SanDisk Extreme 64GB – sehr schneller USB-3.0-Stick für 35 Euro

29. Oktober 2014, 23:47 von Tobi | Keine Kommentare

SanDisk Extreme

Ende 2012 habe ich den SanDisk Extreme USB-3.0-Stick mit 64 GByte für Hartware getestet und auch hier kurz darüber berichtet. Damals kostete dieser noch rund 60 Euro. Auch in meinem neuen Vergleich von fünf USB-Sticks mit 128 GByte habe ich den SanDisk Extreme 64GB mitgetestet. Das Fazit ist eindeutig: Der SanDisk Extreme 64GB ist einer der schnellsten USB-Sticks überhaupt und kann sowohl bei kleinen als auch großen Dateien überzeugen.

Aktuell ist der SanDisk Extreme 64GB bei Amazon für genau 35 Euro erhältlich und damit ein Schnäppchen. Jeder der noch einen extrem schnellen und großen Stick für relativ wenig Geld sucht, kann bedenkenlos zum SanDisk Extreme greifen. Ich kann ihn jedenfalls bedenkenlos empfehlen!

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Überblick im Drucker-Dschungel

28. Oktober 2014, 22:35 von Tobi | Keine Kommentare

Während es vor 15 Jahren noch ein Privileg darstellte, überhaupt einen Drucker zu besitzen und vor 10 Jahren Farbdruck noch ein Highlight war, so hat sich die Technik bis heute deutlich weiter entwickelt. Multifunktionsgeräte kombinieren mittlerweile Fax, Kopierer und Co. in einem und sind dabei in allen Preiskategorien erhältlich. Fast in jedem Haushalt steht ein aktuelleres Multifunktionsgerät. In diesem Artikel soll es um allgemeine Funktionen und einige Besonderheiten gehen. Hier soll es vorrangig um Tintenstrahldrucker gehen, da diese weitaus verbreiteter und praktischer im Haushalt sind. Fachbegriffe werden verständlich geklärt und der nächste Kauf eines Druckers ist ein Kinderspiel.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Das wichtigste und meistgenutzte Feature wird wahrscheinlich die Druckfunktion darstellen. Hier unterscheidet man grob zwischen Text- und Foto-Druck. Der Textdruck ist allgemein bekannt. Beim Fotodruck erzielen Tintenstrahlgeräte oft eine sehr gute Qualität. Dabei ist allerdings darauf zu achten, kompatibles und hochwertiges Fotopapier zum Einsatz zu bringen. Denn nur so kann eine sehr gute Qualität garantiert werden. Die A4-Ausdrucke lassen sich durchaus sehen und sind ideal für das Fotoalbum oder den Bilderrahmen geeignet. Drucker mit der sogenannten PictBridge-Funktion erleichtern dabei die Arbeit besonders. Ist eine kompatible Kamera vorhanden, muss das Gerät nur noch per USB mit dem Drucker verbunden werden. Einzelne Einstellungen lassen sich am Drucker vornehmen. Dabei kann ein großes Touchdisplay oftmals sehr hilfreich sein. So lassen sich schnell Fotos auswählen, beschneiden und schlussendlich zum Druck freigeben. Das ist sehr komfortabel und einfach. Natürlich lässt sich auch weiterhin von USB-Sticks und SD-Karten drucken, was ein umständliches Suchen am PC überflüssig macht. Passende Anschlüsse sind an allen moderneren Druckern vorhanden.

Netzwerktechnik und Co.

Wenn man mit mehreren Leuten unter einem Dach wohnt, zum Beispiel in einer WG oder als Familie oder aber einfach mehrere technische Geräte zum Schreiben und Arbeiten nutzt, ist integrierte Netzwerktechnik besonders empfehlenswert. Denn dann ist es möglich, den Drucker für alle im Heimnetzwerk freizugeben, sodass jedes Gerät Zugriff auf den Drucker erlangt. So kann beispielsweise die Mutter die Steuerunterlagen ausdrucken, der Vater die nächste Wanderroute und der Sohn sein Referat. Und das alles ohne umständliche Kabel oder ähnliches. Das dient der Ästhetik und der Sicherheit. Hierfür ist es von Vorteil, wenn das Gerät ein Wifi-Modul besitzt. Die Einrichtung ist dann besonders einfach und schnell erledigt. Ist dies geschehen, kann jeder mit Zugangsberechtigung etwas ausdrucken – sogar vom Smartphone oder Tablet. In der Regel finden hier die Betriebssystem iOS (per AirPrint) und Android (per passender App) Beachtung. Wer ein alternatives Betriebssystem nutzt, sollte sich im Fachhandel beraten lassen.

