SSDs unter Windows 7 einsetzen
Ich spiele schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine SSD anzuschaffen. Dabei habe ich ein Auge auf Modelle mit 60 GByte und Indilinx-Controller geworfen. 30 GByte ist als Systemplatte für Betriebssystem und Programme einfach zu wenig. 120 GByte ist wiederrum für mich persönlich fast zu viel und eben auch entsprechend teurer.
Dazu kommt auch der unglückliche Umstand, dass die Preise seit Ende September 2009 wieder angestiegen sind.
Aber unabhängig von meiner Kaufentscheidung gibts hier ein Tutorial für den Einsatz von SSDs unter Windows 7.
Für optimale Ergebnisse ist eine Neuinstallation von Windows 7 sehr anzuraten. Diese setze ich im Tutorial voraus.
Vorbereitungen
Am Anfang sollte man sicherstellen, dass die SSD mit der aktuellsten Firmware inklusive TRIM-Support ausgestattet ist. Wenn nicht, sollte unbedingt auf die neueste Firmware upgedated werden.
Bei einer neuen bzw. noch nie verwendeten SSD kann man sofort mit dem Firmwareupdate loslegen. Wer jedoch eine bereits verwendete SSD besitzt, sollte folgendermaßen vorgehen:
- Ein Backup aller benötigten Dateien anlegen, denn die SSD wird komplett gelöscht
- Windows von alternativem Medium booten und dort Sanitary Erase ausführen (alternativ Secure Erase unter DOS)
- Neueste Firmware auf die SSD aufspielen
Anschließend kann man auf seiner SSD Windows 7 installieren.
Voraussetzungen für TRIM
Direkt nach der Installation sollte man sicherstellen, dass der TRIM-Befehl verwendet werden kann.
In meinem Artikel “SSDs und TRIM unter Windows 7“ könnt ihr nachlesen, was TRIM ist, wie es funktioniert und welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, damit es bei euch läuft.
Windows 7 optimieren
Normalerweise sollte Windows 7 eure SSD erkannt und viele Einstellungen – neben dem richtigen Alignment – selbst gesetzt haben. Dennoch empfehle ich eine manuelle Überprüfung.
- Defragmentierung abschalten
Defragmentieren ist absolut unssinig. Da unnötige Lese- und Schreibzugriffe erfolgen schadet es der SSD sogar!
Dienste, Defragmentierung, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
- Prefetch deaktivieren
Sortiert die Dateien auf der Festplatte, damit häufig genutzte Dateien schneller geladen werden können. Bei einer SSD total überflüssig.
Ausführen-Dialog (Windows + R), regedit, HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Prefetcher auf “0″ setzen
- Superfetch deaktivieren
Lädt nach dem Start häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher vor. Bei der Geschwindigkeit einer SSD überflüssig.
Ausführen-Dialog (Windows + R), regedit, HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Superfetch auf “0″ setzen
Zusätzlich sollte auch noch der Dienst “Superfetch” deaktiviert werden.
Dienste, Superfech, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
- Indizierung / Indexdienst abschalten
Indiziert die Festplatte für eine schnellere Dateisuche.
Dienste, Windows Search, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
Außerdem muss noch die Indizierung der SSD deaktiviert werde.
Computer (Arbeitsplatz), SSD-Partition, Eigenschaften, Unterste Checkbox deaktivieren, Anweisungen folgen
Optionale Maßnahmen
- Energieoptionen anpassen
Energieoptionen, Energiesparplaneinstellungen des aktuellen Energiesparplans ändern, Erweiterte Energieeinstellungen ändern, Festplatte, Festplatte ausschalten nach 0 Minuten bzw. nie
- Ruhezustand abschalten
Da das System sehr schnell startet, kann man den Ruhezustand abschalten. Dadurch wird auf der SSD – entsprechend der Größe des Arbeitsspeichers – mehr Platz frei.
Ausführen-Dialog (Windows + R), cmd, “powercfg -H off” eingeben
- Systemwiederherstellung deaktivieren
Kann abgeschaltet werden, um Speicherplatz zu gewinnen und unnötige Festplattenzugriffe zu vermeiden.
