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Verbesserter Raspberry Pi B+ vorgestellt

Raspberry Pi Logo

Nachdem der kreditkartengroße Mini-Rechner bereits über 3 Millionen Mal verkauft wurde, hat die Raspberry Pi Foundation heute eine neue Version vorgestellt. Die Entwickler betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um Raspberry Pi 2 handelt, sondern um eine verbesserte Neuauflage, die auf den Namen Raspberry Pi B+ hört.

Der neue Raspberry Pi B+ besitzt die gleiche Grundfläche wie das bisherige Modell und verfügt nach wie vor über 512 MByte RAM und den bisherigen BCM2835-SoC. Dadurch kommt es zu keinen Problemen mit der bestehenden Software. Dennoch bietet der Einplatinencomputer einige sinnvolle Neuerungen:

  • der GPIO-Steckverbinder wurde von 26 auf 40 PINs erweitert (die ersten 26 PINs sind identisch zum Raspberry Pi Model B)
  • vier USB-2.0-Anschlüsse, der Vorgänger hatte nur zwei
  • microSD-Kartenslot aus Metall, bisher wurde ein SD-Kartenslot aus Plastik verbaut
  • verringerter Energiebedarf um rund 0,5 bis 1 Watt
  • verbesserte Audioqualität (weniger Rauschen)
  • Vierpolstecker für Audio und Composite-Video ersetzt die bisherigen dedizierten Ports

Der neue Raspberry Pi B+ ist offiziell seit heute verfügbar und kann bereits bestellt werden. Sehr erfreulich ist, dass der Preis unverändert bei 35 US-Dollar bleibt. Das ältere Modell B soll weiterhin erhältlich bleiben.

Raspberry Pi B+

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Dropbox-Speicherort auf Netzlaufwerk legen

Dropbox Logo

Der Dropbox-Client unter Windows erlaubt es nicht, den Dropbox-Ordner auf einem Netzlaufwerk abzulegen. Alle Versuche werden von der Software mit einer Fehlermeldung quittiert. Unter Linux und Mac existiert dieses Problem nicht.

Doch mit einem kleinen Trick lässt sich der Dropbox-Ordner auch unter Windows  auf einem Netzlaufwerk betreiben. Als Hilfsmittel wird dabei eine zweite Festplatte bzw. eine zweite Partition oder ein USB-Stick benötigt. Damit wird der Software ein Laufwerksbuchstabe vorgegaukelt, welcher später durch ein Netzlaufwerk ersetzt wird.

  1. Computerverwaltung öffnen und dann die Datenträgerverwaltung auswählen. Dort muss die zweite Festplatte bzw. Partition oder USB-Stick den Laufwerksbuchstaben des späteren Netzlaufwerks bekommen. In meinem Beispiel nutze ich den Laufwerksbuchstaben “Z:”.
  2. Dropbox ganz normal installieren und als Dropbox-Speicherort “Z:” auswählen. Die Software erstellt den Dropbox-Ordner nun automatisch unter “Z:\Dropbox”.
  3. Dropbox schließen.
  4. Jetzt sollte der Ordner “Z:\Dropbox” auf das Netzlaufwerk kopiert werden.
  5. Anschließend wird der erste Schritt rückgängig gemacht und das Netzlaufwerk mit demselben Buchstaben verbunden, in meinem Fall “Z:”.
  6. Dropbox wieder starten.

eBay Kleinanzeigen zukünftig mit Gebühren

eBay Kleinanzeigen Logo

Wer jetzt die Überschrift gelesen hat und beunruhigt ist kann ganz entspannt bleiben. Für uns als Normaluser bleibt alles beim Alten. Mit dem Gebühren möchte eBay lediglich gegen die vielen Spammer auf der Plattform vorgehen.

eBay hat in den letzten Tagen an alle Nutzer eine Mail mit detaillierten Informationen zu den Änderungen versendet. Demnach werden ab dem 14. Juli 2014 Gebühren fällig, wenn mehr als 50 Anzeigen pro 30 Tagen aufgeben werden. Die 51. Anzeige und alle weitere kosten dann 0,95 Euro. Die erwähnten 30 Tage sind nicht an den Kalender gebunden. Stattdessen wird bei jeder neu erstellten Anzeige überprüft, wie viele Anzeigen in den letzten 30 Tagen bereits angelegt wurden. Dabei ist anzumerken, dass auch gelöschte Anzeigen gezählt werden. Für registrierte Shops fallen die Gebühren erst ab der 101. Anzeige in 30 Tagen an.

