Fünf schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte im Test

19. August 2014, 23:34 von Tobi | Keine Kommentare

USB-3.0-Sticks mit 128 GByteBei Hartware.net hatte ich das Vergnügen fünf sehr schnelle USB-3.0-Sticks mit 128 GByte Speicherkapazität zu testen. Mit von der Partie waren:

  • ADATA DashDrive Elite UE700
  • Corsair Flash Voyager GT
  • Kingston DataTraveler HyperX 3.0
  • Patriot Supersonic Magnum
  • SanDisk Cruzer Extreme Pro

Bei den sequentiellen Übertragungsraten konnten alle Sticks überzeugen. Alle Testkandidaten erreichten beeindruckende Geschwindigkeiten von über 200 MByte/s beim Lesen und über 120 MByte/s beim Schreiben. Der SanDisk Cruzer Extreme Pro hat mich am meisten überzeugt, da er insgesamt die beste Performance beim Schreiben und vor allem bei vielen kleinen Dateien bietet.

Weitere Infos und viele einzelne Benchmarks findet ihr in meinem Review bei Hartware.net.

Vergleich: 5 USB-Sticks mit 128 GByte bei Hartware

Hersteller
Produkt
ADATA
DashDrive Elite UE700
Corsair
Flash Voyager GT
Kingston
DataTraveler HyperX 3.0
Patriot
Supersonic Magnum
SanDisk
Cruzer Extreme Pro
Herstellnummer AUE700-128G-CBK CMFVYGT3B-128GB DTHX30/128GB PEF128GSMNUSB SDCZ88-128G
Kapazität 128 GByte
Controller Innostor IS903 Phison 2251-03 Phison 2251-01 SanDisk
Formatierung exFAT FAT32
seq. Lesen bis 220 MByte/s bis 230 MByte/s bis 225 MByte/s bis 260 MByte/s bis 260 MByte/s
seq. Schreiben bis 135 MByte/s bis 160 MByte/s bis 135 MByte/s bis 160 MByte/s bis 240 MByte/s
Gewicht 11 Gramm 21 Gramm 19 Gramm 25 Gramm 18 Gramm
Abmessungen
(L x B x H)
65 x 21 x 7 mm 86 x 27 x 14 mm 75 x 23 x 16 mm 78 x 27 x 9 mm 71 x 21 x 11 mm
Garantie 30 Jahre 5 Jahre 30 Jahre
Preis
ca. 71 Euro ca. 102 Euro ca. 108 Euro ca. 112 Euro ca. 100 Euro

Xiaomi Mi4 als Alternative zum Oneplus One

4. August 2014, 20:16 von Tobi | 2 Kommentare

VXiaomi Mi4or etwas mehr als drei Monaten wurde das viel erwartete OnePlus One offiziell vorgestellt. Das Smartphone verspricht zwar viel Hardware für wenig Geld, doch es ist immer noch nicht frei verfügbar. Immerhin haben schon einige Leute ihr Gerät erhalten und weitere sollen demnächst folgen.

Eine ernsthafte Alternative zum Oneplus One ist das brandneue Mi4. Das Smartphone stammt vom hierzulande noch unbekannten chinesischen Hersteller Xiaomi. Das Xiaomi Mi4 ist der Nachfolger des in China sehr erfolgreichen Mi3. Optisch erinnert das neue Flaggschiff stark an das iPhone von Apple. Dies dürfte Xiaomi bekanntlich aber egal sein.

Angetrieben wird das Mi4 von einem Snapdragon 801 von Qualcomm, welcher vier Kerne besitzt und bis zu 2,5 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit drei GByte sehr üppig aus. Je nach Modell beläuft sich der interne Speicher auf 16 bzw. 64 GByte. Eine Erweiterung ist nicht möglich. Das verbaute IPS-Display ist fünf Zoll groß und bietet Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Für gute Bilder soll die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sorgen. Zusätzliche Highlights sind die Videoaufnahme in 2160p, der Dual-LED-Blitz und der Sony Exmor-RS-Sensor. Ebenfalls erwähnenswert ist der große 3.080 mAh Akku, der das Mi4 locker über einen Tag bringen dürfte.

