Seit gestern gibt es bei Google Play den Film “Kampf der Titanen” kostenlos in HD-Qualität. Der reguläre Normalpreis beträgt 11,99 Euro. Obwohl der Film bei IMDB nur ein Rating von 5,8 hat, kann man sich den Film trotzdem sichern, schließlich ist er kostenlos erhältlich und landet dann in der eigenen Film-Bibliothek. Für den Erwerb wird ein Google-Wallet-Account mit hinterlegter Kreditkarte oder Google Play-Guthaben benötigt.
Kategorie: Internet
WhatsApp bald für den Browser?
Trotz der Übernahme durch Facebook ist WhatsApp wohl nach wie vor der weltweit beliebteste Messenger. Schon lange wird gemunkelt bzw. gehofft, dass WhatsApp in Zukunft auch im Web über den Browser verwendet werden kann. In der Betaversion 2.11.471 vom 9. Dezember 2014 sind nun erste Hinweise auf eine Webversion aufgetaucht.
Die niederländische Webseite AndroidWorld hat den Quelltext der Betaversion genauer untersucht und ist dabei auf eindeutige Hinweise für eine Weboberfläche gestoßen. Im nachfolgenden Screenshot ist dabei gut erkennbar, dass Verweise auf Web Sessions und “WhatsApp Web” vorhanden sind.
Eine passende URL würde mit web.whatsapp.com sogar schon existieren. Aktuell bietet die Seite aber noch keine Funktionen und beim Besuch wird man auf die Google-Accounts-Seite umgeleitet. Womöglich arbeitet WhatsApp an einer einfachen Login-Methode direkt über verknüpfte Google-Konten. Alternativ ist aber auch eine Anmeldung per QR-Code denkbar. Dieser würde dann auf dem PC dargestellt und müsste vom Smartphone zur Überprüfung eingescannt werden.
Aktuell ist noch völlig unklar, ob und wann eine Webversion von WhatsApp kommen soll. In einer neueren Betaversion vom 11. Dezember wurde der entsprechende Quellcode mittlerweile wieder entfernt.
Schnäppchen bei Amazon mit internationalem Preisvergleich finden
Wie viele von euch kaufe ich auch gerne bei Amazon ein. Große Auswahl, schnelle Lieferung, gute Preise und ein super Kundenservice, was will man mehr? Richtig, noch bessere Preise ;-) Mit etwas Glück ist dies bei einigen Produkten relativ einfach zu erreichen. Neben den Amazon Warehouse Deals setze ich seit einiger Zeit auf einen internationalen Amazon-Preisvergleich. Erst letzte Woche konnte ich damit ein Produkt bei Amazon.es für ca. 82 Euro inklusive Versand erwerben, welches bei uns ca. 110 Euro oder mehr kostet. Interessanterweise wurde dieser nach der Bestellung aus Deutschland versendet.
Bis vor wenigen Wochen habe ich auf den Preisvergleich “www.pricenoia.com” gesetzt. Auf Drängen von Amazon musste die Webseite aber leider im September 2014 nach mehr als zehn Jahren schließen. Gleichwertige Alternativen sind bisher allerdings nicht in Sicht. Aktuell nutze ich eine zweiteilige Lösung. Für einen schnellen Preisvergleich der verschiedenen Amazon-Länderwebseiten kommt die relativ neue Webseite www.geizr.de zum Einsatz. Die Alternative in Form von “www.adquisitio.de” nutze ich nur, wenn ich auch noch die Marketplace-Angebote einsehen möchte, da die Seite im Vergleich zu geizr.de überladen und deutlich unübersichtlicher ist.
Filesharing-Forum Boerse.bz geschlossen
Gestern Abend wurde das Filesharing-Forum Boerse.bz nach rund sechs Jahren von den Betreibern geschlossen. Das Forum war als Anlaufstelle für die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Medien bekannt. Beim Aufruf des Forums erscheint lediglich noch eine kurze Abschiedsmeldung:
* 2008 † 2014
Tschüss!
Aufgrund der aktuellen Vorfälle haben wir uns entschlossen das Forum zu schließen.
