Monatsarchiv: Juni 2024

Sicherer Umgang mit Smartphones – das sollte jeder von uns beachten

Nahezu jeder von uns nutzt ein Smartphone für Kommunikation, Organisation und Unterhaltung. Nichts spricht dagegen, doch die große Popularität der Geräte hat sie leider auch zu einer beliebten Angriffsfläche gemacht. Es gibt immer mehr Cyberkriminelle, die es auf unsere Daten abgesehen haben oder uns anderweitig betrügen wollen. Damit das nicht passiert, ist ein sicherer Umgang mit dem Smartphone wichtig. Schauen wir uns am besten direkt an, welche Dinge jeder von uns berücksichtigen sollte.

Betriebssystem regelmäßig aktualisieren

Sobald ein neues Update für das Betriebssystem zur Verfügung steht, sollte es umgehend installiert werden. Updates dienen schließlich nicht nur Verbesserungen, sondern haben auch den Zweck, bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Problematisch ist es dann, wenn keine neuen Updates mehr für das Smartphone herausgebracht werden. Ab diesem Zeitpunkt können mögliche Sicherheitslücken entstehen und von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Daher ist es in einem solchen Fall besser, ein neues Smartphone wie ein Samsung Galaxy S24 mit Vertrag zu kaufen. Bei einem entsprechenden Gerät kann man sich zumindest sicher sein, dass noch einige Jahre Updates herausgebracht werden.

Biometrische Sicherheitsfunktionen nutzen

Moderne Smartphones verfügen über integrierte Sicherheitsfunktionen. Dabei kann es sich etwa um biometrische Sicherheitsfunktionen wie die Authentifizierung mit Fingerabdruck handeln. Solche Authentifizierungsmethoden sind sehr hilfreich, da sie die Wahrscheinlichkeit reduzieren, dass Unbefugte Zugang zu unserem Gerät bekommen oder unerwünschte Aktionen wie Transaktionen durchführen.

Nur vertrauenswürdige Apps installieren

Apps stellen eines der größten Sicherheitsrisiken für Smartphones dar, da sie zahlreiche Berechtigungen einfordern können. Wir sollten aus diesem Grund ausschließlich Apps aus den Play Stores von Apple und Google installieren. Zwar kann sich Malware auch in Play Stores einschleichen, aber das kommt nur selten vor und sie wird normalerweise direkt entdeckt. Außerhalb der Play Stores gibt es hingegen keine ausreichenden Sicherheitskontrollen, wodurch sich selbst bekannte Malware leicht einschleichen kann. Im schlimmsten Fall resultiert das in einer Ransomware-Attacke oder einem vergleichbaren Vorfall.

Öffentliche WLAN-Netzwerke meiden

Noch immer nutzen viele Menschen öffentliches WLAN, um Datenvolumen zu sparen oder weil sie schlichtweg keine andere Möglichkeit für Internetzugang haben. Das ist zwar verständlich, aber mit einem gewissen Risiko verbunden. Theoretisch können Cyberkriminelle ohne größere Umstände sensible Daten abfangen, wenn sie sich in demselben Netzwerk befinden. Infolgedessen ist es besser, entweder gänzlich auf öffentliche WLAN-Netzwerke zu verzichten oder während der Nutzung keine wichtigen Daten preiszugeben.

Ungenutzte Funktionen deaktivieren

Je höher die Angriffsfläche ist, desto eher werden wir Opfer einer Cyberattacke. Daher sollten wir die Angriffsfläche auf ein Minimum reduzieren. Das geht ganz einfach durch die Deaktivierung von ungenutzten Funktionen wie Bluetooth, NFC oder Ortungsdienste. Sie alle stellen potenzielle Schwachstellen dar.

Vorsicht vor Phishing

Betrüger werden immer raffinierter. Früher ließ sich Phishing durch E-Mails, SMS, Webseiten und Co. leicht erkennen, aber mittlerweile nutzen Cyberkriminelle unterschiedliche Techniken wie gefälschte Logos oder Profile, um Phishing so realistisch wie möglich aussehen zu lassen. Häufig wird Phishing mit Social Engineering kombiniert, um menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Respekt oder Vertrauen auszunutzen und dadurch eine Person zur Eingabe von persönlichen Daten zu bewegen. Angesichts des hohen Risikos von Phishing ist es ein Muss, immer skeptisch zu bleiben.