Zusätzliche Besonderheiten

Drucker sind in allen Preiskategorien erhältlich. Doch meist sind es die passenden Farbpatronen, die den ganzen Spaß schnell teuer machen. Hier lohnt es sich, darauf zu achten, dass der Drucker getrennte Tintentanks besitzt. Das bedeutet, dass einzelne Farben auch in einzelnen Patronen untergebracht sind. Bei manchen Geräten ist dies nicht der Fall. Hier sind die Tintentanks kombiniert, was zu hohen Folgekosten führen kann. Ist beispielsweise das Gelb aufgebraucht, muss gleichzeitig Rot und Blau ausgetauscht werden.

Getrennte Papierfächer sind ebenfalls von Vorteil. So kann beispielsweise in Fach 1 Normalpapier gelegt werden für alltägliche Drucke. Das Papierfach 2 fasst dann beispielsweise Fotopapier, was gerade für Hobby-Fotografen eine komfortable Erleichterung sein dürfte. Aber auch Personen, die oft auf Folien drucken müssen – beispielsweise Lehrer – dürften sich über diese Funktion freuen.

Ebenfalls komfortabel: die Duplexeinheit. Sie ist bei den meisten aktuellen Druckern verbaut und ermöglicht das Bedrucken von Vorder- und Rückseite. Das spart Papier und ist beispielsweise beim Erstellen von Verträgen, Präsentationen und Co. eine nützliche Angelegenheit.

Für Selbstständige und Unternehmer dürfte auch die Faxfunktion wichtig sein. Sie ist allgemein bekannt, aber nicht in allen Geräten enthalten. Deswegen: Augen auf beim Kaufen! Bei fast allen Geräten lässt sich eine sogenannte Signatur erstellen. Diese umfasst meistens den Name und die Kontaktdaten des Absenders und wird bei jedem ausgehenden Fax automatisch eingefügt.

Bedrucken von CD-Rohlingen

Meist werden Rohlinge nur handschriftlich bezeichnet, wenn sie überhaupt beschriftet werden. Doch wenn man zu denjenigen gehört, die gerne eine Foto-CD bzw. DVD erstellen oder oft Musik und Filme brennen, dann dürfte man sich besonders über die Rohling-Druckfunktion freuen. Bedruckte Rohlinge lassen sich viel besser verschenken, einordnen und sehen einfach hochwertiger aus. So gehören lieblos gestaltete Rohlinge der Vergangenheit an. Allerdings muss einiges beachtet werden. Natürlich muss hierfür ein kompatibler Drucker bereitstehen. Drucker mit dieser Funktion sind nämlich noch längst nicht so verbreitet wie Geräte mit Fax- und Scan-Funktion. Außerdem müssen die passenden Rohlinge gekauft werden. Sie kosten meist wenige Euro mehr, sind aber definitiv eine Investition wert. Das Bedrucken eines solchen dauert im Schnitt zwei Minuten – Empfehlenswert!

Fazit

Gute All-in-One-Geräte sind nicht zu teuer. Für die meisten Anwender reicht ein 3in1- bzw. ein 4in1-Gerät aus. Dabei sind vor allem die Folgekosten zu beachten. Gute Geräte gibt es bereits um die 250 Euro. Anspruchsvolle wählen einen Drucker, der auch Rohlinge verschönert. In jedem Fall lohnt sich eine Beratung beim Fachhändler des Vertrauens.

