Autor: Tobi

Neu geschaffene Stellen im Streaming-Bereich als Sprungbrett in die Digitalwirtschaft

Live Streaming hat sich dank schnellerer Internetverbindungen im Internet als Technologie der Stunde durchgesetzt. Zwischen YouTube, Videospielen, Musikstreaming und Internet-Journalismus ist so eine große Bandbreite an neuen Jobs und Betätigungsfeldern entstanden. Ein Blick auf die neu geschaffenen und oft technischen Arbeitsstellen im Live-Streaming-Bereich.

Video-Streaming

Am offensichtlichsten zeigt sich die große wirtschaftliche Macht des Streamings bei auf Videos konzentrierten Anbietern im Netz. Professionelle Channels auf Plattformen wie YouTube und Twitch generieren nicht nur hohen Umsatz. Sie beschäftigen oft auch eine Vielzahl an Editoren sowie Film-, Audiocrews und Autoren in den Bereichen Video und Musik. Senior Backend Engineers sorgen dafür, dass die Streams ohne technische Probleme präsentiert werden können und arbeiten im Hintergrund an Datenübertragung und Updates für die Server. Bis 2020 soll der Umsatz pro YouTube-Nutzer in den USA auf jährlich 55,94 Dollar steigen. Der Wachstumsmarkt des Streamings hilft, eine ganz neue Welle von Jobs entstehen zu lassen. Der Trend geht immer mehr in Richtung Live-Streaming und direktem Interagieren mit den Channel-Betreibern.

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Mehr Informationen

Live-Streaming Jobs bei Videospielen

Die traditionelle Spieleindustrie hat abseits von Angeboten wie Playstation Now das Streaming noch nicht vollständig als Geschäftsmodell erschlossen – zu hoch waren bis vor Kurzem die Datenmengen. Jetzt kommt mit Google Stadia allerdings die erste Streaming-Konsole auf den Markt, wodurch eine Vielzahl neuer Jobs in der Spielebranche entstehen wird. Besonders im Bereich der Server-Wartung und beim Thema Content Curation – denn nur gute Inhalte dürfen Einzug in Streaming-Dienste finden. Bei weniger großen Datenpaketen ist das Streaming bereits jetzt Alltag.

Musikstreaming überholt physische Datenträger

Auch bei den audiophilen Kunden ist Streaming die Technologie der Stunde: Mitte 2018 erwirtschaftete die Musikindustrie mit Streamingdiensten zum ersten Mal mehr Umsatz als mit dem Verkauf von Musik-CDs. Insgesamt 47,8 Prozent des Umsatzes entfielen auf Dienste wie Spotify und Apple Music, lediglich 41,1 Prozent noch auf physische Datenträger. Die Bandbreite an neu geschaffenen Stellen reicht hier vom Produktmanagement für Streaming-Plattformen, über computergestützte Daten-Analysen für bessere Algorithmen bei Songvorschlägen, bis hin zu Aufgaben in der Musikredaktion. Auch Moderatoren für das Internet-Radio werden oft gesucht.

Online-Journalismus

Livestreams im Journalismus sind zu einer unverzichtbaren Zutat für eine gute Recherche geworden. Leser und Zuschauer möchten im Zeitalter der Smartphones live dabei sein. Oft setzt sich das Gesamtbild für Social Media Nutzer aus einem Puzzle vieler Streams zusammen. Ausschlaggebend sind hierbei die Arbeitsstellen in der redaktionellen Verarbeitung: Inhalte müssen gefiltert, präsentiert und ausgewählt werden. Der Schwerpunkt liegt heute darauf, die besten Quellen zu sondieren. Auch auf technologischer Seite sind viele neue Arbeitsplätze entstanden. Entwickler für Mobilapplikationen bringen Apps großer und kleiner Nachrichtendienste in die App Stores und sorgen dafür, dass die gezeigten Video-Streams für die Nutzer nicht abbrechen. Angestellte für Backend und Server wiederum ermöglichen einen technisch reibungslosen Ablauf – und stellen sicher, dass die Redaktions-Server nicht von DDoS-Attacken und weiteren Cyberangriffen gehackt werden können. Cloud Security Architekten widmen sich diesem Thema ebenfalls.

Fazit

Die Streaming-Technologie hat eine große Anzahl an Branchen in der Computerindustrie umgekrempelt. In diesem Zuge ist eine beträchtliche Zahl neuer Stellen geschaffen worden, die oft im technologischen Bereich liegen. Für Entwickler und Programmierer eröffnen sich dadurch neue Karrierechancen.

Kategorien: Internet

Firefox deaktiviert alle Add-ons – Infos zum Bug und Workaround

Firefox Logo 57+

Heute Morgen mussten viele Firefox-Nutzer feststellen, dass alle oder zumindest die meisten Add-ons deaktiviert wurden. Grund dafür ist ein abgelaufenes Zertifikat. Mozilla ist bereits informiert und arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung.

Wegen eines abgelaufenen Intermediate-Zertifikats sind seit heute Morgen eine Vielzahl von Add-ons nicht mehr gültig signiert. Damit gelten diese Add-ons als Sicherheitsrisiko und werden von Firefox automatisch deaktiviert. Des Weiteren ist das Herunterladen von Erweiterungen derzeit nicht möglich. Es erscheint lediglich die Fehlermeldung: “Download fehlgeschlagen. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung.” Das Zertifikat hätte bereits vor Wochen erneuert werden müssen, wurde offensichtlich aber vergessen. Den Entwicklern ist der Fehler bereits bekannt und Mozilla hat eine kurze Stellungnahme auf der Homepage veröffentlicht. Außerdem ist das Problem in der Bugzilla-Datenbank zu finden. Der Fehler soll so schnell wie möglich behoben werden.

Firefox - Deaktivierte Add-ons

Firefox – Deaktivierte Add-ons

Auch mich hat es heute Morgen erwischt (siehe Screenshot). Zuerst war ich sehr verwirrt und dachte an ein lokales Problem an meinem Firefox oder an eine Malware. Nach kurzer Recherche im Internet bin ich aber auf die oben genannte Erklärung gestoßen. Nicht falsch verstehen, aber ich war sehr froh, dass ich nicht alleine von dem Problem betroffen bin ;-)

Mozilla hat das Problem mit den neuen Versionen Firefox 66.0.4 und Firefox 60.6.2 ESR nun endgültig behoben.

Workaround

Wer auf keinen Fall auf seine Add-ons verzichten möchte, kann die Add-ons mit einem Workaround wieder lauffähig bekommen. Voraussetzung ist aber die Nutzung der Nightly Builds, denn nur dort lässt sich die Zertifikatsprüfung abschalten. Hierzu muss in der Browser-Konfiguration “about:config” der Wert “xpinstall.signatures.required” auf “false” gesetzt werden. Nach einem Neustart von Firefox sind die Add-ons wieder aktiviert und nutzbar.

Ein weiterer Workaround funktioniert auch im normalen Firefox. Dazu muss die Debbing-Seite “about:debugging” geöffnet werden. Anschließend auf den Button “Add-on temporär laden…” rechts oben klicken und in den Ordner “C:\Users\USERNAME\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\FIREFOX-PROFIL\extensions” wechseln. Dort muss jede XPI-Datei geladen werden. Wichtig zu beachten ist, dass die Add-ons nur temporär geladen werden und beim Beenden von Firefox wieder verschwinden.

