WordPress 4.4 – Die Neuerungen

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WordPress 4.4 mit dem Codenamen Clifford wurde heute pünktlich zum geplanten Releasetermin veröffentlicht. Wie immer steht auch bereits die deutsche Version als automatisches Update zur Verfügung. Vor dem Update solltet ihr ein Backup erstellen. Die nützlichen Neuerungen für Normaluser halten sich bei Version 4.4 in Grenzen, was ebenso bereits bei WordPress 4.3 der Fall war.

Nachfolgend ein kurzer Überblick. Genauere Details findet ihr im ausführlichen Changelog im WordPress-Codex.

  • neues Standard-Theme „Twenty Sixteen“ (mobile-first-Blog-Theme) (wird nur bei Neuinstallationen installiert)
  • native Unterstützung für „Responsive Images“
    • funktioniert unabhängig vom Theme und vom Endgerät des Nutzers
    • wird über die neuen Attribute „srcset“ und „sizes“ realisiert
    • neue Bildgröße „medium_large“ mit einer Breite von 768 Pixeln
  • Einbettung von WordPress-Beiträgen möglich (Achtung, könnte von Content-Dieben ausgenutzt werden, daher empfehle ich eine Deaktivierung via Plugin)
  • oEmbed-Unterstützung für Cloudup, Reddit-Kommentaren, ReverbNation, Speaker Deck und VideoPress
  • veränderte Reihenfolge im Kommentarformular, Kommentarfeld am Anfang
  • Implementierung der REST-API in den WordPress-Core
  • neue Objekte „WP_Term“, „WP_Comment“ und „WP_Network“
  • Metadaten für Taxonomie-Begriffe möglich
  • kompatibel zu PHP 7

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter, Facebook, Google+ und Google+ (privat) folgt.

9 Antworten

  1. tux. sagt:

    „Toll“.

    Wieder eine Version, die mich daran erinnert, dass ich mich seit Jahren davor drücke, WordPress endlich wegzuwerfen.

    • Tobi sagt:

      Ja seit Version 4 wurde viel verschlechtert. Was wäre die Alternative für dich?

    • tux. sagt:

      Das ist eins der Probleme: Ich hab‘ mich noch nicht entschieden.

      Nach monatelangem Herumprobieren: Pelican, Frog, Coleslaw, Statocles oder Hakyll. Meine Beiträge aus WordPress zu importieren und die Kommentare per isso reinzuschrauben geht überall ziemlich ähnlich. Ich könnte würfeln…

      Pelican war lange meine erste Wahl und ich hatte auch schon angefangen, mir ein Theme zu basteln, aber irgendwo zwischendrin habe ich mir da die Konfiguration zerschossen. Das ist so eins der Probleme, die ich mit Python habe: Es verhält sich manchmal sehr, äh, merkwürdig.

      Und so lange ich mich nicht entscheiden kann, bleibe ich bei WordPress. Seufz.

    • tux. sagt:

      (Wobei ich kein Haskell „kann“ und Racket auch noch nicht so richtig, insofern lautet die Frage wahrscheinlich eher: Welche Sprache wird mir längerfristig am meisten Spaß machen? PHP kann ich schon, PHP macht keinen Spaß mehr. ;))

      (Ah, dein Kommentarmoderationssystem…)

    • Tobi sagt:

      Sorry, da waren wohl zu viele Links drinnen 😉

    • tux. sagt:

      Einfach die Namen reinzuklatschen wäre nicht zielführend gewesen. Gerade nach Frog sucht man sich dumm und dämlich.

      Apropos: Hakyll ist das Unwahrscheinlichste davon. Theming ist nicht dokumentiert und offenbar auch nicht von irgendeiner Standardklasse betrieben.

    • Tobi sagt:

      Ich mache dir keinen Vorwurf, im Gegenteil. Andererseits muss ich gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, sonst werde ich von Spam überflutet. Auch so ein Problem von WordPress…

      Vielleicht findest du was mit Ruby. Im Studium hatte ich das Vergnügen die Sprache kennenzulernen. Hat wirklich Spaß gemacht 🙂

    • tux. sagt:

      Ruby ist wirklich, wirklich furchtbar hässlich. Da gäbe es Octopress, Jekyll usw., aber ernsthaft: Würg. (Einmal ganz davon abgesehen, dass Octopress die Nutzer weglaufen, weil es offensichtlich nicht besonders clever ist, einen Generator aus drei (!) verschiedenen Programmiersprachen zusammenzusetzen…)

      Ich bringe mir den Quatsch ja in meiner Freizeit bei. Im Beruf brauchte ich bisher nur Perl, PHP, ein bisschen Python „und so“, erst seit ein paar Wochen verdiene ich meine Brötchen mit C#. (Ja, das geht.) Und ich stand schon mal vor der Frage, ob ich lieber Ruby oder Python lernen soll. Ruby habe ich mir also auch angesehen. Was für eine grauenvolle Syntax!

      –> Lass‘ ma. 😉

    • tux. sagt:

      Wobei eins meiner nächsten Projekte definitiv eine Website auf Basis von COBOL on Wheelchair (kein Scherz, guck‘ in die engl. Wikipedia…) und ein fBlog (Fortran-Blog) bekommen wird. Ich kann zwar weder COBOL noch Fortran, aber ich mag ungewöhnliche Lösungen.

      (Sonst könnte ich ja auch bei WordPress bleiben.)

      Erst mal gute Nacht, morgen weiter.

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