Kategorie: Hardware

Poke Radar – So findet ihr die besten Pokémon

Pokémon GO

Ich selbst spiele kein Pokémon GO und habe von diesem Trend in der realen Welt auch noch nicht so viel gesehen. Naja ist auch eher schwieriger auf dem Land 😉 Nachdem gestern Abend der Central Park in New York durch eine Sichtung eines seltenen Pokémon regelrecht lahmgelegt wurde, muss ich gestehen, “the hype is real”.

Wer keine Lust hat die Pokémon zu suchen, kann ab sofort auf die neue App Poke Radar zurückgreifen. Die App ist für iOS und Android verfügbar und zeigt auf einer Karte an, wo bestimmte Pokémon gesichtet wurden. Gleichzeitig können Nutzer auch selber Sichtungen melden. Ein Bewertungssystem soll falsche Meldungen vorbeugen. Immerhin wäre es schließlich möglich, dass falsche Sichtungen eingetragen werden, um andere Spieler von den guten Sammelplätzen fern zu halten.

Die Android-App musste aufgrund eines Fehler zurückgezogen werden und ist aktuell nicht erhältlich. Dies sollte sich aber demnächst wieder ändern, die App dürfte dann unter diesem Link erhältlich sein. Alternativ kann die Karte auch im Browser betrachtet werden.

Zum Poke Radar (Web-Version)

Windows 10 Mobile: Blüht eine neue Zukunft?

Microsoft und Windows Phone bzw. Windows 10 Mobile: Das ist eine lange und schwierige Geschichte. So gewannen die Redmonder anno dazumal den finnischen Hersteller Nokia als wichtigsten Partner im mobilen Segment und übernahmen später sogar dessen mobile Sparte. Der ehemalige Handy-Marktführer lizenziert nun im mobilen Segment nur noch seinen Namen an andere Hersteller, während Microsoft dessen ehemalige Marke Lumia selbst weiterführt. Aktuell lässt neue Hardware allerdings auf sich warten. Einige Andeutungen in den letzten Monaten ließen durchblicken, dass erstmal auch keine neuen Lumia-Smartphones geplant scheinen. Allerdings ist Microsoft natürlich nicht der einzige Hersteller von Smartphones mit Windows Phone / Windows 10 Mobile.

HP Elite x3

HP Elite x3 (Bild: HP)

Vielversprechend ist etwa die Ankündigung des HP Elite x3, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Das High-End-Smartphone unterstützt Sicherheitstechniken wie ein Trusted Platform Module und das Feature Continuum. Das Phablet mit 5,96 Zoll lässt sich somit über ein Dock für Office-Zwecke wie ein PC verwenden. Außerdem soll es einen recht innovativen “Mobile Extender” geben: ein Laptop-Gehäuse mit Bildschirm, durch welches sich das HP Elite x3 im Grunde zu einem Notebook transformiert. Auch was Apps betrifft sollte man noch nicht alle Hoffnung fahren lassen: Gerade erst hat die Deutsche Bahn angekündigt den bisher unter Windows 10 Mobile stiefmütterlich behandelten DB Navigator in seinen Features den Android- und iOS-Versionen anzugleichen. Und auch mit dem Mobile Gaming ist es unter Windows 10 Mobile noch lange nicht vorbei. Zwar hat der finnische Entwickler Rovio jüngst angekündigt seine Marke “Angry Birds” für Windows Phone / Windows 10 Mobile nicht weiter fortzusetzen, um sich auf Android und iOS zu fokussieren,  doch gerade die Universal Windows Platform bietet Entwicklern Chancen, die noch brachliegen. Klar, alternativ kann man sich online als Zocker z. B. auchh bei den besten Online Casinos gut die Zeit vertreiben, aber ich sehe hier für Windows 10 Mobile, gerade da auch Xbox One und PCs näher aneinander rücken, viele, potentielle Synergieeffekte.

