CES 2017: Technische Neuerungen zwischen Casinos und Glücksspiel

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Kürzlich fand die CES 2017 statt – in Las Vegas, der großen Stadt des Glücksspiels. Ich war selbst vor Ort. Für mich war es nicht nur der erste Besuch in Las Vegas, sondern auch der erste Aufenthalt in den USA. Während sich viele Kollegen an den Blackjack-Tischen vergnügten, und dabei sogar fast alle am Ende mit einem Plus nach Hause gingen, war ich aber noch zögerlich. Eigentlich bereue ich das im Nachhinein, denn nun habe ich Las Vegas heimgesucht und nicht einen Cent verzockt oder gewonnen. Aber vielleicht erhalte ich ja nächstes Jahr eine zweite Chance – dann werde ich entsprechend nicht nur mit der Kreditkarte bewaffnet sein, sondern auch vor dem Trip etwas Bargeld wechseln. Bleibt mir höchstens mich solange im Cherry Casino online zu vertrösten und meine Gewinnchancen auszuloten.

Immerhin konnte ich auf der CES 2017 viele nette Leute kennenlernen, unter anderem das deutsche Samsung-PR-Team, und durfte auch allerlei neue Geräte als einer der ersten bestaunen. Besonders die frischen Samsung QLED haben mich sehr beeindruckt. Die Südkoreaner bewerten die neuen Fernseher der Reihen Q7, Q8 und Q9 quasi als OLED-Nachfolger – es handelt sich streng genommen aber weiterhin um LCD-Fernseher mit Quantum Dots. Samsung setzt jedoch neue Materialien ein und will zudem nicht nur deutlich verbesserte Blickwinkel, sondern auch optimierte Farbwiedergabe (nahezu 100 % des DCI-Farbraums), höhere Kontraste und eine erhöhte Helligkeit von bis zu 2.000 Nits erreicht haben. Leider ist noch offen, wie teuer die neuen Geräte sein werden. Günstig werden sie aber wohl nicht werden, denn Michael Zöller, Samsung Kopf der europäischen Abteilung für Visual Display, sagte, dass QLED besser sei als OLED und sich das auch im Preis widerspiegeln sollte. Schade ist allerdings, dass die Reihen Q7 und Q8 nur Edge-LED-Beleuchtung verwenden. Laut Zöller bieten zumindest die Q9 dann Direct LED.

LG will im Gegensatz zu Samsung weiter auf OLED-TVs setzen und zeigte seine neuen Fernseher der Reihe Signature OLED TV W. Dabei gibt LG z. B. an, die maximale Helligkeit gegenüber der 2016er-Serie nahzu verdoppelt zu haben. Außerdem arbeitet Samsungs Rivale mit Technicolor zusammen und bietet nicht nur HDR10 und das für TV-Übertragungen relevante HLG, sondern auch Dolby Vision. Hier ist Samsung konservativer und beschränkt sich auf HDR 10 und natürlich auch HLG. Spannend ist übrigens, was nun aus Ultra HD Premium werden soll: Das Siegel soll Kunden gewisse Qualitätsstandards bei den Geräten garantieren. Samsung wägt jedoch ab, seine neuen TVs gar nicht mehr zertifizieren zu lassen. Nicht etwa, weil die Südkoreaner fürchten das Siegel nicht zu erreichen – im Gegenteil. Nein, man ist enttäuscht, dass auch TVs ab einer Helligkeit von nur 540 Nits für Ultra HD Premium zugelassen werden – was damals LGs OLED-Modellen natürlich die Tür öffnete.

Neben High-End-Fernseher mit Ultra HD stachen mir als Trends auf der CES 2017 noch Smart Home, Smart Cars und Virtual Reality ins Auge. Diese Bereiche stecken aber immer noch in einer Entwicklungsphase, so dass beispielsweise VR immer noch nicht etwas für jedermann sein dürfte. Ultra HD hingegen reift nun endlich – HDMI 2.1 wurde ja ebenfalls vorgestellt und führt Unterstützung für dynamische Metadaten beim offenen Standard HDR10 ein. Offen ist leider, ob die neuen TVs des Jahres 2017, ab Werk noch mit HDMI 2.0 versehen, auch Updates auf HDMI 2.1 erhalten werden. Möglich sei dies technisch durchaus laut HDMI Association, werde aber von den individuellen Modellen und Herstellern abhängen. Somit bleibt es spannend. Und ob man noch warten sollte, bis sich HDMI 2.1 großflächig etabliert hat oder es sich endlich lohnt bei einem Ultra-HD-TV zuzuschlagen, muss wohl jeder für sich entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass sich Hersteller wie LG und Samsung bald zu möglich Updates äußern – und nicht erst ab der CES 2018 HDMI 2.1 einbinden.

Ein Gastartikel von André Westphal, welcher unter anderem für Caschys Blog schreibt.

Tobi

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