Ansonsten gilt abwarten! Ich denke, dass Mozilla im Laufe des Tages eine funktionierende Lösung präsentiert.

Kategorien: Firefox Software & Apps

Überwachungs-App Spyzie im Test

Spyzie ist eine Überwachungs-App für Android- und iOS-Geräte. Grundsätzlich sollten die meisten Geräte kompatibel sein, einzige Voraussetzung ist Android ab Version 4.0 oder iOS ab Version 8.0. Auch die jeweils neuesten Versionen (Android 9 bzw. iOS 12) werden bereits unterstützt. Root (Android) oder Jailbreak (iOS) ist nicht notwendig. Vergleichbare Apps sind unter anderem FlexiSpy oder mSpy.

Die Überwachungslösung Spyzie sieht sich primär als Kindersicherungs-App für Eltern, kann aber zum Beispiel auch in Unternehmen zur Überwachung von Mitarbeitern eingesetzt werden. Während dies in Europa und speziell in Deutschland eher problematisch sein dürfte, ist die Überwachung von Mitarbeitern in den asiatischen Ländern oder den USA deutlich einfacher zu realisieren.

Installation

Die Installation unter iOS ist denkbar einfach. Nach der Erstellung eines Spyzie-Kontos muss lediglich die iCloud-ID und das dazugehörige Passwort des zu überwachenden Zielgeräts bekannt sein. Auf dem iOS-Gerät selber muss keine App installiert werden.

Unter Android ist die Einrichtung etwas aufwändiger. Zuerst muss ebenfalls ein Spyzie-Konto erstellt werden. Anschließend muss die Spyzie – Handyüberwachung App auf dem zu überwachenden Gerät installiert werden. Damit das funktioniert, müssen in den Android-Einstellungen zunächst die Installation von Apps aus “unbekannten Quellen” ermöglicht und die Google Play Protect Option deaktiviert werden. Dies ist notwendig, da Google vor einiger Zeit Überwachungs-Apps aus dem Play Store entfernt hatte und solche Apps nun manuell via APK-Datei installiert werden müssen. Nach erfolgreicher Installation muss die App geöffnet und sich mit dem zu Beginn erstellten Spyzie-Konto angemeldet werden.

Nutzung

Nach der Ersteinrichtung werden alle gewünschten Infos auf die Spyzie-Server übertragen. Im Detail bedeutet dies, dass unter anderem GPS-Standortdaten, Telefongespräche, jede SMS, E-Mail oder WhatsApp-Nachricht, alle Social-Media-Aktivitäten, alle Fotos sowie Videos und einiges mehr zu Spyzie übertragen werden.

Die Daten können dann entweder über das Online-Dashboard oder mit Hilfe einer separaten Systemsteuerungs-App eingesehen werden. Das Dashboard ist übersichtlich gestaltet und responsiv. Aus diesem Grund kann es ohne Probleme am Smartphone oder Tablet verwendet werden, auf die App kann getrost verzichtet werden.

Spyzie Dashboard

Spyzie Dashboard

Das Dashboard (Übersichtsseite) zeigt die wichtigsten Geräteinformationen wie Modell, Akkustand und letzte Datensynchronisierung. Rechts wird in einer Karte der letzte bekannte Aufenthaltsort visualisiert. Zudem wird dort ein schneller Überblick über die letzten Ereignisse wie Anrufe und Nachrichten geboten.

Über das links verfügbare Menü erhält man Zugriff auf alle weiteren Funktionen. Auf einige davon gehe ich im nächsten Abschnitt genauer ein.

Funktionen

Eine beliebte Funktion ist die Überwachung von WhatsApp. Spyzie bietet die Möglichkeit alle Chats 1:1 nachzuvollziehen. Außerdem existiert eine Übersicht aller mit WhatsApp gesendeter oder empfangener Dateien.

Ebenso gern gesehen ist die Funktion zum Handy orten. Damit wissen Eltern immer, wo sich ihr Kind gerade aufhält. Anhand der History kann auch nachvollzogen werden, wann sich der Nachwuchs wo aufgehalten hat. Des Weiteren bietet Spyzie die Möglichkeit für sogenanntes Geofencing. Damit können feste geograifsche Flächen definiert werden. Beim Ein- oder Austreten des Smartphones aus den definierten Flächen werden entsprechende Ereignisse erzeugt.

Spyzie Handy orten

Spyzie Handy orten

Weitere oft verwendete Funktionen sind z.B. die Sperre von bestimmten Apps oder das Erstellen von Screenshots.

Einen Überblick aller vorhandenen Funktionen liefert die Demoseite des Herstellers: Alle Funktionen von Spyzie.

Fazit

Die Überwachungs-App lässt im Vollausbau so gut wie keine Wünsche offen. Allerdings ist das meiner Meinung nach sowieso zu viel der Überwachung. Glücklicherweise können einzelne Funktionen auch deaktiviert werden. So kann Spyzie auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Preislich ist die Ultimate-Variante mit 39,99 Euro pro Monat aber schon eine Ansage. Dies bezieht sich allerdings auf eine 1-Monats-Lizenz. Drei Monate kosten 49,99 Euro, was rechnerisch pro Monat 16,66 Euro ergibt. Nochmal günstiger wird es, wenn man sich direkt für ein Jahr entscheidet. Hier kommen 99,99 Euro auf einen zu, was dann 8,33 Euro pro Monat entspricht. Die Premium-Edition mit deutlich eingeschränkter Funktionalität kostet jeweils 10 Euro weniger, wodurch sie relativ uninteressant sein dürfte.

Welttag des Buches: Amazon verschenkt E-Books

Amazon Logo

Zum heutigen Welttag des Buches verschenkt Amazon.de einige Bücher. Neben kostenlosen Taschenbüchern sind auch kostenlose E-Books im Angebot. Die Aktion ist heute um 9:00 Uhr gestartet und läuft bis einschließlich 26. April 2019.

Die Stückzahl der kostenlosen Taschenbücher war vermutlich wie immer sehr limitiert, da hier so gut wie kein Buch mehr erhältlich ist. Aktuell ist nur noch der “Der Lebensfreude Kalender 2019” kostenlos erhältlich – immerhin.

Bei den E-Books sieht es besser aus. Hier sind aktuell noch alle 18 angebotenen E-Books kostenlos erhältlich. Ich denke bei den angebotenen Büchern sollte für jeden Geschmack etwas vorhanden sein.

Sehr empfehlen kann ich Enceladus von Brandon Q. Morris. Dabei handelt es sich um das erste Buch der fünfteiligen Eismond-Reihe. Ich habe bereits alle Teile gelesen bzw. als Hörbuch gehört und kann das Buch wärmstens empfehlen, wenn ihr euch im Hard Science Fiction Bereich wohl fühlt.

Ist für euch auch etwas dabei?

Hier noch die Angaben von Amazon:

Mit dabei sind Weltbestseller wie Der Schrei des toten Vogels, ein Thriller des Autors und ehemaligen CIA Agenten Barry Eisler, erschienen unter dem Edition M-Imprint von Amazon Publishing. Leckere und einfache Rezepte präsentiert das Buch Take Five: Fabelhaft kochen mit nur 5 Zutaten – von superschnell bis extrafein vom GU Verlag. Junge Fantasy Liebhaber finden in der Auswahl unter anderem den Gewinner des LovelyBooks Leserpreises 2014: Sandra Regniers ersten Band der Pan-Trilogie Das geheime Vermächtnis des Pan, erschienen im Carlsen Verlag.

