settings:appsfeatures -> Apps & Features
    • ms-settings:optionalfeatures -> Optionale Features
  • ms-settings:defaultapps -> Standard-Apps
  • ms-settings:maps -> Offline-Karten
    • ms-settings:maps-downloadmaps -> Offline Karten herunterladen
  • ms-settings:appsforwebsites -> Apps für Websites
  • ms-settings:videoplayback -> Videowiedergabe
  • ms-settings:startupapps -> Autostart

 Konten

  • ms-settings:yourinfo -> Ihre Infos
  • ms-settings:emailandaccounts -> E-Mail und App-Konten
  • ms-settings:signinoptions -> Anmeldeoptionen
    • ms-settings:signinoptions-launchfaceenrollment -> Windows Hello Setup
    • ms-settings:signinoptions-launchfingerprintenrollment -> Windows Hello Fingerabdruck Setup
    • ms-settings:signinoptions-launchfaceenrollment -> Windows Hello Gesichtserkennung
    • ms-settings:signinoptions-launchpinenrollment  ->  PIN
    • ms-settings:signinoptions-dynamiclock -> Dynamische Sperre
  • ms-settings:workplace ->Auf Arbeits- oder Schulkonto zugreifen
  • ms-settings:otherusers ->Familie und weitere Kontakte
    • ms-settings:assignedaccess -> Kiosk einrichten
  • ms-settings:sync ->Einstellungen synchronisieren

Zeit und Sprache

  • ms-settings:dateandtime -> Datum und Uhrzeit
  • ms-settings:regionformatting -> Region
  • ms-settings:regionlanguage oder ms-settings:keyboard -> Sprache
  • ms-settings:speech -> Spracherkennung

Spielen

  • ms-settings:gaming-gamebar -> Spieleleiste
  • ms-settings:gaming-gamedvr -> Game DVR
  • ms-settings:gaming-broadcasting -> Übertragung
  • ms-settings:gaming-gamemode -> Spielmodus
  • ms-settings:gaming-trueplay ->TruePlay
  • ms-settings:gaming-xboxnetworking -> Xbox-Netzwerk

Erleichterte Bedienung

  • ms-settings:easeofaccess-display -> Anzeige
  • ms-settings:easeofaccess-cursorandpointersize -> Cursor & Pointer
  • ms-settings:easeofaccess-magnifier -> Bildschirmlupe
  • ms-settings:easeofaccess-colorfilter -> Farbfilter
  • ms-settings:easeofaccess-highcontrast -> Hoher Kontrast
  • ms-settings:easeofaccess-narrator -> Sprachausgabe
  • ms-settings:easeofaccess-audio -> Audio
  • ms-settings:easeofaccess-closedcaptioning -> Untertitel für Hörgeschädigte
  • ms-settings:easeofaccess-speechrecognition -> Spracherkennung
  • ms-settings:easeofaccess-keyboard -> Tastatur
  • ms-settings:easeofaccess-mouse -> Maus
  • ms-settings:easeofaccess-eyecontrol -> Augensteuerung

Suche

  • ms-settings:search-permissions -> Berechtigungen & Verlauf
  • ms-settings:cortana-windowssearch -> Windows durchsuchen

Cortana

  • ms-settings:cortana
  • ms-settings:cortana-talktocortana -> Mit Cortana sprechen
  • ms-settings:cortana-permissions -> Berechtigung
  • ms-settings:cortana-moredetails -> Weitere Informationen

Datenschutz

  • ms-settings:privacy
  • ms-settings:privacy-general -> Allgemein
  • ms-settings:privacy-speech -> Spracherkennung
  • ms-settings:privacy-speechtyping -> Freihand- und Eingabeanpassung
  • ms-settings:privacy-feedback -> Diagnose & Feeback
  • ms-settings:privacy-activityhistory -> Aktivitätsverlauf
  • ms-settings:privacy-location -> Position
  • ms-settings:privacy-webcam -> Kamera
  • ms-settings:privacy-microphone -> Mikrofon
  • ms-settings:privacy-voiceactivation -> Stimmaktivierung
  • ms-settings:privacy-notifications -> Benachrichtigungen
  • ms-settings:privacy-accountinfo -> Kontoinformationen
  • ms-settings:privacy-contacts -> Kontakte
  • ms-settings:privacy-calendar -> Kalender
  • ms-settings:privacy-phonecalls -> Telefonanrufe
  • ms-settings:privacy-callhistory -> Anrufliste
  • ms-settings:privacy-email -> E-Mail
  • ms-settings:privacy-eyetracker
  • ms-settings:privacy-tasks -> Aufgaben
  • ms-settings:privacy-messaging -> Messaging
  • ms-settings:privacy-radios -> Funktechnik
  • ms-settings:privacy-customdevices -> Weitere Geräte
  • ms-settings:privacy-backgroundapps -> Hintergrund-Apps
  • ms-settings:privacy-appdiagnostics -> App-Diagnose
  • ms-settings:privacy-automaticfiledownloads -> Automatische Dateidownloads
  • ms-settings:privacy-documents -> Dokumente
  • ms-settings:privacy-pictures -> Bilder
  • ms-settings:privacy-videos-> Videos
  • ms-settings:privacy-broadfilesystemaccess -> Dateisystem

