Apple macht sich mit iPad mini 3 lächerlich

18. Oktober 2014, 09:01 von Tobi | Keine Kommentare

iPad mini 3Da ich in der Vergangenheit so gut wie nie über Apple-Produkte berichtet habe, könnt ihr euch sicherlich denken, dass ich kein allzu großer Fan der entsprechenden Produkte bin. Zugegeben, die Hardware, die Verarbeitung und das Design sind ganz nett, die Software hingegen ist nicht mein Fall, egal ob Mac OS X oder iOS. Dazu kommen die teilweise völlig utopischen Preise. Aber zurück zur Überschrift.

Diese habe ich absichtlich etwas reißerisch formuliert, aber irgendjemand muss es schließlich tun. Die großen Webseiten berichten ganz nüchtern über die Vorstellung des iPad mini 3 und halten sich mit negativen Statements zurück. In den Kommentaren wird aber deutlich, dass sich Apple mit dem iPad mini 3 keinen Gefallen getan hat. Selbst viele Apple-Fans geben dies offen zu. Sascha Pallenberg möchte sich nicht einmal zum Tablet äußern und bezeichnet es als “lame” Update.

Ein kurzer Blick zum Apple iPad mini 3, damit alle wissen, wo überhaupt das Problem liegt. Im Vergleich zum iPad mini 2 wurde die neu vorgestellte Variante lediglich mit dem Touch-ID-Fingerabdrucksensor ausgestattet. Die einzig weitere “Änderung” ist, dass es keine Variante mit 32 GByte mehr gibt. Ansonsten entspricht es 1:1 der Vorgängerversion.

Wirklich kritisch wird die Situation allerdings dadurch, dass das iPad mini 2 im Preis gesenkt wurde und damit bereits ab 289 Euro erhältlich ist. Wer bitte schön kauft sich ein iPad mini 3 welches 100 Euro teurer ist? Alles in allem ist das iPad mini 3 wohl nicht mehr als ein schlechter Scherz und gleichzeitig das wohl enttäuschendste Update der Firmengeschichte. Steve Jobs dreht sich vermutlich im Grabe um…

Google stellt Nexus 9 mit Nvidia Tegra K1 vor

17. Oktober 2014, 10:30 von Tobi | Keine Kommentare

Nexus9Neben dem Nexus 6 Smartphone hat Google am Mittwoch auch ein neues Tablet in Form des Nexus 9 vorgestellt. Das Tablet kommt ebenfalls mit Android 5.0 “Lollipop” daher und bietet ein 8,9 Zoll großes Display im 4:3-Format. Die Auflösung beträgt 2.048 x 1.536 Pixel. Gefertigt wird das Nexus 9 von HTC.

Als Prozessor kommt der Tegra K1 von Nvidia zum Einsatz. Der Dual-Core-Prozessor auf ARM-v8-Basis taktet mit 2,3 GHz und verfügt über 64-Bit-Unterstützung. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß und der interne Speicher ist je nach Version 16 oder 32 GByte groß. Mit dem 6.700 mAh großen Akku soll eine Videowiedergabe von bis zu 9,5 Stunden möglich sein. Die restliche Ausstattung beläuft sich auf eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Blitz, eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, WLAN 802.11 b/g/n/ac 2×2 (MIMO), Bluetooth 4.1, NFC und A-GPS.

Das Gehäuse des Nexus 9 misst 153,68 x 228,25 x 7,95 mm und der Aluminium-Rahmen rund um das Tablet soll für eine hohe Stabilität sorgen. Die Rückseite ist mit einer Soft-Grip-Oberfläche überzogen. Je nach Variante liegt das Gewicht bei 425 (WLAN) bzw. bei 436 Gramm (LTE). Als optionales Zubehör wird eine Tastatur erhältlich sein, die sich am Tablet magnetisch befestigen lässt. Diese dient gleichzeitig als Schutzhülle und soll 129 Euro kosten.

Das Nexus 9 wird in den Farben Schwarz, Weiß und Grau verfügbar sein. Der Vorverkauf soll heute am 17. Oktober starten. Ausgeliefert wird das Tablet dann ab dem 3. November. Ab diesem Datum wird das Nexus 9 auch im Einzelhandel bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Der Preis liegt bei 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB) bzw. 559 Euro (32 GB + LTE).

