Kategorie: Hardware

Dell U2515H mit IPS-Panel und 2.560 x 1.440 Pixel für unter 300 Euro

Kurz vor Weihnachten hat Dell einen neuen UltraSharp-Monitor vorgestellt. Der U2515H ist quasi der kleine Bruder des U2715H und bietet ein AH-IPS-Panel mit einer Diagonale von 25 Zoll sowie einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD). Die Pixeldichte beträgt damit 117 ppi. Zum Vergleich: ein 24-Zoll-Monitor mit 1.920 x 1.080 Pixel kommt auf 94 ppi.

Das AH-IPS-Panel bietet hohe Blickwinkel von 178° horizontal und vertikal. Die maximale Helligkeit liegt bei 350 Candela pro Quadratmeter und das Kontrastverhältnis ist mit 1.000:1 angegeben. Darüber hinaus verfügt der Monitor über eine Reaktionszeit von 6 ms (Grau zu Grau) und er deckt 99% des sRGB-Farbraums ab. Die typische Leistungsaufnahme soll dank LED-Backlight bei ca. 35 Watt liegen.

Bei den Anschlüssen verzichtet Dell auf DVI und VGA und verbaut stattdessen zwei HDMI-Anschlüsse, einen DisplayPort 1.2 und einen Mini-DisplayPort. Außerdem steht sogar ein DisplayPort-Ausgang zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit ist der integrierte USB-3.0-Hub mit fünf Ports. Des Weiteren bietet der U2515H einen höhenverstellbarer Monitorständer mit Neige- und Schwenkfunktionen.

Mittlerweile ist der Dell UltraSharp U2515H für unter 300 Euro lieferbar und besitzt damit ein sehr interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dell U2515H

So interessant, dass ich mir den Monitor kurzerhand bestellt habe ;-) Obwohl er im 16∶9-Format gehalten ist, bietet er in der Höhe dennoch 240 Pixel mehr als mein aktueller 24-Zoll-Bildschirm im 16:10-Format (1.200 Pixel). Einige fragen sich jetzt bestimmt, warum ich nicht direkt einen UHD-Monitor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln gekauft habe? Um ehrlich zu sein ist mir die Auflösung zu hoch und mehr als 26 Zoll möchte ich auch nicht auf meinem Schreibtisch stehen haben. Außerdem setzen die günstigen Monitore allesamt auf ein TN-Panel, welches ich grundsätzlich nicht mag ;-) Die einzige Möglichkeit wäre der Dell Professional P2415Q gewesen. Allerdings kostet er rund 100 Euro mehr als der U2515H und zudem bräuchte ich dann wohl eine neue Grafikkarte…

Kategorien: Hardware Privat

SSD Secure Erase – Was ist das und Informationen zur Durchführung

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Ein Secure Erase, häufig auch Security Erase genannt, ist ein ATA-Kommando, welches gemäß ATA-Spezifikation das sichere Löschen aller gespeicherten Daten eines Datenträgers garantiert. Bei SSDs kümmert sich der SSD-Controller um die Durchführung des Secure Erase.

Ein Secure Erase führt bei vielen älteren SSDs zum physischen Löschen aller Blöcke auf der SSD. In diesem Fall werden wirklich alle Flash-Zellen auf der SSD gelöscht. Auch unsichtbare Bereiche, die beispielsweise für das Wear Leveling benutzt werden. Das komplette Löschen aller Blöcke wirkt sich außerdem positiv auf die Schreibleistung einer solchen SSD aus, da alle Blöcke wieder direkt beschrieben werden können. Besonders auffällig ist dieses Verhalten bei allen SSDs mit SandForce-Controllern.