In China kommt das Mi4 für 1.999 Yuan (16 GByte) bzw. 2.499 Yuan (64 GByte) auf den Markt. Dies entspricht ca. 240 Euro bzw. 300 Euro. Die präsentierte Variante des Xiaomi Mi4 ist leider nicht mit den deutschen LTE-Netzen kompatibel. Da Xiaomi expandieren möchte, ist es durchaus realistisch, dass bald eine Variante für den europäischen Markt folgen wird. Bis dahin bleibt nur abzuwarten oder zu hoffen, doch noch ein Oneplus One ergattern zu können. Und mit Glück vielleicht sogar zum Schnäppchen-Preis. Dafür lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Schnäppchen-Portale wie z.B. Discount24.de, wo man Smartphones aus verschiedenen Online-Shops mit Preisübersicht findet.

Technische Daten – Ein Überblick

Xiaomi Mi4
Display 5 Zoll IPS, 1.920 x 1.080 Pixel, 441 ppi
CPU Qualcomm Snapdragon 801 (4 x 2,5 GHz) (28 nm)
GPU Adreno 330 (578 MHz)
Arbeitsspeicher 3 GByte
Speicher 16 bzw. 64 GByte
Kamera 13 Megapixel, Dual-LED-Blitz, 2160p Video
8 Megapixel Frontkamera, 1080p Video
Abmessungen 139,2 x 65,5 x 8,9 mm
Gewicht 149 g
Akku 3.080 mAh
Betriebssystem Android 4.4
Mobilfunkstandards GPRS, EDGE, HSPA+, LTE Advanced
Sonstiges A-GPS, Glonass, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, NFC, Infrarot, Miracast
Preis 240 Euro (16 GByte), 300 Euro (64 GByte)

FRITZ!Box “Service Code” auslesen und dekodieren

27. Juli 2014, 10:05 von Tobi | Keine Kommentare

FRITZ! Logo

Alle FRITZ!Boxen verfügen über einen sogenannten “Service Code”, welcher einige nützliche Informationen über den Router bereithält. Der Code kann über Telnet oder SSH mit dem Befehl “run_clock -S” aufgerufen werden. Zusätzlich lässt er sich auch über den Browser generieren. Dazu muss lediglich die URL http://fritz.box/cgi-bin/system_status aufgerufen werden.

Meine FRITZ!Box liefert beispielsweise folgende Ausgabe:

FRITZ!Box Fon WLAN 7390-B-041711-000121-533176-734744-147902-840604-28179-avm

  • FRITZ!Box Modell (Name)
  • Annex
  • Gesamtlaufzeit der Box (Stunden, Tage, Monate, Jahre)
  • Neustarts
  • Hash
  • Status
  • Firmwareversion
  • Sub-Version
  • Branding

(via)

FRITZ!Box über Webinterface neustarten

21. Juli 2014, 23:51 von Tobi | Keine Kommentare

FRITZ! Logo

Oftmals wird eine FRITZ!Box durch Ziehen des Netzsteckers neugestartet. Allerdings lassen sich FRITZ!Boxen auch über das Webinterface neustarten. Die Option ist etwas versteckt und auf Anhieb leicht zu übersehen. Sie befindet sich unter System, Sicherung und Neustart. Bei älteren Firmware-Versionen war die Option noch unter System und dann unter dem Menüpunkt Zurücksetzen zu finden.

FRITZ!Box neustarten

3 Mio. verkaufte Raspberry Pi

10. Juli 2014, 19:23 von Tobi | 2 Kommentare

Raspberry Pi Logo

Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber dennoch möchte ich sie noch kurz verbloggen. Die Entwickler des nur kreditkartengroßen Raspberry Pi haben Anfang Juni 2014 bekannt gegeben, dass der Mini-Rechner mittlerweile über 3 Millionen Mal verkauft wurde. Erst im März dieses Jahres hatte er die 2,5 Millionen-Marke überschritten. Start des erfolgreichen Projekts war vor über zwei Jahren, am 29. Februar 2012.