Vielen Dank für die tollen Jahre :)
BoerseBZ
Als Grund für die Schließung wurde die
Boerse.bz – Folgen für Nutzer
Was einfache Nutzer (Downloader) zu erwarten haben ist indes noch nicht geklärt. Allerdings sieht es demnach aus, als ob diese noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen könnten, schließlich wurden im Forum keine direkten Downloads zur Verfügung gestellt, sondern lediglich Links zu Sharehostern.
Mehrere Webseiten haben sich mit den potenziellen Folgen ausführlich beschäftigt:
- Nutzer von Boerse.bz könnten strafrechtlich verfolgt werden (gulli)
- Hausdurchsuchungen bei Uploadern von boerse.bz: Einfache Downloader “haben nichts zu befürchten” (Netzpolitik)
- Razzien gegen illegales Forum: Was droht den Nutzern von boerse.bz? (Spiegel Online)
- Boerse.bz: Diese Folgen haben Downloader zu erwarten (WinFuture)
Botnetz mit 17.000 Macs entdeckt
Vor wenigen Tagen wurde eine neue Malware entdeckt, die weltweit bereits 17.000 Macs infiziert und zu einem Botnetz zusammengeschlossen hat. Entdeckt wurde das Botnetz von der russischen Antiviren-Firma Dr.Web. Auch Günter Born hat in seinem Blog darüber berichtet.
Die befallenen Rechner mit OS X sind mit der Malware “Mac.BackDoor.iWorm” infiziert. Die Schadsoftware sendet alle fünf Minuten eine Suchanfrage an Reddit und erhält eine Liste von 29 potenziellen Bot-Mastern (Command-and-Control-Servern). Anschließend verbindet sie sich zu einem zufällig ausgewählten Command-and-Control-Server. Dieser kann alle verbundenen Bots steuern und damit beispielsweise DDoS-Angriffe fahren oder Spam-Mails versenden.
Aktuell ist noch nicht klar, wie die Malware auf die infizierten Macs gelangt ist oder sich weiterverbreitet. Ein Großteil von den 17.000 der betroffenen Macs befindet sich in den USA (4.610 Stück). Danach folgen Kanada mit 1.235 und Großbritannien mit 1.227 Macs. Die Malware wird bereits von vielen Antiviren-Programmen entdeckt und kann auch entfernt werden. Allerdings besteht unter vielen Mac-Usern immer noch der Mythos, dass Mac OS X sicher ist und keine Virenscanner benötigt werden. In Anbetracht dessen ist es durchaus möglich, dass sich das Botnetz noch weiter vergrößert. Apple hat sich bisher noch nicht zu Wort gemeldet.
FRITZ!Box – VoIP-Telefonate mitschneiden und anhören
Bei Verwendung einer FRITZ!Box können VoIP-Telefonate relativ einfach mitgeschnitten bzw. aufgezeichnet werden. Allerdings ist die entsprechende Funktion in der FRITZ!Box etwas versteckt, weshalb ich für euch eine ausführliche Anleitung erstellt habe.
Pakete mitschneiden
Jede FRITZ!Box bietet die Möglichkeit von einem sogenannten Paketmitschnitt. Dabei werden alle Datenpakete im Wireshark-Format mitgeschnitten und als Datei gespeichert. Wenn währenddessen VoIP-Telefonate geführt werden, werden diese selbstverständlich auch mitprotokolliert. Nachfolgend eine genaue Anleitung, wie ihr einen Paketmitschnitt mit der FRITZ!Box erstellen könnt.
- Zuerst muss die Paketmitschnitt-Seite der FRITZ!Box aufgerufen werden. Dafür einfach die URL http://fritz.box/capture.lua oder http://fritz.box/html/capture.html im Browser öffnen. Bei älteren Modellen muss evtl. auf diese URL zurückgegriffen werden: http://fritz.box/cgi-bin/webcm?getpage=../html/capture.html
- Dort in der ersten Kategorie “Internet” unter “1. Internetverbindung” auf den “Start”-Button klicken, um den Paketmitschnitt zu starten.

- Der Paketmitschnitt beginnt und wird als ETH-Datei auf dem PC gespeichert.
- Am Ende des VoIP-Telefonats auf den “Stopp”-Button klicken.
Der erste Schritt wäre damit geschafft. Weiter geht es mit dem Programm Wireshark.
VoIP-Telefonate anhören und speichern
- Wireshark starten.