Ob es dazu kommen wird? Im April bekräftigte Terry Myerson, seines Zeichens ausführender Vizepräsident der Sparte für Windows und entsprechende Endgeräte bei Microsoft, dass die Redmonder noch “für viele Jahre” an Windows 10 Mobile festhalten wollen. Daran ändern also auch die aktuell niedrigen Marktanteile erstmal nichts. Außerdem könnte das Surface Phone die Wende bringen: Auch Microsofts Tablets der Reihe Surface, die sich via Dock als vollwertige Notebooks einspannen lassen, sorgten anfangs für Unkenrufe. Mittlerweile sind die Hybrid-Tablets äußerst renommiert. Gerüchten zufolge wird Microsoft ihnen Anfang 2017 ein Surface Phone mit Windows 10 Mobile zur Seite stellen. Hier erkenne ich vielleicht auch den Weg für die Zukunft: Kevin Gallo, Microsofts  Corporate-Vizepräsident für Windows, erklärte kürzlich nämlich, dass für die Redmonder alle Hinweise in Richtung Geschäftskunden deuten. Jene Zielgruppe visiert ja auch das HP Elite x3 an. So könnte Microsoft mit einem stärkeren Fokus auf Produktivität und Sicherheit eventuell jene Kunden erreichen, die früher vornehmlich auf BlackBerry gesetzt haben und von den Features und der Security unter Android und Apple iOS enttäuscht sind. Hier könnte Microsoft seine geballten Beziehungen nutzen und Windows 10 Mobile fest verankern – auch abseits der Privatkunden.

Warten wir es ab: Aktuell lebt Windows 10 Mobile jedenfalls noch und es gibt durchaus mehrere Wege, die in eine beständige Zukunft führen könnten. Die Dominanz von Android und iOS wird Microsoft sicherlich nicht mehr brechen können, aber auch in einer Nische kann man aufblühen.

Bluetooth 5 – größere Reichweite und höhere Geschwindigkeit

Bluetooth Logo

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat den neuen Bluetooth 5 Standard am 16. Juni 2016 offiziell vorgestellt. Neben einer deutlich größeren Reichweite wird auch die Geschwindigkeit erhöht.

Gegenüber der Vorgängerversion soll die Reichweite mit Low-Energy-Bluetooth vervierfacht und die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung verdoppelt werden. Auf dem Papier wäre dies eine Reichweite von 200 Metern. In der Praxis dürfte dieser Wert allerdings nicht erreicht werden. Von den theoretisch 50 Metern beim Vorgänger ist nach 10 bis 15 Metern Schluss.

Darüber hinaus erhält der Standard eine Reihe von Verbesserungen. Die neue Broadcasting-Fähigkeit soll die Kapazität der verbindungslosen Datenübertragungen um 800 Prozent erhöhen, wodurch mehr Nutzdaten übertragen werden können. Diese Art von Datenübertragung kommt ohne expliziten und vor allem stromintensiven Verbindungsaufbau zwischen Bluetooth-Geräten aus. Die gesendeten Daten sind jedoch für jedes empfangende Gerät sichtbar. Bereits heute bietet Bluetooth eine vergleichbare Funktion über sogenannte Advertising-Pakete. Außerdem soll Bluetooth 5 eine bessere Verbindungsstabilität und mehr Funktionen für standortbezogene Dienste liefern. Insgesamt möchte die Bluetooth SIG damit mehr Relevanz im Bereich IoT (Internet of Things) und Smart Home erreichen.

Der neue Bluetooth 5 Standard steht Partnern ab Ende 2016 bzw. Anfang 2017 zur Verfügung. Damit dürfte es noch einige Zeit dauern, bis die ersten Geräte mit Bluetooth 5 auf den Markt kommen werden.