Update und Sicherheit

  • ms-settings:windowsupdate -> Windows Update
    • ms-settings:windowsupdate-action -> Nach Updates suchen
    • ms-settings:windowsupdate-history -> Updateverlauf
    • ms-settings:windowsupdate-restartoptions -> Neustartoptionen
    • ms-settings:windowsupdate-options -> Erweiterte Einstellungen
  • ms-settings:delivery-optimization -> Übermittlungsoptimierung
  • ms-settings:windowsdefender -> Windows-Sicherheit
  • ms-settings:backup -> Sicherung
  • ms-settings:troubleshoot -> Problembehandlung
  • ms-settings:recovery -> Wiederherstellung
  • ms-settings:activation -> Aktivierung
  • ms-settings:findmydevice -> Mein Gerät suchen
  • ms-settings:developers -> Für Entwickler
  • ms-settings:windowsinsider -> Windows Insider-Programm

Windows 10 erhält SSH-Client und -Server

Windows 10 - SSH

Zum Aufbau einer SSH-Verbindung unter Windows musste man bisher auf Tools wie beispielsweise PuTTY (oder das von mir favorisierte KiTTY) zurückgreifen. Damit könnte demnächst Schluss sein, denn Microsoft wird in Windows 10 einen nativen SSH-Client integrieren. Im Zuge der neuen Multiplattform-Strategie portiert Microsoft hierfür OpenSSH auf Windows, während man gleichzeitig Power­Shell Core auf Linux und macOS anbietet. Genauer gesagt ist dies schon erfolgt, denn Windows 10 Version 1709 enthält bereits einen SSH-Client und sogar einen SSH-Server. Beide Funktionen stehen als optionale Features zur Verfügung, die allerdings noch als „Beta“ markiert sind.

SSH-Client und -Server lassen sich in der neuen Einstellungs-App unter dem Menüpunkt „Apps -> Apps & Features -> Optionale Features verwalten -> Feature hinzufügen“ installieren. Alternativ können die beiden Funktionen auch per PowerShell installiert werden:

Add-WindowsCapability -Online -Name OpenSSH.Client*
Add-WindowsCapability -Online -Name OpenSSH.Server*

Obwohl Windows anschließend keinen Neustart verlangt, sollte man den PC trotzdem neu booten. Im Anschluss kann der SSH-Client direkt aus der Eingabeeinforderung oder der PowerShell verwendet werden.

Windows 10 SSH Eingabeaufforderung

Der SSH-Server ist hingegen noch nicht einsatzbereit und muss vor der Nutzung manuell konfiguriert werden. Zu diesem Zweck orientiert man sich am besten an der Anleitung auf Github, welche die Installation von OpenSSH unter Windows beschreibt.

Infos zum Microsoft-Patchday Dezember 2017

Heute ist der letzte Microsoft Patchday im Jahr 2017. Wie jeden Monat gibts auch im Dezember viele Sicherheitslücken, die Microsoft mit diversen Updates zu beheben versucht. Die nachfolgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick.

Neben den obligatorischen Updates für Windows, Internet Explorer, Edge und Flash Player sind dieses Mal auch Produkte wie SharePoint, ChakraCore und der Exchange Server betroffen.

ProduktfamilieMaximaler Schweregrad
Maximale AuswirkungZugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10 und Windows Server 2016 (ohne Microsoft Edge)HochRemotecodeausführungWindows 10 RTM: 4053581; Windows 10 1607: 4053579; Windows 10 1703: 4053580; Windows 10 1709: 4054517; Windows Server 2016: 4053579.
Microsoft EdgeKritischRemotecodeausführungWindows 10 RTM: 4053581; Windows 10 1607: 4053579; Windows 10 1703: 4053580; Windows 10 1709: 4054517; Windows Server 2016: 4053579.
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2HochRemotecodeausführungWindows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4054519 (monatlicher Rollup) und 4054522 (reines Sicherheitsupdate).
Windows Server 2012HochRemotecodeausführungWindows Server 2012: 4054520 (monatlicher Rollup) und 4054523 (reines Sicherheitsupdate).
Windows RT 8.1HochRemotecodeausführungWindows RT 8.1: 4054519. Hinweis: Updates für Windows RT 8.1 sind nur über Windows Update verfügbar.
Windows 7 und Windows Server 2008 R2HochRemotecodeausführungWindows 7 und Windows Server 2008 R2: 4054518 (monatlicher Rollup) und 4054521 (reines Sicherheitsupdate).
Windows Server 2008HochRemotecodeausführungUpdates für Windows Server 2008 werden nicht in Form eines kumulativen Updates oder Rollups angeboten. Die folgenden Artikel beziehen sich auf eine Version von Windows Server 2008: 4052303 und 4053473.
Internet ExplorerKritischRemotecodeausführungInternet Explorer 9: 4052978; Internet Explorer 10: 4054520 monatlicher Rollup) und 4052978 (kumulatives IE-Update); Internet Explorer 11: 4052978, 4053578, 4053579, 4053580, 4053581, 4054517, 4054518, 4054519.
Software im Zusammenhang mit Microsoft OfficeHochRemotecodeausführungDie Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlich ung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Die folgenden KB-Artikel beziehen sich auf Office und auf im Zusammenhang mit Office stehende Komponenten: 4011095, 4011277, 4011575, 4011590, 4011608, 4011612, 4011614.
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016HochRechteerweiterungenInformationen von Microsoft zu Sicherheitsupdates für Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016: 4011576.
Exchange ServerHochSpoofingInformationen von Microsoft zu Sicherheitsupdates für Exchange Server: 4045655.
ChakraCoreKritischRemotecodeausführungChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ChakraCore/wiki.
Adobe Flash PlayerKritischRemotecodeausführungInformationen von Microsoft zu Sicherheitsupdates für Adobe Flash Player: 4053577.

