Sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen sinnvoll?

13. September 2014, 14:59 von Tobi | Keine Kommentare

Beim Kauf eines neues Tablets oder Smartphones im Einzelhandel werden immer öfter Geräteversicherungen und / oder Garantieverlängerungen angeboten. Aber auch online sind solche Leistungen mittlerweile vermehrt vorzufinden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte ausführen, warum solche Produkte meiner Meinung nach nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind.

Egal ob Geräteversicherung oder Garantieverlängerung, im Einzelhandel werden solche Angebote oft pauschal empfohlen, da der Vermittler mit einer ordentlichen Provision rechnen kann. Eine objektive Betrachtung der persönlichen Gegebenheiten und die Abwägung des Für und Wider entsprechender Versicherungsprodukte erfolgt so gut wie nie.

Garantieverlängerungen greifen erst nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung und Herstellergarantie. Wenn das Gerät danach ohne Verschulden des Nutzers kaputt geht, wird es kostenlos repariert. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Herstellergarantie oft zwei Jahre beträgt und viele Geräte danach nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Außerdem werden nur Material- und Herstellungsfehler abgedeckt, Verschleißteile sind immer ausgenommen. Im Regelfall wechseln die Anwender bei einem Defekt sowieso auf ein neues Gerät.

Geräteversicherungen sind deutlich teurer als eine Garantieverlängerung, bieten aber auch einen besseren Schutz. Stürze, Bruchschäden oder Wasserschäden sind typische Beispiele für einen Versicherungsfall. Allerdings sollten die Versicherungsbedingungen ganz genau studiert werden, denn fast immer sind dort zahlreiche Ausnahmen zu finden. Beispielsweise sind Schäden an Verschleißteilen, Schäden durch Witterung, durch Kondens- oder Leitungswasser, Schönheitsfehler und Diebstahl oft ausgeschlossen. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass viele Versicherungen bei Schäden den Zeitwert des Geräts heranziehen und nicht den originalen Kaufpreis. Zudem ist auch oft ein Selbstbehalt in den Versicherungen enthalten.

Alles in allem sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen eher kritisch zu sehen und nur in Einzelfällen sinnvoll. Der Defekt oder Verlust eines Geräts ist relativ überschaubar und sollte ohne Probleme verkraftet werden können. Selbst wenn ein solcher Fall eintritt ist nicht sicher, ob eine Versicherung mit ihren vielen Ausnahmen überhaupt für den Schaden aufkommt. Deutlicher gesagt: Wenn sich jemand ein Smartphone oder Tablet kauft, sollte er den Verlust ohne weiteres verkraften können. Wenn nicht, kann er sich das Gerät nicht leisten.

Lenovo Tab S8 – 8-Zoll-Tablet zum Kampfpreis

11. September 2014, 00:04 von Tobi | Keine Kommentare

Lenovo Logo
Lenovo Tab S8

Lenovo Tab S8 (Quelle: Lenovo)

Auf der IFA 2014 hat Lenovo ein neues Tablet mit Android 4.4 und Intel Prozessor vorgestellt, welches für 199 Euro in den Handel kommen soll. Das Lenovo Tab S8 ist mit einem Intel Atom Z3745 und 2 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Bay-Trail-SoC taktet mit 1,33 GHz und verfügt über 4 Kerne. Der Touchscreen ist 8 Zoll groß und kommt mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) daher. Als interner Speicher sind 16 GByte vorgesehen. Außerdem kann der Speicher des Tablets mittels einer microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden.

Mit Abmessungen von 209,8 x 123,8 x 7,9 mm ist das Lenovo Tab S8 schön dünn. Auch das Gewicht fällt mit 299 Gramm erfreulich gering aus. Dennoch hat Lenovo einen Akku mit 4.290 mAh verbaut, welcher bei aktiviertem WLAN bis zu 7 Stunden Browsen ermöglichen soll. Die weitere Ausstattung beläuft sich auf eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, eine 8-Megapixel-Hauptkamera, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 A-GPS und  GLONASS.

