SSDs unter Windows 7 einsetzen

Ich spiele schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine SSD anzuschaffen. Dabei habe ich ein Auge auf Modelle mit 60 GByte und Indilinx-Controller geworfen. 30 GByte ist als Systemplatte für Betriebssystem und Programme einfach zu wenig. 120 GByte ist wiederrum für mich persönlich fast zu viel und eben auch entsprechend teurer.

Dazu kommt auch der unglückliche Umstand, dass die Preise seit Ende September 2009 wieder angestiegen sind.

Aber unabhängig von meiner Kaufentscheidung gibts hier ein Tutorial für den Einsatz von SSDs unter Windows 7.

Für optimale Ergebnisse ist eine Neuinstallation von Windows 7 sehr anzuraten. Diese setze ich im Tutorial voraus.

Vorbereitungen

Am Anfang sollte man sicherstellen, dass die SSD mit der aktuellsten Firmware inklusive TRIM-Support ausgestattet ist. Wenn nicht, sollte unbedingt auf die neueste Firmware upgedated werden.

Bei einer neuen bzw. noch nie verwendeten SSD kann man sofort mit dem Firmwareupdate loslegen. Wer jedoch eine bereits verwendete SSD besitzt, sollte folgendermaßen vorgehen:

  1. Ein Backup aller benötigten Dateien anlegen, denn die SSD wird komplett gelöscht
  2. Windows von alternativem Medium booten und dort Sanitary Erase ausführen (alternativ Secure Erase unter DOS)
  3. Neueste Firmware auf die SSD aufspielen

Anschließend kann man auf seiner SSD Windows 7 installieren.

Voraussetzungen für TRIM

Direkt nach der Installation sollte man sicherstellen, dass der TRIM-Befehl verwendet werden kann.
In meinem Artikel SSDs und TRIM unter Windows 7 könnt ihr nachlesen, was TRIM ist, wie es funktioniert und welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, damit es bei euch läuft.

Windows 7 optimieren

Normalerweise sollte Windows 7 eure SSD erkannt und viele Einstellungen – neben dem richtigen Alignment – selbst gesetzt haben. Dennoch empfehle ich eine manuelle Überprüfung.

  • Defragmentierung abschalten
    Defragmentieren ist absolut unssinig. Da unnötige Lese- und Schreibzugriffe erfolgen schadet es der SSD sogar!
    Dienste, Defragmentierung, Eigenschaften, Starttyp, DeaktiviertSSD_Defragmentierung
  • Prefetch deaktivieren
  • Analysiert den Bootvorgang und den Start von Programmen und legt die Ergebnisse in sogenannten Trace-Dateien ab, welche den nächsten Start beschleunigen sollen. Bei einer SSD überflüssig.
    Ausführen-Dialog (Windows + R), regedit, HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Prefetcher auf “0″ setzenSSD_Prefetcher
  • Superfetch deaktivieren
    Lädt nach dem Start häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher vor. Bei der Geschwindigkeit einer SSD überflüssig.
    Ausführen-Dialog (Windows + R), regedit, HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Superfetch auf “0″ setzen
    Zusätzlich sollte auch noch der Dienst “Superfetch” deaktiviert werden.
    Dienste, Superfech, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
  • Indizierung / Indexdienst abschalten
    Indiziert die Festplatte für eine schnellere Dateisuche.
    Dienste, Windows Search, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
    Außerdem muss noch die Indizierung der SSD deaktiviert werde.
    Computer (Arbeitsplatz), SSD-Partition, Eigenschaften, Unterste Checkbox deaktivieren, Anweisungen folgen

Optionale Maßnahmen

  • Energieoptionen anpassen
    Energieoptionen, Energiesparplaneinstellungen des aktuellen Energiesparplans ändern, Erweiterte Energieeinstellungen ändern, Festplatte, Festplatte ausschalten nach 0 Minuten bzw. nie
  • Ruhezustand abschalten
    Da das System sehr schnell startet, kann man den Ruhezustand abschalten. Dadurch wird auf der SSD – entsprechend der Größe des Arbeitsspeichers – mehr Platz frei.
    Ausführen-Dialog (Windows + R), cmd (als Admin starten), “powercfg -H off” eingeben
  • Systemwiederherstellung deaktivieren
    Kann abgeschaltet werden, um Speicherplatz zu gewinnen und unnötige Festplattenzugriffe zu vermeiden.
    Eigenschaften von Computer (Arbeitsplatz),Computerschutz, Unter “Schutzeinstellungen” SSD-Partition auswählen, Konfigurieren, Computerschutz deaktivieren und belegten Speicher löschen
  • Firefox optimieren
    Cache-Dateien können von der Festplatte in den RAM verlagert werden. Vermindert deutlich die Schreibzugriffe.
    In der Adresszeile im Firefox “about:config” eingeben. “browser.cache.disk.enable” auf false setzen. Anschließend einen neuen Integer mit dem Namen “browser.cache.memory.capacity” anlegen. Der Wert entspricht dem Arbeitsspeicher in KByte. Beispielsweise “30720″ für 30 MByte. Der Wert sollte nicht auf über “65536″ (64 MByte) gesetzt werden.
  • Möglichst immer genug Speicher (ca. 20 %) auf der SSD freihalten
    Stichwort Wear-Leveling

Das wars. Für weitere Tipps oder Ergänzungen wäre ich dankbar.


Dienstag, 15. Dezember 2009, 22:47 UhrTobi
Hardware, Tutorials, Windows 7

95 Kommentare zu „SSDs unter Windows 7 einsetzen“

  1. Nils sagt:

    Eine SSD als Systemplatte hätte schon was :)
    Bei mir würde da ein 80GB SSD vollkommen reichen – 30GB wären mir persönlich auch zu knapp. Die Preise sind mir aktuell aber einfach viel zu hoch. Nächstes Jahr werde ich aber mal drüber nachdenken und wenn es soweit ist, auf dein Tutorial zurückgreifen – danke dafür! ;)

  2. Holger sagt:

    Hallo Tobi,
    ein sehr schönes und ausführliches Tutorial! Alles wie beschrieben eingestellt – klappt wunderbar. Auch von mir herzlichen Dank dafür!
    Habe mir quasi zu Weihnachten eine Intel 80 GB Postville SSD geschenkt und bin nach wie vor begeistert! Läuft jetzt alles wie ein geölter Blitz – das Booten macht geradezu Spass. ;-) Leider gewöhnt man sich an die hohe Geschwindigkeit, die mein Win7 (64Bit, neu aufgesetzt) jetzt zeigt, aber spätestens beim Arbeiten mit einem herkömmlichen PC merkt man den Unterschied sehr schnell wieder… :-)
    Ich denke 80 (74,4) Gig reichen vorerst als Systemplatte – in 1 bis 2 Jahren wird dann halt wieder mal aufgerüstet, wenn Preise und Kapazitäten für SSDs halbwegs vernünftig sind. Habe zusätzlich noch eine Samsung F3 als Datenplatte, die geht schon alleine ordentlich ab und das System im Zusammenspiel mit der SSD sowieso… *freu* (So, jetzt ist es aber genug, hoffe meine Begeisterung ist rübergekommen ;-) )

    Eine kleine, aber feine Optimierung habe ich im Netz noch gefunden, die evtl. auch ins Tutorial passen würde:

    ReadyBoot (nicht zu verwechseln mit ReadyBoost) kann man auch getrost abschalten. Eine Boot-Reihenfolge-Optimierung braucht man mit einer SSD nicht. Dann schreibt Win7/Vista im Prefetch-Ordner auch nicht mehr ständig in die ReadyBoot.etl-Datei.