Apple macht sich mit iPad mini 3 lächerlich

18. Oktober 2014, 09:01 von Tobi | Keine Kommentare

iPad mini 3Da ich in der Vergangenheit so gut wie nie über Apple-Produkte berichtet habe, könnt ihr euch sicherlich denken, dass ich kein allzu großer Fan der entsprechenden Produkte bin. Zugegeben, die Hardware, die Verarbeitung und das Design sind ganz nett, die Software hingegen ist nicht mein Fall, egal ob Mac OS X oder iOS. Dazu kommen die teilweise völlig utopischen Preise. Aber zurück zur Überschrift.

Diese habe ich absichtlich etwas reißerisch formuliert, aber irgendjemand muss es schließlich tun. Die großen Webseiten berichten ganz nüchtern über die Vorstellung des iPad mini 3 und halten sich mit negativen Statements zurück. In den Kommentaren wird aber deutlich, dass sich Apple mit dem iPad mini 3 keinen Gefallen getan hat. Selbst viele Apple-Fans geben dies offen zu. Sascha Pallenberg möchte sich nicht einmal zum Tablet äußern und bezeichnet es als “lame” Update.

Ein kurzer Blick zum Apple iPad mini 3, damit alle wissen, wo überhaupt das Problem liegt. Im Vergleich zum iPad mini 2 wurde die neu vorgestellte Variante lediglich mit dem Touch-ID-Fingerabdrucksensor ausgestattet. Die einzig weitere “Änderung” ist, dass es keine Variante mit 32 GByte mehr gibt. Ansonsten entspricht es 1:1 der Vorgängerversion.

Wirklich kritisch wird die Situation allerdings dadurch, dass das iPad mini 2 im Preis gesenkt wurde und damit bereits ab 289 Euro erhältlich ist. Wer bitte schön kauft sich ein iPad mini 3 welches 100 Euro teurer ist? Alles in allem ist das iPad mini 3 wohl nicht mehr als ein schlechter Scherz und gleichzeitig das wohl enttäuschendste Update der Firmengeschichte. Steve Jobs dreht sich vermutlich im Grabe um…

Google stellt Nexus 9 mit Nvidia Tegra K1 vor

17. Oktober 2014, 10:30 von Tobi | Keine Kommentare

Nexus9Neben dem Nexus 6 Smartphone hat Google am Mittwoch auch ein neues Tablet in Form des Nexus 9 vorgestellt. Das Tablet kommt ebenfalls mit Android 5.0 “Lollipop” daher und bietet ein 8,9 Zoll großes Display im 4:3-Format. Die Auflösung beträgt 2.048 x 1.536 Pixel. Gefertigt wird das Nexus 9 von HTC.

Als Prozessor kommt der Tegra K1 von Nvidia zum Einsatz. Der Dual-Core-Prozessor auf ARM-v8-Basis taktet mit 2,3 GHz und verfügt über 64-Bit-Unterstützung. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß und der interne Speicher ist je nach Version 16 oder 32 GByte groß. Mit dem 6.700 mAh großen Akku soll eine Videowiedergabe von bis zu 9,5 Stunden möglich sein. Die restliche Ausstattung beläuft sich auf eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Blitz, eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, WLAN 802.11 b/g/n/ac 2×2 (MIMO), Bluetooth 4.1, NFC und A-GPS.

Das Gehäuse des Nexus 9 misst 153,68 x 228,25 x 7,95 mm und der Aluminium-Rahmen rund um das Tablet soll für eine hohe Stabilität sorgen. Die Rückseite ist mit einer Soft-Grip-Oberfläche überzogen. Je nach Variante liegt das Gewicht bei 425 (WLAN) bzw. bei 436 Gramm (LTE). Als optionales Zubehör wird eine Tastatur erhältlich sein, die sich am Tablet magnetisch befestigen lässt. Diese dient gleichzeitig als Schutzhülle und soll 129 Euro kosten.

Das Nexus 9 wird in den Farben Schwarz, Weiß und Grau verfügbar sein. Der Vorverkauf soll heute am 17. Oktober starten. Ausgeliefert wird das Tablet dann ab dem 3. November. Ab diesem Datum wird das Nexus 9 auch im Einzelhandel bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Der Preis liegt bei 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB) bzw. 559 Euro (32 GB + LTE).