- Die soeben gespeicherte ETH-Datei in Wireshark öffnen.
- Anschließend im Menü auf den Punkt “Telephonie” und “VoIP Anrufe” klicken. Dies funktioniert nur, sofern der Paketmitschnitt bereits vor dem Telefonat gestartet wurde.
- Nach kurzer Analyse der ETH-Datei zeigt Wireshark hier alle VoIP-Telefonate an.

- Jetzt das gewünschte Telefonat auswählen und anschließend den Button “Streams abspielen” anklicken.
- Im Player werden nun der eingehende und ausgehende Kanal angezeigt. Zum Anhören einfach auf den Play-Button klicken. Jetzt wird das aufgezeichnete Telefonat abgespielt.

VoIP-Telefonate speichern
- Wireshark starten.
- Die soeben gespeicherte ETH-Datei in Wireshark öffnen.
- Anschließend im Menü auf den Punkt “Telephonie” “RTP” und “RTP Streams” klicken.
- In dem neu geöffneten Fenster werden alle RTP-Streams mit weiteren Informationen angezeigt.

- Für den nächsten Schritt müssen beide zusammengehörige RTP-Streams ausgewählt werden. Anschließend auf den Button “Analysieren” klicken.
- Jetzt erscheint ein weiteres Fenster mit detaillierten Informationen zu den RTP-Streams. Dort einfach direkt auf den Button “Speichern” und “Audio” klicken.

- Im Speichern-Dialog muss jetzt nur noch der Dateiname angegeben werden. Als Format kommt automatisch “.au” zum Einsatz. Während unter Wireshark 1.x noch explizit beide Kanäle gespeichert werden mussten, ist dies bei Wireshark 2.x automatisch der Fall. Die AU-Datei lässt sich unter anderem mit dem VLC media player oder dem Media Player Classic – Home Cinema abspielen.
Eigenen Proxy mittels FRITZ!Box und SSH-Tunnel realisieren
SSH (Secure Shell) ist ein Netzwerkprotokoll, mit welchem man eine verschlüsselte Verbindung zu einem entfernten Gerät herstellen kann. Durch die Vielseitigkeit von SSH bieten sich jedoch auch noch andere Möglichkeiten. Ein SSH-Tunnel zu der eigenen FRITZ!Box lässt sich beispielsweise als eigener Proxy-Server nutzen.
Viele fragen sich jetzt vermutlich, wozu ein eigener Proxy-Server gut sein soll. Nachfolgend einige Anwendungsbeispiele:
- Verschlüsselt über SSH-Tunnel surfen, wenn man sich im öffentlichen WLAN befindet, beispielsweise im Hotel oder an öffentichen Orten (Bahnhof, Flughafen,…)
- Einfache und verschlüsselte Verbindung im das private Netz realisieren
- Schnellere Verbindung durch andere Routen
- Von Firewall gesperrte Ports umgehen
- IP-Sperren umgehen, wenn man sich im Ausland befindet
(mehr …)
Amazon kürzt Provisionen für Partner drastisch
Wie Amazon heute allen Teilnehmern des Partnerprogramms mitgeteilt hat, treten ab 1. Oktober 2014 Änderungen bei der Provision in Kraft. Kurz zusammengefasst werden viele Teilnehmer am “Affiliate Programm” in Zukunft mit einer deutlich niedrigeren Provision rechnen müssen.
Bislang bekommen Teilnehmer für vermittelte Produkte einen festen Prozentsatz des Warenwerts ausgezahlt. Dieser Satz richtet sich nach der Anzahl der vermittelten Produkte pro Monat. Beispielsweise bekommt ein Webseitenbetreiber eine Provision von 6,0 Prozent, wenn die Besucher über Links 51 bis 400 Produkte kaufen. Der maximale Provisionssatz beträgt sogar 9,0 Prozent.
Mit den Änderungen gibt es nicht mehr dieselbe Provision für alle verkauften Artikel. Vielmehr ist diese in Zukunft von der Produktkategorie abhängig. Vor allem die Provision in den Bereichen Fernseher, Smartphones, Tablets, Computer sowie Elektronik allgemein werden drastisch gekürzt. Hier fällt die Provision im Extremfall von neun auf ein Prozent.
