Der virtuelle Konferenzraum von Zoom überzeugt

Lange Zeit galt die Videokonferenz- und Chat-Software Skype von Microsoft als das Nonplusultra, wenn es darum ging, Videokonferenzen abzuhalten. Doch der Pionier hat seine besten Zeiten hinter sich, das beweist der Aufstieg von Zoom. Die App ist beliebt wie nie zuvor und verzeichnet starke User-Zuwächse. Offenbar hat die Community nur auf eine Alternative zu Skype gewartet. Zoom wurde bereits im Jahr 2011 gegründet und hat derzeit rund 200 Millionen Benutzer weltweit. Dieser Aufstieg lenkt den Fokus der Öffentlichkeit wieder verstärkt auf die Möglichkeiten, die Videokonferenzen bieten.

Simple Nutzung, zahlreiche Features

Ich selbst habe Zoom als übersichtliche Software für Webinare und Videokonferenzen kennengelernt. Man kann es sowohl für Online-Trainings und Online-Demos als auch für die Teamarbeit nutzen. Bei einem Meeting entscheidet der Moderator zu Beginn, ob er seinen vollständigen Bildschirm oder nur einzelne Apps für seine Teilnehmer freischaltet. Wahlweise kann er die Kontrolle über die Maus bzw. die Tastatur einzelnen oder allen Teilnehmern im Meeting freigeben. So kann das eigene Mousepad, das übrigens für Präzision sorgt, „schonen“.

Interessant ist Zoom aufgrund seiner Einfachheit und seiner zahlreichen Features für den Business-Bereich. So ist die Software auch für hochauflösende Videokonferenzen geeignet und daher vielfältig einsetzbar. Zusätzlich beinhaltet Zoom eine Instant-Messenger-Lösung, mit der die Teilnehmer Nachrichten oder Dateien versenden können. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, seine Kontakte über einen einfachen Link zum Meeting einzuladen. Die Erinnerungsfunktion sorgt dafür, dass man keine Konferenz mehr verpasst.

Ein einziger Klick genügt, um diese zeitgerecht zu starten. Selbstverständlich kann der Moderator einzelne Teilnehmer bei Bedarf stummschalten, die Sperre wieder aufheben oder sogar das ganze Meeting sperren. Drei Bildschirme machen die Videokonferenz für alle Teilnehmer übersichtlich. Gezeigt werden dabei der jeweils aktive Sprecher, die gewünschten Inhalte und eine Galerieansicht. Am PC bietet Zoom allerdings nur zwei Bildschirme, wie ich gesehen habe.

Umfangreiche Verfügbarkeit

Eine Anmeldung bei Zoom ist nicht nötig. Das alles funktioniert über den Client von Zoom, der für zahlreiche Betriebssysteme, wie den PC oder Mac, Android, iOS und Blackberry zur Verfügung steht. Die Software funktioniert auf Windows 10 und frühere Versionen bis Windows XP sowie auf allen Mac OS X-Betriebssystemen ab Mac OS X 10.6.8. Besonders praktisch ist die Steuerung über ein Tablet. Man kann sowohl Android-Geräte, als auch sein iPad nutzen.

In der Desktop-Lösung von Zoom können Moderatoren ihre Meetings gut verwalten. Das Plug-in für Microsoft Outlook vereinfacht den Versand von Einladungen. Zusätzlich kann man mit der Software auch noch reine Telefonkonferenzen abhalten und sogar Voice-over-IP als technische Basis nutzen. Mit diesen Features gibt es keine Ausrede mehr, Meetings zukünftig nicht verstärkt online zu organisieren. Die Wirtschaft entdeckt die Möglichkeiten des Netzes neu, ein Innovationsschub ist die Folge.

Verstärkter Nachholbedarf in der Kommunikation

Das Jahr 2020 bringt in allen Bereichen der Wirtschaft einen Digitalisierungsschub. Dieser ist in einigen Bereichen längst Realität. Lieferketten funktionieren genauso automatisiert, wie Bestellungen, sobald eine Mindestmenge unterschritten wird. Im Entertainment-Bereich haben Netflix und Amazon Video die Branche auf den Kopf gestellt und das vollendet, was die MP3-Revolution vor Jahren losgetreten hat.

Selbst der Sport hat sich sozusagen digitalisiert. ESports erlebt seit Jahren einen gewaltigen Boom. Deutsche Organisationen, wie jene von mousesports mischen bei zahlreichen Games ganz vorne mit. Im Duell gegen die Dänen von Astralis hatten die Deutschen zwar zuletzt auf Betway Esport Wetten zwar nur eine Siegquote von 2,95 (Stand 10.4.2020), doch mousesports drehte im Spiel groß auf und gewann. Solche Erfolge strahlen weit über die Grenzen des Sports hinaus und werben für die technischen Möglichkeiten, die alle Teilnehmer zu einem einzigen großen Raum vereinen.

Dass die Welt wirklich klein ist, zeigt sich nun auch bei den Videokonferenzen. Der längst notwendige Schritt zur Digitalisierung in diesem Business-Bereich ist nun offenbar vollzogen. Persönliche Anwesenheit, bzw. lange und anstrengende Reisen sind eben nicht immer wirklich notwendig. Zoom ist bereits eine ausgereifte Web-Meeting-Lösung mit zahlreichen guten Funktionalitäten. Es eignet sich sowohl für Ad-hoc-Besprechungen als auch für länger geplante Videokonferenzen.

Zahlreiche Packages für Unternehmen

Grundsätzlich ist die Nutzung von Zoom gratis. Das Unternehmen bietet jedoch für Business-Kunden umfangreiche Lösungen an. Die Preise beginnen bei 46 Euro je Monat und Raum, bzw. 39,08 Euro bei der Buchung für ein Jahr. Zusätzlich sind jede Menge Add-ons erhältlich. Dazu zählen die Optionen Webinar (ab 31 Euro pro Monat), Zoom Phone (ab 9,30 Euro pro Monat), ein H.323/SIP Room Connector (1 Port ab 39,08 pro Monat und Port), großes Meeting (ab 46,50 Euro pro Monat), Optionen für Audiokonferenzen (ab 100 Euro pro Monat) und Cloud-Aufzeichnungen (ab 37 Euro pro Monat). So kann jeder Nutzer sein Paket individuell nach eigenen Wünschen und Vorstellungen flexibel zusammenzustellen.

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter und Facebook folgt.

Eine Antwort

  1. Peter sagt:

    Super…… ließt sich wie ein Werbeartikel……

    und das wo alle Welt vor den Datenschutz Problemen und Sicherheitslücken der ZOOM Lösung warnt.

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