    Und so schaltet man ReadyBoot ab (Win7/Vista ähnlich):
    - Systemsteuerung -> Verwaltung -> “Leistungsüberwachung” aufrufen.
    - “Sammlungssätze” (linke Seite) aufklappen und “Startereignis-Ablaufverfolgungssitungen” auswählen. (Wer denkt sich solche Namen bei M$ eigentlich aus? ;-) )
    - “ReadyBoot” (rechte Seite) per Doppelklick oder Eigenschaften-Kontextmenü aufrufen.
    - Reiter “Ablaufverfolgungssitzung” auswählen und Haken aus der Checkbox “Aktiviert” entfernen. OK auswählen und alle Dialoge schließen.
    - Anschließend sollte nochmal gebootet werden, dann ist ReadyBoot auf jeden Fall beendet und der Windows-Prefetch-Ordner kann getrost komplett entleert werden (Wenn Prefetch und Superfetch auch ausgeschaltet wurde). Das war’s auch schon.

    Viele Grüße und ein schönes Weihnachtsfest wünscht
    Holger

    • Tobi sagt:

      Herzlichen Dank für den Tipp. Werde das mit ReadyBoot noch aufnehmen.

      Ich wünsch dir ebenfalls ein schönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!

    • Holger sagt:

      Kleine Korrektur am Rande: ReadyBoot optimiert nicht die Bootreihenfolge, sondern lädt wohl häufig benutzte Programme beim Booten gleich mal in den Hauptspeicher, sodaß diese schneller starten. Braucht man aber bei einer SSD nun wirklich nicht mehr – dann lieber mehr freien Hauptspeicher. :-)

      • Tobi sagt:

        Nein ist leider auch falsch. Hier eine korrekte Übersicht der Funktionen:

        Prefetch: Sortiert die Dateien auf der Festplatte, damit häufig genutzte Dateien schneller geladen werden können.
        Superfetch: Lädt nach dem Start häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher vor.
        ReadyBoost: Erlaubt es Flash-Speicher als zusätzlichen Festplattencache einzubinden.

        Aber wie du schon sagtest kann alles abgeschaltet werden :)

        • Holger sagt:

          Zu ReadyBoot (nicht ReadyBoost) gibt es leider auch im Netz noch keine eindeutige Erklärung. Ich habe zumindest keine richtig gute gefunden. Da sich die Datei ReadyBoot.etl aber unterhalb des Windows-Prefetch-Ordners befindet, liegt die Vermutung nahe, dass irgendetwas gecached oder zumindest analysiert wird (weil Leistungsüberwachungsfunktion). Ich konnte jedenfalls nach dem Deaktivieren von ReadyBoot keinerlei Nachteile erkennen und das System ist schnell wie am Anfang, auch nach der Installation von diversen Programmen.
          Komisch ist nur, dass Win7 diese Cache-Funktionen (Prefetch, Superfetch, ReadyBoost und ReadyBoot) nicht wie den automatischen Defragmentier-Dienst einfach abschaltet, wenn es erkennt, dass eine SSD als Systemplatte eingebunden ist.
          Aber egal, durch Dein Tutorial ist jedenfalls klar, was man selbst noch alles tun kann, um den Einsatz einer SSD zu optimieren. So long…

        • Mugros sagt:

          Sorry, aber das ist Quatsch. Prefetch sortiert nichts.
          http://en.wikipedia.org/wiki/Prefetcher
          Das Sortieren macht defrag, das aber auf SSDs von Windows schon selber abgeschaltet wird. Prefetch kann man anlassen.

          • Tobi sagt:

            Da hast du Recht. Ich werds anpassen. Hier die genaue Bedeutung:

            SuperFetch is a technology that pre-loads commonly used applications into memory to reduce their load times, in a similar fashion to the preload_(software) in Linux. It is based on the “prefetcher” function in Windows XP.[8]

            The intent is to improve performance in situations where running an anti-virus scan or back-up utility would result in otherwise recently-used information being paged out to disk, or disposed from in-memory caches, resulting in lengthy delays when a user comes back to their computer after a period of non-use.

            SuperFetch also keeps track of what times of day that applications are used, which allows it to intelligently pre-load information that is expected to be used in the near future.

            By default the necessary files are loaded into main memory, but using a feature called ReadyBoost, Windows Vista can use alternate storage such as USB flash drives, thereby freeing up main memory. Although hard disks usually have higher data transfer rates, flash drives can be faster for small files or non-sequential I/O because of their short random seek times.

            The Prefetcher is a component of versions of Microsoft Windows starting with Windows XP.[1] It is a component of the Memory Manager that speeds up the Windows boot process, and shortens the amount of time it takes to start up programs. In Windows Vista, SuperFetch and ReadyBoost [2] extend upon the prefetcher and attempt to accelerate application and boot launch times respectively by monitoring and adapting to usage patterns over periods of time and loading the majority of the files and data needed by them into memory so that they can be accessed very quickly when needed.

            Overview

            When a Windows system boots, a large number of files need to be read into memory and processed. Often, this includes loading different segments of the same file at different times. As a result, a significant amount of time is spent opening and accessing files multiple times, where a single access would be more efficient. The prefetcher works by watching what code and data is accessed during the boot process (including reads of the NTFS Master File Table), and recording a trace file of this activity. Future boots can then use the information recorded in this trace file to load code and data in a more optimal fashion. The boot prefetcher will continue to watch for such activity until 30 seconds after the user’s shell has started, or until 60 seconds after all services have finished initializing, or until 120 seconds after the system has booted, whichever elapses first.

            Application prefetching works in a similar fashion, but is instead localized to a single application’s startup. Only the first 10 seconds of activity are monitored.[1]:458

            The prefetcher stores its trace files in the “Prefetch” folder in the root Windows directory (typically \Windows\Prefetch). The name of the boot trace file is always NTOSBOOT-B00DFAAD.PF, and application trace files are a concatenation of the application’s executable name, a hyphen, a hexadecimal representation of the hash of the path the file resides in, and a “.pf” extension. Applications that host other components (i.e. Microsoft Management Console or Dllhost) have the name of the loaded component included in the computed hash as well; this results in different trace files being created for each component.