Ein weiteres Highlight ist der Titel Vier Hochzeiten und ein Ex der deutschen Self-Publishing Bestsellerautorin, die unter dem Pseudonym Poppy J. Anderson bereits über eine Million eBooks verkaufte. Der Weltbestseller Unter blutrotem Himmel von Mark Sullivan, der zurzeit mit Starbesetzung in Hollywood verfilmt wird, ist ebenso Teil der Geschenkaktion. Die jungen Leser können sich auf den beliebten Krimiklassiker „TKKG Junior, 1, Auf frischer Tat ertappt“ vom Kosmos Verlag freuen.

Kategorien: Internet

Größenvergleich von Smartphones

Beim Kauf von Smartphones ist die Größe ein wichtiger Faktor. Dies gilt sowohl für die Größe des Displays als auch die Größe des gesamten Geräts. In Zeiten von immer größer werdenden Smartphones, suchen immer mehr User nach kompakten Modellen.

Ohne Zweifel ist ein Größenvergleich von verschiedenen Modellen in der Realität am sinnvollsten. Doch dies ist aus unterschiedlichen Gründen oft nicht möglich. Für einen ersten Eindruck ist dies aber auch gar nicht notwendig. Hier kann ich euch den Größenvergleich von phoneArena.com empfehlen. Dieser hat im Vergleich zu ähnlichen Angeboten den Vorteil, dass neue Smartphones schnell aufgenommen werden. Des Weiteren kann die Anzeige auf dem Bildschirm so justiert werden, dass diese 1:1 der realen Größe entspricht.

Nach dem Hinzufügen der gewünschten Smartphones können diese entweder nebeneinander oder übereinander angezeigt werden. Außerdem wird die Seitenansicht eingeblendet, die unter anderem Aufschluss darüber gibt, wie weit die Kamera heraussteht.

Kategorien: Internet Smartphones

Infos zum Microsoft April-Patchday 2019

Microsoft Logo

Der Microsoft-Patchday im April 2019 bringt wie jeden Monat einige Updates mit sich. Neben kritischen Sicherheitslücken in fast allen Microsoft-Betriebssystemen werden auch entsprechende Lücken in den beiden Browsern Internet Explorer und Edge behoben. Darüber hinaus werden zudem Lücken in Office inkl. SharePoint, ASP.NET Core, Windows Admin Center, Open Enclave SDK, ChakraCore und Team Foundation Server adressiert.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10, Version 1809, Version 1803, Version 1709, Version 1703, Version 1607, Windows 10 für 32-Bit-Systeme und Windows 10 für x64-basierte Systeme (ohne Edge) Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1809: 4493509
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1803: 4493464
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1709: 4493441
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1703: 4493474
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1607: 4493470
Sicherheitsupdate für Windows 10: 4493475
Windows Server 2019, Windows Server 2016 und Server Core-Installationen (2019, 2016, Version 1803 und Version 1709) Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Windows Server 2019: 4493509
Sicherheitsupdate für Windows Server 2016: 4493470
Sicherheitsupdate für Windows Server, Version 1803: 4493464
Sicherheitsupdate für Windows Server, Version 1709: 4493441
Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 und Windows RT 8.1: 4493446
Reines Sicherheitsupdate für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4493467
Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4493451
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012: 4493450
Monatlicher Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4493472
Reines Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4493448
Monatlicher Rollup für Windows Server 2008: 4493471
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2008: 4493458
Microsoft Edge Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1809, und Microsoft Edge unter Windows Server 2019: 4493509
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1803: 4493464
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1709: 4493441
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1703: 4493474
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 2016 und Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1607: 4493470
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10: 4493475
Internet Explorer Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1809, und Internet Explorer 11 unter Windows Server 2019: 4493509
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1803: 4493464
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1709: 4493441
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1703: 4493474
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows Server 2016 und Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1607: 4493470
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10: 4493475
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 9 unter Windows Server 2008, Internet Explorer 11 unter Windows 7, Internet Explorer 11 unter Windows Server 2008 R2, Internet Explorer 11 unter Windows 8.1, Internet Explorer 11 unter Windows Server 2012 R2 sowie Internet Explorer 10 unter Windows Server 2012: 4493435
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11 unter Windows Server 2012 R2: 4493446
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11 unter Windows 7 und Internet Explorer 11 unter Windows Server 2008 R2: 4493472
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 10 unter Windows Server 2012: 4493451
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 9 unter Windows Server 2008: 4493471
Software im Zusammenhang mit Microsoft Office (einschließlich SharePoint) Hoch Remotecodeausführung Microsoft Office 2016: 4462242, 4462213
Microsoft Office 2013: 4464504, 4462204
Microsoft Office 2013 RT: 4462204
Microsoft Office 2010: 4464520, 4462223
Microsoft Excel 2016: 4462236
Microsoft Excel 2013 und Excel 2013 RT: 4462209
Microsoft Excel 2010: 4462230
Microsoft SharePoint Server 2019: 4464518
Microsoft SharePoint Server 2010: 4464525
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016: 4464510
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2013: 4464511
Microsoft SharePoint Foundation 2013: 4464515
Microsoft SharePoint Foundation 2010: 4464528
Exchange Server Hoch Spoofing Microsoft Exchange Server 2019, Exchange Server 2016, Exchange Server 2013: 4487563.
Microsoft Exchange Server 2010: 4491413.
ASP.NET Core Hoch DoS (Denial of Service) Downloads für Microsoft .NET, .NET Core und ASP.NET Core: https://dotnet.microsoft.com/download
Windows Admin Center Hoch Rechteerweiterungen Informationen und Downloads für Windows Admin Center: https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/manage/windows-admin-center/overview
Team Foundation Server, Azure DevOps Server Hoch Rechteerweiterungen Team Foundation Server wird nun als Azure DevOps Server bezeichnet. Weitere Informationen zu Azure DevOps Server finden Sie hier: https://docs.microsoft.com/de-de/azure/devops/server/?view=azure-devops
Open Enclave SDK Hoch Veröffentlichung von Informationen Open Enclave SDK ist ein Open-Source-Projekt für die Erstellung von Enclave-Anwendungen in C und C++. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/openenclave
ChakraCore Kritisch Remotecodeausführung ChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ChakraCore/wiki und https://github.com/Microsoft/ChakraCore/releases/
Adobe Flash Player Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Adobe Flash Player: 4493478
Sicherheitsempfehlung zu Adobe Flash Player: ADV190011

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.404
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.677
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.1059
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.1716
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.2879
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.18158

Windows 10 Version 1903: Veröffentlichungszeitraum und weitere Infos bekannt

Windows 10 Logo

Gestern hat Microsoft überraschend einige Informationen zum kommenden Windows-10-Update bekannt gegeben. Windows 10 Version 1903 soll nicht wie erwartet noch im April veröffentlicht werden, sondern erst im Laufe des nächsten Monats. Dementsprechend hört es auf den Namen Mai 2019 Update (Englisch: May 2019 Update). Außerdem hat Microsoft mehr Kontrolle bezüglich des Updates-Prozesses angekündigt.