Eigenschaften von Computer (Arbeitsplatz),Computerschutz, Unter “Schutzeinstellungen” SSD-Partition auswählen, Konfigurieren, Computerschutz deaktivieren und belegten Speicher löschen
- Firefox optimieren
Cache-Dateien können von der Festplatte in den RAM verlagert werden. Vermindert deutlich die Schreibzugriffe.
In der Adresszeile im Firefox “about:config” eingeben. “browser.cache.disk.enable” auf false setzen. Anschließend einen neuen Integer mit dem Namen “browser.cache.memory.capacity” anlegen. Der Wert entspricht dem Arbeitsspeicher in KByte. Beispielsweise “30720″ für 30 MByte. Der Wert sollte nicht auf über “65536″ (64 MByte) gesetzt werden.
- Möglichst immer genug Speicher (ca. 20 %) auf der SSD freihalten
Stichwort Wear-Leveling
Das wars. Für weitere Tipps oder Ergänzungen wäre ich dankbar.
60 Kommentare zu „SSDs unter Windows 7 einsetzen“
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Eine SSD als Systemplatte hätte schon was
Bei mir würde da ein 80GB SSD vollkommen reichen – 30GB wären mir persönlich auch zu knapp. Die Preise sind mir aktuell aber einfach viel zu hoch. Nächstes Jahr werde ich aber mal drüber nachdenken und wenn es soweit ist, auf dein Tutorial zurückgreifen – danke dafür!
Hallo Tobi,
Leider gewöhnt man sich an die hohe Geschwindigkeit, die mein Win7 (64Bit, neu aufgesetzt) jetzt zeigt, aber spätestens beim Arbeiten mit einem herkömmlichen PC merkt man den Unterschied sehr schnell wieder… 
)
ein sehr schönes und ausführliches Tutorial! Alles wie beschrieben eingestellt – klappt wunderbar. Auch von mir herzlichen Dank dafür!
Habe mir quasi zu Weihnachten eine Intel 80 GB Postville SSD geschenkt und bin nach wie vor begeistert! Läuft jetzt alles wie ein geölter Blitz – das Booten macht geradezu Spass.
Ich denke 80 (74,4) Gig reichen vorerst als Systemplatte – in 1 bis 2 Jahren wird dann halt wieder mal aufgerüstet, wenn Preise und Kapazitäten für SSDs halbwegs vernünftig sind. Habe zusätzlich noch eine Samsung F3 als Datenplatte, die geht schon alleine ordentlich ab und das System im Zusammenspiel mit der SSD sowieso… *freu* (So, jetzt ist es aber genug, hoffe meine Begeisterung ist rübergekommen
Eine kleine, aber feine Optimierung habe ich im Netz noch gefunden, die evtl. auch ins Tutorial passen würde:
ReadyBoot (nicht zu verwechseln mit ReadyBoost) kann man auch getrost abschalten. Eine Boot-Reihenfolge-Optimierung braucht man mit einer SSD nicht. Dann schreibt Win7/Vista im Prefetch-Ordner auch nicht mehr ständig in die ReadyBoot.etl-Datei.
Und so schaltet man ReadyBoot ab (Win7/Vista ähnlich):
)
- Systemsteuerung -> Verwaltung -> “Leistungsüberwachung” aufrufen.
- “Sammlungssätze” (linke Seite) aufklappen und “Startereignis-Ablaufverfolgungssitungen” auswählen. (Wer denkt sich solche Namen bei M$ eigentlich aus?
- “ReadyBoot” (rechte Seite) per Doppelklick oder Eigenschaften-Kontextmenü aufrufen.
- Reiter “Ablaufverfolgungssitzung” auswählen und Haken aus der Checkbox “Aktiviert” entfernen. OK auswählen und alle Dialoge schließen.
- Anschließend sollte nochmal gebootet werden, dann ist ReadyBoot auf jeden Fall beendet und der Windows-Prefetch-Ordner kann getrost komplett entleert werden (Wenn Prefetch und Superfetch auch ausgeschaltet wurde). Das war’s auch schon.
