Dell U2515H mit IPS-Panel und 2.560 x 1.440 Pixel für unter 300 Euro

Dell Logo

Kurz vor Weihnachten hat Dell einen neuen UltraSharp-Monitor vorgestellt. Der U2515H ist quasi der kleine Bruder des U2715H und bietet ein AH-IPS-Panel mit einer Diagonale von 25 Zoll sowie einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD). Die Pixeldichte beträgt damit 117 ppi. Zum Vergleich: ein 24-Zoll-Monitor mit 1.920 x 1.200 Pixel kommt auf 94 ppi.

Das AH-IPS-Panel bietet hohe Blickwinkel von 178° horizontal und vertikal. Die maximale Helligkeit liegt bei 350 Candela pro Quadratmeter und das Kontrastverhältnis ist mit 1.000:1 angegeben. Darüber hinaus verfügt der Monitor über eine Reaktionszeit von 6 ms (Grau zu Grau) und er deckt 99% des sRGB-Farbraums ab. Die typische Leistungsaufnahme soll dank LED-Backlight bei ca. 35 Watt liegen.

Bei den Anschlüssen verzichtet Dell auf DVI und VGA und verbaut stattdessen zwei HDMI-Anschlüsse, einen DisplayPort 1.2 und einen Mini-DisplayPort. Außerdem steht sogar ein DisplayPort-Ausgang zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit ist der integrierte USB-3.0-Hub mit fünf Ports. Des Weiteren bietet der U2515H einen höhenverstellbarer Monitorständer mit Neige- und Schwenkfunktionen.

Mittlerweile ist der Dell UltraSharp U2515H für unter 300 Euro lieferbar und besitzt damit ein sehr interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dell U2515H

So interessant, dass ich mir den Monitor kurzerhand bestellt habe 😉 Obwohl er im 16∶9-Format gehalten ist, bietet er in der Höhe dennoch 240 Pixel mehr als mein aktueller 24-Zoll-Bildschirm im 16:10-Format (1.200 Pixel). Einige fragen sich jetzt bestimmt, warum ich nicht direkt einen UHD-Monitor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln gekauft habe? Um ehrlich zu sein ist mir die Auflösung zu hoch und mehr als 26 Zoll möchte ich auch nicht auf meinem Schreibtisch stehen haben. Außerdem setzen die günstigen Monitore allesamt auf ein TN-Panel, welches ich grundsätzlich nicht mag 😉 Die einzige Möglichkeit wäre der Dell Professional P2415Q gewesen. Allerdings kostet er rund 100 Euro mehr als der U2515H und zudem bräuchte ich dann wohl eine neue Grafikkarte…

Dell U2515 bei Amazon kaufen

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter, Facebook, Google+ und Google+ (privat) folgt.

17 Antworten

  1. Christian sagt:

    Wie sieht es eigentlich mit dem Stromverbrauch aus? Ich sitze derzeit noch vor einem in die Jahre gekommenen Samsung 2443BW und überlege gerade, ob eine Neuanschaffung lohnen würde.

    Beste Grüße
    Christian

    • Tobi sagt:

      Laut einem ersten Userbericht soll der U2515H auf maximaler Helligkeit 38 Watt ziehen und bei normaler Helligkeit (was auch immer dies bedeutet) ca. 20-25 Watt. Grob geschätzt rund die Hälfte meines aktuellen HP ZR24w. Bei dir wird er vielleicht 5 Watt weniger verbrauchen. Kommt aber auf deine Einstellungen und vor allem auf die Helligkeit draufan. Du müsstest also selber mal nachmessen.
      Ich kann dann genauere Werte des U2515H hier posten.

  2. Christian sagt:

    Ich komme auf durchschnittlich 31,9 Watt bei 55% Helligkeit und 60% Kontrast – was wirklich HELL ist für meine Bedürfnisse. Testweise habe ich die Helligkeit auf 80% hoch geschraubt und komme dann auf durchschnittlich 37,8 Watt. Dann bin ich ja nicht sooo weit entfernt von einem aktuellen LED Monitor mit meinem Baujahr 2008 LCD – allerdings mit niedriger Auflösung, niedrigem Blickwinkel und weniger Features (USB Hub z.B.).