Das Lenovo Tab S8 soll im vierten Quartal 2014 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro. Das Tablet wird in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Gelb auf den Markt kommen. Neben der WLAN-Version ist auch eine LTE-Variante geplant. Allerdings hat Lenovo dazu weder Preis noch Verfügbarkeit verraten.

Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Tablet, welches sich höchstwahrscheinlich direkt mit dem “Nexus 8″ anlegen dürfte. Google wird dieses voraussichtlich Anfang Oktober 2014 vorstellen.

Technische Daten

Produkt Lenovo Tab S8 Nexus 7 (2013)
Display 8 Zoll, IPS 7 Zoll, IPS
Auflösung 1.920 x 1.200 Pixel, 275 ppi 1.920 x 1.200 Pixel, 323 ppi
Speicher 16 GByte + microSD 16 / 32 GByte, nicht erweiterbar
Prozessor Intel Atom Z3745 (4 x 1,33 GHz), 22 nm Qualcomm Snapdragon S4 Pro (4 x 1,5 GHz)
GPU Intel HD Graphics, 311 MHz Adreno 320
Arbeitsspeicher 2 GByte
Drahtlos WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, A-GPS, GLONASS Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, A-GPS, GLONASS
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz), LTE (800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100, 2600 MHz)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB) 1 x USB 2.0 (Micro-USB), SlimPort HDMI
Kamera 8,0 Megapixel Rückseite (LED, f/2,2, AF), 1,6 Megapixel Vorderseite 5 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Vorderseite
Betriebssystem Android 4.4
Abmessungen 209,8 x 123,8 x 7,90 mm 200 x 114 x 8,65 mm
Gewicht 299 Gramm 290 Gramm / 299 Gramm (LTE)
Akku 4.290 mAh 3.950 mAh
Preis 199 Euro (UVP) 199 Euro (16 GB), 249 Euro (32 GB), 289 Euro (32 GB + LTE)

Vorwerk bringt neuen Thermomix TM5

9. September 2014, 23:02 von Tobi | 1 Kommentar

Vorwerk Logo

Vollkommen unerwartet hat Vorwerk am Wochenende einen neuen Thermomix vorgestellt. Der Thermomix TM5 ist mit einem Touchscreen ausgestattet und kann mit sogenannten Rezept-Chips umgehen. Dabei handelt es sich um ein digitales Kochbuch mit Hunderten von Rezepten. Der Nutzer kann ein Gericht aussuchen und muss nur noch der Schritt für Schritt Anleitung auf dem Touchscreen folgen. Im Prinzip müssen nur noch die Zutaten in den Mixtopf gegeben werden. Alles andere, wie beispielsweise Knöpfe drücken, Zeit auswählen, wiegen, rühren, kneten oder kochen, erledigt der neue Thermomix selbstständig. Vorwerk nennt dies “Guided Cooking”.

Obwohl der Vorgänger aus dem Jahr 2004 stammt, hat sich beim Gerät selbst relativ wenig verändert. Heizung, Motor, Mixtopf und Messer sind nur leicht überarbeitet worden. Der Motor arbeitet nach wie vor mit 500 Watt, erreicht jetzt aber bis zu 10.700 Umdrehungen pro Minute. Außerdem soll er etwas leiser agieren. Der Vorgänger in Form des TM31 bietet maximal 10.200 Umdrehungen pro Minute. Des Weiteren wurde die Maximaltemperatur von 100 auf 120 °C angehoben und das Fassungsvermögen des Topfs wurde um 10 Prozent auf 2,2 Liter erhöht. Der VAROMA-Behälter wurde ebenfalls um 10 Prozent vergrößert. Eine weitere Neuerung ist die automatische Verriegelung des Deckels.