  3. Matthias sagt:

    Hi!

    Habe alles so eingestellt, wie oben angegeben (außer die Geschichte mit ReadyBoot und ReadyBoost). Trotzdem verrät mir die LED der Festplatte, das Windows 7 im Sekundentakt darauf zugreift. Kann das jemand bestätigen? Warum ist das so? Lässt sich das verhindern?

    • Tobi sagt:

      Warum das so ist kann ich dir leider nicht sagen.
      Vermutlich wird es sich aber größtenteils nur um Lesezugriffe handeln, was kein Problem darstellt.

  4. RainbowSix sagt:

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal herzlichen Dank für die Zusammenstellung der Tipps, die bei einer SSD beachtet werden sollten. Das hat mir wirklich weitergeholfen, nachdem ich mir vor einigen Wochen eine Intel X-25M Postville geholt habe.

    Denn ich musste die ganzen Einstellungen leider manuell vornehmen. Mein Win 7 Pro 64-bit hat trotz Neuinstallation und Leistungsindex-Prüfung von 7,6 die Einstellungen nicht automatisch vorgenommen, insbesondere waren Defrag und Prefetching noch nicht deaktiviert. Hoffe jetzt, dass dies meiner Platte noch nicht anchhaltig geschadet hat. Aber warum wurde es von Win7 nicht erkannt? Übrigens ist die Trim-Funktion eingeschaltet, habe es überprüft.

    Ich hoffe, ihr könnt mir helfen – denn bisher waren die Ratschläge wirklich super. Vielen Dank bereits im voraus!

    Viele Grüße

    RainbowSix

  5. Y sagt:

    Hallo zusammen,
    tolle Beschreibung, habe (nahezu) alle Punkte wie beschrieben eingestellt. Was ist eigentlich mit dem Windows Temp-Ordnern? Ich habe eine Samsung 120gb SSD und zusätzlich noch eine 750gb hdd-Platte. Betriebssystem und Programme laufen auf der SSD und Daten liegne auf der HDD. Der Temp Ordner ist mmt natürlich automatisch uf der SSD angelegt. Jetzt gebe ich beruflich viele PDFs über den Acrobat-Distiller aus (arbeite als Grafiker). Hier werden natürlich immer sehr große Dateien kurzfristig über den TEMP-Ordner geschrieben obwohl sie hinterher auf der HDD landen. Meint ihr ich soll den TEMP auf die andere Platte legen und wenn ja wie geht das? Oder kostet mich das beim schreiben der Dateien Geschwindigkeit? Zur Info: Ich habe auf der SSD von den 120gb über 75gb frei und ich werde dies auch so belassen. Werde ich dann überhaupt Probleme bekommen? Freue mich auf Antworten.
    Beste Grüße
    Y

    • Tobi sagt:

      Wenn du den Temp-Ordner auf die HDD legst gibt es bestimmt einen Geschwindigkeitsverlust, vor allem im Acrobat-Distiller.
      Aber du kannst es ja einfach mal testen: Suche im Startmenü nach “Umgebungsvariablen” und öffne den Einstellungsdialog. Dort kannst du den Speicherort des Temp-Ordners angeben.

      Das Wear-Leveling macht einen guten Job und verteilt die Schreibzugriffe gleichmäßig auf alle freien Flashzellen. Wenn du 75 GByte frei hast wirst du keine Probleme bekommen.

      • Y sagt:

        Hi Tobi,
        danke für deine Antwort. Lasse den TEMP jetzt auf der SSD. Habe noch nie so schnell gearbeitet wie mit dem jetztgen Sytem (Core I7,3.2 ghz,12gb ram, SSD, WIN7 Pro). Ist echt ein Quantensprung auch dank der SSD! Was meinst du: Ich habe ja meine Daten alle auf einer HDD. Prefetch habe ich nach deiner Anleitung deaktiviert. Dies gilt dann doch bestimmt global für alle Platten, oder? Also auch für die HDD. Macht es nicht Sinn, den Dienst wieder zu starten, damit auf die Dateien auf der HDD schneller zugegriffen werden kann. Oder kann ich das für die HDD seperat aktivieren?
        Übrigens: Tolle Seite, die Du da hast. Leute wie du machen das Internet zu dem, was es ist: Dem größten Informationsaustausch-System aller Zeiten! Weiter so!
        VG
        Y

        • Tobi sagt:

          Danke für dein tolles Lob!
          Leute wie du sorgen dafür, dass ich Freude an meiner Seite habe und weiter mache :-)

          • Y sagt:

            Gern geschehen! Hab schon viele hilfreiche Tipps von deiner Site übernommen! Hast du denn eine Idee zum Thema Prefetch wieder aktivieren für meine HDD? Greife ja eigentlich Datei-technisch nur auf die HDD zu, da auf der SSD ausschließlich System und Programme liegen.Da könnt Prfetch eingentlih doch wieder sinn machen. Was meinst du?
            VG
            Y

          • Tobi sagt:

            Ich glaube Prefetch lässt sich nur global ein- oder ausschalten. Zudem denke ich auch, dass die Funktion sich nur auf Programmendateien oder direkt auf Daten des Betriebssystems auswirkt. Für normale Daten auf der HDD wird das also vermutlich nichts bringen.

            Genaue Infos habe ich leider nicht. Musst du wohl einfach mal testen.

  6. Y sagt:

    Übrigens Rainbow-Six: Bei mir war mit exakt gelicher Konstellation, Win7 64 bit und Leistungsindex 7.6 die beiden Sachen nicht voreingestellt! Der Leistungsindex der Platte hat sich beim heutigen Überprüfen auf 6,9 verschelchtert. Würde mich also auch interessiern, wie es meiner Festplatte geht ;-)

    • Tobi sagt:

      Darauf habe ich keine Antwort – sorry.