Auch ich habe von Zeit zu Zeit einige Affiliate-Links zu Amazon gesetzt. Mit den Änderungen dürften die ohnehin schon geringen Einnahmen noch weiter fallen. Besonders schwer treffen dürfte es aber die vielen Schnäppchenportale (mydealz.de und Co.) im Netz, die einen Großteil ihrer Einnahmen über Amazon erwirtschaften.
Nach höheren Preisen für Amazon Prime und der Erhöhung der Schwelle für den kostenlosen Versand also ein weiterer Punkt um endlich nachhaltig in die Gewinnzone zu rutschen. Meiner Meinung nach ein absehbarer Schritt von Amazon, welcher aber mit durchaus saftigen Kürzungen überrascht hat.
Zum Schluss noch eine kurze Übersicht der neuen Werbekostenerstattungssätze:
| Produktkategorie | Provision |
|---|---|
| Fernseher, Smartphones & Tablets ohne Vertragsbindung, PS4-Konsolen | 1,0 Prozent |
| Computer, Elektronik und Foto, Elektro-Großgeräte | 3,0 Prozent |
| Software, Musik, DVD, Games, Baumarkt, Spielzeug, Küche & Haushaltswaren, Sport & Freizeit | 5,0 Prozent |
| Amazon Geschenkgutscheine | 6,0 Prozent |
| Bücher*, Auto und Motorrad, Home, Garten & Freizeit, Musikinstrumente & DJ, Bürobedarf, Baby, Parfümerie & Kosmetik, Lebensmittel & Getränke,Drogerie & Bad – Elektrogeräte und Zubehör, Haustier | 7,0 Prozent |
| Bekleidung, Schmuck, Gepäck, Schuhe, Uhren, digitale Produkte (eBooks*, Musik, Video, Software, Spiele, Apps), Kindle-Produkte, BuyVIP-Produkte | 10,0 Prozent |
| Alle übrigen Produkte | 7,0 Prozent |
Zum Vergleich die noch aktuell gültigen Werbekostenerstattungssätze:
| Anzahl Produkte monatlich | Provision über alle Produkte |
|---|---|
| 1 – 20 | 5,0 Prozent |
| 21 – 50 | 5,5 Prozent |
| 51 – 400 | 6,0 Prozent |
| 401 – 1.000 | 6,5 Prozent |
| 1.001 – 3.000 | 7,0 Prozent |
| 3.001 – 10.000 | 7,5 Prozent |
| 10.001 – 30.000 | 8,0 Prozent |
| 30.001+ | 9,0 Prozent |
| Produktkategorie | Provision |
|---|---|
| Amazon MP3-Produkte | 10,0 Prozent |
| Geschenkkarten, die auf der Amazon.de Webseite eingelöst werden können | 6,0 Prozent |
| AmazonBuyVIP-Produkte | 10,0 Prozent |
| Amazon Instant Video-Produkte | 5,0 Prozent |
Datensicherung in Unternehmen
Wie funktioniert eine professionelle Datensicherung im Unternehmen und welche Maßnahmen kann jeder Unternehmer gegen Fremdzugriffe und den Verlust von Daten ergreifen? Ein besonders wichtiger Aspekt in Bezug auf die Datensicherheit ist eine regelmäßige Sicherung, für die man unterschiedliche Maßnahmen wählen und die Datensicherung den persönlichen Ansprüchen anpassen kann. Wichtige unternehmerische Daten, die Buchhaltung, sowie Kundenadressen und finanzielle Details bedürfen einem besonderen Schutz und sollten mit großer Aufmerksamkeit bedacht werden.
Datensicherheit in Firmen und Privathaushalten nicht dem Zufall überlassen
Hacker werden immer erfinderischer und sind den aktuell verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen für Daten stets eine Nasenlänge voraus. Unternehmer die sich allein auf ihre Firewall und den Virenschutz verlassen, werden häufig Opfer von Hackern und sind verwundert, wie und warum der Zugriff auf die empfindlichen internen Daten überhaupt möglich wurde. Primär steht die Datensicherung von Datenbanken, der Software und den Betriebssystemen wie beispielsweise Windows 7 oder Windows 8 im Vordergrund. Weiter sollten persönliche Informationen, sowie Transferwege von Geldern separat geschützt und in die Datensicherung einbezogen werden. Neben der Gefahr durch Zugriffe von Dritten oder der Unbrauchbarkeit von Daten in Folge einer Zerstörung durch Schadware auf dem Computer, ersparen sich Unternehmer auch in Bezug auf den Defekt der Technik eine teure Datenrettung und haben sich anhand der Sicherung einen Vorteil verschafft.