Kategorien: Hardware Sonstiges

Synology veröffentlicht finale Version von DSM 6.0

Synology Logo

Gestern hat Synology die finale Version 6.0 des DiskStation Managers (DSM) veröffentlicht. Die erste Betaversion erschien bereits im Oktober 2015. Wer eine kompatible Synolgoy-NAS besitzt kann das Update auf Version 6.0-7321 in der Systemsteuerung ausführen. Alle bestehenden Daten und Einstellungen werden automatisch übernommen. Wer Pakete von Drittanbietern verwendet sollte aber vorher sicherstellen, dass diese auch unter DSM 6.0 funktionieren. Außerdem sollte man vor dem Update sicherstellen, dass das Adminkonto ein Passwort besitzt, da es ansonsten gesperrt wird.

Die neue DSM-Version beinhaltet viele Neuerungen und Verbesserungen, weshalb ich hier nur einen ganz groben Überblick geben möchte. Genauere Details erfahrt ihr direkt bei Synology oder im ausführlichen Changelog.

Optisch hat sich im Vergleich zu DSM 5.2 so gut wie nichts verändert. Unter der Haube hingegen umso mehr. Neu ist die Unterstützung des Btrfs-Dateisystems, welches allerdings nur auf hochpreisigen oder kürzlich vorgestellten Systemen verfügbar ist. Ebenfalls neu ist das Tool SpreadSheet, womit mehrere Nutzer gleichzeitig und gemeinsam an Tabellen arbeiten können. Auch neu ist das Snapshot Replication Feature, womit ein umfassender Schutz und die Wiederherstellung an mehreren Standorten zum Kinderspiel werden. Darüber hinaus wurde die Funktion Backup und Replikation aus DSM 5.x erweitert und in das neue Modul Hyper Backup integriert. Stark überarbeitet wurde die Video Station und die Photo Station bzw. die beiden Apps DS Video sowie DS Photo. Die Pakete Cloud Station und Could Sync haben neue Funktionen erhalten und erleichtern nun die Synchronisation mit Cloud-Diensten. Zusätzlich unterstützt DSM 6.0 neue Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen. Unter anderem wird das 802.1X-Protokoll unterstützt und SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt lassen sich vollautomatisch einbinden.

Erste Filme auf Ultra HD Blu-ray kommen im April

Ultra HD Blu-ray

Die finalen Spezifikationen der neuen Ultra HD Blu-ray wurden im Mai 2015 von der Blu-ray Disc Association (BDA) verabschiedet. Die ersten Filme wurden damals zu Weihnachten 2015 erwartet, was zumindest in Deutschland nicht geklappt hat. Stattdessen werden die ersten Titel nun im April 2016 auf Ultra HD Blu-ray erscheinen.

Unter den ersten Ultra HD Blu-ray Titeln befinden sich Filme von Sony Pictures, 20th Century Fox und Warner Bros. Home Entertainment. Einige der Titel können bereits bei Amazon vorbestellt werden.

Titel Studio
Chappie Sony Pictures Home Entertainment
Hancock Sony Pictures Home Entertainment
Pineapple Express Sony Pictures Home Entertainment
Salt Sony Pictures Home Entertainment
The Amazing Spider-Man 2 Sony Pictures Home Entertainment
The Smurfs 2 Sony Pictures Home Entertainment
Exodus: Götter und Könige 20th Century Fox
Fantastic Four 20th Century Fox
Kingsman: The Secret Service 20th Century Fox
Life of Pi 20th Century Fox
Maze Runner 20th Century Fox
Wild 20th Century Fox
X-Men: Days of Future Past 20th Century Fox
Mad Max: Fury Road Warner Bros. Home Entertainment
Man of Steel Warner Bros. Home Entertainment
Pacific Rim Warner Bros. Home Entertainment
Pan Warner Bros. Home Entertainment
San Andreas Warner Bros. Home Entertainment
The Lego Movie Warner Bros. Home Entertainment

Ein Großteil der Filme greift dabei auf die HDR-Technik zurück und verspricht damit einen größeren Farbraum bzw. erweiterten Kontrastumfang. Auf einigen Vorab-Covern ist sogar das Ultra HD Premium Logo zu sehen, welches offensichtlich nicht nur für Hardware, sondern auch bei Medien verwendet wird.