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.98
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.729
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.1914
  • Windows 10 Version 1511 Build 10586.1232
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.17673

Infos zum Microsoft-Patchday November 2017

Microsoft Logo

Heute (zweiter Dienstag im Monat) ist der Microsoft November-Patchday. Wie jeden Monat veröffentlicht der Softwareriese eine Menge Updates, die viele kritische Sicherheitslücken beheben. Die nachfolgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick.

Neben den obligatorischen Updates für Windows, Internet Explorer und Flash Player sind dieses Mal auch Produkte wie SharePoint, .NET Core, ASP.NET Core und ChakraCore betroffen.

ProduktfamilieMaximaler Schweregrad
Maximale AuswirkungZugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10 und Windows Server 2016 (einschließlich Microsoft Edge)KritischRemotecodeausführungWindows 10 1709: 4048955, Windows 10 1703: 4048954; Windows 10 1607: 4048953, Windows 10 RTM: 4048956, Windows Server 2016: 4048953
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2HochRemotecodeausführungWindows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4048961 (reines Sicherheitsupdate) und 4048958 (monatlicher Rollup).
Windows Server 2012HochRemotecodeausführungWindows Server 2012: 4048962 (reines Sicherheitsupdate) und 4048959 (monatlicher Rollup).
Windows RT 8.1HochRemotecodeausführungWindows RT 8.1: 4048958 Hinweis: Updates für Windows RT 8.1 sind nur über Windows Update verfügbar.
Windows 7 und Windows Server 2008 R2HochRemotecodeausführungWindows 7 und Windows Server 2008 R2: 4048960 (reines Sicherheitsupdate) und 4048957 (monatlicher Rollup).
Windows Server 2008HochRemotecodeausführungUpdates für Windows Server 2008 werden nicht in Form eines kumulativen Updates oder Rollups angeboten. Die folgenden Artikel beziehen sich auf eine Version von Windows Server 2008: 4046184, 4047211, 4048968, 4048970 und 4049164.
Internet ExplorerKritischRemotecodeausführungInternet Explorer 9: 4047206 (kumulatives Internet Explorer-Update), Internet Explorer 10: 4047206 (kumulatives Internet Explorer-Update) und 4048959 (monatlicher Rollup), Internet Explorer 11 (kumulatives Update): 4047206, Internet Explorer 11 (monatlicher Rollup): 4048957 und 4048958, Internet Explorer 11 (Sicherheitsupdate): 4041689, 4042895, 4048952, 4048953, 4048954, 4048955 und 4048956
Software im Zusammenhang mit Microsoft OfficeHochRemotecodeausführungDie Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit Microsoft Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlich ung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Die folgenden KB-Artikel beziehen sich auf Office oder auf im Zusammenhang mit Office stehende Komponenten: 2553204, 3162047, 4011197, 4011199, 4011205, 4011206, 4011220, 4011233, 4011242, 4011244, 4011245, 4011247, 4011250, 4011257, 4011262, 4011264, 4011265, 4011266, 4011267, 4011268, 4011270, 4011271 und 4011276.
SharePoint Enterprise Server 2016 und Project Server 2013MittelRechteerweiterungenMicrosoft SharePoint Server 2016: 4011244, Microsoft Project Server 2013: 4011257
.NET Core und ASP.NET CoreHoch Rechteerweiterungen.NET Core ist eine Allzweck- Entwicklungsplattform, die von Microsoft und der .NET-Community auf GitHub verwaltet wird. ASP.NET Core ist ein plattformübergreifendes, leistungsstarkes Open Source-Framework für die Erstellung moderner, cloudbasierter, mit dem Internet verbundener Anwendungen.
ChakraCoreKritischRemotecodeausführungChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/Microsoft/ Cha​kraCore/wiki.
Adobe Flash PlayerKritischRemotecodeausführungSicherheitsupdates für Adobe Flash Player: 4048951

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.19
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.674
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.1794
  • Windows 10 Version 1511 Build 10586.1176
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.17643

RSAT-Tools und administrative Vorlagen für Windows 10 Version 1709 verfügbar

Windows 10 Logo

Wenige Tage nach Veröffentlichung des Windows 10 Fall Creators Update, alias Windows 10 Version 1709, hat Microsoft auch die RSAT-Tools und die administrativen Vorlagen in einer neuen Version zum Download angeboten. Beide Downloads liegen in mehreren Sprachen vor.