Mit dieser Änderung möchte eBay die derzeitige Spamwelle auf der Plattform besser in den Griff bekommen. Tatsächlich sind in letzter Zeit zahlreiche Anbieter unterwegs, die hunderte ähnliche Anzeigen schalten und damit andere Anzeigen blockieren. Außerdem kommt es immer öfter vor, dass die gleichen Anzeigen täglich wieder geschaltet werden.

Da ich neben eBay, Amazon Marketplace und Verkauf in Foren auch eBay Kleinanzeigen nutze, begrüße ich den Schritt. Wie seht ihr das?

(via)

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uploaded.net: 50 % längere Laufzeit beim Kauf

Uploaded Logo

Zu uploaded.net (ehemals Uploaded.to) muss ich vermutlich nicht viel sagen, ist halt ein Filehoster. Aktuell läuft eine Aktion, bei der die Laufzeit um 50 % verlängert wird, wenn man einen Premiumaccount kauft. Beispielsweise wird die Premiumlaufzeit beim Kauf eines 6-Monat-Accounts automatisch auf 9 Monate verlängert. Wie lange die Aktion noch läuft ist nicht bekannt. Bei den Preisen gibt es keine Änderungen.

uploaded Aktion

(via)

Kategorien: Internet

3 Mio. verkaufte Raspberry Pi

Raspberry Pi Logo

Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber dennoch möchte ich sie noch kurz verbloggen. Die Entwickler des nur kreditkartengroßen Raspberry Pi haben Anfang Juni 2014 bekannt gegeben, dass der Mini-Rechner mittlerweile über 3 Millionen Mal verkauft wurde. Erst im März dieses Jahres hatte er die 2,5 Millionen-Marke überschritten. Start des erfolgreichen Projekts war vor über zwei Jahren, am 29. Februar 2012.

3 Millionen verkaufte Raspberry Pis sind ein toller Erfolg für die britischen Entwickler. Durch den geringen Preis von rund 30 Euro (Amazon-Link) und die vielen Möglichkeiten ist der Einplatinencomputer vor allem im privaten Gebrauch sehr beliebt. Ursprünglich wollte ich mir auch einen Raspberry Pi zulegen, was ich dann jedoch aus Zeitmangel schnell wieder verworfen habe.

Was stellt ihr denn so mit eurem Pi an?

Kategorien: Hardware

Erste Ultra HD-Testsender über Satellit gestartet

Astra Logo

Nachdem mittlerweile einige Ultra HD-TVs breit verfügbar sind, gehen auch die ersten richtigen Ultra HD-Testsender via Satellit auf Sendung. Diese verwenden den neuen H.265-Codec, auch bekannt als High Efficiency Video Coding (HEVC). Die bisherigen UHD-Testsender arbeiteten noch mit dem H.264-Codec.

Insgesamt gehen zwei Testsender online, die über die Satelliten Astra 19,2° Ost und Eutelsat Hot Bird 13° Ost ausgestrahlt werden. Beide Kanäle werden unverschlüsselt übertragen. Nachfolgend die genauen Daten der Testkanäle:

  • Astra
    • Frequenz 11.406 V (SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK)
  • Eutelsat
    • Frequenz 10.930 H (SR 27500, FEC 3/4, DVB-S2 – 8PSK)

Allerdings können die Testsender aktuell noch von so gut wie niemandem empfangen werden, zumindest das Bild. Voraussetzung dafür ist nämlich ein Ultra HD-fähiger Receiver, welcher H.265 decodieren kann. Entsprechende Geräte werden zur IFA 2014 in Berlin erwartet.

Kategorien: Sonstiges

Kosten 4K-Monitore bald unter 400 US-Dollar?

Dell UltraSharp 32

Letztes Jahr im September habe ich die damals verfügbaren 4K-Monitore vorgestellt. Abgesehen von dem 15.000 Euro teuren Eizo DuraVision FDH3601, waren damals nur drei Modelle von ASUS, Dell und Sharp erhältlich. Alle drei Monitore sind mit einem 31,5 Zoll großen IGZO-Panel ausgestattet und kosteten über 3.000 Euro.