Bei fast allen neuen SSDs ist ein Secure Erase allerdings anders implementiert. Diese SSDs verschlüsseln automatisch alle gespeicherten Daten. Bei einem Secure Erase werden jetzt nicht mehr alle Blöcke gelöscht, sondern lediglich der Schlüssel. Dies führt dazu, dass die gespeicherten Daten nicht mehr entschlüsselt werden können und somit unbrauchbar sind. Physisch sind sie allerdings nach wie vor vorhanden. Die Löschung der einzelnen Blöcke muss durch TRIM erfolgen, sofern dies beabsichtigt ist.

Darüber hinaus existieren auch noch wenige Sonderfälle, wie beispielsweise bei Intel. Bei der Intel SSD 520 Series ist sowohl das Löschen des Schlüssels, als auch das Löschen aller Blöcke möglich. Intel möchte mit dieser Option sicherstellen, dass die SSD tatsächlich wieder in den Werkszustand zurückgesetzt werden kann. Kein Wunder, denn bei der 520 Series ist ein SandForce SF-2281 Controller verbaut ;-)

Gleichzeitig ist damit auch klar, dass die meisten alten Beiträge über Secure Erase zur Performancewiederherstellung falsch sind. Dies trifft, wie bereits erwähnt, so gut wie nur auf SSDs mit SandForce-Controller zu. Bei den allermeisten anderen SSDs reicht TRIM aus, wodurch die komplette Performance wiederhergestellt werden kann. In halbwegs aktuellen Rechnern sollte TRIM sowieso von Haus aus aktiv sein.

Durchführung eines Secure Erase

Damit ist klar, dass ein Secure Erase in erster Linie alle auf der SSD gespeicherten Daten vollständig vernichtet. Die Durchführung kann mit verschiedenen Methoden erfolgen. Die einfachste Methode dürfte zweifellos das sichere Löschen mit den entsprechenden Herstellertools sein. Diese sind jedoch nicht mit fremden SSDs kompatibel und nicht jeder SSD-Hersteller bietet ein solches Tool an. In diesen Fällen würde ich zu einem Secure Erase mit Parted Magic raten, da diese Methode eine schöne GUI bietet. Wer die Arbeit auf der Kommandozeile nicht scheut kann aber auch mit hdparm unter Linux arbeiten.

SSD Secure Erase unter Linux mit hdparm
SSD Secure Erase mit Parted Magic
SSD Secure Erase mit Herstellertools

USB-Konsolenport bei Cisco Switches

Cisco Logo

Neuere Cisco Switches (Cisco Catalyst 2960-S und 2960-X) besitzen neben dem altmodischen RJ-45-Konsolenport zusätzlich noch einen Mini-B-USB-Konsolenport (5-polig).

Cisco 2960-S Switch USB-Konsolenport

Zur Nutzung diesen USB-Konsolenports ist grundsätzlich jedes USB-Kabel mit einem Typ A Stecker auf der einen und einem 5-poligen Mini-B Stecker auf der anderen Seite geeignet. Wer dennoch das originale Kabel von Cisco haben möchte, findet dies in wenigen Onlineshops mit der Teilenummer “CAB-CONSOLE-USB”.

Neben dem richtigen Kabel und einem entsprechenden Switch werden auch die richtigen Treiber benötigt. Diese stehen direkt bei Cisco zum Download:
Download Treiber für Cisco USB-Konsolenport (Typ B)
Das Treiberpaket enthält sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Treiber. Obwohl die Treiber offiziell nur für Windows XP und Windows Vista freigegeben sind und noch von 2009 stammen, funktionieren diese ohne Probleme unter Windows 7 und 8.

Verwendung des USB-Konsolenports

Der RJ-45- und der USB-Konsolenport können nicht gleichzeitig zur Eingabe verwendet werden. Wenn beide Ports verbunden sind, hat der USB-Konsolenport eine höhere Priorität als der RJ-45-Port. Die Konsolenausgabe hingegen erfolgt immer an beiden Ports.