Dennoch sprechen meiner Meinung nach vorerst einige Dinge gegen einen schnellen Umstieg. Die Preise der ersten Ultra HD Blu-rays werden mit ca. 33-35 Euro sehr teuer sein. Gleichzeitig handelt es sich bei fast allen Filmen um Upscales, da sie auf 2K-Material basieren. Ein weiterer Punkt sind die fehlenden Abspielgeräte. Samsung wird mit dem UBD-K8500 den ersten Ultra HD Blu-ray Player auf den Markt bringen. Ein genauer Termin oder Preise für Europa stehen aber noch nicht fest. In den USA soll der Player 399 US-Dollar kosten und zeigt bereits auf, dass es sich um keinen günstigen Spaß handeln wird.

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Kategorien: Hardware TV

Raspberry Pi 3 verfügbar: WLAN und Bluetooth

Raspberry Pi Logo

Genau vier Jahre nach dem ersten Raspberry Pi wurde gestern der Raspberry Pi 3 Model B vorgestellt. Neben einer schnelleren CPU inklusive 64-Bit-Unterstützung beherrscht der Mini-Rechner erstmals WLAN und Bluetooth.

Der neue SoC BCM2837 von Broadcom verfügt über vier Kerne und taktet dabei mit bis zu 1,2 GHz. Der Vorgänger in Form des BCM2836 kam lediglich mit 900 MHz daher. Die CPU basiert auf der ARM-Cortex-A53-Architektur und unterstützt erstmals 64-Bit. Die Grafik wird von zwei Video-Core-IV-Kernen realisiert. Der Arbeitsspeicher bleibt unangetastet und ist weiterhin 1 GByte groß.

Ebenfalls neu ist die Integration von WLAN (802.11n) und Bluetooth (4.1 LE). Beide Features werden über den Broadcom-Chip BCM43143 bereitgestellt. Der gleiche Chip wird bereits auf den WLAN-USB-Dongles für ältere Modelle eingesetzt. Die Stromversorgung erfolgt nach wie vor mit einem 5-Volt-Netzteil. Bei stromhungrigen Geräten am USB-Anschluss empfiehlt die Raspberry Pi Foundation allerdings 2,5 Ampere. Die restlichen technischen Daten und Anschlüsse bleiben im Vergleich zum Raspberry Pi 2 unverändert. Auch die GPIO-Leiste mit 40 Pins bleibt gleich.

Der Raspberry Pi 3 kostet offiziell 35 US-Dollar und ist ab sofort erhältlich. In Deutschland liegt der Preis mit 40 bis 45 Euro etwas höher.

Raspberry Pi 3

Raspberry Pi 3 (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Daten Raspberry Pi 3 Model B
Raspberry Pi 2
SoC / Prozessor Broadcom BCM2837, 4 Kerne, 1,2 GHz Broadcom BCM2836, 4 Kerne, 900 MHz
GPU Broadcom VideoCore IV Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher 1 GByte 1 GByte
Abmessungen 86 x 54 x 17 mm 86 x 54 x 17 mm
Gewicht 45 Gramm 45 Gramm
Anschlüsse 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot, 10/100-Mbit/s-Ethernet, WLAN 802.11n, Bluetooth 4.1 LE, Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss 4 x USB 2.0, microSD-Kartenslot, 10/100-Mbit/s-Ethernet, Composite-Video, HDMI (inkl. Audio), 3,5-mm-Klinkenanschluss
Energieverbrauch maximal 12,5 Watt (5 Volt, 2,5 Ampere) maximal 4 Watt
Preis 35 US-Dollar 35 US-Dollar

Kategorien: Hardware

Duell der Giganten: LG G5 gegen Samsung Galaxy S7 (edge)

Obwohl der Mobile World Congress (MWC) 2016 offiziell erst heute startet, haben die beiden Smartphone-Giganten Samsung und LG ihre neuen Flaggschiffe bereits gestern vorgestellt. Während das Samsung Galaxy S7 (edge) eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers darstellt, geht das LG G5 neue Wege und setzt auf innovative Neuerungen.