Preislich liegt der neue Thermomix TM5 bei 1.109 Euro und damit 90 Euro über dem Thermomix TM31. Die Verfügbarkeit soll innerhalb der nächsten Wochen gegeben sein.  Spätestens im Oktober soll der in Frankreich produzierte TM5 breit verfügbar sein. Ein Umtausch vom TM31 zum TM5 ist nicht möglich. Diese Tatsache ärgert vor allem Kunden, die erst kürzlich einen TM31 gekauft haben. Bei Facebook und im offiziellen Forum haben sich daher schon einige verärgerte Kunden zu Wort gemeldet.

Abschließend eine kurze Zusammenfassung aller Neuerungen:

  • Rezept-Chips bieten digitale Rezepte und “Guided Cooking”
  • Touchscreen
  • neues Design
  • Motor leiser und etwas schneller
  • Temperaturen bis 120 °C möglich
  • 10% mehr Fassungsvermögen im Mixtopf und VAROMA
  • automatische Verriegelung des Deckels
  • neuer Messbecher

Fünf schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte im Test

19. August 2014, 23:34 von Tobi | Keine Kommentare

USB-3.0-Sticks mit 128 GByteBei Hartware.net hatte ich das Vergnügen fünf sehr schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte Speicherkapazität zu testen. Mit von der Partie waren:

  • ADATA DashDrive Elite UE700
  • Corsair Flash Voyager GT
  • Kingston DataTraveler HyperX 3.0
  • Patriot Supersonic Magnum
  • SanDisk Cruzer Extreme Pro

Bei den sequentiellen Übertragungsraten konnten alle Sticks überzeugen. Alle Testkandidaten erreichten beeindruckende Geschwindigkeiten von über 200 MByte/s beim Lesen und über 120 MByte/s beim Schreiben. Der SanDisk Cruzer Extreme Pro hat mich am meisten überzeugt, da er insgesamt die beste Performance beim Schreiben und vor allem bei vielen kleinen Dateien bietet.

Weitere Infos und viele einzelne Benchmarks findet ihr in meinem Review bei Hartware.net.

Vergleich: 5 USB-Sticks mit 128 GByte bei Hartware

Hersteller
Produkt
ADATA
DashDrive Elite UE700
Corsair
Flash Voyager GT
Kingston
DataTraveler HyperX 3.0
Patriot
Supersonic Magnum
SanDisk
Cruzer Extreme Pro
Herstellnummer AUE700-128G-CBK CMFVYGT3B-128GB DTHX30/128GB PEF128GSMNUSB SDCZ88-128G
Kapazität 128 GByte
Controller Innostor IS903 Phison 2251-03 Phison 2251-01 SanDisk
Formatierung exFAT FAT32
seq. Lesen bis 220 MByte/s bis 230 MByte/s bis 225 MByte/s bis 260 MByte/s bis 260 MByte/s
seq. Schreiben bis 135 MByte/s bis 160 MByte/s bis 135 MByte/s bis 160 MByte/s bis 240 MByte/s
Gewicht 11 Gramm 21 Gramm 19 Gramm 25 Gramm 18 Gramm
Abmessungen
(L x B x H)
65 x 21 x 7 mm 86 x 27 x 14 mm 75 x 23 x 16 mm 78 x 27 x 9 mm 71 x 21 x 11 mm
Garantie 30 Jahre 5 Jahre 30 Jahre
Preis
ca. 71 Euro ca. 102 Euro ca. 108 Euro ca. 112 Euro ca. 100 Euro

Xiaomi Mi4 als Alternative zum Oneplus One

4. August 2014, 20:16 von Tobi | 2 Kommentare

VXiaomi Mi4or etwas mehr als drei Monaten wurde das viel erwartete OnePlus One offiziell vorgestellt. Das Smartphone verspricht zwar viel Hardware für wenig Geld, doch es ist immer noch nicht frei verfügbar. Immerhin haben schon einige Leute ihr Gerät erhalten und weitere sollen demnächst folgen.