  1. Installation der Cisco-Treiber.
  2. USB-Kabel mit Computer und Switch verbinden. Erst jetzt erscheint im Geräte-Manager der virtuelle COM-Anschluss (siehe Screenshot). Dieser wird für den vierten Schritt benötigt.
    Cisco Serial-USB-Port
  3. PuTTY oder eine andere Terminalemulations-Software starten (ich nutze sehr gerne KiTTY).
  4. Den richtigen COM-Port (siehe Schritt zwei) setzen und die Konsoleneinstellungen wie folgt setzen: 9.600 Baud, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität und keine Flusssteuerung.
  5. Verbindung starten und Switch konfigurieren.

Kategorien: Hardware Tutorials

Samsung UHD-Monitor mit 28 Zoll für 359 Euro

Aktuell gibt es bei Amazon den Samsung U28D590D UHD-Monitor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln für schlappe 359 Euro. Das Angebot ist leider nur noch heute gültig, ab morgen dürfte der beste Preis für den Monitor wieder bei ca. 420 Euro liegen. Wer schon länger mit einem UHD-Monitor liebäugelt sollte zuschlagen.

Der U28D590D ist 28 Zoll groß und verfügt über ein TN-Panel. Die höchste Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel kann nur per DisplayPort 1.2 mit 60 Hz wiedergegeben werden. Mit dem ebenfalls vorhandenen HDMI-1.4-Anschluss sind leider nur 30 Hz möglich. Ein weiterer Nachteil ist das TN-Panel, welches die Farben nicht so satt wie ein vergleichbares IPS-Panel darstellt. Im ausführlichen Test bei Prad hat der Monitor daher nur ein “befriedigend” erhalten. Dieser Negativpunkt lässt sich aber durch eine Kalibrierung ausmerzen.

Mitte 2014 habe ich berichtet, dass UHD-Monitore bald unter 400 US-Dollar kosten könnten. Mit dem heutigen Angebot wurde dieser Preisbereich fast erreicht.

Samsung U28D590D bei Amazon kaufen

Samsung U28D590D

Kategorien: Hardware Internet

Die Welt der Spezialdrucker

Verschiedene Spezialdrucker unter Anwendung diverser technischer Verfahren

Drucker und die von ihnen hergestellten Produkte sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei wird heutzutage mit “Drucker” ein Gerät beschrieben, das nach Kommunikation mit einem Computer digitale Daten in andere Darstellungsformen umsetzt. So kann beispielsweise ein rein virtueller Drucker Internetseiten auf der Festplatte eines PCs in Form eines digitalen Drucks abspeichern. Doch meist handelt es sich um Geräte, die von außen an einen Computer angeschlossen werden, um schließlich digitale Informationen in eine analoge Darstellungsform zu übertragen.

Mit den rasant fortschreitenden technischen Neuerungen in den Bereichen der digitalen Elektronik sind Drucker insbesondere für Privatpersonen bei wachsender Leistungsfähigkeit zunehmend erschwinglich geworden.

Gerade Laserdrucker, die nicht nur durch Ihren schnellen, sondern vor allem hochauflösenden Druck überzeugen, sind heutzutage für private Verbraucher längst gut bezahlbar geworden. Dies betrifft seit einiger Zeit nicht nur Schwarzweißdrucker, sondern auch Geräte mit farbiger Wiedergabe. Mitunter geschieht es längst gelegentlich, dass Kaufpreise in geradezu “unökologische” Dimensionen gesunken sind. Wer kein Multifunktionsgerät kaufen möchte und zudem nicht auf besondere Markenhersteller fixiert ist, ersteht häufig Laserdrucker, die im Anschaffungspreis günstiger sind als ihre Nachfüllpatronen. Anstatt also die Farbe nachzukaufen, muss sich der Geräte-Besitzer immer häufiger mit der Frage konfrontieren, ob es nicht wirtschaftlicher ist, jedes Mal ein neues Gerät zu kaufen. So kann man nur hoffen, dass die Nachfüllrationen erschwinglicher werden, so dass nicht künftig vermeidbare Mengen an Elektroschrott entstehen.