Die aktuelle Situation hat sich jedoch stark geändert. Mittlerweile sind auch kleinere 4K-Monitore ab 24 Zoll auf dem Markt. Auch bei den eingesetzten Panels existieren mit TN- und IPS-Panels weitere Alternativen im Vergleich zu letztem Jahr. Zu guter Letzt sind auch die Preise stark gesunken. Der Einstieg bei den 4K-Monitoren ist jetzt schon ab rund 500 Euro möglich. Insgesamt kann aus 13 Monitoren von verschiedenen Herstellern ausgewählt werden. Eine aktuelle Übersicht der erhältlichen 4K-Monitore inklusive Preis findet ihr bei Geizhals.

Laut The Inquirer soll der Preisverfall auch in Zukunft anhalten. Intel möchte in Zusammenarbeit mit Samsung den Preis von 4K-Monitoren unter 400 US-Dollar drücken. Hier ist allerdings anzumerken, dass sich der Preis auf Monitore mit 24 bis ca. 28 Zoll bezieht. Größere Monitore mit 30 Zoll oder mehr können höchstwahrscheinlich nicht so günstig angeboten werden. Aber mal ehrlich, wer stellt sich auch einen 32-Zoll Monitor auf den Schreibtisch!? Trotz des niedrigen Preispunkts soll auf keinen Fall bei der Bildqualität gespart werden. Die Monitore sollen 60 Hz leisten und 100% des SRGB-Farbraums abdecken. Bei den Panels soll bereits die moderne PLS-Technik verwendet werden, welche als Nachfolger von IPS gilt. Die besagten Monitore sollen unter anderem von TVP (Philips) und ViewSonic vertrieben werden und bereits im zweiten Halbjahr 2014 verfügbar sein.

Wenn der angestrebte Preis von umgerechnet 350 Euro wirklich eintreten sollte, werde ich mir auf jeden Fall einen entsprechenden Monitor zulegen. Schlagt ihr auch zu?

Kategorien: Hardware

TeamViewer für 1,1 Milliarden US-Dollar verkauft

TeamViewer Logo

Heute wurde bekannt, dass die TeamViewer GmbH offensichtlich vor einigen Wochen an das in London ansässige Private-Equity-Unternehmen Permira verkauft wurde. Der Deal wurde laut der deutschen Online-Ausgabe des Wall Street Journal bereits Anfang Mai abgeschlossen. Einzelheiten über den Verkaufspreis sind nicht bekannt. In der Presse wurden 1,1 Milliarden US-Dollar genannt, was sich mit anderen Quellen in etwa deckt, die von mehreren hundert Millionen Euro sprechen.

Die gleichnamige Software TeamViewer ist ein bekanntes Fernwartungs-Tool, welches für die private Nutzung kostenlos verfügbar ist. Nach eigenen Angaben ist TeamViewer auf mehr als 500 Millionen Rechnern installiert. Permira möchte TeamViewer noch bekannter machen und nach Westeuropa sowie Nordamerika expandieren. Ob und wie sich der Verkauf von TeamViewer auf die kostenlose Version auswirkt, ist indes noch nicht bekannt.

Performance-Vergleich: Hardware RAID 5 vs. Software RAID 5 vs. Storage Spaces

Da ich gerade ein paar WD Red Festplatten frei hatte, habe ich an diesem verregneten Sonntag einen kleinen Performance-Vergleich zwischen Hardware RAID 5 (Mainboard, es kam kein extra RAID-Controller zum Einsatz), Software RAID 5 und Storage Spaces  durchgeführt. In der deutschen Version von Windows Server 2012 und Windows 8 werden Storage Spaces einfach nur als “Speicherplätze” bezeichnet. Für die Benchmarks habe ich CrystalDiskMark und ATTO Disk Benchmark verwendet. Als Betriebssystem kam ein neu installiertes Windows Server 2012 R2 (64-Bit) zum Einsatz. Hier die Hardwareausstattung des Testsystems:

  • Intel Core i5-4670K (4x 3,40 GHz)
  • ASUS H87-Pro
  • 8 GB DDR3-1600
  • Crucial C300 128 GB SSD (Betriebssystem)
  • 3x WD Red 3 TB (WD30EFRX)

Auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Technologien gehe ich nicht weiter ein. Ziel des Tests war ein schlichter Performance-Vergleich.