Viele Grüße und ein schönes Weihnachtsfest wünscht
Holger
Herzlichen Dank für den Tipp. Werde das mit ReadyBoot noch aufnehmen.
Ich wünsch dir ebenfalls ein schönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!
Kleine Korrektur am Rande: ReadyBoot optimiert nicht die Bootreihenfolge, sondern lädt wohl häufig benutzte Programme beim Booten gleich mal in den Hauptspeicher, sodaß diese schneller starten. Braucht man aber bei einer SSD nun wirklich nicht mehr – dann lieber mehr freien Hauptspeicher.
Nein ist leider auch falsch. Hier eine korrekte Übersicht der Funktionen:
Prefetch: Sortiert die Dateien auf der Festplatte, damit häufig genutzte Dateien schneller geladen werden können.
Superfetch: Lädt nach dem Start häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher vor.
ReadyBoost: Erlaubt es Flash-Speicher als zusätzlichen Festplattencache einzubinden.
Aber wie du schon sagtest kann alles abgeschaltet werden
Zu ReadyBoot (nicht ReadyBoost) gibt es leider auch im Netz noch keine eindeutige Erklärung. Ich habe zumindest keine richtig gute gefunden. Da sich die Datei ReadyBoot.etl aber unterhalb des Windows-Prefetch-Ordners befindet, liegt die Vermutung nahe, dass irgendetwas gecached oder zumindest analysiert wird (weil Leistungsüberwachungsfunktion). Ich konnte jedenfalls nach dem Deaktivieren von ReadyBoot keinerlei Nachteile erkennen und das System ist schnell wie am Anfang, auch nach der Installation von diversen Programmen.
Komisch ist nur, dass Win7 diese Cache-Funktionen (Prefetch, Superfetch, ReadyBoost und ReadyBoot) nicht wie den automatischen Defragmentier-Dienst einfach abschaltet, wenn es erkennt, dass eine SSD als Systemplatte eingebunden ist.
Aber egal, durch Dein Tutorial ist jedenfalls klar, was man selbst noch alles tun kann, um den Einsatz einer SSD zu optimieren. So long…
Hi!
Habe alles so eingestellt, wie oben angegeben (außer die Geschichte mit ReadyBoot und ReadyBoost). Trotzdem verrät mir die LED der Festplatte, das Windows 7 im Sekundentakt darauf zugreift. Kann das jemand bestätigen? Warum ist das so? Lässt sich das verhindern?
Warum das so ist kann ich dir leider nicht sagen.
Vermutlich wird es sich aber größtenteils nur um Lesezugriffe handeln, was kein Problem darstellt.
Hallo zusammen,
zunächst einmal herzlichen Dank für die Zusammenstellung der Tipps, die bei einer SSD beachtet werden sollten. Das hat mir wirklich weitergeholfen, nachdem ich mir vor einigen Wochen eine Intel X-25M Postville geholt habe.
Denn ich musste die ganzen Einstellungen leider manuell vornehmen. Mein Win 7 Pro 64-bit hat trotz Neuinstallation und Leistungsindex-Prüfung von 7,6 die Einstellungen nicht automatisch vorgenommen, insbesondere waren Defrag und Prefetching noch nicht deaktiviert. Hoffe jetzt, dass dies meiner Platte noch nicht anchhaltig geschadet hat. Aber warum wurde es von Win7 nicht erkannt? Übrigens ist die Trim-Funktion eingeschaltet, habe es überprüft.
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen – denn bisher waren die Ratschläge wirklich super. Vielen Dank bereits im voraus!