Die am häufigsten genutzten Drucker sind Tintenstrahldrucker und Laserdrucker. Sie finden in privaten Haushalten mannigfache Verwendung. Schließlich sind die meisten Geräte dazu in der Lage, verschiedene Materialien zu bedrucken. So sind sie ganz grundsätzlich dazu befähigt, einige Funktionen zu leisten, die ansonsten von Spezialdruckern übernommen werden müssen. So können beide Druckerarten Plastikarten bedrucken oder Etiketten herstellen. Jedoch sind die quantitativen Möglichkeiten bei herkömmlichen Geräten genauso eingeschränkt wie die Qualität des Drucks. Darüberhinaus können Plastikkarten ohne Weiteres nur indirekt bedruckt werden, nämlich in Form einer Kunststofffolie, die anschließend mit der Karte durch Aufkleben oder anschweißen verbunden werden muss. Wenn mehr als das geleistet werden soll, müssen spezielle Etikettendrucker und Kartendrucker zu Einsatz kommen. Auf diese Spezialdrucker soll jedoch erst im nächsten Kapitel ausführlicher eingegangen werden. (mehr …)

Kategorien: Hardware

Lenovo stellt neues ThinkPad X1 Carbon Ultrabook vor

Lenovo Logo

Offiziell beginnt die CES 2015 in Las Vegas erst morgen. Viele Hersteller nutzen aber bereits die Tage davor, um ihre neuen Geräte vorzustellen. So auch der chinesische Hersteller Lenovo, welcher bereits heute das neue ThinkPad X1 Carbon präsentiert hat. Im Grunde handelt es sich dabei um eine verbesserte Variante des aktuellen Modells mit neuen Display-Optionen, PCIe-SSD und Intel Broadwell-Prozessor.

Die mittlerweile dritte Generation des ThinkPad X1 Carbon Ultrabooks kommt im Vergleich zum Vorgänger mit vielen Verbesserungen daher, bietet aber keine grundlegenden Änderungen. Das 14 Zoll große Ultrabook ist mit einem Touchscreen (2.560 x 1.440 Pixel) oder als normales Display (1.920 x 1.080 Pixel) erhältlich. Das normale Display des Vorgängers war mit lediglich 1.600 x 900 Pixeln ausgestattet. Die Abmessungen betragen 331 x 226,5 x 17,7 mm, womit das neue X1 Carbon eine etwas geringere Bauhöhe als die 2014er Variante aufweist. Auch beim Gewicht ist die aktualisierte Version mit 1,31 kg etwas leichter.

Zu den verfügbaren Prozessoren hat Lenovo noch keine genauen Details bekannt gegeben. Auf jeden Fall sicher ist, dass die neuen Broadwell-Prozessoren von Intel zum Einsatz kommen. Beim Arbeitsspeicher sind lediglich bis zu 8 GByte DDR3-Speicher möglich. Für den internen Speicher ist eine PCIe-SSD im M.2-Format mit 128 bis 512 GByte erhältlich. Weitere Neuerungen sind bei der Tastatur und dem Trackpoint zu finden. Wie das erste X1 Carbon erhält die neue Version wieder dedizierte Trackpoint-Maustasten. Die Tastatur ist jetzt beleuchtet und die oberste Tastenreihe mit Funktions- und Sondertasten ist wieder als Tasten ausgeführt.

Lenovo gibt die Akkulaufzeit mit 11 Stunden an, was im Vergleich zum Vorgänger zwei Stunden mehr sind. Die höhere Laufzeit soll durch den energieeffizienteren Prozessor, das sparsamere 7265-ac-WLAN-Modul und den größeren 50-Wh-Akku (bisher 45 Wh) zustande kommen.

Das neue Lenovo ThinkPad X1 Carbon soll noch im Januar verfügbar sein und wird zu Preisen ab 1.249 US-Dollar starten. Für Deutschland wurden noch keine Preise genannt.