Download administrative Vorlagen (.admx) für Windows 10 Fall Creators Update (1709)
Download Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) für Windows 10 Fall Creators Update (1709)

Windows 10 Version 1709 – Die Neuerungen

Windows 10 Logo

Gestern ist das Windows 10 Fall Creators Update erschienen. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert. Bei genauerem Hinschauen erkennt man aber, dass insgesamt doch wieder eine große Menge an Neuerungen Einzug gehalten hat. Nachfolgend ein kurzer Überblick.

Einstellungen

  • Neue Kategorie „Handy“
  • Neue Kategorie „Suche“
  • aktuelle Status des Windows Defender wird unter „System -> Info“ angezeigt
  • automatische Speicheroptimierung wurde erweitert (System -> Speicher -> Speicheroptimierung)
  • Standard-Apps lassen sich nun auch nach Protokoll oder Dateityp auswählen (Apps -> Standard-Apps)
  • Netzwerkprofile lassen sich als Öffentlich oder Privat einstellen (Netzwerk und Internet -> Ethernet oder WLAN)
  • Remotedesktop hat eine eigene Unterkategorie bekommen (System -> Remotedesktop)
  • Erweiterte Einstellungen für die Videowiedergabe, unter anderem HDR  (Apps -> Videowiedergabe)
  • Verbesserte Bildschirmlupe (Erleichterte Bedienung -> Bildschirmlupe)
  • Trueplay-Cheatschutz für Gamer (Spielen -> Trueplay)

Microsoft Edge

  • Import von Cookies und Einstellungen von Google Chrome möglich
  • rahmenloser Vollbildmodus (F11)
  • Bookmarks lassen sich direkt in der Taskleiste anheften, inklusive Logo
  • Vor­le­se­funk­tion für dargestellte Inhalte (Webseiten und PDF-Dateien)
  • Tabs lassen sich immer schließen, auch wenn ein Popup oder Dialog angezeigt wird
  • diverse Verbesserungen bei der Anzeige von PDF-Dateien (Textstellen können mit verschiedenen Farben gekennzeichnet und mit einer Notiz versehen werden, Markierungen und Notizen werden über alle Windows-10-Geräte synchronisiert, PDD-Dateien mit Formularen können ausgefüllt werden, einfache Navigation per Inhaltsverzeichnis möglich, Rotieren von PDF-Dateien, Darstellung als eine oder zwei Seiten nebeneinander wählbar)
  • diverse Verbesserungen bei der Anzeige von EPUB-Dateien (Textstellen können mit verschiedenen Farben gekennzeichnet und mit einer Notiz versehen werden, Markierungen und Notizen werden über alle Windows-10-Geräte synchronisiert)

Sonstiges

  • OneDrive Files On-Demand (mit OneDrive synchronisierte Dateien müssen nicht mehr lokal liegen, sondern können auch direkt aus der Cloud bearbeitet werden)
  • Windows Defender mit Exploitschutz
  • Neue Designsprache „Fluent Design“ (neue Highlight- und Blur-Effekte, leichte Änderungen im Startmenü, Info-Center und bei einigen Microsoft-Apps, mehr Änderungen kommen in zukünftigen Windows-10-Versionen)
  • Neue Schaltfläche „Kontakte“ in der Taskleiste (Kontakte lassen sich anpinnen und man kann direkt Bilder, Termine oder Nachrichten senden und empfangen)
  • Überarbeitetes Info-Center (Anordnung der Benachrichtigungen deutlich logischer, alle Benachrichtigungen einer App lassen sich auf einmal löschen)
  • Slider im Akkumenü der Taskleiste
  • verbesserte Bildschirmtastatur (mit Swype-Gesten bedienbar, verbesserte Wortvorschläge, schnellerer Wechsel zwischen Tastatur-Layouts)
  • verbesserte Stifteingabe (Windows Inking) (einfacheres Handling beim Verbessern von Fehlern und wenn die Handschrift falsch erkannt wurde, Einfügen von Symbolen oder Emojis ohne Öffnen der Bildschirmtastatur, nach dem Schreiben von Wörtern erlauben vier neue Gesten eine einfache Bearbeitung (Streichen, Rubbeln, Fügen und Teilen), Find My Pe „Ortungsfunktion“ wenn Stift nicht mehr gefunden wird)
  • Lautstärke einzelner Apps lassen sich nun separat anpassen
  • Story Mixer kann automatisch „Geschichten“ aus Videos und Fotos des Anwenders erzeugen
  • Zwischenablage in der Cloud ermöglicht
  • Neues Teilen-Menü
  • Task-Manager zeigt GPU-Auslastung an
  • Taschenrechner kann Währungen umrechnen
  • Verbesserungen in der Spieleleiste (neue Optik, Aufnahme von HDR und 4K-Screenshots, Broadcast-Einstellungen über Spielaudio, Game Clips und Broadcasts werden in 1080p aufgenommen)
  • Neue und überarbeitete Emojis
  • Windows Store heißt jetzt Microsoft Store
  • Dateisystem ReFS (Resilient File System) wird nicht mehr unterstützt, nur in der neuen „Windows 10 Pro for Workstations“ Variante