3 Millionen verkaufte Raspberry Pis sind ein toller Erfolg für die britischen Entwickler. Durch den geringen Preis von rund 30 Euro (Amazon-Link) und die vielen Möglichkeiten ist der Einplatinencomputer vor allem im privaten Gebrauch sehr beliebt. Ursprünglich wollte ich mir auch einen Raspberry Pi zulegen, was ich dann jedoch aus Zeitmangel schnell wieder verworfen habe.

Was stellt ihr denn so mit eurem Pi an?

Kosten 4K-Monitore bald unter 400 US-Dollar?

5. Juli 2014, 10:09 von Tobi | 3 Kommentare

Dell UltraSharp 32

Letztes Jahr im September habe ich die damals verfügbaren 4K-Monitore vorgestellt. Abgesehen von dem 15.000 Euro teuren Eizo DuraVision FDH3601, waren damals nur drei Modelle von ASUS, Dell und Sharp erhältlich. Alle drei Monitore sind mit einem 31,5 Zoll großen IGZO-Panel ausgestattet und kosteten über 3.000 Euro.

Die aktuelle Situation hat sich jedoch stark geändert. Mittlerweile sind auch kleinere 4K-Monitore ab 24 Zoll auf dem Markt. Auch bei den eingesetzten Panels existieren mit TN- und IPS-Panels weitere Alternativen im Vergleich zu letztem Jahr. Zu guter Letzt sind auch die Preise stark gesunken. Der Einstieg bei den 4K-Monitoren ist jetzt schon ab rund 500 Euro möglich. Insgesamt kann aus 13 Monitoren von verschiedenen Herstellern ausgewählt werden. Eine aktuelle Übersicht der erhältlichen 4K-Monitore inklusive Preis findet ihr bei Geizhals.

Laut The Inquirer soll der Preisverfall auch in Zukunft anhalten. Intel möchte in Zusammenarbeit mit Samsung den Preis von 4K-Monitoren unter 400 US-Dollar drücken. Hier ist allerdings anzumerken, dass sich der Preis auf Monitore mit 24 bis ca. 28 Zoll bezieht. Größere Monitore mit 30 Zoll oder mehr können höchstwahrscheinlich nicht so günstig angeboten werden. Aber mal ehrlich, wer stellt sich auch einen 32-Zoll Monitor auf den Schreibtisch!? Trotz des niedrigen Preispunkts soll auf keinen Fall bei der Bildqualität gespart werden. Die Monitore sollen 60 Hz leisten und 100% des SRGB-Farbraums abdecken. Bei den Panels soll bereits die moderne PLS-Technik verwendet werden, welche als Nachfolger von IPS gilt. Die besagten Monitore sollen unter anderem von TVP (Philips) und ViewSonic vertrieben werden und bereits im zweiten Halbjahr 2014 verfügbar sein.

Wenn der angestrebte Preis von umgerechnet 350 Euro wirklich eintreten sollte, werde ich mir auf jeden Fall einen entsprechenden Monitor zulegen. Schlagt ihr auch zu?