Kategorien: Hardware

Xiaomi verkauft 2014 61,12 Millionen Smartphones

Xiaomi Logo

Der Name Xiaomi dürfte bei uns in Deutschland noch relativ unbekannt sein. Xiaomi ist ein chinesischer Smartphonehersteller, welcher im Jahr 2010 gegründet wurde. Bereits im Dezember 2013 war das Unternehmen Marktführer in China. Nach einem enormen Wachstum im Jahr 2014 ist Xiaomi mittlerweile sogar zum drittgrößten Smartphonehersteller weltweit aufgestiegen.

Jetzt hat Xiaomi bekannt gegeben, dass man im Jahr 2014 insgesamt 61,12 Millionen Smartphones verkaufen konnte. Im Jahr 2013 waren es erst 18,7 Millionen Smartphones, 2012 nur 7,2 Millionen. 2015 möchte Xiaomi sogar über 100 Millionen Geräte verkaufen!

Neben China ist Xiaomi aktuell in sieben anderen asiatischen Ländern tätig. Zur Erreichung der hoch gesteckten Ziele wird Xiaomi 2015 in weitere Länder expandieren, darunter vermutlich Russland, Brasilien, Mexiko, Türkei und Südost-Asien. Für eine Expansion nach Europa gibt es aktuell noch keine Pläne.

Wirklich sehr schade, dass Smartphones von Xiaomi nach wie vor nicht offiziell in Deutschland erhältlich sind. Es existieren zwar genügend Shops, bei denen man ein entsprechendes Gerät erwerben kann, allerdings sind die Geräte oft sehr teuer, kommen nicht mit unseren LTE-Frequenzen klar und das mit der Garantie ist so eine Sache. Am 15. Januar 2015 wird Xiaomi das nächste Flaggschiff-Smartphone präsentieren. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um das Xiaomi Mi5.

Kategorien: Hardware Smartphones

Alle neuen Samsung Smart TVs 2015 kommen mit Tizen

Samsung Logo

Im Vorfeld der CES 2015 in Las Vegas hat Samsung bekannt gegeben, dass alle neuen Smart TVs ausschließlich mit dem neuen Betriebssystem Tizen auf den Markt kommen werden. Tizen wurde gemeinsam mit Intel entwickelt und soll sich vor allem durch eine hohe Performance und eine gute Bedienbarkeit auszeichnen. Außerdem sollen App-Entwickler TV-Apps einfacher entwickeln können als bisher. Dadurch erhofft sich das südkoreanische Unternehmen für die neue TV-Plattform deutlich mehr Apps als in der Vergangenheit. Zudem sollen mit Tizen deutlich mehr Möglichkeiten im Bereich Home Entertainment geboten werden.

Beispielsweise soll die Anbindung von anderen Geräten sehr einfach realisierbar sein. Die neuen Smart TVs verbinden sich mit Hilfe von Bluetooth Low Energy (BLE) zu anderen Samsung-Geräten. Inhalte von mobilen Geräten sollen sich mit der WiFi-Direct-Technik direkt auf dem Fernseher anzeigen lassen. Auch der umgekehrte Weg ist möglich. Laut Samsung soll sich damit auch das laufende TV-Programm auf mobile Geräte übertragen lassen, sofern sich diese im lokalen Netzwerk befinden. Dies soll sogar bei ausgeschaltetem Fernseher funktionieren.

Quelle: Samsung

Quelle: Samsung

Des Weiteren bringt Samsung auf den neuen Smart TVs einen völlig neu gestalteten Smart Hub zum Einsatz (siehe Screenshot). Dieser soll als zentrale Anlaufstelle dienen und einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen bieten.