In meinen Augen ziemlich teuer, sind ja fast schon Apple-Preise. Da werde ich wohl weiterhin bei meinem Nexus 7 (2013) bleiben.

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Technische Daten

Produkt Google Nexus 6 (by HTC)
Display 8,9 Zoll IPS, Gorilla Glass 3
Auflösung 2.048 x 1.536 Pixel (QXGA), 288 ppi
CPU Nvidia Tegra K1 (2x 2,30 GHz), 28 nm, 64-Bit
GPU 192 Kepler-Cores
Arbeitsspeicher 2 GByte
Speicher 16 bzw. 32 GByte
Kamera 8 Megapixel, LED-Blitz, f/2.4-LinseAutofokus, 1,6 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 153,68 x 228,25 x 7,95 mm
Gewicht 425 g (WLAN), 436 g (LTE)
Akku 6.700 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges A-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB), 559 Euro (32 GB + LTE)

Google stellt Nexus 6 mit Android 5.0 “Lollipop” vor

16. Oktober 2014, 22:44 von Tobi | Keine Kommentare

Nexus 6Nach vielen Gerüchten hat Google gestern das Nexus 6 offiziell vorgestellt. Das Smartphone wird von Motorola gefertigt und ähnelt optisch ein wenig dem Moto X (2. Generation). Allerdings ist es deutlich größer.

Das Display des Nexus 6 besitzt eine Diagonale von 5,96 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Die Pixeldichte liegt bei 493 ppi. Damit fällt das Nexus 6 extrem groß aus und dürfte sicherlich viele Käufer ein wenig abschrecken. Mit Abmessungen von 159,26 x 82,98 x 10,06 mm ist es sogar größer als das Note 4 von Samsung oder das Apple iPhone 6 Plus. Das Gewicht beträgt 184 Gramm.

Angetrieben wird das Phablet von einem 2,7 GHz schnellen Qualcomm Snapdragon 805 mit vier Kernen. Als Grafiklösung kommt eine Adreno 420 GPU zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß und der interne Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Wie bei Nexus-Geräten üblich kann der interne Speicher nicht erweitert werden. Auf der Rückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera, die Videos in 2.160p und 30 Frames aufnehmen kann und von einem doppelten LED-Ringblitz unterstützt wird. Die Kamera auf der Front löst mit zwei Megapixeln auf. Bei der Konnektivität bietet das Nexus 6 WLAN nach 802.11 b/g/n/ac mit zwei Antennen, Bluetooth 4.1 und NFC. Mit dem 3.220 mAh großen Akku soll das Smartphone laut Google den ganzen Tag durchhalten.

Das Nexus 6 wird das erste Smartphone sein, welches mit Android 5.0 “Lollipop” ausgeliefert werden wird. Einen genauen Termin nannte Google nicht, aber es soll im November verfügbar sein. Vorbestellungen sollen sogar noch im Oktober möglich sein. Auch zu den Preisen äußerte sich Google noch nicht. Allerdings deuten Hinweise darauf hin, dass das Nexus 6 deutlich teurer als seine Vorgänger sein wird.

Technische Daten

Produkt Google Nexus 6 (by Motorola)
Display 5,96 Zoll AMOLED, Gorilla Glass 3
Auflösung 2.560 x 1.440 Pixel, 493 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 805 (4 x 2,7 GHz) (APQ 8084-AB)
GPU Adreno 420 (600 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 32 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Doppelter LED-Ringblitz, 4K Videoaufnahhme (30 fps)
2 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 159,26 x 82,98 x 10,06 mm
Gewicht 184 g
Akku 3.220 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 19), LTE (1/3/5/7/8/9/19/20/28/41)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges A-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis noch unbekannt

Western Digital bietet Update für WD Red Festplatten

15. Oktober 2014, 23:28 von Tobi | Keine Kommentare

Western Digital Logo

Mehr oder weniger zufällig bin ich gerade auf ein Update für meine WD Red Festplatten gestoßen, obwohl Western Digital das Update bereits seit Ende 2013 anbietet. Der Hersteller beschreibt das Update als “WD Red-SMART-Dienstprogramm zum Laden/Entladen für 3,5-Zoll-Laufwerke”. Dahinter verbirgt sich also kein Firmwareupdate, sondern lediglich eine Änderung am Parkverhalten der Schreib-/Leseköpfe.