Performance-Vergleich: Hardware RAID 5 vs. Software RAID 5 vs. Storage Spaces

29. Juni 2014, 23:44 von Tobi | 3 Kommentare

Da ich gerade ein paar WD Red Festplatten frei hatte, habe ich an diesem verregneten Sonntag einen kleinen Performance-Vergleich zwischen Hardware RAID 5 (Mainboard, es kam kein extra RAID-Controller zum Einsatz), Software RAID 5 und Storage Spaces  durchgeführt. In der deutschen Version von Windows Server 2012 und Windows 8 werden Storage Spaces einfach nur als “Speicherplätze” bezeichnet. Für die Benchmarks habe ich CrystalDiskMark und ATTO Disk Benchmark verwendet. Als Betriebssystem kam ein neu installiertes Windows Server 2012 R2 (64-Bit) zum Einsatz. Hier die Hardwareausstattung des Testsystems:

  • Intel Core i5-4670K (4x 3,40 GHz)
  • ASUS H87-Pro
  • 8 GB DDR3-1600
  • Crucial C300 128 GB SSD (Betriebssystem)
  • 3x WD Red 3 TB (WD30EFRX)

Auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Technologien gehe ich nicht weiter ein. Ziel des Tests war ein schlichter Performance-Vergleich.

CrystalDiskMark

Lesen

Software Storage Spaces Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache disabled
Cache Mode Write Back
Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache enabled
Cache Mode off
Seq 232,6 MB/s 301,6 MB/s 291,8 MB/s 293,2 MB/s
512K 16,45 MB/s 46,80 MB/s 24,64 MB/s 23,56 MB/s
4K 0,253 MB/s 0,588 MB/s 0,612 MB/s 0,611 MB/s
4K QD32 4,810 MB/s 2,773 MB/s 4,765 MB/s 4,842 MB/s

Beim sequentiellen Lesen sind alle Varianten sehr flott, die höchste Performance erzielen jedoch die Storage Spaces, dicht gefolgt vom Hardware-RAID. Auch beim zufälligen Zugriff auf 512K-Blöcke sind die Storage Spaces vor dem Hardware RAID 5 am schnellsten. Bei 4K-Blöcken ist die Hardware-Lösung zusammen mit den Storage Spaces ganz vorne. Steigt die Warteschlange an, müssen die Storage Spaces zurückstecken und die Software- sowie Hardware-Lösung sind ca. doppelt so schnell. Allerdings ist hier anzumerken, dass im Alltagsbetrieb keine höhere Warteschlange als QD3 oder QD4 zu erwarten ist.

Beim Hardware RAID 5 macht es so gut wie keinen Unterschied, ob der Write Cache aktiviert oder ausgeschaltet ist.

Schreiben

Software Storage Spaces Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache disabled
Cache Mode Write Back
Hardware
Stripe Size 64KB
Write Cache enabled
Cache Mode off
Seq 47,02 MB/s 36,34 MB/s 202,2 MB/s 65,04 MB/s
512K 10,52 MB/s 12,30 MB/s 13,02 MB/s 16,82 MB/s
4K 0,143 MB/s 0,454 MB/s 1,523 MB/s 0,426 MB/s
4K QD32 0,923 MB/s 0,431 MB/s 1,605 MB/s 1,418 MB/s

Während die Storage Spaces beim sequentiellen Lesen sehr schnell waren, sieht die Sache beim sequentiellen Schreiben ganz anders aus. Erwartungsgemäß ist die Hardware-Lösung ohne Write Cache und mit Write-Back-Strategie mit Abstand am schnellsten. Anschließend folgen Hardware RAID 5 mit Write Cache, Software RAID 5 und ganz hinten die Storage Spaces mit mageren 36 MB/s.

Bei zufälligen 4K-Zugriffen ist abermals das Hardware RAID 5 ohne Write Cache am schnellsten. Die Storage Spaces können mit dem Hardware RAID ohne Write Cache mithalten, während die Software-Lösung deutlich langsamer ist. Bei einer hohen Warteschlange profitieren alle Varianten außer die Storage Spaces.

ATTO Disk Benchmark

 

Die Ergebnisse unter ATTO bestätigen im Grunde die Ergebnisse aus CrystalDiskMark. Während die Storage Spaces beim Lesen überzeugen können, ist das Hardware RAID 5 vor allem beim Schreiben im Vorteil.