Möglichkeiten zur Datensicherung mit Vor- und Nachteilen
Externe Festplatten und USB-Sticks stehen vor allem in der Datensicherung bei Privatpersonen hoch im Kurs. Die Anschaffungskosten für die externen Speichermedien sind günstig und die Performance ist gut. Da besonders USB-Sticks Geräte nicht selten vor dem Ende der durchschnittlichen Lebensdauer ausfallen, eignen sich diese als langfristige Speichermedien von Datensicherungen nur bedingt und sind in der unternehmerischen Verwendung aufgrund seiner geringen Speichergröße nicht primär zu empfehlen.
Streamer-Bänder, sowie die Datensicherung auf DVD sind ebenfalls an die Haltbarkeit der technischen Komponenten gekoppelt. Regelmäßige Backups, die per Streaming direkt auf dem Computer gespeichert werden, ermöglichen den schnellen Abruf im Bedarfsfall, sind aber bei einem Defekt des Computers die sichtlich schlechteste Lösung. Hier kann die Speicherung auf DVD oder einem über das Laufwerk genutzten Streamer-Band einen größeren Vorteil bieten. Wird das Speichermedium sicher und vor Umwelteinflüssen, sowie unbefugten Zugriffen sicher verwahrt und nicht beschädigt, ist dies eine äußerst günstige Option zur Datensicherung. Wenn eine DVD allerdings zerkratzt und unbrauchbar wird, sind mit ihr auch alle darauf gespeicherten Daten verloren. Auch hier gilt der Hinweis, dass diese Datensicherung für Privatanwender überzeugt, im gewerblichen Einsatz aber nicht die beste Entscheidung ist. Alternativ hierzu gibt es auch diverse externe Anbieter von Datensicherungen, welche entsprechende Möglichkeiten anbieten. Diese sind aber in der Regel nur für Unternehmen interessant, die selbst keine größere IT-Abteilung betreiben.
NAS-Server und Clouds als Speichermedium
Flexibilität im Zugriff auf die gesicherten Daten ist durch die Ablage in einer Cloud möglich. Für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie für Privatnutzer stellt die virtuelle Wolke wie beispielsweise Microsoft OneDrive, Google Drive oder Dropbox eine optimale Lösung zur regelmäßigen Sicherung aller auf dem Computer befindlichen Daten dar. Hier findet man noch weitere Cloud-Anbieter. Bei einem großen Datenaufkommen, das vor allem in größeren Unternehmen vorhanden ist, sollte der Fokus eher auf einem NAS-Server liegen. Die Kosten zur Datensicherung sind auf dem NAS-Server weitaus günstiger als in einer Cloud, wobei die Flexibilität erhalten bleibt und auch hier ein Zugriff von allen verifizierten Endgeräten erfolgen kann. Da die Daten nicht auf physischen Speichermedien, sondern im virtuellen Raum außerhalb des Unternehmens abgelegt werden, mindern Unternehmer die Gefahr eines Fremdzugriffs und der Fremdverfügung ihrer empfindlichen Daten. Die virtuelle Ablage ist ganz klar ein Vorteil, der in Kosten und Leistung überzeugt.
Fazit
In der Datensicherung sind Kompromisse aufgrund einer günstigen Alternative im Regelfall die falsche Entscheidung. Je empfindlicher die Daten sind und je größer der Schaden bei einem Datenverlust oder Fremdzugriff ist, umso höher sollte die Sicherheit gewählt werden. Eine Auslagerung in Clouds oder auf einen NAS-Server ist gegenüber den benannten physischen Speichermedien eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung.