Das G5 und das Galaxy S7 (edge) waren sicherlich die mit Abstand am meisten erwarteten Smartphones auf dem MWC 2016. Nach der Vorstellung ist klar, dass beide Smartphones neue Maßstäbe setzen und die Konkurrenz in Form von Sony, Huawei, HTC oder Motorola hinter sich lassen.

Samsung Galaxy S7 (edge)

Mit dem Galaxy S7 (edge) versucht Samsung die wenigen Schwächen des Galaxy S6 (edge) anzugehen und auszubessern. Das effiziente Design des Galaxy S6 wurde größtenteils beibehalten und nur minimal angepasst. Beispielsweise steht die Kamera auf der Rückseite nicht mehr so weit heraus und die abgerundeten Ränder wandern auch auf die Rückseite, wodurch das Smartphone noch besser in der Hand liegt. Außerdem ist das S7 staub- und wasserdicht. Des Weiteren wurde die Kapazität des Akkus erhöht und das ausgezeichnete Super-AMOLED-Display verfügt nun über eine Always-On-Funktion. Ebenso wurde ein großer Kritikpunkt des S6 ausgebessert: Das S7 verfügt wieder über eine Erweiterung des Speicherplatzes per microSD-Karte. Auch obligatorische Änderungen wie ein schnellerer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und eine bessere Kamera sind mit an Bord.

LG G5

LG fährt eine etwas andere Strategie und präsentiert das G5 in einem völlig neuen Design. Erstmals kommt ein Aluminiumgehäuse zum Einsatz, wodurch sich das G5 designtechnisch stark von seinen Vorgänger-Modellen unterscheidet. Das interessanteste Merkmal ist allerdings der neue “Magic Slot”. Dabei handelt es sich um ein Schubfach an der Unterseite des Smartphones, wodurch es mit Zubehör erweitert werden kann. Neben dem Cam Plus Modul mit integriertem Zweitakku (1.200 mAh) ist auch ein Modul von Bang & Olufsen verfügbar, welches für eine deutlich bessere Tonqualität an der Kopfhörerbuchse sorgen soll. Dank des Magic Slots besitzt das LG G5 auch einen wechselbaren Akku. Selbstverständlich wurde auch die Hardware auf den technisch neuesten Stand gehoben. Mit einem Snapdragon 820, 4 GByte Arbeitsspeicher, USB-Typ-C-Stecker und einer Doppel-Kamera (16 Megapixel und 8 Megapixel 135 Grad Weitwinkel) muss sich das G5 nicht hinter dem S7 verstecken. Des Weiteren verfügt das IPS-Display des LG G5 ebenfalls über eine Always-On-Funktion.

Fazit

Beide Smartphones sind ohne Zweifel absolute Spitzenprodukte. Dennoch besitzen beide sowohl Vor- als auch Nachteile. Aus diesem Grund kann auch keine eindeutige Entscheidung gefällt werden, welches Smartphone das beste Android-Gerät ist. Diese Entscheidung ist immer von persönlichen Vorlieben und vom geplanten Einsatzzweck abhängig. Schlussendlich wird auch der Preis eine wichtige Rolle spielen und wie schnell dieser fallen wird. In der Vergangenheit wurden die Flaggschiffe beider Hersteller schon nach wenigen Monaten markant günstiger angeboten.

Wer mit einer Anschaffung des LG G5 oder des Samsung Galaxy S7 (edge) liebäugelt, sollte am besten abwarten, bis beide Smartphones verfügbar sind. Dann sollte man sie selber in der Hand halten und sich für ein Smartphone entscheiden. Oftmals ist die finale Entscheidung reine Gefühlssache.