In meinen Augen ziemlich teuer, sind ja fast schon Apple-Preise. Da werde ich wohl weiterhin bei meinem Nexus 7 (2013) bleiben.

Nexus 9 bei Amazon vorbestellen

Technische Daten

Produkt Google Nexus 6 (by HTC)
Display 8,9 Zoll IPS, Gorilla Glass 3
Auflösung 2.048 x 1.536 Pixel (QXGA), 288 ppi
CPU Nvidia Tegra K1 (2x 2,30 GHz), 28 nm, 64-Bit
GPU 192 Kepler-Cores
Arbeitsspeicher 2 GByte
Speicher 16 bzw. 32 GByte
Kamera 8 Megapixel, LED-Blitz, f/2.4-LinseAutofokus, 1,6 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 153,68 x 228,25 x 7,95 mm
Gewicht 425 g (WLAN), 436 g (LTE)
Akku 6.700 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges A-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis 389 Euro (16 GB), 479 Euro (32 GB), 559 Euro (32 GB + LTE)

Google stellt Nexus 6 mit Android 5.0 “Lollipop” vor

16. Oktober 2014, 22:44 von Tobi | Keine Kommentare

Nexus 6Nach vielen Gerüchten hat Google gestern das Nexus 6 offiziell vorgestellt. Das Smartphone wird von Motorola gefertigt und ähnelt optisch ein wenig dem Moto X (2. Generation). Allerdings ist es deutlich größer.

Das Display des Nexus 6 besitzt eine Diagonale von 5,96 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Die Pixeldichte liegt bei 493 ppi. Damit fällt das Nexus 6 extrem groß aus und dürfte sicherlich viele Käufer ein wenig abschrecken. Mit Abmessungen von 159,26 x 82,98 x 10,06 mm ist es sogar größer als das Note 4 von Samsung oder das Apple iPhone 6 Plus. Das Gewicht beträgt 184 Gramm.

Angetrieben wird das Phablet von einem 2,7 GHz schnellen Qualcomm Snapdragon 805 mit vier Kernen. Als Grafiklösung kommt eine Adreno 420 GPU zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß und der interne Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Wie bei Nexus-Geräten üblich kann der interne Speicher nicht erweitert werden. Auf der Rückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera, die Videos in 2.160p und 30 Frames aufnehmen kann und von einem doppelten LED-Ringblitz unterstützt wird. Die Kamera auf der Front löst mit zwei Megapixeln auf. Bei der Konnektivität bietet das Nexus 6 WLAN nach 802.11 b/g/n/ac mit zwei Antennen, Bluetooth 4.1 und NFC. Mit dem 3.220 mAh großen Akku soll das Smartphone laut Google den ganzen Tag durchhalten.

Das Nexus 6 wird das erste Smartphone sein, welches mit Android 5.0 “Lollipop” ausgeliefert werden wird. Einen genauen Termin nannte Google nicht, aber es soll im November verfügbar sein. Vorbestellungen sollen sogar noch im Oktober möglich sein. Auch zu den Preisen äußerte sich Google noch nicht. Allerdings deuten Hinweise darauf hin, dass das Nexus 6 deutlich teurer als seine Vorgänger sein wird.

Technische Daten

Produkt Google Nexus 6 (by Motorola)
Display 5,96 Zoll AMOLED, Gorilla Glass 3
Auflösung 2.560 x 1.440 Pixel, 493 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 805 (4 x 2,7 GHz) (APQ 8084-AB)
GPU Adreno 420 (600 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 32 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Doppelter LED-Ringblitz, 4K Videoaufnahhme (30 fps)
2 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 159,26 x 82,98 x 10,06 mm
Gewicht 184 g
Akku 3.220 mAh
Betriebssystem Android 5.0
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 19), LTE (1/3/5/7/8/9/19/20/28/41)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Sonstiges A-GPS, Bluetooth 4.1, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 (MIMO), NFC
Preis noch unbekannt