Ab kommender Woche soll das Mai 2019 Update für Windows Insider im “Release Preview Ring” verfügbar sein. Zudem möchte Microsoft das Update auch intern und bei einigen OEM-Partnern ausrollen. Anschließend folgt ein mehrwöchiger Testzeitraum, in welchem das Update auf Herz und Nieren geprüft werden soll. Der Rollout für die Allgemeinheit über Windows Update soll dann erst gegen Ende Mai 2019 erfolgen. Davon abgesehen dürfte es jedoch auch wieder die Möglichkeit der manuellen Installation via Media Creation Tool oder ISO-Download geben.

Gleichzeitig verspricht der Hersteller Änderungen am Machine Learning-Modell für den Rollout, sodass Bugs, die nur bei wenigen Nutzern auftreten, nicht mehr so leicht übersehen werden können. Außerdem sollen Probleme zeitnah auf der Windows 10 Update History-Seite dokumentiert werden. Mit all den Maßnahmen möchte Microsoft wohl sicherstellen, dass sich die vielen Probleme beim Rollout von Version 1803 und 1809 nicht wiederholen.

Mehr Kontrolle bei zukünftigen Feature Updates

Bisher war es so, dass die zweimal pro Jahr erscheinenden Feature Updates automatisch installiert wurden, sobald Microsofts Telemetriedaten das entsprechende System als kompatibel ansahen. Dies wird zukünftig nicht mehr der Fall sein. Stattdessen wird nur ein Hinweis auf die neue Version angezeigt. Der Anwender darf dann selbst entscheiden, wann die neue Hauptversion installiert werden soll (siehe Screenshot). Allerdings gibt es auch hier eine Einschränkung. Am Ende des Supports wird das Update erzwungen, ansonsten würden Anwender aber auch keine Sicherheitsupdates mehr bekommen.

Windows 10 Version 1903 - Windows Update (Bild: Microsoft)

Windows 10 Version 1903 – Windows Update (Bild: Microsoft)

Im Idealfall ist es somit möglich, die Installation eines Funktionsupdates um bis zu 18 Monate zu verzögern. Die Wahlmöglichkeit wird es unter Windows 10 Version 1803 und 1809, sowohl für Windows 10 Home als auch Windows 10 Pro geben.

Des Weiteren lassen sich monatlichen Updates zukünftig bis zu 35 Tagen verschieben. Aktuell sind maximal nur sieben Tage möglich. Eine Möglichkeit fehlerhafte Updates komplett zu blockieren existiert aber weiterhin nicht. Im Notfall muss unter Windows 10 auf das Tool “wushowhide.diagcab” zurückgegriffen werden. Unter Windows 7 und Windows 8.1 war die Funktion zum Blockieren von bestimmten Updates noch enthalten.

Version Build Name (Codename) Erscheinungsdatum
Windows 10 Version 1507 10240 RTM (Threshold 1) 29. Juli 2015
Windows 10 Version 1511 10586 November Update (Threshold 2) 12. November 2015
Windows 10 Version 1607 14393 Anniversary Update (Redstone 1) 02. August 2016
Windows 10 Version 1703 15063 Creators Update (Redstone 2) 06. April 2017
Windows 10 Version 1709 16299 Fall Creators Update (Redstone 3) 17. Oktober 2017
Windows 10 Version 1803 17134 April 2018 Update (Redstone 4) 30. April 2018
Windows 10 Version 1809 17763 Oktober 2018 Update (Redstone 5) 02. Oktober 2018
Windows 10 Version 1903 ? Mai 2019 Update
Mai 2019

Kategorien: Windows Windows 10

Firefox bietet Unterstützung für Windows Hello und Hardware-Login bei Google-Konten

Im Mai 2018 hat Firefox 60 als erster Browser die Unterstützung für den Web-Authentication-API-Standard, kurz WebAuthn, erhalten. Zusammengefasst ermöglicht WebAuthn eine sichere Authentifizierung auf Webseiten ohne Eingabe eines Passworts.

Vor wenigen Tagen ließ Google verlauten, dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) mit Passwort und Hardware-Security-Key ab sofort auch in Firefox und Microsofts Edge funktioniert. Bisher hat dieses Verfahren nur mit dem hauseigenen Chrome Browser funktioniert. Grund dafür war die Verwendung des älteren U2F-Protokolls der FIDO-Alliance. U2F wurde von einigen Browsern nicht unterstützt oder war standardmäßig deaktiviert (Firefox 57+). Nun hat Google auf den aktuellen WebAuthn-Standard umgestellt, sodass 2FA mit Hardware-Sicherheitsschlüssel unter anderem auch von Firefox verwendet werden können.

Bei der Neueinrichtung von Sicherheitsschlüsseln zum Schutz eines Google-Kontos muss vorerst aber weiterhin auf Google Chrome zurückgegriffen werden. Damit der Registrierungsvorgang im Firefox und Edge funktioniert, benötigt Google noch ein wenig Zeit für notwendige Anpassungen.

Des Weiteren bietet Firefox ab Version 66 Unterstützung für Windows Hello. Auch Firefox ESR 60.0.7 soll Mitte Mai folgen. Konkret bedeutet das, dass auf entsprechenden Webseiten eine passwortlose Authentifizierung durch Fingerabdruck, Gesichtserkennung, Hardware-Security-Key (mit FIDO2 Unterstützungm, z.B. YubiKey) oder PIN möglich ist. Damit das funktioniert, wird aber zwingend eine aktuelle Insider-Build oder das kommende April-Update von Windows 10 benötigt. Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr im Mozilla Security Blog. FIDO2 basiert auf dem WebAuthn-Standard des World Wide Web Consortium (W3C) und dem entsprechenden Client to Authenticator Protocol (CTAP) der FIDO Alliance.

Auf der Webseite WebAuthn.io kann das Ganze getestet werden.