Technische Daten

Produkt LG G5 Samsung Galaxy S7 Samsung Galaxy S7 edge
Display 5,3 Zoll, IPS, Gorilla Glass 4 5,1 Zoll, Super AMOLED, Gorilla Glass 4 5,5 Zoll, Super AMOLED, Gorilla Glass 4
Auflösung 1.440 x 2.560 Pixel, 554 ppi 1.440 x 2.560 Pixel, 576 ppi 1.440 x 2.560 Pixel, 534 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 820, 4 x 2,15 GHz, 14 nm, 64-Bit Samsung Exynos 8890, 8 x 2,3 GHz, 14 nm, 64-Bit
GPU Adreno 530, 624 MHz Mali-T880 MP12
Arbeitsspeicher 4 GByte LPDDR4
Speicher 32 GByte + microSD 32 / 64 GByte + microSD
Kamera 16 Megapixel, 2.160p Video, Dual-LED-Blitz, Blende f/1,8, AF, OIS
8,0 Megapixel Frontkamera
12 Megapixel, 2.160p Video, Dual-LED-Blitz, Blende: f/1,7, AF, OIS
5,0 Megapixel Frontkamera, 1.440p Video, Display-Blitz, Blende f/1,7
Abmessungen 73,9 x 149,4 x 8,6 mm 69,6 x 142,4 x 7,9 mm 72,6 × 150,9 × 7,7 mm
Gewicht 159 g 152 g 157 g
Akku 2.800 mAh, austauschbar 3.000 mAh, fest verbaut, kabelloses Laden 3.600 mAh, fest verbaut, kabelloses Laden
Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow (bei Erscheinen)
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE Advanced ↓600 ↑150 Mbit/s
Anschlüsse USB 2.0 Typ C, SlimPort, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, Nano-SIM Micro-USB 2.0, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, Nano-SIM
Sonstiges A-GPS, GLONASS, Bluetooth 4.2 Low Energy, Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Wi-Fi Direct, Miracast, NFC, NFC, Fingerabdruck-Sensor A-GPS, GLONASS, Bluetooth 4.2 Low Energy, Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Wi-Fi Direct, Miracast, NFC, Fingerabdruck-Sensor, Status-LED
Preis noch unbekannt 699 Euro 799 Euro

Kategorien: Hardware Smartphones

Avantek LED-Nachtlicht mit Bewegungsmelder im Test

Avantek Nachtlicht Licht

Nach der dimmbaren LED-Schreibtischlampe konnte ich von Avantek auch noch ein LED-Nachtlicht mit Bewegungsmelder testen. Die genaue Produktbezeichnung lautet Avantek ELF-L1. Vielen Dank an Avantek!

Das Nachtlicht ist aktuell nur bei Amazon erhältlich und kostet dort 14,99 Euro. Die Lieferung erfolgt in einem kleinen Karton, in welchem sich neben dem LED-Nachtlicht eine kurze Betriebsanleitung befindet. Batterien bzw. Akkus sind nicht enthalten.

Avantek Nachtlicht Lieferumfang

Nachfolgend einige Herstellerangaben:

  • Abmessungen: 190 x 35 x 15 mm
  • Gewicht: 125 g
  • Energiequelle: 4x AAA Batterien 1,5 V
  • Betriebstemperatur: -10 °C bis +50 °C
  • Bewegungsmelder: Infrarotsensor (1 m)
  • LED Lebensdauer: 50.000 Stunden

Avantek Nachtlicht Vorderseite

Die Verarbeitung des Avantek LED-Nachtlicht ist sehr gut und hinterlässt einen robusten Eindruck. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und Kunststoff. Auf der Rückseite ist ein magnetisches Klebeband von 3M befestigt, wodurch das Nachtlicht schnell und einfach auf nahezu allen Oberflächen angebracht werden kann. Dadurch ist es aber auch möglich das Licht abzunehmen und kurzzeitig an einem anderen Ort zu benutzen.

Avantek Nachtlicht Rückseite

Vor der Benutzung müssen die vier benötigten AAA-Batterien bzw. -Akkus eingelegt werden, die sich wie oben bereits erwähnt nicht im Lieferumfang befinden. Der Stromverbrauch der 10 LEDs wird mit ca. 3 Watt angegeben, was rein rechnerisch eine Laufzeit von ca. 1,5 Stunden ergibt.