      • Y sagt:

        Ich vermute das liegt daran ,dass die erste Leistungsindex-Messung durchgeführt wurde, als noch so gut wie keine Programme auf der Platte installiert waren. Wäre zumindestens eine Erklärung. Alle anderen gemessenen Werte haben sich nicht verändert. Eine Verschlechterung der Zugriffszeitn habe ich nicht bemerkt (ist allerdings auch schwierig bei der Geschwindigkeit ;-)

        • krisha sagt:

          Ich vermute, dass Windows den freien Speicher in den Leistungsindex mit einbezieht. In der Detailansicht schaut das zumindest so aus. Ich denke, deiner Festplatte geht’s gut. Eventuell kannst du mit SMART den Zustand überprüfen

  7. ViRuS.eXe sagt:

    Also ich hab ReadyBoo”s”t aktiv gelassen!
    Klar das man keinen Unterschied merkt nachdem deaktivieren, wenn du nicht vorher eine Readyboost drive,stick,flash,partition aktiv hattest.. =P

    Grade bei Spielen oder Programmen,die viele Lese und Schreibzugriffe haben “I/O” guggstdu Taskmanager ,bringt es einiges!!

    z.B… ARMA2 Spiel hat ne eigene HDD.. die is zu 20% aber nur ausgelastet..trotzdem bringt se keine leistung. Weil 300verschiedene kleine dateien zugreifen wollen.. also hat jedes i/o grad ma paar kb zur verfügung anstatt 60-90-15-oder 300mb die sek. xD

    TiPP: Macht ma mit
    “Super Speed Ram Disk”
    ein Teil von eurem Ram zu einer festen “HDD” RAMDISK!
    1-2Gb reichen.. und jetzt machtemo rechtsklick drauf und bein eigenschaften dort dann readyboost aktivieren!
    Viel Spaß ;-) bei fragen 551119660

  8. Hi, vielen Dank für das tolle Tutorial, ich habe bei mir eine 128 Kingston SSD HD installiert und hatte bisher einige Stop Fehler (Bluescreens), mal sehen ob die Einstellungen was bringen.

    Ich komme bei der Systemleistung beim Datentransfer Wert nicht über 5.9 – demnach hat mein Windows 7 das janze noch nicht ordentlich erkannt (Die Einstellungen habe ich alle vorgenommen). Über eine kurze Info was ich da noch machen könnte würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße aus Berlin,

    Daniel / Werbeagentur Berlin

    • Tobi sagt:

      Hast du Windows 7 neuinstalliert?
      Benutzt du die SATA-Treiber von deinem Chipsatz? Wenn ja dann versuch mal diese wieder zu löschen und den ganz normalen, mitgelieferten Microsoft Treiber zu verwenden.

      • Hi Tobi,
        jep – Windows 7 habe ich neu installiert. Das Teil wird im Gerätemanager auch richtig als “Kingston SSD Now V Series 128 GB ATA Device” angezeigt. Dann hat das System sie doch richtig erkannt, oder? Als Treiberanbieter steht “Microsoft” da, dass müsste doch dann der Treiber vom OS sein, oder? Ach ich habe mich schon bei XP nicht richtig ausgekannt – vielen Dank für Deine Hilfe.

        Daniel / Werbeagentur Berlin

        • Tobi sagt:

          Im Prinzip sollte soweit alles stimmen. Überprüfe erst einmal, ob die BlueScreens mit der SSD zusammenhängen. Ich tippe da eher auf etwas anders ;-) Einfach im Startmenü “eventvwr” starten und die Fehler suchen. Da stehen dann mehr Infos.

          Wegen dem Leistungsindex kannst du mal hier nachlesen:
          http://www.hardwareluxx.de/com.....p?t=655519

          • Hi Tobi,
            Du bist ganz schön fit und hattest recht – ich war mir da auch eher unsicher und habe auch ein Speicher Prob, auch wegen der klassischen IRQL_FALSE_OR_EQUAL Meldung getippt. Das Problem scheint an einem der Speicherriegel zu liegen. Habe hier einen Packard Bell Ixtrem, 6GB RAM und einer von den 2GB hat es eindeutig hinter sich. Na mit 2GB gehts auch erstmal… wenn auch langsamer. Wegen den SSDs schaue ich mir gleich nochmal den link an.

            Danke,
            Daniel / Werbeagentur Berlin

          • Hi Tobi,
            ich habe den Fehler gefunden und du hattest recht – es lag nicht an den SSDs, ein Speicher-Riegel war defekt.
            Besten Dank nochmal,
            Daniel.

  9. Y sagt:

    Mich würden mal eure Leistunsgindexbewertungen beim Datentransfer interessieren. Wie gesagt hat sich meine Bewertung auf 6.8 verschlechtert. Wie sind die Werte bei euch? hatte schon jmd Schwankungen?
    VG
    Y

    • RainbowSix sagt:

      Bei mir hat sich der Leistungsindex bisher schon zwei Mal minimal verschlechtert – allerdings nicht so gravierend wie bei dir.
      Direkt nach dem Kauf und Windows-Neuinstallation lag er bei 7,8, anschließend zuletzt bei 7,6. Eine neue Prüfung vom heutigen Tage ergab nun einen Leistungsindex von 7,5.
      Irgendwie beunruhigt mich das schon, denn Trim habe ich eingeschaltet und die hier vorgeschlagenen Änderungen auch übernommen.
      Grüße
      RainbowSix

    • Tobi sagt:

      Komisch mit der Verschlechterung der Werte. Überprüft mal mit CrystalDiskInfo die Firmware eurer SSD und ob TRIM unterstützt wird.
      Falls der Hersteller eurer SSD ein Wiper-Tool anbietet, könntet ihr das mal laufen lassen und schauen, ob sich der Windows Leistungsindex wieder anhebt.

      • RainbowSix sagt:

        Das Tool hatte ich zur Kontrolle der Festplatte ohnehin schon installiert – SSD wird problemlos als solche erkannt, TRIM wird auch angezeigt unter Eigenschaften. Und Firmware scheint auf dem neuesten Stand (02HD) zu sein.
        Und ein Wiper Tool für meine Intel X25-M 160GB scheint es leider nicht zu geben.

        • Tobi sagt:

          Wegen Problemen beim Leistungsindex lest mal hier:
          http://www.hardwareluxx.de/com.....p?t=655519

        • RainbowSix sagt:

          Kleiner Nachtrag:
          Für die Intel SSD gibt es die sog. “Intel SSD Toolbox” auf der Intel-Homepage, damit kann man auch eine Art Optimierung durchlaufen lassen. Das habe ich jetzt erstmalig getan – und siehe da: Leistungsindex für die SSD ist zumindest wieder bei 7,7.
          (Seltsam ist nur, dass nun stattdessen mein Prozessor von 6,6 auf 6,5 gefallen und damit das schwächste Glied im System ist – naja, werden wohl irgendwelche Schwankungen sein!)

          • Y sagt:

            Tobi: Den Link hatt ich auch schon gegoogelt, werde da allerdings nicht schlau draus. Erkennst du da eine Resumee über die Problematik? Gibt es sowas wie das Rianbow Six beschrieben Intel Tool auch für Samsung? Hab da nix gefunden. Chystal Disc Info hatte ich auch schon mal runtergeladen. Das sagt mir, dass meine Firmware aktuell ist und Zustand “gut”. Als SSD wird das Ganze wohl auch erkannt, denn es gibt den Punkt”Wear Leveling Count” und bei Drehzahl steht “–(SSD)”. Was die ganzen Werte mir sagen sollen weiß ich allerdings anicht. Da bin ich leider völliger Laie.