Kategorien: Internet Netzwerk

Infos zum Microsoft Patchday Juni 2024

Der Microsoft Patchday im Juni 2024 beseitigt diverse Schwachstellen in den Microsoft Betriebssystemen und weiteren Produkten. Wie fast jeden Monat befinden sich darunter auch kritische Schwachstellen bei allen Betriebssystemen.

Darüber hinaus gibt es Updates für Office, SharePoint, Visual Studio, Microsoft Dynamics 365 und Microsoft Azure.

Produktfamilie Maximaler Schweregrad
Maximale Auswirkung Zugehörige KB-Artikel und/oder Supportwebseiten
Windows 11, Version 23H2, 22H2 und 21H2 Kritisch Remotecodeausführung Windows 11 Version 23H2, 22H2: KB5039212
Windows 11 Version 21H2: KB5039213
Windows Server 2022, 23H2 Edition (inkl. Server Core-Installation),  Windows Server 2022 (inkl. Server Core-Installation) Kritisch Remotecodeausführung Windows Server 2022 23H2: KB5039236
Windows Server 2022: KB5039227
Windows 10, 22H2, und Windows 10, 21H2 Kritisch Remotecodeausführung Windows 10 Version 22H2, 21H2: KB5039211
Windows 10 Version 1809: KB5039217
Windows 10 Version 1607: KB5039214
Windows 10 Version 1507: KB5039225
Windows Server 2019 und Windows Server 2016 (Server-Core-Installation) Kritisch Remotecodeausführung Windows Server 2019: KB5039217
Windows Server 2016: KB5039214
Microsoft Office Hoch Remotecodeausführung Informationen zu den Updates für Office: https://learn.microsoft.com/de-de/officeupdates
Microsoft SharePoint Hoch Remotecodeausführung Informationen zu den Updates für SharePoint finden Sie unter: https://learn.microsoft.com/de-de/officeupdates/sharepoint-updates
Microsoft Visual Studio Hoch Remotecodeausführung Informationen zu den Updates für Visual Studio: https://learn.microsoft.com/de-de/visualstudio
Microsoft Dynamics 365 Hoch Spoofing Informationen zu den Updates für Dynamics 365 finden Sie unter: https://learn.microsoft.com/de-de/dynamics365
Microsoft Azure Hoch Spoofing Informationen zu Updates für Software im Zusammenhang mit Azure-Produkten: https://learn.microsoft.com/de-de/azure

Für jede Windows 10 “Hauptversion” veröffentlicht Microsoft ein eigenes kumulatives Update, welche die entsprechenden Windows 10 Versionen auf neue Build-Nummern hebt:

  • Windows 10 Version 22H2 Build 19045.4529
  • Windows 10 Version 21H2 Build 19044.4529
  • Windows 10 Version 21H1 Build 19043.2364 Serviceende
  • Windows 10 Version 20H2 Build 19042.2965 Serviceende
  • Windows 10 Version 2004 Build 19041.1415 Serviceende
  • Windows 10 Version 1909 Build 18363.2274 Serviceende
  • Windows 10 Version 1903 Build 18362.1256 Serviceende
  • Windows 10 Version 1809 Build 17763.5936
  • Windows 10 Version 1803 Build 17134.2208 Serviceende
  • Windows 10 Version 1709 Build 16299.2166 Serviceende
  • Windows 10 Version 1703 Build 15063.2108 Serviceende
  • Windows 10 Version 1607 Build 14393.7070
  • Windows 10 Version 1511 Build 10586.1540 Serviceende
  • Windows 10 Version 1507 (RTM) Build 10240.20680

Ebenso für Windows 11:

  • Windows 11 Version 23H2 Build 22631.3737
  • Windows 11 Version 22H2 Build 22621.3737
  • Windows 11 Version 21H2 Build 22000.3019