WordPress Blog für mobile Geräte optimieren
Die meisten Webseitenaufrufe kommen immer noch von Desktop-Browsern. Allerdings ist die Zahl der mobilen Besucher in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mit immer leistungsfähigeren und höher aufgelösten Smartphones und Tablets wird dieser Trend in Zukunft weiterhin anhalten. Dennoch bieten noch immer einige Blogs kein angepasstes Layout für mobile Besucher an. Nachfolgend möchte ich kurz einige Möglichkeiten aufzeigen, wie ein Blog auf Basis von WordPress für mobile Geräte optimiert werden kann.
Externe Dienste
Die einfachste Möglichkeit für eine mobile Version ist der Weg über einen externen Online-Dienst. Diese Variante ist aber alles andere als optimal und sollte nur als Notlösung zum Einsatz kommen. Einige Dienste bedienen sich am bereitgestellten RSS- oder Atom-Feed und geben diesen einfach als HTML-Seite aus. Das Ergebnis ist kein ästhetisches Vergnügen und auch die Funktionalität ist sehr eingeschränkt. Bei gekürzten Feeds stößt diese Lösung sowieso sehr schnell an ihre Grenzen.
Andere Dienste greifen direkt auf die Webseite zurück und stellen diese in einer optimierten Form dar. Aber auch hier gilt, dass keine Wunder zu erwarten sind. Google stellt beispielsweise einen Proxy-Server zur Verfügung, welcher den Webseiteninhalt quasi ohne Stylesheet ausgibt. Der Proxy kann unter “http://google.com/gwt/x?u=” aufgerufen werden. Hier der Link für meinen Blog: http://google.com/gwt/x?u=antary.de
WordPress Plugins
Wenn das aktuell eingesetzte WordPress-Theme nicht responsiv ist und ein Themewechsel nicht in Frage kommt, kann auf Plugins zurückgegriffen werden. Die Plugins analysieren den User-Agent des Browsers und entscheiden anschließend, ob das normale Theme oder ein mobiles Theme an den Besucher ausgeliefert werden soll. Besucher die mit Smartphone oder Tablet auf eine Webseite zugreifen, bekommen demnach das vom Plugin erzeugte mobile Theme zu sehen.
Beliebte Plugins sind unter anderem WPtouch Mobile Plugin , WPMobile Apps oder Mobile Smart. Auch der Alleskönner Jetpack bietet eine entsprechende Funktionalität an. Alle Plugins sind schnell eingerichtet und die mobile Ansicht kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
Responsives WordPress-Theme
Eine mittlerweile sehr oft genutzte Methode für eine mobile Webseite sind sogenannte responsive Themes. Moderne responsive Themes arbeiten auf Basis von CSS3 Media Queries und passen sich automatisch an bestimmte Gerätekategorien an. Viele Themes arbeiten mit vier unterschiedlichen Kategorien: Smartphone, Tablet, Notebook und Desktop. Für jede Geräteklasse lässt sich das Design eigenständig anpassen.
Inzwischen existieren sehr viele WordPress-Themes, die als responsiv ausgegeben werden. Nichtsdestotrotz sollten die Themes vor dem Einsatz überprüft werden, da viele nur eine rudimentäre Funktionalität mitbringen. Hilfreich dabei ist mein Artikel “Responsive Webdesigns testen“.
Wer ein neues responsive Theme sucht, sollte sich Make genauer anschauen. Das kostenlose Theme bietet viele Anpassungsmöglichkeiten und hat sich bereits bei vielen Projekten in der Praxis bewährt.
Amazon: Kostenloser Versand erst ab 29 Euro
Ohne große Vorankündigung hat Amazon heute die Schwelle für den kostenlosen Versand auf 29 Euro angehoben. Bislang wurden Waren ab einem Gesamtwert von 20 Euro versandkostenfrei geliefert. Bei Bestellungen unter 29 Euro fallen die üblichen 3 Euro Versandkosten an, hier hat Amazon keine Erhöhung vorgenommen. Versandkostenfrei sind sind nach wie vor Bestellungen, die ein Buch, ein Hörbuch oder einen Kalender enthalten. Die Kombination mit günstigen Büchern (1,10 Euro, 1,35 Euro) zum Einsparen der Lieferkosten ist nach wie vor gestattet. Amazon schreibt hierzu:
Wenn Sie beliebige Artikel mit Artikeln aus der Kategorie Bücher kombinieren, werden für Lieferungen per Standardversand innerhalb Deutschlands sowie für Lieferungen per Standardversand nach Österreich, Belgien, Liechtenstein, Luxemburg, in die Niederlande und die Schweiz ebenfalls keine Versandkosten berechnet.