Infos zum Microsoft März-Patchday 2019

Microsoft Logo

Der dritte Microsoft-Patchday im Jahr 2019 bringt verhältnismäßig wenig Updates mit sich. Nichtsdestotrotz werden wie immer kritische Sicherheitslücken für Microsoft-Betriebssysteme geschlossen. Darüber hinaus werden zudem Lücken in Microsoft Edge, Internet Explorer, SharePoint, Visual Studio, ChakraCore und Team Foundation Server.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10, Version 1809, Version 1803, Version 1709, Version 1703, Version 1607, Windows 10 für 32-Bit-Systeme und Windows 10 für x64-basierte Systeme (ohne Edge) Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1809: 4489899
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1803: 4489868
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1709: 4489886
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1703: 4489871
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1607: 4489882
Sicherheitsupdate für Windows 10: 4489872
Windows Server 2019, Windows Server 2016 und Server Core-Installationen (2019, 2016, Version 1803 und Version 1709) Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Windows Server 2019: 4489899
Sicherheitsupdate für Windows Server 2016: 4489882
Sicherheitsupdate für Windows Server, Version 1803: 4489868
Sicherheitsupdate für Windows Server, Version 1709: 4489886
Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 und Windows RT 8.1: 4489881
Reines Sicherheitsupdate für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4489883
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012: 4489884
Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4489891
Monatlicher Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4489878
Reines Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4489885
Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4474419
Monatlicher Rollup für Windows Server 2008: 4489880
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2008: 4489876
Microsoft Edge Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1809, und Microsoft Edge unter Windows Server 2019: 4489899
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1803: 4489868
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1709: 4489886
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1703: 4489871
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 2016 und Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1607: 4489882
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10: 4489872
Internet Explorer Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1809, und Internet Explorer 11 unter Windows Server 2019: 4489899
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1803: 4489868
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1709: 4489886
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1703: 4489871
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows Server 2016 und Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1607: 4489882
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10: 4489872
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 9 unter Windows Server 2008, Internet Explorer 11 unter Windows 7, Internet Explorer 11 unter Windows Server 2008 R2, Internet Explorer 11 unter Windows 8.1, Internet Explorer 11 unter Windows Server 2012 R2 sowie Internet Explorer 10 unter Windows Server 2012: 4489873
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 10 unter Windows Server 2012: 4489891
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11 unter Windows 7 und Internet Explorer 11 unter Windows Server 2008 R2: 4489878
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 9 unter Windows Server 2008: 4489880
Software im Zusammenhang mit Microsoft Office (einschließlich SharePoint) Hoch Remotecodeausführung Update vom Juli 2018 für Microsoft Lync Server 2013: 2809243
Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen): 4462226
Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen): 4462226
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016: 4462211
Microsoft SharePoint Foundation 2013: 4462208
.NET Core SDK, NuGet und Mono Framework Hoch Manipulation Microsoft .NET- und .NET Core-Downloads: https://dotnet.microsoft.com/download
Visual Studio Hoch Remotecodeausführung Microsoft Visual Studio-Downloads https://visualstudio.microsoft.com/downloads/
ChakraCore Kritisch Remotecodeausführung ChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ChakraCore/wiki und https://github.com/Microsoft/ChakraCore/releases/
Adobe Flash Player Niedrig Defense-in-Depth Sicherheitsupdate für Adobe Flash Player: 4489907
Sicherheitsempfehlung zu Adobe Flash Player: ADV190008
Team Foundation Server Niedrig Spoofing Team Foundation Server wird nun als Azure DevOps Server bezeichnet. Weitere Informationen zu Azure DevOps Server finden Sie hier: https://docs.microsoft.com/de-de/azure/devops/server/?view=azure-devops

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.348
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.619
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.1004
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.1659
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.2828
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.18135

Filmora Video Editor im Kurztest

Filmora Video Editor Icon

Was vor 20 Jahren noch spezielles Equipment und Know-How erfordert hat, kann heutzutage von Jedermann schnell und einfach erledigt werden. Die Rede ist von Videoaufnahmen. Doch erst mit der richtigen Nachbearbeitung wird aus einer spontanen Aufnahme mit dem Smartphone ein vorzeigbares Video. Das haben auch die Softwarehersteller erkannt und viele Firmen bieten ihre eigene Software zur Videobearbeitung an. So auch iSkysoft. Der Filmora Video Editor möchte sich nicht mit professioneller Software wie Adobe Premiere Pro oder Magix Vegas Pro messen. Vielmehr handelt es sich beim Filmora Video Editor um eine einfache Videobearbeitungssoftware um Videos für Familie bzw. Freunde oder den Upload in sozialen Netzwerken sowie auf Videoplattformenzu erstellen.

Filmora Video Editor Start

Widmen wir uns zunächst dem einfachen Modus. Wie der Name schon vermuten lässt, bietet dieser Modus nur wenige Optionen und dient in erster Linie dazu schnell und unkompliziert ein individuelles Video zu erstellen. Der Prozess ist geradlinig und beginnt, ein oder mehrere Quell-Videos hinzuzufügen. Im zweiten Schritt wird eine Vorlage ausgewählt, die bestimmte Übergänge und Schnitte beinhaltet. Aktuell werden hier sechs unterschiedliche Themen geboten. Neben Reise- und Sport-Videos lassen sich auch glückliche Momente oder nostalgische Videos kreieren. Anschließend wird die gewünschte Musik festgelegt. Neben einigen vordefinierten Stücken kann an dieser Stelle auch eigene Musik hinzugefügt werden. Format-technisch bleiben hier so gut wie keine Wünsche offen. Folgende Formate werden unterstützt: AAC, AC3, AIF, AIFF, AU, FLAC, M4A, MKA, MP2, MP3, OGG, WAV, WMA, CAF, CUE, AMR, APE und M4D.

Jetzt ist das Video so gut wie fertig. Unter dem Punkt “Vorschau” lässt sich jeweils ein Text für den Vorspann oder Abspann definieren. Des Weiteren kann man festlegen, ob der Originalton des Quell-Videos beibehalten wird. Anschließend kann das neue Video bereits in einer Vorschau vollständig angeschaut werden. Im letzten Schritt wird das Video gespeichert. Hierfür stehen alle gängigen Dateiformate zur Verfügung. Außerdem können in den Einstellungen sowohl die Auflösung, als auch die Bitrate und der Encoder festgelegt werden. Mit einem Klick auf Exportieren wird das Video am gewünschten Ablageort gespeichert. Je nach Länge und Auflösung des Videos, kann das Ganze eine Weile dauern. Insgesamt liefert der einfache Modus gute Ergebnisse ohne viel Aufwand. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Leider hat man keinen Einfluss darauf, welche Szenen aus dem Quell-Video im neu erstellten Video Verwendung finden.

Ein weiteres Zusatzfeature ist der Instant-Cutter. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser Modus dazu da, um Videos schnell zu schneiden. Dabei besteht die Möglichkeit zum Trimmen, also Anfang und / oder Ende des Videos zu kürzen, und mehrere Videos zu einem zu Verbinden.

Filmora Video Editor Instant-Cutter

Kommen wir abschließend zum erweiterten Modus des Video-Editors. Trotz vollem Funktionsumfang wirkt die Oberfläche aufgeräumt und übersichtlich. Auf der linken Fensterseite befindet sich der Arbeitsbereich, in dem ihr Effekte, Übergänge, Texte und vieles mehr hinzufügen und bearbeiten könnt. Rechts wird die Video-Vorschau angezeigt und in der unteren Hälfte befindet sich die Zeitleiste, welche den Gesamtüberblick über das Projekt ermöglicht. Dort werden alle hinzugefügten Video-Clips, Audio-Dateien und Texteinblendungen angezeigt und können nach den eigenen Wünschen arrangiert werden. Ebenso werden dort Effekte und Übergänge eingeblendet. Damit habt ihr immer genau im Blick, an welcher Stelle des Videos was passiert.

Bei den Bearbeitungsmöglichkeiten bietet Filmora Video Editor einiges. Neben Vor- und Abspännen können jederzeit auch Texte hinzugefügt werden. Außerdem existieren diverse Übergänge, Filter und Overlays. Des Weiteren werden auch Features wie Bild-in-Bild oder Split-Screen geboten, welche die Anzeige von zwei oder mehreren Videos unterstützen. Auch die Arbeit mit Greenscreens wird unterstützt, was in einem kurzen Test auch gut funktioniert hat.

Filmora Video Editor Erweiterter Modus

Alles in allem macht der Filmora Video Editor eine gute Figur. Mit dem einfachen Modus lassen sich Blitzschnell und mit wenigen Klicks ansehnliche Videos erstellen. Wer sich mehr Zeit nimmt kann im erweiterten Modus nach kurzer Einarbeitungszeit sehr schöne Ergebnisse erzielen. Die Software ist als kostenlose Testversion auf der Homepage von iSkysoft erhältlich und für interessierte Nutzer auf jeden Fall einen Blick wert. Nach einem ausführlichen Test kann jeder selber entscheiden, ob er eine Lizenz erwerben möchte. Hier kann zwischen einem einjährigen Abomodell für 40 Euro und der Vollversion für einen PC für 60 Euro entschieden werden.