Bei neueren WD Red Festplatten hatte WD zwischenzeitlich einen Timeout von nur acht Sekunden definiert. Das bedeutet, dass die Köpfe nach acht Sekunden Leerlauf geparkt werden, was sehr schnell ist. Dadurch wird die Mechanik stärker beansprucht und die Festplatte fällt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit früher aus. Das Update hebt den Timeout von acht auf 300 Sekunden, also fünf Minuten, an. Bei älteren WD Red HDDs aus dem Jahr 2013 führt das Update keine Änderungen aus, da der kurze Timeout lediglich bei neueren Modellen vorkonfiguriert ist.

Zur Änderung des Timeouts muss die WD Red an einen PC mit Linux oder Windows angeschlossen werden. Die genaue Vorgehensweise könnt ihr dem folgenden Link entnehmen. Da nur der Timeout-Wert verändert wird, bleiben alle Daten auf der Festplatte erhalten. Dennoch solltet ihr sicherheishalber vorher ein Backup anfertigen.

Download WD Red Update und weitere Infos

WD Red Update

Alternativ kann der Timeout mit dem Tool “WDIDLE3” auch komplett deaktiviert werden. Das Parken der Köpfe wird dann vom Betriebssystem gesteuert. Dieses Vorgehen empfiehlt sich beispielsweise auf NAS-Systemen, die eine komfortable Verwaltung des HDD-Ruhezustands ermöglichen, wie beispielsweise alle NAS-Systeme von Synology.

Raspberry Pi schon 3,8 Mio. Mal verkauft

13. Oktober 2014, 12:57 von Tobi | Keine Kommentare

Raspberry Pi Logo

Die Beliebtheit des Raspberry Pi scheint ungebrochen. Die Entwickler haben in einem Tweet bekannt gegeben, dass der ca. 30 Euro teure Mini-Rechner mittlerweile schon 3,8 Millionen Mal verkauft wurde. Erst im Juni 2014 hatte die Raspberry Pi Foundation die Marke von 3 Millionen Exemplaren erreicht.

Seit Mitte Juli 2014 ist der kreditkartengroße Raspberry Pi in einer verbesserten Version erhältlich. Der Raspberry Pi B+ zeichnet sich durch vier USB-2.0-Anschlüsse, einen microSD-Kartenslot und einer verringerten Leistungsaufnahme aus. Die Neuerungen findet ihr in meinem Artikel “Verbesserter Raspberry Pi B+ vorgestellt“.

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Lenovo stellt Yoga 3 Pro Ultrabook mit Intel Core M vor

11. Oktober 2014, 18:19 von Tobi | 2 Kommentare

Lenovo Logo

Mit dem Yoga 3 Pro hat Lenovo ein neues Ultrabook bzw. Convertible-Notebook vorgestellt. Das 13,3-Zoll-Display löst mit 3.200 x 1.800 Pixel auf und bietet einen 10-Punkte-Touchscreen. Als Prozessor kommt Intels neuer Core M-5Y70 zum Einsatz. Der Zweikernprozessor unterstützt Hyper-Threading (HT) und taktet standardmäßig mit 1,10 GHz. Im Turbo-Mode kann er aber bis zu 2,6 GHz erreichen. Die neue Broadwell-CPU ist bereits in 14 nm gefertigt und besitzt eine TDP von nur 4,5 Watt. Die sonstige Ausstattung beläuft sich auf bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher und eine bis zu 512 GByte große SSD. Ansonsten bietet das Yoga 3 Pro WLAN nach WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.01, Micro-HDMI Ausgang, ein 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, SDXC, SDHC), zwei USB-3.0-Ports und ein USB-2.0-Port. Der 4-Zellen-Li-Polymer-Akku soll Strom für bis zu 9 Stunden liefern.

Das Lenovo Yoga 3 Pro ist nur 1,19 Kilogramm schwer und besitzt eine Bauhöhe von 12,8 mm. Damit ist es 2,7 mm dünner und 200 Gramm leichter als der Vorgänger Yoga 2 Pro. Die schlanke Bauweise ist hauptsächlich auf das neuartige Scharnier zurückzuführen. Dieses besteht aus Edelstahl und Aluminium und lässt sich stufenlos bis zu 360 Grad umklappen. Damit lässt sich das Yoga 3 Pro auch als Tablet nutzen. Optisch erinnert das Scharnier an die Glieder eines Uhrenarmbands.