Viele Grüße
RainbowSix
Hallo zusammen,
tolle Beschreibung, habe (nahezu) alle Punkte wie beschrieben eingestellt. Was ist eigentlich mit dem Windows Temp-Ordnern? Ich habe eine Samsung 120gb SSD und zusätzlich noch eine 750gb hdd-Platte. Betriebssystem und Programme laufen auf der SSD und Daten liegne auf der HDD. Der Temp Ordner ist mmt natürlich automatisch uf der SSD angelegt. Jetzt gebe ich beruflich viele PDFs über den Acrobat-Distiller aus (arbeite als Grafiker). Hier werden natürlich immer sehr große Dateien kurzfristig über den TEMP-Ordner geschrieben obwohl sie hinterher auf der HDD landen. Meint ihr ich soll den TEMP auf die andere Platte legen und wenn ja wie geht das? Oder kostet mich das beim schreiben der Dateien Geschwindigkeit? Zur Info: Ich habe auf der SSD von den 120gb über 75gb frei und ich werde dies auch so belassen. Werde ich dann überhaupt Probleme bekommen? Freue mich auf Antworten.
Beste Grüße
Y
Wenn du den Temp-Ordner auf die HDD legst gibt es bestimmt einen Geschwindigkeitsverlust, vor allem im Acrobat-Distiller.
Aber du kannst es ja einfach mal testen: Suche im Startmenü nach “Umgebungsvariablen” und öffne den Einstellungsdialog. Dort kannst du den Speicherort des Temp-Ordners angeben.
Das Wear-Leveling macht einen guten Job und verteilt die Schreibzugriffe gleichmäßig auf alle freien Flashzellen. Wenn du 75 GByte frei hast wirst du keine Probleme bekommen.
Hi Tobi,
danke für deine Antwort. Lasse den TEMP jetzt auf der SSD. Habe noch nie so schnell gearbeitet wie mit dem jetztgen Sytem (Core I7,3.2 ghz,12gb ram, SSD, WIN7 Pro). Ist echt ein Quantensprung auch dank der SSD! Was meinst du: Ich habe ja meine Daten alle auf einer HDD. Prefetch habe ich nach deiner Anleitung deaktiviert. Dies gilt dann doch bestimmt global für alle Platten, oder? Also auch für die HDD. Macht es nicht Sinn, den Dienst wieder zu starten, damit auf die Dateien auf der HDD schneller zugegriffen werden kann. Oder kann ich das für die HDD seperat aktivieren?
Übrigens: Tolle Seite, die Du da hast. Leute wie du machen das Internet zu dem, was es ist: Dem größten Informationsaustausch-System aller Zeiten! Weiter so!
VG
Y
Danke für dein tolles Lob!
Leute wie du sorgen dafür, dass ich Freude an meiner Seite habe und weiter mache
Gern geschehen! Hab schon viele hilfreiche Tipps von deiner Site übernommen! Hast du denn eine Idee zum Thema Prefetch wieder aktivieren für meine HDD? Greife ja eigentlich Datei-technisch nur auf die HDD zu, da auf der SSD ausschließlich System und Programme liegen.Da könnt Prfetch eingentlih doch wieder sinn machen. Was meinst du?
VG
Y
Ich glaube Prefetch lässt sich nur global ein- oder ausschalten. Zudem denke ich auch, dass die Funktion sich nur auf Programmendateien oder direkt auf Daten des Betriebssystems auswirkt. Für normale Daten auf der HDD wird das also vermutlich nichts bringen.
Genaue Infos habe ich leider nicht. Musst du wohl einfach mal testen.
Übrigens Rainbow-Six: Bei mir war mit exakt gelicher Konstellation, Win7 64 bit und Leistungsindex 7.6 die beiden Sachen nicht voreingestellt! Der Leistungsindex der Platte hat sich beim heutigen Überprüfen auf 6,9 verschelchtert. Würde mich also auch interessiern, wie es meiner Festplatte geht
Darauf habe ich keine Antwort – sorry.
Ich vermute das liegt daran ,dass die erste Leistungsindex-Messung durchgeführt wurde, als noch so gut wie keine Programme auf der Platte installiert waren. Wäre zumindestens eine Erklärung. Alle anderen gemessenen Werte haben sich nicht verändert. Eine Verschlechterung der Zugriffszeitn habe ich nicht bemerkt (ist allerdings auch schwierig bei der Geschwindigkeit
Also ich hab ReadyBoo”s”t aktiv gelassen!