Fazit

Zuerst sollte betont werden, dass beim Hardware RAID 5 kein leistungsfähiger Controller verwendet wurde, sondern lediglich die Onboard-Variante des H87-Chipsatzes. Dedizierte RAID-Controller dürften deutlich mehr Performance liefern, sind im Privatgebrauch aber auch nicht unbedingt weit verbreitet. Ebenso spielen andere Faktoren wie die Stripe Size und der Write Cache eine wichtige Rolle, welche ich nur sehr grob untersucht habe.

Nichtsdestotrotz bleibt zu sagen, dass die Hardware-Variante vor allem beim Schreiben deutlich Vorteile gegenüber den beiden anderen Varianten bietet. Die Storage Spaces aus Windows 8 bzw. Windows Server 2012 sind recht neu, aber bieten beim Lesen bereits jetzt schon eine gute Performance. Wer viel liest und nur wenig schreibt, sollte sich diese Lösung auf jeden Fall genauer anschauen.

Das Software RAID 5 ist beim Lesen am langsamsten und beim Schreiben auch nur ein wenig schneller als Storage Spaces. Aus diesem Grund würde ich diese Lösung nicht unbedingt empfehlen. Vor allem im Vergleich zu Storage Spaces ist diese Lösung relativ uninteressant. Storage Spaces sind deutlich flexibler und intuitiver zu bedienen. Außerdem ist das Software RAID 5 nur unter Server Betriebssystemen verfügbar, während die Storage Spaces auch für Daheim nutzbar sind, allerdings erst ab Windows 8.

Druckkopfreinigung: Abhilfe gegen schlechte Druckergebnisse

27. Juni 2014, 01:25 von Tobi | Keine Kommentare

Ärgerst Du Dich über einen unsauberen, von Streifen durchzogenen Ausdruck und wunderst Dich, weil die Tintenpatrone kürzlich getauscht wurde? Nicht die Tinte, sondern ein verschmutzter Druckkopf ist häufig schuld an einem Ausdruck, der in seiner Qualität nicht überzeugt und von Streifen oder Leerstellen gezeichnet ist.

Die Aufgaben des Druckkopf

Druckkopf

Foto: “Canon Inkjet Print Head” von massmatt/Flickr unter CC BY 2.0

Beim Druckkopf handelt es sich um ein permanent am Drucker befindliches Bauteil, durch das die Tinte geleitet und über welches sie auf dem Papier aufgebracht wird. Von älteren Druckern wirst Du den Druckkopf nicht als festes Bauteil, sondern als an der Druckerpatrone befindliches Element kennen. Hier wurde er mit jedem Wechsel der Tintenpatrone ausgetauscht, sodass eine Reinigung nur in seltenen Fällen von Nöten war. Ein moderner Drucker beinhaltet den Druckkopf direkt im Gerät, sodass die Reinigung zu einem notwendigen Bestandteil für einwandfreie Funktionalität und fehlerfreie Ausdrucke wird. Ist der Druckkopf verschmutzt und von Tintenresten verklebt, erkennst Du dies an der Druckqualität und solltest mit einer Reinigung nicht zu lange warten.

Vor der Druckkopfreinigung prüfen

Bei permanenten Druckköpfen können verschiedene Verursacher für einen mangelhaften Ausdruck verantwortlich sein. Zuerst solltest Du daher prüfen, ob die Tintenpatronen richtig eingerastet und so fehlerfrei mit dem Druckkopf verbunden sind. Ist dies der Fall, bringt eine optische Kontrolle des Druckkopfes Aufschluss, ob eine Verschmutzung präsent ist. Auch wenn ein Drucker länger nicht in Betrieb war, führt dies in der Regel zum Eintrocknen von Tinte auf dem Druckkopf und so zu einem minderwertigen Ausdruck. Ein Probedruck zeigt, welcher Druckkopf betroffen ist und unbedingt von verbliebener Tinte gereinigt werden sollte. Bekannt ist, dass man durch nicht kompatible Tinte den Druckkopf womöglich häufiger reinigen muss, da diese für den Drucker nicht geeignet ist.