Western Digital bietet Update für WD Red Festplatten

15. Oktober 2014, 23:28 von Tobi | Keine Kommentare

Western Digital Logo

Mehr oder weniger zufällig bin ich gerade auf ein Update für meine WD Red Festplatten gestoßen, obwohl Western Digital das Update bereits seit Ende 2013 anbietet. Der Hersteller beschreibt das Update als “WD Red-SMART-Dienstprogramm zum Laden/Entladen für 3,5-Zoll-Laufwerke”. Dahinter verbirgt sich also kein Firmwareupdate, sondern lediglich eine Änderung am Parkverhalten der Schreib-/Leseköpfe.

Bei neueren WD Red Festplatten hatte WD zwischenzeitlich einen Timeout von nur acht Sekunden definiert. Das bedeutet, dass die Köpfe nach acht Sekunden Leerlauf geparkt werden, was sehr schnell ist. Dadurch wird die Mechanik stärker beansprucht und die Festplatte fällt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit früher aus. Das Update hebt den Timeout von acht auf 300 Sekunden, also fünf Minuten, an. Bei älteren WD Red HDDs aus dem Jahr 2013 führt das Update keine Änderungen aus, da der kurze Timeout lediglich bei neueren Modellen vorkonfiguriert ist.

Zur Änderung des Timeouts muss die WD Red an einen PC mit Linux oder Windows angeschlossen werden. Die genaue Vorgehensweise könnt ihr dem folgenden Link entnehmen. Da nur der Timeout-Wert verändert wird, bleiben alle Daten auf der Festplatte erhalten. Dennoch solltet ihr sicherheishalber vorher ein Backup anfertigen.

Download WD Red Update und weitere Infos

WD Red Update

Alternativ kann der Timeout mit dem Tool “WDIDLE3” auch komplett deaktiviert werden. Das Parken der Köpfe wird dann vom Betriebssystem gesteuert. Dieses Vorgehen empfiehlt sich beispielsweise auf NAS-Systemen, die eine komfortable Verwaltung des HDD-Ruhezustands ermöglichen, wie beispielsweise alle NAS-Systeme von Synology.

Raspberry Pi schon 3,8 Mio. Mal verkauft

13. Oktober 2014, 12:57 von Tobi | Keine Kommentare

Raspberry Pi Logo

Die Beliebtheit des Raspberry Pi scheint ungebrochen. Die Entwickler haben in einem Tweet bekannt gegeben, dass der ca. 30 Euro teure Mini-Rechner mittlerweile schon 3,8 Millionen Mal verkauft wurde. Erst im Juni 2014 hatte die Raspberry Pi Foundation die Marke von 3 Millionen Exemplaren erreicht.

Seit Mitte Juli 2014 ist der kreditkartengroße Raspberry Pi in einer verbesserten Version erhältlich. Der Raspberry Pi B+ zeichnet sich durch vier USB-2.0-Anschlüsse, einen microSD-Kartenslot und einer verringerten Leistungsaufnahme aus. Die Neuerungen findet ihr in meinem Artikel “Verbesserter Raspberry Pi B+ vorgestellt“.

Raspberry Pi B+ bei Amazon kaufen

Lenovo stellt Yoga 3 Pro Ultrabook mit Intel Core M vor

11. Oktober 2014, 18:19 von Tobi | 2 Kommentare

Lenovo Logo

Mit dem Yoga 3 Pro hat Lenovo ein neues Ultrabook bzw. Convertible-Notebook vorgestellt. Das 13,3-Zoll-Display löst mit 3.200 x 1.800 Pixel auf und bietet einen 10-Punkte-Touchscreen. Als Prozessor kommt Intels neuer Core M-5Y70 zum Einsatz. Der Zweikernprozessor unterstützt Hyper-Threading (HT) und taktet standardmäßig mit 1,10 GHz. Im Turbo-Mode kann er aber bis zu 2,6 GHz erreichen. Die neue Broadwell-CPU ist bereits in 14 nm gefertigt und besitzt eine TDP von nur 4,5 Watt. Die sonstige Ausstattung beläuft sich auf bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher und eine bis zu 512 GByte große SSD. Ansonsten bietet das Yoga 3 Pro WLAN nach WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.01, Micro-HDMI Ausgang, ein 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, SDXC, SDHC), zwei USB-3.0-Ports und ein USB-2.0-Port. Der 4-Zellen-Li-Polymer-Akku soll Strom für bis zu 9 Stunden liefern.