Klar das man keinen Unterschied merkt nachdem deaktivieren, wenn du nicht vorher eine Readyboost drive,stick,flash,partition aktiv hattest.. =P
Grade bei Spielen oder Programmen,die viele Lese und Schreibzugriffe haben “I/O” guggstdu Taskmanager ,bringt es einiges!!
z.B… ARMA2 Spiel hat ne eigene HDD.. die is zu 20% aber nur ausgelastet..trotzdem bringt se keine leistung. Weil 300verschiedene kleine dateien zugreifen wollen.. also hat jedes i/o grad ma paar kb zur verfügung anstatt 60-90-15-oder 300mb die sek. xD
TiPP: Macht ma mit
bei fragen 551119660
“Super Speed Ram Disk”
ein Teil von eurem Ram zu einer festen “HDD” RAMDISK!
1-2Gb reichen.. und jetzt machtemo rechtsklick drauf und bein eigenschaften dort dann readyboost aktivieren!
Viel Spaß
Hi, vielen Dank für das tolle Tutorial, ich habe bei mir eine 128 Kingston SSD HD installiert und hatte bisher einige Stop Fehler (Bluescreens), mal sehen ob die Einstellungen was bringen.
Ich komme bei der Systemleistung beim Datentransfer Wert nicht über 5.9 – demnach hat mein Windows 7 das janze noch nicht ordentlich erkannt (Die Einstellungen habe ich alle vorgenommen). Über eine kurze Info was ich da noch machen könnte würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße aus Berlin,
Daniel / Werbeagentur Berlin
Hast du Windows 7 neuinstalliert?
Benutzt du die SATA-Treiber von deinem Chipsatz? Wenn ja dann versuch mal diese wieder zu löschen und den ganz normalen, mitgelieferten Microsoft Treiber zu verwenden.
Hi Tobi,
jep – Windows 7 habe ich neu installiert. Das Teil wird im Gerätemanager auch richtig als “Kingston SSD Now V Series 128 GB ATA Device” angezeigt. Dann hat das System sie doch richtig erkannt, oder? Als Treiberanbieter steht “Microsoft” da, dass müsste doch dann der Treiber vom OS sein, oder? Ach ich habe mich schon bei XP nicht richtig ausgekannt – vielen Dank für Deine Hilfe.
Daniel / Werbeagentur Berlin
Im Prinzip sollte soweit alles stimmen. Überprüfe erst einmal, ob die BlueScreens mit der SSD zusammenhängen. Ich tippe da eher auf etwas anders
Einfach im Startmenü “eventvwr” starten und die Fehler suchen. Da stehen dann mehr Infos.
Wegen dem Leistungsindex kannst du mal hier nachlesen:
http://www.hardwareluxx.de/com.....p?t=655519
Hi Tobi,
Du bist ganz schön fit und hattest recht – ich war mir da auch eher unsicher und habe auch ein Speicher Prob, auch wegen der klassischen IRQL_FALSE_OR_EQUAL Meldung getippt. Das Problem scheint an einem der Speicherriegel zu liegen. Habe hier einen Packard Bell Ixtrem, 6GB RAM und einer von den 2GB hat es eindeutig hinter sich. Na mit 2GB gehts auch erstmal… wenn auch langsamer. Wegen den SSDs schaue ich mir gleich nochmal den link an.
Danke,
Daniel / Werbeagentur Berlin
Hi Tobi,
ich habe den Fehler gefunden und du hattest recht – es lag nicht an den SSDs, ein Speicher-Riegel war defekt.
Besten Dank nochmal,
Daniel.
Mich würden mal eure Leistunsgindexbewertungen beim Datentransfer interessieren. Wie gesagt hat sich meine Bewertung auf 6.8 verschlechtert. Wie sind die Werte bei euch? hatte schon jmd Schwankungen?
VG
Y
Bei mir hat sich der Leistungsindex bisher schon zwei Mal minimal verschlechtert – allerdings nicht so gravierend wie bei dir.
Direkt nach dem Kauf und Windows-Neuinstallation lag er bei 7,8, anschließend zuletzt bei 7,6. Eine neue Prüfung vom heutigen Tage ergab nun einen Leistungsindex von 7,5.
Irgendwie beunruhigt mich das schon, denn Trim habe ich eingeschaltet und die hier vorgeschlagenen Änderungen auch übernommen.