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Windows 10 Version 1709 steht zum Download bereit

Windows 10 Logo

Heute ist der offizielle Release des Fall Creators Update für Windows 10. Die neue Windows 10 Version 1709 (Build 16299) steht bereits zum Download zur Verfügung. Bis die neue Version über Windows Update automatisch erscheint, kann es aber noch dauern.

Wie in der Vergangenheit setzt Microsoft abermals auf einen Rollout in Wellen. Auf Basis von Telemetrie-Daten wird ermittelt, welche Geräte zuerst mit dem Update versorgt werden und welche sich noch ein paar Tage oder Wochen gedulden müssen. Zuerst werden solche Rechner versorgt, bei denen die wenigsten Probleme vermutet werden. Darunter befinden sich z.B. neuere Geräte oder PCs, auf denen wenig Software installiert ist. Wer ein kompatibles Mixed-Reality-Headsets an den PC anschließt, bekommt das Update sofort. Bei Nutzung bestimmter Peripherie-Geräte oder Programme kann es durchaus passieren, dass man das Update auf Version 1709 erst zu einem späteren Zeitpunkt erhält.

Wer nicht so lange warten möchte, kann wie bisher von Hand nachhelfen. Microsoft bietet bereits eine neue Versionen des Media Creation Tool zum Download an. Damit kann entweder eine ISO-Datei oder ein bootfähiger USB-Stick erstellt werden. Zudem gibt es auch eine neue Version des Update-Assistenten, der ein direktes Update auf das Fall Creators Update ermöglicht.

Wer lieber eine offizielle ISO-Datei downloaden möchte, schaut am besten bei Adguard vorbei. Dort werden alle offiziell erhältlichen ISO-Dateien aufgelistet und es stehen alle Sprachen zur Auswahl.

VersionBuildName (Codename)Erscheinungsdatum
Windows 10 Version 150710240RTM (Threshold 1)29. Juli 2015
Windows 10 Version 151110586November Update (Threshold 2)12. November 2015
Windows 10 Version 160714393Anniversary Update (Redstone 1)2. August 2016
Windows 10 Version 170315063Creators Update (Redstone 2)6. April 2017
Windows 10 Version 170916299Fall Creators Update (Redstone 3)17. Oktober 2017

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Infos zum Microsoft-Patchday Oktober 2017

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Heute steht der nächste Microsoft-Patchday an (zweiter Dienstag im Monat). Im Oktober-Patchday hat Microsoft wieder jede Menge Updates veröffentlicht, die viele kritische Sicherheitslücken beheben. Die nachfolgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick.

Neben den obligatorischen Updates für Windows, Windows Server und Internet Explorer, sind diesen Monat auch Updates für den SharePoint Enterprise Server und Skype for Business dabei.

ProduktfamilieMaximaler Schweregrad
Maximale AuswirkungZugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10 und Windows Server 2016 (einschließlich Microsoft Edge)KritischRemotecodeausführungWindows 10 RTM: 4042895; Windows 10 1511: 4041689; Windows 10 1607: 4041691; Windows 10 1703: 4041676; Windows Server 2016: 4041691
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2KritischRemotecodeausführungWindows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4041687 (reines Sicherheitsupdate) und 4041693 (monatlicher Rollup).
Windows Server 2012KritischRemotecodeausführungWindows Server 2012: 4041679 (reines Sicherheitsupdate) und 4041690 (monatlicher Rollup).
Windows RT 8.1KritischRemotecodeausführungWindows RT 8.1: 4041693. Hinweis: Updates für Windows RT 8.1 sind nur über Windows Update verfügbar.
Windows 7 und Windows Server 2008 R2KritischRemotecodeausführungWindows 7 und Windows Server 2008 R2: 4041678 (reines Sicherheitsupdate) und 4041681 (monatlicher Rollup).
Windows Server 2008KritischRemotecodeausführungUpdates für Windows Server 2008 werden nicht in Form eines kumulativen Updates oder Rollups angeboten. Die folgenden Artikel beziehen sich auf eine Version von Windows Server 2008: 4041671, 4041944, 4041995, 4042007, 4042067, 4042120, 4042121, 4042122, 4042123 und 4042723.
Software im Zusammenhang mit Microsoft OfficeHochRemotecodeausführungDie Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlich ung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Die folgenden KB-Artikel beziehen sich auf Office und auf im Zusammenhang mit Office stehende Komponenten: 2553338, 2837599, 2920723, 3172524, 3172531, 4011157, 4011159, 4011162, 4011170, 4011178, 4011179, 4011180, 4011185 und 4011196.
Internet ExplorerKritischRemotecodeausführungInternet Explorer 9: 4040685; Internet Explorer 10: 4040685 (kumulatives IE-Update) und 4041690 (monatlicher Rollup); Internet Explorer 11: 4040685, 4041676, 4041681, 4041689, 4041691, 4041693 und 4042895
Microsoft SharePoint Enterprise ServerHochRechteerweiterungenMicrosoft SharePoint Enterprise Server 2013: 4011170 und 4011180; Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016: 4011157
Skype for Business und Microsoft LyncHochRechteerweiterungenMicrosoft Lync 2013: 4011179; Skype for Business 2016: 4011159
ChakraCoreKritischRemotecodeausführungChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/Microsoft/ ChakraCore/wiki.