Das Lenovo Yoga 3 Pro ist nur 1,19 Kilogramm schwer und besitzt eine Bauhöhe von 12,8 mm. Damit ist es 2,7 mm dünner und 200 Gramm leichter als der Vorgänger Yoga 2 Pro. Die schlanke Bauweise ist hauptsächlich auf das neuartige Scharnier zurückzuführen. Dieses besteht aus Edelstahl und Aluminium und lässt sich stufenlos bis zu 360 Grad umklappen. Damit lässt sich das Yoga 3 Pro auch als Tablet nutzen. Optisch erinnert das Scharnier an die Glieder eines Uhrenarmbands.

Das Lenovo Yoga 3 wird in den Farben “Clementine Orange” und “Silver Grey” erhältlich sein. Die Verfügbarkeit wird für Mitte Oktober versprochen. Der Preis liegt bei 1.599 Euro.

Technische Daten

Produkt Lenovo Yoga 3 Pro
Display 13,3 Zoll, IPS 10-Point-Multitouch-Display
Auflösung 3.200 x 1.800 Pixel (QHD+)
Prozessor Intel Core M-5Y70 (2 x 1,10 GHz), 14 nm
GPU Intel HD Graphics 5300
Arbeitsspeicher bis zu 8 GByte LPDDR3L
Speicher bis zu 512 GByte SSD
Drahtlos WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.01
Anschlüsse 2 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, Micro HDMI, 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, SDXC, SDHC)
Kamera 720p Webcam
Betriebssystem Windows 8.1
Abmessungen 330 x 228 x 12,8 mm
Gewicht 1.190 Gramm
Akku 4 Zellen Li-Polymer, bis zu 9 Stunden
Preis 1.599 Euro

(via)

Cisco Switch: VLAN und VTP Informationen löschen

9. Oktober 2014, 17:52 von Tobi | Keine Kommentare

Cisco Logo

Mit dem VLAN Trunking Protocol (VTP) kann in Cisco-Netzwerken die Konfiguration und Administration von VLANs durchgeführt werden. Dies geschieht auf dem VTP-Server (oft Core-Switch). Innerhalb einer VTP-Domain wird die aktuelle VLAN-Konfiguration an alle VTP-Clients (Switche) verteilt.

VTP-Revisionsnummer zurücksetzen

Wenn gebrauchte Switche in ein Netzwerk integriert werden, sollte die VTP-Revisionsnummer davor auf 0 zurückgesetzt werden. Dadurch wird eventuellen Problemen aus dem Weg gegangen und der Switch holt sich die  VLAN-Konfiguration auf jeden Fall neu. Allerdings existiert kein offizieller Befehl um dies zu tun. Eine häufig empfohlene Vorgehensweise ist die Änderung des VTP-Modes.

  • Auf dem Switch anmelden und in den Enable-Modus wechseln.
  • Die aktuelle VTP-Konfiguration anzeigen lassen.
    show vtp status
    VTP Version                     : 2
    Configuration Revision          : 17
    Maximum VLANs supported locally : 250
    Number of existing VLANs        : 14
    VTP Operating Mode              : Client
    VTP Domain Name                 : COMPANY
    VTP Pruning Mode                : Enabled
    VTP V2 Mode                     : Disabled
    VTP Traps Generation            : Disabled
    MD5 digest                      : 0x06 0xBA 0x4C 0xA5 0x98 0xCA 0x97 0x44
    Configuration last modified by 10.10.0.1 at 8-21-14 10:13:00
  • Den VTP-Modus auf “transparent” umstellen.
    configure terminal
    vtp mode transparent
  • Jetzt wieder zurück auf “client” wechseln.
    vtp mode client
  • Nun sollte die VTP-Revisionsnummer auf 0 gesetzt sein.
    show vtp status
    VTP Version                     : 2
    Configuration Revision          : 0
    Maximum VLANs supported locally : 250
    Number of existing VLANs        : 14
    VTP Operating Mode              : Client
    VTP Domain Name                 : COMPANY
    VTP Pruning Mode                : Enabled
    VTP V2 Mode                     : Disabled
    VTP Traps Generation            : Disabled
    MD5 digest                      : 0x06 0xBA 0x4C 0xA5 0x98 0xCA 0x97 0x44
    Configuration last modified by 10.10.0.1 at 8-21-14 10:13:00