Laserdrucker drückt sich ums Drucken: Sauberkeit hilft manchmal

Die Zeiten, in denen Laserdrucker für Privatkunden unerschwinglich gewesen sind, sind natürlich seit Jahren vorbei. So nutze ich selbst etwa den preisgünstigen Brother HL-2130. Jener kann zwar nur monochromatisch drucken und ist für Bilder generell weniger prädestiniert, für Texte oder auch Diagramme ist er aber in meinem Nutzungsalltag eine super Sache. Die Vorteile gegenüber Tintenstrahldruckern liegen auf der Hand, da man eben deutlich länger mit einem Toner auskommt. Wer viel druckt, macht mit einem Laserdrucker also eventuell ein gutes Geschäft.

Allerdings kann auch so ein Laserdrucker leider so seine Macken entwickeln. Ich kaufe beispielsweise immer alternative Tonerkartuschen für mein Modell, da mir die Herstellervarianten zu teuer sind. Das führt dazu, dass bei mir bei manchen Ersatz-Tonern trotz frisch vorgenommenem Wechsel der Toner als leer angezeigt wurde. Ein bisschen tricksen, etwa durch Neustarts und Resets, half dann in der Regel. Irgendwie weiß man sich ja zu helfen.

Auch vorher setzte ich bereits auf einen anderen Laserdrucker: den ebenfalls verhältnismäßig günstigen Samsung ML-2010R. Mein aktuelles Modell von Brother gefällt mir jedoch noch eine Ecke besser, da das Papier innen liegt und somit nicht so leicht einstauben kann. Denn da wären wir bei einem Problem, dass gerade dann auftreten kann, wenn das Papier außen liegt und man vielleicht (so wie ich damals) den Schutzaufsatz verbummelt oder versehentlich demoliert hat. Setzt sich nämlich zu viel Staub im Laserdrucker ab, kann man auch hier schlechte Druckergebnisse bekommen.

Was passiert dann? Man kennt es von Tintenstrahldruckern, aber auch beim Laserdrucker kann es durch zu viel Schmutz passieren: Streifen zeigen sich auf ausgedruckten Seiten. Macht das Ergebnis zwar vielleicht nicht komplett unleserlich, in einen Briefumschlag stecken mag man es aber auch nicht mehr. Dann muss man ran und z. B. die Bildtrommel säubern. Dabei muss man wiederum auch Vorsicht walten lassen, denn wenn man sich dabei den Drucker zerstört, hat man statt eines schlechten Druckergebnisses am Ende gar keines mehr.

Mir ist es auch mal passiert, dass ich versehentlich, kennt wohl jeder, einen Druckvorgang aus Ungeduld unbeabsichtigt mehrfach startete. Hastig wollte ich dem gierigen Drucker vorher das Papier entziehen, um noch einmal alles neu zu starten und das Gerät vorher auszuknipsen. Wenn dann Papier schon eingezogen wurde und ein Stück abreißt beim Herausziehen, kann das ebenfalls Probleme geben. Je nachdem, wie gut man da an die Komponenten herankommt, muss man auch da ran und nachhelfen. Manchmal bemerkt man das Problem auch erst später. Papierreste können z. B. dafür sorgen, dass ein schiefes Druckbild erhaltet.

So ein Laserdrucker besteht dabei aus mehreren Komponenten, die man eigentlich alle regelmäßig säubern sollte. Aber mal ehrlich: Macht im Alltag natürlich kein Mensch. Man fängt an am Gerät zu fummeln, sobald es Probleme gibt. Solange alles funktioniert, lässt man den Dingen seinen Lauf. Eigentlich müsste man aber auch die Fixiereinheit sowie den Koronadraht regelmäßig säubern. Letzterer sollte eigentlich automatisch etwas gereinigt werden, wenn man den Toner austauscht. Muss aber nicht immer zu 100 % klappen.

Nicht immer muss man direkt Panik schieben und auf Gewährleistung oder Garantie pochen – oder, wenn nach Ablauf Schwierigkeiten auftreten, direkt ein neues Gerät anschaffen. Es kann im Falle des Falles auch ausreichen, den Laserdrucker einmal komplett zu säubern. Auch wenn der Drucker generell schmiert, kann eine Reinigung eventuell Abhilfe schaffen. Dabei den Toner bzw. die Kartusche herauszuziehen, mal genauer zu betrachten und auf Verschmutzungen zu prüfen bzw. gegebenenfalls zu reinigen, schafft eventuell schon Abhilfe.

Falls ihr einen Laserdrucker besitzt und Probleme mit dem Druckbild habt: Weitere Tipps und Anleitungen zum Reinigen eines Laserdruckers erhaltet ihr hier. Generell solltet ihr dabei natürlich beim Reinigen Vorsicht walten lassen: Trennt den Drucker vom Stromnetz und gebt ihm Zeit vollständig abzukühlen. So ein Laserdrucker kann viel Hitze entwickeln und damit ist nicht zu spaßen. Jedes Modell ist dabei natürlich etwas anders in den einzelnen Komponenten aufgebaut, was die Einheiten im Inneren, den Einsatz des Toners und das Papierfach betrifft. Generell nehmt möglichst viel auseinander, reinigt es gründlich und seid vorsichtig, wenn ihr es wieder zusammenbaut. Der obige Link geht da etwas mehr ins Detail, als ich es hier könnte, vielleicht hilft das also ja dem ein oder anderen weiter.

Seitdem ich einen Laserdrucker besitze, würde ich, auch wenn ich wie gesagt durch Verwendung meiner alternativen Ersatz-Toner schon kleinere Probleme hatte, nicht mehr zu Tintenstrahl-Modellen zurückwollen. Würde ich viel in Farbe drucken, sähe das zwar aufgrund der dann doch höheren Anschaffungskosten anders aus, momentan bin ich mit meinem eigenen Modell aber voll und ganz zufrieden.

Kategorien: Hardware Tutorials

Videos aus Blob-URLs downloaden

Seit der Durchsetzung von HTML5-Playern auf Webseiten werden Videos oftmals als sogenannte Blob-URLs eingebettet. Konkret bedeutet das, dass im “src”-Attribut nicht mehr die URL zum Video vorzufinden ist, sondern eine URL im Format “blob:https://www…”. Hier ein konkretes Beispiel:

<video id="playerVideo" preload="metadata" autoplay="" playsinline="" src="blob:https://www.example.de/56b5fd2e-1c7d-4649-8b23-48afc6a2288f" style="visibility: visible;"></video>

Wer wissen möchte, was sich hinter einem Blob verbirgt und wozu Blobs benutzt werden, findet bei Mozilla weitere Infos.

Eine interessante Frage, die sich bestimmt viele Leser stellen: Wie kann ich Videos mit solchen Blob-URLs herunterladen? Die Lösung ist zwar nicht ganz einfach, aber dennoch relativ fix umzusetzen.