Das Lenovo Yoga 3 wird in den Farben “Clementine Orange” und “Silver Grey” erhältlich sein. Die Verfügbarkeit wird für Mitte Oktober versprochen. Der Preis liegt bei 1.599 Euro.

Technische Daten

Produkt Lenovo Yoga 3 Pro
Display 13,3 Zoll, IPS 10-Point-Multitouch-Display
Auflösung 3.200 x 1.800 Pixel (QHD+)
Prozessor Intel Core M-5Y70 (2 x 1,10 GHz), 14 nm
GPU Intel HD Graphics 5300
Arbeitsspeicher bis zu 8 GByte LPDDR3L
Speicher bis zu 512 GByte SSD
Drahtlos WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.01
Anschlüsse 2 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, Micro HDMI, 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, SDXC, SDHC)
Kamera 720p Webcam
Betriebssystem Windows 8.1
Abmessungen 330 x 228 x 12,8 mm
Gewicht 1.190 Gramm
Akku 4 Zellen Li-Polymer, bis zu 9 Stunden
Preis 1.599 Euro

(via)

Cisco Switch: VLAN und VTP Informationen löschen

9. Oktober 2014, 17:52 von Tobi | Keine Kommentare

Cisco Logo

Mit dem VLAN Trunking Protocol (VTP) kann in Cisco-Netzwerken die Konfiguration und Administration von VLANs durchgeführt werden. Dies geschieht auf dem VTP-Server (oft Core-Switch). Innerhalb einer VTP-Domain wird die aktuelle VLAN-Konfiguration an alle VTP-Clients (Switche) verteilt.

VTP-Revisionsnummer zurücksetzen

Wenn gebrauchte Switche in ein Netzwerk integriert werden, sollte die VTP-Revisionsnummer davor auf 0 zurückgesetzt werden. Dadurch wird eventuellen Problemen aus dem Weg gegangen und der Switch holt sich die  VLAN-Konfiguration auf jeden Fall neu. Allerdings existiert kein offizieller Befehl um dies zu tun. Eine häufig empfohlene Vorgehensweise ist die Änderung des VTP-Modes.

  • Auf dem Switch anmelden und in den Enable-Modus wechseln.
  • Die aktuelle VTP-Konfiguration anzeigen lassen.
    show vtp status
    VTP Version                     : 2
    Configuration Revision          : 17
    Maximum VLANs supported locally : 250
    Number of existing VLANs        : 14
    VTP Operating Mode              : Client
    VTP Domain Name                 : COMPANY
    VTP Pruning Mode                : Enabled
    VTP V2 Mode                     : Disabled
    VTP Traps Generation            : Disabled
    MD5 digest                      : 0x06 0xBA 0x4C 0xA5 0x98 0xCA 0x97 0x44
    Configuration last modified by 10.10.0.1 at 8-21-14 10:13:00
  • Den VTP-Modus auf “transparent” umstellen.
    configure terminal
    vtp mode transparent
  • Jetzt wieder zurück auf “client” wechseln.
    vtp mode client
  • Nun sollte die VTP-Revisionsnummer auf 0 gesetzt sein.
    show vtp status
    VTP Version                     : 2
    Configuration Revision          : 0
    Maximum VLANs supported locally : 250
    Number of existing VLANs        : 14
    VTP Operating Mode              : Client
    VTP Domain Name                 : COMPANY
    VTP Pruning Mode                : Enabled
    VTP V2 Mode                     : Disabled
    VTP Traps Generation            : Disabled
    MD5 digest                      : 0x06 0xBA 0x4C 0xA5 0x98 0xCA 0x97 0x44
    Configuration last modified by 10.10.0.1 at 8-21-14 10:13:00

VTP-Informationen auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Bei größeren Problemen mit VTP ist es oftmals ratsam, die VTP- bzw. VLAN-Konfiguration auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Dazu muss die Datei “vlan.dat” gelöscht werden.

  • Die Datei “vlan.dat” mit allen Informationen befindet sich im NVRAM. Je nach Geräte ist dieser unterschiedlich erreichbar.
    show flash:
    dir const_nvram:
  • Jetzt muss die “vlan.dat” gelöscht werden. Vor dem Löschen kann ggf. noch ein Backup erstellt werden.
    delete flash:vlan.dat
    delete const_nvram:vlan.dat
  • Nach einem Neustart werden die Werkseinstellungen übernommen.
    reload

Sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen sinnvoll?