Grüße
RainbowSix
Komisch mit der Verschlechterung der Werte. Überprüft mal mit CrystalDiskInfo die Firmware eurer SSD und ob TRIM unterstützt wird.
Falls der Hersteller eurer SSD ein Wiper-Tool anbietet, könntet ihr das mal laufen lassen und schauen, ob sich der Windows Leistungsindex wieder anhebt.
Das Tool hatte ich zur Kontrolle der Festplatte ohnehin schon installiert – SSD wird problemlos als solche erkannt, TRIM wird auch angezeigt unter Eigenschaften. Und Firmware scheint auf dem neuesten Stand (02HD) zu sein.
Und ein Wiper Tool für meine Intel X25-M 160GB scheint es leider nicht zu geben.
Wegen Problemen beim Leistungsindex lest mal hier:
http://www.hardwareluxx.de/com.....p?t=655519
Kleiner Nachtrag:
Für die Intel SSD gibt es die sog. “Intel SSD Toolbox” auf der Intel-Homepage, damit kann man auch eine Art Optimierung durchlaufen lassen. Das habe ich jetzt erstmalig getan – und siehe da: Leistungsindex für die SSD ist zumindest wieder bei 7,7.
(Seltsam ist nur, dass nun stattdessen mein Prozessor von 6,6 auf 6,5 gefallen und damit das schwächste Glied im System ist – naja, werden wohl irgendwelche Schwankungen sein!)
Tobi: Den Link hatt ich auch schon gegoogelt, werde da allerdings nicht schlau draus. Erkennst du da eine Resumee über die Problematik? Gibt es sowas wie das Rianbow Six beschrieben Intel Tool auch für Samsung? Hab da nix gefunden. Chystal Disc Info hatte ich auch schon mal runtergeladen. Das sagt mir, dass meine Firmware aktuell ist und Zustand “gut”. Als SSD wird das Ganze wohl auch erkannt, denn es gibt den Punkt”Wear Leveling Count” und bei Drehzahl steht “–(SSD)”. Was die ganzen Werte mir sagen sollen weiß ich allerdings anicht. Da bin ich leider völliger Laie.
Habe folgendes Tool gefunden: http://www.hardwareluxx.de/com.....p?t=665207
Hiermit kann man sehen, ob die SSD Trim unterstützt. Angeblich tut es die Samsung SSD mit der neuen Firmware VBM1901Q, welche ich habe. Allerdings zeigt mir das Tool an , dass meine SSD Trim nicht unterstützt. Aktiv ist TRIM nach prüfen unter CMD in jedem Fall. Bin etwas ratlos…
Dann kann es eigentlich nur ein Treiber Fehler sein. Läuft deine SSD im AHCI-Modus mit Standard-Microsoft-Treibern?
Ich glaub ich werd für TRIM noch ein extra Tutorial schreiben. Das wird langsam zu unübersichtlich
Hi Tobi,
Habe folgendes gefunden: http://www.hardwareluxx.de/com.....=666902#p2
ja da muss man schon etwas scrollen hier
Hier wird die TRIM-Funktion ganz gut erklärt, wie ich finde.
Du hast Recht mit der Treiber-Vermutung und dem AHCI-Modus. Habe mal im Gerätemeanager bei mir geschaut. Dort ist bei mir der Standard AHCI 1.0 Controller ganicht aufgeführt, so wie im Screenshort im Link zu sehen! Woran kann das liegen, bzw wie kann ich den nachträglich aktivieren/installieren. Im o.g. Link steht auch noch, dass TRIM nicht im Raid-Verbund funktioniert. Heißt RAID verbund in diesem Fall mehrere Festplatten, auch HDDs? Das ist bei mir nämlich der Fall. Wäre toll, wenn du mir da nochmal helfen könntest. Vielen DAnk im Vorraus
VG
Y
Kleiner Nachtrag: Ich habe allerdings den “Standard 2 Kanal PCI-IDE Controller” aktiv im Gerätemenager. In den Treiberdtails dort aber kein MS AHCI zu finden.