          • Y sagt:

            Habe folgendes Tool gefunden: http://www.hardwareluxx.de/com.....p?t=665207
            Hiermit kann man sehen, ob die SSD Trim unterstützt. Angeblich tut es die Samsung SSD mit der neuen Firmware VBM1901Q, welche ich habe. Allerdings zeigt mir das Tool an , dass meine SSD Trim nicht unterstützt. Aktiv ist TRIM nach prüfen unter CMD in jedem Fall. Bin etwas ratlos…

          • Tobi sagt:

            Dann kann es eigentlich nur ein Treiber Fehler sein. Läuft deine SSD im AHCI-Modus mit Standard-Microsoft-Treibern?
            Ich glaub ich werd für TRIM noch ein extra Tutorial schreiben. Das wird langsam zu unübersichtlich ;-)

  10. Y sagt:

    Hi Tobi,
    ja da muss man schon etwas scrollen hier ;-) Habe folgendes gefunden: http://www.hardwareluxx.de/com.....=666902#p2
    Hier wird die TRIM-Funktion ganz gut erklärt, wie ich finde.
    Du hast Recht mit der Treiber-Vermutung und dem AHCI-Modus. Habe mal im Gerätemeanager bei mir geschaut. Dort ist bei mir der Standard AHCI 1.0 Controller ganicht aufgeführt, so wie im Screenshort im Link zu sehen! Woran kann das liegen, bzw wie kann ich den nachträglich aktivieren/installieren. Im o.g. Link steht auch noch, dass TRIM nicht im Raid-Verbund funktioniert. Heißt RAID verbund in diesem Fall mehrere Festplatten, auch HDDs? Das ist bei mir nämlich der Fall. Wäre toll, wenn du mir da nochmal helfen könntest. Vielen DAnk im Vorraus
    VG
    Y

    • Y sagt:

      Kleiner Nachtrag: Ich habe allerdings den “Standard 2 Kanal PCI-IDE Controller” aktiv im Gerätemenager. In den Treiberdtails dort aber kein MS AHCI zu finden.

      • Y sagt:

        So. Habe mich jetzt selbst durch die BIOS Einstellung gehangelt und dort AHCI statt IDS aktiviert. Als Controller steht jetzt der INTEL ICH10R SATA AHCI Controller im Gerätemanager. Soweit so gut. Das Tool erkennt immernoch nicht auf funiktionierdenes TRIM. Liegt das am falsche Treiber im Controller (iaStor.sys)? Wie bekomme ich denn dort jetzt den MS AHCI als Treiber eingestellt?? Man, man, man ist das kompliziert.
        VG
        Y

      • Tobi sagt:

        Die AHCI Funktion lässt sich im BIOS einstellen.
        Das mit dem RAID-Verbund trifft auf dich wohl nicht zu, da du ja nur die HDDs im RAID betreibst und die SSD nicht. Allerdings könnten die SATA-Ports trotzdem als RAID angesteuert werden. Da hilft auch nur im BIOS nach einer Option zu suchen.
        Manche Mainboards haben auch separate SATA-Anschlüsse, die auf dem Mainboard andersfarbig gekennzeichnet sind. Falls du sowas hast könntest du die auch mal probieren.

        Ein Problem wirds aber wohl noch geben. Wenn du auf AHCI umstellst, wirst du wohl nicht mehr booten können. Die Lösung findest du hier unter “Change from IDE to AHCI Mode after Installation”.

        • Y sagt:

          Habe AHCI im Bios wie gesagt schon eigenstellt. Starten funtionierte widererwartend problemlos ohne Bluscreens etc. Auch den Standard AHCI Treiber von MS habe ich im Gerätemanager jetzt aktiviert bekommen. Meine Leistungsindex steht jetzt bei 7.1 beim Datentransfer. Laut dem o.g. Tool kommt der TRIM befehl trotzdem nicht bei der Festplatte an. Mal was ganz anderes: Seit ich auf AHCI umgestellt habe, erscheinen die Festplatten alle einzeln unter “Hardware sicher entfernen” in der Taskleiste rechts. Ist das normal? Man sollte da wohl besser nicht aus versehen C:/ sicher entfernen, oder? ;-)

  11. Jim sagt:

    Hi.
    Ich habe eine G2 Postville in meinem Laptop (Lenovo Thinkpad X60 Tablet), Windows 7 32bit. AHCI ist im Bios eingestellt. Wie bekomme ich den iastor weg und dafür den msahci aktiviert?

  12. Y sagt:

    Im Gerätemanager rechte Maustaste auf den mmt aktiven Controller>>> Treibersoftware aktualisieren >>> Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen >>> dann unten “aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Comuter..” anklicken. Dann den Standard AHCI auswählen, runnerfahren, fertig.

    • Jim sagt:

      Das Problem ist, ich finde keinen SATA-Controller im Geräte-Manager :(
      Liegt vll daran, dass es ein Laptop ist.
      Ich kann überhaupt nur sehen, welchen Treiber ich habe, wenn ich das tool AS bench starte.

      Habe inzwischen im Bios auf IDE umgestellt (heißt mei mir Compatibility mode), dann hat er die intelide Treiber installiert. Danach wieder auf SATA umgestellt und leider hat er dann wieder die iastor installiert.

  13. daniel sagt:

    Hi,

    ich habe heute meine neu Gskill Falcon 2 bekommen und habe folgenes problem: Ich habe Win 7 neu installiert und unter Ide Controller geguckt ob der msahci vorhanden ist ist er aber nicht sondern atapi,ataport,pciide,pciidex…

    Danke Daniel

  14. Daniel sagt:

    Guten Morgen,

    das habe ich gemacht und er verwendet wieder diese Treiber….

  15. Daniel sagt:

    Ich habe jetzt in Windows jeden controller ausgewählt und ausprobiert der einziger der den msahci anzeigt ist der AHCI 1.0 Standart Controller der funktioniert nicht richtig, im Bios kann ich auch kein AHCI einstellen….

    • Tobi sagt:

      Das liegt vermutlich daran, dass du ein Mainboard mit Nvidia Chipsatz hast. Dort gibt es soweit ich weiß die AHCI-Option nicht. Im IDE-Modus funktioniert TRIM aber auch.
      Geh im Geräte-Manager auf den Controller, an dem die SSD hängt. Dann auf “Treiber aktualisieren” und den MSAHCI-Treiber manuell aus der Liste auswählen.

  16. Daniel sagt:

    Vielen Dank

    nvidia nforce Serial Ata-Controller da hängt die Platte, wenn ich jetzt auf aktualisieren gehe kommt:Automatisch nach treiber suchen oder manuell da gehe ich auf manuell. Jetzt sagt er auf den Computer suchen oder aus der Liste wählen da nehme ich aus der Liste.Kompatible Hardware anzeigen da kann ich auch den hacken weg machen und kann den auswählen aber ich finde da keinen MSAHCI Treiber sondern nur Controller.

  17. Butters sagt:

    Schöner Beitrag! Danke!