    • Tobi sagt:

      Ja sieht nicht schlecht aus, der neue U2515H benötigt dann schätzungsweise etwas weniger. Die TN-Panels waren noch nie so strumhungrig wie ältere IPS- oder PVA-Panels.

  3. Christian sagt:

    Daher warte ich mit einem Umstieg. Die noch guten Verbrauchswerte hatte ich total verdrängt. Aus finanziellen Gründen umzusteigen ist für mich nicht wirklich lohnenswert und für ein feature upgrade ist mir das Geld zu schade bzw. die features nicht attraktiv genug. Mal sehen, wie lange der jetzige Monitor noch funktioniert… 😉

    Hmmm, bei dieser Gelegenheit fiel mir auch auf, dass der Monitor im standby bei 1,0 Watt liegt und der Rechner im ausgeschalteten Zustand bei 1,4 Watt <- stört mich irgendwie 🙁

    • Tobi sagt:

      Wobei die meisten Messgeräte in diesen kleinen Bereichen oft auch im zwei- oder sogar dreistelligen Prozentbereich falsch liegen können. Nichtsdestotrotz stecke ich meine Mehrfachsteckdose mit allen Geräten über Nacht immer aus 😉

  4. Christian sagt:

    Ich weiß, daher hatte ich auch relativ lange nach einem Gerät gesucht, welches recht zuverlässig auf 0,5 Stellen genau messen kann – auch an Steckerleisten angesteckt. 0,5 Watt sind nicht viel und selbst eine Toleranz von 1-2 W schlagen sich im Jahresendverbrauch auf 2-3 Euro bei halbtägiger Nutzung nieder. Dennoch gebe ich gerne die ein paar Euro mehr aus um die Gewissheit zu haben, dass es für einen priv. Haushalt präzise genug ist. In diesem Fall auf möglichst 0,5 W genau 🙂

  5. Christian sagt:

    Witzig! Genau dieser Artikel hat mich vor Jahren während der Suche nach einem guten Messgerät zum ersten Mal auf antary.de gebracht. Und so schließt sich der Kreis 😉

  6. Christian sagt:

    Damals hatte ich mich für das Messgerät Energy Master Basic von ELV entschieden, welches ich dann an meine Eltern verschenkt hatte. Die hat es gefreut, denn sie konnten nach dem Entlarven einiger versteckter Stromfresser (ein defekter Kühlschrank z.B. und eine falsch eingestellte Absauganlage in der Drechselwerkstatt meines Vaters) die Jahresabrechnung des E-Werks für ihren Zweipersonenhaushalt von 1600 Euro auf 840 Euro senken.

    Gut ein Jahr nach dem Kauf des Basic Geräts habe ich dann das Messgerät Energy Master Profi 2 von ELV gekauft. Die Messgenauigkeit ist bei beiden sehr gut laut heise/ct. Wir nutzen es hier nur bei neuen Geräten im Haushalt. Die meisten Einsätze findet das Gerät mittlerweile im Familien- und Freundeskreis.

  7. Tobi sagt:

    So habe den Monitor endlich bekommen und auch schon direkt in Betrieb genommen. Helligkeit ist mir bei 20% genug, da benötigt er so um die 18 Watt. Bei 50% brennen mir fast die Augen raus, da benötigt er 27 Watt. 100% ist schon unmenschlich, aber dennoch bleibt der Monitor mit rund 37 Watt relativ sparsam.

  8. Christian sagt:

    Hmm, das sind wirklich gute Werte. Sobald mein aktueller Bildschirm den Geist aufgibt, steht einem bedenkenlosen Neukauf nichts im Wege 🙂 Wie sieht es mit der Farbtreue aus? Ist das Netzteil integriert?

    • Tobi sagt:

      Ja Netzteil ist integriert. Einfach den Stromstecker rein und gut ist 😉 Farbtreue habe ich in einem kurzen Test keinen großen Unterschied zu meinem alten ZR24w gesehen. Der Monitor wird sogar werksseitig kalibriert und der Kalibrierungsbericht liegt bei. Hat zwar nicht unbedingt etwas zu bedeuten aber trotzdem. Werde vielleicht nächste Woche noch einen kurzen Artikel mit meinen Erfahrungen schreiben.