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.632
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.1737
  • Windows 10 Version 1511 Build 10586.1106
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.17609

Projekt „Honolulu“: Neues Windows Server Management Tool

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Vor rund drei Wochen hat Microsoft einen ersten Ausblick auf ein neues Projekt gegeben, welches unter dem Codenamen „Honululu“ entwickelt wird. Dahinter verbirgt sich ein neues Management Tool für Windows Server. Eine Woche später wurde bereits ein Technical Preview Release zum Download freigegeben.

Wer als Administrator im Microsoft-Umfeld tätig ist, kommt um die MMC und andere GUI-Tools kaum vorbei. Darüber hinaus spielt PowerShell eine immer wichtigere Rolle. Neben Scripting und Automation lassen sich neue, wenig benutzte Features oftmals nur noch via PowerShell aufrufen. Dennoch ist PowerShell keine Allzweckwaffe und viele Dinge können via GUI deutlich schneller und einfacher erledigt werden. Microsoft ist sich dieser Tatsache offensichtlich bewusst und möchte mit Projekt „Honolulu“ zeigen, dass man die GUI nicht aufgegeben hat. Vielmehr möchte man die grafische Oberfläche moderner, übersichtlicher und einfacher gestalten.

Honolulu Server Manager

Das Tool selbst kann unter Windows Server 2016 oder Windows 10 einfach und schnell, ohne große Abhängigkeiten installiert werden. In meinem kurzen Test konnte ich dies bestätigen. Das Tool läuft komplett im Browser (IE 11 wird nicht unterstützt). Zunächst müssen Server verknüpft werden, die mit dem Tool verwaltet werden sollen. Alle Server-Versionen ab Windows Server 2012 werden unterstützt. Die zu verwaltenden Server benötigen lediglich ein installiertes Windows Management Framework 5.0, ansonsten bestehen keine weiteren Voraussetzungen. Detaillierte Infos finden sich im Deployment Guide.

Laut Microsoft soll Projekt „Honolulu“ die Kernaufgaben fürKonfiguration, Wartung und Fehlersuche abdecken. Darüber hinaus sollen einige Features vorhanden sein, die bisher nur über die PowerShell verfügbar waren. Im obigen Screenshot könnt ihr einen groben Überblick der Funktionen erhalten.

VMware Workstation 14 Player mit neuen Features

VMware Workstation Player 14

Neben Workstation 14 Pro hat VMware gestern auch Workstation 14 Player veröffentlicht, welcher für den privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch kostenlos ist. Die Virtualisierungslösung bringt einige neue Features und Verbesserungen mit. So werden unter anderem folgende neue Betriebssysteme als Gast unterstützt:

  • Ubuntu 17.04
  • Fedora 26
  • CentOS 7.4
  • RHEL 7.4
  • Debian 9.1
  • Oracle Linux 7.4
  • SLE 12 SP3
  • OpenSUSE 42.3

Außerdem unterstützt die neue Version bereits das am 17. Oktober 2017 erscheinende Windows 10 Fall Creators Update, sowohl als Gast als auch als Host.

Darüber hinaus wird die vSphere Virtual Hardware Platform auf Version 14 aktualisiert. Damit werden Intels Skylake und AMDs Ryzen Prozessor nun offiziell unterstützt. Neu hinzugekommen ist auch ein virtueller NVMe-Speichercontroller und der native Support des OVF/OVA Formats. Damit kann z.B. der Import von verpackten Anwendungen wie der VMware vCenter Server Appliance (VCSA) automatisiert werden.

Ein erweitertes UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) und das neue virtuelle Trusted Platform-Modul (TPM) ermöglichen die Nutzung von neuen Features. Secure Boot, Virtual Based Security (VBS) und die Windows 10 Sicherheitsfeatures „Device Guard“ sowie „Credential Guard“ können damit benutzt werden.

Zu guter Letzt kam beim Netzwerkinterface die Simulation von Latenzen dazu. Ein sehr nütliches Feature, welches ich in der Vergangenheit bereits einige Male vermisst habe und mir immer mit anderen Konstruktionen behelfen musste. Bisher konnte nur die Netzwerkgeschwindigkeit und Paketverlust simuliert werden. Durch die Kombination dieser drei Möglichkeiten stehen Administratoren neue Hilfsmittel zur Verfügung, um bestimmte Netzwerkumgebungen nachzustellen bzw. spezifische Fragestellungen zu testen.