So. Habe mich jetzt selbst durch die BIOS Einstellung gehangelt und dort AHCI statt IDS aktiviert. Als Controller steht jetzt der INTEL ICH10R SATA AHCI Controller im Gerätemanager. Soweit so gut. Das Tool erkennt immernoch nicht auf funiktionierdenes TRIM. Liegt das am falsche Treiber im Controller (iaStor.sys)? Wie bekomme ich denn dort jetzt den MS AHCI als Treiber eingestellt?? Man, man, man ist das kompliziert.
VG
Y
Die AHCI Funktion lässt sich im BIOS einstellen.
Das mit dem RAID-Verbund trifft auf dich wohl nicht zu, da du ja nur die HDDs im RAID betreibst und die SSD nicht. Allerdings könnten die SATA-Ports trotzdem als RAID angesteuert werden. Da hilft auch nur im BIOS nach einer Option zu suchen.
Manche Mainboards haben auch separate SATA-Anschlüsse, die auf dem Mainboard andersfarbig gekennzeichnet sind. Falls du sowas hast könntest du die auch mal probieren.
Ein Problem wirds aber wohl noch geben. Wenn du auf AHCI umstellst, wirst du wohl nicht mehr booten können. Die Lösung findest du hier unter “Change from IDE to AHCI Mode after Installation”.
Habe AHCI im Bios wie gesagt schon eigenstellt. Starten funtionierte widererwartend problemlos ohne Bluscreens etc. Auch den Standard AHCI Treiber von MS habe ich im Gerätemanager jetzt aktiviert bekommen. Meine Leistungsindex steht jetzt bei 7.1 beim Datentransfer. Laut dem o.g. Tool kommt der TRIM befehl trotzdem nicht bei der Festplatte an. Mal was ganz anderes: Seit ich auf AHCI umgestellt habe, erscheinen die Festplatten alle einzeln unter “Hardware sicher entfernen” in der Taskleiste rechts. Ist das normal? Man sollte da wohl besser nicht aus versehen C:/ sicher entfernen, oder?
Normalerweise kommt dann ein Fehler, dass es nicht funktioniert, da C: gerade verwendet wird
Hi.
Ich habe eine G2 Postville in meinem Laptop (Lenovo Thinkpad X60 Tablet), Windows 7 32bit. AHCI ist im Bios eingestellt. Wie bekomme ich den iastor weg und dafür den msahci aktiviert?
Einfach mal im Gerätemanager die Controller deinstallieren und neustarten. Dann sollte der richtige Treiber installiert werden.
Im Gerätemanager rechte Maustaste auf den mmt aktiven Controller>>> Treibersoftware aktualisieren >>> Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen >>> dann unten “aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Comuter..” anklicken. Dann den Standard AHCI auswählen, runnerfahren, fertig.
Das Problem ist, ich finde keinen SATA-Controller im Geräte-Manager
Liegt vll daran, dass es ein Laptop ist.
Ich kann überhaupt nur sehen, welchen Treiber ich habe, wenn ich das tool AS bench starte.
Habe inzwischen im Bios auf IDE umgestellt (heißt mei mir Compatibility mode), dann hat er die intelide Treiber installiert. Danach wieder auf SATA umgestellt und leider hat er dann wieder die iastor installiert.
Hi,
ich habe heute meine neu Gskill Falcon 2 bekommen und habe folgenes problem: Ich habe Win 7 neu installiert und unter Ide Controller geguckt ob der msahci vorhanden ist ist er aber nicht sondern atapi,ataport,pciide,pciidex…
Danke Daniel
Board Asus Striker Formula II 780iSLI
Wie oben beschrieben, versuchen die aktuell verwendeten Treiber zu löschen.
Guten Morgen,
das habe ich gemacht und er verwendet wieder diese Treiber….
Ich habe jetzt in Windows jeden controller ausgewählt und ausprobiert der einziger der den msahci anzeigt ist der AHCI 1.0 Standart Controller der funktioniert nicht richtig, im Bios kann ich auch kein AHCI einstellen….