VTP-Informationen auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Bei größeren Problemen mit VTP ist es oftmals ratsam, die VTP- bzw. VLAN-Konfiguration auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Dazu muss die Datei “vlan.dat” gelöscht werden.

  • Die Datei “vlan.dat” mit allen Informationen befindet sich im NVRAM. Je nach Geräte ist dieser unterschiedlich erreichbar.
    show flash:
    dir const_nvram:
  • Jetzt muss die “vlan.dat” gelöscht werden. Vor dem Löschen kann ggf. noch ein Backup erstellt werden.
    delete flash:vlan.dat
    delete const_nvram:vlan.dat
  • Nach einem Neustart werden die Werkseinstellungen übernommen.
    reload

Sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen sinnvoll?

13. September 2014, 14:59 von Tobi | Keine Kommentare

Beim Kauf eines neues Tablets oder Smartphones im Einzelhandel werden immer öfter Geräteversicherungen und / oder Garantieverlängerungen angeboten. Aber auch online sind solche Leistungen mittlerweile vermehrt vorzufinden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte ausführen, warum solche Produkte meiner Meinung nach nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind.

Egal ob Geräteversicherung oder Garantieverlängerung, im Einzelhandel werden solche Angebote oft pauschal empfohlen, da der Vermittler mit einer ordentlichen Provision rechnen kann. Eine objektive Betrachtung der persönlichen Gegebenheiten und die Abwägung des Für und Wider entsprechender Versicherungsprodukte erfolgt so gut wie nie.

Garantieverlängerungen greifen erst nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung und Herstellergarantie. Wenn das Gerät danach ohne Verschulden des Nutzers kaputt geht, wird es kostenlos repariert. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Herstellergarantie oft zwei Jahre beträgt und viele Geräte danach nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Außerdem werden nur Material- und Herstellungsfehler abgedeckt, Verschleißteile sind immer ausgenommen. Im Regelfall wechseln die Anwender bei einem Defekt sowieso auf ein neues Gerät.

Geräteversicherungen sind deutlich teurer als eine Garantieverlängerung, bieten aber auch einen besseren Schutz. Stürze, Bruchschäden oder Wasserschäden sind typische Beispiele für einen Versicherungsfall. Allerdings sollten die Versicherungsbedingungen ganz genau studiert werden, denn fast immer sind dort zahlreiche Ausnahmen zu finden. Beispielsweise sind Schäden an Verschleißteilen, Schäden durch Witterung, durch Kondens- oder Leitungswasser, Schönheitsfehler und Diebstahl oft ausgeschlossen. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass viele Versicherungen bei Schäden den Zeitwert des Geräts heranziehen und nicht den originalen Kaufpreis. Zudem ist auch oft ein Selbstbehalt in den Versicherungen enthalten.

Alles in allem sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen eher kritisch zu sehen und nur in Einzelfällen sinnvoll. Der Defekt oder Verlust eines Geräts ist relativ überschaubar und sollte ohne Probleme verkraftet werden können. Selbst wenn ein solcher Fall eintritt ist nicht sicher, ob eine Versicherung mit ihren vielen Ausnahmen überhaupt für den Schaden aufkommt. Deutlicher gesagt: Wenn sich jemand ein Smartphone oder Tablet kauft, sollte er den Verlust ohne weiteres verkraften können. Wenn nicht, kann er sich das Gerät nicht leisten.

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