Eine ernsthafte Alternative zum Oneplus One ist das brandneue Mi4. Das Smartphone stammt vom hierzulande noch unbekannten chinesischen Hersteller Xiaomi. Das Xiaomi Mi4 ist der Nachfolger des in China sehr erfolgreichen Mi3. Optisch erinnert das neue Flaggschiff stark an das iPhone von Apple. Dies dürfte Xiaomi bekanntlich aber egal sein.

Angetrieben wird das Mi4 von einem Snapdragon 801 von Qualcomm, welcher vier Kerne besitzt und bis zu 2,5 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit drei GByte sehr üppig aus. Je nach Modell beläuft sich der interne Speicher auf 16 bzw. 64 GByte. Eine Erweiterung ist nicht möglich. Das verbaute IPS-Display ist fünf Zoll groß und bietet Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Für gute Bilder soll die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sorgen. Zusätzliche Highlights sind die Videoaufnahme in 2160p, der Dual-LED-Blitz und der Sony Exmor-RS-Sensor. Ebenfalls erwähnenswert ist der große 3.080 mAh Akku, der das Mi4 locker über einen Tag bringen dürfte.

In China kommt das Mi4 für 1.999 Yuan (16 GByte) bzw. 2.499 Yuan (64 GByte) auf den Markt. Dies entspricht ca. 240 Euro bzw. 300 Euro. Die präsentierte Variante des Xiaomi Mi4 ist leider nicht mit den deutschen LTE-Netzen kompatibel. Da Xiaomi expandieren möchte, ist es durchaus realistisch, dass bald eine Variante für den europäischen Markt folgen wird. Bis dahin bleibt nur abzuwarten oder zu hoffen, doch noch ein Oneplus One ergattern zu können. Und mit Glück vielleicht sogar zum Schnäppchen-Preis. Dafür lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Schnäppchen-Portale wie z.B. Discount24.de, wo man Smartphones aus verschiedenen Online-Shops mit Preisübersicht findet.

Technische Daten – Ein Überblick

Xiaomi Mi4
Display 5 Zoll IPS, 1.920 x 1.080 Pixel, 441 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 801 (4 x 2,5 GHz) (28 nm)
GPU Adreno 330 (578 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 16 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Dual-LED-Blitz, 2160p Video
8 Megapixel Frontkamera, 1080p Video
Abmessungen 139,2 x 65,5 x 8,9 mm
Gewicht 149 g
Akku 3.080 mAh
Betriebssystem Android 4.4
Mobilfunkstandards GPRS, EDGE, HSPA+, LTE Advanced
Sonstiges A-GPS, Glonass, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, NFC, Infrarot, Miracast
Preis 240 Euro (16 GByte), 300 Euro (64 GByte)

FRITZ!Box “Service Code” auslesen und dekodieren

27. Juli 2014, 10:05 von Tobi | Keine Kommentare

FRITZ! Logo

Alle FRITZ!Boxen verfügen über einen sogenannten “Service Code”, welcher einige nützliche Informationen über den Router bereithält. Der Code kann über Telnet oder SSH mit dem Befehl “run_clock -S” aufgerufen werden. Zusätzlich lässt er sich auch über den Browser generieren. Dazu muss lediglich die URL http://fritz.box/cgi-bin/system_status aufgerufen werden.

Meine FRITZ!Box liefert beispielsweise folgende Ausgabe:

FRITZ!Box Fon WLAN 7390-B-041711-000121-533176-734744-147902-840604-28179-avm

  • FRITZ!Box Modell (Name)
  • Annex
  • Gesamtlaufzeit der Box (Stunden, Tage, Monate, Jahre)
  • Neustarts
  • Hash
  • Status
  • Firmwareversion
  • Sub-Version
  • Branding

(via)

FRITZ!Box über Webinterface neustarten

21. Juli 2014, 23:51 von Tobi | Keine Kommentare

FRITZ! Logo

Oftmals wird eine FRITZ!Box durch Ziehen des Netzsteckers neugestartet. Allerdings lassen sich FRITZ!Boxen auch über das Webinterface neustarten. Die Option ist etwas versteckt und auf Anhieb leicht zu übersehen. Sie befindet sich unter System, Sicherung und Neustart. Bei älteren Firmware-Versionen war die Option noch unter System und dann unter dem Menüpunkt Zurücksetzen zu finden.