Download VMware Workstation 14 Player

Windows 10: „Windows.old“ Ordner löschen

Windows 10 Logo

Dem ein oder anderen dürfte unter Windows 10 bereits der Ordner „Windows.old“ auf dem Systemlaufwerk (üblicherweise C:) aufgefallen sein. Dieser wird beim Upgrade von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 bzw. beim Upgrade auf eine neue Windows-10-Version automatisch erstellt. Darin wird eine Sicherung der alten Dateien und Einstellungen von der vorigen Betriebssystem-Version abgelegt. Mit Hilfe von „Windows.old“ lässt sich im Notfall auch ein Rollback auf die vorige Windows-Installation vollziehen.

Allerdings stehen die Daten seit Windows 10 Version 1607 nur noch 10 Tage zur Verfügung, davor waren es 28 Tage. Danach wird der Inhalt des Ordners automatisch gelöscht. Wer sich ganz sicher ist, dass er die Daten nicht mehr benötigt und auch nicht zum alten Windows zurückkehren möchte, kann den Ordner auch schon vor Ablauf der Frist von Hand löschen.

Zum Löschen des „Windows.old“ Ordners werden oft die Windows 10 Einstellungen oder die Datenträgerbereinigung empfohlen. In vielen Fällen kommt es jedoch vor, dass nicht der gesamte Inhalt gelöscht wird, sondern noch einige Megabyte erhalten bleiben. Ebenso kann es sein, dass zwar der Inhalt gelöscht wird, der Ordner selbst aber bestehen bleibt. Sehr nervig. Nachfolgend zeige ich zwei Möglichkeiten auf, wie ihr den „Windows.old“ Ordner komplett entfernen könnt.

Eingabeaufforderung

Am einfachsten und schnellsten funktioniert das per Eingabeaufforderung („cmd.exe“), die ihr mit Administrationsrechten starten müsst.

Als erstes folgenden Befehl eingeben und mit Enter ausführen. Dadurch werden die Berechtigungen entsprechend angepasst, damit ihr den Ordner löschen könnt.

attrib -r -a -s -h %systemdrive%\windows.old /s /d

Mit dem zweiten Befehl wird der Ordner endgültig von der Festplatte gelöscht:

RD /S /Q %systemdrive%\windows.old

Wenn das nicht funktioniert und eine Zugriffsverweigerung erscheint, dann solltet ihr die nächste Variante ausprobieren.

Erweiterte Startoptionen – Eingabeaufforderung

Windows 10 muss über die erweiterten Startoptionen mit der Eingabeaufforderung gestartet werden. Aus einem laufenden Windows 10 existieren mehrere Varianten, wie ihr das bewerkstelligen könnt. Die gängigste Methode ist während dem Klick auf „Neu starten“ die Shift-Taste gedrückt zu halten (funktioniert im Startmenü, Startbildschirm, Sperrbildschirm und Win + X). Anschließend erscheint ein Auswahlbildschirm, bei dem „Problembehandlung“, „Erweiterte Optionen“ und „Eingabeaufforderung“ ausgewählt werden müssen. Alternativ kann z.B. über den Ausführen-Dialog (Win + X) der Befehl „shutdown -r -o“ eingegeben werden.

Sobald der PC in die Eingabeaufforderung  gebootet ist, könnt ihr nochmals den Befehl

RD /S /Q %systemdrive%\windows.old

testen. Wenn das nicht funktioniert solltet ihr den Editor mit folgendem Befehl öffnen:

notepad

Unter Notepad im Menü auf „Datei“ sowie „Öffnen…“ klicken und im Dateiexplorer dann zu „Windows.old“ navigieren. Dann den Ordner mit der rechten Maustaste anklicken und „Löschen“ auswählen. Zum Abschluss den Rechner neustarten.

Infos zum Microsoft-Patchday September 2017

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Heute ist der zweite Dienstag im September und das bedeutet: Microsoft Patchday. Wie jeden Monat veröffentlicht der Softwareriese eine Menge Updates, die viele kritische Sicherheitslücken beheben. Die nachfolgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick.

Neben den obligatorischen Updates für Windows, Internet Explorer und Flash Player sind dieses Mal auch Produkte wie der SharePoint Server, Skype for Business und .NET Framework betroffen. Außerdem gibt es auch wieder ein Update für Exchange, bei denen es in der Vergangenheit öfter zu Kollateralschäden gekommen ist.