  18. RainbowSix sagt:

    Hallo zusammen,

    irgendwie bin ich mit meiner Intel Postville 160gb SSD nicht ganz 100%-ig zufrieden. Ich glaube nämlich, dass sie ihre Leistung nicht vollständig abruft.
    Programme werden im Vergleich zu meiner alten HDD zwar deutlich schneller installiert und auch der Windows-Start ist schneller – aber sowohl Windows als auch Programme starten noch nicht so schnell, wie es von anderen Usern beschrieben wird.

    Deshalb mal eine Vergleichsfrage: Wie lange braucht euer Win7, bis es gestartet ist (d.h. Zeit ab Einschalten des PC-Knopfes bis hin zu dem Zeitpunkt, wenn alle Programme geladen sind und man arbeiten kann)???

    Danke.

    RainbowSix

    • Tobi sagt:

      Das kann man nicht genau sagen. Du solltest eher die Zeit ab dem Windowsladebildschirm stoppen.
      Denn bei manchen Mainboards dauert die Initialisierung nur 5 Sekunden, bei anderen 20 Sekunden.

    • RainbowSix sagt:

      Ab Einschalten bis zum Start sämtlicher Autostarts dauert der Vorgang ca. 1:19 min.
      Beginnend ab dem Win-Ladebildschirm sind es etwa 22 Sekunden weniger, d.h. insgesamt noch immer 0:57 min.

      Für die SSD finde ich das, bei den Werten die ich so im Internet finde, immer noch ziemlich lang, oder?

      • RainbowSix sagt:

        Kleine Ergänzung:
        Win7 zeigt selbst eine System-Startdauer von 54747 ms an, allerdings verbunden mit folgendem Fehlerhinweis (in Kurzfassung):
        Protokollname: Microsoft-Windows-Diagnostics-Performance/Operational
        Quelle: Microsoft-Windows-Diagnostics-Performance
        Datum: 01.03.2010 20:20:20
        Ereignis-ID: 100
        Aufgabenkategorie:Systemstart-Leistungsüberwachung
        Ebene: Fehler
        Schlüsselwörter:Ereignisprotokoll
        Benutzer: LOKALER DIENST
        Computer: Pc-RainbowSix
        Beschreibung:
        Windows wurde gestartet:
        Startdauer : : 54747ms
        Beeinträchtigung : false
        … ‎

        Kann mir jemand helfen? Danke!!!

      • user sagt:

        Ich glaube RainbowSix hat ein anderes Problem: Zu viel Schrott installiert.

        Mein Intel Mobile Centrino 1,4 GHz (solo) uralt, startet in 30 sec.

        • RainbowSix sagt:

          Mein Win7-System ist zwar nicht mehr ganz frisch drauf, aber auch nicht überladen. Außerdem war das mit den Ladezeiten beim Windowsstart oder einzelnen Programmen von Beginn an da (seit ich die SSD habe), habe mir nur nichts dabei gedacht – bis ich im Internet gelesen habe, wie schnell das System auf einer SSD bei anderen läuft.
          Denn ansonsten habe ich mit SSDs ja noch keine Erfahrung gemacht, und das System war/ist ja immerhin schneller als mit meiner früheren WD Caviar Blue. Es ist halt nur nicht so schnell, wie alle es immer beschreiben!

  19. > 1 Minute, eher so 30 – 45 Sekunden.

  20. Fenz sagt:

    Guten Tag…

    Ich habe eine intel x25-m sata2 80gb ssd. und will Windows Seven x64bit darauf installieren,
    Nun hab ich mir ein System zusammengestellt das 64bit compatible ist:
    MB: Asus P5QL/EPU
    CPU: Intel C2Q Q8400
    Ram: 2x2gb Kingston PC-6400 800MHz CL6
    Graka: Radeon HD 4550
    und zusätzlich als datenspeicher eine 1TB platte…

    nun zum problem, bei der installation komme ich bis zum schluss (installation wird abgeschlossen) aber danach hängt sich der pc auf, mit ner 32bit version funkt es einwandfrei habt ihr vl. ne idee?! Genau wie oben beschrieben mit tool und firmware habe ich es durchgeführt leider immer ohne erfolg… (das clonen von ner anderen installation funkt auch nicht, fehler: ständig bluescreens)

    lg fenz..

    • Tobi sagt:

      Seltsames Problem. Du könntest mal testen, ob eine Installation auf der 1-TB-Platte funktioniert. Wenn ja liegt das Problem woandes. Melde dich einfach nochmal wenn du es getestet hast.

      • Fenz sagt:

        ja die installation auf der 1tb funktioniert einwandfrei.
        aber das die ssd nen fehler hat glaub ich auch nicht da es ja mit 32bit funkt und das mit den gleichn komponennten.
        *am verzweifeln bin*

    • Tobi sagt:

      Auf jeden Fall sehr komisch. Wenn die Installation klappt sollte das Booten auch kein Problem sein.
      Wann genau hängt sich der PC denn auf?

      • Fenz sagt:

        er hängt sich auf wenn das setup fertig gestellt wird (Installation wird abgeschlossen) habe es auch schon mehrere stunden lauffen lassen leider ohne erfolg.. sonnst noch irgendeine idee?

        zum booten kommt er gar noch gar nicht da das setup noch nicht komplett abgeschlossen ist.

        • Tobi sagt:

          Du könntest versuchen die Installation an einem anderen PC durchzuführen, wenn die Möglichkeit irgendwie besteht. Bei nem Freund oder Verwandten.

          • Fenz sagt:

            Problem hat sich erledigt… habe die installation in einem baugleichen pc nochmals durchgeführt jz. funkt es lag wohl doch an nem hardware fehler..

            lg

          • Tobi sagt:

            freut mich dass es doch noch funktioniert hat ;-)

  21. andi sagt:

    hi “community”, hi tobi,
    ersma: tolle seite!!!

    bin die angewiesenen schritte alle durchgegangen – allerdings mit einigen “abweichungen”.

    system:
    ssd supertalent ultradrive ftm32gx25h fw 1819
    hdd x00 gb
    win7
    asus m3a… hdmi

    - administratorrechte nötig – wenn man win7 auf ssd installiert und nur einen nutzer mit adminrechten erstellt geht man davon aus(ich zumindest), dass man diese hat. ist aber nicht ganz so. musste erstmal googeln, wie ich mich als admin anmelden kann(abmelden und einfach als admin anmelden ist nicht möglich gewesen). war auch kein problem, abgesehen davon, dass die adminoberfläche anders eingerichtet ist(desktop usw)- hätte ich schon gerne genauso wie bei meinem bisherigen konto auch. möchte dass nr mal anmerken, weil ich vermutlich nicht der einzige seinwerde, der nicht weiß wie er sich dann als admin anmelden kann.