  1. Als erstes müsst ihr die Webseite mit dem Video in einem Browser eurer Wahl öffnen. Ich nutze den Firefox und beziehe mich hier im Artikel auch darauf. Mit anderen Browsern sollten die Schritte aber fast identisch ablaufen.
  2. Jetzt öffnet ihr die Web-Entwickler-Tools und dort die “Netzwerkanalyse”. Im Firefox kann auch der Shortcut “STRG + SHIFT + E” genutzt werden.
  3. Anschließend die Webseite neu laden und mit der Suchfunktion nach “m3u8” suchen.
  4. Je nach Webseite können hier mehrere Ergebnisse für “m3u8” erscheinen. Am besten ihr wählt den ersten Eintrag aus, das ist fast immer der richtige. In der rechten Hälfte werden weitere Details eingeblendet und ganz oben findet ihr die “Angefragte Adresse”. Diese URL kopiert ihr euch.
  5. Der Großteil der Arbeit ist bereits geschafft! Es fehlt lediglich noch der Download der Video-Dateien. Eine einfache Variante ist dies über den VLC Media Player zu erledigen. Im Hauptmenü unter “Medien” bitte den Punkt “Netzwerkstream öffnen…” anklicken oder den Shortcut “STRG + N” nutzen.
  6. Im neu geöffneten Fenster muss oben die vorher kopierte URL eingefügt werden. Unten den Button mit Klick auf den Pfeil erweitern und “Konvertieren” auswählen.
  7. Hier die Einstellungen wie im Screenshot zu sehen setzen, die Zieldatei angeben mit Klick auf “Start” die Speicherung des Videos beginnen.
  8. Den Downlodstatus könnt ihr in der Fortschrittsanzeige von VLC beobachten.

Kategorien: Firefox Internet Tutorials

Urlaubsfotos versehentlich ins digitale Nirwana geschickt? Recoverit soll es richten

Datenverlust ist ein Problem, das schon fast jeden schon einmal getroffen hat: Früher war es der CD-Rohling mit Partyfotos, der abhanden gekommen ist oder unbrauchbar wurde. Heute ist es vielleicht der USB-Stick oder schlimmer noch die externe oder gar interne Festplatte, die den Geist aufgibt. Natürlich kann man einiges auch in der Cloud sichern. Allerdings ist auch das nicht immer die sicherste Methode, wie so manche Hackerangriffe gezeigt haben. Deswegen speichert manch einer seine Daten eben doch lieber lokal.

Aber was tun, wenn Daten unwiederbringlich verloren scheinen? In so einem Fall kann man z. B. kostenpflichtig Experten beauftragen, um zu retten, was noch zu retten ist. Das mag sich bei Firmendaten oder der Masterarbeit lohnen, aber das ist es vermutlich nicht wert, wenn man nur die beim digitalen Aufräumen versehentlich gelöschten Urlaubsfotos aus dem Nirwana wieder auferstehen lassen möchte.

Als Alternativen gibt es da allerlei Programme unterschiedlicher Anbieter. Sie ersetzen natürlich nicht das regelmäßige Sichern, können aber in mancher Notlage eventuell aus der Bredouille helfen. Ein solches Tool ist Wondershare Recoverit, das ich mir einmal kurz angeschaut habe. Es gibt sowohl eine kostenlose Testversion, als auch eine Pro- und eine Ultimate-Version. Beide Varianten stehen sowohl für Windows als auch für macOS zur Verfügung. Als Preise ruft der Hersteller jeweils als Jahres-Lizenzen 39,99 bzw. 59,99 Euro aus. Es gibt auch lebenslange Lizenzen, welche Updates einschließen. Sie kosten dann jeweils 49,99 bzw. 69,99 Euro.

Der wesentliche Unterschied zwischen den Pro- und Ultimate-Versionen besteht darin, dass nur letztere auch bootfähige Medien (auf Basis von Windows PE) erstellen kann. Dadurch sollen sich Daten selbst dann sichern lassen, wenn der jeweilige Rechner gar nicht mehr startet. Der restliche Funktionsumfang ist identisch. Beide Varianten können etwa RAW-Dateien von Speichergeräten wiederherstellen und unterstützen mehr als 550 Dateiformate. Außerdem kommen die Programme im Bezug auf Hardware mit HDDs und SSDs, Flashdrives, Speicherkarten, Digitalkameras, Camcordern, externen Festplatten, Musik- / Videoplayern, Disketten und Zipdisks mit den Dateisystemen NTFS, FAT16, FAT32 sowie exFAT klar.

Unter Windows 10 habe ich mit der Testversion ein wenig herumgespielt, die sich recht intuitiv bedienen lässt. Große Kacheln zeigen die verschiedenen Optionen an, die sich schnörkellos starten lassen. Beispielsweise kann man Dateien retten, die im Papierkorb lagen und bereits gelöscht scheinen. Das hat beim Ausprobieren dann auch geklappt – ich konnte die Dateien erneut erblicken, auch nachdem der Papierkorb geleert war. Feine Sache, falls man im Rahmen einer Aufräumaktion beispielsweise allerlei Fotos gelöscht hat, dabei aber auch versehentlich Aufnahmen markierte, die man noch behalten wollte.

Laut der Oberfläche soll es auch möglich sein, z. B. nach einem Virusbefall bzw. einer Infizierung mit Malware möglicherweise beschädigte / verloren gegangene Daten zu retten. Als Allzweckwaffe soll dabei zusätzlich die Komplettwiederherstellung dienen, die quasi das gesamte System wieder auf Vordermann bringen kann. Dabei funktioniert Recoverit ab Windows XP.

Auch wenn die Testversion kostenlos ist und auf den ersten Blick den vollen Funktionsumfang bietet, hat sie natürlich einen Haken: Man kann Daten entdecken, die man wiederherstellen möchte, die eigentliche Wiederherstellung lässt sich aber erst durchführen, wenn man einen Lizenzschlüssel erwirbt. So ein Test kann aber dennoch sinnig sein. Bevor man möglicherweise vergeblich Geld ausgibt, weiß man so direkt, ob sich der Kauf lohnt und Recoverit überhaupt an die begehrten Daten kommen kann.

Es gibt natürlich auch kostenlose Alternativen zu Recoverit. Was im Einzelfall die sinnvollste Variante ist, muss man jeweils entscheiden. Recoverit bietet zu einem durchaus fair erscheinenden Preis den Vorteil, dass eben nicht nur am jeweiligen PC selbst, sondern auch an externen Laufwerken Daten wiederherstellbar sind – z. B. auch Bilder an Android-Smartphones oder Dateien auf einem USB-Stick. Außerdem ist das Programm auch für Laien gut zu verstehen und sehr übersichtlich aufgebaut. Zu beachten ist, dass Recoverit zuverlässig Bilder oder Videos wiederherstellen kann und auch die meisten Dokumente unterstützt, aber z. B. an einfachen TXT-Dateien oder E-Mails scheitert.

Auf den ersten Eindruck wirkt Recoverit aber wie eine mehr als brauchbare Lösung, die speziell (aber nicht nur) für Laien, die sich gerne mal verklicken, eine sinnvolle Investition sein könnte.