Auch bei Prime-Kunden hat sich nichts geändert. Dort sind nach wie vor alle direkt von Amazon versendeten Artikel versandkostenfrei. Allerdings hat Amazon den Preis für die Prime-Mitgliedschaft bereits Anfang 2014 von 29 auf 49 Euro erhöht.
Aufpassen müssen Kunden bei der Versandoption “Sofort verschicken, sobald Artikel verfügbar sind”. Wenn der Wert für einzelne Lieferungen unter 29 Euro liegt, fallen in diesem Fall Versandkosten an. Ebenso können auch “1-Click-Bestellungen” in einzelne Sendungen aufgeteilt werden.
Alle Hintergrundbilder von Bing zum Download
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens von Bing hat Microsoft die “Bing Homepage Gallery” online gestellt. Bekanntlich zeigt die Suchmaschine täglich wechselnde Hintergrundbilder an. In der Gallery werden nun alle jemals verwendeten Bilder angezeigt und zum Download bereitgestellt. Wer ein bestimmtes Bild sucht, kommt mit Hilfe von diversen Filtermöglichkeiten schnell an sein Ziel. Unter anderem kann nach Kategorien, Tags, Farben, Regionen und Ländern gefiltert werden.
Mit Klick auf ein Bild wird es groß dargestellt. Außerdem erfährt man, wo das Bild aufgenommen wurde und welches Motiv es zeigt. Zudem werden weitere Informationen zum Motiv bereitgestellt. Ebenso lässt sich das Bild herunterladen oder direkt im eigenen OneDrive-Account ablegen.
Alle Neuerungen von ownCloud 7 im Überblick
Vor wenigen Tagen ist ownCloud in Version 7 erschienen. Die Open-Source-Software ist eine kostenlose Alternative zu kommerziellen Cloud-Diensten wie Dropbox, OneDrive oder Google Drive. Der größte Vorteil von ownCloud ist, dass der Dienst auf einem eigenen Server installiert werden kann. Auch die Installation auf einem Synology NAS ist ohne Probleme möglich. Nachfolgend ein kurzer Überblick aller Neuerungen. Detaillierte Infos findet ihr direkt bei ownCloud.
- Server-to-Server-Sharing: ermöglicht den Austausch von Dateien zwischen zwei Servern mit installiertem ownCloud
- Bearbeitung von Word-Dokumenten
- mehrere Benutzer können gleichzeitig eine Word-Datei bearbeiten
- mehr Optionen zum Teilen von Dateien oder Ordnern
- überarbeitete Benutzerverwaltung
- bessere Unterstützung von Active Directory und LDAP
- verbesserte Benachrichtigungen
- verbesserte Dateiübersicht (“lazy loading”, Sortierung möglich)
- Web-Oberfläche für mobile Geräte (Smartphonesm, Tablets), vor allem interessant für Systeme ohne Client (Windows Phone, Blackberry)
- Dateien lassen sich im OpenStack Object Storage “Swift” speichern
- Geschwindigkeitsoptimierungen (Webseite, Client-Sync)
Alle Passwörter aus der FRITZ!Box auslesen
Wie ich in meinem Artikel beschrieben habe, ist AVM gerade dabei, die Sicherheit der FRITZ!Boxen zu erhöhen. Unter anderem wird die “debug.cfg” entfernt und das kleine Tool “allcfgconv” wurde überarbeitet. Mit “allcfgconv” lassen sich Passwörter und Zugangsdaten aus den Konfigurationsdateien der FRITZ!Box auslesen. In der neuen Version wurde der c-Switch entfernt, wodurch die verschlüsselten Passwörter nicht mehr im Klartext ausgegeben werden können.
Für dieses Problem existiert aber ein relativ einfacher Workaround, den ich euch kurz aufzeigen möchte. Es wird lediglich ein Telnet- bzw. SSH-Zugang zur FRITZ!Box sowie eine ältere Version von “allcfgconv” benötigt.
- Wenn ihr Glück habt, findet ihr noch eine entsprechende Firmware-Version bei AVM: ftp://service.avm.de/Downgrade/ oder http://download.avm.de/fritz.box/. Wenn nicht müsst ihr euch die Firmware von wo anders besorgen.