FRITZ!Box neustarten

3 Mio. verkaufte Raspberry Pi

10. Juli 2014, 19:23 von Tobi | 2 Kommentare

Raspberry Pi Logo

Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber dennoch möchte ich sie noch kurz verbloggen. Die Entwickler des nur kreditkartengroßen Raspberry Pi haben Anfang Juni 2014 bekannt gegeben, dass der Mini-Rechner mittlerweile über 3 Millionen Mal verkauft wurde. Erst im März dieses Jahres hatte er die 2,5 Millionen-Marke überschritten. Start des erfolgreichen Projekts war vor über zwei Jahren, am 29. Februar 2012.

3 Millionen verkaufte Raspberry Pis sind ein toller Erfolg für die britischen Entwickler. Durch den geringen Preis von rund 30 Euro (Amazon-Link) und die vielen Möglichkeiten ist der Einplatinencomputer vor allem im privaten Gebrauch sehr beliebt. Ursprünglich wollte ich mir auch einen Raspberry Pi zulegen, was ich dann jedoch aus Zeitmangel schnell wieder verworfen habe.

Was stellt ihr denn so mit eurem Pi an?

Kosten 4K-Monitore bald unter 400 US-Dollar?

5. Juli 2014, 10:09 von Tobi | 3 Kommentare

Dell UltraSharp 32

Letztes Jahr im September habe ich die damals verfügbaren 4K-Monitore vorgestellt. Abgesehen von dem 15.000 Euro teuren Eizo DuraVision FDH3601, waren damals nur drei Modelle von ASUS, Dell und Sharp erhältlich. Alle drei Monitore sind mit einem 31,5 Zoll großen IGZO-Panel ausgestattet und kosteten über 3.000 Euro.

Die aktuelle Situation hat sich jedoch stark geändert. Mittlerweile sind auch kleinere 4K-Monitore ab 24 Zoll auf dem Markt. Auch bei den eingesetzten Panels existieren mit TN- und IPS-Panels weitere Alternativen im Vergleich zu letztem Jahr. Zu guter Letzt sind auch die Preise stark gesunken. Der Einstieg bei den 4K-Monitoren ist jetzt schon ab rund 500 Euro möglich. Insgesamt kann aus 13 Monitoren von verschiedenen Herstellern ausgewählt werden. Eine aktuelle Übersicht der erhältlichen 4K-Monitore inklusive Preis findet ihr bei Geizhals.

Laut The Inquirer soll der Preisverfall auch in Zukunft anhalten. Intel möchte in Zusammenarbeit mit Samsung den Preis von 4K-Monitoren unter 400 US-Dollar drücken. Hier ist allerdings anzumerken, dass sich der Preis auf Monitore mit 24 bis ca. 28 Zoll bezieht. Größere Monitore mit 30 Zoll oder mehr können höchstwahrscheinlich nicht so günstig angeboten werden. Aber mal ehrlich, wer stellt sich auch einen 32-Zoll Monitor auf den Schreibtisch!? Trotz des niedrigen Preispunkts soll auf keinen Fall bei der Bildqualität gespart werden. Die Monitore sollen 60 Hz leisten und 100% des SRGB-Farbraums abdecken. Bei den Panels soll bereits die moderne PLS-Technik verwendet werden, welche als Nachfolger von IPS gilt. Die besagten Monitore sollen unter anderem von TVP (Philips) und ViewSonic vertrieben werden und bereits im zweiten Halbjahr 2014 verfügbar sein.

Wenn der angestrebte Preis von umgerechnet 350 Euro wirklich eintreten sollte, werde ich mir auf jeden Fall einen entsprechenden Monitor zulegen. Schlagt ihr auch zu?

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