    - indizierung: in tobis bescheibung steht den “anweisungen folgen”.
    ich habe anstatt nur “für c:\” “für c:\ und unterordner und dateien attribute ändern” gewählt. dann beginnt er alle dateien durchzugehen. nach kurzer zeit muss ich dann administratorberechtigungen angeben, um attribute zu ändern. hab ich bestätigt. er geht weiter die dateien durch und dann kommt folgendes fensterchen:
    “beim übernehmen der attribute für die datei ist ein fehler aufgetreten: c:\proramm files\common f…\alphabet.xml zugriff verweigert”

    wählbare optionen sind dort: ignorieren, alle ignorieren,wiederholen und abbrechen.

    ich wähle dann alle ignorieren, weil keine lust x-mal zu ignorieren und wiederholen bringt nix. er läuft dann alle dateien bis zum schluss “erfolgreich” durch
    das heißt, bei einigen dateien werden die attribute nicht geändert. ich weiß nicht ob das bei euch auch war, aber ist das normal/nachteil??

    - trim: controller-treiber
    habe im bios von sata oder ata auf ahci umgestellt. im gerätemanager bei den controllern steht nun nicht mehr wie bei tobis darstellung zweimal “standard-zweikanal pci ide controller” sondern einer ist (vermutlich) durch die umstellung auf ahci im bios auf “standard AHCI 1.0 serieller ata-controller” umgesprungen. unter treiberdetails wird für diesen controller nun auch der msahci.sys-treiber angezeigt. warum wird in tobis darstellung der msahci.sys treiber angezeigt, obwohl zweimal “standard-zweikanal pci ide controller” angezeigt wird? kann das nicht ganz nachvollziehen. vorher(vor umstellung auf ahci im bios) wurden bei mir auch beide controller als “standard-zweikanal pci ide controller” angezeigt, wobei jeweils in den treiberdetails jedoch lediglich der pciide.sys treiber aufgeführt wurde.

    - und vllt kann einer von euch mir auch folgende frage kurz beantworten: woran erkennt man welcher controller für welches laufwerk zuständig ist? ist bei mir der “standard AHCI 1.0 serieller ata-controller” für die ssd zuständig? warum hat sich die controller-bezeichnung nach der bios umstellung(s ata –> ahci) nur bei einem controller geändert? heißt das, dass jetzt nur eine festplatte(ssd oder hdd?) mit ahci funktioniert? würde mich wundern, warum sollten nicht beide mit ahci laufen?

    ich weiß, das sind viele fragen, aber wäre wirklich super, wenn ihr sie beantworten könnt!

    greetz
    andi

  22. andi sagt:

    hab nu mal nen benchmark gemacht
    as ssd: version 1.4.3704.27281

    seq: 82mb/s lesen 11,64 schreiben
    4k: 19,11 lesen 2,32 schreiben
    4k64thrd: 26,21 lesen 1,92 schreiben
    zugriffszeit: 0,195ms lesen 1,936ms schreiben
    score: lesen 54 schreiben 5
    gesamt 92

    unterirdische werte, wenn man auf folgender seite die anderen ultradrive-versionen(mlc) vergleicht:

    http://www.alex-is.de/PHP/fusi.....ticle_id=2

    nachdem ich damals die firmware auf 1819 gehoben habe, dachte ich, dass trim automatisch gehen müsste, da win7 usw…. Tuts offensichtlich nicht )= Und wenn es jetzt mittlerweile gehen würde nach den heutigen einstellungen, müsste trim doch dafür sorgen, dass die lese- und schreibraten wieder ok sind. gibts da was von ratiopharm? dong

    im folgenden forum gefunden: Zitat:
    Zitat von Eggcake
    Ja gibt es. Das Programm nennt sich HDDErase und ist von Intel. Es setzt alle Speicherzellen zurück und du hast garantiert die Leistung im Ursprungszustand (wenn die SSD noch heile ist).

    http://www.hardwareluxx.de/com.....31888.html

    Gute nacht erstmal

  23. Tobi sagt:

    HDDErase heißt in der neuen Version “Secure Erase” und wurde auch in meinem Beitrag am Anfang erwähnt.

    Wegen dem Controllernamen im Gerätemanger. Du hast recht, es müsste normalerweise “Standard AHCI 1.0 Serieller ATA-Controller” lauten. Aber eigentlich ist das egal. Das einzig wichtige ist nur, dass bei Treiberdetails “MSAHCI.SYS” steht, wenn man den AHCI-Modus verwendet. Mehr dazu in meinem Beitrag “SSDs und TRIM unter Windows 7“.

    Um zu sehen an welchem Controller deine Festplatten hängen, kannst du das “Drive Controller Info” Tool benutzen.

    Ich hoffe dir damit geholfen zu haben.

  24. andi sagt:

    ah ok, danke tobi!

    zum controller und treiber:
    habe das “Drive Controller Info” Tool benutzt und siehe da: die ssd läuft weiterhin unter standard-zweikanal pci ide controller mit pciide.sys-treiber. Die hdd läuft mit msahci.sys-treiber unter standard AHCI 1.0 serieller ata-controller. genau so wie ich mir das NICHT gedacht habe. über treiber aktualisieren könnte ich für den ssd controller “standard AHCI 1.0 serieller ata-controller” auswählen und updaten, wenn ich den haken bei kompatible hardware anzeigen entferne, aber er gibt mir vor dem update ne warnung, dass es nicht kompatibel sein könnte, instabilität usw. trotzdem fortfahren? liegts daran dass ich im bios einfach auf ahci umgestellt habe? konnte nicht sehen, dass ich ahci seperat für einzelne festplatten einstellen konnte. werd gleich nochma schauen.

    zu secure eraser / sanitary eraser:
    hatte ich oben übersehen, weil ich davon ausging, dass von anfang an alle voraussetzungen für trim erfüllt werden und somit keine neuinstallation notwendig ist. benchmark wiederspricht dem. 21 gb von 29,7 der platte sind dabei(benchen) belegt. werte waren heute(mittags) auch etwas besser. oft steht in foren und artikeln win7 erkennt ssd automatisch und macht richtige einstellungen – tja…
    wenn ich mich für neuinstallation entscheide, müsste die ssd mit einem der programme ja gelöscht werden. bleibt die firmware beim löschen drauf, denn diese ist ja bereits die neueste und benötigt eigentlich kein update oder muss ich nochmal flashen, weil die ssd nach dem löschen wieder im ursprungszustand ist? evtl etwas blöde frage, weil firmware vermutlich auf gesonderten bereich der ssd gespeichert ist, der nicht vom löschen durch secure/sanitary eraser betroffen ist?

    gibts auch ne alternative zur neuinstallation? wiper tool oder so? wenn trim nun einwandfrei funktioniert, müsste es die ssd doch eigentlich automatisch wieder zu normalen leistungen bewegen. dafür ist es ja da. alle voraussetzungen wurden von anfang an erfüllt, die einstellungen mögen bisher nicht alle richtig gewesen sein, aber nun ja schon. Entspricht doch einem system, bei dem trim funkioniert. der benutzer deaktiviert trim aber für einen bestimmten zeitraum, die leistung geht den bach runter, benutzer aktiviert trim wieder, leistung der ssd steigt wieder. Falsch?

    wenn nicht falsch, wäre es dann nicht ratsam in ein paar tagen nochmal zu benchen und zu gucken, ob leitung steigt?