- Anschließend muss die .image-Datei mit 7-Zip geöffnet und zum Pfad “.\var\tmp\” navigiert werden. Dort interessiert uns die Datei “kernel.image“. Wenn das Entpacken nicht funktioniert, solltet ihr die neueste 7-Zip-Beta-Version verwenden!
- Die Datei wiederrum entpacken und anschließend öffnen. Im Ordner “bin” befindet sich das von uns gesuchte Programm “allcfgconv“. Allerdings handelt es sich bei der Datei “kernel.image” um das Speichersystems der FRITZ!Box, welches mit dem Dateisystem “squashfs” formatiert ist. Daher ist das Entpacken nicht ganz so einfach. Weitere Infos findet ihr in diesem Foren-Thread (danke an Speedy!).
- Das Programm am besten auf einen USB-Stick kopieren und an die FRITZ!Box anschließen.
- Via Telnet oder SSH auf die FRITZ!Box verbinden.
- Jetzt muss die neuere Version von “allcfgconv” mit der älteren Version “übermounted” werden:
mount -o bind /var/media/ftp/USB-STICK/allcfgconv /bin/allcfgconv
- Gewünschten Befehl aus der Liste weiter unten ausführen. Schon werden alle Passwörter wieder im Klartext angezeigt.
- Um die Änderung rückgängig zu machen einfach folgenden Befehl ausführen:
umount /bin/allcfgconv
Befehle zum Passwörter auslesen
Passwort für Anmeldung am Webinterface:
allcfgconv -C ar7 -c -o - | sed -n -e '/webui/,/}/p' | sed -n -e '/username/,/password/p'
Zugangsdaten DSL:
allcfgconv -C ar7 -c -o - | sed -n -e '/targets/,/}/p' | sed -n -e '/local/,/}/p'| sed -n -e '/username/,/passwd/p'
Zugangsdaten VoIP:
allcfgconv -C voip -c -o - | sed -n -e '/ua/,/}/p' | sed -n -e '/username/,/registrar/p'
Alle Passwörter aus der “ar7.cfg” entschlüsseln und nach “/var/tmp” kopieren:
allcfgconv -C ar7 -c -o - > /var/tmp/ar7.tmp
AVM entfernt “debug.cfg” von FRITZ!Boxen
Anfang des Jahres hat AVM negative Schlagzeilen gemacht, da zahlreiche FRITZ!Boxen eine schwere Sicherheitslücke aufgewiesen haben. Obwohl die Lücke durch entsprechende Updates schnell geschlossen wurde, hat das Ansehen des Routerherstellers sehr darunter gelitten. Mit FRITZ!OS 6.20 möchte AVM das verlorengegangene Vertrauen zurückgewinnen und verspricht “mehr Transparenz und Sicherheit“. Die neue Version soll zur IFA 2014 veröffentlicht werden, welche vom 5. bis 10. September 2014 in Berlin stattfindet.
Einige Änderungen sind bereits in den aktuellen Laborversionen umgesetzt. Beispielsweise wird die “debug.cfg” bei der neuen Firmware verbannt bzw. beim Start der Box nicht mehr ausgewertet. Dadurch können eigene Modifikationen, Programme und Skripte nicht mehr automatisch beim Start ausgeführt werden. Auch mein Dropbear-Tutorial und das beliebte LCR (Least Cost Routing) von Telefonsparbuch leidet darunter. Zusätzlich wird von AVM auch die Abarbeitung des Skripts “/var/flash/calllog” unterbunden, welches kurzzeitig als Ersatz für die “debug.cfg” verwendet werden konnte.
Wer die Modifikationen seiner FRITZ!Box also weiterhin verwenden möchte, sollte mit dem neuesten Firmware-Update noch warten. Bis FRITZ!OS 6.03 sollten jedoch keine Probleme auftreten. Alternativ kann ein inzwischen erhältlicher Patch aus dem Freetz-trunk eingespielt werden, wodurch der Support für die “debug.cfg” wiederhergestellt wird. Weitere Infos dazu und eine detaillierte Anleitung erhaltet ihr im IP-Phone-Forum.





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