13. September 2014, 14:59 von Tobi | Keine Kommentare

Beim Kauf eines neues Tablets oder Smartphones im Einzelhandel werden immer öfter Geräteversicherungen und / oder Garantieverlängerungen angeboten. Aber auch online sind solche Leistungen mittlerweile vermehrt vorzufinden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte ausführen, warum solche Produkte meiner Meinung nach nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind.

Egal ob Geräteversicherung oder Garantieverlängerung, im Einzelhandel werden solche Angebote oft pauschal empfohlen, da der Vermittler mit einer ordentlichen Provision rechnen kann. Eine objektive Betrachtung der persönlichen Gegebenheiten und die Abwägung des Für und Wider entsprechender Versicherungsprodukte erfolgt so gut wie nie.

Garantieverlängerungen greifen erst nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung und Herstellergarantie. Wenn das Gerät danach ohne Verschulden des Nutzers kaputt geht, wird es kostenlos repariert. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Herstellergarantie oft zwei Jahre beträgt und viele Geräte danach nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Außerdem werden nur Material- und Herstellungsfehler abgedeckt, Verschleißteile sind immer ausgenommen. Im Regelfall wechseln die Anwender bei einem Defekt sowieso auf ein neues Gerät.

Geräteversicherungen sind deutlich teurer als eine Garantieverlängerung, bieten aber auch einen besseren Schutz. Stürze, Bruchschäden oder Wasserschäden sind typische Beispiele für einen Versicherungsfall. Allerdings sollten die Versicherungsbedingungen ganz genau studiert werden, denn fast immer sind dort zahlreiche Ausnahmen zu finden. Beispielsweise sind Schäden an Verschleißteilen, Schäden durch Witterung, durch Kondens- oder Leitungswasser, Schönheitsfehler und Diebstahl oft ausgeschlossen. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass viele Versicherungen bei Schäden den Zeitwert des Geräts heranziehen und nicht den originalen Kaufpreis. Zudem ist auch oft ein Selbstbehalt in den Versicherungen enthalten.

Alles in allem sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen eher kritisch zu sehen und nur in Einzelfällen sinnvoll. Der Defekt oder Verlust eines Geräts ist relativ überschaubar und sollte ohne Probleme verkraftet werden können. Selbst wenn ein solcher Fall eintritt ist nicht sicher, ob eine Versicherung mit ihren vielen Ausnahmen überhaupt für den Schaden aufkommt. Deutlicher gesagt: Wenn sich jemand ein Smartphone oder Tablet kauft, sollte er den Verlust ohne weiteres verkraften können. Wenn nicht, kann er sich das Gerät nicht leisten.

Lenovo Tab S8 – 8-Zoll-Tablet zum Kampfpreis

11. September 2014, 00:04 von Tobi | 2 Kommentare

Lenovo Logo
Lenovo Tab S8

Lenovo Tab S8 (Quelle: Lenovo)

Auf der IFA 2014 hat Lenovo ein neues Tablet mit Android 4.4 und Intel Prozessor vorgestellt, welches für 199 Euro in den Handel kommen soll. Das Lenovo Tab S8 ist mit einem Intel Atom Z3745 und 2 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Bay-Trail-SoC taktet mit 1,33 GHz und verfügt über 4 Kerne. Der Touchscreen ist 8 Zoll groß und kommt mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) daher. Als interner Speicher sind 16 GByte vorgesehen. Außerdem kann der Speicher des Tablets mittels einer microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden.

Mit Abmessungen von 209,8 x 123,8 x 7,9 mm ist das Lenovo Tab S8 schön dünn. Auch das Gewicht fällt mit 299 Gramm erfreulich gering aus. Dennoch hat Lenovo einen Akku mit 4.290 mAh verbaut, welcher bei aktiviertem WLAN bis zu 7 Stunden Browsen ermöglichen soll. Die weitere Ausstattung beläuft sich auf eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, eine 8-Megapixel-Hauptkamera, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 A-GPS und  GLONASS.

Das Lenovo Tab S8 soll im vierten Quartal 2014 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro. Das Tablet wird in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Gelb auf den Markt kommen. Neben der WLAN-Version ist auch eine LTE-Variante geplant. Allerdings hat Lenovo dazu weder Preis noch Verfügbarkeit verraten.

Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Tablet, welches eine gute Alternative zum Nexus 7 (2013) darstellt. Mitte Oktober wird Google voraussichtlich ein Nexus 9 vorstellen, welches deutlich größer sein dürfte.

Technische Daten

Produkt Lenovo Tab S8 Nexus 7 (2013)
Display 8 Zoll, IPS 7 Zoll, IPS
Auflösung 1.920 x 1.200 Pixel, 275 ppi 1.920 x 1.200 Pixel, 323 ppi
Speicher 16 GByte + microSD 16 / 32 GByte, nicht erweiterbar
Prozessor Intel Atom Z3745 (4 x 1,33 GHz), 22 nm Qualcomm Snapdragon S4 Pro (4 x 1,5 GHz)
GPU Intel HD Graphics, 311 MHz Adreno 320
Arbeitsspeicher 2 GByte
Drahtlos WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, A-GPS, GLONASS Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, A-GPS, GLONASS
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz), LTE (800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100, 2600 MHz)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB) 1 x USB 2.0 (Micro-USB), SlimPort HDMI
Kamera 8,0 Megapixel Rückseite (LED, f/2,2, AF), 1,6 Megapixel Vorderseite 5 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Vorderseite
Betriebssystem Android 4.4
Abmessungen 209,8 x 123,8 x 7,90 mm 200 x 114 x 8,65 mm
Gewicht 299 Gramm 290 Gramm / 299 Gramm (LTE)
Akku 4.290 mAh 3.950 mAh
Preis 199 Euro (UVP) 199 Euro (16 GB), 249 Euro (32 GB), 289 Euro (32 GB + LTE)

Vorwerk bringt neuen Thermomix TM5

9. September 2014, 23:02 von Tobi | 1 Kommentar

Vorwerk Logo

Vollkommen unerwartet hat Vorwerk am Wochenende einen neuen Thermomix vorgestellt. Der Thermomix TM5 ist mit einem Touchscreen ausgestattet und kann mit sogenannten Rezept-Chips umgehen. Dabei handelt es sich um ein digitales Kochbuch mit Hunderten von Rezepten. Der Nutzer kann ein Gericht aussuchen und muss nur noch der Schritt für Schritt Anleitung auf dem Touchscreen folgen. Im Prinzip müssen nur noch die Zutaten in den Mixtopf gegeben werden. Alles andere, wie beispielsweise Knöpfe drücken, Zeit auswählen, wiegen, rühren, kneten oder kochen, erledigt der neue Thermomix selbstständig. Vorwerk nennt dies “Guided Cooking”.

Obwohl der Vorgänger aus dem Jahr 2004 stammt, hat sich beim Gerät selbst relativ wenig verändert. Heizung, Motor, Mixtopf und Messer sind nur leicht überarbeitet worden. Der Motor arbeitet nach wie vor mit 500 Watt, erreicht jetzt aber bis zu 10.700 Umdrehungen pro Minute. Außerdem soll er etwas leiser agieren. Der Vorgänger in Form des TM31 bietet maximal 10.200 Umdrehungen pro Minute. Des Weiteren wurde die Maximaltemperatur von 100 auf 120 °C angehoben und das Fassungsvermögen des Topfs wurde um 10 Prozent auf 2,2 Liter erhöht. Der VAROMA-Behälter wurde ebenfalls um 10 Prozent vergrößert. Eine weitere Neuerung ist die automatische Verriegelung des Deckels.

Preislich liegt der neue Thermomix TM5 bei 1.109 Euro und damit 90 Euro über dem Thermomix TM31. Die Verfügbarkeit soll innerhalb der nächsten Wochen gegeben sein.  Spätestens im Oktober soll der in Frankreich produzierte TM5 breit verfügbar sein. Ein Umtausch vom TM31 zum TM5 ist nicht möglich. Diese Tatsache ärgert vor allem Kunden, die erst kürzlich einen TM31 gekauft haben. Bei Facebook und im offiziellen Forum haben sich daher schon einige verärgerte Kunden zu Wort gemeldet.

Abschließend eine kurze Zusammenfassung aller Neuerungen:

  • Rezept-Chips bieten digitale Rezepte und “Guided Cooking”
  • Touchscreen
  • neues Design
  • Motor leiser und etwas schneller
  • Temperaturen bis 120 °C möglich
  • 10% mehr Fassungsvermögen im Mixtopf und VAROMA
  • automatische Verriegelung des Deckels
  • neuer Messbecher

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