Den Druckkopf professionell von Hand reinigen

Mit einem Hebel lässt sich der Druckkopf aus dem Gerät entfernen und kann intensiv von Hand gereinigt werden. Beim Ausbau solltest Du Obacht geben, dass Du den Druckkopf nicht mit Gewalt entfernst und den Drucker damit zerstörst. Wenn der Hebel gelöst ist, sollte sich der Druckkopf ohne Gewaltanwendung aus dem Gerät entfernen lassen. Bevor der Druckkopf entfernt wird, müssen die Tintenpatronen entnommen werden. Hat die Reinigung per Knopfdruck keine oder nicht die gewünschte Wirkung erzielt, ist eine manuelle Reinigung immer die einzige Lösung mit erfolgversprechender Wirkung. Du solltest ausschließlich destilliertes Wasser oder Druckkopfreiniger nutzen und dieses in einen flachen Teller einfüllen. Hier hinein legst Du den Druckkopf und lässt ihn eine kurze Zeit einweichen. Die eingetrockneten Tintenreste lösen sich, sodass Du sie mit einem fusselfreien Tuch entfernen kannst.

Wenn die Reinigung keine Besserung bringt

Bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen kann es möglich sein, dass die Reinigung keinen Erfolg bringt und ein neuer Druckkopf gekauft werden muss. Ein einzelner Druckkopf ist häufig teurer, als eine Tintenpatrone mit integriertem Druckkopf. Daher solltest Du von Anfang an darüber in Kenntnis sein, dass eine gelegentliche Reinigung den Neukauf erspart und für die Langlebigkeit der Druckköpfe sorgt. Vor allem bei farbiger Tinte ist eine gelegentliche Säuberung notwendig, da diese weniger genutzt wird als die schwarze Tintenpatrone und somit viel eher dazu tendiert, zu verkleben und ihre fehlerfreie Funktion einzustellen. Weitere Tipps habe ich im Blog von „HD-Toner.de“ zum Thema Druckkopfreinigung bei Tintenstrahldruckern gefunden. Einfach mal reinschauen – die Tipps sind wirklich sehr nützlich!

Die Druckkopfreinigung kann aus verschiedenen Ursachen heraus häufiger notwendig werden. Gerade bei wenig genutzten oder an sonnigen Standorten platzierten Druckern ist es keine Seltenheit, dass die Ausdrucke häufiger nicht in der gewünschten Qualität erfolgen. Hier solltest Du überlegen, den Druckkopf nach dem Gebrauch umgehend zu reinigen und die Tinte gar nicht eintrocknen zu lassen.

EagleTac GX25A3 (XM-L2 U2, 3xAA) Taschenlampe Review + Gewinnspiel

19. Juni 2014, 16:54 von Tobi | 20 Kommentare

EagleTac Logo

In meinen bisherigen Taschenlampentests habe ich die Fenix E40, die Fenix LD41 und die LED Lenser M7RX genauer unter die Lupe genommen. Mein neues Review befasst sich mit der GX25A3 aus dem Hause EagleTac. Obwohl die GX25A3 schon fast ein Jahr auf dem Markt ist, dürfte es sich nach wie vor um eine der hellsten Taschenlampen in dieser Größenklasse handeln.

Dank der sehr hellen Cree XM-L2 LED bringt es die EagleTac GX25A3 auf satte 915 ANSI-Lumen. Die Taschenlampe ist sehr kompakt und wird mit drei herkömmlichen AA-Batterien bzw. -Akkus betrieben.  Im Internet ist die EagleTac GX25A3 ab ca. 90 Euro erhältlich.

Das Testexemplar wurde mir freundlicherweise von Voltronic zur Verfügung gestellt und wird nach dem Review an euch verlost! Voltronic ist der deutsche Generalimporteur für EagleTac Taschenlampen. Herzlichen Dank an Voltronic!

EagleTac GX25A3 in der Hand Weiterlesen →

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