Infos zum Microsoft Februar-Patchday 2019

Microsoft Logo

Der zweite Microsoft-Patchday im Jahr 2019 schließt viele kritische Sicherheitslücken für Microsoft-Betriebssysteme. Darüber hinaus werden zudem Lücken in Microsoft Edge, Internet Explorer, SharePoint, Microsoft Exchange Server, .NET Framework, ChakraCore, Team Foundation Server und Visual Studio geschlossen.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 10, Version 1809, Version 1803, Version 1709, Version 1703, Version 1607, Windows 10 für 32-Bit-Systeme und Windows 10 für x64-basierte Systeme (ohne Edge) Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1809: 4487044;
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1803: 4487017;
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1709: 4486996;
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1703: 4487020;
Sicherheitsupdate für Windows 10, Version 1607: 4487026;
Sicherheitsupdate für Windows 10: 4487018;
Windows Server 2019, Windows Server 2016 und Server Core-Installationen (2019, 2016, Version 1803 und Version 1709) Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Windows Server 2019: 4487044;
Sicherheitsupdate für Windows Server 2016: 4487026;
Sicherheitsupdate für Windows Server, Version 1803: 4487017;
Sicherheitsupdate für Windows Server, Version 1709: 4486996;
Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 Kritisch Remotecodeausführung Monatlicher Rollup für Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 und Windows RT 8.1: 4487000; Reines Sicherheitsupdate für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 4487028;
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2012: 4486993;
Monatlicher Rollup für Windows Server 2012: 4487025;
Monatlicher Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4486563;
Reines Sicherheitsupdate für Windows 7 und Windows Server 2008 R2: 4486564;
Reines Sicherheitsupdate für Windows Server 2008: 4487019;
Monatlicher Rollup für Windows Server 2008: 4487023;
Microsoft Edge Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1809, und Microsoft Edge unter Windows Server 2019: 4487044;
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1803: 4487017;
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1709: 4486996;
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1703: 4487020;
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 2016 und Microsoft Edge unter Windows 10, Version 1607: 4487026;
Sicherheitsupdate für Microsoft Edge unter Windows 10: 4487018;
Internet Explorer Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1809, und Internet Explorer 11 unter Windows Server 2019: 4487044;
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1803: 4487017;
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1709: 4486996;
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1703: 4487020;
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows Server 2016 und Internet Explorer 11 unter Windows 10, Version 1607: 4487026;
Sicherheitsupdate für Internet Explorer 11 unter Windows 10: 4487018;
Kumulatives IE-Update für Internet Explorer 11 unter Windows 7, Internet Explorer 11 unter Windows Server 2008 R2, Internet Explorer 11 unter Windows 8.1, Internet Explorer 11 unter Windows Server 2012 R2 und Internet Explorer 10 unter Windows Server 2012: 4486474;
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 10 unter Windows Server 2012: 4487025;
Monatlicher Rollup für Internet Explorer 11 unter Windows 7 und Internet Explorer 11 unter Windows Server 2008 R2: 4486563;
Software im Zusammenhang mit Microsoft Office Hoch Remotecodeausführung Die Anzahl der KB-Artikel bezüglich Software im Zusammenhang mit Microsoft Office für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlichung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Diesen Monat gibt es über 20 KB-Artikel bezüglich Software im Zusammenhang mit Microsoft Office-Updates, die nicht alle in dieser Zusammenfassung aufgelistet werden können. Ausführliche Informationen zu diesen Artikeln finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Software im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint Kritisch Remotecodeausführung Microsoft SharePoint Server 2019: 4462171
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016: 4462155
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2013: 4462139
Microsoft SharePoint Foundation 2013 : 4462143
Microsoft SharePoint Server 2010 : 4461630
.NET Framework Hoch Remotecodeausführung Die Anzahl der KB-Artikel im Zusammenhang mit .NET Framework für jede monatliche Sicherheitsupdateveröffentlichung hängt von der Anzahl der CVEs und der Anzahl der betroffenen Komponenten ab. Diesen Monat gibt es über 20 KB-Artikel im Zusammenhang mit .NET Framework, die nicht alle in dieser Zusammenfassung aufgelistet werden können. Ausführliche Informationen zu diesen Artikeln finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.
Visual Studio Hoch Remotecodeausführung https://code.visualstudio.com/Download
Microsoft Exchange Server Hoch Rechteerweiterungen Microsoft Exchange Server 2019: 4471391
Microsoft Exchange Server 2016: 4471392
Microsoft Exchange Server 2013: 4345836
Microsoft Exchange Server 2010: 4487052
Adobe Flash Player Kritisch Remotecodeausführung Sicherheitsupdate für Adobe Flash: 4487038
Sicherheitsempfehlung zu Adobe Flash Player: ADV190003
Team Foundation Server Hoch Spoofing https://aka.ms/tfs2018.3.2patch
Java SDK für Azure IoT Hoch Rechteerweiterungen https://github.com/Azure/azure-iot-sdk-java/releases
ChakraCore Kritisch Remotecodeausführung ChakraCore ist die zentrale Komponente von Chakra. Hierbei handelt es sich um das extrem leistungsfähige JavaScript-Modul, auf dem in HTML/CSS/JS geschriebene Microsoft Edge- und Windows-Anwendungen basieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://github.com/Microsoft/ChakraCore/wiki.

Beginnend mit April 2017 hat Microsoft die bisher verwendeten Sicherheitsbulletin-Webseiten durch den Leitfaden für Sicherheitsupdates ersetzt. Das neue Portal soll durch die vielfältigen Such- und Filterfunktionen einen besseren Überblick über neue Updates bieten.

Für jede Windows 10 Version veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.316
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.590
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.967
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.1631
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.2791
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.18132

Veeam Backup & Replication 9.5 Community Edition – kostenlose Version mit mehr Möglichkeiten

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4

Das vor einigen Tagen veröffentlichte Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4 bringt trotz des kleinen Versionssprungs einige Neuerungen mit sich. Neben zahlreichen neuen Features gibt es auch eine Änderung bei der Lizenzierung, die vor allem Privatleute und kleine Firmen erfreuen dürfte.

Das Update 4 von Backup & Replication 9.5 ersetzt die bisherige Free Edition durch die Community Edition. Dabei können alle Features der Standard Version benutzt werden, es existiert lediglich eine Beschränkung auf 10 Instanzen. Die 10 Instanzen können beliebig kombiniert werden und ermöglichen beispielsweise folgende Kombinationen:

  • 10 VMs
  • 10 Workstations
  • 5 VMs + 5 Workstations
  • 5 VMs + 1 Server + 2 Workstations
  • 1 VM + 3 Servers
  • 3 Servers + 1 Workstation

Bei der Free Edition bis Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3a war hingegen keine Beschränkung vorhanden. Allerdings kann mit der Free Edition nur VeeamZIP genutzt werden. Ein zeitgesteuertes Backup ist nicht möglich, ebenso können VMs damit nur komplett gesichert werden. Insgesamt ist die neue Community Edition in den meisten Fällen also ein deutlicher Gewinn im Vergleich zur Free Edition.

Darüber hinaus bringt das Update 4 auch einige neue Features mit. Veeam Cloud Tier ist eine weitere Storage-Option und ermöglicht eine Langezeit­archivierung via Amazon S3, Azure Blob Storage oder S3-kompatible Services. Veeam Cloud Mobility ist eine Verbesserung von “Direct Restore to Microsoft Azure”, es werden jetzt auch AWS und Azure Stack als Ziele akzeptiert. Veeam DataLabs ist der Nachfolger für Virtual Labs und bringt ein paar neue Funktionen für das Einrichten einer Testumgebung mit. Des Weiteren lässt sich mit Role-Based Access Control (RBAC) for vSphere der Zugriff auf Backups und Jobs in VMWare regeln und es existieren neue Daten­sicherung-Plugins für SAP HANA und Oracle RMAN.

Einen detaillierten Überblick über alle Neuerungen findet ihr auf dieser Seite.

Download Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4

Veeam Backup & Replication Community Edition