CrystalDiskMark

Lesen

Software Storage Spaces Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache disabled
Cache Mode Write Back
Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache enabled
Cache Mode off
Seq 232,6 MB/s 301,6 MB/s 291,8 MB/s 293,2 MB/s
512K 16,45 MB/s 46,80 MB/s 24,64 MB/s 23,56 MB/s
4K 0,253 MB/s 0,588 MB/s 0,612 MB/s 0,611 MB/s
4K QD32 4,810 MB/s 2,773 MB/s 4,765 MB/s 4,842 MB/s

Beim sequentiellen Lesen sind alle Varianten sehr flott, die höchste Performance erzielen jedoch die Storage Spaces, dicht gefolgt vom Hardware-RAID. Auch beim zufälligen Zugriff auf 512K-Blöcke sind die Storage Spaces vor dem Hardware RAID 5 am schnellsten. Bei 4K-Blöcken ist die Hardware-Lösung zusammen mit den Storage Spaces ganz vorne. Steigt die Warteschlange an, müssen die Storage Spaces zurückstecken und die Software- sowie Hardware-Lösung sind ca. doppelt so schnell. Allerdings ist hier anzumerken, dass im Alltagsbetrieb keine höhere Warteschlange als QD3 oder QD4 zu erwarten ist.

Beim Hardware RAID 5 macht es so gut wie keinen Unterschied, ob der Write Cache aktiviert oder ausgeschaltet ist.

Schreiben

Software Storage Spaces Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache disabled
Cache Mode Write Back
Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache enabled
Cache Mode off
Seq 47,02 MB/s 36,34 MB/s 202,2 MB/s 65,04 MB/s
512K 10,52 MB/s 12,30 MB/s 13,02 MB/s 16,82 MB/s
4K 0,143 MB/s 0,454 MB/s 1,523 MB/s 0,426 MB/s
4K QD32 0,923 MB/s 0,431 MB/s 1,605 MB/s 1,418 MB/s

Während die Storage Spaces beim sequentiellen Lesen sehr schnell waren, sieht die Sache beim sequentiellen Schreiben ganz anders aus. Erwartungsgemäß ist die Hardware-Lösung ohne Write Cache und mit Write-Back-Strategie mit Abstand am schnellsten. Anschließend folgen Hardware RAID 5 mit Write Cache, Software RAID 5 und ganz hinten die Storage Spaces mit mageren 36 MB/s.

Bei zufälligen 4K-Zugriffen ist abermals das Hardware RAID 5 ohne Write Cache am schnellsten. Die Storage Spaces können mit dem Hardware RAID ohne Write Cache mithalten, während die Software-Lösung deutlich langsamer ist. Bei einer hohen Warteschlange profitieren alle Varianten außer die Storage Spaces.

ATTO Disk Benchmark

 

Die Ergebnisse unter ATTO bestätigen im Grunde die Ergebnisse aus CrystalDiskMark. Während die Storage Spaces beim Lesen überzeugen können, ist das Hardware RAID 5 vor allem beim Schreiben im Vorteil.

Fazit

Zuerst sollte betont werden, dass beim Hardware RAID 5 kein leistungsfähiger Controller verwendet wurde, sondern lediglich die Onboard-Variante des H87-Chipsatzes. Dedizierte RAID-Controller dürften deutlich mehr Performance liefern, sind im Privatgebrauch aber auch nicht unbedingt weit verbreitet. Ebenso spielen andere Faktoren wie die Stripe Size und der Write Cache eine wichtige Rolle, welche ich nur sehr grob untersucht habe.

Nichtsdestotrotz bleibt zu sagen, dass die Hardware-Variante vor allem beim Schreiben deutlich Vorteile gegenüber den beiden anderen Varianten bietet. Die Storage Spaces aus Windows 8 bzw. Windows Server 2012 sind recht neu, aber bieten beim Lesen bereits jetzt schon eine gute Performance. Wer viel liest und nur wenig schreibt, sollte sich diese Lösung auf jeden Fall genauer anschauen.

Das Software RAID 5 ist beim Lesen am langsamsten und beim Schreiben auch nur ein wenig schneller als Storage Spaces. Aus diesem Grund würde ich diese Lösung nicht unbedingt empfehlen. Vor allem im Vergleich zu Storage Spaces ist diese Lösung relativ uninteressant. Storage Spaces sind deutlich flexibler und intuitiver zu bedienen. Außerdem ist das Software RAID 5 nur unter Server Betriebssystemen verfügbar, während die Storage Spaces auch für Daheim nutzbar sind, allerdings erst ab Windows 8.

Kategorien: Hardware Windows