Das liegt vermutlich daran, dass du ein Mainboard mit Nvidia Chipsatz hast. Dort gibt es soweit ich weiß die AHCI-Option nicht. Im IDE-Modus funktioniert TRIM aber auch.
Geh im Geräte-Manager auf den Controller, an dem die SSD hängt. Dann auf “Treiber aktualisieren” und den MSAHCI-Treiber manuell aus der Liste auswählen.
Vielen Dank
nvidia nforce Serial Ata-Controller da hängt die Platte, wenn ich jetzt auf aktualisieren gehe kommt:Automatisch nach treiber suchen oder manuell da gehe ich auf manuell. Jetzt sagt er auf den Computer suchen oder aus der Liste wählen da nehme ich aus der Liste.Kompatible Hardware anzeigen da kann ich auch den hacken weg machen und kann den auswählen aber ich finde da keinen MSAHCI Treiber sondern nur Controller.
Genau der Weg stimmt. Du musst jetzt nur noch “Standard AHCI 1.0 Serieller-ATA-Controller” auswählen und installieren!
Schöner Beitrag! Danke!
Hallo zusammen,
irgendwie bin ich mit meiner Intel Postville 160gb SSD nicht ganz 100%-ig zufrieden. Ich glaube nämlich, dass sie ihre Leistung nicht vollständig abruft.
Programme werden im Vergleich zu meiner alten HDD zwar deutlich schneller installiert und auch der Windows-Start ist schneller – aber sowohl Windows als auch Programme starten noch nicht so schnell, wie es von anderen Usern beschrieben wird.
Deshalb mal eine Vergleichsfrage: Wie lange braucht euer Win7, bis es gestartet ist (d.h. Zeit ab Einschalten des PC-Knopfes bis hin zu dem Zeitpunkt, wenn alle Programme geladen sind und man arbeiten kann)???
Danke.
RainbowSix
Das kann man nicht genau sagen. Du solltest eher die Zeit ab dem Windowsladebildschirm stoppen.
Denn bei manchen Mainboards dauert die Initialisierung nur 5 Sekunden, bei anderen 20 Sekunden.
Ab Einschalten bis zum Start sämtlicher Autostarts dauert der Vorgang ca. 1:19 min.
Beginnend ab dem Win-Ladebildschirm sind es etwa 22 Sekunden weniger, d.h. insgesamt noch immer 0:57 min.
Für die SSD finde ich das, bei den Werten die ich so im Internet finde, immer noch ziemlich lang, oder?
Kleine Ergänzung:
Win7 zeigt selbst eine System-Startdauer von 54747 ms an, allerdings verbunden mit folgendem Fehlerhinweis (in Kurzfassung):
Protokollname: Microsoft-Windows-Diagnostics-Performance/Operational
Quelle: Microsoft-Windows-Diagnostics-Performance
Datum: 01.03.2010 20:20:20
Ereignis-ID: 100
Aufgabenkategorie:Systemstart-Leistungsüberwachung
Ebene: Fehler
Schlüsselwörter:Ereignisprotokoll
Benutzer: LOKALER DIENST
Computer: Pc-RainbowSix
Beschreibung:
Windows wurde gestartet:
Startdauer : : 54747ms
Beeinträchtigung : false
…
Kann mir jemand helfen? Danke!!!
Ich glaube RainbowSix hat ein anderes Problem: Zu viel Schrott installiert.
Mein Intel Mobile Centrino 1,4 GHz (solo) uralt, startet in 30 sec.
Mein Win7-System ist zwar nicht mehr ganz frisch drauf, aber auch nicht überladen. Außerdem war das mit den Ladezeiten beim Windowsstart oder einzelnen Programmen von Beginn an da (seit ich die SSD habe), habe mir nur nichts dabei gedacht – bis ich im Internet gelesen habe, wie schnell das System auf einer SSD bei anderen läuft.
Denn ansonsten habe ich mit SSDs ja noch keine Erfahrung gemacht, und das System war/ist ja immerhin schneller als mit meiner früheren WD Caviar Blue. Es ist halt nur nicht so schnell, wie alle es immer beschreiben!
> 1 Minute, eher so 30 – 45 Sekunden.