  9. Harald sagt:

    Hallo. Ich nutze momentan eine 2 Monitor Konfiguration mit Dell U2412M, Auflösung 1960×1200 und Seitenverhältnis 16:10 für geschäftliche Zwecke und privat. Geschäftlich nutze ich MS Office Anwendungen und privat Internet und iTunes. Insbesondere HD Filme machen ab und zu Probleme und lassen sich manchmal nicht starten.

    An der Grafikkarte liegt das wohl nicht. Die Nvidia GT630 soll sowohl HD-tauglich als auch 2-Monitor-tauglich sein. Da ich die beiden Monitore an meinen Vater weiterreichen kann, suche ich nun 2 neue Monitore und möchte dabei o.g. Problem lösen.

    Deswegen suche ich einen Monitor, der HD im Seitenverhältnis 16:9 optimal darstellen kann. Allerdings möchte ich mir dadurch nicht die Arbeit in den Office Anwendungen verderben. Kann man den U2515H oder U2715H mit Auflösung 2560×1440 auch für Office Anwendungen empfehlen? Oder wird die Systemschrift von Menus oder Symbolen dann so klein, dass man nicht richtig arbeiten kann. Wenn die Auflösung 2560×1440 zwar alles scharf, aber winzig macht, dann würde ich bei Dell U2414H mit Full-HD 1920×1080 landen.

    Leider hat Dell selbst keine Ladengeschäfte, so dass ich direkt vergleichen kann. Deswegen wäre ich für Erfahrungen von anderen sehr dankbar.

    • Tobi sagt:

      Die Meinungen zu dem Thema sind relativ subjektiv aber ich kann dir gerne meine Erfahrung mitteilen. Auf einen Wechsel zum U2414H würde ich dir dringend abraten. Wenn es schon ein neuer Monitor sein soll dann der Dell U2415. Von 16:10 auf 16:9 bei gleicher Auflösung ist meiner Meinung nach ein Rückschritt. Vor allem beim Surfen und in Office werden dir die fehlenden 120 Pixel negativ auffallen. Filme laufen damit auch nicht besser, der einzige Unterschied ist, dass die schwarzen Balken oben und unten kleiner werden 😉 Die Probleme bei HD-Filmen liegt definitiv nicht am Monitor sondern eher an der Software. Schonmal Media Player Classic Home Cinema oder VLC getestet? Damit solltest du keine Probleme haben. Falls doch evtl. die Grafiktreiber updaten. Wie gesagt am Monitor liegt es definitiv nicht!

      Der U2515H gefällt mir bisher sehr gut. Die Bedienelemente im Browser und unter Windows waren mir aber ehrlich gesagt auch etwas zu klein. Derzeit verwende ich eine Windows-Skalierung von 120% und bin soweit zufrieden. Wenn man den Monitor aber nicht ganz so weit wegstehen hat wie ich könnte man auch ohne Skalierung zufrieden sein. Zumindest berichten dies einige User bei Hardwareluxx. Die Skalierung ist nicht jedermanns Sache aber ich habe mich damit angefreundet. Hier ein paar Probleme auf die ich gestoßen bin, die aber nicht so schlimm sind, dass ich den Monitor zurückgeben möchte 😉

      • nicht alle Programme unterstützen die Skalierung, diese bleiben in der Regel dann sehr klein
      • alle Browser haben aktuell noch gewisse Probleme damit, die aber erst auf den zweiten Blick auftreten, z.B. verwaschene UI oder leichte Probleme bei der Webseitenskalierung
      • zum Spielen in nativer Auflösung wird deutlich mehr Power bzw. eine stärkere Grafikkarte benötigt (betrifft dich wohl nicht)

        Ich denke beim U2715H könnte ich ohne Skalierung auskommen. Allerdings sind mir 27 Zoll fast zu groß und der Monitor kostet auch fast 200 Euro mehr.

        Ich hoffe, dass ich dir wenigstens ein bisschen helfen konnte.

  10. Harald sagt:

    Danke. Dein Kommentar war sehr hilfreich. Da meine Grafikkarte für WQHD ein wenig schmalbrüstig ist, bleibe ich bei der geringeren Auflösung. Aufgrund Deines Tipps habe ich mir mir Kommentare zu Dell U2415 näher angeschaut. Da ich überall gelesen habe, dass dieser Monitor HD-Filme in 1080p problemlos abspielen kann und das 16:10 Verhältnis für Office Anwendungen einfach besser ist, bleibe ich dabei. Es werden nun 2 Monitore U2415 werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.