    • Tobi sagt:

      Firmware bleibt beim löschen natürlich drauf.

      Von Supertalent müsste es ein Wipoer-Tool geben. Einfach einmal durchlaufen lassen, damit die nicht mehr verwendeten Daten von der SSD gelöscht werden können. Den Rest macht dann TRIM.

  25. andi sagt:

    zum controller/treiber hast du die antwort ja schon hier -mal wieder übersehen^^

    Tobi sagt:
    11. Februar 2010 um 15:06

    Ein Problem wirds aber wohl noch geben. Wenn du auf AHCI umstellst, wirst du wohl nicht mehr booten können. Die Lösung findest du hier unter “Change from IDE to AHCI Mode after Installation”.

  26. andi sagt:

    hab den wert für start auf null gestellt(HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Servic es\msahci),dann ahci im bios eingestellt, save&reboot, hochfahren und nochmal neustart.

    treiber aktualisieren im gerätemanager auf “standard AHCI 1.0 serieller ata-controller” geht jedoch immer noch nicht.

    in der beschreibung zum ahci/ide-wechsel wird auch der wechsel von ahci zu ide erklärt.
    HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Servic es\Pciide – dort müsse der wert für start auf null gestellt werden. Hab dort nachgesehen, der wert ist somit in beiden reg-pfaden auf null. widersprüchlich oder? würde ihn auf default(3) setzen, aber bin mir nicht sicher, ob sys dann noch läuft

  27. andi sagt:

    gerätemanager zeigt immer noch einen von ursprünglich zwei controllern mit standard-zweikanal pci ide controller an. Zumindest das “Drive Controller Info” Tool zeigt erfreulicher weise für hdd, dvd UND ssd den gewünschten “standard AHCI 1.0 serieller ata-controller” an

    fällt dir noch was ein?

    • Tobi sagt:

      Wie gesagt der Name welcher angezeigt wird ist völlig egal. Es zählt nur was unter Treiberdetails für eine SYS-Datei verwendet wird. TRIM funktioniert mit PCIIDE.SYS (IDE) und MSAHCI.SYS (AHCI).

  28. Martin sagt:

    Da ich auf SSD umsteigen möchte kommt mir dein Bericht sehr entgegen. Sehr ausführlich und gut beschrieben, TOP.

  29. Gilly sagt:

    Danke für dein Super Tutorial. Allerdings fehlt bei dem Schritt zur Deaktivierung des Ruhezustands dieser Hinweis: Rechtsklick auf cmd.exe und “Als Administrator ausführen” wählen.

    Muss ich Windows 7 eigentlich zwingend neu installieren? Ich habe momentan das alte Windows auf die SSD geklont. Eine Installation wird schwierig, weil bei meinem Sony Notebook keine CD/DVD dabei war. Nur ein Recovery auf der HDD.

    • Tobi sagt:

      Danke für den Hinweis, habs aufgenommen. Wenn man ohne UAC arbeitet vergisst man das ;-)

      Nicht direkt. Du solltest dann aber auf jeden Fall zusätzlich zu den oben erwähnten Tipps das Alignment überprüfen und ggf. anpassen. Bei Google findet man einige Anleitungen.

  30. Ulli Haag sagt:

    Vielen Dank, für das Tutorial (auch die Kommentare waren hilfreich!), ich habe jetzt jede Menge mehr Platz auf meiner SSD und mein System rast nur so!

  31. Stephan sagt:

    Hallo Tobi,

    danke erst mal für deine tolle zusammenfassung und sehr hilfreichen tipps!

    Hab aber ein kleines problem:
    bei mir schaltet sich die superfetch funktion (in der reg und unter dienste) nach naja 3-7 neuestarts automatisch wieder ein???!!

    prefetch bleibt deaktiviert und auf 0 in der registy. nur eben superfetch will immer mitmischen!

    Falls du noch eine möglichkeit kennst es zu deaktivieren wäre ich dir sehr dankbar!

    viele grüße,
    stephano

    • Tobi sagt:

      Wenn du den Dienst auch deaktiviert hast sollte Superfetch auf jeden Fall aus bleiben! An was siehst du denn dass es wieder aktiviert ist?

      • Stephan sagt:

        Huhu!

        Naja ich schau in die Dienste und sehe dass er wieder auf gestartet und automatisch steht (jetzt aktuell auch wieder).
        Habe dieses Win erst auf einer normalen HDD gehabt dann einfach via ghost auf die ssd kopiert und alle Einstellungen wie o.g. gemacht. mag aber nicht neu installieren…
        vorallem bootzeit von 30 secunden kann ich mich auch nicht beschweren :) )

        viele grüße!!

        • Tobi sagt:

          Keine Ahnung wo das Problem liegt. Wenns läuft ist aber auch nicht so schlimm. Ist zwar im Grunde überflüssig aber keineswegs schädlich wenn es aktiviert ist.

  32. Danke sagt:

    Jedesmal, wenn ich meinen Rechner neumache schaue ich hier nach – DANKE

    und funzt super so

  33. Danke sagt:

    Keine Seite, die ich bisher besucht habe, beschreibt so ausführliche Optimierungsmaßnahmen zu SSDs. Ich werde wahrscheinlich bei Ihnen öfters vorbeischauen.

    Danke!

  34. [...] hilfreich: SSDs unter Windows 7 einsetzen Antary __________________ Sony Vaio VPC-Z12 X9E/X + Dell 2709W 27" S-PVA 13,1" 1600×900 || [...]

  35. Helmut sagt:

    Wenn bei der Installation von Win7 die SSD nicht einwandfrei erkannt wurde, kann man, wie oben beschrieben, die Dienste Prefetch, Superfetch und ReadyBoot manuell ausschalten. Doch leider gibt es eine Haken an der Sache: Bei diversen Sicherheitsupdates von MS werden diese einfach wieder eingeschaltet, ohne das der Benutzer etwas davon mitbekommt. Abhilfe hab ich auch noch nicht gefunden. Ich hab mir eine *.reg geschrieben die ich hin und wieder lade. Auch ReadyBoot läßt sich über die Registry ausschalten.

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters]
    “EnableSuperfetch”=dword:00000000
    “EnablePrefetcher”=dword:00000000
    “EnableBootTrace”=dword:00000000

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control\WMI\Autologger\ReadyBoot]
    “Start”=dword:00000000

    Gruß
    Helmut

  36. Funktioniert einwandfrei. Danke! Hab den Artikel in meinem Blog aufgenommen.

  37. Testlauf sagt:

    [...] Solid-State-Disk unter Windows 7 [...]


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