ProduktfamilieMaximaler Schweregrad
Maximale AuswirkungZugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10 und Windows Server 2016 (einschließlich Microsoft Edge)KritischRemotecodeausführungWindows 10 RTM: 4038781; Windows 10 1511: 4038783; Windows 10 1607: 4038782; Windows 10 1703: 4038788; Windows Server 2016: 4038782.
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2KritischRemotecodeausführungWindows 8.1 and Windows Server 2012 R2: 4038793 (Security Only) and 4038792 (Monthly Rollup).
Windows Server 2012KritischRemotecodeausführungWindows Server 2012: 4038786 (Security Only) and 4038799 (Monthly Rollup).
Windows RT 8.1KritischRemotecodeausführungWindows RT 8.1: 4038792. Note: updates for Windows RT 8.1 are only available via Windows Update.
Windows 7 und Windows Server 2008 R2KritischRemotecodeausführungWindows 7 and Windows Server 2008 R2: 4038779 (Security Only) and 4038777 (Monthly Rollup).
Windows Server 2008KritischRemotecodeausführungUpdates for Windows Server 2008 are not offered in a cumulative update or rollup. The following articles reference a version of Windows Server 2008: 4032201, 4034786, 4038874, 4039038, 4039384.
Software im Zusammenhang mit Microsoft OfficeHochRemotecodeausführungThe number of KB articles associated with Office for each monthly security update release varies depending on the number of CVEs and the number of affected components. There are too many articles to list in this summary. Find links to articles pertaining to Office components in the Security Update Guide.
Internet ExplorerKritischRemotecodeausführungInternet Explorer 9: 4036586; Internet Explorer 10: 4036586 (IE Cumulative) and 4038799 (Monthly Rollup); Internet Explorer 11: 4036586, 4038777, 4038781, 4038782, 4038783, 4038788, and 4038792.
Microsoft SharePoint Server, SharePoint Enterprise Server und SharePoint FoundationHochRemotecodeausführungMicrosoft SharePoint Server 2013: 4011113 and 3213560; Microsoft SharePoint Foundation 2013: 4011117; Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016: 4011127.
Skype for Business, Microsoft Lync und Microsoft Live MeetingHochRemotecodeausführungThe following articles reference a version of Microsoft Lync, Live Meeting, or Skype for Business: 4025868, 4011040, 4011107, 4025865, 4025866, 4025867, 4025868, and 4025869.
Microsoft Exchange ServerHochOffenlegung von InformationenInformation from Microsoft regarding security updates for Exchange Server: 4036108.
.NET FrameworkHochRemotecodeausführungThere are 12 KB articles in this release covering the various versions of .NET Framework – too many to list here. Find links to these articles in the Security Update Guide.
Adobe Flash PlayerKritischRemotecodeausführungInformation from Microsoft regarding security updates for Adobe Flash Player: 4038806.

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.608
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.1593
  • Windows 10 Version 1511 Build 10586.1106
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.17533

Windows 10 Fall Creators Update erscheint am 17. Oktober 2017

Windows 10 Logo

Microsoft hat den Namen und das Veröffentlichungsdatum für das nächste Windows-10-Update bekannt gegeben. Das Fall Creators Update erscheint demnach am 17. Oktober 2017.

Auf der IFA 2017 Keynote hat Microsoft das offene Geheimnis gelüftet. Offen deshalb, weil einzelne Hersteller bereits im Vorfeld diesen Tag als Marktstart für ihre neuen Mixed-Reality-Headsets auserkoren haben. Das Update auf Windows 10 Version 1709 wird kostenlos sein. Wie in der Vergangenheit soll der Rollout in Wellen verteilt werden. Upgradefreudige Nutzer müssen aber nicht so lange warten, bis sie an der Reihe sind. Sobald das Update bereit steht, soll die manuelle Installation mit dem Windows 10 Media Creation Tool angestoßen werden können. Wer eines der neuen Mixed-Reality-Headsets per HDMI und USB an den PC anschließt, soll das Update ebenfalls sofort erhalten. Dell und Lenovo werden ihre Headsets pünktlich zum 17. Oktober im Handel haben. Sie kosten inklusive Controller jeweils 449 Euro. Asus, Acer und HP haben noch keinen Veröffentlichungstermin genannt.

Der Name „Fall Creators Update“ lässt es schon vermuten, Microsoft möchte die Möglichkeiten zum kreativen und produktiven Arbeiten in der neuen Windows-10-Version weiter ausbauen. Neben der Mixed-Reality-Plattform gibt es den Story Mixer (erstellt aus Videos und Fotos des Anwenders automatisch Geschichten), Fluent Design und OneDrive Files On-Demand (mit OneDrive synchronisierte Dateien müssen nicht mehr lokal liegen, sondern können auch direkt aus der Cloud bearbeitet werden). Des Weiteren hat der Edge Browser einige neue Features bekommen und der Windows Defender wurde verbessert.

VersionBuildName (Codename)Erscheinungsdatum
Windows 10 Version 150710240RTM (Threshold 1)29. Juli 2015
Windows 10 Version 151110586November Update (Threshold 2)12. November 2015
Windows 10 Version 160714393Anniversary Update (Redstone 1)2. August 2016
Windows 10 Version 170315063Creators Update (Redstone 2)6. April 2017
Windows 10 Version 170916299Fall Creators Update (Redstone 3)17. Oktober 2017

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