Laserdrucker drückt sich ums Drucken: Sauberkeit hilft manchmal

Die Zeiten, in denen Laserdrucker für Privatkunden unerschwinglich gewesen sind, sind natürlich seit Jahren vorbei. So nutze ich selbst etwa den preisgünstigen Brother HL-2130. Jener kann zwar nur monochromatisch drucken und ist für Bilder generell weniger prädestiniert, für Texte oder auch Diagramme ist er aber in meinem Nutzungsalltag eine super Sache. Die Vorteile gegenüber Tintenstrahldruckern liegen auf der Hand, da man eben deutlich länger mit einem Toner auskommt. Wer viel druckt, macht mit einem Laserdrucker also eventuell ein gutes Geschäft.

Allerdings kann auch so ein Laserdrucker leider so seine Macken entwickeln. Ich kaufe beispielsweise immer alternative Tonerkartuschen für mein Modell, da mir die Herstellervarianten zu teuer sind. Das führt dazu, dass bei mir bei manchen Ersatz-Tonern trotz frisch vorgenommenem Wechsel der Toner als leer angezeigt wurde. Ein bisschen tricksen, etwa durch Neustarts und Resets, half dann in der Regel. Irgendwie weiß man sich ja zu helfen.

Auch vorher setzte ich bereits auf einen anderen Laserdrucker: den ebenfalls verhältnismäßig günstigen Samsung ML-2010R. Mein aktuelles Modell von Brother gefällt mir jedoch noch eine Ecke besser, da das Papier innen liegt und somit nicht so leicht einstauben kann. Denn da wären wir bei einem Problem, dass gerade dann auftreten kann, wenn das Papier außen liegt und man vielleicht (so wie ich damals) den Schutzaufsatz verbummelt oder versehentlich demoliert hat. Setzt sich nämlich zu viel Staub im Laserdrucker ab, kann man auch hier schlechte Druckergebnisse bekommen.

Was passiert dann? Man kennt es von Tintenstrahldruckern, aber auch beim Laserdrucker kann es durch zu viel Schmutz passieren: Streifen zeigen sich auf ausgedruckten Seiten. Macht das Ergebnis zwar vielleicht nicht komplett unleserlich, in einen Briefumschlag stecken mag man es aber auch nicht mehr. Dann muss man ran und z. B. die Bildtrommel säubern. Dabei muss man wiederum auch Vorsicht walten lassen, denn wenn man sich dabei den Drucker zerstört, hat man statt eines schlechten Druckergebnisses am Ende gar keines mehr.

Mir ist es auch mal passiert, dass ich versehentlich, kennt wohl jeder, einen Druckvorgang aus Ungeduld unbeabsichtigt mehrfach startete. Hastig wollte ich dem gierigen Drucker vorher das Papier entziehen, um noch einmal alles neu zu starten und das Gerät vorher auszuknipsen. Wenn dann Papier schon eingezogen wurde und ein Stück abreißt beim Herausziehen, kann das ebenfalls Probleme geben. Je nachdem, wie gut man da an die Komponenten herankommt, muss man auch da ran und nachhelfen. Manchmal bemerkt man das Problem auch erst später. Papierreste können z. B. dafür sorgen, dass ein schiefes Druckbild erhaltet.

So ein Laserdrucker besteht dabei aus mehreren Komponenten, die man eigentlich alle regelmäßig säubern sollte. Aber mal ehrlich: Macht im Alltag natürlich kein Mensch. Man fängt an am Gerät zu fummeln, sobald es Probleme gibt. Solange alles funktioniert, lässt man den Dingen seinen Lauf. Eigentlich müsste man aber auch die Fixiereinheit sowie den Koronadraht regelmäßig säubern. Letzterer sollte eigentlich automatisch etwas gereinigt werden, wenn man den Toner austauscht. Muss aber nicht immer zu 100 % klappen.

Nicht immer muss man direkt Panik schieben und auf Gewährleistung oder Garantie pochen – oder, wenn nach Ablauf Schwierigkeiten auftreten, direkt ein neues Gerät anschaffen. Es kann im Falle des Falles auch ausreichen, den Laserdrucker einmal komplett zu säubern. Auch wenn der Drucker generell schmiert, kann eine Reinigung eventuell Abhilfe schaffen. Dabei den Toner bzw. die Kartusche herauszuziehen, mal genauer zu betrachten und auf Verschmutzungen zu prüfen bzw. gegebenenfalls zu reinigen, schafft eventuell schon Abhilfe.

Falls ihr einen Laserdrucker besitzt und Probleme mit dem Druckbild habt: Weitere Tipps und Anleitungen zum Reinigen eines Laserdruckers erhaltet ihr hier. Generell solltet ihr dabei natürlich beim Reinigen Vorsicht walten lassen: Trennt den Drucker vom Stromnetz und gebt ihm Zeit vollständig abzukühlen. So ein Laserdrucker kann viel Hitze entwickeln und damit ist nicht zu spaßen. Jedes Modell ist dabei natürlich etwas anders in den einzelnen Komponenten aufgebaut, was die Einheiten im Inneren, den Einsatz des Toners und das Papierfach betrifft. Generell nehmt möglichst viel auseinander, reinigt es gründlich und seid vorsichtig, wenn ihr es wieder zusammenbaut. Der obige Link geht da etwas mehr ins Detail, als ich es hier könnte, vielleicht hilft das also ja dem ein oder anderen weiter.

Seitdem ich einen Laserdrucker besitze, würde ich, auch wenn ich wie gesagt durch Verwendung meiner alternativen Ersatz-Toner schon kleinere Probleme hatte, nicht mehr zu Tintenstrahl-Modellen zurückwollen. Würde ich viel in Farbe drucken, sähe das zwar aufgrund der dann doch höheren Anschaffungskosten anders aus, momentan bin ich mit meinem eigenen Modell aber voll und ganz zufrieden.

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter und Facebook folgt.

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