Avantek Nachtlicht Akkufach

Der Bewegungsmelder in Form eines Infrarotsensors sitzt mittig auf der Vorderseite zwischen den LEDs. Er reagiert auf Bewegungen bis ca. einem Meter Entfernung. Außerdem ist noch ein Helligkeitssensor verbaut, d.h. wenn es hell ist wird das Nachtlicht nicht aktiviert. In der Praxis funktioniert der Bewegungsmelder sehr gut, da er das Licht schnell aktiviert und jede Bewegung erkennt. Das Nachtlicht schaltet sich nach 15 Sekunden ohne Bewegung automatisch wieder ab.

Avantek Nachtlicht Licht

Ich habe das LED-Nachtlicht an der Tür des Kleiderschranks angebracht. Sobald die Schranktür geöffnet wird springt auch das Nachtlicht an und beleuchtet den Schrankinhalt.

Avantek Nachtlicht Schrank

Darüber hinaus kann das Nachtlicht aber auch für dunkle Flure, Treppenaufgänge, Badezimmer, Kinderzimmer, Garagen, Dachböden oder Keller verwendet werden.

Fazit

Das Avantek LED-Nachtlicht mit Bewegungsmelder hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis ist sehr gut und die Einsatzzwecke sind sehr vielseitig. Außerdem ist das Licht gut verarbeitet, lässt sich schnell und einfach montieren und bietet genügend Licht.

Avantek LED-Nachtlicht mit Bewegungsmelder bei Amazon kaufen

Kategorien: Hardware Testberichte

Dimmbare LED-Schreibtischlampe von Avantek im Test

Avantek_Lampe

Schon länger plane ich mir eine Schreibtischlampe zuzulegen. Wie der Zufall so will hat mir Avantek angeboten, eine dimmbare LED-Schreibtischlampe zu testen. Vielen Dank an Avantek! Wenige Tage später hat mich die Schreibtischlampe erreicht und nach mittlerweile drei Wochen Einsatz folgt hier mein Testbericht.

Die genaue Bezeichnung der Tischleuchte lautet Avantek DL-Q7. Sie wurde in einem stabilen Karton geliefert, welcher sogar einen Tragegriff besitzt. Neben der bereits komplett montierten Lampe befinden sich noch ein Netzteil, ein kleiner Inbusschlüssel und eine kurze Anleitung im Karton.

Avantek_Lieferumfang

Nachfolgend ein Überblick der technischen Daten laut dem Hersteller:

  • Maximale Leistung: 10W
  • Maximale Helligkeit: ca. 220 Lumen
  • Lampen Farbtemperatur 5500-6000 K
  • Lampen-Beleuchtungsstärke > 900 LUX (30 cm)
  • 3 Helligkeitstufen
  • flimmerfreie LED-Beleuchtung
  • Touchfeldbedienung
  • 90° verstellbare Hals und ein 120° Kopf, faltbar
  • integrierter USB-Ladeanschluss mit 5 V und 1 A
  • 12 V Netzspannung

Nach dem Auspacken muss lediglich das Netzteil angeschlossen werden und schon ist die Schreibtischlampe betriebsbereit. Verarbeitungsteschnisch hinterlässt sie einen guten Eindruck. Nichts wackelt oder sitzt locker und auch die Materialwahl ist ansprechend. Der Standfuß ist relativ schwer und besitzt an der Unterseite eine rutschfeste Matte, sodass die Lampe sicher und ohne zu verrutschen auf dem Schreibtisch steht. Das Design wurde vermutlich ein wenig von Apple inspiriert 😉 Der Standfuß und der Lampenkopf sind in Weiß gehalten und besitzen einen silbernen Ring. Der Lampenhals ist komplett Silber.

Avantek_Lampe

Durch den 90° verstellbaren Hals und den 120° verstellbaren Kopf ist die Lampe sehr flexibel und kann für jede Aufgabe optimal eingestellt werden. Die Verbindung zwischen Standfuß und Lampenhals ist durch eine Scharnierschraube realisiert, die bei Bedarf fester angezogen werden kann: Deswegen auch der Inbusschlüssel im Lieferumfang.