Weitere Details zu den neuen Smart TVs 2015 werden höchstwahrscheinlich auf der am Dienstag startenden CES in Las Vegas (06.01. – 09.01.) bekannt gegeben. Konkrete Informationen zu den einzelnen TV-Modellen wird Samsung aber vermutlich erst auf der Samsung Roadshow 2015 veröffentlichen:

  • Berlin: 25.02.2015 – 27.02.2015
  • München: 02.03.2015
  • Essen: 04.03.2015
  • Stuttgart: 10.03.2015
  • Frankfurt.: 12.03.2015
  • Hamburg: 19.03.2015

Kategorien: Hardware TV

Google verteilt Android 5.0.1

Android Logo

Rund einen Monat nach Veröffentlichung von Android 5.0 Lollipop hat Google damit begonnen, das Update auf Android 5.0.1 als OTA-Update für die Nexus-Geräte zu verteilen. Im Einzelnen betrifft dies die Smartphones Nexus 4, 5 und 6 sowie die Tablets Nexus 7, 10 und 9. Ich habe das Update für mein Nexus 7 (2013) bereits gestern erhalten. Da Google das Update wie immer schrittweise ausrollt, wird es noch ein paar Tage dauern, bis alle Geräte das Update erhalten. Die Factory Images wurden bereits letzte Woche veröffentlicht.

Bisher hat Google noch keine Details zum Update verraten. Allerdings wurde bekannt, dass ein schwerwiegender Fehler behoben wurde. Dieser konnte aus Versehen dazu führen, dass bei wiederholt falsch eingegebenem Entsperrcode alle Daten auf dem Gerät gelöscht wurden. Mit dem Update werden Fehleingaben erst ab mindestens vier Zeichen erfasst. Einige User hatten unter Android 5.0 Probleme beim Abspielen von Videos über WLAN, vor allem YouTube war davon betroffen. Gemäß den Rückmeldungen soll auch dieser Bug behoben worden sein.

Trotz des Updates bleiben höchstwahrscheinlich viele bekannte Bugs von Lollipop ungelöst. Betroffene User müssen daher auf ein zukünftiges Update hoffen.

Barcode drucken leicht gemacht

Was ist überhaupt ein Barcode?

Das Wort Barcode kommt aus dem Englischen und steht für Strichcode. Davon gibt es zwei verschiedene Arten. Zum einen gibt es den sogenannten Balkencode und zum anderen den 2D-Barcode. Der Balkencode besteht aus zwei verschiedenen Balkenarten. Schwarzen Balken und weißen Trennstrichen, die zusammen Zahlen und Buchstaben codieren. Zur Orientierung wird für Menschen oft eine Zahlenkette unter den Strichcode gedruckt. Beim 2D-Barcode werden die Informationen nicht durch Striche, sondern in Form von weißen und schwarzen Punkten auf einer quadratischen Fläche dargestellt.

Gefüllt sind die Barcodes mit verschlüsselten Informationen, wie

  • Preis
  • Produktbezeichnung
  • oder eindeutige Identifikationsnummer

Wie kann man einen Barcode lesen?

Ein Barcode kann mit einfachen Geräten gelesen werden wie zum Beispiel einem Scanner, einer Strichcodekamera oder auch einem Smartphone. Auf dem Smartphone kann man sich die unterschiedlichsten Apps herunterladen, mit denen Barcodes entschlüsselt bzw. gelesen werden können. Die sicherste Methode zum Einlesen ist aber ein professioneller Scanner. In Sekundenschnelle hat der Scanner den Barcode erkannt und den Code gelesen. Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen kann der Barcode vom Scanner gelesen werden.

Wo werden Strichcodes überhaupt eingesetzt?

Es ist unglaublich, aber wir werden ständig in unserem Leben von Barcodes begleitet. Das fängt im Lebensmittelgeschäft als Preisauszeichnung auf einer Dose oder einer Flasche an, geht im Gesundheitswesen als Rezeptetikettierung oder Patientenidentifikation weiter, über Flug- oder Veranstaltungstickets, Spielscheinen bis hin zu Fast-Food-Etikettierungen.
Und vor allem im B2B Bereich spielen die Codes eine mittlerweile unersetzbare Rolle. Sie vereinfachen und erleichtern die Lieferkette sowie den Paketdienst durch Produkt- und Versandetiketten.

Vor- und Nachteile durch Barcodes:

Vorteil Nachteil
geringe Kosten, da zur Herstellung nur ein Drucker und die entsprechenden Etiketten benötigt werden bei Verschmutzung –> fehleranfällig
einfache Herstellung Lesereichweite ist begrenzt
keine Mitarbeiterschulungen notwendig bei schlechter Druckerqualität –> Unlesbarkeit des Strichcodes
ausreichende Speicherkapazität begrenzter Dateninhalt
einfach Lesbarkeit der Strichcodes leicht kopierbar

Mit welchen Drucker kann ich Barcodes erstellen?/ Welcher Drucker ist der Richtige für Barcodes?

Einen Drucker, der speziell dafür entwickelt wurde Barcodes zu drucken, gibt es nicht. Theoretisch können die Balkencodes mit allen Druckern erstellt werden, die von einer Software bzw. einen Barcodegenerator unterstützt werden. Häufig greift man in diesen Fall zu den Thermo-Druckern, da diese einfacher und preisgünstiger sind und Etiketten von besserer Qualität erstellen. Ebenfalls können Materialien aller Größen, Formen und Farben bedruckt werden.

Der Thermodrucker überzeugt mit seiner exakten Kantenschärfe und einer fehlerfreien Lesbarkeit beim Scannen. Außerdem drucken Thermodrucker eine wisch- und kratzfeste Kennzeichnung und sind optimal für die industrielle Umgebung geeignet.

Was muss man beachten, damit es mit dem Barcode nicht zu Problemen kommt?

Ein Barcode braucht seine Ruhezone! Damit ist aber nicht gemeint, dass er seine Ruhe braucht, sondern eher das er Platz um sich herum braucht. Jeder Barcode muss also einen weißen Rand haben, der nicht bedruckt werden darf. Denn so kann der Scanner erkennen, wo der Code anfängt und aufhört. Wird diese Ruhezone nicht eingehalten, ist der Code schwer zu erkennen, es kommt zu Lesefehlern. Auch durch den Rand des Produkts darf die Ruhezone nicht gestört werden.

Des Weiteren ist auch die Farbwahl der Strichcodes zu beachten. Einen schlechten Kontrast erhält man zum Beispiel wenn man mit roten Strichen auf weißem Hintergrund druckt oder schwarze Balken auf grünem Hintergrund, da der Scanner mit rotem Licht arbeitet.

Bei der Wahl, der zu bedruckenden Materialien, ist es wichtig nicht auf glänzendes Papier zu drucken. Durch die Reflektion des Papieres, erkennt der Scanner keinen Kontrast mehr zwischen Strich und Lücke.

Das Drucken auf durchsichtigen und durchscheinenden Verpackungen sollte ebenfalls vermieden werden, da dies zu Unlesbarkeit des Barcodes führen kann. Ist zum Beispiel in einer mit einem Barcode bedruckten Plastiktüte ein Schoko-Muffin, kann der Barcode durch die dunkle Farbe des Gebäckstückes, schwer lesbar sein.

Wieso sollte ich mir einen Barcode-/ Thermodrucker zulegen?

Es wird also deutlich, dass ein Barcode-/Thermodrucker zur Herstellung des Strichcodes die optimale Lösung ist. Er ist ein platzsparendes und flexibles Gerät. Das Arbeiten ist zeitsparend, da er mit nur einen Knopfdruck druckbereit ist.

Vor allem bei Barcodes ist die Genauigkeit beim Druck wichtig, daher punktet der Thermodrucker mit seiner hochwertigen Druckqualität. Zusammenfassend sind Barcodedrucker zuverlässige Geräte, die für den Barcodedruck ein Muss sind.

Kategorien: Hardware Sonstiges