Avantek_Gelenk

Die Bedienung erfolgt per Touchfeld, welches im vorderen Teil des Standfußes eingelassen ist. Sobald Strom vorhanden ist leuchtet der Touchsensor rot-bläulich. Die Beleuchtung ist relativ dezent, wodurch der Sensor nachts nicht zu aufdringlich ist. Er reagiert schnell und problemlos und schaltet zyklisch zwischen den drei Helligkeitsmodi durch (Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3, Aus, …). Obwohl die Bedienung gut funktioniert fehlt mir irgendwie eine separate Taste zum Ein- bzw. Ausschalten.

Avantek_Standfuss

Neben dem Netzstecker befindet sich noch ein USB-Anschluss, welcher zum Laden von Tablets, Smartphones und Co. vorgesehen ist. Er liefert 1 Ampere. Auf jeden Fall eine nette Zugabe, die aber nicht von mir verwendet wird.

Avantek_USB

Die Leuchtstufen sind gut abgestimmt und allesamt sinnvoll. Ein kleines Manko ist die hellste Stufe (200 Lumen), die dem ein oder anderen etwas zu dunkel sein dürfte. Die Angabe von 10 Watt hat hier mehr vermuten lassen. Dennoch sollte das Licht für viele Situationen ausreichend sein. Die Lichtfarbe ist angenehm weiß und weist keinen unangenehmen anderen Farbstich auf. Positiv zu vermerken ist, dass die Lampe nicht zu grell ist und nicht blendet.

Avantek_Kopf

Mein Profitec KD 302 zeigt für die Schreibtischlampe folgenden Stromverbrauch an:

  • Aus / Standby: 0,3 Watt
  • Leuchtstufe 1: 1,4 Watt
  • Leuchtstufe2: 4,1 Watt
  • Leuchtstufe 3: 6,4 Watt

Fazit

Insgesamt hinterlässt die LED-Schreibtischlampe von Avantek einen guten Eindruck. Das ansprechende Design, die gute Verarbeitung, die flexiblen Einstellungsmöglichkeiten und das tiefweiße Licht hinterlassen einen positiven Eindruck. Lediglich die etwas zu geringe Maximalhelligkeit und die Touchbedienung (nur eine Taste, leuchtet immer) sind kleine Kritikpunkte. Dennoch bin ich mit der Lampe sehr zufrieden und kann sie als Schreibtisch oder auch als Nachttischlampe empfehlen.

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Kategorien: Hardware Testberichte

Thermomix wird teurer

Vorwerk Logo

Seit der Einführung im Herbst 2014 kostet der Thermomix TM5 1.109 Euro. Allerdings wird sich dies demnächst ändern. Der Hersteller Vorwerk erhöht den Preis für seine beliebte Küchenmaschine ab dem 4. April 2016 auf 1.199 Euro.

Ein Schnäppchen war der Thermomix noch nie. Dennoch steigt der Preis um rund acht Prozent von 1.109 Euro auf 1.199 Euro. Eine schlüssige Begründung  lieferte Vorwerk für die starke Preiserhöhung nicht. Die Vorwerk-Sprecherin Kathleen Schmiemann verwies lediglich darauf, dass die erste Preiserhöhung für den TM5 “einfach angestanden” habe.

Der Thermomix ist nur per Direktvertrieb über sogenannte Repräsentanten bzw. Repräsentantinnen erhältlich. Durch das spezielle Vertriebsmodell besitzt Vorwerk die komplette Preiskontrolle und kann die Preise quasi beliebig erhöhen. Der große Erfolg gibt dem Unternehmen Recht. Schaut man in die Vergangenheit, dann dürfte die Nachfrage wohl kaum unter der Preiserhöhung leiden.

Wer schon länger mit einem Thermomix liebäugelt sollte noch bis zum 3. April 2016 zuschlagen.

Vorwerk Thermomix TM5

Vorwerk Thermomix TM5 (Foto: Vorwerk)

Kategorien: Hardware